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Pedelec, aber nur mit Rekuperation

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Wolfgang Strobl

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Oct 16, 2023, 12:00:24 PM10/16/23
to
Kürzlich wies jemand auf das im folgenden Artikel beschriebene Fahrzeug
hin, ein Pedelec, welches aber anders als die gängigen Varianten seine
Antriebsenergie nicht aus der Steckdose bezieht, sondern ausschließlich
durch Rekuperation, m.a.W. durch den Betrieb des Motors als Generator.
Als Energiespeicher dient ein Supercap bzw. Ultracap
<https://de.wikipedia.org/wiki/Superkondensator>,
nicht wie sonst üblich ein Lithium-Ionen-Akku.

"This French company has designed the first e-bike that doesn’t need a
battery "
<https://www.euronews.com/next/2023/09/20/this-french-company-has-designed-the-first-e-bike-that-doesnt-need-a-battery>

Mich würden eure Meinung zu diesem Fahrzeug interessieren. Würdet ihr so
etwas benutzen wollen, seht ihr einen Markt dafür? Welchen?


Beworben wird das Gerät mit der Aussage, dass man mit der vollen Ladung
einen einen 10%-Anstieg über 500 Meter, also 50 Höhenmeter bewältigen
könne, das sei, so wird der Anbieter zitiert, gut genug für 80 % der
europäischen Städte.

Das Fahrzeug wiegt 21,7 Kilogramm, der Supercap fasst lt
Gebrauchsanleitung 8 Wh.

Weitere Details findet man beim Hersteller via <https://pi-pop.fr/>

Zunächst: ich finde den Ansatz interessant, vor allem, weil es das erste
mir untergekommene Exemplar eines Pedelec darstellt, dessen Einstufung
als Fahrrad kein Schwindel ist. Ich frage mich aber, unter welchen
Bedingungen man aus diesem Fahrzeug überhaupt einen Nutzen ziehen kann.

Man wird ein solches Gerät mit dem vergleichen müssen, was man
alternativ für den Kaufpreis in der Größenordnun bekäme, etwa ein
Gudereit LC-P 2.0 evo mit Pinion-Getriebe und Riemanantrieb, das fünf
Kilo weniger wiegt. Oder, wenn es nicht um Gepäcktransport geht, sondern
um solche Anstiege, ein halb so schweres MTB oder Rennrad.

Aber selbst wenn man das mal ausklammert und nicht auf die Kosten
schaut, wird man berücksichtigen müssen, dass das genannte Szenario
praktisch den Optimalfall darstellt: ein heftiger Anstieg, bei dem bei
auch hügelabwärts genügend langsamer Fahrweise (d.h. < 10 km/h) ein
nennenswerter Teil der für die Hubarbeit benötigten Energie
zurückgewonnen werden kann. Bei geringeren Anstiegen, längeren Strecken
und höheren Geschwindigkeiten geht diese Rechnung aber nicht mehr auf
und in jedem Fall wird das höhere Gewicht sich auf der Verlustseite
negativ bemerkbar machen, sobald nicht ausschließlich mit der
Motorbremse gebremst werden kann (N.B. wie das konkret funktioniert,
würde ich ja gerne mal in der Praxis sehen: wie bzw. womit steuert man
die Bremsleistung?).

Noch ein Pferdefuß: der Supercap leckt, m.a.W. nach einem Tag wird erst
mal eine ganze Weile mit erhöhtem Leistungsbedarf fahren müssen, um sich
die 8 Wh zu erarbeiten. Wer 80 W schon für zu anstrengend hält, die
auf einem Rennrad in Obenlenkerhaltung schon für gut 21 km/h reichen
oder auf so einem Gerät für 18 km/h, wird kaum zwölf Minuten lang 40 W
aufbringen wollen, nur um mit weiteren 40 W in der Ebene dann gerade mal
mit 13 km/h fahren zu können.

Wenn der Hersteller, so wie geschrieben, 100 solche Fahrzeuge im Monat
produziert, muss es wohl Abnehmer geben.

--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

Rolf Mantel

unread,
Oct 16, 2023, 12:36:54 PM10/16/23
to
Am 16.10.2023 um 17:59 schrieb Wolfgang Strobl:

> Das Fahrzeug wiegt 21,7 Kilogramm, der Supercap fasst lt
> Gebrauchsanleitung 8 Wh.
>
> Weitere Details findet man beim Hersteller via <https://pi-pop.fr/>

Ich konnte dort nur Werbeaussagen finden, keine Details.

> Zunächst: ich finde den Ansatz interessant, vor allem, weil es das erste
> mir untergekommene Exemplar eines Pedelec darstellt, dessen Einstufung
> als Fahrrad kein Schwindel ist. Ich frage mich aber, unter welchen
> Bedingungen man aus diesem Fahrzeug überhaupt einen Nutzen ziehen kann.

Erster Punkt: Wo ist der Motor eingebaut? Auf den Bildern ist kein
Motor erkennbar.

Ein Vorderradmotor wäre ideal zur Rekuperation beim Bremsen aber
ziemlich schlecht beim Beschleunigen. Ein Hinterradmotor wäre halbwegs
OK beim Beschleunigen, akzeptabel bei Rekuperation bergab mit konstanter
Geschwindigkeit aber nutzlos zur Rekuperation beim Abbremsen.
Ein Tretlagermotor ist aus Sicht des Fahrradhandling am sinnvollsten,
ist aber zur Rekuperation vollkommen nutzlos.

> Aber selbst wenn man das mal ausklammert und nicht auf die Kosten
> schaut, wird man berücksichtigen müssen, dass das genannte Szenario
> praktisch den Optimalfall darstellt: ein heftiger Anstieg, bei dem bei
> auch hügelabwärts genügend langsamer Fahrweise (d.h. < 10 km/h) ein
> nennenswerter Teil der für die Hubarbeit benötigten Energie
> zurückgewonnen werden kann. Bei geringeren Anstiegen, längeren Strecken
> und höheren Geschwindigkeiten geht diese Rechnung aber nicht mehr auf
> und in jedem Fall wird das höhere Gewicht sich auf der Verlustseite
> negativ bemerkbar machen, sobald nicht ausschließlich mit der
> Motorbremse gebremst werden kann (N.B. wie das konkret funktioniert,
> würde ich ja gerne mal in der Praxis sehen: wie bzw. womit steuert man
> die Bremsleistung?).

Aus meiner Sicht der Hauptnutzen der Rekuperation ist nicht der Berg,
sondern das Fahren im Stadtverkehr mit regelmäßigem Bremsen und
Anfahren. Wenn im Stadtverkehr das Fahrrad 70% der Bremsenergie einer
Normalbremsung (z.B. vor roter Ampel, sagen wir mit 4 ms^-2)
rekuperieren kann, ist der Value-for-money gegeben, unabhängig vom
Fahrzeuggewicht.

Rolf

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Oct 16, 2023, 12:53:35 PM10/16/23
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:

> Mich würden eure Meinung zu diesem Fahrzeug interessieren. Würdet ihr so
> etwas benutzen wollen, seht ihr einen Markt dafür? Welchen?

Allein aus der Beschreibung deiner Zeilen: Kann nur Dumm-Bauernfang
sein.

> Beworben wird das Gerät mit der Aussage, dass man mit der vollen Ladung
> einen einen 10%-Anstieg über 500 Meter, also 50 Höhenmeter bewältigen
> könne,

Bei 50HM wäre ich auf dem höchstem Punkt im Umkreis von 150km. Also für
"hier" unbrauchbar. Hier wäre ein Propeller um den Gegenwind in Strom zu
verwandeln real brauchbar.

> der Supercap fasst lt
> Gebrauchsanleitung 8 Wh.

Ich kenne die nur im mW-Bereich. Und mit 8W für eine Stunde komme ich
hier nicht mal vom Fleck weg.

> Weitere Details findet man beim Hersteller via

Nicht meine Sprache, daher ungelesen.



--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 16, 2023, 3:18:22 PM10/16/23
to
Am Mon, 16 Oct 2023 18:36:50 +0200 schrieb Rolf Mantel
<ne...@hartig-mantel.de>:

>Am 16.10.2023 um 17:59 schrieb Wolfgang Strobl:
>
>> Das Fahrzeug wiegt 21,7 Kilogramm, der Supercap fasst lt
>> Gebrauchsanleitung 8 Wh.
>>
>> Weitere Details findet man beim Hersteller via <https://pi-pop.fr/>
>
>Ich konnte dort nur Werbeaussagen finden, keine Details.

Die erwähnte Gebrauchsanleitung (PDF, via
<https://pi-pop.fr/index.php/manuel-dutilisation/>) verrät
beispielssweise die oben zitierten 8 Wh.


>
>> Zunächst: ich finde den Ansatz interessant, vor allem, weil es das erste
>> mir untergekommene Exemplar eines Pedelec darstellt, dessen Einstufung
>> als Fahrrad kein Schwindel ist. Ich frage mich aber, unter welchen
>> Bedingungen man aus diesem Fahrzeug überhaupt einen Nutzen ziehen kann.
>
>Erster Punkt: Wo ist der Motor eingebaut? Auf den Bildern ist kein
>Motor erkennbar.


In der Gebrauchsanleitung findet sich auch die Information, dass im
Hinterrad ein nominal 250W leistender "Moteur/Régénérateur : AIKEMA
Electric Drive Systems AKM100SX" verbaut ist. AIKEMA ist ein
chinesischer Hersteller.

Eine Websuche findet das konkrete Produkt

<https://www.aikema-e.com/product/53.html>

250 W, 50 Nm, 2.2 kg.


>Ein Vorderradmotor wäre ideal zur Rekuperation beim Bremsen aber
>ziemlich schlecht beim Beschleunigen. Ein Hinterradmotor wäre halbwegs
>OK beim Beschleunigen, akzeptabel bei Rekuperation bergab mit konstanter
>Geschwindigkeit aber nutzlos zur Rekuperation beim Abbremsen.

Das kommt darauf an. Wenn ich die Anleitung richtig verstehe, ist da
irgend etwas an den Bremshebeln verbaut, was die Motorbremse
einschaltet, schon bevor die Bremsbeläge zupacken. Ob das binär oder
progressiv funktionieren soll, wird m.E. nicht erklärt.

Die ganze Konstruktion ergibt ohnehin nur einen Sinn, wenn langsam genug
gefahren wird, um kaum Luftwiderstand zu haben und dann ist es ziemlich
egal, wo der Motor sitzt. Im vmtl. für die Kalkulation angenommenen
Idealfall wird man die 10 Prozent mit brutto 250 Watt und 9 km/h
hochfahren und hügelabwärts mit gleichem Tempo und gleicher Leistung den
Motor bremsen lassen. Natürlich sind Verluste zu berücksichtigen, aber
denkbar wär's. Die Frage ist, wie realistisch das Szenario ist.

>Ein Tretlagermotor ist aus Sicht des Fahrradhandling am sinnvollsten,
>ist aber zur Rekuperation vollkommen nutzlos.

Wie gesagt, der Motor sitzt im Hinterrad.

>
>> Aber selbst wenn man das mal ausklammert und nicht auf die Kosten
>> schaut, wird man berücksichtigen müssen, dass das genannte Szenario
>> praktisch den Optimalfall darstellt: ein heftiger Anstieg, bei dem bei
>> auch hügelabwärts genügend langsamer Fahrweise (d.h. < 10 km/h) ein
>> nennenswerter Teil der für die Hubarbeit benötigten Energie
>> zurückgewonnen werden kann. Bei geringeren Anstiegen, längeren Strecken
>> und höheren Geschwindigkeiten geht diese Rechnung aber nicht mehr auf
>> und in jedem Fall wird das höhere Gewicht sich auf der Verlustseite
>> negativ bemerkbar machen, sobald nicht ausschließlich mit der
>> Motorbremse gebremst werden kann (N.B. wie das konkret funktioniert,
>> würde ich ja gerne mal in der Praxis sehen: wie bzw. womit steuert man
>> die Bremsleistung?).

Letzteres habe ich inzwischen nachgelesen.

>
>Aus meiner Sicht der Hauptnutzen der Rekuperation ist nicht der Berg,
>sondern das Fahren im Stadtverkehr mit regelmäßigem Bremsen und
>Anfahren. Wenn im Stadtverkehr das Fahrrad 70% der Bremsenergie einer
>Normalbremsung (z.B. vor roter Ampel, sagen wir mit 4 ms^-2)
>rekuperieren kann, ist der Value-for-money gegeben, unabhängig vom
>Fahrzeuggewicht.

Mehr Fahrzeuggewicht, das nicht Nutzlast ist, stellt grundsätzlich einen
Nachteil dar, auch wenn man die zu seiner Beschleunigung aufgewandte
Energie manchmal teilweise zurückgewinnen kann. Klingt ansonsten aber
plausibel.

Allerdings habe ich das dumpfe Gefühl, dass es bei der beschriebenen
Betriebsweise nicht offensichtlich ist, dass unter dem Strich ein Plus
herauskommt. Immerhin muss in der Ebene beim Fahren erst mal der
Kondensator aufgeladen werden, also eine ganze Weile zusätzliche
Leistung zum Beschleunigen einer größeren Masse und dann beim Halten der
Geschwindigkeit aufgewandt werden und dieser Prozess ist nicht
verlustfrei. Eine Betriebsart, bei der nur die Bremsenergie aufgesammelt
wird, ist glaube ich nicht vorgesehen.


Ich denke, umgekehrt wird ein Schuh draus. Wenn es um große Nutzlasten
geht, z.B. bei gut gefüllte Lastenrädern, die mit ordentlicher Mechanik
auf gutem Untergrund nicht sonderlich schnell gefahren werden (sollen),
kann man davon ausgehen, dass sie mit erheblich weniger Leistung in
Bewegung gehalten werden können, als über den Muskelantrieb zur
Verfügung steht. Hier wäre es nützlich, den Bedarf an Leistung durch so
ein System zu glätten, unabhängig davon, ob die zusätzliche Leistung zum
seltenen Anfahren oder zur Bewältigung von Anstiegen wünschenswert
erscheint. Dito, wenn wir aus dem Lastenfahrrad ein Velomobil machen,
also die ganze Geschichte durch einen aerodynamische Verkleidung in
einen höheren Geschwindigkeitsbereich verlagern, etwa wenn schon in
schwachem Gefälle das Fahrzeug durch Rollen zu schnell würde.

Eine grundsätzlich verkorkste Sitution, wie es der ineffiziente
Stop&Go-Verkehr mit Kfz ist, wird m.E. aber nicht nennenswert dadurch
besser, dass man ihn mit unzureichenden Mitteln zu imitieren versucht.
Als Notlösung, ok, das wäre eine Erklärung.

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 16, 2023, 4:04:37 PM10/16/23
to
Am Mon, 16 Oct 2023 18:53:32 +0200 schrieb t....@gmx.net (Torsten
Rüdiger Hansen):

>Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:
>
>> Mich würden eure Meinung zu diesem Fahrzeug interessieren. Würdet ihr so
>> etwas benutzen wollen, seht ihr einen Markt dafür? Welchen?
>
>Allein aus der Beschreibung deiner Zeilen: Kann nur Dumm-Bauernfang
>sein.

Das war zwar auch mein erster Eindruck und ich habe auch meine Zweifel,
ob das System die geweckten Erwartungen erfüllen kann. Jedoch ist die
Idee, überschüssige Leistung einzusammeln und zeitlich verschoben zu
nutzen, grundsätzlich nicht verkehrt. Die Frage ist, ob der Nutzen
tatsächlich größer ist als die Verluste.

>
>> Beworben wird das Gerät mit der Aussage, dass man mit der vollen Ladung
>> einen einen 10%-Anstieg über 500 Meter, also 50 Höhenmeter bewältigen
>> könne,
>
>Bei 50HM wäre ich auf dem höchstem Punkt im Umkreis von 150km.

Faszinierend. In Deutschland?

Wir sind hier auf etwa 60 Hm, aber ich kann direkt vor der Haustür so
was fahren

<https://www.mystrobl.de/ws/pic/fahrrad/20230419/profil.png>

9 x 50 Höhenmeter mit 12%

Die Tage sind wir von unseren 60 Meter über NN bis auf reichlich 400
Meter über NN hochgefahren.

<https://www.mystrobl.de/ws/pluspora/plainpostings/20231012t0715-2023_10_11_bonn_binzenbach_per_rennrad_diesmal_gegen_den_uhrzeiger.html>

Der höchste Berg der Region ist auch nur etwas mehr als 40 Kilometer
Luftlinie entfernt <https://de.wikipedia.org/wiki/Aremberg_(Berg)>, da
war ich auch schon mal mit dem Rad. Und ja, Wind gibt's da auf den
Hochebenen auch.



