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eine unbequeme Wahrheit

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Hans Jaeger

ungelesen,
02.11.2010, 15:15:1702.11.10
an

Sind Eisenbahnfahrer große Energiesparer? Solange die Bahn so betrieben
wird wie heute in Deutschland, wohl kaum. Rein rechnerisch könnte man
sich fast gleich ins Auto setzen, rechnet Gottfried Ilgmann vor.

Der ICE ist nur bei guter Auslastung klimafreundlicher als das Auto

In einem Artikel über den Transrapid erwähnten wir im vergangenen Jahr
einen alten Statistikwert. Umgerechnet 7,2 Liter Benzin je 100
Kilometer und Passagier verbrauche die Bahn im Nahverkehr, hatte das
ifo-Institut einst im Auftrag der Bundesregierung ermittelt. In der
Diskussionsecke von FAZ.NET war die Erregung groß. 7,2 Liter auf 100
Kilometer? Die Bahnliebhaber konnten es nicht fassen. (Siehe:
FAZ.NET-Spezial: Das Transrapid-Unglück)

Auch die Bahn selbst erzählt anderes. Ende März, auf der
Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens, sagte Bahn-Chef Mehdorn,
sogar der schnelle ICE verbrauche - voll besetzt - pro Passagier auf
100 Kilometer nur so viel Energie wie ein 1-Liter-Auto.

Was stimmt nun?


Umweltfreundliche Bahn: Die Wirklichkeit scheint etwas rauher zu sein
7 Liter, 1 Liter - was stimmt nun? Die Frage lässt sich beantworten,
wenn man sich die nötigen Basisdaten zusammensucht. Um keine
Zahlenschwemme auszulösen, konzentrieren wir uns auf den Fernverkehr -
nur da fährt ja der ICE. Wie schneiden Auto und Bahn und auch Bus und
Flugzeug im Verbrauchstest ab?

Die deutsche Pkw-Flotte tankt im Durchschnitt 8,0 Liter Benzin oder 6,9
Liter Dieselkraftstoff je 100 Fahrzeugkilometer, so die
Bundesstatistik. Diesel ist um 13 Prozent energiehaltiger. Energetisch
entsprechen 6,9 Liter Diesel fast 8 Litern Benzin, die Fachleute
sprechen vom „Benzin-Energieäquivalent“, verkürzen dann einfach wieder
auf „Liter Benzin“. Die deutsche Pkw-Flotte, Benziner und Diesel,
verbraucht also 8,0 Liter Benzin auf 100 km - energetisch gesehen.

Zum Thema
Statistiken: Die geschönte Klimabilanz der Bahn
Nun berechnen die Fachleute mehr als nur den Energieverbrauch ab
Zapfsäule. Korrekterweise addieren sie beim Auto die Energie hinzu, mit
der man das Erdöl fördert, es in die Raffinerie transportiert, daraus
Kraftstoff gewinnt und ihn bis zur Tankstelle bringt. Man nennt das
„die Vorkette“. Berücksichtigt wird auch, dass Autos und Straßen
unterhalten und repariert werden müssen. Ampeln, Beleuchtung,
Reinigung, Schneeräumung, Streudienst, ja noch die Heizung der
Autobahnmeisterei fließen in diese Rechnung ein. All dies zusammen mit
dem Verbrauch ergibt den sogenannten Primärenergiebedarf. So wird aus
8,0 Litern getanktem Benzinäquivalent ein wahrer Wert von rund 9,8
Litern Primärenergie für je 100 Pkw-Kilometer in Deutschland.

Fairer Vergleich: Energieverbrauch pro Passagier

Für den fairen Vergleich misst man den Energieverbrauch pro Passagier.
Da jeder Pkw im Mittel mit 1,5 Personen besetzt ist, beträgt dieser
Wert 6,5 Liter je Person und 100 Kilometer. Nun gilt die Faustregel:
Ein Pkw im Fernverkehr braucht etwa 10 Prozent weniger Kraftstoff und
ist besser ausgelastet, im Mittel mit 1,7 Personen. Im Nah- und
Regionalverkehr fließen hingegen 10 Prozent mehr Kraftstoff als im
Durchschnitt, im Mittel sitzen nur 1,3 Personen im Auto. Also beträgt
der Primärenergieverbrauch des Pkw im Fernverkehr 5,2 Liter, im
Nahverkehr 8,3 Liter Benzin je Person auf 100 Kilometer (siehe
nebenstehende Grafik „Primärenergieverbrauch Pkw und Bahn“).

Mehr als fünf Liter im Fernverkehr mit dem Pkw! Da steht der
Umweltsieger ja fest. „Dieses Rennen gewinnt das Auto wahrscheinlich
nie“, vermerkte die Wirtschaftsredaktion des „Spiegel“ Anfang September
in ihrer Umwelt-Titelgeschichte, denn „pro Zugpassagier wird etwa der
Energiegehalt von zwei Liter Sprit auf 100 Kilometer verbraucht“.


Siehe, da wirken die Anzeigen der Deutschen Bahn stärker auf die
Volksbildung, als sie es vom Wortlaut her wollen. Die Bahn selbst sagt
dort nämlich: „Wir haben das umweltfreundlichste Verkehrsmittel noch
umweltfreundlicher gemacht. Der neue ICE 3 verbindet Europa mit bis zu
320 km/h. Und mit umgerechnet 2,3 Litern Benzinverbrauch pro Person auf
100 Kilometer schlägt er Auto und Flugzeug deutlich.“

Ehrlicher: Umweltbericht der Bahn

Der Ein-Liter-Zug Hartmut Mehdorns ist das natürlich nicht - und der
Grund liegt auf der Hand. Kein ICE fährt ständig mit voller Auslastung,
also mit Passagieren auf allen Sitzplätzen. Der Statistik der Deutschen
Bahn zufolge sind im Durchschnitt nur 43 Prozent der Plätze besetzt.
Dividiert man den Traumwert von einem Liter durch diese Auslastung,
landet man beim Wert der Werbung von 2,3 Liter. Und der wird nur für
die neuen ICE-3-Verbindungen von und nach Paris behauptet.


Verkehr in Hamburg: Ist die Bahn dem Auto in der Klimabilanz wirklich
deutlich überlegen?
Den ehrlicheren Wert offenbart die Bahn in ihrem Umweltbericht, der
heute im Nachhaltigkeitsbericht fortgeführt wird. Er gilt für den
gesamten Personenfernverkehr, also für alle IC und ICE. 2004 etwa haben
sie rund 2,8 Liter Benzin pro 100 Personenkilometer verbraucht. Diese
Zahl deckt sich mit Angaben des Umweltbundesamtes, das solche Zahlen im
Dienste des Umweltministeriums erheben lässt.

Dieser Zahl fehlt jedoch noch der Praxisbezug. Sie enthält nur den
Verbrauch für die sogenannte Traktion, den Antrieb, also das, was der
fahrende Zug aus der Leitung zieht. Dazu zählt neben dem Fahrstrom auch
die Energie für Heizung, Beleuchtung, bis hin zum Herd im Speisewagen.
Wie beim Auto muss man die unvermeidbaren Zusatzverbräuche aufschlagen.
Das heißt bei der Bahn „stationäre Energie“ und findet sich auch im
Umweltbericht. Es sind knapp 19 Prozent der Traktionsenergie, gemittelt
über Nah-, Fern- und Güterverkehr. So viel Energie verbrauchen Wartung
und Betrieb der gesamten Infrastruktur, vom Licht im Bahnhof bis zur
Beheizung der Weichen im Winter.

