habe hier ein Board mit einer eingebauten Netzwerkschnittstelle.
Auf dem Chip steht drauf
RTL 8019AS und drunter
97161A1
Kennt irgendjemand einen Treiber dafür?
Oder eine Distri, die diese NW-Karte unterstützt?
Gruß
Gerhard
PS: Tante Gurgel redet, ohne was zu sagen
--
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/
Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an debian-user-g...@lists.debian.org
mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an listm...@lists.debian.org (engl)
* On Fri, Dec 18, 2009 at 03:17:18PM +0100 Gerhard Brandenburg wrote:
> RTL 8019AS
autsch... Kein guter Chip. Hat auch interessante "Kritiken" im
Kernel-Modul-Quelltext. ;)
> Kennt irgendjemand einen Treiber daf�r?
"ne". (Kernel-Compile-Option: CONFIG_NE2000)
Es handelt sich um einen der vor anderthalb bis zwei Jahrzenten
beliebten NE2000-kompatiblen Netzwerkchips.
Das Laden des Treibers wird z.B. unter
http://www.hirner.at/archives/2580 exemplarisch benutzt.
�brigens kann der Chip sowohl mit ISA-PnP als auch ohne benutzt werden.
Fr�her gab es dazu eine DOS-Tool, welches zur Einstellung genutzt werden
konnte. Wenn du es brauchst, kann ich suchen, ob ich es irgendwo noch
finde.
HTH,
Spiro.
--
Spiro R. Trikaliotis http://opencbm.sf.net/
http://www.trikaliotis.net/ http://www.viceteam.org/
jetzt habe ich auf anderer Ebene mit dem Board gebastelt.
Am Freitag, 18. Dezember 2009 schrieb Spiro Trikaliotis:
> Hallo Gerhard,
>
> * On Fri, Dec 18, 2009 at 03:17:18PM +0100 Gerhard Brandenburg wrote:
> > RTL 8019AS
>
> autsch... Kein guter Chip. Hat auch interessante "Kritiken" im
> Kernel-Modul-Quelltext. ;)
>
> > Kennt irgendjemand einen Treiber dafür?
>
> "ne". (Kernel-Compile-Option: CONFIG_NE2000)
>
> Es handelt sich um einen der vor anderthalb bis zwei Jahrzenten
> beliebten NE2000-kompatiblen Netzwerkchips.
Der ne -Treiber funktioniert prinzipiell, es kommt allerdings kein Kontakt zum
Netzwerk zustande.
In einer Mail wurde die Meinung vertreten, dass dieser Treiber sowohl BNC als
auch Cat-Verkabelung anspricht, dass aber im Falle von Linux offensichtlich
die BNC-Variante aktiviert ist, obwohl es nur einen RJ11-Stecker gibt.
>
> Das Laden des Treibers wird z.B. unter
> http://www.hirner.at/archives/2580 exemplarisch benutzt.
>
> Übrigens kann der Chip sowohl mit ISA-PnP als auch ohne benutzt werden.
> Früher gab es dazu eine DOS-Tool, welches zur Einstellung genutzt werden
> konnte. Wenn du es brauchst, kann ich suchen, ob ich es irgendwo noch
> finde.
das wäre vielleicht hilfreich.
>
> HTH,
> Spiro.
>
> --
> Spiro R. Trikaliotis http://opencbm.sf.net/
> http://www.trikaliotis.net/ http://www.viceteam.org/
Gruß
Gerhard
Mich interessiert mal über welchen Bus der Chip angehängt ist.
Er könnte auch über PCI dran hängen.
Rein aus Interesse habe ich mal ein bisschen danach gesucht und fand
eine ausführliche Seite direkt beim Hersteller Realtek:
http://www.realtek.com.tw/products/productsView.aspx?Langid=1&PFid=15&Level=4&Conn=3&ProdID=22
Dort bekommst du auch das Datenblatt zu den Chip.
Unter Software und Linux bekommst du eine Erklärung aus dem Jahre 2000
wie man den Chip zum laufen bringt (kurz gesagt: Module 'ne').
Der Chip kann über Jumper konfiguriert werden, aber auch Jumperlos
arbeiten.
Schau mal ob du auf deinem Mainboard (damals hies es noch Motherboard)
irgendwelche Jumper hast, die mit dem Netzwerk-Chip etwas zutun haben.
Welches Board ist es denn genau?
>
> Es handelt sich um einen der vor anderthalb bis zwei Jahrzenten
> beliebten NE2000-kompatiblen Netzwerkchips.
