jetzt oute ich mich mal mit einem Problem (freue mich schon auf die netten
Kommentare...):
Nachdem ich bereits mehrere fremde Hunde erfolgreich therapiert habe, ist es
nun mein eigener, der mir Probleme macht - wie das halt so ist bei
den "Psychologen und ihren Kindern".
Es handelt sich (so weit Optik und Verhalten erlauben, es einzuschätzen) um
einen 3-jährigen Bordercollie-Mischlingsrüden (kastriert), der sehr früh
von der Mutter getrennt wurde und auch erst im Alter von 12 Wochen Kontakt
zu Artgenossen hatte (als ich ihn aufnahm). Er kommt aus schlechter
Haltung, ist ein eher ängstlicher, zurückhaltender und sensibler Hund.
Es ist mir gelungen, sein Selbstbewusstsein zu fördern und ihn zu einem sehr
sozialverträglichen und gehorsamen Hund zu machen, der sich seiner Position
innerhalb des Rudels sicher ist und keine Auffälligkeiten mehr zeigt.
Aber nachdem er 2 Mal unglücklicherweise von anderen Hunden attackiert wurde
(Mobbingopfer), zeigt er sich anderen Hunden gegenüber teilweise aggressiv
und hat zudem ein starkes Territorialverhalten entwickelt.
Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg) einen anderen Hund in
der Ferne sieht, rast er auf diesen zu. Nur wenn man bereits beim
vorangegangenen Fixieren eingreift, hat man die Chance, ihn noch abzulegen
(wenn man nah genug dran steht). Ansonsten rennt er zu den anderen Hunden
und stürzt drohend auf sie zu. Kurz vorher stoppt er jedoch und zeigt dann
Meideverhalten (dreht den Kopf weg, züngelt, geht Schlangenlinien usw.).
Beißereien startet er nie von sich aus, aber wenn ein Hund auf sein
Zustürzen aggressiv reagiert, dann macht er mit, wobei er aber nur
Scheinattacken wagt und eher defensiv ist.
Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der Ferne sieht.
Es ist mir noch nicht gelungen, dies abzutrainieren. Ich habe bereits mit
Schleppleine trainiert, und solange er die Schleppleine dran hat, ist alles
super - aber wehe, ich mache sie dann nach einigen Wochen ab...
Ich hatte daran gedacht, ein Halti zu verwenden, um die Fixierung bereits im
Ansatz zu stoppen und die restlichen Handlungsabläufe damit gar nicht erst
entstehen zu lassen. Denn ablenkbar ist er in solchen Situationen nicht
mehr. Er ist wie besessen. Aber ich fürchte, dass es damit nicht getan ist.
Denn er wird nicht sein Leben lang mit einem Halti herumrennen können, und
da er ein sehr schlauer Hund ist, wird er den Trick durchschauen.
Dann hatte ich an ein Erziehungshalsband gedacht, da ich es auch auf
Entfernung einsetzen kann und das unerwünschte Verhalten konkret bestrafe.
Was meint ihr, wie ich das Problem lösen kann?
LG,
Carolin
Hallo Carolin,
> [ 3-jährigen Bordercollie-Mischlingsrüden (kastriert) ]
>Aber nachdem er 2 Mal unglücklicherweise von anderen Hunden attackiert wurde
>(Mobbingopfer), zeigt er sich anderen Hunden gegenüber teilweise aggressiv
>und hat zudem ein starkes Territorialverhalten entwickelt.
Wie war das noch mit dem Spruch von dir "eine richtige Beisserei ist
gut für Rüden/ sollte jeder Rüde mal mitgemacht haben/ tut der
Selbstentwicklung eines Rüden gut"?
--- Marita ---
Ja, ich erinnere mich. Du bist also die erste, die ein dummes Kommentar
abgibt. Den Spruch halte ich nach wie vor für wahr und richtig.
Bloß dass Mobben mit einer "richtigen Beißerei" nichts zu tun hat...
LG,
Carolin
...oder LehrerInnen und den Ihren ;-)
>
> Es handelt sich (so weit Optik und Verhalten erlauben, es einzuschätzen) um
> einen 3-jährigen Bordercollie-Mischlingsrüden (kastriert), der sehr früh
> von der Mutter getrennt wurde und auch erst im Alter von 12 Wochen Kontakt
> zu Artgenossen hatte (als ich ihn aufnahm). Er kommt aus schlechter
> Haltung, ist ein eher ängstlicher, zurückhaltender und sensibler Hund.
>
> Es ist mir gelungen, sein Selbstbewusstsein zu fördern und ihn zu einem sehr
> sozialverträglichen und gehorsamen Hund zu machen, der sich seiner Position
> innerhalb des Rudels sicher ist und keine Auffälligkeiten mehr zeigt.
> Aber nachdem er 2 Mal unglücklicherweise von anderen Hunden attackiert wurde
> (Mobbingopfer), zeigt er sich anderen Hunden gegenüber teilweise aggressiv
> und hat zudem ein starkes Territorialverhalten entwickelt.
Dies soll nicht böse klingen, sondern Dir den Gedanken noch mal durch
den kopf schicken: *er* wurde "Mobbingopfer" und *Du* verändertest die
Signale an ihn, nicht im Großen sondern minimal. Dein Hund ist
allerdings einer von denen die auch noch extrem auf Dich geprägt ist,
denn Du warst da, als eigentlich andere Hunde auch hätten da sein
sollen.
>
> Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg) einen anderen Hund in
> der Ferne sieht, rast er auf diesen zu. Nur wenn man bereits beim
> vorangegangenen Fixieren eingreift, hat man die Chance, ihn noch abzulegen
> (wenn man nah genug dran steht). Ansonsten rennt er zu den anderen Hunden
> und stürzt drohend auf sie zu. Kurz vorher stoppt er jedoch und zeigt dann
> Meideverhalten (dreht den Kopf weg, züngelt, geht Schlangenlinien usw.).
> Beißereien startet er nie von sich aus, aber wenn ein Hund auf sein
> Zustürzen aggressiv reagiert, dann macht er mit, wobei er aber nur
> Scheinattacken wagt und eher defensiv ist.
>
> Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der Ferne sieht.
> Es ist mir noch nicht gelungen, dies abzutrainieren. Ich habe bereits mit
> Schleppleine trainiert, und solange er die Schleppleine dran hat, ist alles
> super - aber wehe, ich mache sie dann nach einigen Wochen ab...
ähm.... auch wenn das jetzt `ne Lawine lostritt : man macht die
Schleppleine nicht _einfach_ ab.
Schleppleinentraining ist nur so lange sinnvoll *und* dauerhaft wie Du
als Hundeführer die Kontrolle via Leine suggerierst. Also:
Schleppleine dran, z.B. 10 m, wenn alles klappt und Hund begriffen
hat, dass Dein Radius der Einwirkung mit seinem Bewegungsradius
übereinstimmt, dann, und nur dann, schneidest Du ca. 10 cm von dieser
Leine ab. Die neue Länge der Schleppleine läuft wieder so lange
hinterher, wie Ihr zur Gewöhnung braucht, ca. zwei Wochen, dann
schneidest Du wieder 10 cm ab..................
So lange, bis an deinem Hundehalsband/Geschirr noch ein Karabinerhaken
hängt, den Du dann irgendwann, wenn *DU* sicher bist, abnimmst.
Damit kommen sowohl Mensch als auch Hund zu einer "Normalität" (in
Eurem Fall) zurück.
> Ich hatte daran gedacht, ein Halti zu verwenden, um die Fixierung bereits im
> Ansatz zu stoppen und die restlichen Handlungsabläufe damit gar nicht erst
> entstehen zu lassen. Denn ablenkbar ist er in solchen Situationen nicht
> mehr. Er ist wie besessen. Aber ich fürchte, dass es damit nicht getan ist.
Neee, die Befürchtung würde ich mit Dir teilen. Denn damit baust Du
durch dein Einwirken und Deine "Sorge" Druck ohne Ventil auf.... ergo
Dein Wuffel sucht sich ein anderes Ventil.
> Denn er wird nicht sein Leben lang mit einem Halti herumrennen können, und
> da er ein sehr schlauer Hund ist, wird er den Trick durchschauen.
> Dann hatte ich an ein Erziehungshalsband gedacht, da ich es auch auf
> Entfernung einsetzen kann und das unerwünschte Verhalten konkret bestrafe.
"Strafe" ist per meiner Definition immer eine Reaktion, die nicht mit
der Aktion des "zu Strafenden" in Kontakt steht. D.h. der Gestrafte
hat NULL Möglichkeit sein Verhalten so zu ändern, dass die Strafe
"genommen" wird, denn sie ist bereits angetan worden.
Daher ist Strafe im Allgemeinen, und bei Kindern und Hunden im
Besonderen, die denkbar beste Methode das Vertrauen zu ruinieren und
sich selbst als unfähig abzustempeln.
Du machst mir allerdings einen ganz vernünftigen Eindruck und die
Vorsicht, mit der Du solche Geräte betrachtest, erscheint mit Abstand
der beste Ansatz diesen Weg nicht zu gehen.
> Was meint ihr, wie ich das Problem lösen kann?
siehe Deine Schleppleine....
UND viel Geduld
UND jemanden, der Dir den "Spiegel vorhält", damit Du deine Signale
sehen kannst - und dann revidierst.
>
> LG,
> Carolin
Gruß petra cave c.
[Problem mit ihrem Hund]
Carolin, eine IMHO gute Anlaufstelle für Dich könnte Thomas Baumann
sein:
http://www.dogworld.de/index.jsp?p_lang=de&p_contrib=83&details=true
Wenn Du Dich an ihn wendest, hoffe ich, dass er Dir und Deinem Hund
weiterhelfen kann.
Gruss
Peter Sev
> Dann hatte ich an ein Erziehungshalsband gedacht, da ich es auch auf
> Entfernung einsetzen kann und das unerwünschte Verhalten konkret bestrafe.
Was muß ich mir unter einem Erziehungshalsband vorstellen?
bis denne, karl-otto
aber wieso denn.
drth soll ja keine kampfarena sein (click kampfhähne od -hennen einfach
weg).
> ist ein eher ängstlicher, zurückhaltender und sensibler Hund.
das war mein cirillo auch mal. der wurde offenbar getreten u vermutlich
mit steinen beschmissen in seiner zeit der "freiheit" in it.
> Es ist mir gelungen, sein Selbstbewusstsein zu fördern und ihn zu einem sehr
> sozialverträglichen und gehorsamen Hund zu machen, der sich seiner Position
> innerhalb des Rudels sicher ist und keine Auffälligkeiten mehr zeigt.
wunderbar :-)
> Aber nachdem er 2 Mal unglücklicherweise von anderen Hunden attackiert wurde
> (Mobbingopfer), zeigt er sich anderen Hunden gegenüber teilweise aggressiv
> und hat zudem ein starkes Territorialverhalten entwickelt.
ciri wurdein der ersten zeit etliche male von hunden angegriffen (hat
uns nie gehindert weiter stets hundekontakt zu suchen - allerdings
vermieden wir einige zeit ausgerechnet mit "kritischen" hunden
bekanntschaft zu machen: das wäre kontraproduktiv gewesen).
> Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg) einen anderen Hund in
> der Ferne sieht, rast er auf diesen zu. Nur wenn man bereits beim
> vorangegangenen Fixieren eingreift, hat man die Chance, ihn noch abzulegen
> (wenn man nah genug dran steht). Ansonsten rennt er zu den anderen Hunden
> und stürzt drohend auf sie zu. Kurz vorher stoppt er jedoch und zeigt dann
> Meideverhalten (dreht den Kopf weg, züngelt, geht Schlangenlinien usw.).
> Beißereien startet er nie von sich aus, aber wenn ein Hund auf sein
> Zustürzen aggressiv reagiert, dann macht er mit, wobei er aber nur
> Scheinattacken wagt und eher defensiv ist.
> Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der Ferne sieht.
> Es ist mir noch nicht gelungen, dies abzutrainieren. Ich habe bereits mit
> Schleppleine trainiert, und solange er die Schleppleine dran hat, ist alles
> super - aber wehe, ich mache sie dann nach einigen Wochen ab...
> Ich hatte daran gedacht, ein Halti zu verwenden,
grundsätzlich perfekt ist (wäre) ein offenes gelände mit ~20 hunden.
dein hund wird mühe haben auf alle 20 zugleich in wildester form
zuzurennen - schon allein die zahllosen hundekontaktmöglichkeiten
stoppen meist recht schnell das enthusiastische-ausufern von
"huch - da ist ja ein anderer _hund_ !!"
für begegnungen im stadtgebiet weder schleppleine noch halti:
schleppleine zu lang... halti engt ihn ein u fördert widerstand.
verwende besser eine flexi (5m reicht aus - die mit 8m "giant" hat ein
batziges gewicht - kleiner ziegelstein).
also lass ihn hin zum andern hund u nach erfolgter begrüssung geh am
andern hund vorbei u *dann* ruf deinen hund zu dir:
damit hat er die bekanntschaft des anderen gemacht u ist einigermassen
zufrieden...
meine hunde kennen das kommando " sanft " mit diesem wort hab ich
handfütterung geübt - mit diesem wort hab ich ciri im umgang mit meinem
früheren kaninchen (solche haben 'glasknochen') trainiert - solcherart
wurde meine cora 'vogel-kompatibel':
_begriffen_ hat der hund den sinn von 'sanft' sehr schnell nur die
ausführung dauert natürlich etwas länger ;-)
ziel u zweck der sache: dein hund soll verstehen lernen dass ihm nicht
von dir der kontakt zu anderen hunden _unterbunden_ wird (verbot)
wogegen er sich klarerweise vehement stemmt sondern dass er sich in
ruhigerer form - eben sanft ! - dem anderen hund annähern *darf*
(erlaubnis).
> Denn ablenkbar ist er in solchen Situationen nicht
> mehr. Er ist wie besessen.
er bleibt besessen solange man ihn <hindert>.
je mehr er hundekontakt _haben__darf_ desto gelassener wird er werden.
im grunde will er doch dem anderen nur <guten tag> sagen ;-)
u mit jeder erfolgreichen hundebegegnung wird er im hundeumgang
gelassener u ruhiger werden.
ich wünsche dir viel erfolg :-)
mit deinem stürmischen knaben !
gruss mc
> Dies soll nicht böse klingen, sondern Dir den Gedanken noch mal durch
> den kopf schicken: *er* wurde "Mobbingopfer" und *Du* verändertest die
> Signale an ihn, nicht im Großen sondern minimal. Dein Hund ist
> allerdings einer von denen die auch noch extrem auf Dich geprägt ist,
> denn Du warst da, als eigentlich andere Hunde auch hätten da sein
> sollen.
Ja. Aber was genau bedeutet das nun für mich?
> ähm.... auch wenn das jetzt `ne Lawine lostritt : man macht die
> Schleppleine nicht _einfach_ ab.
>
Ja, das weiß ich. Ich weiß, wie Schleppleinentraining funktioniert. Aber es
hat halt nicht geklappt. Er hat irgendwann raus gekriegt, dass die
Leine "ab" ist und ist trotzdem losgedüst. Und wochenlanges Training war
dahin ;-(
> "Strafe" ist per meiner Definition immer eine Reaktion, die nicht mit
> der Aktion des "zu Strafenden" in Kontakt steht. D.h. der Gestrafte
> hat NULL Möglichkeit sein Verhalten so zu ändern, dass die Strafe
> "genommen" wird, denn sie ist bereits angetan worden.
Das sehe ich etwas anders. In meinen Augen kann man durchaus ein konkretes
Verhalten "bestrafen", indem man es negativ besetzt. Versuch und Irrtum
funktioniert ja nach dem selben Muster. Wenn mein Hund versucht, erhobenen
Hauptes durch den Stacheldraht zu rennen, dann wird er dafür
auch "bestraft" und wird folglich so handeln, dass das nicht mehr
passiert - sprich, um den Zaun herum gehen oder durchkriechen.
>
> Daher ist Strafe im Allgemeinen, und bei Kindern und Hunden im
> Besonderen, die denkbar beste Methode das Vertrauen zu ruinieren und
> sich selbst als unfähig abzustempeln.
> UND jemanden, der Dir den "Spiegel vorhält", damit Du deine Signale
> sehen kannst - und dann revidierst.
Ja, DAS ist auch ehrlich mein Problem! Es ist immer einfach, die Fehler der
anderen Leute zu erkennen. Aber sich selbst aus der Vogelperspektive zu
betrachten ist fast unmöglich, zumal, wenn man emotional beteiligt ist.
Vielleicht sollte ich mich mal filmen lassen...
Aber vielen Dank für deine Antwort!
Galli
> Was muß ich mir unter einem Erziehungshalsband vorstellen?
Eine Vorrichtung am Halsband, die per Knopdruck einen Ton, eine Vibration
oder einen Sprühnebel auslöst.
MfG,
Galli
ehrlicherweise u sehr ungeschminkt: klumpert. schade um das geld.
(der hund soll 'folgen' weil er vertrauen hat u überzeugt ist dass sein
hundehalter für ihn die richtigen entscheidungen trifft: er soll <nicht
folgen> aus gründen der dressur od aus angst.)
ängste soll man aus dem hund _rauskriegen_ u sie nicht per technischer
spielereien noch womöglich verstärken - denn nur ein *vertrauensvoller*
hund ist ein guter u zuverlässiger gefährte in allen lagen.
gruss mc
>
> ehrlicherweise u sehr ungeschminkt: klumpert. schade um das geld.
> (der hund soll 'folgen' weil er vertrauen hat u überzeugt ist dass sein
> hundehalter für ihn die richtigen entscheidungen trifft: er soll <nicht
> folgen> aus gründen der dressur od aus angst.)
>
> ängste soll man aus dem hund _rauskriegen_ u sie nicht per technischer
> spielereien noch womöglich verstärken - denn nur ein *vertrauensvoller*
> hund ist ein guter u zuverlässiger gefährte in allen lagen.
Recht hast du ja auch! Aus eben diesen Gründen habe ich bisher auch noch
nicht so ein Teil gekauft.
Bloß - "in der Not frisst der Teufel fliegen" - wenn du mit dem Spielzeug in
der Hand dastehst und deinem Hund, der eben noch fröhlich apportiert hat,
dabei zusiehst, wie er von einer Sekunde auf die andere loswetzt und über
die Straße zu einem anderen Hund rennt, dann kommen dir solche Gedanken
schon mal in den Sinn.
MfG,
Galli
Sehr schön auf den Punkt gebracht. Aber wenigstens hat die Baurichter eine
meiner seit langem noch offen stehenden Fragen an sie damit jetzt
unfreiwillig beantwortet - und zwar ganz genau so, wie ich es vermutet
hatte.
http://groups.google.com/group/de.rec.tiere.hunde/msg/aae2d5515dd9f25a
> Du machst mir allerdings einen ganz vernünftigen Eindruck [...]
Vielleicht solltest du mal etwas nach den gestammelten Werken der
Baurichter hier gurgeln, bevor du dich einer vorschnellen Einschätzung
hingibst...
>> Was meint ihr, wie ich das Problem lösen kann?
> siehe Deine Schleppleine....
> UND viel Geduld
> UND jemanden, der Dir den "Spiegel vorhält", damit Du deine Signale
> sehen kannst - und dann revidierst.
Dürfte weitestgehend zwecklos sein... _die_ ist selbstverliebt, erkenntnis-
und lernresistent, gewürtzt mit einer erheblichen Portion Selbstüber-
schätzung. Und es zeigt sich einmal mehr, daß meist diejenigen
selbsternannten "Hundetherapeuten", die die Klappe am weitesten aufreißen,
ihre eigenen Hunde nicht im Griff haben...
Btw, dein Quotingstil ist noch deutlich verbesserungswürdig.
Hint: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
(vielleicht ist bei dir ja noch nicht ganz Hopfen und Malz verloren)
--
Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten,
sondern was schlimmer ist, zu Gewohnheiten [Oliver Hossenkamp]
> Carolin Baurichter schrieb:
>>
>> Eine Vorrichtung am Halsband, die per Knopdruck einen Ton, eine Vibration
>> oder einen Sprühnebel auslöst.
>
> ehrlicherweise u sehr ungeschminkt: klumpert. schade um das geld.
> (der hund soll 'folgen' weil er vertrauen hat u überzeugt ist dass sein hundehalter für ihn die richtigen entscheidungen trifft:
So sollte es im Idealfall sein. Wenn der Hund aber noch nicht überzeugt ist,
dann aua und zwar solange bis der Hund überzeugt ist.
bis denne, karl-otto, der keine Hilfsmittel benötigt.
