> Im Falle von essen heißt dieses Wort "satt", nur gibt es ein solches
> auch für trinken?
Willkommen in desd!
http://faql.de/sonstiges.html#undurstig
Viele Grüße
Steffen
> vor einigen Tagen fragte ich mich mit einigen Bekannten, ob es denn ein
> Wort dafür gibt, wenn man durstig war, durch trinken das Durstgefühl nun
> aber verschwunden ist.
>
> Im Falle von essen heißt dieses Wort "satt", nur gibt es ein solches
> auch für trinken?
Der FAQ-Bereich ist dein Freund: http://faql.de/sonstiges.html#undurstig
Und die Google-Groups-Suche findet sicherlich auch ein paar Beiträge zum
den Stichworten "hungrig" und "durstig".
Gib dir mal selbst ein bißchen Mühe.
Grüße,
Dirk
--
Private Seite: www.lucasmatic.de - Infos zur Freewind
Ich bin nicht mehr durstig!
oder
Ich bin undurstig.
Im Jahre 1998 oder 1999 wurde von der Firma Lipton in Zusammenarbeit mit
der Duden-Redaktion ein Ideenwettbewerb mit dem Ziel veranstaltet, ein
eben solches zu finden.
Gewonnen hat der Begriff "sitt", eingesandt von einem 17-jährigen
Krankenpfleger aus Hannover.
Das Wort wurde jedoch noch nicht in den Duden aufgenommen, da die
Redaktion erst einmal die Akzeptanz in der Bevölkerung abwarten wollte.
Und bis jetzt ist diese noch recht gering.
Mir ist aufgefallen, es hängt davon ab, was man überhaupt getrunken hat ? :)
Manchmal kann man sagen: er ist besoffen! :( dh. er ist nicht mehr durstig.
:)
BD
> vor einigen Tagen fragte ich mich mit einigen Bekannten, ob es
> denn ein Wort dafür gibt, wenn man durstig war, durch trinken
> das Durstgefühl nun aber verschwunden ist.
Popcornf.
M.
[schnibbel]
Übrigens: Das, was Du im Subject meinst, heißt "hungrig".
Das, was Du suchst, ist das Pendant zu "satt".
M.
Ja, abgefüllt, stramm, breit .., usw.
> Die deutsche Sprache hat in der Tat kein allgemein anerkanntes Wort für
> "nicht mehr durstig"
Dänisch auch nicht, und wir brauchen es nicht - davon abgesehen,
wenn jemand fragt, was es heisst.
--
Gruß
Bertel, Dänemark
> Edelede skrev:
>
> > Die deutsche Sprache hat in der Tat kein allgemein anerkanntes Wort für
> > "nicht mehr durstig"
>
> Dänisch auch nicht, und wir brauchen es nicht - davon abgesehen,
> wenn jemand fragt, was es heisst.
>
Könnte es sein, daß man in Dänemark diesen Zustand
einfach nie erreicht?
> Danach habe ich mich uch schon gefragt, meines wissens gibt es dazu
> kein passendes Gegenteil.
> Man sagt einfach: Ich bin nicht mehr durstig oder Ich habe keinen Durst
> mehr.
> Man braucht in der Tat kein Wort dafür sonst gäbe es sicher eins.
Stimmt. Es gibt ja auch Sprachen, in denen es keine Wörter
für Ja und Nein gibt. Das wundert manche auch im ersten
Moment, bis ihnen klar wird, daß man diese Wörter nicht
unbedingt braucht.
Der war gut!
Nein, das heißt es nicht.
-Hans-
>> Manchmal kann man sagen: er ist besoffen! :( dh. er ist nicht mehr durstig.
>
> Nein, das heißt es nicht.
Ersoffen paßt hier schon eher.
--
Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich
auch noch andere.
> ob es denn ein
> Wort dafür gibt, wenn man durstig war,
> durch trinken das Durstgefühl nun
> aber verschwunden ist.
Ja, das Wort heißt "rulp" und ist eine Rückbildung von "rülpsen".
Grüße,
Lutze
Obwohl ein solches Wort im Dänischen ubekannt scheint, hat man es sowohl im
Norwegischen ("utørst") wie im Schwedischen ("otörstig"). In beiden Sprachen
kommt es vor allem in der Wendung "drikke seg utørst" / "dricka sig
otörstig" vor (wortwörtlich: "sich undurstig trinken", dh. "den Durst
stillen").
Den Dänen fällt es anscheinend schwerer, "at drikke sig utørst" :-)
Tschüß
--
Thomas Heuving
> Hallo,
>
> vor einigen Tagen fragte ich mich mit einigen Bekannten, ob es denn ein
> Wort dafür gibt, wenn man durstig war, durch trinken das Durstgefühl nun
> aber verschwunden ist.
>
> Im Falle von essen heißt dieses Wort "satt", nur gibt es ein solches
> auch für trinken?
>
> lg,
> Bernhard
Das Wort heißt "schmöll". Guckst du hier:
<http://groups.google.com/group/de.etc.sprache.deutsch/msg/5402fa86d217caff?hl=en>
Joachim
> Manchmal kann man sagen: er ist besoffen! :( dh. er ist nicht mehr durstig.
Eigentlich ist da bei vielen eher das Gegenteil der Fall!
Gruß Dirk.
--
Eine Nichtraucherzone in einem Restaurant ist ungefähr so sinnvoll wie
ein Nichtpinklerbereich in einem Schwimmbad.
> Man sagt einfach: Ich bin nicht mehr durstig oder Ich habe keinen Durst
> mehr.
Oder: Ich habe mich sattgetrunken.
Gerd
--
Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem
> Dänisch auch nicht, und wir brauchen es nicht - davon abgesehen,
> wenn jemand fragt, was es heisst.
Naja, "satt" bräuchte man dann auch nicht, sowohl in D als auch in DK
und überhaupt überall.
Gruß Dirk.
--
Der Rauch dieser Zigaretten enthält Benzol, Nitrosamine, Formaldehyd und
Blausäure. Eine Schachtel deckt den empfohlenen Tagesbedarf dieser
Stoffe zu 50%.
Wassersatt.