Menschen fahren von Haus zu Haus

Es gibt aber weitere Faktoren, die offiziell seit langem nicht mehr
auftauchen. Menschen fahren von Haus zu Haus und nicht von Bahnhof zu
Bahnhof. Diese Wege muss ein Energievergleich berücksichtigen. Wer
einen Fernzug der Bahn benutzt, fährt im Mittel 14 Prozent weiter als
bei der direkten Autofahrt, so rechnete bereits 1992 das Institut für
Energie- und Umweltforschung (ifeu) in Heidelberg aus, das bis heute im
Auftrag des Umweltbundesamtes und in enger Abstimmung mit der Deutschen
Bahn den „Energieverbrauch und die Schadstoffemissionen des
motorisierten Verkehrs in Deutschland“ ermittelt.

Bahnreisende müssen eben zunächst zu ihrem Startbahnhof kommen - oft
quer zur Richtung ihrer eigentlichen Fahrt, manchmal sogar gegen die
Fahrtrichtung, mit Bus und U-Bahn, mit ihrem Auto oder im Taxi. Am Ziel
passiert dasselbe. Man nennt das „Anfahrtsumwegfaktor“. Hinzu kommt der
Umweg auf der Schiene selbst. Wer zum Beispiel von Hamburg nach
Braunschweig im ICE reist, muss über Hannover Hauptbahnhof fahren. Das
Fernverkehrsnetz der Bahn ist eben viel weitmaschiger als das Netz aus
Bundesstraßen und Bundesautobahnen - und jeder Kilometer Umweg
verbraucht Energie.

Weder die Deutsche Bahn noch das Umweltbundesamt beziehen diese Effekte
in ihren Vergleich ein. Das ist nicht fair. Wenn man sie
berücksichtigt, dann beträgt der durchschnittliche
Primärenergieverbrauch im Fernverkehr auf der Schiene mehr als 3,9
Liter Benzin pro Person auf 100 Kilometer Reiseweg. Gewiss, der Pkw mit
seinen 5,2 Litern liegt schlechter, doch verspricht die Zugfahrt nur
die Einsparung eines Viertels des Energieverbrauchs, nicht von fast
einer Größenordnung.

Platzauslastung ist das A und O

Da schneidet das Flugzeug energetisch ähnlich gut ab wie die Bahn: Die
Billigfluglinien erreichen dieselben Werte, wenn sie etwa eine eng
bestuhlte Boeing 737-800 über eine typisch europäische Entfernung wie
Berlin-Paris schicken, denn die Sitzplätze sind bei ihnen dank
ausgeklügelter Preisdifferenzierung durchschnittlich zu mehr als 85
Prozent besetzt.

Die Platzauslastung ist das A und O für die Umweltbelastung beim
Reisen. Bahn und Auto haben da traditionell Schwächen. Schon die
Regierungskommission Bundesbahn, die 1991 die Grundzüge der Bahnreform
absteckte, formulierte in ihrem Bericht: „Im Personenfernverkehr liegt
der Primärenergieverbrauch der Bahn entgegen allgemeiner Erwartung
erschreckend hoch. Bezogen auf die gefahrenen Personenkilometer,
verbraucht der ICE etwa so viel Primärenergie wie der Pkw und nicht
mehr sehr viel weniger als neuere Flugzeuggenerationen ... Im ICE
werden vier Tonnen rollendes Material bewegt, um einen Fahrgast zu
befördern.“

Neue ICE-Generationen haben inzwischen ein wenig Übergewicht abgelegt.
Das hilft im Fernverkehr allerdings wenig, weil ab Tempo 200 der
Luftwiderstand den entscheidenden Einfluss auf den Energieverbrauch
übernimmt. Immer schnellere Züge brauchen einfach überproportional mehr
Energie.

Statistische Zählweise verändert?

Die Regierungskommission unterstellte bei ihrer zitierten Berechnung,
dass der ICE nur die Auslastung erreiche, die alle IC-Züge bis 1989
durchschnittlich erreicht hatten, nämlich 33 Prozent. Anders gesagt:
Zwei Drittel aller Sitzplätze im Fernverkehr blieben da unbesetzt.

Was die neu aufgestellte Deutsche Bahn bislang an Auslastungszahlen
publiziert hat, liegt aber viel höher als damals angenommen. Sie gab
diesen Wert für den Fernverkehr 1994 mit 42 Prozent an, 2004 mit 43
Prozent, und auch in den Jahren dazwischen gab es nur kleinere
Schwankungen. Da vor 1989 der Wert immer rund 33 Prozent betrug - wie
kam es bis 1994 zu diesem Auslastungssprung? Die Bahnreform war es
nicht. Die erfolgte erst zum 1. Januar 1994. War es der Effekt der
deutschen Vereinigung? Wohl kaum. Vielleicht die Einführung des ICE?
Auch nicht. Der ersetzte zunächst nur die wenigen starken IC-Linien von
Hamburg nach Stuttgart und München. Also war es vielleicht die
Zählweise für die Statistik? Ein möglicher Treffer!

Die Personenverkehrsstatistik der Deutschen Bahn legt ja die nötigen
Zahlen nicht leicht offen. Man muss schon über Jahre hinweg mitrechnen.
Klaus Gietinger - „Tatort“-Regisseur, Buchautor und bekennender Bahn-
und Statistikfan - entdeckte vor drei Jahren, dass die Bahn ihre
Statistik zunächst von 1994 bis 1998 und später von 1997 bis 2002
nachträglich nach oben korrigiert hatte. Das bescherte ihr bis 2002
eine Vermehrung der Verkehrsleistung (Personen mal gefahrene Kilometer)
um 13 Prozent im Fernverkehr und um 37 Prozent im Nahverkehr,
verglichen mit der früheren Zählweise.

Fortschritte, die nie stattgefunden haben

Insbesondere auf den Zeitkarten sei viel mehr gefahren worden als
früher angenommen, so begründete die Deutsche Bahn die Korrektur.
Ebenso zählen inzwischen Dienstfahrten und private Freifahrten der
Bahnmitarbeiter mit zur Verkehrsleistung - dies taugt allerdings nur
für geringste Effekte. Und mit kostenlosen Fahrten lässt sich die
Auslastung fast jedes Verkehrsmittels nach oben treiben, ohne der
Umwelt zu helfen. Wenn jetzt Erfolge der Bahnreform gemessen und
gefeiert werden, dann bezieht man die heutigen nach oben korrigierten
Verkehrsleistungen auf die Leistungen nach alter Zählweise, die vor der
Bahnreform (1993) galten - ansehnliche Fortschritte, die in
Wirklichkeit nie stattgefunden haben.

Ein Blick in die Statistik der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) kann
das Misstrauen in die Zählweise der Deutschen Bahn nur vergrößern. Die
Schweiz ist das Musterland des Bahnverkehrs, fahren die Bürger dort
doch 1,7-mal so viel Bahn wie die in Deutschland (gemessen in Fahrten
pro Einwohner). Die SBB geben die Auslastung in ihrem Fernverkehr 2004
mit 28 Prozent an, wo die Deutsche Bahn 43 Prozent meldet. Der
SBB-Nahverkehr hat 17 Prozent Auslastung, die DB meldet hier 21
Prozent. Würde Deutschland nicht mit ungewöhnlich hohen
Auslastungszahlen renommieren, sondern müsste mit den braven Schweizer
Werten auskommen, so würde der Energieverbrauch im Fernverkehr der Bahn
je Passagier und 100 Kilometer deutlich über den Vergleichswert des
Pkw-Verkehrs springen. Aus den 3,9 Liter würden mehr als 5,9 Liter.