Das finde ich nicht unbedingt. Nicht, wenn man die anonyme Bestrafung wählt.
Und das wäre beim Erziehungshalsband der Fall.
> grundsätzlich perfekt ist (wäre) ein offenes gelände mit ~20 hunden.
> dein hund wird mühe haben auf alle 20 zugleich in wildester form
> zuzurennen - schon allein die zahllosen hundekontaktmöglichkeiten
> stoppen meist recht schnell das enthusiastische-ausufern von
> "huch - da ist ja ein anderer _hund_ !!"
Diese Möglichkeit hat mein Hund mehrmals die Woche.
> also lass ihn hin zum andern hund u nach erfolgter begrüssung geh am
> andern hund vorbei u *dann* ruf deinen hund zu dir:
> damit hat er die bekanntschaft des anderen gemacht u ist einigermassen
> zufrieden...
Ich lass ihn ja immer zu anderen Hunden hin!
>
> meine hunde kennen das kommando " sanft " mit diesem wort hab ich
> handfütterung geübt - mit diesem wort hab ich ciri im umgang mit meinem
> früheren kaninchen (solche haben 'glasknochen') trainiert - solcherart
> wurde meine cora 'vogel-kompatibel':
> _begriffen_ hat der hund den sinn von 'sanft' sehr schnell nur die
> ausführung dauert natürlich etwas länger ;-)
Ich benutze das Kommando "Vorsichtig", das klappt auch gut. Aber damit kann
ich ihn ja nicht daran hindern, zu den anderen Hunden zu rennen.
>
> ziel u zweck der sache: dein hund soll verstehen lernen dass ihm nicht
> von dir der kontakt zu anderen hunden _unterbunden_ wird (verbot)
> wogegen er sich klarerweise vehement stemmt sondern dass er sich in
> ruhigerer form - eben sanft ! - dem anderen hund annähern *darf*
> (erlaubnis).
Mein Hund hat jeden Tag viel Kontakt zu Artgenossen. Er ist auch sehr
verträglich und spielt gern mit anderen Hunden. Das ist wirklich nicht das
Problem!
Das Problem ist, dass er über weite Distanzen zu den anderen Hunden
hinrennt. Das Hinrennen möchte ich unterbinden. Wenn der Hund dann näher
dran ist, dann darf er ja hin.
Ich möchte nicht dastehen und zugucken, wie mein Hund von einem Auto
überfahren wird, bloß weil er auf der anderen Straßenseite einen Hund
gesehen hat.
>
> er bleibt besessen solange man ihn <hindert>.
Am Losrennen muss ich ihn hindern!
> je mehr er hundekontakt _haben__darf_ desto gelassener wird er werden.
Hat er ja viel und oft!
> im grunde will er doch dem anderen nur <guten tag> sagen ;-)
Nein, das denke ich nicht. Sein Verhalten gehört eher in die
Kategorie "Verteidigung des Territoriums bzw. Abwehrhaltung als
Selbstschutz".
Danke für deine Antwort, aber leider hast du, fürchte ich, meine Frage
missverstanden.
MfG,
Carolin
> jetzt oute ich mich mal mit einem Problem (freue mich schon auf die netten
> Kommentare...):
Wenn es wirklich Dein Problem ist, finde ich es spannend :-)
> Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der Ferne sieht.
Tja, dass ist auch eines meiner Hauptprobleme bei meinem BC-Mix wenn er
denn könnte.
Evtl. kann ich ja auch meinen nutzen aus diesem Threat ziehen, ich hoffe
es für mich und meinem Panther ;-)
Gruß Sandra
hallo carolin,
unsere hündin lilly wurde im juvenilem alter ebenfalls von 2 hündinnen
gemoppt..lilly, die jedem streit aus dem weg geht, sich anderen
lebewesen bisher immer nur freundlich dabot..da spielt man mit dem hunde
auf der wiese (oder geht die strasse entlang), und plötzlich kommt eine
der beiden angeschossen..stürzt sich auf sie..trotz aktiver und passiver
unterwerfung lilly.s kam es bedauerlicherweise zu bissverletzungen.
die halterinnen beider hündinnen interessierte es herzlich wenig- sie
sind mittlerweile bekannt, denn dieses verhaltensmuster leben sie auch
an anderen hunden aus:-(
der vorletzte angriff geschah bei dunkelheit an einer kreuzung. lilly
angeleint, brav an der strasse bei fuss sitzend und auf das komando
"komm" wartend - plötzlich stürmte 1 der besagten hündinnen um die
hausecke, und biss ihr in den kopf......weitere attacken konnte ich
abwehren.
ab diesem zeitpunkt zeigte lilly eine leinenaggression (tag/nacht) und
startete, wie bei deinem rüden, im freilauf scheinangriffe (ebenso, wie
du sie beschreibst)..niemals hat sie bisher einen hund verletzt..
in den nächsten wochen habe ich mit meinem angeleinten hund (im
stadtgebiet) entgegenkommende hunde gemieden (richtungswechsel,
garageneinfahrt, ablenkung durch dummy, futterreiz, ect.), bevor(!)lilly
ihr verhaltensmuster abspulen konnte.. hierbei achtete ich darauf, sie
vor dem visuellen fixieren aus besagter situation zu führen..sehr
schnell führte es zu einer verbesserung. in den wenigen fällen, wo ein
ausweichen nicht möglich war, ging ich mit ihr in einen möglichst weiten
bogen um den entgegenkommenden hund vorbei.
für den freilauf verabredete ich mich im bekanntenkreis mit hundehaltern
und ihren hunden, von denen ich wusste, dass sie über gutes
sozialverhalten und eine sehr gute körpersprache verfügen. die wiederum
brachten aus deren umfeld ebensolche hunde mit, die lilly unbekannt
waren. sie startete anfangs wiederum ihre scheinangriffe, wurde aber von
den hunden immer ignorriert.., so dass sie sehr schnell lernen konnte,
dass nicht jeder hund eine gefahr darstellt, und ihr angstverhalten
ablegen konnte.
nach schrittweiser arbeit lässt sie sich heute im freilauf sofort
abrufen (bzw. einmaliges pfeifen), bzw. sich zur li oder re seite
absitzen/oder ins "down" bringen (wobei ich zweites nur anwende, wenn
die hunde eine andere richtung einschlagen). so verbleibt sie (im
sichtkontakt zu mir), bis ich ihr leise und ruhig das komando "lauf" und
"zärtlich" (als welpe hapste sie gerne nach dem snack, so dass sie
diesen nur bekam, wenn sie ihn zärtlich aus der hand nahm) gebe..stürmt
sie trotzdem wieder auf den hund zu, wiederholt sich die prozedur.
von klein an habe ich die verbalen komando.s mit einem jeweiligen
sichtzeichen verbunden, dieses trägt jetzt echt früchte, da mein hund
auch aus weiteren entfernungen dementsprechend reagiert.
ebenfalls führte ich die hundepfeife zum abruf ein. allerbest in
brenzligen situationen, da sich der pfiff für den hund immer gleich
anhört, im gegensatz zur immer hysterischer/ärgerlicher werdenden stimme
mancher hundehalter.
sicherlich alles kein allheilmittel, aber ohnehin sollte doch die
komplette hunderziehung individuell erfolgen.
anfangs wurde mir von mitmenschen geraten, ich solle lilly für jedes
fixieren, bellen, in die leine hängen, ect. sofort mittels
korrekturhalsband (ungedrehter würger) korrigieren, und laut "nein"
rufen, was mir aber beides allzu unlogisch erschien..die kleine würde
dann doch jeden korrekturreiz negativ mit dem entgegenkommenden hund
verbinden, was sich meines erachtens nach in negativer form verstärkt.
nun ja, es gibt eine menge menschen, die das anders sehen.
auch das anfängliche "den hund aus der situation bringen", wurde von
einigen als meideverhalten angesehen. ich sehe es lediglich als einen
anfänglichen schritt, den hund postitv zu bestärken, ihm/ihr sicherheit
zu geben, und somit step für step ein gutes gefühl und gelassenheit zu
vermitteln.
heute ist mein wolf 20 monate alt, und zeigt nur noch sehr selten
(manchmal in der dunkelheit) dieses unerwünschte verhalten, was dann von
mir tunlichst ignorriert wird.
den beiden merkwürdigen hündinnen gehen wir tunlichst aus dem weg (den
letzten angriff durch die eine, wieder auf der strasse, konnte ich gut
abwehren. lilly zeigte keine währenddessen, noch danach keine aggro.s).
allerdings wirft sie sich sofort in den schlamm, sobald ältere hündinnen
ihr entgegenrennen. nun ja,..das wird :-)
liebe grüsse,
waris
Hallo Carolin!
> Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg)...
IMHO: Der Spazierweg eines Hundes ist nicht sein Territorium. Früher hat
man mal vom "Revier 3. Ordnung" beim Spazierweg gefaselt ...
Macht der das wirklich nur im Rahmen der täglichen Spazierstrecke?
Niemals auf fremdem Gelände, in einem anderen Wald? Kann ich mir nicht
vorstellen.
> ... einen anderen Hund in
> der Ferne sieht, rast er auf diesen zu. Nur wenn man bereits beim
> vorangegangenen Fixieren eingreift, hat man die Chance, ihn noch abzulegen
> (wenn man nah genug dran steht). Ansonsten rennt er zu den anderen Hunden
> und stürzt drohend auf sie zu. Kurz vorher stoppt er jedoch und zeigt dann
> Meideverhalten (dreht den Kopf weg, züngelt, geht Schlangenlinien usw.).
Du hast eine Ausbildung bei einem großen deutschen Hundeverband
genossen, richtig? Die werfen immer noch Meideverhalten mit
Beschwichtigung und aktiver Demut in einen Topf. Wahrscheinlich wird
sich das in den nächsten 50 Jahre auch nicht ändern.
Dein Hund zeigt eindeutig Beschwichtigungssignale, auf moderndeutsch:
"calming signals". Ein kurzer Link:
http://www.beta-dog.de/hundephilosophie/beruhigungssignale_bei_hunden.php
Es ist unter Tölen äußerst unhöflich, auf einen (vor allem fremden)
Artgenossen oder Menschen schnurstracks zuzurennen. Das könnte als
Angriff gewertet werden. Aus diesem Grund bleibt man vorher stehen,
schnüffelt am Boden, sieht in die andere Richtung, ...
Das Schlängeln ist als aktive Demut zu deuten. Das Drauflosrennen bei
deinem Hund hat also keinen aggressiven Hintergrund! Du liegst falsch,
wenn du das als "stürzt drohend auf sie zu" interpretierst.
> Beißereien startet er nie von sich aus, aber wenn ein Hund auf sein
> Zustürzen aggressiv reagiert, dann macht er mit, wobei er aber nur
> Scheinattacken wagt und eher defensiv ist.
Das der andere Hund auf solch eine normale Annäherung aggressiv
reagiert, kann alles mögliche zur Ursache haben. Unsicherheit des
fremden Halters, falsche Lernerfahrungen, ...
> Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der Ferne sieht.
Zumindest ist es das einzige, auf das du Einfluß nehmen kannst.
> Es ist mir noch nicht gelungen, dies abzutrainieren. Ich habe bereits mit
> Schleppleine trainiert, und solange er die Schleppleine dran hat, ist alles
> super - aber wehe, ich mache sie dann nach einigen Wochen ab...
Wie lange hast du den Hund schon, bzw. wie lange übst du das schon?
Wieviele Wochen bei wievielen Fehlversuchen?
> Ich hatte daran gedacht, ein Halti zu verwenden, um die Fixierung bereits im
> Ansatz zu stoppen und die restlichen Handlungsabläufe damit gar nicht erst
> entstehen zu lassen. Denn ablenkbar ist er in solchen Situationen nicht
> mehr.
Nein, _in_ solchen Situaltionen nicht mehr. Aber _vor_ solchen
Situationen schon noch. Als Alternative zum Schleppleinentraining ist
das Umlenken auf ein vorher einstudiertes Alternativverhalten schon in
Betracht zu ziehen. Aber da müßtest du dir vor Ort kompetente Hilfe
suchen. Das wird hier zu umfangreich, bzw. Fernberatung ist nicht sinnvoll.
> Dann hatte ich an ein Erziehungshalsband gedacht, da ich es auch auf
> Entfernung einsetzen kann und das unerwünschte Verhalten konkret bestrafe.
Du hast keine Angst vor Fehlverknüpfungen?
Gruß
Andreas
mir gings noch nie im ganzen leben ums sogenannte rechthaben:
wenn der-die andere recht hat gratulation: denn im grunde bin dann
*ich* der welcher profitiert... ;-)
> Bloß - "in der Not frisst der Teufel fliegen"
pardon 'mädel' - ist keine anbiederei ! - bist _du_ der teufel in der not?
du willst deinen hund auf <die schiene> kriegen.
sei dir gewiss dass du das " schaffst ".
nicht von heut auf morgen soweit klar:
aber mit geduld kriegst <du> einen hund wo die sache ein- für allemal
sitzt wenn du _dranbleibst_ .
> - wenn du mit dem Spielzeug in
> der Hand dastehst und deinem Hund, der eben noch fröhlich apportiert hat,
> dabei zusiehst, wie er von einer Sekunde auf die andere loswetzt und über
> die Straße zu einem anderen Hund rennt, dann kommen dir solche Gedanken
> schon mal in den Sinn.
nochmals caolin: saubere arbeit mit dem hund == sauberes ergebnis.
ist ja schliesslich das was du willst (also lass die kinkerlitzchen
beiseite. mach deinem hund den du liebst klar was du von ihm willst:
er wird es dir lohnen :-) )
gruss mc
Doch, er macht es nur auf dem täglichen, vertrauten Spazierweg.
>
> Du hast eine Ausbildung bei einem großen deutschen Hundeverband
> genossen, richtig? Die werfen immer noch Meideverhalten mit
> Beschwichtigung und aktiver Demut in einen Topf. Wahrscheinlich wird
> sich das in den nächsten 50 Jahre auch nicht ändern.
Was ist denn dann laut deiner Definition Meideverhalten?
>
> Dein Hund zeigt eindeutig Beschwichtigungssignale, auf moderndeutsch:
> "calming signals".
Das ist mir bewusst.
> Es ist unter Tölen äußerst unhöflich, auf einen (vor allem fremden)
> Artgenossen oder Menschen schnurstracks zuzurennen. Das könnte als
> Angriff gewertet werden. Aus diesem Grund bleibt man vorher stehen,
> schnüffelt am Boden, sieht in die andere Richtung, ...
Auch das weiß ich. Und auch das tut mein Hund.
>
> Das Schlängeln ist als aktive Demut zu deuten. Das Drauflosrennen bei
> deinem Hund hat also keinen aggressiven Hintergrund! Du liegst falsch,
> wenn du das als "stürzt drohend auf sie zu" interpretierst.
Oh ja, hier erkenne ich meinen Fehler. Da hab ich beim schnellen Schreiben
nicht aufgepasst. Was ich meinte, war, dass er "drohend" auf sie zustürzt,
d.h. für Laien hat es den Anschein, als wäre er ein hochaggressiver Hund.
Da aber die anderen Hunde meist gelassen reagieren, ist zu erkennen, dass
das Verhalten meines Hundes nichts mit tatsächlicher Drohung zu tun hat.
Auch das weiß ich.
>
>> Dann hatte ich an ein Erziehungshalsband gedacht, da ich es auch auf
>> Entfernung einsetzen kann und das unerwünschte Verhalten konkret
>> bestrafe.
>
> Du hast keine Angst vor Fehlverknüpfungen?
Doch, klar. Aus dem Grund hab ich das Teil auch noch nicht.
Gruß, Carolin
na klar - du kannst deinen hund auch auf ein kommando mexikanischer
gottheiten (sind unaussprechlich) hin trainieren. dem hund ist sowas
reichlich egal:
der hund verbindet mit dem <gleichbleibenden kommando> dieselbe sache.
> Aber damit kann
> ich ihn ja nicht daran hindern, zu den anderen Hunden zu rennen.
jep. dein 3jähriger ist extrem kontaktfreudig.
das kannst du <steuern> wie ein fahrzeug auf schnee+eis:
würdest du da hochtourig fahren od abrupt abbremsen ? nope.
du fährst untertourig u lenkst _behutsam_ dagegen.
genauso ists mit dem hund.
>> ziel u zweck der sache: dein hund soll verstehen lernen dass ihm nicht
>> von dir der kontakt zu anderen hunden _unterbunden_ wird (verbot)
>> wogegen er sich klarerweise vehement stemmt sondern dass er sich in
>> ruhigerer form - eben sanft ! - dem anderen hund annähern *darf*
>> (erlaubnis).
>
> Mein Hund hat jeden Tag viel Kontakt zu Artgenossen. Er ist auch sehr
> verträglich und spielt gern mit anderen Hunden. Das ist wirklich nicht das
> Problem!
wär er unverträglich müsstest du es sowieso von einer anderen seite her
angehen.
> Das Problem ist, dass er über weite Distanzen zu den anderen Hunden
> hinrennt. Das Hinrennen möchte ich unterbinden.
carolin dein hund ist ein munteres blutjunges tier mit dem vollen elan
eines hundes in der blüte seiner jahre - darum _verankere_ u verbinde
dein wort "vorsichtig" in seinem _gehirn_ mit dem tatbestand DASS er
sowieso hindarf !
(er muss dein kommando gleichsetzen mit: ich kann da hin aber in ruhiger
form. fix noamoi ;-) das gelang mit ciri+cora u vorher hecki+boomer u
zwischenzeitig der jrt-hündin meines bruders wunderbar:
das kriegst du auch auf die reihe !! :-) ) [x]
> Wenn der Hund dann näher dran ist, dann darf er ja hin.
genau das hat er inzwischen vielleicht noch nicht kapiert.
> Ich möchte nicht dastehen und zugucken, wie mein Hund von einem Auto
> überfahren wird, bloß weil er auf der anderen Straßenseite einen Hund
> gesehen hat.
jep - vollkommen logisch.
>> er bleibt besessen solange man ihn <hindert>.
> Am Losrennen muss ich ihn hindern!
das ja. siehe oben.
>> je mehr er hundekontakt _haben__darf_ desto gelassener wird er werden.
> Hat er ja viel und oft!
eben: weiter so.
>> im grunde will er doch dem anderen nur <guten tag> sagen ;-)
> Nein, das denke ich nicht. Sein Verhalten gehört eher in die
> Kategorie "Verteidigung des Territoriums bzw. Abwehrhaltung als
> Selbstschutz".
der wehrt doch erst ab (dein ausgangsthread: meideverhalten "dreht den
kopf weg" heute 16:35) wenn der andere schon ganz nah ist bzw neben ihm
steht... carolin: würde er 'territorium verteidigen' würde er sich
nicht anderen interessiert näheren _ohne__echte__attacke_ sondern dann
wäre er auf <<< vertreibungstaktik >>> aus - u die schaut wesentlich
anders aus !!! als du das verhalten deines hundes beschrieben hast.
= er will hin zum anderen hund u im letzten moment _bei__annäherung_
<macht der sich in die imaginären pampers> - soweit auch sehr eindeutig
u klar.
> Danke für deine Antwort, aber leider hast du, fürchte ich, meine Frage
> missverstanden.
du beschriebst das verhalten deines hundes *identisch* mit dem verhalten
meines hundes cirillo der aus guten gründen vor mensch u tw tier im
grunde _dieselben__reaktionen_ zeigte:
heute ist ciri ein sehr souveränes tier u zerrt nimmer wie ein irrer zu
anderen tieren hin - zeigt zwar freude bei anderen hundebegegnungen u
begrüsst in netter form doch wenn ich danach sage "avanti" marschiert er
ohne murren weiter.
carolin - ich konnte dir <eine> möglichkeit aufzeigen (die welche mir
probabel u anwendbar erscheint)... der lösungsmöglichkeiten gibts auch
andere.
ich erhebe niemals den anspruch auf allseligmachenden "alleingang" ;-)
gruss mc
Sorry, aber ich wohne im Wald und gehe auch nur dort spazieren. Kann mir
gar nicht vorstellen, das jemand zu einer Gassirunde in der Stadt
"Spazieren" sagt. In einem anderen Posting habe ich auch gelesen, das du
Angst hast, er würde über die Straße rennen.