Ciao
Wolfram
--
goethes tod
der killer sprach zur killerin
er mache jetzt den schiller hin
drauf sprach die killerin zum killer
leg goethe um verschon den schiller
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
Sprichst Du Dich eigentlich auch 'Angela, wie unsere Bundes- und
Föderations-Kanzlerin, oder An'gela?
Matthias
--
Die Regierungen der Päpste waren nur kurz, obgleich immer der Vater auf
den Sohn folgte. Prof. Galletti
Wer zum Kuckuck ist denn Prof. Galletti? => http://www.galletti.de/
== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
Dein Betreff führt in die Irre.
> Im Falle von essen heißt dieses Wort "satt", nur gibt es ein solches
> auch für trinken?
Eine wirklich originelle Frage!
Aber trotzdem: Man empfindet folgende Zustände:
- hungrig
- nicht hungrig
- satt
- durstig
- nicht durstig
Es gibt aber hinsichtlich der Flüssigkeitsaufnahme keinen Zustand,
der dem Zustand "satt" entspricht, deswegen gibt es auch keinen
Bedarf an einem derartigen Begriff.
Es stellen sich vielleicht gewisse Beschwerden ein, die aber auch
nicht dem Gefühlszustand "satt" entsprechen (wie auch gewisse
Völlegefühle eben nicht mit "satt" beschrieben werden).
Daher ist die Frage unsinnig, denn sie sucht ein Wort für einen Zu-
stand, den es gar nicht gibt!
UH
> - hungrig
> - nicht hungrig
> - satt
> - durstig
> - nicht durstig
voll
Durstfrei, durstlos, undurstig, entdurstet.
Gruß vom Klaus.
>> Dänisch auch nicht, und wir brauchen es nicht - davon abgesehen,
>> wenn jemand fragt, was es heisst.
> Könnte es sein, daß man in Dänemark diesen Zustand
> einfach nie erreicht?
Sicher.
Ernst:
Man kann sich satt fühlen. Ich glaube nicht, dass man sich
undurstig fühlen kann.
--
Gruß
Bertel, Dänemark
> Naja, "satt" bräuchte man dann auch nicht, sowohl in D als auch in DK
> und überhaupt überall.
Wenn ich genug esse, kommt ein Zustand vor, in dem es mir
unmöglich ist, mehr in den Magen zu pressen. Einen ähnlichen
Zustand gibt es beim Trinken nicht (abgesehen von Tortur und so
was).
--
Gruß
Bertel, Dänemark
>Naja, "satt" bräuchte man dann auch nicht, sowohl in D als auch in DK
>und überhaupt überall.
"Satt" kenne ich nicht. Entweder ich habe Hunger oder mir ist
schlecht!
Gruß,
INge
Eigentlich ist es offensichtlich, wie es zu heißen hat:
"sättigen" bedeutet, jemanden satt zu machen, also den Zustand satt
herbeizuführen.
Für 'undurstig' gibt es in bestimmtem Zusammenhang auch solch ein Verb:
stillen. Folglich muss das Wort für den Zustand "still" heißen.
Zwar bedeutet das Verb an sich nicht, einem Säugling den Durst zu
nehmen, sondern es vom Schreien abzubringen, aber ob nun der Nachwuchs
nach Milch oder der Macker nach Bier schreit, ist meines Erachtens nur
wenig erheblich. Das erhoffte Ergebnis ist das gleiche.
Im nächsten Schritt kann "still" dann allgemein auf die Nicht-Existenz
jedes anderen, lautlosen Dursts übertragen werden.
So, jetzt bin ich still.
Gruß,
Tobias
PS: Was ich ja lustig an "sitt" finde, ist, dass sich "satt" vom
lateinischen Wort satis = genug ableitet, dass man entsprechend annehmen
könnte "sitt", leite sich von "sitis" ab. Was nur leider genau das
lateinische Pendant zu "Durst" ist. So nah und doch daneben...
>Dirk Schneider <spam_...@gmx.de> schrieb:
>
>>Naja, "satt" bräuchte man dann auch nicht, sowohl in D als auch in DK
>>und überhaupt überall.
>
>"Satt" kenne ich nicht. Entweder ich habe Hunger oder mir ist
>schlecht!
Oh weh, falls das nicht ironisch gemeint war.
"Satt" ist "kein Hunger" und "nicht schlecht".
> Wenn ich genug esse, kommt ein Zustand vor, in dem es mir
> unmöglich ist, mehr in den Magen zu pressen. Einen ähnlichen
> Zustand gibt es beim Trinken nicht (abgesehen von Tortur und so
> was).
Also da unterscheiden wir uns von euch nicht nur im sprachlichen,
sondern vielleicht sogar im physiologischen Sinne.
Diesen Zustand kenne ich nämlich schon, und zwar oft sogar deutlich
ausgeprägter als beim essen. Kennst du nicht das Gefühl, wenn man im
Sommer einen trockenen Mund und ein starkes Durstgefühl hat und dann
endlich das ersehnte Kaltgetränk schlucken darf? Da bin ich dann aber
ganz eindeutig sitt (oder schmöll).
Und spätestens wenn man mal für ein CT o.ä. innerhalb von einer Stunde
drei Liter von einer radioaktiven weißen Flüssigkeit trinken darf, weiß
man auch ganz schnell, was sitt ist ;-)
Gruß Dirk.
--
Ich weiß nicht, was soll ich bedeuten?
> Ulrich Hoffmann schrieb:
>
>> - hungrig
>> - nicht hungrig
>> - satt
>> - durstig
>> - nicht durstig
>
> voll
Speiübel.
Andreas
> Man kann sich satt fühlen. Ich glaube nicht, dass man sich
> undurstig fühlen kann.
Hast Du noch nie zuviel getrunken?
Gerd
--
Ex falso quod libet
>>>> "Satt" kenne ich nicht. Entweder ich habe Hunger oder mir ist
>>>> schlecht!
>> Oh weh, falls das nicht ironisch gemeint war.
>> "Satt" ist "kein Hunger" und "nicht schlecht".
Ha, ist das denn so klar? Ich frage mich jedenfalls, was "satt" ist. Ist
man satt, wenn die Übelkeit und Kopfschmerzen durch den Hunger gerade
weg sind? Oder erst dann, wenn man nicht mehr weiter essen kann.
Ich jedenfalls tendiere zu letzterem, erst dann bin ich wirklich satt.