Leider lässt sich Frage, wie groß die Auslastung der Bahn wirklich ist,
aus der Anschauung nicht entscheiden. Züge erscheinen uns immer viel
voller, als sie im Durchschnitt sind. Die Bahn wirbt mit ihrer
Umweltfreundlichkeit, aber bei sachlicher Betrachtung sind ihre Werte
auch da weit von dem entfernt, was sich Bahnpassagiere ersehnen. Rein
rechnerisch könnte man sich fast gleich ins Auto setzen.

Den vollständigen Klima-Test der Bahn lesen Sie in der Ausgabe der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 14. Oktober 2007.

Cartman

ungelesen,
02.11.2010, 15:21:0202.11.10
an

"Hans Jaeger" <blue...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4cd06345$0$6992$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...


Darum habe ich ja auch die Bahndroschke erfunden

Schmalspur.Ing. Droeppez

Matthias Kern

ungelesen,
02.11.2010, 15:24:0302.11.10
an
"Hans Jaeger" <blue...@arcor.de> wrote:

>
>
> Ein Blick in die Statistik der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) kann
> das Misstrauen in die Zählweise der Deutschen Bahn nur vergrößern. Die
> Schweiz ist das Musterland des Bahnverkehrs, fahren die Bürger dort
> doch 1,7-mal so viel Bahn wie die in Deutschland (gemessen in Fahrten
> pro Einwohner). Die SBB geben die Auslastung in ihrem Fernverkehr 2004
> mit 28 Prozent an, wo die Deutsche Bahn 43 Prozent meldet. Der
> SBB-Nahverkehr hat 17 Prozent Auslastung, die DB meldet hier 21
> Prozent. Würde Deutschland nicht mit ungewöhnlich hohen
> Auslastungszahlen renommieren, sondern müsste mit den braven Schweizer
> Werten auskommen, so würde der Energieverbrauch im Fernverkehr der
> Bahn je Passagier und 100 Kilometer deutlich über den Vergleichswert
> des Pkw-Verkehrs springen. Aus den 3,9 Liter würden mehr als 5,9
> Liter.
>

Achso, weil dir die Zahlen für Deutschland nicht passen nimmst du
einfach die Zahlen von einem anderen Land, man merkt du bist noch nie
Zug gefahren. Die Auslastung im ICE dürfte wirklich 43% wenn nicht
sogar höher sein, ich sah schon oft Menschen dicht gedrängt im ICE
stehen, also sogar über 100% Auslastung.

Deppencrossposting bedendet!

--
Gedenken an Coventry: http://de.wikipedia.org/wiki/Coventry
ACHTUNG "SuPer_Plexer Trottel"
Hans-Schuhmacher-Str. 2, 13127 Berlin, 030/4758125
http://www.meinews.net/kann-t68704.html

Guy Gaz

ungelesen,
02.11.2010, 16:07:0202.11.10
an
Am 02.11.2010 20:15, schrieb Hans Jaeger:

> Der ICE ist nur bei guter Auslastung klimafreundlicher als das Auto

Wann biste zuletzt in einem wenig ausgelasteten ICE gefahren?
Ach? Du fährst nie mit der Bahn, na dann ..


GG

--
»Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu
überlassen.«
(Deus X. Machina)

Herr Willms

ungelesen,
02.11.2010, 16:42:0402.11.10
an
Am Tue, 2 Nov 2010 19:15:17 UTC, schrieb "Hans Jaeger"
<blue...@arcor.de> auf de.etc.bahn.misc :

> ein ICE f�hrt st�ndig mit voller Auslastung,
> also mit Passagieren auf allen Sitzpl�tzen.

Gl�cklicherweise!

> Den vollst�ndigen Klima-Test der Bahn lesen Sie in der Ausgabe der


> Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 14. Oktober 2007.

Was die bei dem ganzen Sermon v�llig �bersehen:

Die Bahn ist einfach wesentlich komfortabler.

Als alle anderen Verkehrsmittel.


MfG,
L.W.

-------------------------------------------------------
Wenn die Milch sich in den Kaffee integriert,
dann �ndert der Kaffee seine Farbe.
Falls nicht, ists kein Kaffee, sondern Alt�l

Cartman

ungelesen,
02.11.2010, 17:42:2402.11.10
an
Talmud(*1) 2.0:

| Den besten der Gojim(*2) sollst Du verleumden, stalken und raub-rufmorden.

| Der Nickname eines Goi(*2) ist wie ödes Land: Dem ersten "Auserwählten",
| der ihn beansprucht, gehört er. Was für Nicknamen gilt, gilt natürlich
| auch und in besonderem Maße für Realnamen.

(*1): Talmud als Metapher für Insiderregeln unter selbsternannten Elitären
(*2): Goi als Metapher für jemanden, der einer selbsternannten Elite nicht
angehört

Die meisten Menschen machen sich nur mit dem wichtig, was sie gelernt haben,
anstatt zu lernen, was wirklich wichtig ist. Ein stalkendes Verleumdervieh
hat nur Verleumdung und Stalking gelernt, deshalb macht es sich damit
wichtig. Ist Stalking und Verleumdung wichtig, oder doch eher verzichtbar?
Ich bin der festen Überzeugung, daß notorische Verleumder genauso
verzichtbar sind wie ihre Verleumdungen und deswegen weg können.

Ein stalkendes verleumdendes Vieh vom geistigen Kleinkaliber eines "Matthias
Kern", "Wolfgang Kieckbusch", "Ottmar Ohlemacher", "Willy Lusti" oder
beliebigen anderen austauschbaren Kaspers mißbrauchte
raub-rufmordenderweise meinen Nick, um folgende plumpe Verleumderscheiße zu
grunzen:

> "Hans Jaeger" <blue...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:4cd06345$0$6992$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...
>
>
> Darum habe ich ja auch die Bahndroschke erfunden

Du Vieh hast bisher nur Verleumdungen erfunden und bist zu etwas anderem
auch nicht in der Lage, deshalb gehörst Du dringend vernichtet.

> Schmalspur.Ing.

Nein, Du bist ein vollkommener Verleumdungsprofi. Deshalb gehörst Du vieh
auch sehr eilig getötet.

> Droeppez

Raub-Rufmord: Der dritte unumstößliche Beweis, daß Du ein dringend zu
vernichtendes verleumdendes Vieh bist. Wer dem genialen Erfinder Dröppez
solche Scheiße unterschiebt, wie Du es tust, gehört aus Gründen der
Gerechtigkeit dringendst geschlachtet.

***

Das notorische Verleumdervieh, das versucht, sowohl meinen Nick als auch den
Realnamen von Ulrich Kritzner durch Raub-Rufmord zum Zwecke der Tätigung von
Verleumdungen an sich zu reißen, ist verzichtbar und kann beseitigt werden.
Wer immer es wegmacht, dem wird dafür Absolution zuteil werden. Gott hat
viel Verständnis dafür, wenn jemand einem notorischen Verleumder einen Stein
durch den Schädel schlägt oder ihm die Kehle aufschneidet, denn er selbst
haßt notorische Verleumder noch viel mehr, als es ein Mensch je könnte, und
er wird sie im Jüngsten Gericht allesamt grausamer hinrichten, als es ein
Nazi im KZ je tun oder ein Jude sich in Hollywood je ausdenken könnte. Wer
immer den notorischen Verleumder auf welche Weise auch immer beendet, begeht
eine Tugend und keine Sünde. Notorische Verleumder sind nämlich genauso
verzichtbar wie ihre Verleumdungen und üblen Nachreden und können guten
Gewissens notabgeschaltet werden.