Also läuft du durch bebautes Gebiet, immer dieselbe Strecke? Kennt er
die Hunde, zu denen er hinrennt?
Dann müßte es doch für dich möglich sein, den ein oder anderen davon zu
überzeugen, mit dir zusammen zu trainieren.
...
> Das ist mir bewusst.
...
> Auch das weiß ich. ...
...
> Auch das weiß ich.
Wie das Training aussehen könnte, weißt du dann bestimmt auch. ;->
Leider bist du nicht auf diese Teile meines Postings eingegangen:
1.:
> Wie lange hast du den Hund schon, bzw. wie lange übst du das schon?
> Wieviele Wochen bei wievielen Fehlversuchen?
2.:
> Nein, _in_ solchen Situaltionen nicht mehr. Aber _vor_ solchen
> Situationen schon noch. Als Alternative zum Schleppleinentraining ist
> das Umlenken auf ein vorher einstudiertes Alternativverhalten schon in
> Betracht zu ziehen. Aber da müßtest du dir vor Ort kompetente Hilfe
> suchen. Das wird hier zu umfangreich, bzw. Fernberatung ist nicht
> sinnvoll.
Gruß
Andreas
mit Snoopy & (fast neu) Drops
> Nein, das denke ich nicht. Sein Verhalten gehört eher in die
> Kategorie "Verteidigung des Territoriums bzw. Abwehrhaltung als
> Selbstschutz".
aus einem anderen Posting:
>> Oh ja, hier erkenne ich meinen Fehler. Da hab ich beim schnellen Schreiben
>> nicht aufgepasst. Was ich meinte, war, dass er "drohend" auf sie zustürzt,
>> d.h. für Laien hat es den Anschein, als wäre er ein hochaggressiver Hund.
>> Da aber die anderen Hunde meist gelassen reagieren, ist zu erkennen, dass
>> das Verhalten meines Hundes nichts mit tatsächlicher Drohung zu tun hat.
>> Auch das weiß ich.
Hallo Carolin!
na, was denn jetzt? Ich denke, wir waren uns einig, das dein Hund eben
nicht aggressiv ist. Vergiß das mit der Verteidigung des Territoriums!
Das könnte ich allenfalls noch in der eigenen Wohnung oder auf dem
Grundstück gelten lassen, aber niemals auf einem Spazierweg.
Gruß
Andreas
mit Snoopy und Drops
>> [ad strafe]
> Das finde ich nicht unbedingt. Nicht, wenn man die anonyme Bestrafung wählt.
> Und das wäre beim Erziehungshalsband der Fall.
jedwede strafe - irrelevant vorerst woher sie denn kommt - ist dazu
angetan den hund (das kind - auch den erwachsenen) zu _verunsichern_.
ein verunsichertes lebewesen ist ein unsicherer kumpan.
er erfährt verletzung u demütigung u wird strafvermeidungs-verhalten
ausprägen.
belohnung+anerkennung hingegen macht das lebewesen *stärker*.
(hab ich so in jedwedem kontakt mit menschen u tieren erfahren:
das tat ihnen wohl u sie kapierten dass ich jemandem mit respekt begegne.)
die stärkste insultation (die ein hund zb nur schwer erträgt) ist
ignoranz - dann merkt der hund (dem die gewohnte aufmerksamkeit
verweigert wird: doch in abwesenheit sonstiger strafen) dass <da was
nicht stimmt im üblichen ablauf der kommunikation>.
ich setze gemeinhin stets auf ignoranz als letztes mittel der wahl:
hat sich zumeist bewährt ;-)
gruss mc
erst mal möchte ich mich vorstellen, ich heiße Susanne und lese schon eine
ganze Zeit lang mit Interesse manche Beiträge.
Meine Hündin heißt Kukina und ihre "Leidensgeschichte" wurde schon einmal
hier vorgestellt unter "Verhaltensstörung". Den Beitrag hat mein Freund
damals eingestellt aber ich habe nicht viel Problemlösung erkennen können ,
was ich sehr schade fand - habe aber trotzdem immer wieder mitgelesen.
Dieses Problem zu anderen Hunden rennen ist auch unser großes Problem, genau
in der Form wie es hier beschrieben wird.
Allerdings hätte ich von mir aus gar nicht so sehr Sorge meine Süße los
laufen zu lassen, wenn nicht die anderen Hundebesitzer wären, denn die
reagieren meist sehr unverständlich darauf, dass da ein Hund angerannt
kommt, der nicht einfach ruhig und brav ist sondern eben auch mal seine
Sprache benutzt. Ich habe da echt schon Erfahrungen gemacht die nicht so
lustig waren. Auch wir beide üben jetzt an diesem einen "Problemchen" das
wir noch haben, denn ansonsten funktioniert eigentlich alles sehr gut. Werde
weiter mit Interesse mitlesen
liebe Grüße Susanne
"Carolin Baurichter" <ga...@kendzorra.de> schrieb im Newsbeitrag
news:52rlh8F...@mid.individual.net...
erst mal möchte ich mich vorstellen, ich heiße Susanne und lese schon eine
ganze Zeit lang mit Interesse manche Beiträge.
Meine Hündin heißt Kukina und ihre "Leidensgeschichte" wurde schon einmal
hier vorgestellt unter "Verhaltensstörung". Den Beitrag hat mein Freund
damals eingestellt aber ich habe nicht viel Problemlösung erkennen können ,
was ich sehr schade fand - habe aber trotzdem immer wieder mitgelesen.
Dieses Problem zu anderen Hunden rennen ist auch unser großes Problem, genau
in der Form wie es hier beschrieben wird.
Allerdings hätte ich von mir aus gar nicht so sehr Sorge meine Süße los
laufen zu lassen, wenn nicht die anderen Hundebesitzer wären, denn die
reagieren meist sehr unverständlich darauf, dass da ein Hund angerannt
kommt, der nicht einfach ruhig und brav ist sondern eben auch mal seine
Sprache benutzt. Ich habe da echt schon Erfahrungen gemacht die nicht so
lustig waren. Auch wir beide üben jetzt an diesem einen "Problemchen" das
wir noch haben, denn ansonsten funktioniert eigentlich alles sehr gut. Werde
weiter mit Interesse mitlesen
liebe Grüße Susanne
"Carolin Baurichter" <ga...@kendzorra.de> schrieb im Newsbeitrag
news:52rlh8F...@mid.individual.net...
guten abend u willkommen susanne
verhaltensstörung ergibt sich eher daraus wenn ein hund nicht
längerfristig erfasst hat dass er _durchaus_ - aber eben "gelernt" dann
mit mass u ziel - mit anderen hunden kontakt haben kann.
> Allerdings hätte ich von mir aus gar nicht so sehr Sorge meine Süße los
> laufen zu lassen, wenn nicht die anderen Hundebesitzer wären, denn die
> reagieren meist sehr unverständlich darauf, dass da ein Hund angerannt
> kommt,
es wird etliche hundehalter geben die nicht sofort ausrasten wenn der
eigene hund sich (vorerst) mal <im flug> annähert:
1.) kann man deren hunde als trainings"objekte" ;-) nutzen
2.) lernt der eigene hund durch wiederkehrende begegnung mit
freundlichen haltern+freundlichen hunden sehr schnell <sich selber zu
zähmen>.
wenn der eigene hund bei solchen hundebegegnungen ruhiger wird _sofort_
nachhaltig loben !! u mit einem standardwort* verbinden (zb " sanft" od
"vorsichtig" od was immer auch...).
grundsätzlich <stets> wenn der hund was tat was einfach toll war sofort
loben - damit erkennt er dass er sich _richtig__benommen__hat_ :
damit festigt man das verhalten für die zukunft (wortverknüpfung* )
> Auch wir beide üben jetzt an diesem einen "Problemchen" das
> wir noch haben, denn ansonsten funktioniert eigentlich alles sehr gut.
:-)
schönen abend
gruss mc
[Fullquote gegrillt]
> trotz aktiver und passiver unterwerfung lilly.s kam es ...
[viel Schwurbel]
> von klein an habe ich die verbalen komando.s mit einem jeweiligen ...
[noch mehr Schwurbel]
> lilly zeigte keine währenddessen, noch danach keine aggro.s).
Das Deppenapostrooph[1] kannte ich ja schon, aber der Deppenpunkt ist
wirklich neu... <scnr>
[1] http://www.deppenapostroph.de/
--
Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage:
in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.
[Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)]
Lange nicht gelesen... wie geht's Deinem kleinen Ministaubsauger?
Eben um 20:41 Uhr schrieb Andreas Müller <amuel...@gmx.de>:
> Carolin Baurichter schrieb:
> ...
>> Das ist mir bewusst.
> ...
>> Auch das weiß ich. ...
> ...
>> Auch das weiß ich.
> Wie das Training aussehen könnte, weißt du dann bestimmt auch. ;->
;-)
> Leider bist du nicht auf diese Teile meines Postings eingegangen:
[einige berechtigte Fragen]
Ja, genau _das_ ist ihre Spezialität, das unter den Tisch fallen lassen von
ganz konkreten Fragen.
Gruß,
Bert
--
Im Leben muß man dauernd zwischen Aufrichtigkeit und Höflichkeit wählen.
[Sophia Loren, eigentlich Maria Scicolone (*1934)]
> Das Problem ist, dass er über weite Distanzen zu den anderen Hunden
> hinrennt. Das Hinrennen möchte ich unterbinden.
man Abbruchsignal
> Ich möchte nicht dastehen und zugucken, wie mein Hund von einem Auto
> überfahren wird, bloß weil er auf der anderen Straßenseite einen Hund
> gesehen hat.
man Grundgehorsam
man Straßensicherheit
Alles absolute Basics...
HTH & HAND
> die stärkste insultation (die ein hund zb nur schwer erträgt) ist
> ignoranz - dann merkt der hund (dem die gewohnte aufmerksamkeit
> verweigert wird: doch in abwesenheit sonstiger strafen) dass <da was
> nicht stimmt im üblichen ablauf der kommunikation>.
> ich setze gemeinhin stets auf ignoranz als letztes mittel der wahl:
> hat sich zumeist bewährt ;-)
Du immer mit Deinen Archaismen - oder ist das in Österreich gelebter
Wortschatz? ;-) Jetzt mußte ich doch "insultation" tatsächlich im Duden
nachschlagen.
Aber hilft das in erwähnter Situation? Wenn Hundi zu anderem Hund rennt,
ist ihm das auf dem Weg dahin eigentlich völlig egal, ob Du ihn ignorierst.
Und hinterher? Kann funktionieren, ist aber etwas komplizierter. Ich
habs zwar auf ähnliche Weise meinem Spinner abgewöhnt, zu jedem anderen
Hund hinzutoben, dabei muß man aber sehr genau aufpassen, daß der
"Faden" nicht unterbrochen wird und ignorieren mit zurückkommen
verknüpft wird.
Und es soll ja wohl eher der Start unterbunden werden, denke ich.
Gruß
T.
> ängste soll man aus dem hund _rauskriegen_ u sie nicht per technischer
> spielereien noch womöglich verstärken - denn nur ein *vertrauensvoller*
> hund ist ein guter u zuverlässiger gefährte in allen lagen.
*applaus*
LG,
Eva
> Aber da müßtest du dir vor Ort kompetente Hilfe
> suchen. [...] bzw. Fernberatung ist nicht sinnvoll.
ACK - alles andere ist gerade Kaffeesatzlesen.
Gruss
Peter Sev
tom - komm nach at. u finds raus ;-p
(wird übrigens auch im englischen verwendet)
> Jetzt mußte ich doch "insultation" tatsächlich im Duden nachschlagen.
du hast doch erfahrung mit paragraphen ? (ist btw ein geläufiger
ausdruck aus dem rechtswesen)
> Aber hilft das in erwähnter Situation?
hallo !! meine vorige antwort erfolgte nur zum _erziehungshalsband_ :
da waren wir nämlich schon ein paar schritte weiter <kicher>
weil ...
> Wenn Hundi zu anderem Hund rennt, ...
... hatte ich recht ausführlich schon in meinem 1.post dazu um 17:22
geantwortet (bzw nach carolins anfrage dann mochmals 20:37).
alles klar soweit ?
schönen abend
gruss mc
dmd.* <verbeug> (* dank-mit-demut)
> LG, Eva
an dich ebenso !
gemütlichen abend einstweilen mc
> tom - komm nach at. u finds raus ;-p
Och - mir fallen sofort Gründe ein, das NICHT zu tun ;-) - okay, und
einige, doch mal wieder rüberzuschauen, ist schon ein Weilchen her.
Fällt mir ein Idol meiner Jugend ein ;-)
"Wiener Blut
Mit Mord und Totschlag ham wir nix am Hut -
Doch sind für eine Hetz wir immer gut (Für dich und mich in Wien)
Wir präsentieren Wien - Auch im Club 45 samma drin.
Dort sind wir unter und dann sehr intim (Im stehen, Im foj'n, Im liegen)
- Wir präsentieren Wien
Wir haben die Medizin
der Dekadenz haben wir an Preis verliehn
dabei san wir moralisch überbliebn
Wir stehen und foj'n und liegen"
> (wird übrigens auch im englischen verwendet)
>
Zu Zeiten Heinrich VIII wahrscheinlich - today it´s simply "insult" ;-)
>> Jetzt mußte ich doch "insultation" tatsächlich im Duden nachschlagen.
>
> du hast doch erfahrung mit paragraphen ? (ist btw ein geläufiger
> ausdruck aus dem rechtswesen)
>
Hm, in at vielleicht - wenn ich hier demnächst jemanden wegen einer
"Insultation" anzeige, legt man mir unter Umständen einen längeren
Urlaub nahe - keine sooo schlechte Idee.
>
> .... hatte ich recht ausführlich schon in meinem 1.post dazu um 17:22
> geantwortet (bzw nach carolins anfrage dann mochmals 20:37).
>
> alles klar soweit ?
Kommt davon, wenn man einfach so von oben nach unten liest und meint,
vorschnell seinen Senf abgeben zu müssen - bekenne mich schuldig, Herr
Jeheimrat ...
Jrüße
T.
hatte ursprünglich anders formuliert u das sterndl vergessen.
sorry... ;-)
>> tom - komm nach at. u finds raus ;-p
> Och - mir fallen sofort Gründe ein, das NICHT zu tun ;-) - okay, und
> einige, doch mal wieder rüberzuschauen, ist schon ein Weilchen her.
du bist ja heut höchst widersprüchlich <grins> (was sagtn aco dazu ?)
> Fällt mir ein Idol meiner Jugend ein ;-)
> "Wiener Blut
> Mit Mord und Totschlag ham wir nix am Hut -
> Doch sind für eine Hetz wir immer gut (Für dich und mich in Wien)
> Wir präsentieren Wien - Auch im Club 45 samma drin.
> Dort sind wir unter und dann sehr intim (Im stehen, Im foj'n, Im liegen)
> - Wir präsentieren Wien
>
> Wir haben die Medizin
> der Dekadenz haben wir an Preis verliehn
> dabei san wir moralisch überbliebn
> Wir stehen und foj'n und liegen"
jep.
http://www.lyricsfreak.com/f/falco/wiener+blut+die+medizin_20052797.html
:-)
>> (wird übrigens auch im englischen verwendet)
> Zu Zeiten Heinrich VIII wahrscheinlich - today it´s simply "insult" ;-)
nope: aus viiiel jüngerer zeit ;-p war _schon_ !! 1913 (webster):
onlinedictionary.datasegment.com/word/insultation
>>> Jetzt mußte ich doch "insultation" tatsächlich im Duden nachschlagen.
>> du hast doch erfahrung mit paragraphen ? (ist btw ein geläufiger
>> ausdruck aus dem rechtswesen)
> Hm, in at vielleicht - wenn ich hier demnächst jemanden wegen einer
> "Insultation" anzeige, legt man mir unter Umständen einen längeren
> Urlaub nahe - keine sooo schlechte Idee.
u womöglich noch den urlaub in at. zu verbringen tsts...
>> .... hatte ich recht ausführlich schon in meinem 1.post dazu um 17:22
>> geantwortet (bzw nach carolins anfrage dann mochmals 20:37).
>> alles klar soweit ?
> Kommt davon, wenn man einfach so von oben nach unten liest und meint,
> vorschnell seinen Senf abgeben zu müssen - bekenne mich schuldig, Herr
> Jeheimrat ...
<kicher> kein prob (wollte ja nur den _ablauf_ beschreiben *ggg* )
> Jrüße
> T.
gute nacht noch :-)
gruss mc
Gerne.
[Bezug Mobbingopfer zu Deinem Verhalten]
> Ja. Aber was genau bedeutet das nun für mich?
Dass Du, wie Du zum Schluß auch selber sagst, dich filmen lassen
solltest. Am Besten mit Deinem Hund und einmal zum Vergleich mit einem
Hund, der Dir sicherer erscheint.
[Schleppleinentraining]
> Ja, das weiß ich. Ich weiß, wie Schleppleinentraining funktioniert........Und wochenlanges Training war dahin ;-(
Sorry, dieses Training geht *Monate* lang, eben um die negativ bzw.
für Dich falschen Verknüpfungen zu "verlernen".
Du willst nicht nur Extinktion betreiben, sondern auch für das "aus
andere zugehen" bzw. "lenkbar bleiben während des Zugehens" eine
Reizgeneralisierung schaffen. Und das, frech ausgedrückt, bei Deinem
Hund *UND* bei Dir.
[Definition Strafe]
> Das sehe ich etwas anders. In meinen Augen kann man durchaus ein konkretes
> Verhalten "bestrafen", indem man es negativ besetzt. Versuch und Irrtum
> funktioniert ja nach dem selben Muster.
Muss ich Dir nicht widersprechen, denn Du hast mit den
Anführungszeichen bereits Deine Aussage in Frage gestellt.
Bestrafen und negativ besetzen (aversiver Reiz) sind zwei paar Schuhe.
[Selbsterkennung]
JA, wie ober gesagt, lass Dich filmen!
Es hilft auch ein/e TrainerIn der/die Körpersprache interpretieren
kann und Deine Spannungsverhalten sieht.
Schaun wir mal, was Du berichten wirst ;-)
Gruß petra cave c.
Hallo Bert!
> Lange nicht gelesen... wie geht's Deinem kleinen Ministaubsauger?
Soweit - so gut. Paßt immer noch in alle Ecken. Ansonsten: Mal sehen,
wie lange ich es hier aushalte. Habe zwischendurch immer mal wieder
reingelesen, aber das genügte dann auch.
Bis dann!
Gruß
Andreas
> Tom Mueller schrieb:
>> Mens _ Canis schrieb:
>>
>>> [die stärkste insultation = ignoranz]
Ich hätte *das* mit Spot/Verhöhnung übersetzt und auch eines
dieser Worte verwendet.
bis denne, karl-otto
Sehr schön - Du bist eben allumfassend tiefgründig gebildet oder kannst
hervorragend aus dem Kontext lesen - Gratulation.
Ich wußte gerade noch, wo ich nachschlagen muß....
Wolltest Du das jetzt wirklich hören??? *grins*
Schön, daß Du aber wenigstens ein lebendiges Wort verwendet HÄTTEST -
das läßt mich nun nicht ganz so an mir zweifeln ;-)
Übrigens finde ich "spot" nicht ganz so passend, Spott wäre da treffender
Nix für ungut
Tom
--
"Fürwahr, es gibt Lügen, schamlose Lügen und die Statistik, aber
Freunde, wir wollen doch nicht die Psychologie vergessen!"
(A.u.B. Strugatzki: "Ein Käfer im Ameisenhaufen")
>
> du bist ja heut höchst widersprüchlich <grins> (was sagtn aco dazu ?)
>
Der guckt ganz gelangweilt. "Ösis? da war doch mal ein
Schutzdiensthelfer aus at zur Schulung bei uns - war der laaaaangsam,
und Kondition hatte der auch nicht - sind die da alle so??" ;-)
>
> jep.
> http://www.lyricsfreak.com/f/falco/wiener+blut+die+medizin_20052797.html
> :-)
>
Noch genialer ist natürlich der (besonders der Dialog zwischen Wiener
Wurstverkäufer und Ami am Schluß)
http://www.blub.at/index.php?ID=fgnf
Du siehst, Österreich hat auch einen Platz in meinem Herzen ;-)
>> Zu Zeiten Heinrich VIII wahrscheinlich - today it´s simply "insult" ;-)
>
> nope: aus viiiel jüngerer zeit ;-p war _schon_ !! 1913 (webster):
> onlinedictionary.datasegment.com/word/insultation
Oh, naja, auch das ist ca. 65 Jahre vor meinen ersten intensiveren
Kontakten mit der englischen Zunge ;-)
> u womöglich noch den urlaub in at. zu verbringen tsts...