>Also für
>"hier" unbrauchbar. Hier wäre ein Propeller um den Gegenwind in Strom zu
>verwandeln real brauchbar.

Also Küste. Da könnte man auf die Idee kommen, bei Rückenwind Tempo zu
machen _und_ den Kondensator aufzuladen, um dann bei Gegenwind etwas
Unterstützung zu haben.


>
>> der Supercap fasst lt
>> Gebrauchsanleitung 8 Wh.
>
>Ich kenne die nur im mW-Bereich.

Supercaps? In welcher Anwendung?


>Und mit 8W für eine Stunde komme ich
>hier nicht mal vom Fleck weg.

Es gibt Leute, die schaffen das auch so, verzweifeln dann aber schon an
kleinen Hügelchen.


>
>> Weitere Details findet man beim Hersteller via
>
>Nicht meine Sprache, daher ungelesen.

Meine auch nicht, aber da gibt es Hilfsmittel.


--
Radhelme sind die Bachblüten des Straßenverkehrs

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Oct 17, 2023, 4:13:25 AM10/17/23
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:

> Faszinierend. In Deutschland?

Ja. Norddeutsche Tiefebene. Schon auf einem 8 Meter Deich kannst du
heute sehen wer morgen zu Besuch kommt.

> Supercaps? In welcher Anwendung?

Goldcap, Fahrradrücklichspeicher.

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 17, 2023, 5:09:10 AM10/17/23
to
Am Tue, 17 Oct 2023 10:13:22 +0200 schrieb t....@gmx.net (Torsten
Rüdiger Hansen):

>Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:
>
>> Faszinierend. In Deutschland?
>
>Ja. Norddeutsche Tiefebene. Schon auf einem 8 Meter Deich kannst du
>heute sehen wer morgen zu Besuch kommt.

Ja, das dachte ich mir schon. Aber in eimem Umkreis mit 150 km Radius
keinen Hügel höher als 50 Meter über NN?

>
>> Supercaps? In welcher Anwendung?
>
>Goldcap, Fahrradrücklichspeicher.

Ah, mein Fehler - mit MW verwechselt. Peinlich. Aber eine interessante
Reminiszenz, vor 31 Jahren hatte ich das erste in Deutschland
erhältliche und zugelassene Rücklicht mit Standlicht-LED gekauft und es
hier besprochen.

<https://www.mystrobl.de/Plone/radfahren/technik/komponenten/licht/secutec/bumm-secutec-review-november-1992-in-de.rec.fahrrad.html>

Irgendwo in einer Grabbelkiste im Keller müsste das noch aufzufinden
sein. Vielleicht probiere ich im Winter wieder mal aus.

HC Ahlmann

unread,
Oct 17, 2023, 6:44:35 AM10/17/23
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:

> Am Tue, 17 Oct 2023 10:13:22 +0200 schrieb t....@gmx.net (Torsten
> Rüdiger Hansen):
>
> >Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:
> >
> >> Faszinierend. In Deutschland?
> >
> >Ja. Norddeutsche Tiefebene. Schon auf einem 8 Meter Deich kannst du
> >heute sehen wer morgen zu Besuch kommt.
>
> Ja, das dachte ich mir schon. Aber in eimem Umkreis mit 150 km Radius
> keinen Hügel höher als 50 Meter über NN?

Natürlich nicht, denn von Henstedt-Ulzburg (40m ü. NN) zum Bungsberg
(168m ü. NN) sind es keine 75km und 5km von Henstedt-Ulzburg in
nordöstlicher Richtung liegt eine 100m-Höhenlinie im Wald, schneidet
eine 80m-Höhenlinie fahrbare Wege – das ist wellige Geest und weder
platte Marsch noch Voreifel. Aber Wind aus vorherrschender Richtung wird
eine größere Rolle als im Rheinland spielen.
--
Munterbleiben
HC

Ulf Kutzner

unread,
Oct 17, 2023, 10:12:41 AM10/17/23
to
Wobei es da am Niederrhein auch recht flach sein kann.

Mathias Weierganz

unread,
Oct 18, 2023, 2:27:40 AM10/18/23
to
Am 17.10.2023 um 13:44 schrieb Andreas Oehler:
>
> Ich sehe einen Nutzen beim Stop- and Go- eines Lieferdienst mit Lastenrad.
> Wenn da an jeder Ampel oder Lieferstopp 200kg von 20 auf 0 abgebremst und
> kurz darauf wieder beschleunigt werden, dann könnte es reizvoll sein,
> diese Energie zwwischenzuspeichern.
>

Das war auch mein Gedanke. Allerdings will der Lieferdienst ein
geladenes Rad vorfinden und nicht erst mühsam Energie "ertreten".
Wobei dabei ja auch noch Verluste auftreten. Ein Ladewirkungsgrad von
80% und ein Entladewirkungsgrad von 80% ergeben 64%.
Es wäre sicher interessant, einmal Messungen beim Lieferverkehr zu
machen. Das Ergebnis könnte sein, dass Rekuperation überbewertet wird.

Karl Müller

unread,
Oct 18, 2023, 3:22:22 AM10/18/23
to
Am Tue, 17 Oct 2023 20:24:01 +0200 schrieb Andreas Oehler:

> Tue, 17 Oct 2023 17:39:23 +0200, Wolfgang Strobl:
>
>>Die Frage, wie viel Verluste der verwendete chinesische Motor
>>verursacht, ist bei diesem konkreten Produkt gewiss zu stellen, wenn man
>>beurteilen will, ob es unter dem Strich überhaupt vorteilhaft ist. Ich
>>sehe aber keine prinzipielle Grund, warum man so archaische
>>Kraftübertragungssysteme wie eine Reibrolle heute noch verwenden sollte.
>
> Die Alternative wäre eine irgendwie schaltbare mechanische Kupplung für
> den Motor-/Generator in der Nabe. Das ist nicht sooooo trivial und
> bisher nicht käuflich fürs Fahrrad zu erwerben.
>
> Ständig 10-50 Watt Verluste bei 20-30 km/h für ein System, was dann nur
> ganz selten mal einen Nutzen bringt - wer wird das akzeptieren? Schon an
> den 0,5-1 Watt Generator-Leerlaufverlusten guter Nabendynamos wird ja
> gemäkelt. Pedelec-Systeme wie GoSwissDrive und Neodrives bieten deshalb
> einen Modus, der bei vermeintlich "ausgeschaltetem" System die Verluste
> ausgleicht, indem der Motor ganz sanft bestromt wird, damit er sich in
> Summ wieder wie eine normale Hinterradnabe anfühlt.
>

GoSwissDrive und Neodrives haben verstanden: wie überzeuge ich den
zukünftigen Nutzer das wir endlich das Perpetuum mobile erfunden haben?

Mit Illusionen!

mfg

Karl

Hartmut Kraus

unread,
Oct 18, 2023, 5:39:15 AM10/18/23
to
Am 17.10.23 um 13:44 schrieb Andreas Oehler:
> Supercaps mit geringem
> Innenwiderstand haben aber halt eine eher schlechte Energiedichte (also
> vergleichseise groß und schwer und teuer für die Menge gespeicherter
> Energie), oft eher hohen Inneniderstand und hohe Selbstentladung
> verglichen mit vergleichbaren Lithium-Zellen.

Supercaps haben auch nur in einem eng begrenzten Spannungsbereich überhaupt nennenswerte Kapazität, isn't it?

--
"Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug." (Jean-Paul Sartre)

https://hkraus.eu/hk/Profil.pdf

Hannes Kuhnert

unread,
Oct 18, 2023, 6:34:32 AM10/18/23
to
Torsten Rüdiger Hansen hat geschrieben:
> Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> hat geschrieben:
>> der Supercap fasst lt Gebrauchsanleitung 8 Wh.
>
> Ich kenne die nur im mW-Bereich.

Was hat der Energiegehalt mit der Leistung zu tun?

Eine Beschränkung auf mW kann ich nicht nachvollziehen. Kondensatoren
zeichnen sich gegenüber (elektrochemischen) Akkumulatoren doch dadurch
aus, dass ihnen sehr schnelle Ladung und Entladung nichts ausmacht.

In der Aussage über die speicherbare Energie dürfte „der Supercap“
bildhaft zu verstehen sein. Mutmaßlich handelt es sich um eine Batterie
vieler Supercaps. Sowas ist etabliert, bspw. bei Schienenfahrzeugen.
Dort wird mitunter der Speisung ins Netz das Speichern in Kondensatoren
auf dem Fahrzeug vorgezogen – aus Effizienzgründen, trotz der Masse der
Kondensator-Speichereinheit.

<http://zughalt.de/2012/08/supercap-tram-von-stadler-in-genf-im-linienbetrieb/>
--
Hannes Kuhnert

Rolf Mantel

unread,
Oct 18, 2023, 7:02:45 AM10/18/23
to
Nicht aus Effizienzgründen sondern aus 'Energielogistik': zur
Einspeisung ins Netz muss im selben Netz auch ein Stromkonsument
vorhanden sein. Bei den 15kV der großen Eisenbahn sind die
Netzabschnitte groß genug, um das statistisch sicherstellen zu können.
Im Straßenbahnnetz mit Gleichstrom meist unter 1kV sind die relevanten
Netzabschnitte meist nur wenige Kilometer lang, so dass eine
Stromeinspeisung vor allem in den Abendstunden gewisse
Herausforderungen / Risiken birgt (eine Alternative wäre z.B. ein
stationärer Supercap je Netzabschnitt um den eingespeisten Strom zu
puffern).

Bisherige Supercap-Prototypen wollen meisten neben der
Energiesparfunktion auch in der Lage sein, kurze Strecken
oberleitungsfrei überbrücken zu können (in Heidelberg z.B. hatte die
Universität behauptet, der Oberleitungsbetrieb würde mit seinem EM-Feld
gewisse Forschungseinrichtungen in Physik und Medizin beeinträchtigen).

Rolf

Hartmut Kraus

unread,
Oct 18, 2023, 7:16:10 AM10/18/23
to
Am 18.10.23 um 13:02 schrieb Rolf Mantel:
> Bisherige Supercap-Prototypen wollen meisten neben der Energiesparfunktion auch in der Lage sein, kurze Strecken oberleitungsfrei überbrücken zu können (in Heidelberg z.B. hatte die Universität behauptet, der Oberleitungsbetrieb würde mit seinem EM-Feld gewisse Forschungseinrichtungen in Physik und Medizin beeinträchtigen).

Ja sicher. Wie weit reichen Gleichfelder?

Rolf Mantel

unread,
Oct 18, 2023, 7:36:13 AM10/18/23
to
Am 18.10.2023 um 13:16 schrieb Hartmut Kraus:
> Am 18.10.23 um 13:02 schrieb Rolf Mantel:
>> Bisherige Supercap-Prototypen wollen meisten neben der
>> Energiesparfunktion auch in der Lage sein, kurze Strecken
>> oberleitungsfrei überbrücken zu können (in Heidelberg z.B. hatte die
>> Universität behauptet, der Oberleitungsbetrieb würde mit seinem
>> EM-Feld gewisse Forschungseinrichtungen in Physik und Medizin
>> beeinträchtigen).
>
> Ja sicher. Wie weit reichen Gleichfelder?

Unendlich mit nach r^3 abnehmender Stärke ;-)

Ich muss also nur behaupten, Experimente mit hinreichender Feinauflösung
zu machen, und ich kann Widerspruch gegen jede Maßnahme in der ganzen
Stadt einlegen :-|

<https://www.uni-heidelberg.de/presse/news08/pm280415-9str.html>

Sobald die Uni neue Erweiterungsflächen bekommt, lassen sich die
Experimente glücklicherweise mit 10 Jahren Verzögerung plötzlich auch
mit vorbeifahrenden Straßenbahnen durchführen.

Marc Haber

unread,
Oct 18, 2023, 7:39:17 AM10/18/23
to
Rolf Mantel <ne...@hartig-mantel.de> wrote:
>Nicht aus Effizienzgründen sondern aus 'Energielogistik': zur
>Einspeisung ins Netz muss im selben Netz auch ein Stromkonsument
>vorhanden sein. Bei den 15kV der großen Eisenbahn sind die
>Netzabschnitte groß genug, um das statistisch sicherstellen zu können.
>Im Straßenbahnnetz mit Gleichstrom meist unter 1kV sind die relevanten
>Netzabschnitte meist nur wenige Kilometer lang, so dass eine
>Stromeinspeisung vor allem in den Abendstunden gewisse
>Herausforderungen / Risiken birgt (eine Alternative wäre z.B. ein
>stationärer Supercap je Netzabschnitt um den eingespeisten Strom zu
>puffern).

Rückspeisefähige Gleichrichterwerke sind seit einigen Jahren Stand der
Technik, und das öffentliche Wechselstromnetz ist nahezu immer
aufnahmefähig.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marc Haber

unread,
Oct 18, 2023, 7:39:44 AM10/18/23
to
Hartmut Kraus <hartmut...@web.de> wrote:
>Am 17.10.23 um 13:44 schrieb Andreas Oehler:
>> Supercaps mit geringem
>> Innenwiderstand haben aber halt eine eher schlechte Energiedichte (also
>> vergleichseise groß und schwer und teuer für die Menge gespeicherter
>> Energie), oft eher hohen Inneniderstand und hohe Selbstentladung
>> verglichen mit vergleichbaren Lithium-Zellen.
>
>Supercaps haben auch nur in einem eng begrenzten Spannungsbereich überhaupt nennenswerte Kapazität, isn't it?

Das macht aber nichts, Leistungshalbleiter sind erfunden.

Hartmut Kraus

unread,
Oct 18, 2023, 7:44:20 AM10/18/23
to
Am 18.10.23 um 13:39 schrieb Marc Haber:
> Hartmut Kraus <hartmut...@web.de> wrote:
>> Am 17.10.23 um 13:44 schrieb Andreas Oehler:
>>> Supercaps mit geringem
>>> Innenwiderstand haben aber halt eine eher schlechte Energiedichte (also
>>> vergleichseise groß und schwer und teuer für die Menge gespeicherter
>>> Energie), oft eher hohen Inneniderstand und hohe Selbstentladung
>>> verglichen mit vergleichbaren Lithium-Zellen.
>>
>> Supercaps haben auch nur in einem eng begrenzten Spannungsbereich überhaupt nennenswerte Kapazität, isn't it?
>
> Das macht aber nichts, Leistungshalbleiter sind erfunden.

Akkus auch, aber schon länger. ;)

Sascha Dungs

unread,
Oct 18, 2023, 9:20:45 AM10/18/23
to
Am 16.10.2023 um 18:53 schrieb Torsten Rüdiger Hansen:

> Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:
>
>> der Supercap fasst lt
>> Gebrauchsanleitung 8 Wh.
>
> Ich kenne die nur im mW-Bereich.

Den/die Supercaps meines Airbag-Rucksacks kann man - außer via USB -
über 2 handelsübliche AA Batterien/Akkus aufladen, das dauert ca. 15min
und dann sind 2 (vorher volle) AA Eneloops (1800mAh) komplett leer.

--
Gruß, Sascha

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 18, 2023, 11:38:10 AM10/18/23
to
Am Wed, 18 Oct 2023 12:34:28 +0200 schrieb Hannes Kuhnert
<hannes....@gmx.de>:

>Torsten Rüdiger Hansen hat geschrieben:
>> Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> hat geschrieben:
>>> der Supercap fasst lt Gebrauchsanleitung 8 Wh.
>>
>> Ich kenne die nur im mW-Bereich.
>
>Was hat der Energiegehalt mit der Leistung zu tun?

Nichts. Es war offenbar ein Scherz und sollte wohl mWh heißen. Er
schrieb auf meine Rückfrage hin "Goldcap, Fahrradrücklichspeicher."

Ich hatte bereits gestern in
<duisiihu7i7m6s5k6...@4ax.com> auf meine Beschreibung des
Secutec-Rücklichtes verwiesen, das ich 1992 zerlegt und hier beschrieben
hatte, incl. des da verbauten 1F-Goldcaps von NEC. Mit der Angabe 1 F /
5.5V läßt sich der Energiegehalt unschwer als 15 Ws bestimmen, genauer
gesagt, 15.125 Ws. Stand schon im ursprünglichen Artikel

| Als Energiespeicher benutzt die Schaltung den oben erwaehnten
| Kondensator (Fabrikat NEC, 5,5V, Kapazitaet 1 Farad :-) ), der voll
| aufgeladen eine Energiemenge von etwa 15 Wattsekunden enthaelt.

mWh liegt insofern auch etwas daneben. :-)


>
>Eine Beschränkung auf mW kann ich nicht nachvollziehen. Kondensatoren
>zeichnen sich gegenüber (elektrochemischen) Akkumulatoren doch dadurch
>aus, dass ihnen sehr schnelle Ladung und Entladung nichts ausmacht.