Gruß Dirk.
--
Wä suffe kaa, kaa och aarwe!
Ich hab mal einen Kellner total verwirrt, indem ich die Qualität
seines Etablissements lobte, sagend, man könne sich hier stets
lustvoll an die Grenze des Wohlbefindens heranessen.
Reinhard
--
Vom Maronibrater trag ich hinweg
ein bisschen heimliche Wärme
für Manteltasche
und Magen.
>Helga Schulz schrieb am 21.01.2006 17:33:
>
> >>>> "Satt" kenne ich nicht. Entweder ich habe Hunger oder mir ist
> >>>> schlecht!
>
> >> Oh weh, falls das nicht ironisch gemeint war.
> >> "Satt" ist "kein Hunger" und "nicht schlecht".
>
>Ha, ist das denn so klar?
Also mir schon.
>Ich frage mich jedenfalls, was "satt" ist. Ist
>man satt, wenn die Übelkeit und Kopfschmerzen durch den Hunger gerade
>weg sind?
Das ist noch ein klein bißchen zu früh. Noch etwa 3 Löffelchen
mehr.
>Oder erst dann, wenn man nicht mehr weiter essen kann.
>
>Ich jedenfalls tendiere zu letzterem, erst dann bin ich wirklich satt.
Nein, letzteres ist zuviel, da tut Dir dann nach ein paar Minuten
der Bauch weh. "Satt" ist davor. So, daß der Bauch zwar voll,
aber noch nicht übervoll ist.
Es ist einfacher, den Sattheitspunkt herauszufinden, wenn man
verhältnismäßig regelmäßig ißt, und zwar bevor einem vor Hunger
schlecht wird. Wenn man richtig Hunger hat, bekommt man entweder
kaum was runter oder frißt weit über den Sättigungspunkt hinaus,
bis man fast platzt, und bekommt dann Bauchschmerzen oder
übleres.
Hunger ist zum Erlernen der Sättigung (ja, das muß man lernen)
völlig ungeeignet. Regelmäßige, ziemlich gleichgroße Eßportionen,
die man mit Appetit verzehrt, helfen da mehr. Und dann mal
richtig zuschlagen, und darauf achten, wie sich der Magen dehnt,
und wie man sich hinterher quält. - Ich bin als Kind mal so mit
Cordon Bleu gestopft worden, daß ich hinterher alles Essen, was
einfach zuviel war, liegengelassen habe, egal wie groß das
Gemecker war. So eine Quälerei wollte ich nicht nochmal erleben.
Seither weiß ich jedenfalls, daß "satt" anders ist als "voll".
> Nein, letzteres ist zuviel, da tut Dir dann nach ein paar Minuten
> der Bauch weh. "Satt" ist davor. So, daß der Bauch zwar voll,
> aber noch nicht übervoll ist.
Na gut, das ist satt, stimmt. Was ich meinte, ist dann eher pappsatt
oder sowas ;-)
Gruß Dirk.
--
Steht ` oder ´ als Apostroph, gibt's typografisch eine Katastroph'
"Möchtest du noch ein Glas Wasser?"
"Nein danke, ich bin wassersatt."
"Oder ein Glas Milch?"
"Ja, gerne!"
--
bli
> "Oder ein Glas Milch?"
> "Ja, gerne!"
Bist du Däne, oder ist "gerne" auch im Deutschen üblich?
--
Gruß
Bertel, Dänemark
Letzteres.
--
bli
Soll ich flüssigkeitssatt sagen? Exakt sein statt poetisch? Ist es das, was
Wahnsinniger du wünscht?
Wehe!
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, wenn träge und faule Leute wie er an der Regierung
wären, gings auch in den Abgrund. Aber, sagt er, es würd halt länger
dauern.
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
Flüssigkeitssatt hältst Du für exakt? Das könnte auch einen Becher
Benzin einschließen. Ich schlage daher "getränkesatt" oder "Ich
habe keinen Durst." vor.
--
bli
> Ich schlage daher "getränkesatt"
Das hat was von einer Jahresendflügelpuppe.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr sieht sie
wie eine Klugheit aus. (Voltaire)
[Mal wieder: Trink-Pendant zu "satt"]
>> Wassersatt.
>
> "Möchtest du noch ein Glas Wasser?"
> "Nein danke, ich bin wassersatt."
> "Oder ein Glas Milch?"
> "Ja, gerne!"
Oder Nocheinbier?
vG, fuppend
xf'up2 de.alt.arnooo
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie..."
(Prof. Schießle, FH Aalen)
> begin quoting, Wolfram Heinrich schrieb:
>>>> Wassersatt.
>>>
>>> "Möchtest du noch ein Glas Wasser?"
>>> "Nein danke, ich bin wassersatt."
>>> "Oder ein Glas Milch?"
>>> "Ja, gerne!"
>>
>> Soll ich flüssigkeitssatt sagen? Exakt sein statt poetisch?
>
> Flüssigkeitssatt hältst Du für exakt? Das könnte auch einen Becher
> Benzin einschließen.
Im Ernst? Du trinkst Benzin? Wenn ich sage "Erwin fährt nach Berlin zur
Tante" kannst du sagen, die Aussage sei höchst ungenau, da es in Berlin
hunderttausende von Tanten gebe. Nur, wenn du dir diese Art von
sprachlicher Exaktheit angewöhnst, kommst du bald vor lauter Exaktheit
nicht mehr zum sprechen.
>Ich schlage daher "getränkesatt"
Du kannst auch durch reichlichen Genuß von Suppe oder Salat wassersatt
werden.
> oder "Ich habe keinen Durst."
Na ja, das haben wir ja schon. Umschreiben gilt nicht.
Ciao
Wolfram
--
Nicht jeder, der auf St. Helena stirbt, ist vorher Napoleon gewesen.
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
> Man kann sich satt fühlen. Ich glaube nicht, dass man sich
> undurstig fühlen kann.
"Undurstig" bzw. "nicht durstig" ist aber kein Pendant zu "satt". Es
wäre das Pendant zu "nicht hungrig", wobei dies nicht unbedingt "satt"
bedeuten muss.
Ich gebrauche "satt" eigentlich immer nur direkt nach einem Essen; z. B.
dann, wenn ein Gastgeber mir, über meinen Hunger hinaus, noch mehr Essen
anbietet.