>
Wenn Wahnsinn, dann richtig, hm? Und das, wo ich als Küstenkind doch so
eine Berg-Allergie habe - naja, könnte ich mit Aco halt ein wenig
wandern gehen. Oder nach Wien - mit Hund im(?) Prater Riesenrad fahren.
Nur das Auto werde ich nie wieder in der Innenstadt in ein Parkhaus
stellen ;-)
>> Kommt davon, wenn man einfach so von oben nach unten liest und meint,
>> vorschnell seinen Senf abgeben zu müssen - bekenne mich schuldig, Herr
>> Jeheimrat ...
>
> <kicher> kein prob (wollte ja nur den _ablauf_ beschreiben *ggg* )
>
Ja - und weil der Beitrag schon ziemlich ausgeufert ist, bleib ich halt
hier oben und pflege seichte Konversation am Thema vorbei - auch mal
schön ;-)
T.
> ..., ist es nun mein eigener, der mir Probleme macht - wie das halt so ist bei
> den "Psychologen und ihren Kindern".
Das ist völlig normal. Man ist befangen, hat vorurteile und kann sich
nicht selbst beobachten.
> Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg) einen anderen Hund in
> der Ferne sieht, rast er auf diesen zu.
Das tun sehr viele hunde und es ist sogar typisch für rüden ab etwa
einem jahr aufwärts bis vielleicht 2,5 - 3 jahre.
> vorangegangenen Fixieren eingreift, hat man die Chance, ihn noch abzulegen
Nun das fixieren ist eine unangenehme BC beigabe. Aber was willst du
üben? Was ist dein ziel? Dass er nicht hin läuft?
> (wenn man nah genug dran steht). Ansonsten rennt er zu den anderen Hunden
> und stürzt drohend auf sie zu. Kurz vorher stoppt er jedoch und zeigt dann
> Meideverhalten (dreht den Kopf weg, züngelt, geht Schlangenlinien usw.).
Klar, vorfahrt durch erschrecken. Die anderen sind meist wenig
beeindruckt. Und das sollte man den anderen hundehaltern ein wenig
klar machen. "Ihren hund lässt das völlig kalt!" (Falls es so ist.)
> Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der Ferne sieht.
> Es ist mir noch nicht gelungen, dies abzutrainieren. Ich habe bereits mit
> Schleppleine trainiert, und solange er die Schleppleine dran hat, ist alles
> super - aber wehe, ich mache sie dann nach einigen Wochen ab...
Ich nehme an, du hast das "nicht hinrennen" trainiert. Und danach?
Seine ganze motivation - sicherheit-wer-ist-da? bleibt ungenutzt.
Ich bevorzuge da die methode teufel mit beelzebub austreiben.
Ich lasse (nach absprache mit dem anderen hundehalter zu einem anderen
zeitpunkt) meinen hund hinrennen. Aber zuvor wird ein ritual eingeübt,
z.b. stehen bleiben, an die seite kommen, 20 schritt gemeinsam gehen,
hinsetzen, ableinen und LOS.
Sollte der hund eigenmächtig laufen, wird er vom anderen hundehalter
sehr unfreundlich empfangen, im gewünschten bereich aber sehr
freundlich.
Der hund kann seine motivation über einen umweg befriedigen.
Das an der leine zum anderen hund gehen wird immer mehr ausgedehnt,
bis er eine begegnung an der leine ohne ärger durchsteht.
Ich will dir damit nur eine idee vermitteln, ohne jetzt auf alle
eventualitäten einzugehen. Kontrollfreaks halten sicher nichts von
meinem ansatz. Aber nach meiner erfahrung lernt der hund das
teamverhalten und man kann noch durch eigene gezeigte emotion eine
positive und eine negative kennzeichnung durchführen.
Soviel von mir.
tschüß M&M
heute um 06:56 Uhr schrieb Andreas Müller <amuel...@gmx.de>:
> Charlie schrieb:
>> Lange nicht gelesen... wie geht's Deinem kleinen Ministaubsauger?
> Soweit - so gut. Paßt immer noch in alle Ecken.
Hehehe, kann ich mir vorstellen. Seinen Kopfsprung in Sammys Napf zwischen
Sammys Vorderläufen durch damals werde ich nie vergessen. ;-)
> Ansonsten: Mal sehen, wie lange ich es hier aushalte. Habe zwischendurch
> immer mal wieder reingelesen, aber das genügte dann auch.
Kann ich mir _sehr_ gut vorstellen. Ich dachte damals ja immer, HM wäre
schlimm... die hauptsächlichen Schreiber hier inzwischen sind durch die
Bank deutlich schlimmer. <seufz>
Von daher wirst Du wohl sehr schnell die Nase wieder gestrichen voll haben,
die heutigen "Regulars" hier werden Deine guten Postings mit ihrer
unglaublichen Flut an Schwachsinn einfach hinwegfegen...
Gruß,
Bert
--
Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat,
aber das Denken anderen überläßt? [Ernst R. Hauschka (*1926)]
Hallo Martin!
>> Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg) einen anderen Hund in
>> der Ferne sieht, rast er auf diesen zu.
>
> Das tun sehr viele hunde und es ist sogar typisch für rüden ab etwa
> einem jahr aufwärts bis vielleicht 2,5 - 3 jahre.
Mein neuer (Drops) macht das auch. Dürfte jetzt so 2-2,5 Jahre alt sein.
Bei mir lebt er seit 10 Monaten.
> Nun das fixieren ist eine unangenehme BC beigabe.
Eine gewisse Ähnlichkeit kann ich leider nicht abstreiten:
http://www.beta-dog.de/gallerie/pflegehunde/pflegehunde3.htm
... und auch er hat diese "unangenehme BC-Beigabe".
> Aber was willst du
> üben? Was ist dein ziel? Dass er nicht hin läuft?
Hinlaufen zu anderen Hunden hat sich deutlich gebessert, seit ich seinen
Aktionsradius von ca. 500 m auf 25 m um mich herum eingeschränkt habe -
das sitzt ganz gut. Manchmal jedoch geht es mit ihm durch ...
> Seine ganze motivation - sicherheit-wer-ist-da? bleibt ungenutzt.
> Ich bevorzuge da die methode teufel mit beelzebub austreiben.
> Ich lasse (nach absprache mit dem anderen hundehalter zu einem anderen
> zeitpunkt) meinen hund hinrennen. Aber zuvor wird ein ritual eingeübt,
> z.b. stehen bleiben, an die seite kommen, 20 schritt gemeinsam gehen,
> hinsetzen, ableinen und LOS.
> Sollte der hund eigenmächtig laufen, wird er vom anderen hundehalter
> sehr unfreundlich empfangen, im gewünschten bereich aber sehr
> freundlich.
> Der hund kann seine motivation über einen umweg befriedigen.
Ich bin gerade am Überlegen, wie ich mit Drops die bedingte Aversion
umsetzen könnte. Bislang nutzte ich meine Zeit mit dem Hund um
elementarere Dinge zu üben/Vertrauen aufzubauen. Der Köter war einfach
wenig gewöhnt und reagiert auf alles neue (und auf Männer, Pferde, laute
Geräusche, ...) mit Angst. Eine schnelle Bewegung meinerseits und Drops
zeigt - nicht mehr immer, aber leider oft genug - Angst.
Ich hätte jetzt Muffe, das er auch da mit Angst und Panik reagiert bzw.
falsch verknüpft. Vielleicht liegt aber gerade in dieser Übung meine
Chance ... mittlerweile haben wir ja eine recht gute Vertrauensbasis.
Vielleicht gelingt es mir mit dieser Aktion, diese noch zu festigen.
Wenn ich es richtig angehe und gut vorbereite.
Oder würdest du es bei einem eher ängstlichen Hund generell lassen?
Gruß
Andreas
Übrigens ist mein Versuch, ihn zu clickern am Geräusch gescheitert.
Egal, wie leise ich geklickert habe. Muß aber mit mir bzw. seiner
damaligen Einstellung zu mir zu tun haben, da Christian Weiß ihn auf
Anhieb klickern konnte ... der ist sogar männlich.
|| Tue, 06 Feb 2007 16:35:09 +0100, Carolin Baurichter schrieb:
||
|| Hallo Carolin,
||
||| [ 3-jährigen Bordercollie-Mischlingsrüden (kastriert) ]
||
||| Aber nachdem er 2 Mal unglücklicherweise von anderen Hunden
||| attackiert wurde (Mobbingopfer), zeigt er sich anderen Hunden
||| gegenüber teilweise aggressiv und hat zudem ein starkes
||| Territorialverhalten entwickelt.
||
|| Wie war das noch mit dem Spruch von dir "eine richtige Beisserei ist
|| gut für Rüden/ sollte jeder Rüde mal mitgemacht haben/ tut der
|| Selbstentwicklung eines Rüden gut"?
Toll konstruktiver Beitrag, muss man schon sagen.
Kompliment.
--
Wuff
Le Bestioline (non puntate / nicht punktiert / no dots)
Gott erschuf den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
Dio creò l' uomo perché la scimmia l' aveva deluso.
Dopo però rinunciò ad altri sperimenti.
[Mark Twain]
| On 6 Feb., 16:35, Carolin Baurichter <g...@kendzorra.de> wrote:
|| Hallo,
||
|| jetzt oute ich mich mal mit einem Problem (freue mich schon auf die
|| netten Kommentare...):
||
|| Nachdem ich bereits mehrere fremde Hunde erfolgreich therapiert
|| habe, ist es nun mein eigener, der mir Probleme macht - wie das halt
|| so ist bei den "Psychologen und ihren Kindern".
|
| ...oder LehrerInnen und den Ihren ;-)
... oder Pueschologen mit sich selbst. <eg>
Das gesnipte unterschrieben.
|| Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg) einen anderen
|| Hund in der Ferne sieht, rast er auf diesen zu. Nur wenn man bereits
|| beim vorangegangenen Fixieren eingreift, hat man die Chance, ihn
|| noch abzulegen (wenn man nah genug dran steht). Ansonsten rennt er
|| zu den anderen Hunden und stürzt drohend auf sie zu. Kurz vorher
|| stoppt er jedoch und zeigt dann Meideverhalten (dreht den Kopf weg,
|| züngelt, geht Schlangenlinien usw.). Beißereien startet er nie von
|| sich aus, aber wenn ein Hund auf sein Zustürzen aggressiv reagiert,
|| dann macht er mit, wobei er aber nur Scheinattacken wagt und eher
|| defensiv ist.
||
|| Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der
|| Ferne sieht. Es ist mir noch nicht gelungen, dies abzutrainieren.
|| Ich habe bereits mit Schleppleine trainiert, und solange er die
|| Schleppleine dran hat, ist alles super - aber wehe, ich mache sie
|| dann nach einigen Wochen ab...
|
| ähm.... auch wenn das jetzt `ne Lawine lostritt : man macht die
| Schleppleine nicht _einfach_ ab.
FullACK.
Und fuer den Rest gilt das auch.
|| Erst mal Danke für deine nette Antwort!
||
||| Dies soll nicht böse klingen, sondern Dir den Gedanken noch mal
||| durch den kopf schicken: *er* wurde "Mobbingopfer" und *Du*
||| verändertest die Signale an ihn, nicht im Großen sondern minimal.
||| Dein Hund ist allerdings einer von denen die auch noch extrem auf
||| Dich geprägt ist, denn Du warst da, als eigentlich andere Hunde
||| auch hätten da sein sollen.
||
|| Ja. Aber was genau bedeutet das nun für mich?
||
||| ähm.... auch wenn das jetzt `ne Lawine lostritt : man macht die
||| Schleppleine nicht _einfach_ ab.
|||
|| Ja, das weiß ich. Ich weiß, wie Schleppleinentraining funktioniert.
|| Aber es hat halt nicht geklappt. Er hat irgendwann raus gekriegt,
|| dass die
|| Leine "ab" ist und ist trotzdem losgedüst. Und wochenlanges Training
|| war dahin ;-(
Carolin, hattest Du Petra's Post wirklich *gelesen*?
*NEIN!*
||| "Strafe" ist per meiner Definition immer eine Reaktion, die nicht
||| mit der Aktion des "zu Strafenden" in Kontakt steht. D.h. der
||| Gestrafte hat NULL Möglichkeit sein Verhalten so zu ändern, dass
||| die Strafe "genommen" wird, denn sie ist bereits angetan worden.
||
|| Das sehe ich etwas anders. In meinen Augen kann man durchaus ein
|| konkretes Verhalten "bestrafen", indem man es negativ besetzt.
|| Versuch und Irrtum funktioniert ja nach dem selben Muster. Wenn mein
|| Hund versucht, erhobenen Hauptes durch den Stacheldraht zu rennen,
|| dann wird er dafür
|| auch "bestraft" und wird folglich so handeln, dass das nicht mehr
|| passiert - sprich, um den Zaun herum gehen oder durchkriechen.
|||
||| Daher ist Strafe im Allgemeinen, und bei Kindern und Hunden im
||| Besonderen, die denkbar beste Methode das Vertrauen zu ruinieren und
||| sich selbst als unfähig abzustempeln.
NACK
Ganz absolut.
Hunde kennen das Konzept Strafe nicht weil es abstrakt ist und fast immer
zeitversetzt angewendet wird, von daher verstehen sie es auch nicht.
Bei Hunden kannst Du nur ueber die Schiene Ursache-Wirkung wirklich etwas
erreichen.
D.h. im Klartext dass offensichtlich Dein Timing nicht passt.
||| UND jemanden, der Dir den "Spiegel vorhält", damit Du deine Signale
||| sehen kannst - und dann revidierst.
||
|| Ja, DAS ist auch ehrlich mein Problem! Es ist immer einfach, die
|| Fehler der anderen Leute zu erkennen. Aber sich selbst aus der
|| Vogelperspektive zu betrachten ist fast unmöglich, zumal, wenn man
|| emotional beteiligt ist. Vielleicht sollte ich mich mal filmen
|| lassen...
Genau das wollte ich Dir vorschlagen!
||| Daher ist Strafe im Allgemeinen, und bei Kindern und Hunden im
||| Besonderen, die denkbar beste Methode das Vertrauen zu ruinieren und
||| sich selbst als unfähig abzustempeln.
||
|| Das finde ich nicht unbedingt. Nicht, wenn man die anonyme
|| Bestrafung wählt. Und das wäre beim Erziehungshalsband der Fall.
Vergiss es.
|| http://groups.google.com/group/de.rec.tiere.hunde/msg/aae2d5515dd9f25a
Sag mal, fast Dir vielleicht etwas noch Bloederes ein als Deinen eigenen
Schwachsinn zu zitieren?
| On 6 Feb., 16:35, Carolin Baurichter <g...@kendzorra.de> wrote:
|
| [Problem mit ihrem Hund]
|
| Carolin, eine IMHO gute Anlaufstelle für Dich könnte Thomas Baumann
| sein:
|
| http://www.dogworld.de/index.jsp?p_lang=de&p_contrib=83&details=true
|
| Wenn Du Dich an ihn wendest, hoffe ich, dass er Dir und Deinem Hund
| weiterhelfen kann.
Ich glaube dass sie das auch selber schafft, das Zeug dazu hat sie.
Du stellst eine klare frage:
On 7 Feb., 14:14, Andreas Müller <amuelle...@gmx.de> wrote:
> Ich bin gerade am Überlegen, wie ich mit Drops die bedingte Aversion
> umsetzen könnte. Bislang nutzte ich meine Zeit mit dem Hund um
> elementarere Dinge zu üben/Vertrauen aufzubauen. Der Köter war einfach
> wenig gewöhnt und reagiert auf alles neue (und auf Männer, Pferde, laute
> Geräusche, ...) mit Angst. Eine schnelle Bewegung meinerseits und Drops
> zeigt - nicht mehr immer, aber leider oft genug - Angst.
> Oder würdest du es bei einem eher ängstlichen Hund generell lassen?
Bedingte aversion heißt, dass du auf irgendeine art negativ für ihn
erscheinst. Das würde ich bei einem ängstlichen hund in der phase des
vertrauensaufbaus keinesfalls einsetzen. Wenn die welt im lot ist,
kann er lernen, dass du auch schlechte laune haben kannst. Aber schon
ein normales anschnauzen kann den hund sehr lange in einer
vorsichtshaltung hinterlassen. Und die ist schlecht für alle
problemsituationen, weil du aufgrund deiner dabei anderen haltung noch
als zusätzliches unsicherheitsmoment erscheinst. Und eigentlich
möchtest du das gegenteil.
Für diese kann ich nur empfehlen, absolut ruhig zu bleiben und den
hund sich finden lassen. Wenn der clicker bei dir nicht geht, mach
etwas anderes, was unbedingt wochenlang nur in positiven entspannten
situationen auftritt. Damit kann man dann eine sich aufbauende
unangenehmere situation vorbeugend entspannen. Hilfreich kann es auch
sein, es immer auch dann einzusetzen, wenn der hund warum auch immer,
sichtbar selbst entspannt.
tschüß M&M
keine ahnung... kenn ja net <alle> österreicher ebenso wie du kaum (evas
kreation *g* --> ) <alle> nordixe kennst.
vielleicht handelte euer schulungs-tn nach dem motto:
in der ruhe liegt die kraft ? ;-p
(at. übersetzung für <faulpelz>)
>> jep.
>> http://www.lyricsfreak.com/f/falco/wiener+blut+die+medizin_20052797.html
>> :-)
> Noch genialer ist natürlich der (besonders der Dialog zwischen Wiener
> Wurstverkäufer und Ami am Schluß)
> http://www.blub.at/index.php?ID=fgnf
10 deka poinische für 100 schilling - da war er recht weitsichtig :-)
da simma eh schon fast mim euro inzwischen angelangt -
> Du siehst, Österreich hat auch einen Platz in meinem Herzen ;-)
:-)
>>> Zu Zeiten Heinrich VIII wahrscheinlich - today it´s simply "insult" ;-)
>> nope: aus viiiel jüngerer zeit ;-p war _schon_ !! 1913 (webster):
>> onlinedictionary.datasegment.com/word/insultation
> Oh, naja, auch das ist ca. 65 Jahre vor meinen ersten intensiveren
> Kontakten mit der englischen Zunge ;-)
verstehe -
du hast dich am film <à nous les petites anglaises> orientiert *sfg*
>> u womöglich noch den urlaub in at. zu verbringen tsts...
> Wenn Wahnsinn, dann richtig, hm? Und das, wo ich als Küstenkind doch so
> eine Berg-Allergie habe - naja, könnte ich mit Aco halt ein wenig
> wandern gehen. Oder nach Wien - mit Hund im(?) Prater Riesenrad fahren.
> Nur das Auto werde ich nie wieder in der Innenstadt in ein Parkhaus
> stellen ;-)
warum ? (war länger <dauerparker> in garage-schwedenplatz weil die firma
das netterweise bezahlte ;-) u noch nicht <einen> kratzer damals...)
>>> Kommt davon, wenn man einfach so von oben nach unten liest und meint,
>>> vorschnell seinen Senf abgeben zu müssen - bekenne mich schuldig,
>>> Herr Jeheimrat ...
>> <kicher> kein prob (wollte ja nur den _ablauf_ beschreiben *ggg* )
> Ja - und weil der Beitrag schon ziemlich * ausgeufert ist, bleib ich halt
> hier oben und pflege seichte Konversation am Thema vorbei - auch mal
> schön ;-)
jep. wenn wieder das gehacke * losgeht zieht man sich gemütlich in die
oberen ränge zurück u beobachtet die metzelei vom gesicherten logenplatz
aus - schont die nerven u ist unterhaltsam ;-)
(u zum grundthema - hund rennt zu anderen hunden - wurden ja von
etlichen seiten der <hier versammelten hundekompetenz> durchaus wahre
methoden beschrieben. so solls sein.)
dann von schauze-zu-schnauze "aaiuuu" ci+co an aco
u gruss mc
Nein, wird es nicht, Mens, zumindest nicht in diesem Sinne: Leo kennt es
gar nicht, Odge kennt es auch nicht, in Webster's Dictionary (über 2000
Seiten) hab ich's endlich gefunden, ist archaisch für "insult", und
insult heißt Beleidigung. Deutsch ist es auch nicht, im 20bändigen
Meyers Lexikon stehts auch nicht drin.