Doppelschichtkondensatoren bzw. Ultracaps, Supercaps haben einen nicht
zu vernachlässigenden Innenwiderstand, das sind keine klassischen
Kondensatoren, die beim Kurzschließen knallen.

>
>In der Aussage über die speicherbare Energie dürfte „der Supercap“
>bildhaft zu verstehen sein.

Bildhaft? Da werden lt. Beschreibung tatsächlich solche Supercaps
verbaut.


> Mutmaßlich handelt es sich um eine Batterie
>vieler Supercaps.

Ja und? Technisch gesehen bleibt eine Serien- oder Parallelschaltung von
Kondensatoren ein Kondensator.


>Sowas ist etabliert, bspw. bei Schienenfahrzeugen.

Sowas ist auch beim Fahrrad (mit h!) etabliert, seit 1992. :-) Aber
nicht zum Speichern von Antriebsenergie eines Motors. Das ist
vergleichsweise neu, jedenfalls habe ich noch von keinem anderen
Beispiel gehört.


>Dort wird mitunter der Speisung ins Netz das Speichern in Kondensatoren
>auf dem Fahrzeug vorgezogen – aus Effizienzgründen, trotz der Masse der
>Kondensator-Speichereinheit.
>
><http://zughalt.de/2012/08/supercap-tram-von-stadler-in-genf-im-linienbetrieb/>

Und als Ersatz / Ergänzung von Starterbatterien waren sie auch mal im
Gespräch. Was daraus wurde, weiß ich nicht.

Hannes Kuhnert

unread,
Oct 18, 2023, 5:01:04 PM10/18/23
to
Wolfgang Strobl hat geschrieben:
> Ich hatte bereits gestern in
> <duisiihu7i7m6s5k6...@4ax.com> auf meine Beschreibung des
> Secutec-Rücklichtes verwiesen, das ich 1992 zerlegt und hier beschrieben
> hatte, incl. des da verbauten 1F-Goldcaps von NEC. Mit der Angabe 1 F /
> 5.5V läßt sich der Energiegehalt unschwer als 15 Ws bestimmen, genauer
> gesagt, 15.125 Ws. Stand schon im ursprünglichen Artikel
>
> | Als Energiespeicher benutzt die Schaltung den oben erwaehnten
> | Kondensator (Fabrikat NEC, 5,5V, Kapazitaet 1 Farad :-) ), der voll
> | aufgeladen eine Energiemenge von etwa 15 Wattsekunden enthaelt.
>
> mWh liegt insofern auch etwas daneben. :-)

Ja? Ich mein: 15 Ws ≈ 4,2 mWh

> Am Wed, 18 Oct 2023 12:34:28 +0200 schrieb Hannes Kuhnert
> <hannes....@gmx.de>:
>> Eine Beschränkung auf mW kann ich nicht nachvollziehen. Kondensatoren
>> zeichnen sich gegenüber (elektrochemischen) Akkumulatoren doch dadurch
>> aus, dass ihnen sehr schnelle Ladung und Entladung nichts ausmacht.
>
> Doppelschichtkondensatoren bzw. Ultracaps, Supercaps haben einen nicht
> zu vernachlässigenden Innenwiderstand, das sind keine klassischen
> Kondensatoren, die beim Kurzschließen knallen.

Gute Klarstellung! Im Vergleich zu elektrochemischen Speichern sind aber
auch sie Widerstandsarm bzw. „schnell“, weshalb mitunter
elektrochemische Elemente mit Superkondensatoren kombiniert werden.

>> In der Aussage über die speicherbare Energie dürfte „der Supercap“
>> bildhaft zu verstehen sein.
>
> Bildhaft? Da werden lt. Beschreibung tatsächlich solche Supercaps
> verbaut.

Die Bildhaftigkeit bezieht sich auf die Rede von einem Supercap in Einzahl.

>> Mutmaßlich handelt es sich um eine Batterie vieler Supercaps.
>
> Ja und? Technisch gesehen bleibt eine Serien- oder Parallelschaltung von
> Kondensatoren ein Kondensator.

Das stimmt wiederum.

Man kann den Begriff eines Supercaps rein für ein einzelnes Bauelement
gebrauchen. Aber eine Zusammenschaltung so zu nennen ist gleichwohl richtig.

Darüber hinaus lässt sich eine Zusammenschaltung auch noch anders
gedacht /Superkondensator/ nennen, nämlich im Sinne einer Superstruktur.
--
Hannes Kuhnert

Ulf Kutzner

unread,
Oct 19, 2023, 4:01:28 AM10/19/23
to
Rolf Mantel schrieb am Mittwoch, 18. Oktober 2023 um 13:02:45 UTC+2:
> Am 18.10.2023 um 12:34 schrieb Hannes Kuhnert:
> > Torsten Rüdiger Hansen hat geschrieben:
> >> Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> hat geschrieben:
> >>> der Supercap fasst lt Gebrauchsanleitung 8 Wh.
> >>
> >> Ich kenne die nur im mW-Bereich.
> >
> > Was hat der Energiegehalt mit der Leistung zu tun?
> >
> > Eine Beschränkung auf mW kann ich nicht nachvollziehen. Kondensatoren
> > zeichnen sich gegenüber (elektrochemischen) Akkumulatoren doch dadurch
> > aus, dass ihnen sehr schnelle Ladung und Entladung nichts ausmacht.
> >
> > In der Aussage über die speicherbare Energie dürfte „der Supercap“
> > bildhaft zu verstehen sein. Mutmaßlich handelt es sich um eine Batterie
> > vieler Supercaps.
>
> > Sowas ist etabliert, bspw. bei Schienenfahrzeugen.
> > Dort wird mitunter der Speisung ins Netz das Speichern in Kondensatoren
> > auf dem Fahrzeug vorgezogen – aus Effizienzgründen, trotz der Masse der
> > Kondensator-Speichereinheit.
>
> >
> <http://zughalt.de/2012/08/supercap-tram-von-stadler-in-genf-im-linienbetrieb/>
> Nicht aus Effizienzgründen sondern aus 'Energielogistik': zur
> Einspeisung ins Netz muss im selben Netz auch ein Stromkonsument
> vorhanden sein. Bei den 15kV der großen Eisenbahn sind die
> Netzabschnitte groß genug, um das statistisch sicherstellen zu können.

Spätestens bei künftigen Kurzspeiseabschnitten für
Akkuspeicherfahrzeuge wird es interessant.

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Oct 19, 2023, 4:18:12 PM10/19/23
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:

> Aber in eimem Umkreis mit 150 km Radius
> keinen Hügel höher als 50 Meter über NN?

Bildlich und geschätzt, nicht gemessen..

Chr. Maercker

unread,
Oct 20, 2023, 8:41:33 AM10/20/23
to
Wolfgang Strobl wrote:
> Kürzlich wies jemand auf das im folgenden Artikel beschriebene Fahrzeug
> hin, ein Pedelec, welches aber anders als die gängigen Varianten seine
> Antriebsenergie nicht aus der Steckdose bezieht, sondern ausschließlich
> durch Rekuperation, m.a.W. durch den Betrieb des Motors als Generator.
> Als Energiespeicher dient ein Supercap bzw. Ultracap
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Superkondensator>,
> nicht wie sonst üblich ein Lithium-Ionen-Akku.

Wäre schon insofern ein Vorteil als das Fahrzeug auch ohne Strom
halbwegs fahrbar bleibt, im Gegensatz zu vielen Pedelecs, die dann nur
noch kriechen.

> "This French company has designed the first e-bike that doesn’t need a
> battery "
> <https://www.euronews.com/next/2023/09/20/this-french-company-has-designed-the-first-e-bike-that-doesnt-need-a-battery>

> Mich würden eure Meinung zu diesem Fahrzeug interessieren. Würdet ihr so
> etwas benutzen wollen, seht ihr einen Markt dafür? Welchen?

Soweit "der Markt" nicht schon mit eRädern gesättigt ist, wäre es eine
Alternative für Städte mit vielen Steigungen. Die Frage ist aber: haben
die Pedelecs in den letzten Jahren das Nord-Süd-Gefälle bei den
Radverkehrsanteilen verringert? Könnte ja sein ...

> Das Fahrzeug wiegt 21,7 Kilogramm, der Supercap fasst lt
> Gebrauchsanleitung 8 Wh.

Wie lange leben Supercaps übrigens so im Schnitt? Müssen die öfter oder
seltener ausgetauscht werden als Akkus?

> Weitere Details findet man beim Hersteller via <https://pi-pop.fr/>

> Zunächst: ich finde den Ansatz interessant, vor allem, weil es das erste
> mir untergekommene Exemplar eines Pedelec darstellt, dessen Einstufung
> als Fahrrad kein Schwindel ist. Ich frage mich aber, unter welchen
> Bedingungen man aus diesem Fahrzeug überhaupt einen Nutzen ziehen kann.

Siehe oben. Es wird inzwischen allerdings sehr schwierig, gegen die
Pedelec-Flut anzustinken. Manche Händler sollen kaum noch Fahrräder im
Angebot haben.

> Man wird ein solches Gerät mit dem vergleichen müssen, was man
> alternativ für den Kaufpreis in der Größenordnun bekäme, etwa ein
> Gudereit LC-P 2.0 evo mit Pinion-Getriebe und Riemanantrieb, das fünf
> Kilo weniger wiegt. Oder, wenn es nicht um Gepäcktransport geht, sondern
> um solche Anstiege, ein halb so schweres MTB oder Rennrad.

Inklusive Folgekosten infolge Akku- bzw. Supercap-Tausch.

> Aber selbst wenn man das mal ausklammert und nicht auf die Kosten
> schaut, wird man berücksichtigen müssen, dass das genannte Szenario
> praktisch den Optimalfall darstellt: ein heftiger Anstieg, bei dem bei
> auch hügelabwärts genügend langsamer Fahrweise (d.h. < 10 km/h) ein
> nennenswerter Teil der für die Hubarbeit benötigten Energie
> zurückgewonnen werden kann. Bei geringeren Anstiegen, längeren Strecken
> und höheren Geschwindigkeiten geht diese Rechnung aber nicht mehr auf
> und in jedem Fall wird das höhere Gewicht sich auf der Verlustseite
> negativ bemerkbar machen, sobald nicht ausschließlich mit der
> Motorbremse gebremst werden kann (N.B. wie das konkret funktioniert,
> würde ich ja gerne mal in der Praxis sehen: wie bzw. womit steuert man
> die Bremsleistung?).

Über den Ladestrom?

> Noch ein Pferdefuß: der Supercap leckt, m.a.W. nach einem Tag wird erst
> mal eine ganze Weile mit erhöhtem Leistungsbedarf fahren müssen, um sich
> die 8 Wh zu erarbeiten. Wer 80 W schon für zu anstrengend hält, die
> auf einem Rennrad in Obenlenkerhaltung schon für gut 21 km/h reichen
> oder auf so einem Gerät für 18 km/h, wird kaum zwölf Minuten lang 40 W
> aufbringen wollen, nur um mit weiteren 40 W in der Ebene dann gerade mal
> mit 13 km/h fahren zu können.

Pech für den, dessen Fahrten regelmäßig mit Steigungen beginnen. ;-)

> Wenn der Hersteller, so wie geschrieben, 100 solche Fahrzeuge im Monat
> produziert, muss es wohl Abnehmer geben.

Wie stark sind Pedelecs in Frankreich verbreitet? Falls deutlich weniger
als bei uns, sehe ich gewisse Chancen.

--


CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren

Hartmut Kraus

unread,
Oct 20, 2023, 12:29:43 PM10/20/23
to
Am 20.10.23 um 17:48 schrieb Andreas Oehler:
> Zwischen den beiden Niederlassungen meines Arbeitgebers liegen ca. 7 km
> und eine Rampe mit ca. 150 Höhenmetern und über 10% an der steilsten
> Stelle. Wenn ich mich fit fühle, kurble ich das ohne mich fertig zu machen
> mit 8-10 km/h hoch. Dafür braucht es halt mit einem guten Rad und guten
> Reifen 150-250 Watt.
>
> Mit leichter Erkältung oder Heuschnupfen oder auch nur schlecht
> Geschlafen, eiere ich da mit peinlichen 100 Watt und um die 5 km/h hoch
> und die gesundheitlich eh angeschlagene Atmung sowie Herz-Kreislauf kommen
> spürbar ans Limit.

Oh, oh. Dann solltest du schleunigst mal Herz, Kreislauf und Lunge untersuchen lassen. Sonst könnte dir im Extremfall morgen die Puste ausgehen und du vom Rad kippen, aber zum letzten Mal.

Hab' übrigens gerade so 'ne Untersuchung hinter mir. Kam zu meinem Hausarzt eigentlich nur wegen irgend einer Routinesache - der sich (also Kardiologe halt) nur mal die Pumpe mit Ultraschall angeguckt, mich dann ohne jede Diskussion mit dem Rettungsdienst zur Notaufnahme karren lassen. Ich lag dann fast drei Wochen, wobei der größte Teil natürlich Wartezeit zwischen den Untersuchungen war. ;) Aber die waren seeeehr gründlich. Die befürchtete koronare Herzkrankheit konnte zwar ausgeschlossen werden (überhaupt ist die Pumpe für ihr Alter noch in einem erstaunlich guten Zustand), aber die Lunge ... Da ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen, das geht weiter bei Pneumologie-Spezialisten.

Stefan

unread,
Oct 21, 2023, 5:51:22 AM10/21/23
to
Am 20.10.23 um 17:48 schrieb Andreas Oehler:
>> Besonderheiten kombiniert: einen recht knapp bemessenen Supercap als
>> Alternative zum chemischen Akkumulator zu verwenden
>
> Das ist jetzt eine technische Spielerei, die IMHO wenige Menschen
> interessieren wird. Ob ein System mit einem solchen "Supercap" dann
> wirklich länger durchhält als ein Li-Akku, den man dann ja auch schonender
> Betreiben könnte, wenn es nicht auf große Kapazität ankommt, ist fraglich.

Ich hatt mir auch mal so etwas überlegt und verworfen:
- leichter Nabenmotor ohne Getriebe
- Steuerung auf Mikrocontrollerbasis (Treiber schon fertig)
- Supercaps/Akku als Speicher

=> ein leichteres Fahrrad und geringeres Fahrergewicht bringt mehr.

Es ist grds. ein guter Ansatz Energie von Abfahrten oder geraden
Strecken zu speichern und dann bei Hügeln abzugeben aber dafür müsste
die Elektronik schon sehr viel "wissen" (heute heißt die
Statistik-Tabelle mit der Vorhersage "KI" oder "AI").

Für den Stadtverkehr würde eine Motor-Bremse schon viel bringen aber
80% der Leute bevorzugen leichtere Räder (alles weg was man nicht
braucht fand die Polizei bei der Vorderradbremse etwas ungünstig;
daher die Fixis mit der einsamen Vorderradbremse). Diese Räder sind
wieder auf eine ganz bestimmte Situation zugeschnitten. Genau dies
wird mit einem Bremsspeicherfahrrad passieren => zu wenige werden dies
kaufen (ist mit den ersten Elektroautos aufgrund der Reichweitenangst
auch passiert, da man mit diesen nicht 1-2x jährlich in den Urlaub
fahren kann sondern nur 210x jährlich zur Arbeit).

Wenn ich den Kerl mit dem Hochrad ansehe, kann man aber Bremsvorgänge
auch vermeiden indem man die Geschwindigkeit rechtzeitig anpasst.

=> ich werde nicht 1000 Euro mehr ausgeben, nur weil ich zu faul bin
vernünftig zu fahren. Bis 200-300 Euro für ein solches Super-Cap-Rad
wären in Ordnung. Wenn man alles in das Vorderrad verbauen würde, hätte
ich nur noch einen Sensor am Bremshebel.

Lieber baue ich mir einen Sensor zur Messung des Seitenabstandes und der
Breite des Radweges.

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Oct 21, 2023, 1:34:06 PM10/21/23
to
Hi(gh)!

On 16.10.23 17:59, Wolfgang Strobl wrote:

> "This French company has designed the first e-bike that doesn’t need a
> battery "
> <https://www.euronews.com/next/2023/09/20/this-french-company-has-designed-the-first-e-bike-that-doesnt-need-a-battery>
>
> Mich würden eure Meinung zu diesem Fahrzeug interessieren. Würdet ihr so
> etwas benutzen wollen, seht ihr einen Markt dafür? Welchen?

Päddel-Lecks sind keine Fahrräder und daher in de.rec.fahrrad OFFTOPIC!