Irgendwer muß das Vieh doch kennen. Das muß doch im realen Leben genau so
ein mieses Stück Scheiße sein wie hier. Solches Viehzeug muß restlos
vernichtet und samt seinen Stalker- und Verleumdergenen dringendst
ausgerottet werden. Wenn man das strikte Ausrotten von Verleumdern
unterläßt, sieht man ja, was dabei rauskommt. Der menschliche Genpool muß
sauber bleiben.

Glaubt mir mal: Dieses Viehzeug muß sehr sehr dringend getötet werden. Das
ist wirklich wichtig, nicht nur für mich, sondern es ist besser für ganz
Deutschland, Europa, ja die ganze Welt. Ich kann jedenfalls mit voller
Gewißheit sagen: Eine Sekunde meines Lebens ist wertvoller als die gesamte
Existenz des Verleumderviehs.

***

Und weil das stalkende, raub-rufmordende Verleumdervieh so nett gefragt hat,
erkläre ich's gleich nochmal:

Was die Illegitimität Israels angeht:

Die UN haben schlicht und ergreifend Land verteilt, über das sie überhaupt
nicht zu entscheiden hatten. Palästina gehörte mangels Staat überhaupt nicht
zu den UN, und entsprechend hatte die UN dort auch kein
Administrationsrecht. Und wenn die UN tatsächlich so legitim und
demokratisch sind, wieso hält sich Israel dann nicht an UN-Resolutionen?

Wer den Krieg begonnen hat:

Die Araber haben sich nicht den Israelis aufgedrängt und denen den besten
und fruchtbarsten Teil ihres Lebensraumes geraubt und ergaunert, es war
genau andersrum. Jedes Lebewesen, nicht nur Araber und nicht nur Menschen,
hat das unveräußerliche Recht, sich gegen sowas zur Wehr zu setzen.
Daß es unter zivilisierten Menschen auch anders geht, zeigt zum Beispiel
sehr schön die Geschichte Schlesiens. Dort haben jahrhundertelang Polen,
Tschechen und Deutsche in Mischbesiedelung friedlich und konfliktarm
zusammengelebt, ohne sich gegenseitig Vorschriften zu machen, ohne sich
großartig über's Ohr zu hauen, ohne sich auf die Eier zu gehen.
Aber gut, das waren auch keine Juden.

Wer sein Päckchen selbst zu tragen hat:

Sind Juden, weil sie Juden sind, selbst an ihrer Lage schuld? Sind
Rechtsextreme, weil sie rechtsextrem sind, nicht auch selbst schuld? Ja
selbstverständlich sind sie das. Entscheidet ja schließlich jeder selbst,
was er sein will. Ein Jude kann auch abschwören, sich taufen lassen oder
Mohammed als den Propheten Allahs anerkennen, Buddhist werden, Krishna
folgen, ..., das steht ihm alles frei. Das steht Rechtsextremen übrigens
auch frei. Rechtsextreme könne ja auch aussteigen, wenn es ihnen nicht paßt,
und Juden können das genauso. Ja, exakt, typischer Fall von selber schuld.

Zur Verhältnismäßigkeit:

In der Bibel steht: Ein Auge um ein Auge, ein Zahn um einen Zahn, ein Leben
um ein Leben. Verhältnis 1:1. Wie liegt derzeit der Wechselkurs zwischen
palästinensischen und israelischen Leben? 5:1? 10:1?

Wie auch immer, das raub-rufmordende, stalkende, verleumdende Vieh scheint
mental zur selben Sorte Mensch zu gehören wie Michel Friedman. Wie das
dreiste, nichtsnutzige Schwein es sich gewagt hat, dem doch einigermaßen
verdienten Menschen Norbert Blüm in Plasbergs Sendung über den Mund zu
fahren und ihn niederzubrüllen, ist so ziemlich derselbe Vorgang.

Siehe:
<http://www.youtube.com/watch?v=w4i_WNIbUqM>
<http://www.youtube.com/watch?v=FJye-EmoMzg>
<http://www.youtube.com/watch?v=pHHQTxu2ZS0>
<http://www.youtube.com/watch?v=nD0U8_IMm14>
<http://www.youtube.com/watch?v=RohDPTnsdAc>
<http://www.youtube.com/watch?v=QSAwMf0kB6c>
<http://www.youtube.com/watch?v=o2kljJaFZbA>
<http://www.youtube.com/watch?v=_iiR8T-jzsw>
<http://www.youtube.com/watch?v=Wah0iOf62Lk>

Aber ich bin weder wie Plasberg noch wie Blüm. Hätte Friedman sich das mit
mir gewagt, hätte ich dem kleine Kokser live vor laufender Kamera so lange
auf die Fresse geschlagen, bis ihm die Regeln der europäischen Leitkultur
wieder eingefallen wären.

Fazit: Keine Solidarität mit Israel, keine Unterstützung für Juden!
--
The Coon

Erhard Schwenk

ungelesen,
02.11.2010, 18:36:1902.11.10
an
Herr Willms schrieb:

> Am Tue, 2 Nov 2010 19:15:17 UTC, schrieb "Hans Jaeger"
> <blue...@arcor.de> auf de.etc.bahn.misc :
>
>> ein ICE f�hrt st�ndig mit voller Auslastung,
>> also mit Passagieren auf allen Sitzpl�tzen.
>
> Gl�cklicherweise!
>
>> Den vollst�ndigen Klima-Test der Bahn lesen Sie in der Ausgabe der
>> Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 14. Oktober 2007.
>
> Was die bei dem ganzen Sermon v�llig �bersehen:
>
> Die Bahn ist einfach wesentlich komfortabler.
>
> Als alle anderen Verkehrsmittel.

Ist sie?

Also mein Auto verlangt nicht von mir, da� ich erstmal mein Gep�ck
kilometerweit zum Bahnhof anschleppen und am Zielort wieder von da
wegschleppen soll. Es erwartet auch nicht von mir, meinen
Reisebed�rfnissen irgendeinen obskuren Fahrplan aufzuoktroyieren. Ich
mu� mir w�hrend der Fahrt arin nicht das Abteil mit quengelnden Kindern,
stinkenden Alkoholleichen oder sonstigen nervigen Zeitgenossen teilen,
sondern kann ganz entspannt Radio oder CD h�ren. Ich brauch mich nicht
von unfreundlichem Personal anschnauzen zu lassen und kann unterwegs
spontan die Reiseroute �ndern, weil gerade $Kumpel auf dem Handy
angerufen hat ob ich zum Kaffee vorbeikomme um was zu besprechen. Und
ich kann auch sonst frei entscheiden, unterwegs anzuhalten um noch was
interessantes anzuschauen. Auch auf Kurzstrecken hat zumindest mein
Autositz jede Menge Beinfreiheit, eine vern�nftige Lordosenst�tze und
guten Seitenhalt. Und ich mu� auch nicht irgendwo ewig auf nem zugigen
Bahnsteig rumstehen weil das Auto mal wieder ne Viertelstunde Versp�tung
hat.

Beim besten Willen, die Bahn mag so einiges sein, aber komfortabel ist
das nun wirklich nicht.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-W�rttemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/

Alfons Schürhaus

ungelesen,
03.11.2010, 03:44:3903.11.10
an
Am 02.11.2010 23:36, schrieb Erhard Schwenk:

> Beim besten Willen, die Bahn mag so einiges sein, aber komfortabel ist
> das nun wirklich nicht.

