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20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität
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Stefan Münz  
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 More options Jun 2 2007, 10:01 am
From: Stefan Münz <stefan.mu...@googlemail.com>
Date: Sat, 02 Jun 2007 14:01:29 -0000
Local: Sat, Jun 2 2007 10:01 am
Subject: 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität
Hallo,

Ralph Segert, den ich seit Jahren als eine stabile Größe im
deutschsprachigen Web schätze (einmal hatten wir auch mal Gelegenheit,
uns persönlich kennenzulernen), prangert in seinem Blog die auch hier
desöfteren schon diskutierte Naivität? vieler User in Bezug auf die
Preisgabe persönlicher Daten im Netz an:

http://segert.net/weblog/heilplan-gegen-dateninfantilitaet/

Der 20-Punkte-Plan ist ziemlich radikal. Neben Forderungen, mit denen
sich einige vielleicht noch identifizieren können (benutze keinen
Webmail-Service, sondern ein ordentliches Mailprogramm), sind
allerdings auch Forderungen dabei, die irgendwie nach reaktionärer
Wurzelsepp-Romantik klingen (kündige alle deine Kreditkarten und kaufe
nur noch gegen Barzahlung bei Tante Emma um die Ecke).

Ich gestehe, dass ich mich bei alledem am ehesten mit dem Kommentar
von "kranich05" identifiziere:
http://segert.net/weblog/heilplan-gegen-dateninfantilitaet/#comment-1...

Vielleicht liegt es bei mir daran, dass ich durch SELFHTML gelernt
habe, dass man auch als "Public Internet Person" normal leben kann und
nicht wegen allem Panik schieben muss. Gerade das offensichtlich
Mögliche (Google bereitet aus deinem Account ein Profil für die
Rasterfahndung auf) tritt am unwahrscheinlichsten ein, so meine
Erfahrung bislang. Viel eher dagegen das, wovor man sicher zu sein
glaubt (plötzlicher Spyware-Befall trotz laufendem, aktuell gehaltenem
Virenscanner usw.).

Wie sieht es bei euch aus, wenn ihr Ralphs 20-Punkte-Heilplan lest?

viele Grüße
  Stefan Münz (real name, auch so ein Verstoß)


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King^Lully  
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 More options Jun 6 2007, 6:04 am
From: King^Lully <lkeitlingh...@web.de>
Date: Wed, 06 Jun 2007 03:04:17 -0700
Local: Wed, Jun 6 2007 6:04 am
Subject: Re: 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität

> Wie sieht es bei euch aus, wenn ihr Ralphs 20-Punkte-Heilplan lest?

Im IT-Bereich springen viele Leute herum, die politisch ungebildet
sind und - trara, niemand, der mich kennt, dürfte überrascht sein -
oft infantile linke Positionen vertreten (sog. "Gutmenschentum").
Der 20 Punkte Plan des Bloggers ist demzufolge auch eher politisch
(und erbärmlich dumm).

Von Interesse und die Lachmuskeln (einiger ;) reizend auch weitere
Blog-Einträge, bspw.:
http://segert.net/weblog/politiker-essen-rockstars-auf/
(Wobei ich bspw. und richtigerweise natürlich (;-) die Musik
Grönemeyers schätze und seine politischen Ansichten verachte. ;)


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Stefan Münz  
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 More options Jun 7 2007, 8:38 am
From: Stefan Münz <stefan.mu...@googlemail.com>
Date: Thu, 07 Jun 2007 12:38:38 -0000
Local: Thurs, Jun 7 2007 8:38 am
Subject: Re: 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität
Hallo King^Lully,

> Im IT-Bereich springen viele Leute herum, die politisch ungebildet
> sind und - trara, niemand, der mich kennt, dürfte überrascht sein -
> oft infantile linke Positionen vertreten (sog. "Gutmenschentum").
> Der 20 Punkte Plan des Bloggers ist demzufolge auch eher politisch
> (und erbärmlich dumm).