> Beworben wird das Gerät mit der Aussage, dass man mit der vollen Ladung
> einen einen 10%-Anstieg über 500 Meter, also 50 Höhenmeter bewältigen
> könne, das sei, so wird der Anbieter zitiert, gut genug für 80 % der
> europäischen Städte.

Höhö... war der Anbieter schon mal in Wuppertal? Oder Stuttgart?

Von San Francisco oder gar La Paz fange ich erst gar nicht an...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar

Thomas Bliesener

unread,
Oct 21, 2023, 9:08:06 PM10/21/23
to
Jörg Yadgar Bleimann schrieb:
>> <https://www.euronews.com/next/2023/09/20/this-french-company-has-designed-the-first-e-bike-that-doesnt-need-a-battery>

> Päddel-Lecks sind keine Fahrräder und daher in de.rec.fahrrad OFFTOPIC!

Ist jenes Fahrzeug denn nun ein E-Mofa oder ein Fahrrad? Wird es nicht
ausschließlich von der Muskelkraft des Fahrers bewegt?
--
bli

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 22, 2023, 5:09:28 AM10/22/23
to
Am Sat, 21 Oct 2023 19:34:03 +0200 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann
<yazd...@gmx.de>:

>Hi(gh)!
>
>On 16.10.23 17:59, Wolfgang Strobl wrote:
>
>> "This French company has designed the first e-bike that doesn’t need a
>> battery "
>> <https://www.euronews.com/next/2023/09/20/this-french-company-has-designed-the-first-e-bike-that-doesnt-need-a-battery>
>>
>> Mich würden eure Meinung zu diesem Fahrzeug interessieren. Würdet ihr so
>> etwas benutzen wollen, seht ihr einen Markt dafür? Welchen?
>
>Päddel-Lecks sind keine Fahrräder und daher in de.rec.fahrrad OFFTOPIC!

Zweiräder, die mit Fremdenergie angetrieben werden, sind in d.r.f. OT.
Hier geht es aber um ein Zweirad, welches der Beschreibung zufolge
ausschließlich mit der im Verlaufe der betreffenden Fahrt eigenfüßig
aufgebrachten Energie angetrieben wird.

>
>> Beworben wird das Gerät mit der Aussage, dass man mit der vollen Ladung
>> einen einen 10%-Anstieg über 500 Meter, also 50 Höhenmeter bewältigen
>> könne, das sei, so wird der Anbieter zitiert, gut genug für 80 % der
>> europäischen Städte.
>
>Höhö... war der Anbieter schon mal in Wuppertal? Oder Stuttgart?

Möglicherweise nicht. Aber der Anbieter hat im Gegensatz zu dir offenbar
seine Hausaufgaben gemacht.

>
>Von San Francisco oder gar La Paz fange ich erst gar nicht an...

Welchen Teil von "80 % der europäischen Städte" hast du nicht
verstanden?

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Oct 22, 2023, 11:08:12 AM10/22/23
to
Hi(gh)!

On 22.10.23 11:08, Wolfgang Strobl wrote:

>>> <https://www.euronews.com/next/2023/09/20/this-french-company-has-designed-the-first-e-bike-that-doesnt-need-a-battery>

O.k., ich habe es mir durchgelesen... ja, interessantes Konzept, und
wesentlich ökiger als das klassische Elektro-Klo, das ist schon wahr
(Superkondensatoren... sind das nicht auch diese Dinger, die in
Digitalkameras das Blitzlicht versorgen? Also die mit den
lebensgefährlich hohen Lade- und Abgabespannungen, z. B. 300 Volt rein,
270 Volt raus - ich hatte mal eine kaputte, weil auf Steinboden
zerschellte Canon PowerShot S40 zerlegt und bekam einen heftigen
Schrecken, als ich die Beschriftung auf dem Blitzkondensator las... zum
Glück war das Ding gummiisoliert! Ich bin mir nicht sicher, ob ich sowas
in einem Fahrrad haben will... aber andererseits, Nabendynamos!)... aber
eigentlich sollten Menschen bis ins hohe Alter (fragt mal die Nuristanis
auf ihren ultrasteilen Ziegenpfaden!) fit genug sein, um 50 m auf 500 m
auch ohne Motor zu schaffen, notfalls halt im ersten Gang! Ich sollte
bei nächster Gelegenheit mal testen, ob ich auch mit Rosinante "The
Tank" XXXIX noch den Anstieg aus dem Strunder Tal nach Spitze zum
Grenzübergang nach Bergisch-Afghanistan schaffe ohne absteigen zu müssen...

> Welchen Teil von "80 % der europäischen Städte" hast du nicht
> verstanden?

Und Kabul erst, Kabul! Wenn ich an die Squattersiedlungen an den Hängen
von Koh-e Asmai ("Television Hill") und Sher Darwaza denke...

Oliver Sprenger

unread,
Oct 22, 2023, 11:17:47 AM10/22/23
to
El sábado, 21 de octubre de 2023 a la(s) 12:34:06 UTC-5, Hobbytaliban "Yöarghl" Bleiplauze escribió:

> Von San Francisco oder gar La Paz fange ich erst gar nicht an...

Da warst Du doch selbst noch nicht, und wirst da auch nie hinkommen, also laber nich. Ich hingegen schon, ja, auch in El Alto (4100 m). Wenn da Wolken aufziehen, glaubt man, die fast anfassen zu können. Und es ist SEHR anstrengend, da auch nur herumzulaufen. Mit einer Fettwampe dürfte das unmöglich sein.

HTH,
--
Saludos desde Colombia
Am 2019-03-30 15:10:42 +0000 sabbelte Helmut Schellong in d.e.f.a:
> Hauptsache, ich kann noch täglich aus einer harten Stange ejakulieren.
https://groups.google.com/g/de.etc.fahrzeug.auto/c/KflUWPKDw4M/m/YJGvbtixAQAJ

Oliver Sprenger

unread,
Oct 22, 2023, 11:20:05 AM10/22/23
to
El domingo, 22 de octubre de 2023 a la(s) 10:08:12 UTC-5, Hobbytaliban "Yöarghll" Bleiplauze escribió:

> eigentlich sollten Menschen bis ins hohe Alter fit genug sein, um 50 m auf 500 m
> auch ohne Motor zu schaffen

Absolut. Dann geh mal mit gutem Beispiel voran, anstatt immer nur mit dem Zeigefinger herumzufuchteln und "man müßte, man sollte" zu schwadronieren.

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 22, 2023, 12:21:06 PM10/22/23
to
Am Sun, 22 Oct 2023 17:07:58 +0200 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann
<yazd...@gmx.de>:

>Hi(gh)!
>
>On 22.10.23 11:08, Wolfgang Strobl wrote:
>
>>>> <https://www.euronews.com/next/2023/09/20/this-french-company-has-designed-the-first-e-bike-that-doesnt-need-a-battery>
>
>O.k., ich habe es mir durchgelesen... ja, interessantes Konzept, und
>wesentlich ökiger als das klassische Elektro-Klo, das ist schon wahr
>(Superkondensatoren... sind das nicht auch diese Dinger, die in
>Digitalkameras das Blitzlicht versorgen?

Nein, das sind völlig andere Dinger.

Blitzkondensatoren sind schlicht und einfach spezielle
Elektrolytkondensatoren, speziell insofern, als sie für hohe Spannungen
und vergleichsweise hohe Entladeströme ausgelegt sind. Hier aber geht es
um Variationen dessen, was ursprünglich mal "Doppelschichtkondensator"
genannt wurde und beispielsweise in dem Rücklicht verbaut wurde, auf das
ich in in einem anderen Posting in diesem Thread Bezug genommen habe.

Der englische Wikipediartikel
<https://en.wikipedia.org/wiki/Supercapacitor> beschreibt die Historie
recht gut. Eine charakteristische Eigenschaft von Supercaps, wie sie
inzwischen meist genannt werden ist ihre vergleichsweise geringe
Spannungsfestigkeit. Der NEC-Goldcap im Secutec erlaubt 5.5 V, die in
der zitierten Dissertation per Datenblatt gezeigten von Wima nur 2.5 V.

Die vom Kondensator zu liefernde Brennspannung typischer für Fotos
verwendeten Xenonblitze dürfte bei ein paar hundert Volt liegen.

> Also die mit den
>lebensgefährlich hohen Lade- und Abgabespannungen, z. B. 300 Volt rein,
>270 Volt raus - ich hatte mal eine kaputte, weil auf Steinboden
>zerschellte Canon PowerShot S40 zerlegt und bekam einen heftigen
>Schrecken, als ich die Beschriftung auf dem Blitzkondensator las... zum
>Glück war das Ding gummiisoliert!

Es ist anzunehmen, dass bei leistungsstärkeren Blitzen sowohl die
Spannungen als auch die Ströme höher werden müssen, um auf die
gewünschte Leistung zu kommen. Der englische Wikipediaartikel nennt 250-
5000 V. Ich sag' mal so: einen halb zerdepperten Blitz solltest du nicht
gerade in strömendem Regen benutzen.

Aber das ist wie gesagt ein anderes Thema. Es ist davon auszugehen, dass
für den Betrieb eines gewöhnlichen Pedelecmotors auch die dafür übliche
Spannung verwendet wird und dafür gerade so viele Supercaps
hintereinandergeschaltet werden wie nötig. Den konkret verwendeten
Motor gibt's in drei Spannungen, 24/36/48, das ist alles noch
Kleinspannung.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung>

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Oct 22, 2023, 1:31:35 PM10/22/23
to
Hi(gh)!

On 22.10.23 17:17, Oliver Sprenger wrote:

> Da warst Du doch selbst noch nicht, und wirst da auch nie hinkommen, also laber nich. Ich hingegen schon, ja, auch in El Alto (4100 m). Wenn da Wolken aufziehen, glaubt man, die fast anfassen zu können. Und es ist SEHR anstrengend, da auch nur herumzulaufen. Mit einer Fettwampe dürfte das unmöglich sein.

Wampoleros wie ich werden auch nicht auf den Mauna Kea (4200 m)
gelassen, bei 2700 m ist ein für Adipöse unpassierbarer Checkpoint,
desgleichen am Kilimandscharo, und die Zahnradbahn auf den Pike's Peak
wüŕde ich wohl auch nicht benutzen dürfen...

Aber da muss ich auch nicht hin... wie man im Zeitalter grenzenloser
digitaler Virtualität überhaupt nirgendwo mehr hinmuss, um wissen zu
können, wie steil die Straßen z. B. in San Francisco oder La Paz sind!
Ich wage zu behaupten, dass meine CO2-Lebensbilanz um Klassen besser ist
als deine... allein schon deine Auswanderung nach Kolumbien wirst du ja
schwerlich per Lasten-Tretboot bewältigt haben! Und nach El Alto bist du
wahrscheinlich auch nicht mit dem Fahrrad von Kolumbien aus gefahren,
stimmts?

Und wenn es mich doch noch ernsthaft nach Afghanistan treiben sollte: da
bin ich im Gegensatz zu dir in der komfortablen Situation, auf ein und
derselben Landmasse (klassischer deutscher Geographen-Sprech:
"Ostfeste") bleiben zu können und so nicht gezwungen zu sein, in einen
Stinkeflieger umzusteigen! Oder vollvirtuell: Khyberspace.

Oliver Sprenger

unread,
Oct 22, 2023, 1:41:33 PM10/22/23
to
El domingo, 22 de octubre de 2023 a la(s) 12:31:35 UTC-5, Hobbytaliban "Yöarghll" Bleiplauze escribió:

> Ich wage zu behaupten, dass meine CO2-Lebensbilanz um Klassen besser ist
> als deine.

Ja und? Nimmst Du davon jetzt ab oder bekommst Du eine Medaille oder irgendwas? Oder einen Keks?

> nicht gezwungen zu sein, in einen
> Stinkeflieger umzusteigen!

Schau mal: ich KANN fliegen, wann immer ich das will. Du nicht. Denn Du müßtest zunächst mal zwei Sitzplätze kaufen. Und erst mal eine Arbeit haben, um das überhaupt bezahlen zu können.

Es ist keine Kunst, sich ökowoke zu gerieren, wenn man das, wogegen man anschreibt, sowieso mangels Ressourcen oder aufgrund persönlicher Disposition niemals genießen können wird.

> Oder vollvirtuell: Khyberspace.

Wohl kaum, wenn man sich das wirre Gebastel voller toter Links und Bullshit anschaut, das Du dich nicht entblödest, eine "Website" zu nennen.

Was willst Du überhaupt in einem Shithole wie Afghanistan? Zuschauen, wie Leute aufgehängt werden, weil sie Musiker sind? Steinigungen besuchen? Bücherverbrennungen beiwohnen?

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Oct 22, 2023, 2:17:59 PM10/22/23
to
Hi(gh)!

On 22.10.23 19:41, Oliver Sprenger wrote:

> Ja und? Nimmst Du davon jetzt ab oder bekommst Du eine Medaille oder irgendwas? Oder einen Keks?

Die Belohnung ist intrinsisch... aber das verstehen so Leistungsträger
wie du eh nicht!

> Schau mal: ich KANN fliegen, wann immer ich das will.

Und du willst wahrscheinlich öfters und tust es auch, nehme ich an
(sonst wärst du nie in SF bzw. Bolivien gewesen!)...

> Du nicht.

Selbst wenn ich es könnte, wollte ich nicht! Fliegen ist das, was ich
"Geo-Zapping" nenne - in wenigen Stunden mittels tonnenweise Kerosin in
Weltgegenden gebaggert werden, in die man in umweltverträglichem Tempo
(also zu Fuß bis maximal mit dem Fahrrad) Wochen bis Monate unterwegs
wäre, das ist einfach nur krank und dekadent! Mein Reiseideal ist im
Grunde Marco Polo - Reisen von epischer Länge im Karawanentempo, sowas
macht man natürlich nur einmal im Leben, im Gegensatz zu euch
Leistungsträgern, die sich als Ausgleich für die tagtäglichen
Demütigungen von Cheffe süchtigsüchtigsüchtig mehrmals jährlich mit dem
schnellen Ferne-Konsum belohnen müssen! Wer hier die arme Sau ist, ist
keineswegs ausgemacht...

Und erst mal eine Arbeit haben, um das überhaupt bezahlen zu können.

Nicht wenig von dem, was heutzutage unter "Arbeit" firmiert, trägt
hauptsächlich zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bei

> Es ist keine Kunst, sich ökowoke zu gerieren, wenn man das, wogegen man anschreibt, sowieso mangels Ressourcen oder aufgrund persönlicher Disposition niemals genießen können wird.

Ich gehe mal davon aus, dass du vor keinem "Öko", egal wie gesund und
wohlhabend, Respekt empfindest... abgesehen davon geht öko auch diesen
neumodernen Ideologie-Firlefanz, der im Grunde sowieso nur ein
Geschäftsmodell der werbebasierten Klickmedien ist!

>
>> Oder vollvirtuell: Khyberspace.
>
> Wohl kaum, wenn man sich das wirre Gebastel voller toter Links und Bullshit anschaut, das Du dich nicht entblödest, eine "Website" zu nennen.

Abwarten!

> Shithole

Da outet sich der Trumpist!

> wie Afghanistan? Zuschauen, wie Leute aufgehängt werden, weil sie Musiker sind? Steinigungen besuchen? Bücherverbrennungen beiwohnen?

Abwarten! Oder Afghanistan so lange umdefinieren, bis es für mich passt!

Oliver Sprenger

unread,
Oct 22, 2023, 2:57:27 PM10/22/23
to
El domingo, 22 de octubre de 2023 a la(s) 13:17:59 UTC-5, Jörg "Yadgar" Bleimann escribió:
> Hi(gh)!
> On 22.10.23 19:41, Oliver Sprenger wrote:

> > Schau mal: ich KANN fliegen, wann immer ich das will.
> Und du willst wahrscheinlich öfters und tust es auch, nehme ich an

Aber siggi!

> Leistungsträgern, die sich als Ausgleich für die tagtäglichen
> Demütigungen von Cheffe süchtigsüchtigsüchtig mehrmals jährlich mit dem

Ich hör immer "Leistungsträger" und "Chef". Beißreflex?
Ich bin keiner und ich habe keinen.

> Nicht wenig von dem, was heutzutage unter "Arbeit" firmiert, trägt
> hauptsächlich zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bei

War klar, daß Du eine tolle Entschuldigung finden würdest, weiterhin hartzpennend auf Deiner durchgewichsten Matratze vegetieren zu können.

> Da outet sich der Trumpist!

Sonst geht's Dir aber gut? Ist das Fett jetzt bis ins Gehirn gewuchert oder was?
Was ist (das heutige) Afghanistan bitte anderes als ein räudiges Shithole?