>
> Das Laden des Treibers wird z.B. unter
> http://www.hirner.at/archives/2580 exemplarisch benutzt.
>
> Übrigens kann der Chip sowohl mit ISA-PnP als auch ohne benutzt werden.
> Früher gab es dazu eine DOS-Tool, welches zur Einstellung genutzt werden
> konnte. Wenn du es brauchst, kann ich suchen, ob ich es irgendwo noch
> finde.
Das DOS-Tool mit dem man den Chip permanent konfigurieren kann, bekommt
man auch noch auf der Realtek-Seite unter Software.
mfG Sascha
Am Freitag, 15. Januar 2010 schrieb Sascha Reißner:
> Am Freitag, den 18.12.2009, 18:14 +0100 schrieb Spiro Trikaliotis:
> > Hallo Gerhard,
> >
> > * On Fri, Dec 18, 2009 at 03:17:18PM +0100 Gerhard Brandenburg wrote:
> > > RTL 8019AS
> >
> > autsch... Kein guter Chip. Hat auch interessante "Kritiken" im
> > Kernel-Modul-Quelltext. ;)
> >
> > > Kennt irgendjemand einen Treiber dafür?
> >
> > "ne". (Kernel-Compile-Option: CONFIG_NE2000)
>
> Mich interessiert mal über welchen Bus der Chip angehängt ist.
> Er könnte auch über PCI dran hängen.
>
> Rein aus Interesse habe ich mal ein bisschen danach gesucht und fand
> eine ausführliche Seite direkt beim Hersteller Realtek:
> http://www.realtek.com.tw/products/productsView.aspx?Langid=1&PFid=15&Level
>=4&Conn=3&ProdID=22 Dort bekommst du auch das Datenblatt zu den Chip.
> Unter Software und Linux bekommst du eine Erklärung aus dem Jahre 2000
> wie man den Chip zum laufen bringt (kurz gesagt: Module 'ne').
> Der Chip kann über Jumper konfiguriert werden, aber auch Jumperlos
> arbeiten.
> Schau mal ob du auf deinem Mainboard (damals hies es noch Motherboard)
> irgendwelche Jumper hast, die mit dem Netzwerk-Chip etwas zutun haben.
kann ich leider mangels Manual nicht feststellen
> Welches Board ist es denn genau?
das ist ja das Spannende:
es ist ein Cyrix486DX4-Board in doppelter Zigarettenschachtelgröße mit einem
DiskOnChip-Baustein.
Hat keinen Bus und keine Slots, aber Floppy-, IDE-, LCD-, Tastatur-, serial-,
Parallel-, Netzwerk- und VGA-Anschluss. Memory ist 32 MB
Es muss auch noch eine SCSI- und USB-Anschluss geben, weil Sarge das beim
Hochfahren initialisiert, aber welche Anschlüsse das am Board sind, kann ich
leider nicht feststellen.
Typebezeichnung oder sowas ist nicht zu finden, auf der DiskOnChip-Seite gibt
es auch keinen Hinweis. Manual ist natürlich nicht vorhanden.
Mit dem SmartBootManager kann ich das eingebaute Caldera DR-DOS booten und
komme mit den diversen WfW 3.11-Dateien auf DOS-Ebene mit der
onboard-Netzwerkkarte über das Netzwerk problemlos auf meinen Samba-Server.
Die Einstellungen sind irq 5 und io x220
Unter Linux habe ich die Karte mit modprobe ohne weiters einbinden können, irq
5 wird automatisch gefunden und wird mit ifconfig mit statischer Adresse
angezeigt.
Allerdings kommt dann die "watchdog netdev eth0 transmit timed out", was auf
einen Interrupt-Konflikt deuten könnte --> siehe weiter unten
>
> > Es handelt sich um einen der vor anderthalb bis zwei Jahrzenten
> > beliebten NE2000-kompatiblen Netzwerkchips.
> >
> > Das Laden des Treibers wird z.B. unter
> > http://www.hirner.at/archives/2580 exemplarisch benutzt.
> >
> > Übrigens kann der Chip sowohl mit ISA-PnP als auch ohne benutzt werden.
> > Früher gab es dazu eine DOS-Tool, welches zur Einstellung genutzt werden
> > konnte. Wenn du es brauchst, kann ich suchen, ob ich es irgendwo noch
> > finde.
ich habe es mir von der Realtek-Seite geholt und über eine DOS-Bootdiskette
gestartet, zeigt aber interessanterweise irq 11 an.