Jetzt könnten wir nochmal über das Wort "Ignoranz" reden, aber das Thema
hatten wir hier schon vor einem Jahr und sind auch nicht
weitergekommen.
Gruß, Monika
--
Monika Schleidt
mon...@schleidt.org
www.schleidt.org/MSKeramik
if you wish to write me a mail, remove the number from my user name
> Übrigens finde ich "spot" nicht ganz so passend, Spott wäre da treffender
So lange wir noch so gewissenhafte Beamte haben, fürchte
ich mich nicht um unsere Republik.
bis denne, karl-otto
>> mc: [die stärkste insultation = ignoranz]
(war nur die kurzformel für nachfolgende ansicht:
die stärkste beleidigung ist wen [zb den hund] zu ignorieren.)
>>> Du immer mit Deinen Archaismen* - oder ist das in Österreich gelebter
>>> Wortschatz? ;-)
>> tom - komm nach at. u finds raus ;-p
>> (wird übrigens auch im englischen verwendet)
> Nein, wird es nicht, Mens, zumindest nicht in diesem Sinne:
jep - in gekappter form verwendets die englische sprache (die kippen
halt von insult[ation] die letzten 5 buchstaben weg.
tun sie eh immer *g* ) - seids net so kleinlich u verbissen ;-p
> Leo kennt es
> gar nicht, Odge kennt es auch nicht, in Webster's Dictionary (über 2000
> Seiten) hab ich's endlich gefunden, ist archaisch für "insult", und
> insult heißt Beleidigung.
so isses: über webster hab ich ja heut schon 00:09 gewitzelt dass es
anno 1913 war... ;-)
> Deutsch ist es auch nicht, im 20bändigen
> Meyers Lexikon stehts auch nicht drin.
tja klar: alle -[a]tio endungen stammen ursprünglich aus dem
lateinischen u wurden später mit erweitertem (od verkürztem im engl)
wortstamm in diversen sprachen übernommen.
> Jetzt könnten wir nochmal über das Wort "Ignoranz" reden, aber das Thema
> hatten wir hier schon vor einem Jahr und sind auch nicht
> weitergekommen.
?? ist absichtliche nichtbeachtung.
da gibts btw was nettes auf wikipedia <kicher>
http://de.wikipedia.org/wiki/Litotes
einstweilen schönen abend !
gruss mc
> Nein, wird es nicht, Mens, zumindest nicht in diesem Sinne: Leo kennt
> es gar nicht, Odge kennt es auch nicht, in Webster's Dictionary (über
> 2000 Seiten) hab ich's endlich gefunden, ist archaisch für "insult",
> und insult heißt Beleidigung. Deutsch ist es auch nicht,
Na das war aber schwer zu erkennen!
> im 20bändigen
> Meyers Lexikon stehts auch nicht drin.
Man muss eben an der richtigen Quelle suchen
<Zitat>
In|sul|ta|ti|on die; -, -en <aus lat. insultatio "Spott, Verhöhnung" zu
insultare, vgl. →insultieren>: svw. →Insult (1); ...
Quelle: Duden - Das große Fremdwörterbuch: Herkunft und Bedeutung der
Fremdwörter. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 2003.
</Zitat>
http://www.duden.de/duden-suche/werke/dgfw/000/030/Insultation.30552.html
HTH, Erasmus
danke für die Antwort und die nette Begrüßung. Ich glaub ich muß mal
erklären wie das bei uns abläuft: Also Hund sieht Hund (wenn ohne Leine)
läuft im Galopp darauf zu die letzten Meter sehr langsam mit eingezogenem
Schwanz, schnuppert, alle denken alles bestens und dann auf einmal geht sie
auf Angriff über (meist bei anderen Weibchen oder kleineren Hunden) das
sieht dann schon sehr "gefährlich" aus und dann kommt natürlich die
Aufregung bei den anderen Hundebesitzern wie bei mir auch. Auf einfaches
Weitergehen oder ein ruhiges Aus reagiert sie dann einfach nicht mehr. Ich
denke es liegt wie gesagt in ihrer Vergangenheit (sie wurde die ersten 1 1/2
Jahre an einen Strick gebunden, hatte also keinerlei Kontakte zu anderen
Hunden). Ich habe sie jetzt fast 4 Jahre aber dieses Problem bekommen wir
nicht in den Griff und das macht mich manchmal einfach ratlos??
Schöne Grüße Susanne
"Mens _ Canis" <no...@example.com> schrieb im Newsbeitrag
news:2d6ea$45c8e24f$3eb28ce9$17...@news.chello.at...
> Susanne schrieb:
>> Hallo,
>>
>> erst mal möchte ich mich vorstellen, ich heiße Susanne und lese schon
>> eine
>> ganze Zeit lang mit Interesse manche Beiträge.
>>
>> Meine Hündin heißt Kukina und ihre "Leidensgeschichte" wurde schon einmal
>> hier vorgestellt unter "Verhaltensstörung".
>
> guten abend u willkommen susanne
>
> verhaltensstörung ergibt sich eher daraus wenn ein hund nicht
> längerfristig erfasst hat dass er _durchaus_ - aber eben "gelernt" dann
> mit mass u ziel - mit anderen hunden kontakt haben kann.
>
>> Allerdings hätte ich von mir aus gar nicht so sehr Sorge meine Süße los
>> laufen zu lassen, wenn nicht die anderen Hundebesitzer wären, denn die
>> reagieren meist sehr unverständlich darauf, dass da ein Hund angerannt
>> kommt,
>
> es wird etliche hundehalter geben die nicht sofort ausrasten wenn der
> eigene hund sich (vorerst) mal <im flug> annähert:
> 1.) kann man deren hunde als trainings"objekte" ;-) nutzen
> 2.) lernt der eigene hund durch wiederkehrende begegnung mit freundlichen
> haltern+freundlichen hunden sehr schnell <sich selber zu zähmen>.
>
> wenn der eigene hund bei solchen hundebegegnungen ruhiger wird _sofort_
> nachhaltig loben !! u mit einem standardwort* verbinden (zb " sanft" od
> "vorsichtig" od was immer auch...).
> grundsätzlich <stets> wenn der hund was tat was einfach toll war sofort
> loben - damit erkennt er dass er sich _richtig__benommen__hat_ :
> damit festigt man das verhalten für die zukunft (wortverknüpfung* )
>
>> Auch wir beide üben jetzt an diesem einen "Problemchen" das
>> wir noch haben, denn ansonsten funktioniert eigentlich alles sehr gut.
>
> :-)
>
> schönen abend
> gruss mc
> Monika Schleidt schrieb:
>
>> Nein, wird es nicht, Mens, zumindest nicht in diesem Sinne: Leo kennt
>> es gar nicht, Odge kennt es auch nicht, in Webster's Dictionary (über
>> 2000 Seiten) hab ich's endlich gefunden, ist archaisch für "insult",
>> und insult heißt Beleidigung. Deutsch ist es auch nicht,
>
> Na das war aber schwer zu erkennen!
>
>> im 20bändigen
>> Meyers Lexikon stehts auch nicht drin.
>
> Man muss eben an der richtigen Quelle suchen
>
> <Zitat>
>
> In|sul|ta|ti|on die; -, -en <aus lat. insultatio "Spott, Verhöhnung" zu
> insultare, vgl. ?insultieren>: svw. ?Insult (1); ...
*Das* hatte ich heute vormittag um 09:14 Uhr geschrieben.
bis denne, karl-otto
guten abend susanne:
hier ist der punkt - das was du _hier_ u _nun_ angriff nennst:
(was evtl andere hundehalter welche deinen hund nicht kennen als angriff
"deuten" ist wieder ein separates ding - u ich will hier keine etwaigen
hundeattacken beschönigen :-( )
a) tut sie das in erkennbar 'negativ-aggressiver' form (worauf dein
vorpost nämlich gar nicht schliessen liess) - u da ist die vorgangsweise
eine andere.
od aber
b) will dein hund einfach nur wildere hundespiele veranstalten
(dann würde ich zumindest den kontakt mit wesentlich schwächern u/od
älteren u unbeweglichen tieren die halt ihre ruhe haben wollen bzw sich
keinen bandscheibendefekt einhandeln wollen möglichst unterbinden)
also such dir hier genau die hunde raus zum hundespiel mit denen sich
deine kukina austoben kann ;-)
meine annahme liegt darin dass dein hund sich ordentlich austoben will u
muss weils in seiner natur liegt: ein unausgelasteter hund wird in jedem
fall hyperaktiv (bzw irgendwann stellt er das möglicherweise ein u dann
kann er auch bissig werden.)
> (meist bei anderen Weibchen oder kleineren Hunden) das
> sieht dann schon sehr "gefährlich" aus und dann kommt natürlich die
> Aufregung bei den anderen Hundebesitzern wie bei mir auch.
aufregung bei dir ist gar nicht gut:
überträgt sich nämlich auf deinen hund !!
(ebenso wie angst od aggressivität des hundehalters. die hunde spüren
das sofort.)
vielleicht kannst du dich <überwinden> denn in vielen fällen hilft schon
ein befreiendes lachen: nämlich dir+deinem hund (sah ich x-male wenn die
situation im grunde urkomisch war... andere hundehalter erstarrten weil
zb meine hunde recht gross sind u panikreaktionen von anderen nahm ich
oft vorweg indem ich grinste u meinte:
'meiner freut sich bei begegnungen mit anderen hunden
_aber__er__ist__nicht__bissig_ .'
denn das ist eigentlich alles was die meisten hören wollen:
deine versicherung dass dein tier dem anderen nix zuleide tut.*
wenn du das * gewährleisten kannst (nach 4a wirst du ja deine kukina
soweit kennen...) wird sie sich <eben weil> ihr lockerer kontakt möglich
ist mit _mehr_ hunden - u im direkten wohnumfeld kennt man ja ohnehin
die meisten davon - besser einbremsen wenn sie zu ein paar wenigen halt
nicht hindarf.
hab ich mit ciri u cora (meinen hunden) so geregelt.
> Auf einfaches
> Weitergehen oder ein ruhiges Aus reagiert sie dann einfach nicht mehr. Ich
> denke es liegt wie gesagt in ihrer Vergangenheit (sie wurde die ersten 1 1/2
> Jahre an einen Strick gebunden, hatte also keinerlei Kontakte zu anderen
> Hunden). Ich habe sie jetzt fast 4 Jahre aber dieses Problem bekommen wir
> nicht in den Griff und das macht mich manchmal einfach ratlos??
in 4a - wenn du häufig aufgeregt reagierst - hat der hund _deine_
aufregung evtl als <pushen> wahrgenommen.
je mehr du selber ausflippst umso mehr stachelt das den hund an...
wie siehts bei euch mit freilauf auf grossen wiesen mit mehreren hunden
aus ? (wenn ich mit meinen hunden von dort zurückkomme haben sie sich
meistens so ausgetobt dass sie später beim nachhauseweg kaum mehr ein
müdes aug für einen anderen hund riskieren:)
diese situation kann man ausnützen für <hundebegegnungen an der leine>
weil wenn dein hund schon vorher ordentlich herumspringen konnte ist er
nachher ausgepowert u viel gelassener.
soweit das was mir zum thema ad hoc eingefallen ist. -
der poster franz eberl hatte auf drth eine ausgezeichnete methode
geschildert wozu du allerdings einen 2.hundehalter plus _ruhigem_ hund
benötigtst.
ich hoffe ich gebe seine schilderung halbwegs richtig wieder:
der andere hundehalter samt hund befindet sich im abstand von ~30m.
du gehst mit deiner zerrenden kläffenden also überreagierenden hündin an
der leine vorbei - kehrst um u gehst wieder vorbei.
wenn sich deine hündin 'abgeregt' hat wird die distanz auf ~20m
verkürzt: u du gehst wieder hin u her.
natürlich ist das training u nicht an einem tag getan.
ist ein geduldsspiel u erfordert <2 andere mitspieler> die geeignet sind.
(falls franz mitliest u ich bei seinem tipp was ausgelassen haben
sollte: bitte um korrektur !! ;-) )
> Schöne Grüße Susanne
ebensolche an dich !
gruss mc
Sorry, war nicht Websters, sondern Randomhouse, ist aber auch so.
>
> so isses: über webster hab ich ja heut schon 00:09 gewitzelt dass es
> anno 1913 war... ;-)
>
>> Deutsch ist es auch nicht, im 20bändigen Meyers Lexikon stehts auch
>> nicht drin.
>
> tja klar: alle -[a]tio endungen stammen ursprünglich aus dem
> lateinischen u wurden später mit erweitertem (od verkürztem im engl)
> wortstamm in diversen sprachen übernommen.
Das ist mir schon klar, ich hab auch latein gelernt.
Meine Antwort bezieht sich eigentlich auf Tom Müller, der fragt, ob man
in Österreich allgemein so redet. Und eigentlich tut das außer dir fast
niemand, den ich kenne.
-------
...... und jetzt hast du eindeutig gewonnen, Mens: es steht im
"Österreichischen Wörterbuch"! "Insultation, die... insultieren:
beschimpfen,(tätlich) angreifen".
Vielleicht ist es doch österreichisch?
Hat aber mit ignorieren nix zutun.
>> Jetzt könnten wir nochmal über das Wort "Ignoranz" reden, aber das
>> Thema hatten wir hier schon vor einem Jahr und sind auch nicht
>> weitergekommen.
>
> ?? ist absichtliche nichtbeachtung.
Für mich ist *Ignoranz* in erster Linie *Nichtwissen*, daher auch der
Ignorant. Der ist doch nicht einer, der dich ignoriert. Und Ignoranz mit
Insult gleichzusetzen, geht in meinen Augen nicht, da handelt es sich um
zwei verschiedene Begriffe. Insult ist die *aktive* Beleidigung,
Ignoranz hat für mich zwei Bedeutungen, entweder "das Ignorieren" oder
"die Unwissenheit", wobei ich dem zweiteren den Vorrang geben würde.
>
> da gibts btw was nettes auf wikipedia <kicher>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Litotes
Litotes kannte ich nicht, muss ich erst in meinen Sprachschatz aufnehmen
:-).
>
> einstweilen schönen abend !
Einstweilen find ich nett, du wusstest, das ich das noch beantworten
würde? Dir _einstweilen_ auch einen schönen Abend. :-)
>>>>> tom: Du immer mit Deinen Archaismen* - oder ist das in Österreich
>>>>> gelebter Wortschatz? ;-)
>>>> tom - komm nach at. u finds raus ;-p
>>>> (wird übrigens auch im englischen verwendet)
>>> Nein, wird es nicht, Mens, zumindest nicht in diesem Sinne:
>> jep - in gekappter form verwendets die englische sprache (die kippen
>> halt von insult[ation] die letzten 5 buchstaben weg.
>> tun sie eh immer *g* ) - seids net so kleinlich u verbissen ;-p
> Sorry, war nicht Websters, sondern Randomhouse, ist aber auch so.
>> so isses: über webster hab ich ja heut schon 00:09 gewitzelt dass es
>> anno 1913 war... ;-)
>> [ lateinendungen [a]tio ]
> Das ist mir schon klar, ich hab auch latein gelernt.
> Meine Antwort bezieht sich eigentlich auf Tom Müller, der fragt, ob man
> in Österreich allgemein so redet. Und eigentlich tut das außer dir fast
> niemand, den ich kenne.
na seht mal - ich bring ja bewegung ins starre sprachgebilde der ng !
(jeden tag kriegt ihr ein neues wort... aber nehmts bitte-bitte nicht
so 'tierisch-ernst' ;-) )
> ...... und jetzt hast du eindeutig gewonnen, Mens: es steht im
> "Österreichischen Wörterbuch"! "Insultation, die... insultieren:
> beschimpfen,(tätlich) angreifen".
hehe... w a s hab ich gewonnen - eine reise mit hunden nach
südfrankreich od ein doserl schmierseife als trostpreis ? ;-p
(od gar nur ein paar rechts+links <zügig reingeklatscht> von drth ??
<duck+flücht> )
>>> Jetzt könnten wir nochmal über das Wort "Ignoranz" reden, aber das
>>> Thema hatten wir hier schon vor einem Jahr und sind auch nicht
>>> weitergekommen.
>> ?? ist absichtliche nichtbeachtung.
> Für mich ist *Ignoranz* in erster Linie *Nichtwissen*, daher auch der
> Ignorant. Der ist doch nicht einer, der dich ignoriert.
wenn man jemanden ignoriert dann nimmt man ihn nicht zur kenntnis.
(das heisst aber nicht dass man keine kenntnis von ihm erlangt hätte.)
> Und Ignoranz mit Insult gleichzusetzen, geht in meinen Augen nicht,
himmelhilf: das tat ich ja nieeeeeee !!! :-D
schrieb doch ganz oben: 'die stärkste insultation = ignoranz'*
u als erläuterung: "war nur die kurzformel für folgende ansicht:
die stärkste beleidigung ist wen (zb den hund) zu ignorieren."
(*das = zeichen oben war eine sprachliche abkürzung u keine
mathematische gleichsetzung.)
das eine folgt also auf das andere.
wenn ich zb meinen ciri ignoriere weil der teufel meiner katze alessia
hühnerfleisch wegflauchte dann ist er beleidigt -
u _er_ weiss sehr wohl dass _ich_ weiss dass _er__da_ ist:
nur nehme ich ihn absichtlich nicht zur kenntnis. ok ?
> da handelt es sich um zwei verschiedene Begriffe. Insult ist die *aktive* Beleidigung,
> Ignoranz hat für mich zwei Bedeutungen, entweder "das Ignorieren" oder
> "die Unwissenheit", wobei ich dem zweiteren den Vorrang geben würde.
interpretationsmöglichkeiten auch auf:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ignoranz
monika - alle klarheiten restlos beseitigt ? *g*
>> da gibts btw was nettes auf wikipedia <kicher>
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Litotes **
> Litotes kannte ich nicht, muss ich erst in meinen Sprachschatz aufnehmen
> :-).
mich hats recht erheitert **.
also bin ich doch noch zu was gut u nicht nur dazu die ganze gruppe drth
zu ärgern... *g* (was ich so ehrlicherweise gar nicht vorhatte)
>> einstweilen schönen abend !
> Einstweilen find ich nett, du wusstest, das ich das noch beantworten
> würde? Dir _einstweilen_ auch einen schönen Abend. :-)
wissen kann ich gar nix. aber um die zeit herum schreibst du doch
öfters... ?
gruss mc
"Mens _ Canis" <no...@example.com> schrieb im Newsbeitrag
news:b8cce$45ca1f40$3eb28ce9$31...@news.chello.at...
> Susanne schrieb:
>> Hallo mc,
>>
>> danke für die Antwort und die nette Begrüßung. Ich glaub ich muß mal
>> erklären wie das bei uns abläuft: Also Hund sieht Hund (wenn ohne Leine)
>> läuft im Galopp darauf zu die letzten Meter sehr langsam mit eingezogenem
>> Schwanz, schnuppert, alle denken alles bestens und dann auf einmal geht
>> sie auf *Angriff* über
>
> guten abend susanne:
>
> hier ist der punkt - das was du _hier_ u _nun_ angriff nennst:
> (was evtl andere hundehalter welche deinen hund nicht kennen als angriff
> "deuten" ist wieder ein separates ding - u ich will hier keine etwaigen
> hundeattacken beschönigen :-( )
>
> a) tut sie das in erkennbar 'negativ-aggressiver' form (worauf dein
> vorpost nämlich gar nicht schliessen liess) - u da ist die vorgangsweise
> eine andere.
Nein sie hat noch nie einem anderen Hund etwas zuleide getan, aber so
wirklich abschätzen kann ich das nicht immer, es könnte auch Angstverhalten
oder Unsicherheit sein. Für mich sieht das wie unterwerfen wollen aus. Wenn
sie mit Gandalf (Irish Setter 8 Mon.) dem Hund von meinem Freund spielt dann
benimmt sie sich genau so und es passiert gar nichts.Allerdings ist der
mittlerweile auch ein Stückchen größer als sie :-). Bei Hunden die sie kennt
geht sie einfach weiter ohne sich nochmals darum zu kümmern
> od aber
> b) will dein hund einfach nur wildere hundespiele veranstalten
> (dann würde ich zumindest den kontakt mit wesentlich schwächern u/od
> älteren u unbeweglichen tieren die halt ihre ruhe haben wollen bzw sich
> keinen bandscheibendefekt einhandeln wollen möglichst unterbinden)
> also such dir hier genau die hunde raus zum hundespiel mit denen sich
> deine kukina austoben kann ;-)
>
> meine annahme liegt darin dass dein hund sich ordentlich austoben will u
> muss weils in seiner natur liegt: ein unausgelasteter hund wird in jedem
> fall hyperaktiv (bzw irgendwann stellt er das möglicherweise ein u dann
> kann er auch bissig werden.)
eigentlich ist sie ein eher ruhiger Hund und beobachtet die Dinge (z.Bsp.)
zu Hause gerne aus der Ferne, beim spazieren gehen hab ich das Gefühl wenn
die Leine los ist, dass sie zielstrebig einfach gerade aus geht, das läßt
sich jetzt schwer erklären, sie verfällt in Trab und geht dann auch oft sehr
weit voraus.