> > wie Afghanistan? Zuschauen, wie Leute aufgehängt werden, weil sie Musiker sind? Steinigungen besuchen? Bücherverbrennungen beiwohnen?

> Abwarten!

Bis alle tot sind?

> Oder Afghanistan so lange umdefinieren, bis es für mich passt!

Widewidewitt usw., wußte schon die mit den langen Strümpfen.

Thomas Bliesener

unread,
Oct 23, 2023, 6:00:11 PM10/23/23
to
Jörg Yadgar Bleimann schrieb:
> Ich wage zu behaupten, dass meine CO2-Lebensbilanz um Klassen besser ist
> als deine...

Das ist nicht ausgemacht:
<https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/uebergewichtige-menschen-beschleunigen-den-klimawandel-13377459>,
<https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-uebergewicht-schadet-der-umwelt-a-619874.html>.

Die Grünen sind ja nicht von ungefähr alle gertenschlank.
--
bli

Peter Heitzer

unread,
Oct 24, 2023, 6:28:24 AM10/24/23
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:
>Am Mon, 23 Oct 2023 15:42:27 +0200 schrieb Andreas Oehler
><andreas...@gmx.de>:

>>Sat, 21 Oct 2023 18:41:44 +0200, Wolfgang Strobl:
>>
>>>[1] Haltbarkeit von Supercaps
>>
>>Doppelschicht-Kondensatoren sind sehr teuer - wenn man nennensert
>>Kapazität und geringen Innenwiderstand braucht. VOn daher wird eine Firma,
>>die diese als Energiespeicher für ein Pedelec-System mit Rekuperation
>>einsetzt, diese Speicher-Technik hart am Datenblatt-Limit nutzen.

>Der hier
><https://shop24.capcomp.de/kondensatoren/ultrakondensatoren/module/16v-bis-55v/ultracap-modul-16v-250f>
>angebotene Supercap fasst lt. Datenblatt 8.9 Wh und kostet in
>Stückzahlen incl. MWSt unter 500 €. Die Datenblatt-Limits sind so
>üppig, dass auch eine heftige Unterschreitung für den angepeilten
>Verwendungszweck verschmerzbar sein dürfte. Es geht hier ja nicht um
>eine Straßenbahn oder eine Industrieanwendung, in der so ein Modul
>nahezu rund um die Uhr und dauernd am Temperaturlimit betrieben wird.

>Das nicht unerhebliche Gewicht - hier 4.5 kg - sehe ich eher als einen
>Faktor, der Anwendungsmöglichkeiten wie der diskutierten Grenzen setzt.
Eine 18640 Li-Ion-Zelle hat nahezu die gleiche Kapazität bei einem 1/100 des
Preises und Gewichtes. Da läge die Verwendung bei einem Consumerprodukt IMO
näher.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de

Alexander Ausserstorfer

unread,
Oct 25, 2023, 12:36:19 PM10/25/23
to
In article <ugtshq$fl4e$1...@solani.org>,
Chr. Maercker <Zwei...@gmx-topmail.de> wrote:
> Wolfgang Strobl wrote:

>> Zunächst: ich finde den Ansatz interessant, vor allem, weil es das erste
>> mir untergekommene Exemplar eines Pedelec darstellt, dessen Einstufung
>> als Fahrrad kein Schwindel ist. Ich frage mich aber, unter welchen
>> Bedingungen man aus diesem Fahrzeug überhaupt einen Nutzen ziehen kann.

> Siehe oben. Es wird inzwischen allerdings sehr schwierig, gegen die
> Pedelec-Flut anzustinken. Manche Händler sollen kaum noch Fahrräder im
> Angebot haben.

Vermutlich, weil sie mehr an Fahrrädern mit Hilfsantrieb verdienen? Die
Händler arbeiten für sich. Nicht für den Kunden.

Ich weiß schon, warum ich tunlichst keine Händler mehr aufsuche. Man
kriegt ja doch nie das, was man braucht. Und Aufschwatzen lasse ich mir
nichts mehr.

A.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/

Juergen

unread,
Oct 25, 2023, 1:34:36 PM10/25/23
to
Am Fri, 20 Oct 2023 14:41:31 +0200 schrieb "Chr. Maercker"

>Siehe oben. Es wird inzwischen allerdings sehr schwierig, gegen die
>Pedelec-Flut anzustinken. Manche Händler sollen kaum noch Fahrräder im
>Angebot haben.

Nicht nur Händler. Von der Marke Fischer werden offenbar nur noch
Pedelecs verkauft.

Trotzdem finde ich das hier ein interessantes Lampenset:

https://fischer-bike.com/de-de/fischer-led-akku-beleuchtungsset-mit-fernlicht-bodenbeleuchtung-und-stopplicht-twin-stop-180-lux?c=19

Leider etwas wenig technische Angaben, etwa wie groß der Akku in der
voderen Lampe ist oder wie lange sie bei welcher Helligkeit durchhält.

Fände es top, wenn ein vergleichbares Set in den nächsten 12 Monaten bei
den Discountern auftaucht.

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 26, 2023, 2:11:30 AM10/26/23
to
Am Wed, 25 Oct 2023 19:34:34 +0200 schrieb Juergen
<schrei...@web.de>:

>Am Fri, 20 Oct 2023 14:41:31 +0200 schrieb "Chr. Maercker"
>
>>Siehe oben. Es wird inzwischen allerdings sehr schwierig, gegen die
>>Pedelec-Flut anzustinken. Manche Händler sollen kaum noch Fahrräder im
>>Angebot haben.
>
>Nicht nur Händler. Von der Marke Fischer werden offenbar nur noch
>Pedelecs verkauft.

Jemand fragte 2001 hier nach einem "neuen, 'gescheiten' MTB", eine der
ersten Antworten war

| "die Fischer-Bikes, die ich kenne, sind die billigen, schweren, schlecht
| ausgestatteten und eher mäßig verarbeiteten Räder, die für deutlich
| unter 1.000 DM in Baumärkten verramscht werden. Das ist IMHO Schrott.
| Falls es noch andere Fischer-Räder gibt, Verzeihung.

Spätere Antworten gingen in eine ähnliche Richtung. Schlechte, schwere
Fahrräder mit einem Motor zu "veredeln" würde aber ins Schema passen.
Aber ist es tatsächlich derselbe Konfektionär?
Was ist daran besser als an dem Aura 100 von Sigma? Das "Fernlicht",
welches vmtl. nicht mehr als eine weitere Helligkeitstufe ist, die nur
kurz verwendet werden darf und Schnickschnack wie die Bodenbeleuchtung?
Eine wesentliche Angabe fehlt: das Gewicht der Lampe(n). Aber das
interessiert bei einem E-Bike ja kaum.

>
>Leider etwas wenig technische Angaben, etwa wie groß der Akku in der
>voderen Lampe ist oder wie lange sie bei welcher Helligkeit durchhält.

Wenn man da linear extrapoliert, dürfte man nahe genug am realen Wert
liegen. Nützlicher finde ich allerdings das Feature der Aura 100, oben
auf der Frontlampe zwei fünfteilige Balken für den Ladezustand sowohl
der Front- als auch der Rückleuchte zu haben. Das erlaubt einem nämlich,
bei wechselnder Nutzung jederzeit, auch während der Fahrt abzuschätzen,
ab wann man sparen sollte, etwa indem man das Bremslicht abschaltet oder
die Frontlampe dimmt.

Die einzige gute Idee, die ich hier sehe, das ist die Fernbedienung für
die Lichthupe - selbst wenn das nur ein Helligkeitsboost ist.

Was mir bei allen vergleichbaren Lampen fehlt: eine NICHT auf die
Montage direkt auf dem Obenlenker oder sonst einem Querrohr beschränkte
Halterung. Wir haben beide vergleichsweise schmale Rennlenker und
Lenkertaschen, die kaum Platz für die Lenkermontage lassen.

Juergen

unread,
Oct 26, 2023, 6:36:07 AM10/26/23
to
Am Thu, 26 Oct 2023 08:10:15 +0200 schrieb Wolfgang Strobl
<ne...@mystrobl.de> zum Thema "Re: Pedelec, aber nur mit Rekuperation":

>Am Wed, 25 Oct 2023 19:34:34 +0200 schrieb Juergen
><schrei...@web.de>:

>>Am Fri, 20 Oct 2023 14:41:31 +0200 schrieb "Chr. Maercker"

>>>Siehe oben. Es wird inzwischen allerdings sehr schwierig, gegen die
>>>Pedelec-Flut anzustinken. Manche Händler sollen kaum noch Fahrräder im
>>>Angebot haben.

>>Nicht nur Händler. Von der Marke Fischer werden offenbar nur noch
>>Pedelecs verkauft.

>Jemand fragte 2001 hier nach einem "neuen, 'gescheiten' MTB", eine der
>ersten Antworten war

>| "die Fischer-Bikes, die ich kenne, sind die billigen, schweren, schlecht
>| ausgestatteten und eher mäßig verarbeiteten Räder, die für deutlich
>| unter 1.000 DM in Baumärkten verramscht werden. Das ist IMHO Schrott.
>| Falls es noch andere Fischer-Räder gibt, Verzeihung.

>Spätere Antworten gingen in eine ähnliche Richtung. Schlechte, schwere
>Fahrräder mit einem Motor zu "veredeln" würde aber ins Schema passen.
>Aber ist es tatsächlich derselbe Konfektionär?

Bei den Pedelecs spielt das Gewicht ja nicht die große Rolle. Zudem
mussten sie neue Rahmen konstruieren. Möglicherweise machen die
Hersteller der Antriebe da auch Vorgaben. Im Ergebnis sind zum Beispiel
die E-Trekking-Räder nicht wesentlich schwerer im Vergleich zur
Konkurrenz. Die Komponeten sind oft auch weit weg von der früheren
Baumarktware: Federgabeln von Rock-Shox, teilweise mit Luft,
Kettenschaltungen von SRAM und Shimano, Naben und teilweise Bremsen von
Shimano. Anscheinend ermöglichen die marktüblichen Preise im
Stromsegment da einiges mehr. Die E-Bike sind ja auch nicht besonders
billig, zumindest laut Listenpreise. Früher hätte bei Fischer sicher
niemand an Listenpreise > 3000 Euro gedacht.

>>Trotzdem finde ich das hier ein interessantes Lampenset:

>>https://fischer-bike.com/de-de/fischer-led-akku-beleuchtungsset-mit-fernlicht-bodenbeleuchtung-und-stopplicht-twin-stop-180-lux?c=19

>Was ist daran besser als an dem Aura 100 von Sigma? Das "Fernlicht",
>welches vmtl. nicht mehr als eine weitere Helligkeitstufe ist, die nur
>kurz verwendet werden darf und Schnickschnack wie die Bodenbeleuchtung?
>Eine wesentliche Angabe fehlt: das Gewicht der Lampe(n). Aber das
>interessiert bei einem E-Bike ja kaum.

Eben gerade das Fernlicht. Zusammen mit einem Taster und trotzdem ist
die Lampe abnehmbar, während der Halterung am Rad bleibt. Mag man auf
einem Rennrad vielleicht nicht so, auch die Stelle für den Taster ist
das schwierig. Ich mag zum Beispiel am MTB diese Gummi-Band-Montage
nicht. Oft kriegt man die Lampe nicht richtig fest und sobald es holprig
wird verdreht sie sich.

Auf der Seite gibt es auch Ausleuchtungsbilder. Wenn sie nicht getrickst
sind, macht das Fernlicht einen deutlichen Unterschied.

>Die einzige gute Idee, die ich hier sehe, das ist die Fernbedienung für
>die Lichthupe - selbst wenn das nur ein Helligkeitsboost ist.


>Was mir bei allen vergleichbaren Lampen fehlt: eine NICHT auf die
>Montage direkt auf dem Obenlenker oder sonst einem Querrohr beschränkte
>Halterung. Wir haben beide vergleichsweise schmale Rennlenker und
>Lenkertaschen, die kaum Platz für die Lenkermontage lassen.

Da stimme ich komplett zu. BUMM hatte für manche IXON mal einen Halter,
den man wie bei einer Dynamo-Lampe an die Gabebrücke schrauben könnte.
Ich fände Halterungen ideal, mit denen sich die Lampe unter dem Vorbau
oder schräg davor montieren lässt.

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 26, 2023, 9:57:39 AM10/26/23
to
Am Thu, 26 Oct 2023 12:36:05 +0200 schrieb Juergen
<schrei...@web.de>:
>Am Thu, 26 Oct 2023 08:10:15 +0200 schrieb Wolfgang Strobl
...


>Bei den Pedelecs spielt das Gewicht ja nicht die große Rolle. Zudem
>mussten sie neue Rahmen konstruieren. Möglicherweise machen die
>Hersteller der Antriebe da auch Vorgaben.

Davon ist wohl auszugehen. Wie sonst könnten Rahmenhersteller Rahmen wie
diese anbieten, an die man dann nur noch das
Motor/Kabelbaum/Cockpit-Paket von Bosch/Shimano/Yamaha/FSA/BAFANG/...
usw. usf dranschrauben muß.

<https://itekbikes.com/frames>

Jeder Depp, sogar ich, kann heutzutage ohne viel Vorkenntnisse einen
Rahmen ordern, sich z.B. von SRAM die Schaltung, Bremsen und die anderen
Antriebskomponenten besorgen, nebst Laufrädern, Lenker und ein paar
Kleinigkeiten, und das zu einem funktionsfähigen Rad zusammenbauen. Mit
einem Motor dürfte das noch ein Stück einfacher geworden sein.


>Im Ergebnis sind zum Beispiel
>die E-Trekking-Räder nicht wesentlich schwerer im Vergleich zur
>Konkurrenz. Die Komponeten sind oft auch weit weg von der früheren
>Baumarktware: Federgabeln von Rock-Shox, teilweise mit Luft,
>Kettenschaltungen von SRAM und Shimano, Naben und teilweise Bremsen von
>Shimano.

"Nicht wesentlich schwerer" liefert eine Menge Spielraum, in beide
Richtungen und der wird offenbar auch genutzt. Auch auf einem Zweirad
mit einem Rahmen aus besserem Baustahl und billigsten Komponenten fährt
man jenseits des Flachlands jedem ohne viel Mühe davon, der nicht gerade
hochtrainierter Leistungssportler ist. Oder, wenn man es gar nicht
darauf anlegt, ohne nennenswerte Anstrengung schneller, als man es ohne
Anstrengung könnte. Freilich liefert dieser Spielraum auch lukrative
Möglichkeiten für eine Produktdifferenzierung. Autobild, ahem, Heise
überschlägt seit Jahren mit "Test"-Berichten über einerseits E-Bikes,
die kaum teurer als die klassischen Baumarkträder und andererseits
"sportliche" oder Schickimicki-Nerd-EBikes (prominent VanMoof), für das
die Leute gerne einen Tausender mehr hinlegen, um besser als der Nachbar
auszusehen.


>Anscheinend ermöglichen die marktüblichen Preise im
>Stromsegment da einiges mehr. Die E-Bike sind ja auch nicht besonders
>billig, zumindest laut Listenpreise. Früher hätte bei Fischer sicher
>niemand an Listenpreise > 3000 Euro gedacht.

Gewiß. Irgendwo muss der Boom ja hergekommen sein. So viel Geld für
mittelmäßiges Material erlaubt Marketing ohne Ende. Was mich allerdings
wundert: so teuer wäre eine Versicherung nicht gewesen. Für ein
Versicherungskennzeichen muss man weniger als 50 € im Jahr hinlegen.
Wenn man 3000 EUR für ein E-Bike bezahlt, wenn man für den halben Betrag
ein besseres Fahrrad hätte bekommen können, dürften 50 € im Rauschen
untergehen. Es muß also die rechtliche Einstufung eines Motorrades als
Fahrrad sein und es müssen die damit verbundenen Vorteile der Grund
sein, warum die Leute zum Pedelec greifen und viel Geld dafür ausgeben.
So finanzieren wir, die wir eine private Haftpflichtversicherung haben,
mit unseren Beiträgen das inzwischen sehr offensichtlich gewordene
höhere Unfallrisiko dieser Personengruppe.

>
>>>Trotzdem finde ich das hier ein interessantes Lampenset:
>
>>>https://fischer-bike.com/de-de/fischer-led-akku-beleuchtungsset-mit-fernlicht-bodenbeleuchtung-und-stopplicht-twin-stop-180-lux?c=19
>
>>Was ist daran besser als an dem Aura 100 von Sigma? Das "Fernlicht",
>>welches vmtl. nicht mehr als eine weitere Helligkeitstufe ist, die nur
>>kurz verwendet werden darf und Schnickschnack wie die Bodenbeleuchtung?
>>Eine wesentliche Angabe fehlt: das Gewicht der Lampe(n). Aber das
>>interessiert bei einem E-Bike ja kaum.