Die pnp-Einstellung auf jumperless zu ändern erfordert laut Setup-Programm ein
Umjumpern, allerdings ist mir nicht bekannt, welcher Jumper das sein könnte.
Damit habe ich im Augenblick keine Möglichkeit, den watchdog-Fehler in den
Griff zu bekommen.
>
> Das DOS-Tool mit dem man den Chip permanent konfigurieren kann, bekommt
> man auch noch auf der Realtek-Seite unter Software.
>
> mfG Sascha
Gruß
Gerhard
[snip]
> > Welches Board ist es denn genau?
> das ist ja das Spannende:
> es ist ein Cyrix486DX4-Board in doppelter Zigarettenschachtelgröße mit einem
> DiskOnChip-Baustein.
> Hat keinen Bus und keine Slots, aber Floppy-, IDE-, LCD-, Tastatur-, serial-,
> Parallel-, Netzwerk- und VGA-Anschluss. Memory ist 32 MB
> Es muss auch noch eine SCSI- und USB-Anschluss geben, weil Sarge das beim
> Hochfahren initialisiert, aber welche Anschlüsse das am Board sind, kann ich
> leider nicht feststellen.
>
> Typebezeichnung oder sowas ist nicht zu finden, auf der DiskOnChip-Seite gibt
> es auch keinen Hinweis. Manual ist natürlich nicht vorhanden.
Diese Angaben deuten auf ein Industrial PC hin.
Bei deiner Größenangabe (doppelter Zigarettenschachtelgröße) denke ich
an ein 3,5"-Board.
Es wäre jetzt ein absoluter Zufallstreffer wenn es stimmt, aber gefunden
habe ich das hier:
http://www.cjb.it/CPU-All-In-One_EN.htm#MSC-4821
> Mit dem SmartBootManager kann ich das eingebaute Caldera DR-DOS booten und
> komme mit den diversen WfW 3.11-Dateien auf DOS-Ebene mit der
> onboard-Netzwerkkarte über das Netzwerk problemlos auf meinen Samba-Server.
> Die Einstellungen sind irq 5 und io x220
>
> Unter Linux habe ich die Karte mit modprobe ohne weiters einbinden können, irq
> 5 wird automatisch gefunden und wird mit ifconfig mit statischer Adresse
> angezeigt.
> Allerdings kommt dann die "watchdog netdev eth0 transmit timed out", was auf
> einen Interrupt-Konflikt deuten könnte --> siehe weiter unten
> >
> > > Es handelt sich um einen der vor anderthalb bis zwei Jahrzenten
> > > beliebten NE2000-kompatiblen Netzwerkchips.
> > >
> > > Das Laden des Treibers wird z.B. unter
> > > http://www.hirner.at/archives/2580 exemplarisch benutzt.
> > >
> > > Übrigens kann der Chip sowohl mit ISA-PnP als auch ohne benutzt werden.
> > > Früher gab es dazu eine DOS-Tool, welches zur Einstellung genutzt werden
> > > konnte. Wenn du es brauchst, kann ich suchen, ob ich es irgendwo noch
> > > finde.
> ich habe es mir von der Realtek-Seite geholt und über eine DOS-Bootdiskette
> gestartet, zeigt aber interessanterweise irq 11 an.
> Die pnp-Einstellung auf jumperless zu ändern erfordert laut Setup-Programm ein
> Umjumpern, allerdings ist mir nicht bekannt, welcher Jumper das sein könnte.
> Damit habe ich im Augenblick keine Möglichkeit, den watchdog-Fehler in den
> Griff zu bekommen.
Ohne Manual kommt man da nicht weiter wenn es um Jumper geht.
Eine Möglichkeit wäre die $Suchmaschine mit den Eckdaten des Boards zu
füttern und dann vergleichen.
Eine andere Möglichkeit wäre mal die BIOS-Identifikation aufzuschreiben.
Die erscheint normal beim booten, wenn die CPU erkannt und der Speicher
hochgezählt wird, am unteren Bildschirmrand.
Ist meistens eine recht lange Nummer.
In dieser Nummer ist der Board-Hersteller codiert enthalten.
Mit der BIOS-ID und dieser Seite konnte ich schon oft einen Hersteller
rausfinden:
http://www.wimsbios.com/
viel Glück beim suchen
mfG Sascha
entschuldige die sp锟絫e Antwort, ich habe deine Mail leider komplett
锟絙ersehen.