>> (meist bei anderen Weibchen oder kleineren Hunden) das sieht dann schon
>> sehr "gefährlich" aus und dann kommt natürlich die Aufregung bei den
>> anderen Hundebesitzern wie bei mir auch.
>
> aufregung bei dir ist gar nicht gut:
> überträgt sich nämlich auf deinen hund !!
> (ebenso wie angst od aggressivität des hundehalters. die hunde spüren das
> sofort.)
Ja ich glaube da habe ich schon oft falsch reagiert ich versuche
mittlerweile einfach nur weiter zu gehen ohne Reaktion zu zeigen, oder auch
einfach in die andere Richtung weiter zu gehen, mal wird sie ruhiger und mal
nicht
> vielleicht kannst du dich <überwinden> denn in vielen fällen hilft schon
> ein befreiendes lachen: nämlich dir+deinem hund (sah ich x-male wenn die
> situation im grunde urkomisch war... andere hundehalter erstarrten weil
> zb meine hunde recht gross sind u panikreaktionen von anderen nahm ich oft
> vorweg indem ich grinste u meinte:
> 'meiner freut sich bei begegnungen mit anderen hunden
> _aber__er__ist__nicht__bissig_ .'
> denn das ist eigentlich alles was die meisten hören wollen:
> deine versicherung dass dein tier dem anderen nix zuleide tut.*
danke, das werde ich sicher ausprobieren
> wenn du das * gewährleisten kannst (nach 4a wirst du ja deine kukina
> soweit kennen...) wird sie sich <eben weil> ihr lockerer kontakt möglich
> ist mit _mehr_ hunden - u im direkten wohnumfeld kennt man ja ohnehin die
> meisten davon - besser einbremsen wenn sie zu ein paar wenigen halt nicht
> hindarf.
> hab ich mit ciri u cora (meinen hunden) so geregelt.
Wie regelt man das, denn wenn sie - egal welchen - Hund sieht dann schaltet
sie auf Durchzug und kein Kommando funktionert mehr, was sonst alles
(meistens) wirklich gut klappt ??
>
>> Auf einfaches Weitergehen oder ein ruhiges Aus reagiert sie dann einfach
>> nicht mehr. Ich denke es liegt wie gesagt in ihrer Vergangenheit (sie
>> wurde die ersten 1 1/2 Jahre an einen Strick gebunden, hatte also
>> keinerlei Kontakte zu anderen Hunden). Ich habe sie jetzt fast 4 Jahre
>> aber dieses Problem bekommen wir nicht in den Griff und das macht mich
>> manchmal einfach ratlos??
>
> in 4a - wenn du häufig aufgeregt reagierst - hat der hund _deine_
> aufregung evtl als <pushen> wahrgenommen.
> je mehr du selber ausflippst umso mehr stachelt das den hund an...
>
> wie siehts bei euch mit freilauf auf grossen wiesen mit mehreren hunden
> aus ? (wenn ich mit meinen hunden von dort zurückkomme haben sie sich
> meistens so ausgetobt dass sie später beim nachhauseweg kaum mehr ein
> müdes aug für einen anderen hund riskieren:)
Freilauf auf großen Wiesen ist kein Problem ich wohne hier am Land das heißt
Wald und Wiese fast hinter dem Haus, aber Hunde treffen wir eben selten,
wahrscheinlich gehen die Leute zu anderen Zeiten spazieren
> diese situation kann man ausnützen für <hundebegegnungen an der leine>
> weil wenn dein hund schon vorher ordentlich herumspringen konnte ist er
> nachher ausgepowert u viel gelassener.
>
> soweit das was mir zum thema ad hoc eingefallen ist. -
>
> der poster franz eberl hatte auf drth eine ausgezeichnete methode
> geschildert wozu du allerdings einen 2.hundehalter plus _ruhigem_ hund
> benötigtst.
> ich hoffe ich gebe seine schilderung halbwegs richtig wieder:
> der andere hundehalter samt hund befindet sich im abstand von ~30m.
> du gehst mit deiner zerrenden kläffenden also überreagierenden hündin an
> der leine vorbei - kehrst um u gehst wieder vorbei.
> wenn sich deine hündin 'abgeregt' hat wird die distanz auf ~20m verkürzt:
> u du gehst wieder hin u her.
Da werde ich mich mal umschauen ob ich einen "Trainingshund" finde, das hört
sich gut an
> natürlich ist das training u nicht an einem tag getan.
> ist ein geduldsspiel u erfordert <2 andere mitspieler> die geeignet sind.
>
> (falls franz mitliest u ich bei seinem tipp was ausgelassen haben sollte:
> bitte um korrektur !! ;-) )
>
>> Schöne Grüße Susanne
>
> ebensolche an dich !
> gruss mc
schönen Abend noch
Susanne
...Litotes...
Nicht interpretation, sonden dann schon lexical semantics mit
paradicmatic sense realtion, kurz directional opposites. Im Gebrauch
dann aber polysemetisch.
Nu bist Du wieder dran, lieber mens, denn ich hab ein echtes Manko was
die Transfer-Leistung in die Deutsche Linguistik Terminologie
betrifft. ;-))
Hey, dass macht Spaß.
Schönen Abend Euch zweien,
gruß petra cave c.
<um der götter willen> *g* das erinnert mich jetzt schon an die
knoblauchdebatten. le bestioline hatte das thema angeschnitten - ich hab
mich drangehängt u zuguterletzt durfte ich die sache ausbaden ;-)
u bestos war perdu...
(btw - willst du mich "aufs kreuz legen" ? [x] ;-p
ich kenne nur den ausdruck polysemantisch...)
> Nu bist Du wieder dran, lieber mens, denn ich hab ein echtes Manko was
> die Transfer-Leistung in die Deutsche Linguistik Terminologie
> betrifft. ;-))
was ich dir keinesfalls abnehme.
guter rat: fahr od geh _du_ heut abend über keine brücke mehr ! ;-p
> Hey, dass macht Spaß.
wie kann 'was in arbeit ausartet' noch spass machen ?
> Schönen Abend Euch zweien,
das ist wirklich nett von dir ! :-D
selbigen auch an dich -
gruss mc
ebenfalls :-)
>>> ...und dann auf einmal geht sie auf *Angriff* über
>> [tut sie das in erkennbar 'negativ-aggressiver' form]
> Nein sie hat noch nie einem anderen Hund etwas zuleide getan, aber so
> wirklich abschätzen kann ich das nicht immer, es könnte auch Angstverhalten
> oder Unsicherheit sein. Für mich sieht das wie unterwerfen wollen aus. Wenn
> sie mit Gandalf (Irish Setter 8 Mon.) dem Hund von meinem Freund spielt dann
> benimmt sie sich genau so und es passiert gar nichts.Allerdings ist der
> mittlerweile auch ein Stückchen größer als sie :-). Bei Hunden die sie kennt
> geht sie einfach weiter ohne sich nochmals darum zu kümmern
also sind für sie nur <neue hunde> von gesteigertem interesse.
dazu weiter unten... [x]
>> [ist hund unterbeschäftigt]
> eigentlich ist sie ein eher ruhiger Hund und beobachtet die Dinge (z.Bsp.)
> zu Hause gerne aus der Ferne, beim spazieren gehen hab ich das Gefühl wenn
> die Leine los ist, dass sie zielstrebig einfach gerade aus geht, das läßt
> sich jetzt schwer erklären, sie verfällt in Trab und geht dann auch oft sehr
> weit voraus.
das sind jetzt nicht eben die charakteristika eines hundes der unsicher
od ängstlich wäre (ein unsicherer hund bliebe bei dir in der nähe).
weiters nehme ich nicht an dass sich über den zeitraum von vier jahren
die kukina bei dir ist noch sehr viel von den üblen 18monaten "am strick
angebunden" erhalten hat.
>> [übertragung eigener aufregung auf den hund]
> Ja ich glaube da habe ich schon oft falsch reagiert ich versuche
> mittlerweile einfach nur weiter zu gehen ohne Reaktion zu zeigen, oder auch
> einfach in die andere Richtung weiter zu gehen, mal wird sie ruhiger und mal
> nicht
"ruhiger od nicht..." -
immer wenn sie ruhig wird: sofort kukina belobigen !!
dadurch wird ihr klar dass es *dieses verhalten* ist das du von ihr
erwartest (wenn du - ob sie wegzerrt od ruhig wird - nur im zerrfall
negativ reagierst u ruhiges verhalten als 'selbstverständlich' hinnimmst
kann der hund nicht draus schliessen dass er da eigentlich etwas
_tolles__u__richtiges_ gemacht hat !)
ich lobe heute noch meine hunde für dinge die inzwischen längst ganz
normaler alltag sind: tu ich gern+oft u die hunde freuts :-)
>> vielleicht kannst du dich <überwinden> denn in vielen fällen hilft schon
>> ein befreiendes lachen: nämlich dir+deinem hund (sah ich x-male wenn die
>> situation im grunde urkomisch war... andere hundehalter erstarrten weil
>> zb meine hunde recht gross sind u panikreaktionen von anderen nahm ich oft
>> vorweg indem ich grinste u meinte:
>> 'meiner freut sich bei begegnungen mit anderen hunden
>> _aber__er__ist__nicht__bissig_ .'
>> denn das ist eigentlich alles was die meisten hören wollen:
>> deine versicherung dass dein tier dem anderen nix zuleide tut.*
> danke, das werde ich sicher ausprobieren
mit einer gewissen fröhlichen gelassenheit (die sich eben auf deinen
hund überträgt) kannst du recht gut auch die gesamtsituation mit anderen
hundehaltern - von denen viele oft unsicher sind - positiv beeinflussen
u entspannen:
wer vermittelt dir denn mehr vertrauen a) einer der grimmigen blickes u
an seinem hund herumzerrend kommandogebend seines weges stapft od
b) jemand der halt einen herumwieselnden hund bei sich hat mit dem er
einen glücklichen eindruck macht ?
>> wenn du das * gewährleisten kannst (nach 4a wirst du ja deine kukina
>> soweit kennen...) wird sie sich <eben weil> ihr lockerer kontakt möglich
>> ist mit _mehr_ hunden - u im direkten wohnumfeld kennt man ja ohnehin die
>> meisten davon - besser einbremsen wenn sie zu ein paar wenigen halt nicht
>> hindarf.
>> hab ich mit ciri u cora (meinen hunden) so geregelt.
> Wie regelt man das, denn wenn sie - egal welchen - Hund sieht dann schaltet
> sie auf Durchzug und kein Kommando funktionert mehr, was sonst alles
> (meistens) wirklich gut klappt ??
dazu hab ich im selben thread gestern an carolin b die ja ursprünglich
ihr problem mit <hund rennt zu anderen hunden> beschrieben hatte
geantwortet - ums nicht komplett nochmal zu schreiben - vielleicht magst
du dir die posts (6.2./17:22 u 20:37) dazu ansehen:
die problemstellung scheint mir sehr ähnlich zu sein.
>> in 4a - wenn du häufig aufgeregt reagierst - hat der hund _deine_
>> aufregung evtl als <pushen> wahrgenommen.
>> je mehr du selber ausflippst umso mehr stachelt das den hund an...
>> wie siehts bei euch mit freilauf auf grossen wiesen mit mehreren hunden
>> aus ? (wenn ich mit meinen hunden von dort zurückkomme haben sie sich
>> meistens so ausgetobt dass sie später beim nachhauseweg kaum mehr ein
>> müdes aug für einen anderen hund riskieren:)
> Freilauf auf großen Wiesen ist kein Problem ich wohne hier am Land das heißt
> Wald und Wiese fast hinter dem Haus, aber Hunde treffen wir eben selten,
> wahrscheinlich gehen die Leute zu anderen Zeiten spazieren
also sind neuhunde für sie eher eine erscheinung wie früher für meinen
dsh ciri unser kaninchen roxanne ;-)
[x] wenn kukina neue hunde nur höchst selten trifft ists ja kein wunder
dass sie solcherart in <schiere verzückung> gerät:
vielleicht kannst ja _du_ gezielt kontakte mit hundehaltern knüpfen u
deinen hund so mehr mit den interessanten neuen ;-) zusammenbringen.
>> der poster franz eberl hatte auf drth eine ausgezeichnete methode
>> geschildert wozu du allerdings einen 2.hundehalter plus _ruhigem_ hund
>> benötigtst.
>> ich hoffe ich gebe seine schilderung halbwegs richtig wieder:
>> der andere hundehalter samt hund befindet sich im abstand von ~30m.
>> du gehst mit deiner zerrenden kläffenden also überreagierenden hündin an
>> der leine vorbei - kehrst um u gehst wieder vorbei.
>> wenn sich deine hündin 'abgeregt' hat wird die distanz auf ~20m verkürzt:
>> u du gehst wieder hin u her.
> Da werde ich mich mal umschauen ob ich einen "Trainingshund" finde, das hört
> sich gut an
:-) fand ich ebenso !
>> natürlich ist das training u nicht an einem tag getan.
>> ist ein geduldsspiel u erfordert <2 andere mitspieler> die geeignet sind.
>> (falls franz mitliest u ich bei seinem tipp was ausgelassen haben sollte:
>> bitte um korrektur !! ;-) )
würde mich freuen wenn du mithilfe des tipps von franz deine kukina
<zähmen> könntest !
> schönen Abend noch
danke u gute nacht
gruss mc
>Hi Andreas!
(snip; t'schuldigung, ich will mich ja nicht zu sehr einmischen)
> Ich dachte damals ja immer, HM wäre
>schlimm... die hauptsächlichen Schreiber hier inzwischen sind durch die
>Bank deutlich schlimmer. <seufz>
>
>Von daher wirst Du wohl sehr schnell die Nase wieder gestrichen voll haben,
>die heutigen "Regulars" hier werden Deine guten Postings mit ihrer
>unglaublichen Flut an Schwachsinn einfach hinwegfegen...
>
>Gruß,
>Bert
"Kennst Du den schon?" :
Charlibert fährt auf der Autobahn. Im Autoradio kommt die Meldung:
"Vorsicht, auf Ihrer Fahrbahn kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen."
Darauf Charliebert: "Wieso, nur einer? HUNDERTE !!"
> Ich glaube dass sie das auch selber schafft, das Zeug dazu hat sie.
Was glaubst Du, warum Carolin dann überhaupt erst diesen Thread
eröffnet und gefragt hat, wie sie das Problem lösen kann (wenn sie es
doch Deiner Meinung nach selber schafft?)? ;-))
Meinst Du, der Thread war eher eröffnet wurden, um so etwas wie einen
kleinen Psycho-Test zu starten? <gg>
Gruss
Peter Sev
> Ich nehme an, du hast das "nicht hinrennen" trainiert. Und danach?
> Seine ganze motivation - sicherheit-wer-ist-da? bleibt ungenutzt.
> Ich bevorzuge da die methode teufel mit beelzebub austreiben.
> Ich lasse (nach absprache mit dem anderen hundehalter zu einem anderen
> zeitpunkt) meinen hund hinrennen. Aber zuvor wird ein ritual eingeübt,
> z.b. stehen bleiben, an die seite kommen, 20 schritt gemeinsam gehen,
> hinsetzen, ableinen und LOS.
> Sollte der hund eigenmächtig laufen, wird er vom anderen hundehalter
> sehr unfreundlich empfangen, im gewünschten bereich aber sehr
> freundlich.
> Der hund kann seine motivation über einen umweg befriedigen.
Wie Du schriebst, wolltest Du damit nur eine Idee vermitteln - die ich
im ersten Ansatz auch gar nicht so verkehrt finde.
Aber ich behaupte mal - und greife da u.a. auf meinen Hund zurück -,
dass Hunde, denen es ermöglicht wurde, den Menschen in seiner Mimik,
Gestik und Lautsprache zu "studieren" (also z.B. keine Hunde, die von
heute auf morgen plötzlich andere Menschen sehen als nur ihren
eigenen), sehr schnell das ganze als "Spiel" durchschauen und das
"sehr unfreundlich empfangen werden" nicht für ernst nehmen.
Hängt IMO einfach damit zusammen, dass Otto Normalo - und das dürfte
der größte Teil der Hundehalter sein - gar nicht in der Lage ist, den
Schalter auf "sehr unfreundlich" so umzulegen, dass dies auch
glaubwürdig aus Sicht des Hundes erscheint.
Schaffen sie es doch!, wird dann aber etwas anderes erreicht (und auch
das zeigt mir mein Hund): Der Hund wird in Zukunft dieses Gespann
meiden. Das wäre aber dann wohl nicht das, was Du eigentlich erreichen
wolltest. Denn wie ich Dich verstanden haben, willst Du das Hinrennen
zum anderen Hund ja nicht generell unterbinden, sondern es gesteuert
zulassen bzw. es nur *bei Bedarf* - also situationsbedingt -
unterbinden. Oder?
Gruss
Peter Sev
>
> na seht mal - ich bring ja bewegung ins starre sprachgebilde der ng !
> (jeden tag kriegt ihr ein neues wort... aber nehmts bitte-bitte nicht
> so 'tierisch-ernst' ;-) )
Von tierisch ernst kann hier keine Rede sein, nur, genau so wie du aus
Zeitgründen keine Beistriche setzt, ist es mir zu fad, hinter jeden
Satz, den ich nicht tierisch ernst meine, ein Smiley zu setzen.
>
>> ...... und jetzt hast du eindeutig gewonnen, Mens: es steht im
>> "Österreichischen Wörterbuch"! "Insultation, die... insultieren:
>> beschimpfen,(tätlich) angreifen".
>
> hehe... w a s hab ich gewonnen - eine reise mit hunden nach
> südfrankreich od ein doserl schmierseife als trostpreis ? ;-p
> (od gar nur ein paar rechts+links <zügig reingeklatscht> von drth ??
> <duck+flücht> )
Meine Hochtung? Meine Anerkennung deines Sprachschatzes? Ist doch auch was.
>
>>>> Jetzt könnten wir nochmal über das Wort "Ignoranz" reden, aber das
>>>> Thema hatten wir hier schon vor einem Jahr und sind auch nicht
>>>> weitergekommen.
>>> ?? ist absichtliche nichtbeachtung.
>> Für mich ist *Ignoranz* in erster Linie *Nichtwissen*, daher auch der
>> Ignorant. Der ist doch nicht einer, der dich ignoriert.
>
> wenn man jemanden ignoriert dann nimmt man ihn nicht zur kenntnis.
> (das heisst aber nicht dass man keine kenntnis von ihm erlangt hätte.)
Ich verstehe _ignorieren_ als bewußt nicht wahnehmen, _Ignoranz_ aber
eher als Unwissenheit, Dummheit.
>
>> Und Ignoranz mit Insult gleichzusetzen, geht in meinen Augen nicht,
>
> himmelhilf: das tat ich ja nieeeeeee !!! :-D
Doch, genau so kam's aber rüber denn....
> schrieb doch ganz oben: 'die stärkste insultation = ignoranz'*
> u als erläuterung: "war nur die kurzformel für folgende ansicht:
> die stärkste beleidigung ist wen (zb den hund) zu ignorieren."
>
> (*das = zeichen oben war eine sprachliche abkürzung u keine
> mathematische gleichsetzung.)
das Zeichen = gilt nun mal als (mathematische) Gleichsetzung, und nicht
als sprachliche Abkürzung.
>
> das eine folgt also auf das andere.
> wenn ich zb meinen ciri ignoriere weil der teufel meiner katze alessia
> hühnerfleisch wegflauchte dann ist er beleidigt -
> u _er_ weiss sehr wohl dass _ich_ weiss dass _er__da_ ist:
> nur nehme ich ihn absichtlich nicht zur kenntnis. ok ?