Andreas schrieb, dass es für tatsächlich eine zweite LED sei, allerdings
schlecht positioniert, wenn man es als Fernlicht nutzen will. Dann aber
evtl. sogar besser, wenn es um die Funktion als kurze Lichthupe geht.

>
>Eben gerade das Fernlicht. Zusammen mit einem Taster und trotzdem ist
>die Lampe abnehmbar, während der Halterung am Rad bleibt. Mag man auf
>einem Rennrad vielleicht nicht so,

Für Rennrad und ohne Lenkertasche gefällt mir die minimalistische Lösung
von Sigma besser, denn wenn ich die Lampe nicht am Lenker habe und
nutze, möchte ich da keine störende Halterung haben. Die Halterung des
Ixon Core hat mich sehr genervt. Pferdefuss der Aura 100 ist
ellerdings, dass sie ziemlich unverrückbar festsitzt, mal schnell in
eine Seitenstraße reinleuchten ist nicht.


>auch die Stelle für den Taster ist
>das schwierig. Ich mag zum Beispiel am MTB diese Gummi-Band-Montage
>nicht. Oft kriegt man die Lampe nicht richtig fest und sobald es holprig
>wird verdreht sie sich.

Das ist bei einer harten Schelle ohne oder nur mit dünner Gummierung
ggfs. erst recht problematisch. Bei der Aura 100 habe ich das Problem,
dass das Gummiband etwas zu kurz ist, für meinen Lenker samt Lenkerband.
So viel Sparsamkeit wäre nicht nötig gewesen.


>
>Auf der Seite gibt es auch Ausleuchtungsbilder. Wenn sie nicht getrickst
>sind, macht das Fernlicht einen deutlichen Unterschied.
>
>>Die einzige gute Idee, die ich hier sehe, das ist die Fernbedienung für
>>die Lichthupe - selbst wenn das nur ein Helligkeitsboost ist.
>
>
>>Was mir bei allen vergleichbaren Lampen fehlt: eine NICHT auf die
>>Montage direkt auf dem Obenlenker oder sonst einem Querrohr beschränkte
>>Halterung. Wir haben beide vergleichsweise schmale Rennlenker und
>>Lenkertaschen, die kaum Platz für die Lenkermontage lassen.
>
>Da stimme ich komplett zu. BUMM hatte für manche IXON mal einen Halter,
>den man wie bei einer Dynamo-Lampe an die Gabebrücke schrauben könnte.

So einer ist immer noch an meinem Anfang 2010 erworbenen Rennrad
montiert. Das hängt inzwischen in unserem Taxc-Trainer, wenn nicht das
zeitgleich erworbene Rennrad meiner Frau montiert ist. Der bleibt dran,
weil ich die beiden Räder für den Betrieb draussen funktionsfähig halten
möchte und soweit eh keine Verwendung dafür habe. Die Gabel unserer im
Frühjahr gebauten Räder hat keine passende Bohrung. Ausserdem würde
auch da die Lenkertasche die Sicht nach vorne versperren.


>Ich fände Halterungen ideal, mit denen sich die Lampe unter dem Vorbau
>oder schräg davor montieren lässt.

Es gibt Lampen, die an einer Gopro-Halterung nach unten hängen.

Was mir nütlich wäre: Eine kompakte kurze Akkulampe, die sich mit einem
horizontalen Silikonband direkt vor dem unteren Steuerkopflager
montieren ließe, analog zu der Montage des Sigma Blaze hinten, wäre für
meinen Anwendungsfall ideal. Beleuchtungsstärke auf dem Boden wäre
zweitrangig, dito eine Leuchtdauer von mehr als zwei Stunden.
Positionslicht vorne und zur Seite ist das, worauf es mir ankommt.

Juergen

unread,
Oct 26, 2023, 10:04:17 AM10/26/23
to
Am Thu, 26 Oct 2023 13:14:12 +0200 schrieb Andreas Oehler

>Thu, 26 Oct 2023 12:36:05 +0200, Juergen:

>>Am Thu, 26 Oct 2023 08:10:15 +0200 schrieb Wolfgang Strobl

>>>>https://fischer-bike.com/de-de/fischer-led-akku-beleuchtungsset-mit-fernlicht-bodenbeleuchtung-und-stopplicht-twin-stop-180-lux?c=19

>>>Was ist daran besser als an dem Aura 100 von Sigma? Das "Fernlicht",
>>>welches vmtl. nicht mehr als eine weitere Helligkeitstufe ist, die nur
>>>kurz verwendet werden darf und Schnickschnack wie die Bodenbeleuchtung?
>>>Eine wesentliche Angabe fehlt: das Gewicht der Lampe(n). Aber das
>>>interessiert bei einem E-Bike ja kaum.

>>Eben gerade das Fernlicht. Zusammen mit einem Taster und trotzdem ist
>>die Lampe abnehmbar, während der Halterung am Rad bleibt. Mag man auf
>>einem Rennrad vielleicht nicht so, auch die Stelle für den Taster ist
>>das schwierig. Ich mag zum Beispiel am MTB diese Gummi-Band-Montage
>>nicht. Oft kriegt man die Lampe nicht richtig fest und sobald es holprig
>>wird verdreht sie sich.

>>Auf der Seite gibt es auch Ausleuchtungsbilder. Wenn sie nicht getrickst
>>sind, macht das Fernlicht einen deutlichen Unterschied.

>Das Ding hat halt zwei LEDs, die mit Abstand zueinander angeordnet sind
>und in der Ausleuchtung gerade dort einen "dunklen Balken projezieren", wo
>Du am ehesten "Fernlicht" willst, nämlich direkt oberhalb der
>Hell-Dunkel-Grenze des Abblendlicht.

Das heisst, Du hast die Lampe in Funktion schon gesehen, möglicherweise
sogar ein Muster, oder weitreichendere Informationen dazu?

Juergen

unread,
Oct 26, 2023, 10:31:40 AM10/26/23
to
Am Thu, 26 Oct 2023 15:56:24 +0200 schrieb Wolfgang Strobl
<ne...@mystrobl.de> zum Thema "Re: Pedelec, aber nur mit Rekuperation":

>Am Thu, 26 Oct 2023 12:36:05 +0200 schrieb Juergen
><schrei...@web.de>:
>>Am Thu, 26 Oct 2023 08:10:15 +0200 schrieb Wolfgang Strobl

>>Bei den Pedelecs spielt das Gewicht ja nicht die große Rolle. Zudem
>>mussten sie neue Rahmen konstruieren. Möglicherweise machen die
>>Hersteller der Antriebe da auch Vorgaben.

>Davon ist wohl auszugehen. Wie sonst könnten Rahmenhersteller Rahmen wie
>diese anbieten, an die man dann nur noch das
>Motor/Kabelbaum/Cockpit-Paket von Bosch/Shimano/Yamaha/FSA/BAFANG/...
>usw. usf dranschrauben muß.

><https://itekbikes.com/frames>

>Jeder Depp, sogar ich, kann heutzutage ohne viel Vorkenntnisse einen
>Rahmen ordern, sich z.B. von SRAM die Schaltung, Bremsen und die anderen
>Antriebskomponenten besorgen, nebst Laufrädern, Lenker und ein paar
>Kleinigkeiten, und das zu einem funktionsfähigen Rad zusammenbauen. Mit
>einem Motor dürfte das noch ein Stück einfacher geworden sein.

Für den Motor musst Du aber auch Kabel für ca. 50 V Gleichstrom und 20 A
sicher verlegen. Also so, dass es möglichst keinen Scheuer-Kurzschluss
gibt.

Zudem musst Du in der Lage sein, den Antrieb sicher zu programmieren,
und sei es "nur" in Sachen Abriegeltempo. Ist ja ein Unterschied, ob ein
Rad 26er-Laufräder mit dünnen Reifchen hat oder 28-Zoll mit 60 mm und
mehr Reifenbreite (nennt man ja 29").

Letztlich wird man damit zum Hersteller. Ich stelle mir eine
Polizeikontrolle mit so einem Eigenbau sehr unentspannt vor. Am Ende
fährt es möglicherweise mit Motorunterstützung den entscheidenden 1 km/h
zu schnell (weil man größere Reifen draufgemacht hat) was für allerlei
Anzeigen reicht.

>>Im Ergebnis sind zum Beispiel
>>die E-Trekking-Räder nicht wesentlich schwerer im Vergleich zur
>>Konkurrenz. Die Komponeten sind oft auch weit weg von der früheren
>>Baumarktware: Federgabeln von Rock-Shox, teilweise mit Luft,
>>Kettenschaltungen von SRAM und Shimano, Naben und teilweise Bremsen von
>>Shimano.

>"Nicht wesentlich schwerer" liefert eine Menge Spielraum, in beide
>Richtungen und der wird offenbar auch genutzt.

Ich meinte einfach im gleichen Preissegment.

>Gewiß. Irgendwo muss der Boom ja hergekommen sein. So viel Geld für
>mittelmäßiges Material erlaubt Marketing ohne Ende. Was mich allerdings
>wundert: so teuer wäre eine Versicherung nicht gewesen. Für ein
>Versicherungskennzeichen muss man weniger als 50 € im Jahr hinlegen.
>Wenn man 3000 EUR für ein E-Bike bezahlt, wenn man für den halben Betrag
>ein besseres Fahrrad hätte bekommen können, dürften 50 € im Rauschen
>untergehen. Es muß also die rechtliche Einstufung eines Motorrades als
>Fahrrad sein und es müssen die damit verbundenen Vorteile der Grund
>sein, warum die Leute zum Pedelec greifen und viel Geld dafür ausgeben.

Der Grund sind auch die Auflagen oder Nachteile, die es bei den E-Bikes
bis 45 km/h über die Versicherungspflicht hinaus dann gibt: Helmpflicht,
viele Teile nicht frei tauschbar, sondern müssen vom Hersteller frei
gegeben sein. Sogar die Reifen müssen für E-Bikes bis 45 km/h
spezifiziert sein. Offiziell darf man damit nicht mehr auf Radwege.

>>>>Trotzdem finde ich das hier ein interessantes Lampenset:
>>>>https://fischer-bike.com/de-de/fischer-led-akku-beleuchtungsset-mit-fernlicht-bodenbeleuchtung-und-stopplicht-twin-stop-180-lux?c=19

>>>Was ist daran besser als an dem Aura 100 von Sigma? Das "Fernlicht",
>>>welches vmtl. nicht mehr als eine weitere Helligkeitstufe ist, die nur
>>>kurz verwendet werden darf und Schnickschnack wie die Bodenbeleuchtung?
>>>Eine wesentliche Angabe fehlt: das Gewicht der Lampe(n). Aber das
>>>interessiert bei einem E-Bike ja kaum.

>Andreas schrieb, dass es für tatsächlich eine zweite LED sei, allerdings
>schlecht positioniert, wenn man es als Fernlicht nutzen will. Dann aber
>evtl. sogar besser, wenn es um die Funktion als kurze Lichthupe geht.

Rein äußerlich ähnelt die Lampe vorne stark denen aus den Leuchtensets
mancher Discounter. Das lässt mich hoffen, dass Fernlicht bald genauso
üblich ist wie per USB ladbare Akkus. Ich erinnere mich noch an die
ersten Lampensets bei Aldi und Lidl für Mignon-Zellen.

Von einer mit 70 Lux angegebenen Lampe kenne ich es schon so, dass man
geneigt ist, sie recht hoch einzustellen, weil sie deutlich weiter als
20 Meter leuchten kann. Da sehe ich mit Fernlicht eine gewisse
Möglichkeit gegenzusteuern.

Ich hab eine China-Lampe mit Fernlicht, allerdings 2 getrennte
Reflektoren. Leider sind da beide LEDs etwas schwach auf der Brust und
wenn sich der Akku leert wird sich auch noch dunkler. Vor allem gibt es
keine Fernbedienung fürs Licht und der Weg von Fernlicht zurück auf
Abblendlicht führt über einen Blinkmodus, das nervt!
Die vorhandene Fernbedienung lösst leider nur eine elektronische
"Klingel" aus, deren Ton nicht mit einem Fahrrad assoziert wird.
Trotzdem eine gute Ergänzung zum Cyco am Nabendynamo.

>>Eben gerade das Fernlicht. Zusammen mit einem Taster und trotzdem ist
>>die Lampe abnehmbar, während der Halterung am Rad bleibt. Mag man auf
>>einem Rennrad vielleicht nicht so,

>Für Rennrad und ohne Lenkertasche gefällt mir die minimalistische Lösung
>von Sigma besser, denn wenn ich die Lampe nicht am Lenker habe und
>nutze, möchte ich da keine störende Halterung haben.

Klar.


>>das schwierig. Ich mag zum Beispiel am MTB diese Gummi-Band-Montage
>>nicht. Oft kriegt man die Lampe nicht richtig fest und sobald es holprig
>>wird verdreht sie sich.

>Das ist bei einer harten Schelle ohne oder nur mit dünner Gummierung
>ggfs. erst recht problematisch.

Da kann man aber was unterlegen.

>Bei der Aura 100 habe ich das Problem,
>dass das Gummiband etwas zu kurz ist, für meinen Lenker samt Lenkerband.

Ein weiteres Problem: Oft kriegt man weder Ersatzhalterungen noch
Ersatz-Gummibänder.

Vielleicht kommt mit dem Fahrardboom und dem Trend zu besserer
Infrastruktur auch eine große Auswahl brauchbarer Beleuchtung.

Gerade heute wurde für unseren Landkreis ein Radverkehrskonzept
beschlossen. Ziel: Alltagsradnetz bis 2035. Kosten 98 Mio. Euro + X. Mal
sehen, wie viel Umsetzung ich erlebe.

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 27, 2023, 4:01:06 AM10/27/23
to
Am Thu, 26 Oct 2023 16:31:37 +0200 schrieb Juergen
<schrei...@web.de>:

>Am Thu, 26 Oct 2023 15:56:24 +0200 schrieb Wolfgang Strobl
><ne...@mystrobl.de> zum Thema "Re: Pedelec, aber nur mit Rekuperation":
>
>>Am Thu, 26 Oct 2023 12:36:05 +0200 schrieb Juergen
>><schrei...@web.de>:
>>>Am Thu, 26 Oct 2023 08:10:15 +0200 schrieb Wolfgang Strobl
>
>>>Bei den Pedelecs spielt das Gewicht ja nicht die große Rolle. Zudem
>>>mussten sie neue Rahmen konstruieren. Möglicherweise machen die
>>>Hersteller der Antriebe da auch Vorgaben.
>
>>Davon ist wohl auszugehen. Wie sonst könnten Rahmenhersteller Rahmen wie
>>diese anbieten, an die man dann nur noch das
>>Motor/Kabelbaum/Cockpit-Paket von Bosch/Shimano/Yamaha/FSA/BAFANG/...
>>usw. usf dranschrauben muß.
>
>><https://itekbikes.com/frames>
>
>>Jeder Depp, sogar ich, kann heutzutage ohne viel Vorkenntnisse einen
>>Rahmen ordern, sich z.B. von SRAM die Schaltung, Bremsen und die anderen
>>Antriebskomponenten besorgen, nebst Laufrädern, Lenker und ein paar
>>Kleinigkeiten, und das zu einem funktionsfähigen Rad zusammenbauen. Mit
>>einem Motor dürfte das noch ein Stück einfacher geworden sein.
>
>Für den Motor musst Du aber auch Kabel für ca. 50 V Gleichstrom und 20 A
>sicher verlegen. Also so, dass es möglichst keinen Scheuer-Kurzschluss
>gibt.

Zugegeben, weder die Rahmenbauer noch diejenigen, die Motoren, Akkus und
die entsprechenden Schutzschaltungen konstruieren, werden tatsächlich
Deppen sein und die Kabelbäume mit dem Schlaghefter am Carbonrahmen
antackern.


>
>Zudem musst Du in der Lage sein, den Antrieb sicher zu programmieren,
>und sei es "nur" in Sachen Abriegeltempo. Ist ja ein Unterschied, ob ein
>Rad 26er-Laufräder mit dünnen Reifchen hat oder 28-Zoll mit 60 mm und
>mehr Reifenbreite (nennt man ja 29").

Ich muß gar nichts. :-) Zur Erinnerung, es ging die Firma Fischer,
welche, soweit ich das als Nicht-MTB-Nutzer verstanden habe, überwiegend
durch Baumarktschrott bekannt war und jetzt Pedelec baut. Auch für
das, was als "Baumarktschrott" verkauft wird (nicht nur Fahrräder,
Benzinroller - "Chinakracher" - oder E-Mofas), braucht der Hersteller
eine gewisse Kompetenz, ob beim Einkauf oder bei der
Fertigung/Qualitätskontrolle. Mehr noch, vmtl., wenn es da primär darum
geht, exakt die für den Verkäufer relevanten Vorschriften einzuhalten
(aka "cover your ass"), aber nicht mehr.