* On Thu, Jan 14, 2010 at 07:26:33PM +0100 Gerhard Brandenburg wrote:
> Am Freitag, 18. Dezember 2009 schrieb Spiro Trikaliotis:
> > Es handelt sich um einen der vor anderthalb bis zwei Jahrzenten
> > beliebten NE2000-kompatiblen Netzwerkchips.
> Der ne -Treiber funktioniert prinzipiell, es kommt allerdings kein Kontakt zum
> Netzwerk zustande.
> In einer Mail wurde die Meinung vertreten, dass dieser Treiber sowohl BNC als
> auch Cat-Verkabelung anspricht, dass aber im Falle von Linux offensichtlich
> die BNC-Variante aktiviert ist, obwohl es nur einen RJ11-Stecker gibt.
Ich hatte damals mit meinem RTL8019-Doppel-Board (PC/104) auch starke
Probleme. Erst Abschalten von PnP hat geholfen. Dabei hatte ich gelernt,
dass sich der RTL8019 manchmal Einstellungen merkt.
Sprich: Nach dem Umstellen von Einstellungen mu锟絫e ich den Rechner
abschalten und etwa 30 Minuten warten (!). Erst danach war die 锟絥derung
(voll) aktiv. Sehr toll! :(
Zu dem "voll aktiv": So hat man z.B. PnP ausgeschaltet und einen IRQ per
Hand vergeben. Trotzdem nutzte der RTL8019 noch den IRQ, den er per PnP
bekommen hatte. Auch kurzzeitiges Abschalten half nicht.
> > 锟絙rigens kann der Chip sowohl mit ISA-PnP als auch ohne benutzt werden.
> > Fr锟絟er gab es dazu eine DOS-Tool, welches zur Einstellung genutzt werden
> > konnte. Wenn du es brauchst, kann ich suchen, ob ich es irgendwo noch
> > finde.
> das w锟絩e vielleicht hilfreich.
Ich glaube, dass du das Tool inzwischen auf der Realtek-Seite gefunden
hast. Falls nicht, kann ich dir "meine" Version trotzdem noch schicken.
Beste Gr锟斤拷e,
Spiro.
--
Spiro R. Trikaliotis http://opencbm.sf.net/
http://www.trikaliotis.net/ http://www.viceteam.org/
Am Freitag, 15. Januar 2010 schrieb Sascha Reißner:
> Am Freitag, den 15.01.2010, 10:49 +0100 schrieb Gerhard Brandenburg:
> > Hallo Sascha,
> >
> > Am Freitag, 15. Januar 2010 schrieb Sascha Reißner:
>
> [snip]
>
> > > Welches Board ist es denn genau?
> >
> > das ist ja das Spannende:
> > es ist ein Cyrix486DX4-Board in doppelter Zigarettenschachtelgröße mit
> > einem DiskOnChip-Baustein.
<snip>
>
> Diese Angaben deuten auf ein Industrial PC hin.
> Bei deiner Größenangabe (doppelter Zigarettenschachtelgröße) denke ich
> an ein 3,5"-Board.
> Es wäre jetzt ein absoluter Zufallstreffer wenn es stimmt, aber gefunden
> habe ich das hier:
> http://www.cjb.it/CPU-All-In-One_EN.htm#MSC-4821
B I N G O O O O O
>
> > Mit dem SmartBootManager kann ich das eingebaute Caldera DR-DOS booten
> > und komme mit den diversen WfW 3.11-Dateien auf DOS-Ebene mit der
> > onboard-Netzwerkkarte über das Netzwerk problemlos auf meinen
> > Samba-Server. Die Einstellungen sind irq 5 und io x220
> >
> > Unter Linux habe ich die Karte mit modprobe ohne weiters einbinden
> > können, irq 5 wird automatisch gefunden und wird mit ifconfig mit
> > statischer Adresse angezeigt.
> > Allerdings kommt dann die "watchdog netdev eth0 transmit timed out", was
> > auf einen Interrupt-Konflikt deuten könnte --> siehe weiter unten
> >
> > > > Es handelt sich um einen der vor anderthalb bis zwei Jahrzenten
> > > > beliebten NE2000-kompatiblen Netzwerkchips.
> > > >
> > > > Das Laden des Treibers wird z.B. unter
> > > > http://www.hirner.at/archives/2580 exemplarisch benutzt.