Also lasse mir die Freude wenn ich Euch Autofahrer im Stau
auf der A1 stehen sehe damit Ihr die Landschaft nicht
im "Vorbeiflug" betrachten müsst.

Wie sagt Herr Schulz im WDR bei den Verkehrsdurchsagen:
"Stau von mehreren Kilometern" wobei er selbst darüber
grübelt was die Aussage "mehrere Kilometer" nun bedeutet!
--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
_____
\ / | oo| ..:.
||__|___| _/ |
/________|-|______|
/ o OOOO o o o o

Oliver Schnell

ungelesen,
03.11.2010, 04:06:2003.11.10
an
In de.etc.bahn.misc Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote:
>
> Also mein Auto verlangt nicht von mir, daß ich erstmal mein Gepäck
> kilometerweit zum Bahnhof anschleppen und am Zielort wieder von da
> wegschleppen soll.

Das musst du beim Bahnfahren auch nicht, wenn du das nicht willst.

> Es erwartet auch nicht von mir, meinen

> Reisebedürfnissen irgendeinen obskuren Fahrplan aufzuoktroyieren.

Nun, ein Fahrplan (wieso eigentlich obskur?) bietet die Möglichkeit
der Planbarkeit von Abfahrt und Ankunft. Wenn du nicht als Eremit
durch die Welt irrst, wirst du am Ziel deiner Fahrten meist irgendjemanden
treffen. Hierzu kann es hilfreich sein, mit dieser Person einen
Zeitpunkt zu vereinbaren. Um diesen einzuhalten, musst du also ganz
unabhämngig davon, welches Verkehrsmittel du benutzt, deine Fahrt ohnehin
planen.

> Ich
> muß mir während der Fahrt arin nicht das Abteil mit quengelnden Kindern,

> stinkenden Alkoholleichen oder sonstigen nervigen Zeitgenossen teilen,

> sondern kann ganz entspannt Radio oder CD hören.

Die nervigsten zeitgenossen im Zug sind eigentlich immer nur verhinderte
Autofahrer. Auch das Hören von Musik (oder Ansehen eines Films) ist im
Zug möglich.

> Ich brauch mich nicht
> von unfreundlichem Personal anschnauzen zu lassen

Wieso sollte es dich anschnauzen. Weist du etwa ein Verhalten in
öffentlichen Verkehrsmitteln auf, dass so etwas rechtfertigen würde?

> und kann unterwegs
> spontan die Reiseroute ändern, weil gerade $Kumpel auf dem Handy

> angerufen hat ob ich zum Kaffee vorbeikomme um was zu besprechen.

Wenn du nicht gerade ziellos unterwegs bist (soll beim Autofahren ja
vorkommen) lässt duu also einen vereinbarten Termin wegen eines
"Kumpels" und einer Tasse Kaffee einfach so platzen?

> Und
> ich kann auch sonst frei entscheiden, unterwegs anzuhalten um noch was
> interessantes anzuschauen.

Im Zug (s.o.) musst du gar nicht erst anhalten, um etwas interessantes
(oder spannendes, unterhaltsames, etc.) anzuschauen.

> Auch auf Kurzstrecken hat zumindest mein

> Autositz jede Menge Beinfreiheit, eine vernünftige Lordosenstütze und
> guten Seitenhalt. Und ich muß auch nicht irgendwo ewig auf nem zugigen
> Bahnsteig rumstehen weil das Auto mal wieder ne Viertelstunde Verspätung

> hat.
>
> Beim besten Willen, die Bahn mag so einiges sein, aber komfortabel ist
> das nun wirklich nicht.

Wenn du das so empfimndest, ist dir das unbenommen. Aber versuche nicht,
aus deinen persönlichen Aversionen und gesammelten Vorurteilen eine
allgemingültige Aussage abzuleiten.

--
Oliver Schnell

Herr Willms

ungelesen,
03.11.2010, 04:18:5803.11.10
an
Am Tue, 2 Nov 2010 22:36:19 UTC, schrieb Erhard Schwenk
<esch...@fto.de> auf de.etc.bahn.bahnpolitik :

> > Die Bahn ist einfach wesentlich komfortabler.
> >
> > Als alle anderen Verkehrsmittel.
>
> Ist sie?
>
> Also mein Auto verlangt nicht

das Auto hat einen eigenen Willen? Wie schrecklich!

> von mir, da� ich erstmal mein Gep�ck
> kilometerweit zum Bahnhof anschleppen und am Zielort wieder von da
> wegschleppen soll.

Ich f�r meinen Teil laufe nicht zu Fu� zum Bahnhof, sondern fahre
mit U- und/oder S-Bahn dorthin. Und nach der Devise "travel light,
travel fast" habe ich nicht viel Gep�ck dabei. F�r gr��ere Mengen
G�ter gibt es LKWs, und ich bin kein Spediteur.

F�r mittelgro�e Mengen und Gewichte von mitzuf�hrenden G�tern (z.B.
vier Kisten mit B�chern, oder Computer mit Drucker, Tastatur und
Monitor) mache ich mich allerdings auch selbst schon mal zum
Lastwagenfahrer und lade das in den Kombi.

Es soll �brigens Leute geben, die lieber mit der Bahn fahren, damit
sie nicht den Parkplatz f�r ihr Auto verlieren und bei der R�ckkunft
dann ne Viertelstunde nach einem Parkplatz suchen m�ssen, um dann doch
ihr "Gep�ck kilometerweit vom Parkplatz nachhause wegschleppen"
m�ssen...

> Es erwartet auch nicht von mir, meinen
> Reisebed�rfnissen irgendeinen obskuren Fahrplan aufzuoktroyieren.

Ich find den nicht obskur, und die Informationen dar�ber sind
�ffentlich zug�nglich, z.B. via <http://reiseauskunft.bahn.de>.

> Ich mu� mir w�hrend der Fahrt arin nicht das Abteil mit quengelnden Kindern,

kommt da nicht von der R�ckbank "Papa, wann sind wir denn endlich
da?" oder "Papa, ich mu� dringend Pipi machen, du must sofort
anhalten!"?

> stinkenden Alkoholleichen oder sonstigen nervigen Zeitgenossen teilen,

mach ich auch nicht, ich setz mich woanders hin.

> sondern kann ganz entspannt Radio oder CD h�ren.

das mach ich auch im Zug. Und im Zug kann ich auch w�hrend der Fahrt
fein speisen, so richtig am Tisch mit Messer und Gabel, und L�ffel f�r
die Suppe, und dazu einen feinen Wein oder ein paar Gl�ser Bier
vereinnahmen. Im PKW mu� man ja i.d.R. auch als Chauffeur arbeiten,
anstatt sich fahren zu lassen.

> Ich brauch mich nicht von unfreundlichem Personal anschnauzen zu lassen

ich hab das Personal immer als ausgesprochen freundlich erlebt.

> und kann unterwegs spontan die Reiseroute �ndern, weil gerade $Kumpel

jenun, wenn es um Geld geht ...

> auf dem Handy angerufen hat ob ich zum Kaffee vorbeikomme
> um was zu besprechen.

Was ganz toll ist, wenn der Geld-Kumpel seinen Kaffee in Dresden
kocht, aber man von K�ln nach Trier unterwegs ist...

> Und ich kann auch sonst frei entscheiden, unterwegs anzuhalten
> um noch was interessantes anzuschauen.

Auf manchen Autobahnen sind die Nothaltestreifen aber f�r den
Verkehr freigegeben ... da m�cht mal das M�uschen spielen, wenn Sie da
einfach so frei entscheiden, dort anzuhalten...