Ich habe zwar was die von Ralph postulierte Dateninfantilität betrifft
eine andere Position, was ich ja auch schon kundgetan habe. Doch ich
würde ihm dafür keinesfalls "Linksinfantilität" vorwerfen. Man darf
eine restriktive Haltung gegenüber der Preisgabe persönlicher Daten an
Webanbieter finde ich durchaus erst mal respektieren, ohne sie gleich
in eine bestimmte Schublade zu tun.
Zusammen mit anderen Postings des Blogs mag sich auch das Bild eines
"typischen" linken Moralisten ergeben. Mit schmunzelnder Abwertung
wirst du allerdings die ideologische Front einer "typischen" Position
nur manifestieren. Auf die Dauer ist eine kritische Auseinandersetzung
besser (wenn auch anstrengender). Oder war das jetzt auch wieder ein
moralinsaueres Gutmenschenargument? ;-)

viele Grüße
  Stefan Münz


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King^Lully  
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 More options Jun 7 2007, 9:25 am
From: King^Lully <lkeitlingh...@web.de>
Date: Thu, 07 Jun 2007 06:25:23 -0700
Local: Thurs, Jun 7 2007 9:25 am
Subject: Re: 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität

> Ich habe zwar was die von Ralph postulierte Dateninfantilität betrifft
> eine andere Position, was ich ja auch schon kundgetan habe. Doch ich
> würde ihm dafür keinesfalls "Linksinfantilität" vorwerfen.

Grönemeyer ordne ich aber klar dem genannten Lager zu, Heise ist mir
auch suspekt, es tummeln sich auch etliche Blogs (mit IT-Kontext), die
linksnaive Positionen hegen und pflegen, im SELFHTML-Forum gibt es
ebenfalls Beispiele noch und nöcher, es sind meist junge Menschen, die
ihre Schulbildung einbringen.

> Man darf
> eine restriktive Haltung gegenüber der Preisgabe persönlicher Daten an
> Webanbieter finde ich durchaus erst mal respektieren, ohne sie gleich
> in eine bestimmte Schublade zu tun.

Aber warum pflegen da welche diese Maximalpositionen? In Einzelpunkten
hat der Blogger natürlich recht, aber die Dosis macht das Gift.

> Zusammen mit anderen Postings des Blogs mag sich auch das Bild eines
> "typischen" linken Moralisten ergeben. Mit schmunzelnder Abwertung
> wirst du allerdings die ideologische Front einer "typischen" Position
> nur manifestieren. Auf die Dauer ist eine kritische Auseinandersetzung
> besser (wenn auch anstrengender). Oder war das jetzt auch wieder ein
> moralinsaueres Gutmenschenargument? ;-)

Da hast Du wie immer recht, ich stelle eben erst einmal eine kräftige
Gegenposition vor, die zusammen mit den Basisthesen diskutiert werden
soll, wird diese Position angefeindet, ist meist sowieso nichts mehr
argumentativ zu machen.
Ist wirklich nicht so anstrengend.   ;)

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Swen Wacker  
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(1 user)  More options Jun 11 2007, 10:44 am
From: Swen Wacker <Swen.Wac...@gmail.com>
Date: Mon, 11 Jun 2007 14:44:14 -0000
Local: Mon, Jun 11 2007 10:44 am
Subject: Re: 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität
Hallo,

Stefan Münz schrieb:

> Wie sieht es bei euch aus, wenn ihr Ralphs 20-Punkte-Heilplan lest?

Ich kann die Befürchtung nachvollziehen, weiß aber nicht so recht,
warum denn der Datenschutz allein auf das Internet beschränkt sein
soll und warum der gläserne Kunde Angst bereitet, der gläserne
engagierte Bürger aber nicht.

Ralph zählt eine Reihe von Möglichkeiten auf, wie man seine Daten (im
Internet) verschleiern oder nicht mal entstehen lassen kann. Das
Problem kennen wir nicht nur aus dem "Internet" oder bei netbasierten
Techniken im Allgemeinen. Es ist uns schon seit längerem bekannt, wenn
wir über Institute wie Schufa, die Zeiten der (Daten)Monopole bei
Telefon, Strom etc oder etwa den Volkszählungsboykotts nachdenken.