> > > >
> > > > Übrigens kann der Chip sowohl mit ISA-PnP als auch ohne benutzt
> > > > werden. Früher gab es dazu eine DOS-Tool, welches zur Einstellung
> > > > genutzt werden konnte. Wenn du es brauchst, kann ich suchen, ob ich
> > > > es irgendwo noch finde.
> >
> > ich habe es mir von der Realtek-Seite geholt und über eine
> > DOS-Bootdiskette gestartet, zeigt aber interessanterweise irq 11 an.
> > Die pnp-Einstellung auf jumperless zu ändern erfordert laut
> > Setup-Programm ein Umjumpern, allerdings ist mir nicht bekannt, welcher
> > Jumper das sein könnte. Damit habe ich im Augenblick keine Möglichkeit,
> > den watchdog-Fehler in den Griff zu bekommen.
Habe die Netzwerkkarte mit rset8019.exe von der realtek-Seite umkonfiguriert,
auf irq 11 und io 220, dafür brauchte ich keine Jumper
Jetzt läuft alles, wie es soll.
Ist ein schnuckeliger low power consumption server unter sarge geworden.
Eisfair läuft als kleiner Home-Server ebenfalls.
Sind natürlich beides keine high performance-Geräte, aber reichen für zu Hause
locker aus.
>
> Ohne Manual kommt man da nicht weiter wenn es um Jumper geht.
> Eine Möglichkeit wäre die $Suchmaschine mit den Eckdaten des Boards zu
> füttern und dann vergleichen.
> Eine andere Möglichkeit wäre mal die BIOS-Identifikation aufzuschreiben.
> Die erscheint normal beim booten, wenn die CPU erkannt und der Speicher
> hochgezählt wird, am unteren Bildschirmrand.
> Ist meistens eine recht lange Nummer.
> In dieser Nummer ist der Board-Hersteller codiert enthalten.
> Mit der BIOS-ID und dieser Seite konnte ich schon oft einen Hersteller
> rausfinden:
> http://www.wimsbios.com/
>
> viel Glück beim suchen
>
> mfG Sascha
Vielen Dank für Deine Such- und Nachdenk-Hilfe.
ein sehr zufriedener
Gerhard
> Eisfair läuft als kleiner Home-Server ebenfalls.
> ein sehr zufriedener
> Gerhard
Das ist ja mal sehr schön zu hören an dieser Stelle. :-)
Gruß
Alex
--
»With the first link, the chain is forged. The first speech censured,
the first thought forbidden, the first freedom denied, chains us all
irrevocably.« (Jean-Luc Picard, quoting Judge Aaron Satie)
*** GnuPG-FP: 02C8 A590 7FE5 CA5F 3601 D1D5 8FBA 7744 CC87 10D0 ***
> Ist ein schnuckeliger low power consumption server unter sarge
> geworden.
Warum eigentlich Sarge?
Selbst mein ASUS WL-500g Premium läßt ohne Probleme Lenny laufen:
gayatri:~# cat /etc/debian_version
5.0.3
gayatri:~# cat /proc/cpuinfo
system type : Broadcom BCM47XX
processor : 0
cpu model : Broadcom BCM3302 V0.6
BogoMIPS : 263.78
wait instruction : yes
microsecond timers : yes
tlb_entries : 32
extra interrupt vector : yes
hardware watchpoint : no
ASEs implemented :
shadow register sets : 1
core : 0
VCED exceptions : not available
VCEI exceptions : not available
gayatri:~# free -m
total used free shared buffers cached
Mem: 28 24 3 0 1 15
-/+ buffers/cache: 7 21
Swap: 191 0 191
Naja gut, könnte fast sein, dass ein Cyrix486DX4 langsamer ist ;).
Aber wie zu sehen ist, braucht das Debian mit openntpd, dnsmasq, OpenSSH,
und 2.6.30 kernel nicht allzuviel Speicher. Es sind von 32 MB, die
offenbar nicht komplett genutzt werden können, noch 21 MB frei.
Also bin ich gar nicht mal sicher, dass Lenny mehr Resourcen braucht als
Sarge.
Ciao,
--
Martin 'Helios' Steigerwald - http://www.Lichtvoll.de
GPG: 03B0 0D6C 0040 0710 4AFA B82F 991B EAAC A599 84C7
wenn ich das richtig sehe, sind das 39 komma irgendwas bogomips
>
> Aber wie zu sehen ist, braucht das Debian mit openntpd, dnsmasq, OpenSSH,
> und 2.6.30 kernel nicht allzuviel Speicher. Es sind von 32 MB, die
> offenbar nicht komplett genutzt werden können, noch 21 MB frei.