Dann sage ich: Nein danke, ich bin satt.
Nun aber zu dem gesuchten Wort, dem Pendant zu "satt".
Die Ableitung von "satt" ist:
Grundverb: sich/jmd. sättigen -> man ist/wird gesättigt -> man ist satt.
Und was passiert nun beim Trinken? -> Man labt sich.
Zur Ableitung von "lab" gälte somit:
Grundverb: sich laben -> man ist/wird gelabt -> man ist lab.
Deshalb lautet mein Vorschlag für das gesuchte Wort: lab
***
--
Yvonne Steiner
>> Man kann sich satt fühlen. Ich glaube nicht, dass man sich
>> undurstig fühlen kann.
> "Undurstig" bzw. "nicht durstig" ist aber kein Pendant zu "satt".
Ganz richtig, ich hätte 'undurstig' schreiben sollen, weil es mir
ja eben das richtige Wort fehlt.
> Ich gebrauche "satt" eigentlich immer nur direkt nach einem Essen; z. B.
> dann, wenn ein Gastgeber mir, über meinen Hunger hinaus, noch mehr Essen
> anbietet.
> Dann sage ich: Nein danke, ich bin satt.
Ja, man fühlt, dass der Magen nichts mehr einhalten kann. Ein
solches Gefühl kenne ich beim (normalen) Trinken nicht.
Man sagt aber auch "Ich bin satt", wenn man nur unhungrig ist,
und das würde "undurstig" entsprechen. Ich denke aber dabei nicht
an "undurstig", sondern nur an "Ich habe keine Lust zu trinken".
Nebenfrage:
Wäre "Ich habe keine Lust zum Trinken" besser?
--
Gruß
Bertel, Dänemark
Nicht schlecht.
Ich bin dafür.
BD
>Inge Müller <inge-m...@freenet.de> schrieb vorher:
>
>>"Satt" kenne ich nicht. Entweder ich habe Hunger oder mir ist
>>schlecht!
>
>Oh weh, falls das nicht ironisch gemeint war.
>"Satt" ist "kein Hunger" und "nicht schlecht".
Oh weh, da habe ich wohl ein ;-) vergessen!
> "Möchtest du noch ein Glas Wasser?"
> "Nein danke, ich bin wassersatt."
Nein danke, ich bin voll.
Halte ich für gebräuchlich.
Matthias
--
Die Regierungen der Päpste waren nur kurz, obgleich immer der Vater auf
den Sohn folgte. Prof. Galletti
Wer zum Kuckuck ist denn Prof. Galletti? => http://www.galletti.de/
== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
>Thomas Bliesener schrieb:
>
>> "Möchtest du noch ein Glas Wasser?"
>> "Nein danke, ich bin wassersatt."
>
>Nein danke, ich bin voll.
>Halte ich für gebräuchlich.
Ein ordentlicher Rülpser tut's natürlich auch.
Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
Geht nicht.
Wird im oberdeutschen Sprachraum weitgehend als "låb" ausgesprochen.
Und das wiederum bedeutet in weiten Teilen desselben so viel wie
"mies, schlecht".
Helmut
--
All typos © My Knotty Fingers Ltd. Capacity Dept.
> Yvonne Steiner skrev:
>
> >> Man kann sich satt fühlen. Ich glaube nicht, dass man sich
> >> undurstig fühlen kann.
>
> > "Undurstig" bzw. "nicht durstig" ist aber kein Pendant zu "satt".
>
> Ganz richtig, ich hätte 'undurstig' schreiben sollen, weil es mir
> ja eben das richtige Wort fehlt.
>
Jetzt verstehe ich dich nicht; du _hast_ das doch so geschrieben.
> > Ich gebrauche "satt" eigentlich immer nur direkt nach einem Essen; z. B.
> > dann, wenn ein Gastgeber mir, über meinen Hunger hinaus, noch mehr Essen
> > anbietet.
> > Dann sage ich: Nein danke, ich bin satt.
>
> Ja, man fühlt, dass der Magen nichts mehr einhalten kann.
> Ein solches Gefühl kenne ich beim (normalen) Trinken nicht.
>
Ich schon. Deshalb vermag* ich es gar nicht, "unnormal" zu trinken.
Da könntest du mir mein liebstes Lieblingsgetränk anbieten, wenn mein
Durst /gestillt = befriedigt/ ist, dann trinke ich _auch davon_ nicht
weiter.
(* Interessant, wie auffällig dieses "vermag" hier zum "Magen" passt).
> Man sagt aber auch "Ich bin satt", wenn man nur unhungrig ist,
>
Ich nicht.
Um das zu sagen muss ich, wie schon im VP dargestellt, zuerst auch
"gesättigt" (worden) sein.
"satt sein" heisst eben nicht: keinen Hunger haben,
sondern: keinen Hunger mehr haben.
> und das würde "undurstig" entsprechen.
>
Für mich hiesse das nur: Ich habe keinen Durst.
Dem Begriff "satt sein", entspricht das aber nicht.
> Ich denke aber dabei nicht
> an "undurstig", sondern nur an "Ich habe keine Lust zu trinken".
>
> Nebenfrage:
> Wäre "Ich habe keine Lust zum Trinken" besser?
Es ist allenfalls eine klare Aussage, wenn es denn so ist.
Aber nochmals: Deinem "undurstig" oder einem Pendant für "satt"
entspricht es nicht.
Mit dem Essen ist es doch genauso: Wenn man keine Lust dazu hat, heisst
das noch lange nicht, dass man auch "satt" ist.
In der Regel hat man dann keinen Appetit, oder man ist krank, oder es
passt einem ganz einfach das Essen nicht, oder ..., oder ...
Umgekehrt hingegen trifft es die Sache eher: Wer satt ist hat keine Lust
noch mehr bzw. weiter zu essen.
Zu befürchten ist hier allerdings: "Die Ausnahmen bestätigt die Regel".
-- Oder doch besser andersrum gesagt ?): Die Regel bestätigt die
Zigmillionen - von eben dieser Regel - Ausgenommenen.
--
Yvonne Steiner
> Buda Dan wrote:
> >> Und was passiert nun beim Trinken? -> Man labt sich.