Die Befürchtung, im _Verbrauch_ gerasterfahndet zu werden, kann nur
noch überwinden, wer kein Konto unterhält, nur bar gezahlt, häufiger
den Einkaufsladen wechselt und möglichst jede Gewohnheit vermeidet
sowie ... Dabei ist die Grenze zwischen akzeptierter Durchleuchtung
und Belästigung sehr unscharf, Reinheit im Verhalten also schwerlich
erreichbar: Wenn der Schlachter meines Vertrauens auf dem Wochenmarkt
weiß, wie ich den Schinken geschnitten haben möchte - kommt er nicht
vielleicht auch mal auf die Idee, mich an den benachbarten
Spargelstand zu verpetzen, damit der mich unaufgefordert mit
Spargelanpreisungen "anspamt"? Oder der Kellner, der weiß, wie ich
meinen Kaffee zubereitet haben möchte ...

Aus meiner praktischen Erfahrung ist die private (also: nicht
staatliche) "Gesinnungsfahndung" durch das öffentliche Archiv, das das
WWW auch ohne google, Web 2.0 etc ist, häufig noch schlimmer als das
Bekanntwerden der Ebay-Einkaufgewohnheiten. Wer vor Jahren im
jugendlichen Überschwang etwas im SELFHTML-Forum veröffentlicht hat
und jetzt damit konfrontiert ist, dass der zukünftige Arbeitgeber oder
die begehrte Frau solche Sachen fröhlich wiederfindet .... der wird m.
E. lernen müssen, dass nicht Verweigerung sondern Meinungs- bzw.
Medienkompetenz gefragt ist. Wir müssen lernen, mit dem Kulturwerkzeug
Internet umzugehen, nicht es zu vermeiden. Denn es kann ja nicht Ziel
sein, sich nicht mehr im Netz zu äußern oder dies nur unter unter der
Tarnkappe einer anonymen Buchstabensuppe. Ralph sagt zu Recht selbst,
dass es nicht darum gehen könne, sich nicht mehr im Netz (politisch)
zu engagieren. Aber wer schon Amazon fürchtet und 20 Hinweise zur
Webabstinenz erhält, wird der nicht alsbald Angst vor dem
durchleuchtenden Staat oder Arbeitgeber haben oder bekommen, der
Meinungsäußerungen seiner Bürger / Mitarbeiter datensammelt? Aus
meiner Sicht sollten da also nicht allein 20 Thesen gegen etwas stehen
sondern viel mehr aktive Thesen für Webkompetenz(!): Leute, denkt
nach, bevor ihr was macht; Aber dann macht es auch! Bezieht
Standpunkt! Mischt mit! Teilt euch mit! Lasst die anonymen
Schreiberlinge mit ihren hingerotzten Wortfetzen und Meinungsstückchen
alt aussehen!

Unser Recht auf informationelle Selbstbestimmung darf man uns nicht
nehmen. Und wir sollten diese Bürgerrecht nicht unachtsam wegwerfen.
Aber das geht nicht, indem man allein dazu aufruft, die Zahnpasta
weitgehend wieder in die Tube zu drücken, sondern indem wir einerseits
die Datensammler und -auswerter beschneiden durch starke
Datenschützer. Und anderseits müssen wir erkenne, dass es da überhaupt
erstmal eine Information gibt, die es lohnt, selbstbestimmt und damit
schützenswert zu sein! Und dafür muss ich nicht (allein) Daten
verweigern oder mich auf den behutsamen Umgang damit verlassen können.
Dafür muss ich mich engagieren und Daten produzieren, die es lohnen,
gesammelt zu werden (Punkt 20 des Plans, sozusagen, aber eben nicht
nur auf das einen Thema bezogen.