>
>> da handelt es sich um zwei verschiedene Begriffe. Insult ist die
>> *aktive* Beleidigung, Ignoranz hat für mich zwei Bedeutungen, entweder
>> "das Ignorieren" oder "die Unwissenheit", wobei ich dem zweiteren den
>> Vorrang geben würde.
>
> interpretationsmöglichkeiten auch auf:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Ignoranz
>
> monika - alle klarheiten restlos beseitigt ? *g*
Jetzt ja.
>
>>> da gibts btw was nettes auf wikipedia <kicher>
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Litotes **
>> Litotes kannte ich nicht, muss ich erst in meinen Sprachschatz
>> aufnehmen :-).
>
> mich hats recht erheitert **.
> also bin ich doch noch zu was gut u nicht nur dazu die ganze gruppe drth
> zu ärgern... *g* (was ich so ehrlicherweise gar nicht vorhatte)
Dass du uns ärgern möchtest, davon ging ich nie aus.
>
>>> einstweilen schönen abend !
>> Einstweilen find ich nett, du wusstest, das ich das noch beantworten
>> würde? Dir _einstweilen_ auch einen schönen Abend. :-)
>
> wissen kann ich gar nix. aber um die zeit herum schreibst du doch
> öfters... ?
Richtig, und am frühen Vormittag.
Schöner Frühlingstag heut wieder!
> <um der götter willen> *g* das erinnert mich jetzt schon an die
> knoblauchdebatten. le bestioline hatte das thema angeschnitten - ich hab
> mich drangehängt u zuguterletzt durfte ich die sache ausbaden ;-)
> u bestos war perdu...
>
Nun ja, jetzt ist er ja auch nicht da zum Hand halten <veg>
> (btw - willst du mich "aufs kreuz legen" ? [x] ;-p
> ich kenne nur den ausdruck polysemantisch...)
>
Sicher? Das könnte auch eine Synecdoche sein, da stellt sich mir nur
die Frage, ob Du pars pro totum setzt.....
<ggg>
[transfer]
> wie kann 'was in arbeit ausartet' noch spass machen ?
Noch hab ich nicht angefangen zu arbeiten, das erwartest Du auch nicht
ernsthaft, oder??
[greetings]
Einen schönen Donnerstag,
Gruß petra cave c.
PS: für Monika <neid> hier schneit es heute noch, sagen sie..... :-((
<frier>
Hey, bitte nicht gleich beißen.
Und ich wahr schon so eklig laaaange bevor das Beamtentum mich in seine
modernden Eingeweide ... und so weiter ;-)
Grüße
T.
> vielleicht handelte euer schulungs-tn nach dem motto:
> in der ruhe liegt die kraft ? ;-p
> (at. übersetzung für <faulpelz>)
>
Also für dieses Motto war ich nach den 2 Tagen ziemlich platt - vom
faulenzen?? Ich muß dringend an der Technik feilen.... ;-)
>
> 10 deka poinische für 100 schilling - da war er recht weitsichtig :-)
> da simma eh schon fast mim euro inzwischen angelangt -
>
Und dann soll ich meinen Urlaub in at verbringen? Bei den Preisen? ;-)
Das müßte ja sowas um die 7 Euronen für 100 g Wurst ein - aua.
>
> verstehe -
> du hast dich am film <à nous les petites anglaises> orientiert *sfg*
*lach - mh, mußte erstmal recherchieren (Kenntnisse der französischen
Sprache reichen bei mir kaum für ne Essenbestellung in F) - aber den hab
ich wohl nie gesehen. Sollte ich das nachholen?
T.
--
"Fürwahr, es gibt Lügen, schamlose Lügen und die Statistik, aber
Freunde, wir wollen doch nicht die Psychologie vergessen!"
(A.u.B. Strugatzki: "Ein Käfer im Ameisenhaufen")
Du meinst...
On 8 Feb., 09:28, "Peter Sev" <psever...@freenet.de> wrote:
> das zeigt mir mein Hund): Der Hund wird in Zukunft dieses Gespann
> meiden. Das wäre aber dann wohl nicht das, was Du eigentlich erreichen
> wolltest.
Damit hast du natürlich recht. Das will ich nicht. Meine erfahrung
zeigt, dass eher der unfreundliche hund als der unfreundliche mensch
gemieden wird. Dazu musste der eigene aber erst lernen, dass eine
begegnung zu vermeiden angenehmer sein kann, als sich anmachen lassen
müssen.
> Denn wie ich Dich verstanden haben, willst Du das Hinrennen
> zum anderen Hund ja nicht generell unterbinden, sondern es gesteuert
> zulassen bzw. es nur *bei Bedarf* - also situationsbedingt -
> unterbinden. Oder?
Richtig.
Gerade heute morgen hatte ich diesen fall. Der meinige sieht seinen
lieblingskumpel, will hin, aber ich verlange ein weiteres gehen an
meiner seite. Ich gehe dann aber nicht den erwarteten weg, sondern
einen anderen - überraschung - und an sicherer stelle lasse ich meinen
absitzen und schicke(!) ihn. Was für eine freude!
Und als ich sehe, dass er nach der ersten gemeinsamen aktivität wieder
einmal allein schnüffelt, pfeife ich ihn zurück. Jetzt weiß er auch,
dass ich ihn freundlich empfangen werde, ich wedle ja mit den armen.
So habe ich zwei effekte (irgendwann einmal :) - einen hund, er nicht
einfach losspurtet, sondern seinen wunsch anzeigt, sodass ich
reagieren kann, und einen hund, der gern und sehr schnell kommt, wenn
ich ihn wieder zurückpfeife.
Und jetzt kommt auch der unfreundliche vertreter ins spiel. Erkenne
ich diesen, kann ich gleich pfeifen, falls der meine losgespurtet sein
sollte. Er hat so die chance zu erkennen, dass der pfiff ihn auch vor
etwas unangenehmem warnt.
Aber - man muss natürlich den charakter seines hundes mit
berücksichtigen. Mit meinem vorigen waren die verhältnisse anders als
mit meinem jetzigen. Aber die idee, den hund diskriminierende
erfahrungen machen zu lassen und ein ritual aufzubauen, ist die
gleiche.
tschüß M&M
> Und dann soll ich meinen Urlaub in at verbringen? Bei den Preisen? ;-)
Nagut, dann behalten wir eben die Russen.
E.
Mir stellte sich die Frage: Bist du so weil du Beamter bist oder bist du Beamter
weil du so bist. Die Frage hast du mir nun beantwortet. :-)
bis denne, karl-otto
| On 7 Feb., 14:53, "Le Bestioline" <Le.Bestioli...@inmail24.com> wrote:
|
|| Ich glaube dass sie das auch selber schafft, das Zeug dazu hat sie.
|
| Was glaubst Du, warum Carolin dann überhaupt erst diesen Thread
| eröffnet und gefragt hat, wie sie das Problem lösen kann (wenn sie es
| doch Deiner Meinung nach selber schafft?)? ;-))
Weil sie z.B. nur Denkanstoesse suchte oder neue Ansatzpunkte?
| Meinst Du, der Thread war eher eröffnet wurden, um so etwas wie einen
| kleinen Psycho-Test zu starten? <gg>
Wer weiss, wer weiss? ;-)
--
Wuff
Le Bestioline (non puntate / nicht punktiert / no dots)
Gott erschuf den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
Dio creò l' uomo perché la scimmia l' aveva deluso.
Dopo però rinunciò ad altri sperimenti.
[Mark Twain]
|| karl-otto simonsen wrote:
||
||| Was mu ich mir unter einem Erziehungshalsband vorstellen?
||
|| Eine Vorrichtung am Halsband, die per Knopdruck einen Ton, eine
|| Vibration oder einen Spr hnebel auslöst.
Kurzgesagt, ein Teletac light. <eg>
> | Was glaubst Du, warum Carolin dann überhaupt erst diesen Thread
> | eröffnet und gefragt hat, wie sie das Problem lösen kann (wenn sie es
> | doch Deiner Meinung nach selber schafft?)? ;-))
>
> Weil sie z.B. nur Denkanstoesse suchte oder neue Ansatzpunkte?
Richtig! Danke!
Problem ist auch bereits so gut wie behoben.
;-)
> Innews:1170921984.1...@q2g2000cwa.googlegroups.com,
> *Peter Sev* <psever...@freenet.de> scriveva/wrote/schrieb:
>
> | On 7 Feb., 14:53, "Le Bestioline" <Le.Bestioli...@inmail24.com> wrote:
> |
> || Ich glaube dass sie das auch selber schafft, das Zeug dazu hat sie.
> |
> | Was glaubst Du, warum Carolin dann überhaupt erst diesen Thread
> | eröffnet und gefragt hat, wie sie das Problem lösen kann (wenn sie es
> | doch Deiner Meinung nach selber schafft?)? ;-))
>
> Weil sie z.B. nur Denkanstoesse suchte oder neue Ansatzpunkte?
Das sind schon mal 2 Gründe, warum ich ihr den Tipp mit Thomas Baumann
gab.
Was sich letztendlich daraus entwickelt und ob sich überhaupt was
daraus entwickelt, liegt ganz allein in Carolins Hand - darüber
brauchen wir zwei uns also sicherlich nicht die Köpfe zu
zerbrechen. ;-)
> | Meinst Du, der Thread war eher eröffnet wurden, um so etwas wie einen
> | kleinen Psycho-Test zu starten? <gg>
>
> Wer weiss, wer weiss? ;-)
Wenn dem so wäre, sind schon mal 2 "nette" Poster so richtig in das
bereitgestellte Fettnäpfchen getreten und dabei ziemlich auf die
Gusche gefallen. <gg>
Gruss
Peter Sev
|| Carolin Baurichter schrieb:
||
|| Hallo Carolin!
||
||| Sobald er in seinem Territorium (täglicher Spazierweg)...
||
|| IMHO: Der Spazierweg eines Hundes ist nicht sein Territorium. Früher
|| hat man mal vom "Revier 3. Ordnung" beim Spazierweg gefaselt ...
Koenntest Du diese *Meinung* mal irgendwie belegen?
|| Macht der das wirklich nur im Rahmen der täglichen Spazierstrecke?
|| Niemals auf fremdem Gelände, in einem anderen Wald? Kann ich mir
|| nicht vorstellen.
Sowas kann man ausprobieren.
||| ... einen anderen Hund in
||| der Ferne sieht, rast er auf diesen zu. Nur wenn man bereits beim
||| vorangegangenen Fixieren eingreift, hat man die Chance, ihn noch
||| abzulegen (wenn man nah genug dran steht). Ansonsten rennt er zu
||| den anderen Hunden und stürzt drohend auf sie zu. Kurz vorher
||| stoppt er jedoch und zeigt dann Meideverhalten (dreht den Kopf weg,
||| züngelt, geht Schlangenlinien usw.).
||
|| Du hast eine Ausbildung bei einem großen deutschen Hundeverband
|| genossen, richtig? Die werfen immer noch Meideverhalten mit
|| Beschwichtigung und aktiver Demut in einen Topf. Wahrscheinlich wird
|| sich das in den nächsten 50 Jahre auch nicht ändern.
||
|| Dein Hund zeigt eindeutig Beschwichtigungssignale, auf moderndeutsch:
|| "calming signals". Ein kurzer Link:
|| http://www.beta-dog.de/hundephilosophie/beruhigungssignale_bei_hunden.php
Die Seite faengt schon mal verkehrt an.
Richtig waere es zu schreiben, dass bereits Lorenz CSs beobachtete und
beschrieb. Wesentlich frueher ...
|| Es ist unter Tölen äußerst unhöflich, auf einen (vor allem fremden)
|| Artgenossen oder Menschen schnurstracks zuzurennen. Das könnte als
|| Angriff gewertet werden. Aus diesem Grund bleibt man vorher stehen,
|| schnüffelt am Boden, sieht in die andere Richtung, ...
||
|| Das Schlängeln ist als aktive Demut zu deuten. Das Drauflosrennen bei
|| deinem Hund hat also keinen aggressiven Hintergrund! Du liegst
|| falsch, wenn du das als "stürzt drohend auf sie zu" interpretierst.
Carolin hatte die Interpretation ja bereits selber korrigiert, so what?
Und "aktive Demut" ... sorry ... <kicher>
||| Beißereien startet er nie von sich aus, aber wenn ein Hund auf sein
||| Zustürzen aggressiv reagiert, dann macht er mit, wobei er aber nur
||| Scheinattacken wagt und eher defensiv ist.
||
|| Das der andere Hund auf solch eine normale Annäherung aggressiv
|| reagiert, kann alles mögliche zur Ursache haben. Unsicherheit des
|| fremden Halters, falsche Lernerfahrungen, ...
Korrekt.
||| Das Hauptproblem ist das Losrennen, sobald er einen Hund in der
||| Ferne sieht.
||
|| Zumindest ist es das einzige, auf das du Einfluß nehmen kannst.
Auch das hat C. bereits selbst erkannt.
||| Es ist mir noch nicht gelungen, dies abzutrainieren. Ich habe
||| bereits mit Schleppleine trainiert, und solange er die Schleppleine
||| dran hat, ist alles super - aber wehe, ich mache sie dann nach
||| einigen Wochen ab...
||
|| Wie lange hast du den Hund schon, bzw. wie lange übst du das schon?
|| Wieviele Wochen bei wievielen Fehlversuchen?
Hmmm ... wofuer brauchst Du eine Statistik?
C. hatte sich auch hierbei gut genug artikuliert.
||| Ich hatte daran gedacht, ein Halti zu verwenden, um die Fixierung
||| bereits im Ansatz zu stoppen und die restlichen Handlungsabläufe
||| damit gar nicht erst entstehen zu lassen. Denn ablenkbar ist er in
||| solchen Situationen nicht mehr.
||
|| Nein, _in_ solchen Situaltionen nicht mehr. Aber _vor_ solchen
|| Situationen schon noch. Als Alternative zum Schleppleinentraining ist
|| das Umlenken auf ein vorher einstudiertes Alternativverhalten schon
|| in Betracht zu ziehen. Aber da müßtest du dir vor Ort kompetente
|| Hilfe suchen. Das wird hier zu umfangreich, bzw. Fernberatung ist
|| nicht sinnvoll.
Und was war jetzt die konkrete Aussage bzw. der konkrete Loesungsvorschlag?
||| Dann hatte ich an ein Erziehungshalsband gedacht, da ich es auch auf
||| Entfernung einsetzen kann und das unerwünschte Verhalten konkret
||| bestrafe.
||
|| Du hast keine Angst vor Fehlverknüpfungen?
Moeglicherweise schon?
Vielleicht will sie es ja deshalb nicht anwenden?
| On 6 Feb., 20:09, Andreas Müller <amuelle...@gmx.de> wrote:
|
|| Aber da müßtest du dir vor Ort kompetente Hilfe
|| suchen. [...] bzw. Fernberatung ist nicht sinnvoll.
|
| ACK - alles andere ist gerade Kaffeesatzlesen.
??????????????????????????
> Damit hast du natürlich recht. Das will ich nicht. Meine erfahrung
> zeigt, dass eher der unfreundliche hund als der unfreundliche mensch
> gemieden wird.
Hängt meiner Erfahrung auch davon ab, inwieweit man einem Hund selbst
die Chancen gibt, die unfreundlichen von den freundlichen Menschen zu
erkennen und zu unterscheiden.
Sicher ist es erst einmal so, dass es einem Hund sehr viel leichter
fällt, diese Wertungen innerartlich vorzunehmen. Schließlich kennen
die ihre Körpersprache und Signalgebungen am besten und können
entsprechend werten und reagieren.
Hunde - und da schließe ich unsere zwei mit ein -, die von anfang an
engen Kontakt zu Menschen hatten und eigene Erfahrungen sammelten,
lernen aber auch schnell die Sonnen- und Schattenseiten im Verhalten
und Auftreten dieser für sie fremden Spezis kennen.
Ich hatte heute früh z.B. eine Begegnung mit einem anfangs noch
freilaufenden AmStaff. War ein lieber und knuddliger Kerl, der
fröhlich und freundlich auf mich zukam. Da dachte ich schon - Super,
das gibt ein nettes Hundetreffen zwischen dem und meinem Kleinen.
Aber Pustekuchen. In dem Moment, als der Halter des AmStaff in
Sauseschritt angedüst kam und dabei die Worte "Nun ist Schluß mit
lustig" vor sich hinschrie, hatte mein Kleiner gar kein Interesse mehr
an einem Treff und ging im weiten Bogen um den mittlerweile
angeleinten fremden Hund herum.
Das war dann die Konstellation "freundlicher Hund und unfreundlicher
Halter".
> Und jetzt kommt auch der unfreundliche vertreter ins spiel. Erkenne
> ich diesen, kann ich gleich pfeifen, falls der meine losgespurtet sein
> sollte. Er hat so die chance zu erkennen, dass der pfiff ihn auch vor
> etwas unangenehmem warnt.
Nun, das war mit meinem Kleinen nicht ganz so mein Ding.
Ihm, der andere Leute schon immer interessant fand, habe ich von
Anfang die Chance gegeben, selbst herauszufinden, wer von denen
freundlich und unfreundlich ist. Hat den gewissen Charme, dass ich auf
das Pfeifen in diesem Fall verzichten kann, da er von sich aus
einschätzen kann, ob ihn etwas unangenehmes erwarten würde oder nicht.
Was dazu führt, dass er sich die Leute selber aussucht, zu denen er
geht. :-)
> Aber - man muss natürlich den charakter seines hundes mit
> berücksichtigen.
Richtig.
Bei unserem Großen ist es so, dass den heutzutage fremde Leute in der
Regel überhaupt nicht mehr interessieren - egal ob freundlich oder
unfreundlich eingestellt.
Dessen Aufmerksamkeit und Nichtognoranz muß man sich mittlerweile
regelrecht erarbeiten. ;-)
Aber wehe, man hat sie dann bekommen. :-)
>. Aber die idee, den hund diskriminierende
> erfahrungen machen zu lassen und ein ritual aufzubauen, ist die
> gleiche.
Yepp - und diese Idee finde ich auch gut.
Gruss
Peter Sev
On 8 Feb., 13:09, "Peter Sev" <psever...@freenet.de> wrote:
> On 8 Feb., 10:59, "Martin & Mirko" <martin.pietra...@t-online.de>
> Ich hatte heute früh z.B. eine Begegnung mit einem anfangs noch
> freilaufenden AmStaff. War ein lieber und knuddliger Kerl, der
> fröhlich und freundlich auf mich zukam. .....
> In dem Moment, als der Halter des AmStaff in Sauseschritt angedüst kam...
Das ist auch eine mögliche folge der hundeverordnungen. Auch sonst
nette hundehalter fühlen sich zu übertriebener vorsicht gezwungen und
dann wird es für ihre hunde schwer.
Allerdings gibt es auch seelchen, die das herz erfreuen. Eine
zweijährige hündin macht den meinen so richtig an. Sie toben und
rennen und rempeln über die wiese. Da fragt mich der halter besorgt:
"Ich habe noch nie einen hund gehabt, meinen Sie dass die beiden sich
verstehen?"
> Bei unserem Großen ist es so, dass den heutzutage fremde Leute in der
> Regel überhaupt nicht mehr interessieren - egal ob freundlich oder
> unfreundlich eingestellt.
Aus einem sehr intensiven interesse vor allem an kindern hat sich
genau das entwickelt, was du schreibst -desinteresse. Die schulbusse
können morgens 200 kinder ausschütten - er durchpflügt sie wie ein
eisbrecher. Keine notiz. Nur die kunden des metzgers haben sich noch
eine echte chance erkauft.
Aber um es noch mal zusammen zu fassen. Mit der kontrollfreak-
einstellung kommt man da nicht hin. Und deswegen kann ich so vielen
hundehaltern nicht wirklich weiter helfen. Sie wollen, dass ihr hund
funktioniert - und zwar jetzt sofort. Wege dahin sollten rigide
abkürzungen sein. Die fernbedienung ist der heimliche wunsch, nicht
der selbstständige selbstsichere hund im team mit seinem menschen.
tschüß M&M
| On 8 Feb., 11:47, "Le Bestioline" <Le.Bestioli...@inmail24.com> wrote:
|
|| Innews:1170921984.1...@q2g2000cwa.googlegroups.com,
|| *Peter Sev* <psever...@freenet.de> scriveva/wrote/schrieb:
||
||| On 7 Feb., 14:53, "Le Bestioline" <Le.Bestioli...@inmail24.com>
||| wrote:
|||
|||| Ich glaube dass sie das auch selber schafft, das Zeug dazu hat sie.
|||
||| Was glaubst Du, warum Carolin dann überhaupt erst diesen Thread
||| eröffnet und gefragt hat, wie sie das Problem lösen kann (wenn sie
||| es doch Deiner Meinung nach selber schafft?)? ;-))
||
|| Weil sie z.B. nur Denkanstoesse suchte oder neue Ansatzpunkte?
|
| Das sind schon mal 2 Gründe, warum ich ihr den Tipp mit Thomas Baumann
| gab.