> >> Zur Ableitung von "lab" gälte somit:
> >> Grundverb: sich laben -> man ist/wird gelabt -> man ist lab.
> >>
> >> Deshalb lautet mein Vorschlag für das gesuchte Wort: lab
> >> ***
> >
> > Nicht schlecht.
> > Ich bin dafür.
>
> Geht nicht.
> Wird im oberdeutschen Sprachraum weitgehend als "låb" ausgesprochen.
> Und das wiederum bedeutet in weiten Teilen desselben so viel wie
> "mies, schlecht".
Und warum können die nicht (wenigstens einmal!) etwas so aussprechen,
wie es auch geschrieben steht. ;-)
--
Yvonne Steiner
>>>Deshalb lautet mein Vorschlag für das gesuchte Wort: lab
>>Ich bin dafür.
> Geht nicht.
> Wird im oberdeutschen Sprachraum weitgehend als "låb" ausgesprochen.
> Und das wiederum bedeutet in weiten Teilen desselben so viel wie
> "mies, schlecht".
Geht nicht - gibt's nicht. Ganz genau.
Warum denn jetzt unbedingt noch ein Wort erfinden? Das macht die Sache
ja auch nicht einfacher. Wenn man sich denn mal einigen könnte, dass man
überhaupt ein Gegenstück zum satt braucht (ich bin dafür), dann kann man
doch das "sitt" nehmen, das hat es doch schon relativ weit gebracht.
Gruß Dirk.
--
Signatur vorübergehend außer Betrieb!
>> Ganz richtig, ich hätte 'undurstig' schreiben sollen, weil es mir
>> ja eben das richtige Wort fehlt.
> Jetzt verstehe ich dich nicht; du _hast_ das doch so geschrieben.
Nochmals:
Ich hätte "'undurstig'" schreiben sollen.
--
Gruß
Bertel, Dänemark
Okay, jetzt verstehe ich, wie du das meinst.
--
Yvonne Steiner
Weil es für die Aussprache im Oberdeutschen (genauso wie im
Restdeutschen) ein paar (nicht von uns erfundene) Lautgesetze gibt,
die mir zwengs di Piefke (und de Boarn zwega de Preissn) net oafåch
å'schåffn wern!
> Yvonne Steiner wrote:
> > Und warum können die nicht (wenigstens einmal!) etwas so
> > aussprechen, wie es auch geschrieben steht. ;-)
>
> Weil es für die Aussprache im Oberdeutschen (genauso wie im
> Restdeutschen) ein paar (nicht von uns erfundene) Lautgesetze gibt,
> die mir zwengs di Piefke (und de Boarn zwega de Preissn) net oafåch
> å'schåffn wern!
Das würde ja beweisen, dass eine deutsche Standardsprache überhaupt
nicht vorgegeben werden _kann_, geschweige denn das Hochdeutsch als
diese fungieren sollte.
--
Yvonne Steiner
Doch, kann man schon. Aber wenn du halt so vor dich hin sprichst, hast du
den Tonfall deiner Heimatregion mit drin, wenn du nicht gerade
Rundfunksprecher oder sonstwie gezwungen bist, ständig den Einheitstrallala
vor dich hinzumurmeln.
Abgesehen davon: Dies neue Wort für "wassersatt" haben wir so nötig wie
einen Kropf.
Ciao
Wolfram
--
Seht: ein großer Mann - sagen die Knienden vor ihm.
PETER MAIWALD
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
> Abgesehen davon: Dies neue Wort für "wassersatt" haben wir so nötig wie
> einen Kropf.
Ganz schön überheblich hier, der Schöpfer von "wassersatt". ;-)
--
Yvonne Steiner
Nicht überheblich, sondern faul. Ansonsten ich mir ja eine Umschreibung für
das Satt-Sein im Hinblick auf Trinken hätte einfallen lassen müssen.
Wat Krupp in Essen
Sin wir in Trinken.
Ciao
Wolfram
--
Heut tu ich mal nichts. Ich tu zwar sonst auch nichts, aber heute nehm' ich
mir auch nichts vor.
UNBEKANNTER MEISTER
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
> Am Mon, 23 Jan 2006 11:42:21 +0100 schrieb Yvonne Steiner:
>
> > Wolfram Heinrich <wolfram...@yahoo.de> wrote:
> >
> >> Abgesehen davon: Dies neue Wort für "wassersatt" haben wir so nötig wie
> >> einen Kropf.
> >
> > Ganz schön überheblich hier, der Schöpfer von "wassersatt". ;-)
>
> Nicht überheblich, sondern faul. Ansonsten ich mir ja eine Umschreibung für
> das Satt-Sein im Hinblick auf Trinken hätte einfallen lassen müssen.
Und deshalb machst du die Anstrengung anderer herunter?
Das ist aber gar nicht fein, mein HERR,
-- der DU DEINE Ansicht auch gerne mit den Worten einleitest:
"Ich aber, wahrlich ich sage dir ...
Message-ID: <10ir76pu...@theodor-rieh.de>
--
Yvonne Steiner
> Wolfram Heinrich <wolfram...@yahoo.de> wrote:
>
>> Am Mon, 23 Jan 2006 11:42:21 +0100 schrieb Yvonne Steiner:
>>
>>> Wolfram Heinrich <wolfram...@yahoo.de> wrote:
>>>
>>>> Abgesehen davon: Dies neue Wort für "wassersatt" haben wir so nötig wie
>>>> einen Kropf.
>>>
>>> Ganz schön überheblich hier, der Schöpfer von "wassersatt". ;-)
>>
>> Nicht überheblich, sondern faul. Ansonsten ich mir ja eine Umschreibung für
>> das Satt-Sein im Hinblick auf Trinken hätte einfallen lassen müssen.
>
> Und deshalb machst du die Anstrengung anderer herunter?
Ich mache sie nicht herunter, ich meine nur, die schönen, von anderen
erfunden Wörter sind genausoviel wert mein "wassersatt" - nämlich nichts.
Ein lustiges Spiel zwischendurch, mehr nicht.
> Das ist aber gar nicht fein, mein HERR,
> -- der DU DEINE Ansicht auch gerne mit den Worten einleitest:
> "Ich aber, wahrlich ich sage dir ...