Gruß

Swen


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Discussion subject changed to "Informiert Wolfgang" by Stefan Münz
Stefan Münz  
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 More options Jun 11 2007, 5:49 pm
From: Stefan Münz <stefan.mu...@googlemail.com>
Date: Mon, 11 Jun 2007 21:49:42 -0000
Local: Mon, Jun 11 2007 5:49 pm
Subject: Informiert Wolfgang
Hallo,

kleine Nachlese noch:
http://segert.net/weblog/web-20-unter-generalverdacht/

Ich finde, Ralph setzt sich mit sichtlich zwei Seelen in der Brust mit
den neueren Realitäten auseinander. Ein Grund mehr, ihn nicht gleich
in irgendeine Schublade zu verstauen. Weshalb ich den Beitrag
verlinke, hat aber noch einen anderen Grund. In Ralphs Beitrag bin ich
über einen Link gestolpert, den ich unbedingt weitergeben muss:

http://informiert-wolfgang.de/

Na also, wenn das kein Beweis für das Funktionieren des Mitmach-Web
ist ;-)

viele Grüße
  Stefan Münz


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Discussion subject changed to "20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität" by Stefan Münz
Stefan Münz  
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 More options Jun 12 2007, 10:24 am
From: Stefan Münz <stefan.mu...@googlemail.com>
Date: Tue, 12 Jun 2007 14:24:19 -0000
Local: Tues, Jun 12 2007 10:24 am
Subject: Re: 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität
Antwort auf Swen im Webkompetenz-Forum:

http://groups.google.com/group/webkompetenz/browse_frm/thread/995b526...

Hallo Swen,

> Wir müssen lernen, mit dem Kulturwerkzeug
> Internet umzugehen, nicht es zu vermeiden. Denn es kann ja nicht Ziel
> sein, sich nicht mehr im Netz zu äußern oder dies nur unter unter der
> Tarnkappe einer anonymen Buchstabensuppe. Ralph sagt zu Recht selbst,
> dass es nicht darum gehen könne, sich nicht mehr im Netz (politisch)
> zu engagieren.

Sehe ich ähnlich - und so verstehe ich letztlich auch den Begriff
"Webkompetenz": Auseinandersetzung mit den neuen Realitäten und
Möglichkeiten und dabei nicht nur um die nächste Ecke denken oder den
schnellsten Reflexen gehorchen.

Wir befinden uns derzeit mitten in einer Explosion: nämlich in der
Explosion verfügbarer Daten und Informationen. Einerseits finden wir
das toll (ein paar Klicks, und ich kann mich über einen bislang
unbekannten Fach-Terminus informieren oder Sachen bestellen, die ich
in keinem Laden bekomme). Andererseits macht es uns
verständlicherweise Angst (wer weiß eigentlich schon wie viel über
mich? Und welche Konsequenzen könnte das für mich haben?). Toll finden
wir also, an wie viele Informationen wir sehr leicht kommen. Ganz und
gar nicht toll finden wir dagegen, wie viele Informationen über uns
selbst wir preisgeben. Doch das ist nun mal der Saldo. Gerade Web-2.0-
Anwendungen leben davon. Beispiel:
http://www.stayfriends.de/
Nett, darüber alte Schulkameraden wiederzufinden. Funktioniert aber
nur, weil diverse Kameraden so nett waren, sich dort schon
einzutragen. Wenn man so was also toll findet, sollte der eigene
moralische Imperativ eigentlich sogar dafür plädieren, sich selber
einzutragen. Denn wer nimmt, sollte auch geben. Natürlich kann man
fragen: brauchen wir das alles? Doch egal ob wir mit tiefer
Gedankenfurcht in der Stirn fragen oder nicht - es wird verwendet, und
immer mehr Leute machen mit.

Bei alledem muss man selber entscheiden, wo man anonym, pseudonym oder
unter RealName-Identität auftreten will. Bei Services wie dem oben
genannten bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als unter RealName-
Identität aufzutreten. In einem politischen Forum dagegen ist es egal,
ob ein "echter" Name unter dem Postings steht oder ein fiktiver, was
zählt ist das Geschriebene. Allerdings sollte man da auch noch mal
unterscheiden zwischen eher anonymer Teilnahme (wechselnde erfundene
Namen) und pseudonymer Teilnahme (wiederverwendeter fiktiver Name, der
eine Zuordnung verschiedener Postings zum gleichen Urheber und damit
zu einer Persönlichkeit, nicht aber einer bestimmten Person zulässt).
Das alles ist ja das, was man unter Identitätsmanagement versteht.
Siehe http://groups.google.com/group/webkompetenz/browse_frm/thread/267ab5b...