Imho braucht sie den nicht ...
| Was sich letztendlich daraus entwickelt und ob sich überhaupt was
| daraus entwickelt, liegt ganz allein in Carolins Hand - darüber
| brauchen wir zwei uns also sicherlich nicht die Köpfe zu
| zerbrechen. ;-)
Korrekt. Ein Feedback waer' aber auch nicht doof ... ;-)
||| Meinst Du, der Thread war eher eröffnet wurden, um so etwas wie
||| einen kleinen Psycho-Test zu starten? <gg>
||
|| Wer weiss, wer weiss? ;-)
|
| Wenn dem so wäre, sind schon mal 2 "nette" Poster so richtig in das
| bereitgestellte Fettnäpfchen getreten und dabei ziemlich auf die
| Gusche gefallen. <gg>
Du hast die Fettapser *nicht* gesehen?
Ts ts ... <ggg>
Kompetente Hilfe vor Ort heißt für mich, dass sich jemand, der Ahnung
von Hunden und Menschen mit Hunden hat, mal die von Carolin
beschriebenen Situationen live ansieht und danach zusammen mit ihr
nüchtern analysiert. Als Außenstehender und erst mal Unbedarfter
fallen ihm da Dinge auf, an die Carolin selber nicht denkt (oder die
sie z.B. auch gar nicht selber sehen kann). Und das ihm Dinge
auffallen werden, ist keine Meinung von mir, sondern ein Fakt,
beruhend auf selbst gemachter Erfahrung - vorausgesetzt, die oben
getroffene Annahme der Ahnung des Beobachtenden ist auch gegeben.
Eine Fernberatung halte ich insofern für nicht sinnvoll, weil genau
die visuelle Beobachtung der Carolin-Situationen in einer NG nicht
möglich ist. Was ich wiederum als unabdingbar ansehe, um *gezielt* und
*ergebnisorientiert* beraten zu können.
Was der NG vorliegt, sind persönliche Wertungen und Einschätzungen aus
Carolins Sicht. Ohne diese (und damit Carolin) jetzt selbst bewerten
zu wollen - sie können im Detail nicht korrekt sein.
Und ich muß gerade Dir nicht erzählen, dass gerade im Detail oft der
Teufel drin steckt. :-)
Nichts gegen Anregungen und Denkanstöße - nur sollten diese dann
zumindestens so ausführlich und transparent sein, dass sie einem OP
wie Carolin die Möglichkeit des Vergleichens geben. Um ihr damit bei
der Entscheidungsfindung, ob die Rahmenbedingungen des Antwortenden
ziemlich analog der ihren sind und der Denkanstoß sich somit lohnt, in
die Tat umzusetzen, zu helfen.
Gruss
Peter Sev
| Kompetente Hilfe vor Ort heißt für mich, dass sich jemand, der Ahnung
| von Hunden und Menschen mit Hunden hat, mal die von Carolin
| beschriebenen Situationen live ansieht und danach zusammen mit ihr
| nüchtern analysiert. Als Außenstehender und erst mal Unbedarfter
| fallen ihm da Dinge auf, an die Carolin selber nicht denkt (oder die
| sie z.B. auch gar nicht selber sehen kann). Und das ihm Dinge
| auffallen werden, ist keine Meinung von mir, sondern ein Fakt,
| beruhend auf selbst gemachter Erfahrung - vorausgesetzt, die oben
| getroffene Annahme der Ahnung des Beobachtenden ist auch gegeben.
Jain ... bei jemand Unbedarftem kann ich das ja unterschreiben, vor allem
wenn die Beobachtungen ganz klar diffus und/oder widerspruechlich sind.
C. ist jedoch nicht unbedarft.
| Eine Fernberatung halte ich insofern für nicht sinnvoll, weil genau
| die visuelle Beobachtung der Carolin-Situationen in einer NG nicht
| möglich ist. Was ich wiederum als unabdingbar ansehe, um *gezielt* und
| *ergebnisorientiert* beraten zu können.
Ihre Beobachtungen und Beschreibungen sind jedoch genau genug um jemand mit
Ahnung eine Idee zu geben was da abllaeuft.
| Was der NG vorliegt, sind persönliche Wertungen und Einschätzungen aus
| Carolins Sicht.
NACK.
S.o.
| Ohne diese (und damit Carolin) jetzt selbst bewerten
| zu wollen - sie können im Detail nicht korrekt sein.
| Und ich muß gerade Dir nicht erzählen, dass gerade im Detail oft der
| Teufel drin steckt. :-)
I know. Ich weiss aber auch mit wem ich es zu tun habe, und unterschaetze
das nicht.
| Nichts gegen Anregungen und Denkanstöße - nur sollten diese dann
| zumindestens so ausführlich und transparent sein, dass sie einem OP
| wie Carolin die Möglichkeit des Vergleichens geben. Um ihr damit bei
| der Entscheidungsfindung, ob die Rahmenbedingungen des Antwortenden
| ziemlich analog der ihren sind und der Denkanstoß sich somit lohnt, in
| die Tat umzusetzen, zu helfen.
Genau das ist doch passiert. ;-)
|| Evtl. kann ich ja auch meinen nutzen aus diesem Threat ziehen, ich
|| hoffe es für mich und meinem Panther ;-)
Kommt immer drauf an wessen Beitraege Du liest ... <eg>
HTH
|| Le Bestioline wrote:
||
|||| Was glaubst Du, warum Carolin dann berhaupt erst diesen Thread
|||| er ffnet und gefragt hat, wie sie das Problem lsen kann (wenn sie
|||| es doch Deiner Meinung nach selber schafft?)? ;-))
|||
||| Weil sie z.B. nur Denkanstoesse suchte oder neue Ansatzpunkte?
||
|| Richtig! Danke!
|| Problem ist auch bereits so gut wie behoben.
|| ;-)
Feedback?
> Genau das ist doch passiert. ;-)
Wenn Du einen Lattenzaun von Fragezeichen in die NG zu einem 2 Tage
alten Posting von mir in die NG stellst, mußt Du Dich über meine
Antworten, die den damaligen Beweggrund, um das Posting zu verfassen,
widerspiegeln, nicht wundern. <gg>
Und schau mal genauer, was ich vor 2 Tagen dazu schrieb:
Alles andere ist *gerade* Kaffeesatzlesen.
Wenn das Leben mich und Dich mittlerweile überholt hat, umso besser.
<eg>
Gruss
Peter Sev
hehe... meinte ja _ihn_ (du schriebst _er_ war langsam u hatte keine
kondition) *g*
>> 10 deka poinische für 100 schilling - da war er recht weitsichtig :-)
>> da simma eh schon fast mim euro inzwischen angelangt -
> Und dann soll ich meinen Urlaub in at verbringen? Bei den Preisen? ;-)
> Das müßte ja sowas um die 7 Euronen für 100 g Wurst ein - aua.
gar so krass ists nicht (schätze das wird mit de. durchaus vergleichbar
sein ! ;-) ) auch wenn statistiken die durchschnittswerte verfälschen:
denn wer kauft sich jeden tag ein hifi-gerät aber tägliche bedarfsgüter
aka lebensmittel etc braucht man ständig - klar die wären auch unterm
alten schilling nicht gleichpreisig wie früher - so ergab vieles doch
den eindruck dass solches was standard s 10.- war ziemlich rasch auf auf
standard € 1.- (_alter_ wert ~ s 14.-) kletterte. u bei der mwst
(mehrwertsteuer) habt ihr ja auch auf 19% angezogen: wir haben die 20%
schon so lang dass ich mich nimmer entsinne wann erhöht wurde...
also keine sorge tom: wirklich ekelhaft <teuer> ist zb nur salzburg zur
festspielzeit od die populären "promi-orte" wie kitzbühel etc.
aber ansonsten ist at. eine nette gegend für urlaub mit hund.
(die aus it. singen regelmässig loblieder dass sie hier <mit den hunden>
so vorzügliche behandlung erfahren :-) )
>> du hast dich am film <à nous les petites anglaises> orientiert *sfg*
> *lach - mh, mußte erstmal recherchieren (Kenntnisse der französischen
> Sprache reichen bei mir kaum für ne Essenbestellung in F) - aber den hab
> ich wohl nie gesehen. Sollte ich das nachholen?
das sollte ein scherz sein ! (zu sprachst von 'intensiveren kontakten
mit der englischen _zunge_ ;-) [film ende der 70er war ein französ
teenie-film u lief auch unter 'her mit den kleinen engländerinnen'])
schönen nachmittag
gruss mc
>>> [linguistics]
>>> ...Litotes...und Definitionen
>> [knoblauch. lb hatte thema angeschnitten ich durfte ausbaden]
> Nun ja, jetzt ist er ja auch nicht da zum Hand halten <veg>
tja das wäre real kaum möglich es sei denn er hätte einen 1200km
verlängerungsarm konstruiert ;-p
>> (btw - willst du mich "aufs kreuz legen" ? [x] ;-p
>> ich kenne nur den ausdruck polysemantisch...)
> Sicher? Das könnte auch eine Synecdoche sein, da stellt sich mir nur
> die Frage, ob Du pars pro totum setzt.....
> <ggg>
konkret zu
1. "polysemetisch" - *was* ist gemeint ?
(synecdoche ober- resp unterbegriff)
2. pars pro totum - nein bin kein puzzlespieler ;-p
ich nehme weder den teil fürs ganze (noch das ganze für den teil u auch
nicht immer spezielles für allgemeines od umgekehrt...)
> [transfer]
>> wie kann 'was in arbeit ausartet' noch spass machen ?
> Noch hab ich nicht angefangen zu arbeiten, das erwartest Du auch nicht
> ernsthaft, oder??
aber da ich dich schon im verdacht hatte dass du "nachsetzen wirst" *g*
kriegst du in kürze noch eine alternativantwort zu deiner 1.ausführung
vom 7.2./22:31 <kicher>
(btw was ist dran schlecht wenn 'andere' ernsthaft arbeiten ?
find ich prima !! stören tuts mich nur bei mir... ;-p )
> [greetings]
> Einen schönen Donnerstag,
danke dir auch greetz
mc
> PS: für Monika <neid> hier schneit es heute noch, sagen sie..... :-((
> <frier>
_anstelle_ von monika s:
schick ein paar schneeflocken zu uns - die hunde würds freuen :-)
ist auch gut u richtig so.
(da gabs was... "lässt der absender den smiley vermissen so fehlt beim
empfänger der humor" [nicht marke eigenbau] u der satz gefiel mir gut)
>>> ...... und jetzt hast du eindeutig gewonnen, Mens: es steht im
>>> "Österreichischen Wörterbuch"! "Insultation, die... insultieren:
>>> beschimpfen,(tätlich) angreifen".
>> hehe... w a s hab ich gewonnen - eine reise mit hunden nach
>> südfrankreich od ein doserl schmierseife als trostpreis ? ;-p
>> (od gar nur ein paar rechts+links <zügig reingeklatscht> von drth ??
>> <duck+flücht> )
> Meine Hochtung? Meine Anerkennung deines Sprachschatzes? Ist doch auch was.
jep danke ! :-)
>>> Für mich ist *Ignoranz* in erster Linie *Nichtwissen*, daher auch der
>>> Ignorant. Der ist doch nicht einer, der dich ignoriert.
>> wenn man jemanden ignoriert dann nimmt man ihn nicht zur kenntnis.
>> (das heisst aber nicht dass man keine kenntnis von ihm erlangt hätte.)
> Ich verstehe _ignorieren_ als bewußt nicht wahnehmen, _Ignoranz_ aber
> eher als Unwissenheit, Dummheit.
monika ich zieh da keinen sonderlichen unterschied zwischen verb u
substantiv - aber dass bedeutungen vielfältig sein können ist schon klar
u es geht sowieso immer aus dem kontext hervor ob ein wort in form von
melioration od pejoration <verwendung findet>.
(das althochdeutsche 'vip' war eine ehrenvolle bezeichnung hingegen das
heutige wort 'weib' ist oft kein kompliment - 'pfaffe' war früher ein
synonym für priester heute fühlt sich der nicht geehrt wenn man ihn mit
'guten morgen herr pfaffe' grüsst...)
>> (*das = zeichen oben war eine sprachliche abkürzung u keine
>> mathematische gleichsetzung.)
> das Zeichen = gilt nun mal als (mathematische) Gleichsetzung, und nicht
> als sprachliche Abkürzung.
(bin wahrscheinlich schulisch verformt ;-) wir schmierten früher schon
knappe schmähschriften gegen gym-professoren in eine tafelecke à la
'meier = brechreiz'... ausgeforscht wurden die <übeltäter> nie *g* )
>> [bsp hund "stiehlt" ignoranz / insult]
>> monika - alle klarheiten restlos beseitigt ? *g*
> Jetzt ja.
bestens :-)
>> [litotes]
>> also bin ich doch noch zu was gut u nicht nur dazu die ganze gruppe
>> drth zu ärgern... *g* (was ich so ehrlicherweise gar nicht vorhatte)
> Dass du uns ärgern möchtest, davon ging ich nie aus.
danke. hatte ich nicht im sinn.
>>> Einstweilen find ich nett, du wusstest, das ich das noch beantworten
>>> würde? Dir _einstweilen_ auch einen schönen Abend. :-)
>> wissen kann ich gar nix. aber um die zeit herum schreibst du doch
>> öfters... ?
> Richtig, und am frühen Vormittag.
> Schöner Frühlingstag heut wieder!
ist mir noch immer zu frostig... entweder "richtiger schnee" od
"richtiger frühling" <-- mit sonnenstrahlen die nachhaltig wärmen
(mag diese temperatur-halbheiten net so... u die hunde sind enttäuscht:
ci+co sind totale schneehasen - )
dir angenehmen nachmittag :-)
gruss mc
halleluja :-D ich habe die auflösung des obigen textes meinem werten
freund babel - der ist immer hilfreich u gut - fisch persönlich
vorgelegt <kicher> u dazu spricht er folgendes aus seinem orakel.
mal angenommen der obige text sei vom deutschen ins _englische_ zu
übersetzen: [1]
"not interpretation probes then already lexical semantics with paradigm
TIC realtion briefly directional opposites. in the use then howeveer
polysemetisch." ist doch schön was babel so ausheckt ?
> Nu bist Du wieder dran, lieber mens, denn ich hab ein echtes Manko was
> die Transfer-Leistung in die Deutsche Linguistik Terminologie
> betrifft. ;-))
wenn du hingegen denselben text vom englischen ins _deutsche_
transferiert haben willst: [2]
"nicht Deutung sondern dann schon lexikalisches Semantik-MIT
paradigmatisches Richtung realtion kurz Richtungsentgegengesetzte.
gebrauch im dann aber polysemetisch." freund b ist sehr flexibel ;-)
(in beiden übersetzungen liegt _kein_ tippfehler vor u diesmal hab ich
sogar ausnahmsweise fisches sporadische grossbuchstaben übernommen.)
> Hey, dass macht Spaß.
jep - mir *so* auch :-D
gruss mc
| On 8 Feb., 15:24, "Le Bestioline" <Le.Bestioli...@inmail24.com> wrote:
|
|| Genau das ist doch passiert. ;-)
|
| Wenn Du einen Lattenzaun von Fragezeichen in die NG zu einem 2 Tage
| alten Posting von mir in die NG stellst, mußt Du Dich über meine
| Antworten, die den damaligen Beweggrund, um das Posting zu verfassen,
| widerspiegeln, nicht wundern. <gg>
I see. Da hatte ich wohl den falschen Fred erwischt, der Lattenzaun passte
wohl eher in einen Anderen. <ggg>
| Und schau mal genauer, was ich vor 2 Tagen dazu schrieb:
| Alles andere ist *gerade* Kaffeesatzlesen.
|
| Wenn das Leben mich und Dich mittlerweile überholt hat, umso besser.
| <eg>
Wer immer an der Spitze ist sollte sich nicht buecken um die Schnuersenkel
neu zu binden. ;-)
--
Monika Schleidt
mon...@schleidt.org
www.schleidt.org/MSKeramik
if you wish to write me a mail, remove the number from my user name
schön mal wieder etwas von Dir zu lesen :-)
Andreas Müller wrote:
> da müßtest du dir vor Ort kompetente Hilfe suchen.
Der war gut :-)
Aber wer läßt sich denn auf die Diskussionen ein:
Trainer: Dann mußt Du mal XYZ machen.
CB: Das weiß ich. Ich habe ZYX schon gemacht, aber das geht halt
nicht, weil ....
Trainer: Nicht ZYX! XYZ - lies mal ein gutes Buch.
CB: Da muß ich mich in der Eile versprochen haben. Natürlich weiß ich
was XYZ ist. Bloch macht das auch, und er hat gesagt, daß ZZZ nicht
funktioniert.
Trainer: *Haarerauf*
> Andreas mit Snoopy & (fast neu) Drops
Drops? Noch so'n Zwerghund? ;-)
Viele Grüße
Ralf
>> "Strafe" ist per meiner Definition immer eine Reaktion, die nicht
>> mit der Aktion des "zu Strafenden" in Kontakt steht. D.h. der
>> Gestrafte hat NULL Möglichkeit sein Verhalten so zu ändern, dass
>> die Strafe "genommen" wird, denn sie ist bereits angetan worden.
>
>
> Das sehe ich etwas anders.
Genau das ist dein Problem: Da gibt's nämlich gar nichts zu "sehen"
oder zu interpretieren.
> In meinen Augen kann man durchaus ein konkretes Verhalten
> "bestrafen", indem man es negativ besetzt.
Du verwechselst mal wieder Strafe mit einem aversivem Reiz.
> Versuch und Irrtum funktioniert ja nach dem selben Muster. Wenn
> mein Hund versucht, erhobenen Hauptes durch den Stacheldraht zu
> rennen, dann wird er dafür auch "bestraft" und wird folglich so
> handeln, dass das nicht mehr passiert - sprich, um den Zaun herum
> gehen oder durchkriechen.
Wenn der Stacheldraht hinterher kommt und dem Hund eins überbrät, dann
war das (versuchte) Strafe.
>> Daher ist Strafe im Allgemeinen, und bei Kindern und Hunden im
>> Besonderen, die denkbar beste Methode das Vertrauen zu ruinieren
>> und sich selbst als unfähig abzustempeln.
ACK.
> Aber sich selbst aus der Vogelperspektive zu betrachten ist fast
> unmöglich, zumal, wenn man emotional beteiligt ist. Vielleicht
> sollte ich mich mal filmen lassen...
Ja, so wie das eben _gute_ Trainer mit ihren Klienten machen.
Viele Grüße
Ralf
> Evtl. kann ich ja auch meinen nutzen aus diesem Threat ziehen,
Hmh *stirnrunzel*
> [...] für mich und meinem Panther ;-)
Erzähl!
Viele Grüße
Ralf
> Dieses Problem zu anderen Hunden rennen ist auch unser großes
> Problem, genau in der Form wie es hier beschrieben wird.
>
> Allerdings hätte ich von mir aus gar nicht so sehr Sorge meine Süße
> los laufen zu lassen, wenn nicht die anderen Hundebesitzer wären,
> denn die reagieren meist sehr unverständlich darauf,
Wenn dein Hund
- mal wieder von einem fremden Hund gebissen wurde,
- vielleicht gerade eine frische OP-Narbe hat,
- Du gerade an seiner Leinenagression arbeitest, ...
wäre dein Toleranzschwelle für Hunde, die offensichtlich nicht unter
Kontrolle ihrer Besitzer sind, vermutlich auch eher gering!?
> dass da ein Hund angerannt kommt, der nicht einfach ruhig und brav
> ist sondern eben auch mal seine Sprache benutzt.
Soll heißen, er macht die anderen Hunde an?
Dann mußt Du damit rechnen, daß er eins auf die Mütze bekommt.
> Ich habe da echt schon Erfahrungen gemacht die nicht so lustig
> waren.
Mag ich auch nicht. Mögen meine Hunde auch nicht.
Viele Grüße
Ralf