Thorsten Albrecht:
>>Dann erkläre mir, warum ein Backupsystem Windows vermurksen muss.
>>Warum muss es die Windows-Sicherung sabotieren, den Ruhezustand vermurksen,
>>weitere Windowsfehler siehe Link, oder sogar den Gebrauch der Registrierung
>>virtualisieren? Letzteres ist ein schwerer Eingriff ins OS.
> Es vermurkst HIER überhaupt nichts. Vielleicht bei Dir bei Deinen
> sporadischen Tests, aber nicht im produktiven Einsatz
Inwiefern unterscheidet sich ein Test vom ernsthaften Einsatz?
Merkt das Programm etwa, dass es nur getestet werden soll, und ist dann
weniger willig?
> (hier
Das kann sein.
> und anderswo). Bitte poste jetzt nicht wieder irgendwelche Links aus
> irgendwelchen Foren, die das Gegenteil beweisen...
Von "anderswo" hast du genau keine Ahnung. Und jeder Fehler, der anderswo
berichtet wird, ist eben einer.
> Ansonsten: Du rätst doch sowieso von der Windows-Sicherung andauernd
> ab, dann dürfte es Dir auch egal sein, ob Acronis sich anstelle dieser
> einklinkt (was vmtl. gar nicht so schlecht ist) oder nicht.
Ach, wenn jemand also beides benutzen will, guckt er in die Röhre?
Oder er deinstalliert Acronis, will dann wieder die Win-Sicherung nutzen -
kaputt. Soviel zu "verursacht keine Windows-Fehler...
> Auch
> nicht den Ruhezustand, den hat es übrigens noch nie vermurkst.
Hatte hier kürzlich jemand berichtet. Nach Deinstallation von Acronis war
der Ruhezustand kaputt. Da ich's nicht glauben wollte, hatte ich Acronis
installiert, wieder deinstalliert, Ruhezustand war auch hier kaputt.
> Mit dem Argument der Registry-Virtualisierung kann ich leider nichts
> anfangen...
Damit ist dieses "Try & Decide" gemeint. Wenn man's aktiviert, werden
Schreibvorgänge in die Registrierung wirrtualisiert. Sie landen also
woanders. Sehr viel Fehlerpotenzial in so einer Sache.
>>> Jedes komplexere
>>> Backupsystem, von einfachen Imaging-Programmen wie DriveSnapshot
>>> einmal abgesehen, besteht aus einer Vielzahl verschiedener Services,
>>> Agenten, Verwaltungsprogrammen und Utilities.
>>Paragon Backup & Recovery etabliert IMHO auch keinen einzigen
>>Dienst oder Autostart-Task. Weitere schlanke Programme existieren.
> Ein komplexes Backupprogramm MUSS Autostarts etc. haben. Es muss
> nämlich komplexe Rotationsaufgaben vollautomatisch ablaufen lassen, es
> muss Mails schreiben, wenn irgendwas nicht klappt etc. pp. Es sollte
> einen übersichtlichen Scheduler haben, der besser als der
> Windows-Taskplaner ist und es sollte eine übersichtliche
> Log-Verwaltung haben.
Quatsch, das kann es auch erst dann einrichten, wenn jemand diese Features
verwenden will, nicht per Default. Warum muss per Default ein Scheduler
eingerichtet werden, wenn der User das niemals verwenden will?
Autostart bei 2012:
TrueImageMonitor.exe
schedhlp.exe
scheduler2 Service
Acronis Nonstop Backup-dienst
Acronis Sync Agent Service
Argh! Wenn jedes Programm so was machen würde...
>>> Schon mal ein
>>> professionelles Backupprogramm wie ArcServe gesehen? Dagegen ist
>>> TrueImage gar nichts. Das Teil besteht aus so viel Services, dass Du
>>> gar nicht mehr durchblickst. Aber auch das ist kein "Betriebssystem".
>>Das dürfte dann auch eine KB haben, gegen die die Acronis-KB gar nichts ist.
>>Mein professionelles Backup-System ist "Robocopy.exe". Die Möglichkeiten
>>sind riesig. Für Images snapshot.exe. Zwei winzige Echsen. Null Auswirkung
>>aufs System.
> Ich nutze auch robocopy, insofern weiß ich, wovon ich rede.. Aber das
> ist nichts gegen ein professionelles Backupprogramm mit
> übersichtlicher Verwaltungsmöglichkeit. Dafür hat es andere Vorteile.
>
> Oder hat Dir robocopy schon mal eine Mail geschrieben, dass die Platte
> voll war? Oder bietet Dir robocopy das automatische Aufräumen von
> Backups, die älter als 6 Monate sind? Für all solche Features sind
> kleine Skripte notwendig, die das System mit der Zeit unwartbar
> machen.
Siehe oben, es muss bei Installation nicht ein riesen Zirkus aktiviert
werden, wenn der User ihn gar nicht verwenden will.
> Du mußt auch mal akzeptieren, dass es nicht nur Deine Lösung gibt,
> sondern andere Ansätze auch ihre Vorteile haben.
Du hast mich immer noch nicht verstanden. Wenn ich mehrere Programme zur
Sicherung zur Auswahl habe und jedes von den Funktionen her meinen
Anforderungen gerecht wird, nehme ich das, das am kleinsten und einfachsten
ist, sich am wenigsten in Windows eingräbt. Das ist doch eigentlich ein
Gebot der Vernunft.
> Und das heißt noch
> lange nicht, dass Deine Tools nicht auch diverse Vorteile haben, wie
> gesagt, ich nutze sie auch. Aber eben auch TrueImage, so lange es
> keine Probleme macht. Dass es in deren Programmentwicklung auch
> fehlerhafte Versionen gab, will ich gar nicht bestreiten. Aber zeig
> mir Programme, die noch nie Fehler hatten.
Wenn ganz bestimmte Anforderungen nur von Programm X und von keinem anderen
erfüllt werden, dann muss man halt dieses nehmen. Wenn aber Leute einfach
nur Images erstellen wollen, wäre es nicht ratsam, sich ein Monster nach
Symandreck-Art in den Pelz zu setzen.