viele Grüße
  Stefan Münz


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Discussion subject changed to "Informiert Wolfgang" by King^Lully
King^Lully  
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 More options Jun 12 2007, 12:01 pm
From: King^Lully <lkeitlingh...@web.de>
Date: Tue, 12 Jun 2007 09:01:12 -0700
Local: Tues, Jun 12 2007 12:01 pm
Subject: Re: Informiert Wolfgang

Leute, die IM-Bashing betreiben, sind immer recht einfach gestrickt,
bewerten bspw. die Sicherheitsinteressen vgl. mit dem Schutz
persönlicher Daten sehr einseitig.

Denke schon, dass der Ralph in die Schublade "Webworking-Linker" passt.


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n...@rare.de  
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 More options Jun 12 2007, 9:17 pm
From: n...@rare.de
Date: Tue, 12 Jun 2007 18:17:18 -0700
Local: Tues, Jun 12 2007 9:17 pm
Subject: Re: Informiert Wolfgang

> Denke schon, dass der Ralph in die Schublade "Webworking-Linker" passt.

Ey klasse, daraus bastel ich mir einen Button. ;)

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King^Lully  
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 More options Jun 13 2007, 1:19 pm
From: King^Lully <lkeitlingh...@web.de>
Date: Wed, 13 Jun 2007 10:19:24 -0700
Local: Wed, Jun 13 2007 1:19 pm
Subject: Re: Informiert Wolfgang

> > Denke schon, dass der Ralph in die Schublade "Webworking-Linker" passt.

> Ey klasse, daraus bastel ich mir einen Button. ;)

Die o.g. Schublade ist wie eine Fliegenfalle, da passen ganz viele
rein. Irgendwie korreliert IT und linkes Meinungsgut, warum? - M.E.
laufen im IT-nahen Bereich viele Spezialisten herum, die sich
irgendwie benachteiligt fühlen.

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Stefan Münz  
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 More options Jun 13 2007, 5:45 pm
From: Stefan Münz <stefan.mu...@googlemail.com>
Date: Wed, 13 Jun 2007 21:45:56 -0000
Local: Wed, Jun 13 2007 5:45 pm
Subject: Re: Informiert Wolfgang
Hallo King^Lully,

> Die o.g. Schublade ist wie eine Fliegenfalle, da passen ganz viele
> rein. Irgendwie korreliert IT und linkes Meinungsgut, warum? - M.E.
> laufen im IT-nahen Bereich viele Spezialisten herum, die sich
> irgendwie benachteiligt fühlen.

Ist denn linkes Meinungsgut gleichbedeutend mit Sich-benachteiligt-
Fühlen? Und fühlen sich besonders viele IT-ler benachteiligt? Den
Eindruck habe ich ehrlich gesagt nicht. Ales, was geradezu unheimlich
erfolgreich ist, wird nur zu gerne des Bösen verdächtigt, auch
innerhalb des IT-Bereichs - egal ob Microsoft oder Google. Nur Apple
lieben selbst gestandene OpenSource-Freaks - keine Ahnung warum -
vielleicht, weil sie so nett auf technisch besseren Underdog machen
gegenüber Microsoft. Es gibt auch Leute, die können PHP und MySQL
nicht ab, einfach weils erfolgreich ist und funktioniert (was sie
natürlich bestreiten). Aber ich glaube, solche Reflexe sollte man
nicht mit "politisch links angesiedelt" in einen Topf werfen. Und ja,
es gibt natürlich auch Leute im Web, die tatsächlich politisch links
angesiedelt sind und publizieren. Ist ja auch normal - das Web ist
Teil der Welt. Ob es besonders viele sind, vermag ich nicht zu sagen.
Mein subjektiver Eindruck sagt eher nein, da dieses klassische Links-
Sein sowieso fast nur noch unter Übervierzigern zu finden ist. Die
Jüngeren ticken anders und haben andere Schubladen.

viele Grüße
  Stefan Münz


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