> Auch auf Kurzstrecken hat zumindest mein Autositz
> jede Menge Beinfreiheit, eine vern�nftige Lordosenst�tze und
> guten Seitenhalt.

Toll. Der Zug bietet allerdings auch nicht so viel laterale
Fliehkr�fte wie ein PKW.

> Und ich mu� auch nicht irgendwo ewig auf nem zugigen Bahnsteig
> rumstehen weil das Auto mal wieder ne Viertelstunde Versp�tung
> hat.

Tja, das Auto und seine Versp�tungen ... jetzt kommt der Winter mit
seinen Versp�tungen durch Scheibenkratzen und Battterieversagen...

Aber richtig, es gibt Verbindungen, die mit �ff nur sehr, sehr
schwierig zu bew�ltigen sind. Meine Eltern stammen beide vom Land, und
die verbleibende b�uerliche Verwandschaft hat ihre H�fe nicht direkt
an einem ICE-Bahnhof. Mit �ff w�rde ich z.B. zu meiner Cousine im
Vogelsberg doppelt so lange brauchen, wie mitm Auto, und am Sonntag
f�hrt der Bus dorthin �berhaupt nicht. Von Frankfurt z.B. ins
M�rkische Sauerland braucht man mit der Bahn doppelt bis dreimal so
lange, wie �ber die Autobahn A45.

Wenn ich aber nach K�ln und Umgebung fahren wollte, dann m��te ich
mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn ich dazu nicht per ICE duch
den Westerwald rasen wollte und dabei die auf der Autobahn nebenan
schleichenden Autos betrachten k�nnte, wenn ich mal von meiner Lekt�re
aufblicke.


MfG,
L.W.

Volker Neurath

ungelesen,
03.11.2010, 04:31:1103.11.10
an
Herr Willms wrote:

> travel fast" habe ich nicht viel Gepäck dabei. Für größere Mengen
> Güter gibt es LKWs, und ich bin kein Spediteur.

Du lässt dir also dein Gepäck für 3 Tage mit der spedition
hinterherschicken?

> das mach ich auch im Zug. Und im Zug kann ich auch während der Fahrt
> fein speisen, so richtig am Tisch mit Messer und Gabel, und Löffel für
> die Suppe, und dazu einen feinen Wein oder ein paar Gläser Bier
> vereinnahmen.

Und das alles zu überhöhten preisen ...

> Tja, das Auto und seine Verspätungen ... jetzt kommt der Winter mit
> seinen Verspätungen durch Scheibenkratzen und Battterieversagen...

Jetzt kommt erstmal der Herbst mit Zugverspätungen, weil sich das böse
labu erdreistet, nass auf den Schienen herumzuliegen. Damit konnte man
nun ngar nicht rechenen. wirklich nicht.

Volker

--
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet -- lerne, Limonade zu machen.

Oliver Schnell

ungelesen,
03.11.2010, 05:09:3403.11.10
an
In de.etc.bahn.misc Volker Neurath <nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> wrote:
>
> Du lᅵsst dir also dein Gepᅵck fᅵr 3 Tage mit der spedition
> hinterherschicken?

Brauchst du fᅵr solche Kurztrips fᅵr gewᅵhnlich Gepᅵckmengen, die nicht
komfortabel in einen einzigen Trolley passen? Es gibt ja solche Typen, die
einen Kombi fahren, weil sie vᅵllig inkompetent sind, einen Koffer
zu packen und daher ihren ganzen Kruscht permanente im Auto durch die
Gegend kutschieren.
>
> > das mach ich auch im Zug. Und im Zug kann ich auch wᅵhrend der Fahrt
> > fein speisen, so richtig am Tisch mit Messer und Gabel, und Lᅵffel fᅵr
> > die Suppe, und dazu einen feinen Wein oder ein paar Glᅵser Bier
> > vereinnahmen.
>
> Und das alles zu ᅵberhᅵhten preisen ...

Natᅵrlich unterscheiden sich Angebot und Preise des Bordrestaurants
von irgendeiner Suppenkᅵche. Aber wieso sollte ich mir den Tisch im
Speisewagen mit dahergelaufenen, kaufkraftschwachen Underdogs teilen
mᅵssen, die sich weil sie ihre ganze Kohle in einen SUV gesteckt haben,
ᅵber Jahre hinaus bei Kaffeepreisen jenseits von einem Euro die
(Finanz) Krise kriegen?
>
> Jetzt kommt erstmal der Herbst mit Zugverspᅵtungen, weil sich das bᅵse

> labu erdreistet, nass auf den Schienen herumzuliegen. Damit konnte man
> nun ngar nicht rechenen. wirklich nicht.

Die grᅵᅵten Verspᅵtungen werden immer noch durch Pkw-Fahrer verursacht, die
an Bahnᅵbergᅵngen jegliche Sicherungseinrichtungen missachtend mal
schnell noch vor einem Zug meinen ᅵber die Gleise huschen zu mᅵssen und
darob von jenem erlegt werden.

--
Oliver Schnell

Volker Neurath

ungelesen,
03.11.2010, 06:38:3903.11.10
an
Oliver Schnell wrote:

> Aber wieso sollte ich mir den Tisch im
> Speisewagen mit dahergelaufenen, kaufkraftschwachen Underdogs teilen

So sehr "achtest" du also deine Mitmenschen.
Frei nach dem motto "Eure Armut kotzt mich an"...

Ja nee .. is klar *plonk*

Hannes Kuhnert

ungelesen,
03.11.2010, 07:04:5503.11.10
an
Volker Neurath schrieb:

> Oliver Schnell wrote:
>
>> Aber wieso sollte ich mir den Tisch im
>> Speisewagen mit dahergelaufenen, kaufkraftschwachen Underdogs teilen
>
> So sehr "achtest" du also deine Mitmenschen.
> Frei nach dem motto "Eure Armut kotzt mich an"...

Der Satz ging weiter und war wahrscheinlich nur schlecht formuliert.


Es lässt sich spekulieren, warum in dem FAS-Artikel die Fahrzeugherstellung
nicht erwähnt wird. Beim PKW macht meines Wissens die Herstellung etwa die
Hälfte des Energieverbrauchs über die Gesamtlebenszeit aus. Dem Vorgehen des
Artikels folgend könnte man entsprechende Faktoren ansetzen und schon
ergäben sich wieder ganz andere Zahlen.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Oliver Schnell

ungelesen,
03.11.2010, 07:31:5003.11.10
an
In de.etc.bahn.bahnpolitik Volker Neurath <nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> wrote:
> Oliver Schnell wrote:
>
> > Aber wieso sollte ich mir den Tisch im
> > Speisewagen mit dahergelaufenen, kaufkraftschwachen Underdogs teilen
>
> So sehr "achtest" du also deine Mitmenschen.
> Frei nach dem motto "Eure Armut kotzt mich an"...
>
> Ja nee .. is klar *plonk*
>
> Volker

Ach Volker, du hast dich in all den Jahren, in denen du vor allem in dsv
rumlaberst, nicht wirklich verändert:
http://groups.google.de/group/de.soc.verkehr/browse_thread/thread/3899f11e9421ed16/973fb43ce5812270?hl=de&q=plonk+group:de.soc.verkehr+author:neurath#973fb43ce5812270

--
Oliver Schnell

Volker Wollny

ungelesen,
03.11.2010, 07:36:2103.11.10
an
Hans Jaeger wrote:

> In einem Artikel über den Transrapid erwähnten wir im vergangenen Jahr
> einen alten Statistikwert. Umgerechnet 7,2 Liter Benzin je 100
> Kilometer und Passagier verbrauche die Bahn im Nahverkehr, hatte das
> ifo-Institut einst im Auftrag der Bundesregierung ermittelt.