Abgesehen davon, das Zeug wird in Massen hergestellt bzw.
konfektioniert, den Laufzettel, auf dem die obigen programierbaren
Details stehen, braucht's nur einmal, wenn überhaupt. Gerade die
Programmierfähigkeit macht's doch trivial, eine ganze Charge schon
montagefertig auszuliefern. Ob das Bosch et al. gegen einen kleinen
Obolus anbieten oder ob das irgend ein Zwischenhändler oder
Dienstleister macht, weiß ich nicht, so sehr interessiert mich das Thema
nun auch wieder nicht.

>
>Letztlich wird man damit zum Hersteller.

Fischer _ist_ ein Hersteller oder hat Hersteller an der Hand. Und bei
dem Wildwuchs, der in in der E-Bike-Szene incl. Selbstbau recht offen
gehandelt wird und angesichts des völligen Fehlens von Kontrollen sehe
ich auch nicht, dass irgendwer sich des Risikos bewusst ist oder sein
könnte. Bedenke: man hat diese Motorfahrzeuge de jure zu Fahrrädern
gemacht. Davon, wie Fehler, die du hier in den Raum stellst, auf dem
Gerichtswege behandelt werden, habe ich noch nichts gehört. Es geht ja
nicht um offensichtliche Manipulationen zum Aushebeln Restriktionen, die
auf der rechtlichen Seite eh ziemlich lahm sind.


>Ich stelle mir eine
>Polizeikontrolle mit so einem Eigenbau sehr unentspannt vor.

Du vielleicht, ich auch. Aber wenn wir ehrlich sind: 99% der Leute, die
brav am Straßenrand kleben, die Radwege und Schotterwege lieben, kümmert
das einen Scheiß. Die virtuelle Polizeikontrolle, die du dir vorstellst,
spielt für die keine Rolle. Was glaubst du, was passiert, wenn jemand
mit einem via Amazon georderten China-Pedelec wie diesem

<https://www.amazon.de/Fafrees-Offiziell-Elektrofahrrad-Mountainbike-Elektrische/dp/B0B2M1DJ3G/ref=sr_1_3>,
999€

in eine Kontrolle gerät, wie du sie dir vorstellst, und das Gerät keine
Auffälligkeiten zeigt? Glaubst du, dass die bei Amazon nachschauen, über
"vollelektrischer Modus" stolpern und dann herauszufinden versuchen, wie
man den einschaltet? Und dann eine Anzeige wg. "Fahren ohne Führerschein
mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug" schreiben?


>Am Ende
>fährt es möglicherweise mit Motorunterstützung den entscheidenden 1 km/h
>zu schnell (weil man größere Reifen draufgemacht hat) was für allerlei
>Anzeigen reicht.

Um das tatsächlich feststellen zu können, müsst ein kompetenter
Gutachter so ein Teil auf einen Prüfstand stellen. Das wird teuer,
wenn's schiefgeht.

Kennst du auch nur einen Fall, in dem so etwas tatsächlich vorgekommen
ist, eine Anzeige aufgrund der 1 km/h zu schnell?

Btw., was genau ist eigentlich "die entscheidenden 1 km/h zu schnell"?


>

[...]

>
>Vielleicht kommt mit dem Fahrardboom und dem Trend zu besserer
>Infrastruktur auch eine große Auswahl brauchbarer Beleuchtung.

Ich meide solche "bessere Infrastruktur" wie die sprichwörtliche Pest.
Wenn's das ist, was ich vermute: mehr "Raaaaaaadweg benutzäääähn!!"

>
>Gerade heute wurde für unseren Landkreis ein Radverkehrskonzept
>beschlossen. Ziel: Alltagsradnetz bis 2035. Kosten 98 Mio. Euro + X. Mal
>sehen, wie viel Umsetzung ich erlebe.

So etwas dauert meist länger als geplant. Insofern bin ich recht
zuversichtlich, die Umsetzung solcher Radverkehrskonzepte nicht mehr zu
erleben. Und wenn doch: dann fahr' ich halt doch wieder Motorrad. :-)

Entweder was Dickes, den passenden Führerschein hab' ich ja, oder was
Kleines. Irgend einen Hersteller, der einen leichten Feigenblattmotor in
einen Gravelbikerahmen einbaut und daraus ein S-Pedelec macht, werd' ich
schon noch finden und kann den dann mit 0% Zugabe fahren. Freilich muß
man befürchten, dass dieselben Leute, die uns "Fahradinfrastruktur"
bescheren, auch mit ihren Bestrebungen durchkommen, alles auf diese
"Infrastruktur" zu verbannen, was nicht autobahntauglich ist, zumindest
aber diese widerlichen 45 km/h-Fahrzeuge, die "bloß den Verkehr
aufhalten".



--
Radhelme sind die Bachblüten des Straßenverkehrs

Anton Ertl

unread,
Oct 27, 2023, 5:07:15 AM10/27/23
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> writes:
>Was mich allerdings
>wundert: so teuer wäre eine Versicherung nicht gewesen. Für ein
>Versicherungskennzeichen muss man weniger als 50 € im Jahr hinlegen.
>Wenn man 3000 EUR für ein E-Bike bezahlt, wenn man für den halben Betrag
>ein besseres Fahrrad hätte bekommen können, dürften 50 € im Rauschen
>untergehen. Es muß also die rechtliche Einstufung eines Motorrades als
>Fahrrad sein und es müssen die damit verbundenen Vorteile der Grund
>sein, warum die Leute zum Pedelec greifen und viel Geld dafür ausgeben.

Ich denke, da geht es vor allem um das Selbstbild der Kaeufer. Die
wollen radfahren, nicht Motorrad fahren, zumindest wollen sie das
glauben, und wollen auch, dass die anderen es glauben. Daher ist die
rechtliche Gleichstellung zum Fahrrad wichtig, denn dann kann man
darauf bestehen, dass es nicht nur einem Fahrrad gleichgestellt ist,
sondern ein Fahrrad ist (Beispiele fuer dieses Argumentationsmuster
haben wir hier zur genuege gelesen).

Gleichzeitig wollen sie sich nicht nennenswert anstrengen.
Dementsprechend muss ein Motor rein, der "unterstuetzt". Aber damit
man weiter behaupten kann, dass man radfaehrt, darf der Motorantrieb
nur gehen, wenn der Fahrer die Pedale bewegt.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben.
Ist der Radverkehr erst separiert, diskriminiert man ihn voellig ungeniert.

Anton Ertl

unread,
Oct 27, 2023, 5:23:06 AM10/27/23
to
Juergen <schrei...@web.de> writes:
>Der Grund sind auch die Auflagen oder Nachteile, die es bei den E-Bikes
>bis 45 km/h über die Versicherungspflicht hinaus dann gibt: Helmpflicht,
>viele Teile nicht frei tauschbar, sondern müssen vom Hersteller frei
>gegeben sein. Sogar die Reifen müssen für E-Bikes bis 45 km/h
>spezifiziert sein. Offiziell darf man damit nicht mehr auf Radwege.

Dass ein Helmpflicht fuer die meisten E-Bike-Kaeufer tatsaechlich ein
Problem waere, bezweifle ich. Zumindest in Wien und Umgebung fahren
die meisten E-Bike-Fahrer mit Helm. Dass sie sich passende
Ersatzreifen besorgen muessen (falls sie ueberhaupt selbst einen
Reifenwechsel machen), ist wohl auch kein Hindernis. Auch ohne
Kennzeichenpflicht braucht man passende Ersatzreifen.

Am ehesten kann ich mir vorstellen, dass die E-Bike-Kaeufer Radwege
benutzen wollen. Das ist wie in der Autowerbung, der Traum von der
eigenen Fahrbahn nur fuer mich selbst. Dass man in der Realitaet
darauf nicht weiterkommt, spielt keine Rolle, dann die meisten
E-Bike-Kaeufer fahren damit ja nach dem Prinzip "Der Weg ist das
Ziel", wenn sie ueberhaupt damit fahren. Dazu kommt noch der Druck
von der anderen Seite (oft der eigenen Person), dass Fahrraeder (und
das glauben sie ja zu kaufen) auf der Fahrbahn nichts verloren
haetten.

Juergen

unread,
Oct 27, 2023, 9:12:36 AM10/27/23
to
Am Fri, 27 Oct 2023 09:59:45 +0200 schrieb Wolfgang Strobl
Okay, für Fischer ist das kein Problem. Ich hatte dich so verstanden,
jeder könne sich ein Pedelec bauen, so wie Du es mit euren neuen
Carbon-Rennrädern gemacht hast.


>>Ich stelle mir eine
>>Polizeikontrolle mit so einem Eigenbau sehr unentspannt vor.

>Du vielleicht, ich auch. Aber wenn wir ehrlich sind: 99% der Leute, die
>brav am Straßenrand kleben, die Radwege und Schotterwege lieben, kümmert
>das einen Scheiß. Die virtuelle Polizeikontrolle, die du dir vorstellst,
>spielt für die keine Rolle. Was glaubst du, was passiert, wenn jemand
>mit einem via Amazon georderten China-Pedelec wie diesem

><https://www.amazon.de/Fafrees-Offiziell-Elektrofahrrad-Mountainbike-Elektrische/dp/B0B2M1DJ3G/ref=sr_1_3>,
>999€

>in eine Kontrolle gerät, wie du sie dir vorstellst, und das Gerät keine
>Auffälligkeiten zeigt? Glaubst du, dass die bei Amazon nachschauen, über
>"vollelektrischer Modus" stolpern und dann herauszufinden versuchen, wie
>man den einschaltet? Und dann eine Anzeige wg. "Fahren ohne Führerschein
>mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug" schreiben?

Die müssen nicht bei Amazon nachschauen, gerade vor Schwerpunkkontrollen
werden sie geschult.


>>Am Ende
>>fährt es möglicherweise mit Motorunterstützung den entscheidenden 1 km/h
>>zu schnell (weil man größere Reifen draufgemacht hat) was für allerlei
>>Anzeigen reicht.

>Um das tatsächlich feststellen zu können, müsst ein kompetenter
>Gutachter so ein Teil auf einen Prüfstand stellen. Das wird teuer,
>wenn's schiefgeht.

>Kennst du auch nur einen Fall, in dem so etwas tatsächlich vorgekommen
>ist, eine Anzeige aufgrund der 1 km/h zu schnell?

>Btw., was genau ist eigentlich "die entscheidenden 1 km/h zu schnell"?

Genau weiss ich es nicht. Manche Pedelecs regeln nicht mehr bei 25 km/h
schlagartig ab, sondern reduzieren die Motorunterstützung und zum
Beispiel ab 27 km/h ist sie bei 0.

Schau Dir mal das hier an:
https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/vanmoof-s3-polizeikontrolle-wegen-wahlmoeglichkeit-zwischen-us-und-eu-modus.81360/

Teilweise sind die Polizisten gut geschult.

Oder das:
https://www.derstandard.de/story/3000000183842/e-bike-testungen-der-polizei-fuehrten-zu-unrealistischen-ergebnissen

Glaube kürzlich in einem TV-Beitrag ein völlig konfuse Testmethode (in
Deutschland) gesehen zu haben: Hinterrad anheben, kräftig Kurbeln und
schauen was der Tacho anzeigt. Wo geht die Geschwindigkeit wohl hin wenn
ein Motor mit z.B. 90 Nm und > 0,5 Watt nur das Hinterrad von vielleicht
2 kg beschleunigen muss statt 70 - 130 kg von Pedelec und Fahrer.

>>Vielleicht kommt mit dem Fahrardboom und dem Trend zu besserer
>>Infrastruktur auch eine große Auswahl brauchbarer Beleuchtung.

>Ich meide solche "bessere Infrastruktur" wie die sprichwörtliche Pest.
>Wenn's das ist, was ich vermute: mehr "Raaaaaaadweg benutzäääähn!!"

>>Gerade heute wurde für unseren Landkreis ein Radverkehrskonzept
>>beschlossen. Ziel: Alltagsradnetz bis 2035. Kosten 98 Mio. Euro + X. Mal
>>sehen, wie viel Umsetzung ich erlebe.

>So etwas dauert meist länger als geplant. Insofern bin ich recht
>zuversichtlich, die Umsetzung solcher Radverkehrskonzepte nicht mehr zu
>erleben. Und wenn doch: dann fahr' ich halt doch wieder Motorrad. :-)

Und kaum steht was über das das Konzept in der Zeitung wird zurück
gerudert. Plötzlich sollen die übergeordneten Radhauptverbindungen und
Radhauptverbindungen nicht mehr grundsätzlich durchgehend asphaltiert
werden.

Das Tolle ist auch: Ausarbeiten ließ das Konzept unsere Landkreis, viele
Bürger haben bei der Online-Beteiligung mit gemacht. Der Kreis hat aber
keinerlei Baulast für die Radwege. Man sieht sich in koordinierender
Funktion und als zuständig für die Schilder.

Wenn es nicht zum heulen wäre könnte ich ja herzlich lachen.

Ulf Kutzner

unread,
Oct 27, 2023, 9:56:00 AM10/27/23
to
Dolliver Sprenger schrie am Sonntag, 22. Oktober 2023 um 20:57:27 UTC+2:
> El domingo, 22 de octubre de 2023 a la(s) 13:17:59 UTC-5, Jörg "Yadgar" Bleimann escribió:
> > Hi(gh)!
> > On 22.10.23 19:41, Oliver Sprenger wrote:
>
> > > Schau mal: ich KANN fliegen, wann immer ich das will.
> > Und du willst wahrscheinlich öfters und tust es auch, nehme ich an
> Aber siggi!

Hach!

Oliver Sprenger

unread,
Oct 27, 2023, 8:24:51 PM10/27/23
to
El viernes, 27 de octubre de 2023 a la(s) 08:56:00 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> Dolliver Sprenger schrie am Sonntag, 22. Oktober 2023 um 20:57:27 UTC+2:

Mein Sohn, ich heiße aber doch nicht "Dolliver", sondern Oliver. Außerdem schreie ich nicht.
Hast Du das noch nicht gelernt?

> Hach!

Ja, so ist das, Spochzfroind. Leute, die arbeiten, können es sich leisten, zu fliegen und kennen es nicht nur vom Hörensagen.
Hast Du das noch nicht gelernt?

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Oct 27, 2023, 10:37:04 PM10/27/23
to
Hi(gh)!

On 23.10.23 23:08, Thomas Bliesener wrote:

> Die Grünen sind ja nicht von ungefähr alle gertenschlank.

Für die langhaarigen bärtigen hollandradfahrenden
Norwegerpulli-Ökofreaks aus den frühen 1980ern stimmt das auch,
jedenfalls habe ich das so in Erinnerung... dick waren damals nur
Spießer, Helmut Kohl (von 94 auf 170 kg) und natürlich Franz-Josef
Strauß! Dicke bei den grünen MdBs der ersten Rotationsperiode 1983/84?
Fehlanzeige!

Und so sollte es auch wieder werden! Fragt sich nur, wie die Partei
aussehen soll, die diese klassische Alternativ-Körperästhetik
wiederbelebt... müsste so eine Art Taliban-Bewegung in ökolinks sein!
Dürfte außerhalb Bergisch-Afghanistans keine Chance haben...

Hartmut Kraus

unread,
Oct 28, 2023, 1:14:23 AM10/28/23
to
Am 22.10.23 um 19:41 schrieb Oliver Sprenger:
> Schau mal: ich KANN fliegen, wann immer ich das will.

Am 28.10.23 um 02:24 schrieb Oliver Sprenger:
> Leute, die arbeiten, können es sich leisten, zu fliegen

Aber längst nicht alle, und schon gar nicht, wann immer sie wollen. ;)

Am 28.10.23 um 02:24 schrieb Oliver Sprenger:
> Ich bin [kein Chef] und ich habe keinen.

Das isses natürlich, sein eigener Chef sein. Das kann aber erst recht nicht jeder. ;) Was machst du da, wenn man fragen darf?

Ich hab's ja auch mal versucht, und mancher hat mir dazu gratuliert, dass ich das /überlebt/ habe. Mancher andere nämlich nicht, der sich in diesem schönen Land selbstständig machen wollte. Du kennst doch die berühmten "4B" (Banken, Behörden, Betrüger, Berufskollegen)?

