Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Die Systemvoraussetzungen machen mich auch fürchten: Die gewünschte
> Lösung soll nur einen klassischen Magnetband-VCR emulieren.
Ein PlugIn für Bandsalat muß wohl noch jemand schreiben ...
> Dazu reicht wohl der dazu bereitgestellte Atom, für den Rest der
> DVBViewer-Gimmicks wohl nicht. Und die Demo-Version scheint mir
> genau das nicht zu leisten, nämlich zu testen, ob eine schnöde
> VCR-Programmierung damit machbar sei, sondern nur zum Testen
> deiser Gimmicks.
Naja, daß eine Anwendung zur Aufnahme einen funktionierenden
Timer und zugehörige Kanalschaltung enthält ist doch selbstverfreilich.
> Ich will hier nicht frickeln, sondern hätte eigentlich eher gerne eine
> "Zu welcher Schachtel greife ich am besten im nächsten Blödmarkt"-
> Lösung gehabt. Nicht zuletzt, um alles (Hard- wie auch Software)
> aus einer Hand zu bekommen, auf daß niemand den Ball von hier
> nach dort spielte.
Tja, dann ab nach (d.a.f.) Aldi - hier sind die Frickler! ;-)
Aber im Ernst, hier trifft dich der Gorbatschow-Fluch (Wer zu spät
kommt usw) - in den Märkten oder beim Fachhändler findest du kaum
aktuelle Hardware, die noch auf älteren bzw schwächeren oder gar
energieeffizienten Kisten wie Netbooks etc läuft ... es hat wieder mal
einer der üblichen "Generationswechsel" bei den DVB-Chipsätzen
stattgefunden, bei DVB-T bleistiftsweise auf die anderswo schon mal
eingeführte prozessorlastige MPEG4-Kodierung. Die wird zwar hier
vermutlich nie kommen, aber die Sticks brauchen dann halt minimal
P4-Hyperthreading oder besser iCore-Mehrfachkerne.
Als der Bastler in der Klicke konnte ich da einiges selbst
nachvollziehen,
ein z.B. äußerlich baugleicher Hauppauge-Stick neuester Generation lief
an einem Pentium-Mobil Notbuch überhaupt nicht mehr, sein etwa 3
Jahre älterer Vorgänger aber absolut performant ...
Du mußt aber jetzt nicht mit Skimaske und Knüppel ausgestattet auf den
nächsten Flohmarkt gehen ... es gibt reichlich "Restposten" im Handel.
Online z.B. Pearl und Conrad, wobei die Apotheke mit dem großen
blauen C sogar hier in der Filiale diverse USB-DVB-T-Dongles zu etwa
20 Eypo in der Wühlkiste hat. Wichtiges Stichwort für Windows XP ist
dabei "BDA-Treiber" (Broadcast Driver Architecture), dann läuft auch
jede vernünftige (Fremd-) Anwendung und sogar das (nachrüstbare)
"Windows Media Center" mit diesen Sticks. "Marken"namen sind z.B.
Auvisio, ITE, LogiLink ... der Chipsatz ist meist von RealTek, der auch
vom Onkel Bill noch Updates erhält, und das "Gerippe" für BDA steckt
in DirectX9c, falls du das noch nicht hast (Ausführen -> dxdiag).
Schau mal in deinen Grätenmaätscher, ich vermute daß sogar AverMedia
(Treiberdetails) ein bdaxyz.sys in dein Systemverzeichnis geschmuggelt
hat.
Keep on rocking,
Muck