Auf gut Deutsch: Wenn man zu dritt drinsitzt, fährt man sogar im Nobehobel
mit 20 l/100 km umweltfreundlicher als mit der Bahn?

Naja...

Man sollte dabei aber bedenken, dass die Rad-Schiene-Technologie bei
elektrischer Traktion mit jeglicher Primärenergie, also auch aus
regenerativen Quellen betrieben werden kann. Dass sie derzeit von Idioten
mit sinnlosen und lächerlichen Prestigeprojekten pervertiert wird, sollte
nicht darüber hinweg täuschen, dass die Eisenbahn schon alleine daher eine
zukunftssichere Verkehrstechnologie ist.

wy
--
Ein gesparter Pfennig ist ein verdienter Pfennig - und zwar ein steuerfrei
verdienter!
http://tinyurl.com/fokkos-ebooks
http://selbstversorger-blog.over-blog.de/
http://fokko.wordpress.com

Gerd Belo

ungelesen,
03.11.2010, 07:39:5203.11.10
an
Erhard Schwenk wrote:

> Also mein Auto verlangt nicht von mir, daß ich erstmal mein Gepäck

> kilometerweit zum Bahnhof anschleppen und am Zielort wieder von da
> wegschleppen soll. Es erwartet auch nicht von mir, meinen

> Reisebedürfnissen irgendeinen obskuren Fahrplan aufzuoktroyieren.

Andererseits erwartet es von dir, zu deinem Zielort gesteuert zu
werden.......

Tschüß GERD
--
Gerd Belo
G.B...@BAFAS.de

Franz Glaser

ungelesen,
03.11.2010, 07:58:1803.11.10
an
Am 03.11.2010 12:36, schrieb Volker Wollny:

> Dass sie derzeit von Idioten
> mit sinnlosen und lächerlichen Prestigeprojekten pervertiert wird, sollte
> nicht darüber hinweg täuschen, dass die Eisenbahn schon alleine daher eine
> zukunftssichere Verkehrstechnologie ist.

1. Meine Frau muß mich zum Bahnhof fahren, dort muß sie ein Parkticket
lösen, dann muß sie wieder zurück fahren.

2. Ich muß mich an den Fahrplan halten.

3. Am Ziel muß mich wer abholen, das gleiche Procedere wie bei 1.

Und das alles mit Gepäck.

4. Wenn ich mehr als 1 Tag dort bin, brauch ich einen Leihwagen
zwischen Hotel und Arbeitsplatz.

> ... zukunftssichere Verkehrstechnologie ist.

NEEEE!

Gl
--
Wie nur verwendet man ein Buch zum Rückgratversteifen?
Besen ja aber Buch? Wird trotzdem oft erwähnt.

Herr Willms

ungelesen,
03.11.2010, 08:41:4703.11.10
an
Am Wed, 3 Nov 2010 08:31:11 UTC, schrieb Volker Neurath
<nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> auf
de.etc.bahn.bahnpolitik :

> Herr Willms wrote:
>
> > travel fast" habe ich nicht viel Gep�ck dabei. F�r gr��ere Mengen

> > G�ter gibt es LKWs, und ich bin kein Spediteur.
>
> Du l�sst dir also dein Gep�ck f�r 3 Tage mit der spedition
> hinterherschicken?

Mein Vorredner hat zur Verst�rkung seiner Meinungs�u�erung das
"travel LIGHT" (meine Hervorhebung) vor dem "travel fast" aus seinem
Zitat ausgelassen... dann kann er das Reisem mit leichtem und wenig
Gep�ck nat�rlich gerne als so gewichtig mi�verstehen, da� man sich das
mit dem Gep�cktransfer nachschicken lassen m��te. Wie der gro�e
G.C.Lichtenberg �ber einen �hnlichen Zeitgenossen bemerkte: "Er konnte
seine Tinte nicht halten, und wenn er jemanden besudeln wollte,
besudelte er sich gemeinhin selbst".

Ich brauche �brigens f�r 3 Tage nur meinen Rucksack und eine
Aktentasche. Au�er, wenn ich einen Anzug mitnehmen m��te, oder
irgendwelche Werkzeuge, Kabelrollen oder sonstwas schwereres. Kommt
immer drauf an. Aber es bleibt tragbar. Normalerweise...

> > das mach ich auch im Zug. Und im Zug kann ich auch w�hrend der Fahrt
> > fein speisen, so richtig am Tisch mit Messer und Gabel, und L�ffel f�r
> > die Suppe, und dazu einen feinen Wein oder ein paar Gl�ser Bier
> > vereinnahmen.
>
> Und das alles zu �berh�hten preisen ...

Na klar, der Stehimbi� ist billiger, und eine mitgebrachte Stulle
auch. Aber z.B. 3,10 Euro f�r ein Pils (0,3) findet man auch in vielen
anderen Gastst�tten, und 4,90 f�r eine "Champignon-Rahmsuppe" oder
11,90 f�r einen "Gef�llten Hackbraten mit Rosmarinkartoffeln" ist auch
nicht so au�ergew�hnlich. Mehr siehe
> <http://www.bahn.com/p/view/service/zug/bordgastronomie/monatsaktion.shtml>
und die aktuellen Speisekarten kann man sich auch dort runterladen.


MfG,
L.W.

-------------------------------------------------------

Gerd Böhmer

ungelesen,
03.11.2010, 08:47:4703.11.10
an
Am 02.11.2010 23:36, schrieb Erhard Schwenk:

Hallo,

> Beim besten Willen, die Bahn mag so einiges sein, aber komfortabel ist
> das nun wirklich nicht.

Bei allen Deinen Argumenten bleibt die Bahn trotzdem immer noch das
komfortablere Verkehrsmittel. Außerdem musst Du ja heutzutage nicht mehr
mit Deinem halben Haushalt in den Urlaub fahren. Für mich sind Autos und
auch Busse die unbequemsten Verkehrsmittel die es gibt. Außerdem kann
ich meine Zeit besser nutzen als irgendwo im Stau zu stehen.

MfG Gerd Böhmer

kl.h...@web.de

ungelesen,
03.11.2010, 11:40:4503.11.10
an
Vielleicht sollte man mal weniger von den Blechkästen ausgehen und
mehr von den Bedürfnissen der drinsitzenden Leute. Neulich (ich meine
es war in 3sat) wurde wieder mal eine Studie zitiert, wonach über 60%
der Autofahrten kürzer als 5 km sind. Ein Großteil dieses Verkehrs
geht zum Arbeitsplatz und zu Versorgungseinrichtungen und ist deshalb
nicht substituierbar. Das eigentliche Problem ist, daß die hiesige
Verkehrspolitik in Abstimmung mit der Leitung der Bahn einen im
Vergleich mit anderen Ländern überproportionalen Teil dieses Verkehrs
auf die Straße abdrängt.

Obwohl beim städtischen und Ballungsraum-Kurzstreckenverkehr nicht nur
der Spritverbrauch pro km am höchsten ist, sondern auch der
Schadstoffausstoß sowie die Anzahl Betroffener von Lärm und Abgasen.
Sowie die Belastung der Städte (bzw. Ihrer Bewohner) mit exzessiven
Straßenbauten, zugeparkten Gehwegen und anderen negativen
Erscheinungen. Während man umgekehrt gerade den Massenverkehr
attraktiv mit elektrischen Bahnen abwickeln könnte. Sogar die USA
kriegen das mittlerweile an immer mehr Orten hin.