Gab's da nicht einen, der desgleichen tat?
Ciao
Wolfram
--
Jeder Idiot kann die Wahrheit sagen, aber zum Lügen braucht es Intelligenz.
UNBEKANNT
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
> Aber wenn du halt so vor dich hin sprichst, hast du
> den Tonfall deiner Heimatregion mit drin, wenn du nicht gerade
> Rundfunksprecher oder sonstwie gezwungen bist, ständig den Einheitstrallala
> vor dich hinzumurmeln.
Mich hat keiner gezwungen, meine Muttersprache zu sprechen, und ich
lasse die mir nicht als Einheitstrallala abfertigen. Ich mochte nämlich
um 1990 herum das Einheits-Trallala gar nicht. Und für die mit der
Schweiz und Österreich ist eh niemand. Ok, niemand, auf den wir hören
sollten.
--
Oliver C.
Letzteres, bitterscheen, haben nicht ganz korrekt wiedergegeben.
Richtig ist vielmehr:
"Und für ein Trallala oder Wasauchimmersonstiges in Einheit mit den
Deutschen ist in der Schweiz und Österreich eh niemand. Wofür oder
wogegen die Piefke sind, ist in Österreich (und höchstwahrscheinlich
auch in der Schweiz) den meisten genaugenommen eh eigentlich sowieso
völlig blunzn." ;-)
Helmut
--
What's the use if a leg if you can't pull it?
> Abgesehen davon: Dies neue Wort für "wassersatt" haben wir so nötig wie
> einen Kropf.
Jedenfalls ist "wassersatt" um Längen besser als das völlig
undifferenzierte "sitt". Denn wiewohl es mir schon geschehen ist, daß ich
beim besten Willen kein Wasser mehr trinken konnte, ist mir selbiges beim
Bier noch nie vorgekommen.
Gruß, Michael
> Wofür oder wogegen die Piefke sind, ist in Österreich (und
> höchstwahrscheinlich auch in der Schweiz) den meisten
> genaugenommen eh eigentlich sowieso völlig blunzn." ;-)
Net ganz. Die RSR, die unseren Nachbarn im Norden*) so wichtig
war, auf die hätten CH und AT vermutlich gern verzichtet.
*) Totum pro parte: gemeint sind natürlich die Mitglieder der
einschlägigen Kommission.
M.
> Jedenfalls ist "wassersatt" um Längen besser als das völlig
> undifferenzierte "sitt".
How about "trinksatt"?
M., der nie daran gedacht hatte, in dieser völlig überflüssigen
Debatte auch mal eine Wortspende abzusondern.
>>> Manchmal kann man sagen: er ist besoffen! :( dh. er ist nicht mehr
>>> durstig.
>>
>> Nein, das heißt es nicht.
>
> Ersoffen paßt hier schon eher.
Das wirkt sich aber nicht nur auf den Durst aus.
>> Im Falle von essen heißt dieses Wort "satt", nur gibt es ein solches
>> auch für trinken?
>
> Ja, abgefüllt, stramm, breit .., usw.
Es gibt auch Getränke, die nicht brennbar sind.
> angela tat kund:
>
>> Danach habe ich mich uch schon gefragt, meines wissens gibt es dazu
>> kein passendes Gegenteil.
>> Man sagt einfach: Ich bin nicht mehr durstig oder Ich habe keinen Durst
>> mehr.
>> Man braucht in der Tat kein Wort dafür sonst gäbe es sicher eins.
>
> Stimmt. Es gibt ja auch Sprachen, in denen es keine Wörter
> für Ja und Nein gibt. Das wundert manche auch im ersten
> Moment, bis ihnen klar wird, daß man diese Wörter nicht
> unbedingt braucht.
Genauso wie schwarz und weiß? :-)
Kloar -- so wars ja auch gemeint.
> einschlägige Kommission.
Blöderweis' hat's bei denen ja net eing'schlagen!
Gibt es für diese Verfassung schon ein Wort? "Postingsatt" vielleicht?
Gruß,
Michael
> Am 23.01.2006, 11:23 Uhr, schrieb Wolfram Heinrich
> <wolfram...@yahoo.de>:
>
>> Abgesehen davon: Dies neue Wort für "wassersatt" haben wir so nötig wie
>> einen Kropf.
>
> Jedenfalls ist "wassersatt" um Längen besser als das völlig
> undifferenzierte "sitt".
Das hört man gerne.
> Denn wiewohl es mir schon geschehen ist, daß ich
> beim besten Willen kein Wasser mehr trinken konnte, ist mir selbiges beim
> Bier noch nie vorgekommen.
>
Weil Bier keinen Durscht nicht löscht, sondern diesen erzeugt.
"Drum hast du nach durchzechter Nacht
Auf Wasser Durst, daß es nur kracht"
wie der Dichter schreibt.
Ciao
Wolfram
--
Ein alter Weiser sagte und klagte, der Mensch sei leichter zu erlösen als
zu ernähren.
ERNST BLOCH
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
"Wortspende" - das erinnert mich an Ö 3. Auf Ö 3 gab's mal, vor vielen,
vielen Jahrhunderten, eine Sendung (eigentlich keine eigene Sendung,
sondern nur ein regelmäßiges Einschiebsel in einer anderen Sendung) mit dem
Titel "Bitte um eine kleine Wortspende". Da hat der Reporter ein Interview
gemacht mit einem Sozialpolitiker und ihn zum Thema "Pensionen" befragt.
Und der Fachmann hat über Altersruhebezüge gesprochen, der Reporter ganz
hinterfotzig über Übernachtungsetablissements. Und immer deutlicher ist der
Reporter geworden - und der Fachmann ist zwar ärgerlich geworden über die
dummen Fragen seines Gegenübers, gemerkt hat er nichts.
Dasselbe Spiel mit einem Juristen, Spezialist für Erbrecht. Der
Interviewer frägt ihn über Testamente aus, alte und neue und der Jurist
antwortet zum Thema letztwillige Verfügungen, während der Journalist
immer deutlicher vom "Alten Testament" und dem "Neuen Testament" spricht.
Ja, so direkt blöd sinds nicht, die Österreicher...