>
> Also bin ich gar nicht mal sicher, dass Lenny mehr Resourcen braucht als
> Sarge.
Dass Sarge nicht den ganzen Speicher braucht, habe ich auch mit Begeisterung
festgestellt. Es sind etwa 30 MB insgesamt zur Verfügung, der Rest auf 32
wird abgezwackt.
Allerdings behauptet Etch, dass der Installer mindestens 32 MB braucht, aber
es scheint, als würde Etch den Wert aus der Chip-Größe nehmen, es kamen keine
Beschwerden als ich es probiert habe.
Allerdings hat die Installation von der CD 1 trotz swap auf einer Partition so
lange gedauert, dass ich es gelassen habe.
Sarge war schneller.
Bei Lenny allerdings war definitiv Schluss: Absturz.
Es kam ein Haufen kryptischer Werte am Bildschirm, dann habe ich drauf
verzichtet . .
Lt Manual des Debian-Installer Team sollten allerdings die 32 MB ausreichen..
>
> Ciao,
Auf jeden Fall vielen Dank für das Interesse
>> Warum eigentlich Sarge?
>> Selbst mein ASUS WL-500g Premium lᅵᅵt ohne Probleme Lenny laufen:
>> gayatri:~# cat /proc/cpuinfo
>> cpu model : Broadcom BCM3302 V0.6
>> BogoMIPS : 263.78
>> Naja gut, kᅵnnte fast sein, dass ein Cyrix486DX4 langsamer ist ;).
> wenn ich das richtig sehe, sind das 39 komma irgendwas bogomips
BogoMIPS sind genau das: "Bogus" und schon gar nicht zwischen
verschiedenen Architekturen oder gar verschiedenen Steppings einzelner
CPUs zu vergleichen.
> Allerdings hat die Installation von der CD 1 trotz swap auf einer Partition so
> lange gedauert, dass ich es gelassen habe.
So ein System wᅵrde ich eh niemals mittels Installer direkt
installieren, sondern auf einem anderen System mittels debootstrap
vorbereiten.
Sᅵ
--
Sig lost. Core dumped.
> Selbst mein ASUS WL-500g Premium läßt ohne Probleme Lenny laufen:
V1 oder V2?
> gayatri:~# cat /etc/debian_version
> 5.0.3
Nach welcher Anleitung bist Du dabei vorgegangen?
http://www.debwrt.net ?
--
Mfg,
Michael
registered Linux user #484891 (http://counter.li.org)
Das weiß ich im Moment gar nicht mal so genau. Sehe auch keinen direkten
Hinweis auf dem Gerät.
> > gayatri:~# cat /etc/debian_version
> > 5.0.3
>
> Nach welcher Anleitung bist Du dabei vorgegangen?
>
> http://www.debwrt.net ?
Nein,
http://wpkg.org/Running_Debian_on_ASUS_WL-500G_deluxe
Klappt super. Mal sehen, vielleicht gibts so ein Teil ja auch mal mit
mindestens 64 oder 128 MB Speicher und etwas mehr CPU bei ähnlichem
Stromverbrauch (ca. 7-10 Watt, je nachdem, ob ein USB-Stick dranhängt oder
nicht).
Bei Interesse suche ich mal meine Mail an die Linux User Schwabach
Mailingliste mit weiteren Hinweisen zu meinen Erfahrungen.
Hmmm, komisch.
Nun, ich hab das wie Sven vorschlägt, gemacht. Allerdings hab ich das
Debian-Image nicht selbst mit debootstrap erstellt, sondern von
http://wpkg.org/Running_Debian_on_ASUS_WL-500G_deluxe
und darauf vertraut, dass es einwandfrei ist. Ich hab bis jetzt auch
nichts gefunden, was mir suspekt vorkommt.
Aber für x86 lässt sich mit debootstrap ja noch leichter was basteln. Hier
muss ja immerhin ein Crosscompiler für MIPS ran.
Und ja, BogoMIPS wollte ich jetzt nicht als Gradmesser für die CPU-
Performance hinstellen. Wollte nur zeigen, was es für ne CPU ist.
> http://wpkg.org/Running_Debian_on_ASUS_WL-500G_deluxe
>
> Klappt super. Mal sehen, vielleicht gibts so ein Teil ja auch mal mit
> mindestens 64 oder 128 MB Speicher und etwas mehr CPU bei ähnlichem
> Stromverbrauch (ca. 7-10 Watt, je nachdem, ob ein USB-Stick dranhängt
> oder nicht).