--
"Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug." (Jean-Paul Sartre)

https://hkraus.eu/hk/Profil.pdf

Ulf Kutzner

unread,
Oct 28, 2023, 2:49:05 AM10/28/23
to
Dolliver Besprungener schrieb am Samstag, 28. Oktober 2023 um 02:24:51 UTC+2:
> El viernes, 27 de octubre de 2023 a la(s) 08:56:00 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> > Dolliver Sprenger schrie am Sonntag, 22. Oktober 2023 um 20:57:27 UTC+2:
> Mein Sohn,

Ich lege Wert darauf, daß dem nicht so ist

> ich heiße aber doch nicht "Dolliver"

Dann mußt Du hier etwas anders auftreten, Dolliverchen.

Du hast es gerade mal wieder versaut.

Ulf Kutzner

unread,
Oct 28, 2023, 2:51:23 AM10/28/23
to
Jörg "Yadgar" Bleimann schrieb am Samstag, 28. Oktober 2023 um 04:37:04 UTC+2:
> Hi(gh)!
> On 23.10.23 23:08, Thomas Bliesener wrote:
>
> > Die Grünen sind ja nicht von ungefähr alle gertenschlank.
> Für die langhaarigen bärtigen hollandradfahrenden
> Norwegerpulli-Ökofreaks aus den frühen 1980ern stimmt das auch,
> jedenfalls habe ich das so in Erinnerung... dick waren damals nur
> Spießer, Helmut Kohl (von 94 auf 170 kg) und natürlich Franz-Josef
> Strauß! Dicke bei den grünen MdBs der ersten Rotationsperiode 1983/84?
> Fehlanzeige!

In der Tat kam Rezzo Sch. erst später in den Bundestag.

Oliver Sprenger

unread,
Oct 28, 2023, 9:00:22 AM10/28/23
to
El sábado, 28 de octubre de 2023 a la(s) 01:49:05 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> Dolliver Besprungener schrieb am Samstag, 28. Oktober 2023 um 02:24:51 UTC+2:

> Dann mußt Du hier etwas anders auftreten, Dolliverchen.

Junger Mann, zweiter Versuch, und wieder vorbei. Das ist doch nicht mein Name. Niemand heißt so.
Hast Du das noch nicht gelernt?

> Du hast es gerade mal wieder versaut.

Aber nein, ich doch nicht. Das hast Du nur einfach nicht richtig verstanden. Aber bitte nicht daraus auf andere schließen. Das geht immer nach hinten los.

Ulf Kutzner

unread,
Oct 29, 2023, 5:42:02 AM10/29/23
to
Dolliver Besprungener schrieb am Samstag, 28. Oktober 2023 um 15:00:22 UTC+2:
> El sábado, 28 de octubre de 2023 a la(s) 01:49:05 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> > Dolliver Besprungener schrieb am Samstag, 28. Oktober 2023 um 02:24:51 UTC+2:
>
> > Dann mußt Du hier etwas anders auftreten, Dolliverchen.
> Junger Mann, zweiter Versuch, und wieder vorbei. Das ist doch nicht mein Name.

Jetzt schon.

Und das wird auch ziemlich lange so bleiben.

Claus Aßmann

unread,
Oct 29, 2023, 6:38:44 AM10/29/23
to
Mein Anwendungsfall: zum Einkaufen muss man einen relativ steilen
Berg hochfahren (ca 2km), und dann kann man das Rad (mit extra
8-12kg, mehr will ich nicht in einem Rucksack transportieren) wieder
den Berg "runterrollen" lassen - und dabei viel bremsen wegen der
Kreuzungen, Fussgaengerueberwegen, engen Strassen, etc.

Wenn der Wirkungsgrad wirklich "hoch" waere, koennte das (dank
der "Zuladung") reichen um am naechsten Tag mit wenig Aufwand
den Berg wieder hochzufahren.
(den "ersparten" Aufwand koennte ich viel besser bei der taeglichen
"Ausfahrt" verwenden).

Oliver Sprenger

unread,
Oct 29, 2023, 8:32:57 AM10/29/23
to
El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 04:42:02 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:

> Und das wird auch ziemlich lange so bleiben.

Aber Männeken, Du bist doch kein Beamter, der Namensänderungen vornehmen könnte. Und wenn Du noch so aufstampfst.

Ulf Kutzner

unread,
Oct 29, 2023, 9:13:33 AM10/29/23
to
Dolliver Besprungener schrie am Sonntag, 29. Oktober 2023 um 13:32:57 UTC+1:
> El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 04:42:02 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> > Und das wird auch ziemlich lange so bleiben.
> Aber Männeken, Du

Mit dem, was Du hier vermeinst, überzeugst Du mich jedenfalls nicht. Noch nicht kapiert, Dummerchen?

Oliver Sprenger

unread,
Oct 29, 2023, 9:20:46 AM10/29/23
to
El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 08:13:33 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:

> Mit dem, was Du hier vermeinst, überzeugst Du mich jedenfalls nicht. Noch nicht kapiert, Dummerchen?

Schätzeken, und wieder faselst Du. So sammelst Du aber keine Fleißbienchen in deinem Aufgabenheft.
Hast Du das noch nicht gelernt?

Vielleicht muß ich mal Deine Eltern einladen, um über Deine weitere Laufbahn und Dein Sozialverhalten zu sprechen.
Denn so wird das nix.

Ulf Kutzner

unread,
Oct 29, 2023, 10:09:56 AM10/29/23
to
Der dumme Dolliver plärrte am Sonntag, 29. Oktober 2023 um 14:20:46 UTC+1:
> El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 08:13:33 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> > Mit dem, was Du hier vermeinst, überzeugst Du mich jedenfalls nicht. Noch nicht kapiert, Dummerchen?
> Schätzeken

Mit Dir mache ich mich doch nicht gemein, Trottelchen!

Oliver Sprenger

unread,
Oct 29, 2023, 11:03:21 AM10/29/23
to
El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 09:09:56 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:

> Mit Dir mache ich mich doch nicht gemein, Trottelchen!

Na, das wäre ja auch noch schöner, um Himmels Willen, allein die Vorstellung macht mich gruseln ...

Du bist - zugegeben - ein schwieriger Fall. Hast Du eigentlich schon mal über einen Arztbesuch nachgedacht? Vielleicht hat Onkel Doktor ja ein paar Froschpillen gegen Deine Logorrhoe im fortgeschrittenen Stadium.

Und falls die nicht helfen sollten, dann kann er Dich bestimmt auch gleich lobotomieren. Vielleicht kuriert das die Beschwerden?

Arno Welzel

unread,
Oct 29, 2023, 1:02:56 PM10/29/23
to
Oliver Sprenger, 2023-10-29 16:03:

> El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 09:09:56 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
>
>> Mit Dir mache ich mich doch nicht gemein, Trottelchen!
>
> Na, das wäre ja auch noch schöner, um Himmels Willen, allein die Vorstellung macht mich gruseln ...
[...]

Schlimm, wie Menschen sich verhalten, wenn sie nur schriftlich im Usenet
"kommunizieren". Würdet ihr euch persönlich auch so angehen, wenn ihr
euch gegenüber steht?


--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Ulf Kutzner

unread,
Oct 29, 2023, 1:14:31 PM10/29/23
to
Arno Welzel schrieb am Sonntag, 29. Oktober 2023 um 18:02:56 UTC+1:

> Schlimm, wie Menschen sich verhalten, wenn sie nur schriftlich im Usenet
> "kommunizieren". Würdet ihr euch persönlich auch so angehen, wenn ihr
> euch gegenüber steht?

Der Rotzlöffel Dolliver keift doch nur so,
weil das Usenet keine Handgreiflichkeiten
transportiert.

Oliver Sprenger

unread,
Oct 29, 2023, 1:46:28 PM10/29/23
to
El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 12:02:56 UTC-5, Arno Welzel escribió:

> Schlimm, wie Menschen sich verhalten, wenn sie nur schriftlich im Usenet
> "kommunizieren". Würdet ihr euch persönlich auch so angehen, wenn ihr
> euch gegenüber steht?

Och, vermutlich würde Herr Kotzner es versuchen, hat halt ein loses Mundwerk, das mal dringend mit Seife ausgewaschen gehört. Aber er würde es halt nur einmal und nie wieder tun. Hier im Usenet fühlt er sich dagegen sicher und läßt sich mal so richtig gehen.

Oliver Sprenger

unread,
Oct 29, 2023, 1:50:15 PM10/29/23
to
El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 12:14:31 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:

> Der Rotzlöffel Dolliver keift doch nur so,

Langsam wird es langweilig. *gähn
Mehr als weitere Verbalinjurien hast Du nicht zu bieten? Ich hatte eigentlich gehofft, das solange durchzuhalten, bis Dich alle geplonkt haben. Aber auf Deinem Niveau kann ich leider nicht mithalten, da bist Du der unangefochtene Meister. Frei nach dem Gleichnis mit der Taube und dem Schachspieler ...

> weil das Usenet keine Handgreiflichkeiten
> transportiert.

Sei froh ;) So kannst Du Dich, ohne Angst haben zu müssen, weiter ungeniert verbal entleeren.

Ulf Kutzner

unread,
Oct 30, 2023, 3:21:18 AM10/30/23
to
Dolliver Besprungener blökte am Sonntag, 29. Oktober 2023 um 16:03:21 UTC+1:
> El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 09:09:56 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> > Mit Dir mache ich mich doch nicht gemein, Trottelchen!
> Na, das

Bei Dir übergewichtigem langzeitpubertierenden Blag
wird es sich wohl der Jugendpsychiater angelegen sein
lassen, ohne weiteres Zögern Antipsychotika hochzudosieren.

Vielleicht hilft's.

Oliver Sprenger

unread,
Oct 30, 2023, 9:09:05 AM10/30/23
to
El lunes, 30 de octubre de 2023 a la(s) 02:21:18 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:

> Bei Dir übergewichtigem langzeitpubertierenden Blag
> wird es sich wohl der Jugendpsychiater angelegen sein
> lassen, ohne weiteres Zögern Antipsychotika hochzudosieren.

Na komm, jetzt faselst Du aber wirr. Verwechsle mich bitte nicht mit Yöarrghl Hobbytaliban Bleiplauze.
Das ist jemand anderes.

Hast Du das noch nicht gelernt?

Wolfgang Strobl

unread,
Oct 31, 2023, 2:56:49 AM10/31/23
to
Am Sun, 29 Oct 2023 06:38:43 -0400 (EDT) schrieb Claus Aßmann
<INVALID_NO_CC_REMOVE_IF_YOU_DO_NOT_POST_ml+sendmail(-no-copies-please)@esmtp.org>:

>Mein Anwendungsfall: zum Einkaufen muss man einen relativ steilen
>Berg hochfahren (ca 2km), und dann kann man das Rad (mit extra
>8-12kg, mehr will ich nicht in einem Rucksack transportieren) wieder
>den Berg "runterrollen" lassen - und dabei viel bremsen wegen der
>Kreuzungen, Fussgaengerueberwegen, engen Strassen, etc.
>
>Wenn der Wirkungsgrad wirklich "hoch" waere, koennte das (dank
>der "Zuladung") reichen um am naechsten Tag mit wenig Aufwand
>den Berg wieder hochzufahren.

Der Wirkungsgrad ist bei so etwas nie "hoch" und für diesen
Anwendungsfall dürfte es schon daran scheitern, dass lt.
Gebrauchsanleitung der Kondensator schon über wenige Tage hinweg einen
Teil seiner Ladung verliert.


>(den "ersparten" Aufwand koennte ich viel besser bei der taeglichen
>"Ausfahrt" verwenden).

Wie schon diskutiert, "Aufwand ersparen" kann dieses Fahrzeug nicht
wirklich und das ist auch nicht sein Zweck. Was es in begrenztem Umfang
kann, das ist Lastspitzen zu vermeiden, von denen die Zielgruppe
überfordert ist oder sich jedenfalls so fühlt. Zu der gehörst du
definitiv nicht, so weit ich mich erinnere.

Zugeben, ich würde zu gerne "probier's doch einfach mal aus" schreiben,
weil das Szenario grundsätzlich durchaus passt. Einfach um mal einen
Fahrbericht von jemand zu bekommen, der es vmtl. beurteilen kann. :-)


--
Thank you for observing all safety precautions

Ulf Kutzner

unread,
Nov 21, 2023, 8:12:21 AM11/21/23
to
Der besprungene Dolliver schrie am Sonntag, 29. Oktober 2023 um 18:46:28 UTC+1:
> El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 12:02:56 UTC-5, Arno Welzel escribió:
>
> > Schlimm, wie Menschen sich verhalten, wenn sie nur schriftlich im Usenet
> > "kommunizieren". Würdet ihr euch persönlich auch so angehen, wenn ihr
> > euch gegenüber steht?
> Och, vermutlich würde Herr Kotzner es versuchen, hat halt ein loses Mundwerk, das mal dringend mit Seife ausgewaschen gehört. Aber er würde es halt nur einmal und nie wieder tun.

Große Fresse haste, ist aber nichts dahinter außer latenten Gewaltphantasien eines geistig Minderbemittelten.

Oliver Sprenger

unread,
Nov 21, 2023, 8:52:34 AM11/21/23
to
El martes, 21 de noviembre de 2023 a la(s) 08:12:21 UTC-5, Ulf Kutzner escribió:

> Der besprungene Dolliver schrie am Sonntag, 29. Oktober 2023 um 18:46:28 UTC+1:

Guck mal, Schätzelein.

Ich habe Dir doch schon in einfacher Sprache erläutert, daß ich natürlich nicht "schreie". Du hast sicherlich nur das "b" vergessen. Oder ist Deine Tastatur kaputt? Und gern teile ich Dir nochmals mit, daß "Dolliver" nicht mein Name ist.

Ist es eigentlich eine Nebenwirkung der Psychopharmaka, die Du wohl leider offenbar nehmen mußt, daß Dein Langzeitgedächtnis derart beeinträchtigt zu sein scheint? In diesem Fall kann man natürlich nichts machen, man muß es hinnehmen. Hier ein Tip: Schreibe Dir kleine Zettelchen. Das hilft ein wenig.

Jedenfalls fehlt Dir darüber hinaus jegliche Qualifikation und Autorität, andere als "geistig minderbemittelt" zu titulieren. Ausgehend von Deiner Medikation sind solche Ausfälle aber bestimmt ebenfalls eindeutig zu erklären. Ich bin kein Arzt, vermute aber dennoch einen Zusammenhang.

So wie z. B., was Du wohl mit "besprungen" meinst. Das bleibt im Dunklen, ordnet man doch diesen Begriff eher dem Tierreich zu. Da hast Du offensichtlich nicht aufgepaßt - oder Deine Dosis ist zu hoch.

Manchmal hilft es, alles rauszulassen. Gib Dich nicht auf!

Ulf Kutzner

unread,
Dec 13, 2023, 4:58:48 AM12/13/23
to
Die besprungene Ratte Dolliver schrie am Sonntag, 29. Oktober 2023 um 18:50:15 UTC+1:
> El domingo, 29 de octubre de 2023 a la(s) 12:14:31 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> > Der Rotzlöffel Dolliver keift doch nur so,
> Langsam wird

Aus Dir hätte ein Blitzmerker werden können!

Ulf Kutzner

unread,
Jan 4, 2024, 6:27:18 AM1/4/24
to
Der schon wieder besprungene Dolliver schrie am Montag, 30. Oktober 2023 um 14:09:05 UTC+1:
> El lunes, 30 de octubre de 2023 a la(s) 02:21:18 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó

Na, räudige Ratte, haste noch was zu sagen?

Oliver Sprenger

unread,
Jan 4, 2024, 11:31:43 AM1/4/24
to
El jueves, 4 de enero de 2024 a la(s) 6:27:18 a.m. UTC-5, Ulf Kotzner vomitó:
> Der schon wieder besprungene Dolliver schrie am Montag, 30. Oktober 2023 um 14:09:05 UTC+1:
> > El lunes, 30 de octubre de 2023 a la(s) 02:21:18 UTC-5, Ulf Kotzner vomitó
> Na, räudige Ratte, haste noch was zu sagen?

Ach was. Steht doch schon alles geschrieben. Oder brauchst Du es noch in einfacher Sprache á la "Sendung mit der Maus"? Die Gruppe hat sicherlich aber auch so schon kapiert, was Du für einer bist.

Ulf Kutzner

unread,
Jan 26, 2024, 7:25:32 AM1/26/24
to
Der offenbar auf dem Marktplatz besprungene Dolliver schrie am Dienstag, 21. November 2023 um 14:52:34 UTC+1.

Und wenn jetzt jemand meint, ich dürfe oder solle mich gegen
öffentliche Angriffe nicht öffentlich zur Wehr setzen, so sage ich
ihm, er könne es privat für sich gern so halten; bis dahin hätten
seine Ratschläge oder Wünsche für mich aber vernachlässigbare
Relevanz.
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