Ciao
Wolfram
--
Mit krampfhaft angespannter Blase lief ich durch den Wald von Kelheim
hinauf zur Befreiungshalle. Dort angekommen, klärte man mich über meinen
Irrtum auf.
Ein Blinder kratzt dem Anderen kein Auge aus.
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
> Lothar Frings wrote:
>
>> Es gibt ja auch Sprachen, in denen es keine Wörter
>> für Ja und Nein gibt. Das wundert manche auch im ersten
>> Moment, bis ihnen klar wird, daß man diese Wörter nicht
>> unbedingt braucht.
>
> Genauso wie schwarz und weiß? :-)
Wie das? Meines Wissens haben Sprachen mindestens zwei Farbwörter,
nämlich schwarz und weiß.
Abgesehen davon braucht man natürlich kein bestimmtes Wort unbedingt.
--
Oliver C.
45n31, 73w34
Temperature: -3.9°C (23 January 2006 5:00 PM EST)
> Weil Bier keinen Durscht nicht löscht, sondern diesen erzeugt.
Ich würde das für fast jedes alkoholische Getränk sowie auch für Cola
und Konsorten unterschreiben, nur für Bier und Äppelwoi nicht. Mich mit
Bier ernsthaft zu betrinken, fällt mir nicht leicht, bei den Mengen, die
man da braucht.
--
Oliver C.
45n31, 73w34
Temperature: -3.7°C (23 January 2006 6:00 PM EST)
> * Wolfram Heinrich wrote:
>
>> Weil Bier keinen Durscht nicht löscht, sondern diesen erzeugt.
>
> Ich würde das für fast jedes alkoholische Getränk sowie auch für Cola
> und Konsorten unterschreiben,
So ist es.
> nur für Bier und Äppelwoi nicht. Mich mit
> Bier ernsthaft zu betrinken, fällt mir nicht leicht, bei den Mengen, die
> man da braucht.
Es ist eine Sache des Trainings. Üben, üben und nochmals üben, dann winkt
dir die Palme des Siegers. Und: Bier macht durstig. Auch nach einem
Bierrausch wachst du am nächsten Morgen mit einem Riesenbrand auf.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, in der Früh ist der Morgen am schlimmsten.
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
<http://img.web.de/c/00/5C/61/2F.420>
Matthias
--
Die Regierungen der Päpste waren nur kurz, obgleich immer der Vater auf
den Sohn folgte. Prof. Galletti
Wer zum Kuckuck ist denn Prof. Galletti? => http://www.galletti.de/
== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
> Am Mon, 23 Jan 2006 18:41:06 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>> Mich mit
>> Bier ernsthaft zu betrinken, fällt mir nicht leicht, bei den Mengen, die
>> man da braucht.
Versteh ich jetzt nicht ganz. Du bist nach vier Maß noch nicht betrunken?
Oder was sind für Dich große Mengen Bier?
> Es ist eine Sache des Trainings. Üben, üben und nochmals üben, dann winkt
> dir die Palme des Siegers. Und: Bier macht durstig. Auch nach einem
> Bierrausch wachst du am nächsten Morgen mit einem Riesenbrand auf.
Schon, aber halt erst am nächsten Tag. Aber wie gesagt kann man Bier auch
ohne Durst trinken, bei Wasser gelingt es mir nicht. Ergo gibt's für mich
kein "biersatt".
Gruß, Michael
>>> Es gibt ja auch Sprachen, in denen es keine Wörter
>>> für Ja und Nein gibt. Das wundert manche auch im ersten
>>> Moment, bis ihnen klar wird, daß man diese Wörter nicht
>>> unbedingt braucht.
>>
>> Genauso wie schwarz und weiß? :-)
>
> Wie das? Meines Wissens haben Sprachen mindestens zwei Farbwörter,
> nämlich schwarz und weiß.
Ich wollte auf das Spiel hinaus, bei dem man nicht "ja", "nein", "schwarz"
oder "weiß" sagen darf. Man kann auch ohne diese Wörter auskommen, wenn's
auch manchmal schwierig ist.
> Abgesehen davon braucht man natürlich kein bestimmtes Wort unbedingt.
Allerdings.
> Schon, aber halt erst am nächsten Tag. Aber wie gesagt kann man Bier auch
> ohne Durst trinken, bei Wasser gelingt es mir nicht. Ergo gibt's für mich
> kein "biersatt".
Aber manchmal gibt es nicht satt zu trinken.
Jörg
> Am 24.01.2006, 01:29 Uhr, schrieb Wolfram Heinrich
> <wolfram...@yahoo.de>:
>
>> Es ist eine Sache des Trainings. Üben, üben und nochmals üben, dann winkt
>> dir die Palme des Siegers. Und: Bier macht durstig. Auch nach einem
>> Bierrausch wachst du am nächsten Morgen mit einem Riesenbrand auf.
>
> Schon, aber halt erst am nächsten Tag. Aber wie gesagt kann man Bier auch
> ohne Durst trinken, bei Wasser gelingt es mir nicht. Ergo gibt's für mich
> kein "biersatt".
>
Bei Bier ist nie der Punkt erreicht, wo du dir sagst: "Aus!"? Sakra.
Ciao
Wolfram
--
Ein Arschloch muß damit rechnen, ab und zu eins ausgewischt zu kriegen.
ERNST KAHL
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
> Bei Bier ist nie der Punkt erreicht, wo du dir sagst: "Aus!"? Sakra.
Was einem hier so alles in den Mund gelegt wird! Natürlich sag ich mir
"aus". oft schon nach einer Halben. Die Gründe sind vielfältig: ich muß
Auto fahren, ich geh ins Bett, mir ist schlecht, ich fall' unter den Tisch
... Nur ist das nie ein Sättigungsgefühl wie beim Essen.
Gruß, Mi "Oa Maß geht no, oane geht no nei" chael
> Am 24.01.2006, 01:29 Uhr, schrieb Wolfram Heinrich
> <wolfram...@yahoo.de>:
>
>> Am Mon, 23 Jan 2006 18:41:06 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>
>>> Mich mit Bier ernsthaft zu betrinken, fällt mir nicht leicht, bei
>>> den Mengen, die man da braucht.
>
> Versteh ich jetzt nicht ganz. Du bist nach vier Maß noch nicht betrunken?
> Oder was sind für Dich große Mengen Bier?