>
> Bei Interesse suche ich mal meine Mail an die Linux User Schwabach
> Mailingliste mit weiteren Hinweisen zu meinen Erfahrungen.
Aber gerne doch, bin sicherlich nicht der einzige Neugierige.
Ich habe mir kürzlich das hier (plus Zubehör) bestellt:
http://www.ubnt.com/wiki/index.php/RouterStation_Pro
4xGBit-Ethernet, 128MB RAM, 680MHz MIPS CPU, RS232, 16MB Flash, durch
USB2.0, SD(IO) und drei (!) MiniPCI-Karten erweiterbar.
Ist natürlich mit allem Drum & Dran deutlich teurer als ein WL500g, kann
aber auch entsprechend mehr und benötigt laut obiger Seite auch nicht
weniger als 10W. Für insgesamt 150 Euro müsste man das Board, eine
(802.11g) WLAN-Karte, Netzteil, Kabel und Antennen bekommen. Fehlt nur
noch ein Gehäuse. Da ist der Markt sehr dünn und die Lieferkosten aus
den USA verdoppeln den Gehäusepreis.
Jetzt müssten Board und Zubehör nur noch endlich ankommen. :) Mein
Händler in .de musste auch erst aus den USA bestellen.
J.
--
If you do not move for long enough, you might see a rat.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
> Am Sonntag 24 Januar 2010 schrieb Micha Beyer:
> > Am Freitag, 22. Januar 2010 schrieb Martin Steigerwald:
> > > Selbst mein ASUS WL-500g Premium läßt ohne Probleme Lenny laufen:
> >
> > V1 oder V2?
>
> Das weiß ich im Moment gar nicht mal so genau. Sehe auch keinen
> direkten Hinweis auf dem Gerät.
>
> > > gayatri:~# cat /etc/debian_version
> > > 5.0.3
> >
> > Nach welcher Anleitung bist Du dabei vorgegangen?
> >
> > http://www.debwrt.net ?
>
> Nein,
>
> http://wpkg.org/Running_Debian_on_ASUS_WL-500G_deluxe
>
> Klappt super. Mal sehen, vielleicht gibts so ein Teil ja auch mal mit
> mindestens 64 oder 128 MB Speicher und etwas mehr CPU bei ähnlichem
> Stromverbrauch (ca. 7-10 Watt, je nachdem, ob ein USB-Stick dranhängt
> oder nicht).
>
> Bei Interesse suche ich mal meine Mail an die Linux User Schwabach
> Mailingliste mit weiteren Hinweisen zu meinen Erfahrungen.
>
Da würde ich mir die Alix Boards ansehen. Da kann man 2 mini-pci Karten
reinstecken. Damit kommt man gut weit. CF zum booten :-)
Gruß Markus
---------- Weitergeleitete Nachricht ----------
Subject: Router-Empfehlung
Date: Mittwoch 27 Februar 2008
From: Martin Steigerwald <Mar...@lichtvoll.de>
To: li...@lusc.de
Hallo!
Ich hab aus aktuellem Anlaß eine konkrete Router-Empfehlung - na, etwas
mehr kann die Kiste dann aber doch ;-):
ASUS WL-500g Premium
RAM: 32 MB
Flash: 8MB
2 USB 2.0 Ports, habe hier mit einem USB-Stick ca. 7.5MB/s laut hdparm
1 WAN port, 4 LAN ports: Im Prinzip jedoch beliebig konfigurierbar,
getestet habe ich aber nur die 4 + 1 Konfiguration
Debian Mips läuft drauf:
http://wpkg.org/Running_Debian_on_ASUS_WL-500G_deluxe
http://wpkg.org/Running_Debian_on_ASUS_WL-500G_deluxe:Downloads
Allerdings derzeit noch ohne WLAN. 2.6.24 hat Treiber, aber wohl nicht
genau für diesen Broadcom-Chipsatz. Mit WRTs mit 2.4er-Kernel sollte WLAN
jedoch tun.
Kostenpunkt 65 EUR bei K&M Elektronik, wenn man z.B. über
http://www.hardwareschotte.de einsteigt. Dazu ein 2GB USB Stick von
Intenso für ca. 9 EUR.
Das Ding läuft echt fein. Ich bin *superzufrieden*. Eine halbe Minute nach
dem Einschalten ist das Internet da, obwohl die Kiste ein komplettes
Debian Mips hochfährt. Da fällt doch vorteilhaft auf, dass die Kiste
nicht wirklich groß ein BIOS hochfährt, sondern gleich mit einem
Bootloader namens CFE den Linux-Kernel lädt.