Ich glaub, das meiste, was ich je geschafft habe, waren zweieinhalb
Liter. Über einen langen Abend verteilt.
> Aber wie gesagt kann man Bier auch ohne Durst trinken, bei Wasser
> gelingt es mir nicht. Ergo gibt's für mich kein "biersatt".
Wenn Du jetzt das erste "man" auch noch in "ich" änderst, paßt alles
zusammen. An manchen Tagen krieg ich meine 0,33-Liter-Flasche Bier nicht
zu Ende, am nächsten Tag wundere ich mich über den Rest.
--
Oliver C.
Die demoskopische Hauptzielgruppe von "Focus" sind Maenner aus dem
gehobenen Mittelstand zwischen 40 und 65 (IQ, nicht Alter).
Andreas Kabel in de.etc.sprache.deutsch
> An manchen Tagen krieg ich meine 0,33-Liter-Flasche Bier nicht
> zu Ende, am nächsten Tag wundere ich mich über den Rest.
Ich möchte mal den Aufruhr in Deutschland nach Einführung von
0,2-l-Bierflaschen erleben. ;)
> Ich wollte auf das Spiel hinaus, bei dem man nicht "ja", "nein", "schwarz"
> oder "weiß" sagen darf.
Ich hab jetzt mal einen langen Schlauch bei Ebay eingestellt, falls
jemand sowas braucht.
--
Oliver C.
Verschrei's net -- den (NR-)Westgermanen trau ich alles zu, immerhin
sind diese Fingerhüte doch das, was sie in Kölle als ganzes Glas von
ihrem "Bier" verzapfen!
Beimirzulande heißt das "Pfiff", und davon trinkt man etliche im
Stehen, wenn die Biertrinkerei schon längst vorbei ist und man sich
vor einer halben Stunde verabschiedet hat und eigentlich schon längst
nicht nur auf dem Heimweg, sondern fast schon zuhause ist. Ansonsten
passiert's einem, daß der Kellner auf eine solche Bestellung sagt
"Wårt bist an Duascht håst!"
>* Wolfram Heinrich wrote:
>
>> Weil Bier keinen Durscht nicht löscht, sondern diesen erzeugt.
>
>Ich würde das für fast jedes alkoholische Getränk sowie auch für Cola
>und Konsorten unterschreiben, nur für Bier und Äppelwoi nicht. Mich mit
>Bier ernsthaft zu betrinken, fällt mir nicht leicht, bei den Mengen, die
>man da braucht.
Versuchs mal mit Doppelbock und ähnlichem..
Mit amerikanischem Bier (Limonade mit Biergeschmack) dürfte das
in der Tat schwerfallen.
> Am 24.01.2006, 12:35 Uhr, schrieb Wolfram Heinrich
> <wolfram...@yahoo.de>:
>
>> Bei Bier ist nie der Punkt erreicht, wo du dir sagst: "Aus!"? Sakra.
>
> Was einem hier so alles in den Mund gelegt wird!
Es ist der Wahnsinn.
> Natürlich sag ich mir
> "aus". oft schon nach einer Halben. Die Gründe sind vielfältig: ich muß
> Auto fahren, ich geh ins Bett, mir ist schlecht, ich fall' unter den Tisch
> ... Nur ist das nie ein Sättigungsgefühl wie beim Essen.
>
Weil du das Bier ja doch nicht trinkst, weil du durstig bist - oder? Gegen
Durst genügt ein halber Liter, war er sehr groß vielleicht ein Liter. Dann
ist aber Ruh. Kein Mensch trinkt in kurzer Zeit freiwillig mehr als einen
Liter eines nichtalkoholischen Getränks.
Ciao
Wolfram
--
Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
NOËL COWARD
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
> Oliver Cromm <lispa...@internet.uqam.ca> schrieb vorher:
>
>>* Wolfram Heinrich wrote:
>>
>>> Weil Bier keinen Durscht nicht löscht, sondern diesen erzeugt.
>>
>>Ich würde das für fast jedes alkoholische Getränk sowie auch für Cola
>>und Konsorten unterschreiben, nur für Bier und Äppelwoi nicht. Mich mit
>>Bier ernsthaft zu betrinken, fällt mir nicht leicht, bei den Mengen, die
>>man da braucht.
>
> Versuchs mal mit Doppelbock und ähnlichem..
Für ungeduldige Trinker gibt's Turbobier, vulgo Schnaps, das im 11.
Jahrhundert ein spanischer, also muselmanischer Student an der
medizinischen Hochschule Salerno erfunden hat. Und wer vom Bier nicht
lassen will und trotzdem den Express-Rausch sucht, für den gibt's
Hopfenschnaps und Hopfenlikör.
Prost
Wolfram
--
Solange du noch keinen Unsichtbaren gesehen hast, kannst du nicht sagen, es
gäbe keinen.
BÄRBL HEINRICH
http://www.theodor-rieh.de/
http://www.theodor-rieh.de/Heinrich/
>Mich mit
>Bier ernsthaft zu betrinken, fällt mir nicht leicht, bei den Mengen, die
>man da braucht.
Kann ich verstehen, bei _dem_ Bier...
Gruß Uwe
--
Wenn irgendetwas »Reform« heißt in Deutschland, sind
übelwollende Spießgesellen am Werk, um eine Sache, die
zuvor einigermaßen erträglich war, rücksichtslos
zugrundezurichten. Thomas Blum, "Jungle World", 21.7.2004
Als homöopathisches Mittel zur Behandlung von Nüchternheit etwa?
Gruß,
Michael
> ist aber Ruh. Kein Mensch trinkt in kurzer Zeit freiwillig mehr als einen
> Liter eines nichtalkoholischen Getränks.
Diese Bayern blicken einfach nicht über ihren Bierglasrand hinaus.
Ich trinke öfter mal schnell anderthalb Liter Wasser vor dem
Schlafengehen. Eine 1.5-l-PET-Flasche mit einfachem Leitungswasser.
Ich schlaf dann besser.
Jodok (2 Jahre, 15 kg) zieht morgens ohne weiteres einen halben Liter
Ovomaltine rein, dauert keine Viertelstunde. Auf mein Körpergewicht
umgerechnet sind das 2.5 l; das wär mir dann doch zuviel.
- Andi