Ich musste das Dings weder aufschrauben, noch einen TFTP-Server aufsetzen,
noch die serielle Konsole benutzen, um ein minimales OpenWRT mit
Linux-Kernel 2.6.19.2 auf das interne Flash zu laden. Das interne Flash
dient so im Prinzip nur noch als etwas großer Bootloader für das Debian
auf dem USB-Stick.
Stromverbrauch
---------------------------
Ohne USB-Stick:
- 26-28 mA, bei angenommenen 230V 5.98 bis 6.44 Watt ;-)
Mit USB-Stick (beim und nach dem Booten von Debian):
- ca. 30 mA, bei angenommenen 230V ca. 6,9 Watt ;-)
Das ist doch ultrafein ;-). Bei dem Stromverbrauch ließe sich über
Clusterbetrieb oder SoftRAID 1 über zwei USB-Sticks nachdenken ;-). Ne
USB-Platte sollte im Prinzip auch dran passen, doch dann wird der
Stromverbrauch wohl etwas steigen.
Speicherverbrauch
--------------------------------
gayatri:~# ps ax
PID TTY STAT TIME COMMAND
1 ? Ss 0:00 init [2]
2 ? SN 0:00 [ksoftirqd/0]
3 ? S< 0:00 [events/0]
4 ? S< 0:00 [khelper]
5 ? S< 0:00 [kthread]
23 ? S< 0:00 [kblockd/0]
26 ? S< 0:00 [khubd]
54 ? S 0:00 [pdflush]
55 ? S 0:00 [pdflush]
56 ? S< 0:00 [kswapd0]
57 ? S< 0:00 [aio/0]
70 ? S 0:00 [mtdblockd]
111 ? S< 0:00 [scsi_eh_0]
112 ? S< 0:02 [usb-storage]
121 ? S< 0:00 [kjournald]
214 ? S<s 0:00 udevd --daemon
821 ? Ss 0:00 /usr/sbin/pppd call dsl-provider
931 ? Ss 0:01 /sbin/syslog-ng -p /var/run/syslog-ng.pid
965 ? Ss 0:00 /usr/sbin/sshd
985 ? Ss 0:00 /usr/sbin/cron
1015 ttyS0 Ss+ 0:00 /sbin/getty -L ttyS0 115200 vt100
1164 ? Ss 0:04 sshd: root@pts/0
1168 pts/0 Ss 0:01 -bash
1438 ? Ss 0:00 /usr/sbin/ntpd
1439 ? S 0:00 /usr/sbin/ntpd
1451 ? Ss 0:00 /sbin/getty -L ttyUSB0 115200 vt100
1452 pts/0 R+ 0:00 ps ax
gayatri:~# free
total used free shared buffers cached
Mem: 29896 28896 1000 0 848 20872
-/+ buffers/cache: 7176 22720
Swap: 196408 0 196408
Hardware
-----------------
gayatri:~# lspci -nn
00:00.0 Host bridge [0600]: Broadcom Corporation BCM4704 PCI to SB Bridge
[14e4:4704] (rev 09)
00:02.0 Network controller [0280]: Broadcom Corporation BCM4318 [AirForce
One 54g] 802.11g Wireless LAN Controller [14e4:4318] (rev 02)
00:03.0 USB Controller [0c03]: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB
1.1 Controller [1106:3038] (rev 62)
00:03.1 USB Controller [0c03]: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB
1.1 Controller [1106:3038] (rev 62)
00:03.2 USB Controller [0c03]: VIA Technologies, Inc. USB 2.0 [1106:3104]
(rev 65)
gayatri:~# cat /proc/cpuinfo
system type : Broadcom BCM47xx
processor : 0
cpu model : Broadcom BCM3302 V0.6
BogoMIPS : 263.16
wait instruction : no
microsecond timers : yes
tlb_entries : 32
extra interrupt vector : no
hardware watchpoint : no
ASEs implemented :
VCED exceptions : not available
VCEI exceptions : not available
[... Sig ...]
-------------------------------------------------------
https://lusc.de/lurker/message/20080227.202132.6cf202d5.de.html
Ciao,
> Subject: Router-Empfehlung
> Date: Mittwoch 27 Februar 2008
> From: Martin Steigerwald <Mar...@lichtvoll.de>
> To: li...@lusc.de
[WL500g]
Danke dafür.