Gruß
Knut

Ralf Rebel

ungelesen,
03.11.2010, 11:47:4203.11.10
an

Ich kann ja nicht viele Städte beurteilen. Meine ist nicht auf dem
richtigen Weg. Wenn der Stadtbus nur alle 30 Minuten fährt, und man immer
grade dann kommt, wenn er eben gefahren ist, verliert man schnell die
Lust am ÖNV.
In Dresden kommt die Straßenbahn alle 10 Minuten. Da brauche ich kein
Auto.

--
Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen
gezwungen ist, dazuzulernen. (George Bernard Shaw)

gunter kühne

ungelesen,
03.11.2010, 14:55:4103.11.10
an
Erhard Schwenk wrote:

> Herr Willms schrieb:
>> Am Tue, 2 Nov 2010 19:15:17 UTC, schrieb "Hans Jaeger"
>> <blue...@arcor.de> auf de.etc.bahn.misc :
>>

>>> ein ICE fᅵhrt stᅵndig mit voller Auslastung,
>>> also mit Passagieren auf allen Sitzplᅵtzen.
>>
>> Glᅵcklicherweise!
>>
>>> Den vollstᅵndigen Klima-Test der Bahn lesen Sie in der Ausgabe der


>>> Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 14. Oktober 2007.
>>

>> Was die bei dem ganzen Sermon vᅵllig ᅵbersehen:


>>
>> Die Bahn ist einfach wesentlich komfortabler.
>>
>> Als alle anderen Verkehrsmittel.
>
> Ist sie?
>

> Also mein Auto verlangt nicht von mir, daᅵ ich erstmal mein Gepᅵck


> kilometerweit zum Bahnhof anschleppen und am Zielort wieder von da
> wegschleppen soll. Es erwartet auch nicht von mir, meinen

> Reisebedᅵrfnissen irgendeinen obskuren Fahrplan aufzuoktroyieren. Ich
> muᅵ mir wᅵhrend der Fahrt arin nicht das Abteil mit quengelnden Kindern,


> stinkenden Alkoholleichen oder sonstigen nervigen Zeitgenossen teilen,

> sondern kann ganz entspannt Radio oder CD hᅵren. Ich brauch mich nicht


> von unfreundlichem Personal anschnauzen zu lassen und kann unterwegs

> spontan die Reiseroute ᅵndern, weil gerade $Kumpel auf dem Handy


> angerufen hat ob ich zum Kaffee vorbeikomme um was zu besprechen. Und
> ich kann auch sonst frei entscheiden, unterwegs anzuhalten um noch was
> interessantes anzuschauen. Auch auf Kurzstrecken hat zumindest mein

> Autositz jede Menge Beinfreiheit, eine vernᅵnftige Lordosenstᅵtze und
> guten Seitenhalt. Und ich muᅵ auch nicht irgendwo ewig auf nem zugigen
> Bahnsteig rumstehen weil das Auto mal wieder ne Viertelstunde Verspᅵtung


> hat.
>
> Beim besten Willen, die Bahn mag so einiges sein, aber komfortabel ist
> das nun wirklich nicht.
>

Aber Fahren musst du noch selbst . oder hat du schon was automatisches:
Ich wᅵrde manchmal ein Nickerschen machen , in dem Auto geht das leider
nicht( zu mindestens beim Fahren)
MFG

--
Wichtige Mail an bastler100atarcorde

Erhard Schwenk

ungelesen,
03.11.2010, 15:54:0503.11.10
an
Alfons Schürhaus schrieb:

> Am 02.11.2010 23:36, schrieb Erhard Schwenk:
>
>> Beim besten Willen, die Bahn mag so einiges sein, aber komfortabel ist
>> das nun wirklich nicht.
>
> Also lasse mir die Freude wenn ich Euch Autofahrer im Stau
> auf der A1 stehen sehe damit Ihr die Landschaft nicht
> im "Vorbeiflug" betrachten müsst.

Och weißt Du, lieber sitze ich 15 Minuten länger im bequemen, beheizten,
trockenen und klimatisierten Auto als daß ich mich 5 Minuten auf dem
eiskalten, zugigen, dreckigen Bahnsteig von irgendwelchen Pennern
belästigen lassen muß, weil die Bahn mal wieder unpünktlich ist oder ich
umsteigen muß.

> Wie sagt Herr Schulz im WDR bei den Verkehrsdurchsagen:
> "Stau von mehreren Kilometern" wobei er selbst darüber
> grübelt was die Aussage "mehrere Kilometer" nun bedeutet!

Es gibt ein paar Strecken, die man zu Stoßzeiten besser meidet.
Ansonsten ist das Stauproblem hierzulande eigentlich längst nicht so
groß wie immer behauptet wird. Ok, Freitag spät Nachmittags Autobahn muß
man halt vermeiden.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/

Erhard Schwenk

ungelesen,
03.11.2010, 16:02:0303.11.10
an
Oliver Schnell schrieb:

> In de.etc.bahn.misc Volker Neurath <nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> wrote:
>> Du lᅵsst dir also dein Gepᅵck fᅵr 3 Tage mit der spedition
>> hinterherschicken?

> Brauchst du fᅵr solche Kurztrips fᅵr gewᅵhnlich Gepᅵckmengen, die nicht
> komfortabel in einen einzigen Trolley passen?

Und wer schleppt mir den Trolley zum Bahnhof und nacher wieder heim? Das
nervt doch, das Auto belad ich in Ruhe in der Garage und fertig.

> Es gibt ja solche Typen, die
> einen Kombi fahren, weil sie vᅵllig inkompetent sind, einen Koffer
> zu packen und daher ihren ganzen Kruscht permanente im Auto durch die
> Gegend kutschieren.

Manchmal ist so ein Fahrzeug ᅵuᅵerst praktisch. Und sei es als
ᅵbernachtungsgelegenheit zu spᅵttrunkener Party-Stunde. BTDT. Ein Zug
oder Bus wᅵrde um die Zeit dann ᅵbrigens kaum zu kriegen sein.

>>> das mach ich auch im Zug. Und im Zug kann ich auch wᅵhrend der Fahrt
>>> fein speisen, so richtig am Tisch mit Messer und Gabel, und Lᅵffel fᅵr
>>> die Suppe, und dazu einen feinen Wein oder ein paar Glᅵser Bier
>>> vereinnahmen.

>> Und das alles zu ᅵberhᅵhten preisen ...

> Natᅵrlich unterscheiden sich Angebot und Preise des Bordrestaurants
> von irgendeiner Suppenkᅵche. Aber wieso sollte ich mir den Tisch im
> Speisewagen mit dahergelaufenen, kaufkraftschwachen Underdogs teilen
> mᅵssen, die sich weil sie ihre ganze Kohle in einen SUV gesteckt haben,
> ᅵber Jahre hinaus bei Kaffeepreisen jenseits von einem Euro die
> (Finanz) Krise kriegen?

Warum sollte ich mein sauer verdientes Geld in ᅵbermᅵᅵiger Menge fᅵr
minderwertige Ware ausgeben? Da nehm ich doch lieber die Dorfgaststᅵtte
an der Landstraᅵe, wo der Wirt noch selber kocht und der Schweinebraten
Geschmack hat.

>> Jetzt kommt erstmal der Herbst mit Zugverspᅵtungen, weil sich das bᅵse
>> labu erdreistet, nass auf den Schienen herumzuliegen. Damit konnte man
>> nun ngar nicht rechenen. wirklich nicht.

> Die grᅵᅵten Verspᅵtungen werden immer noch durch Pkw-Fahrer verursacht, die
> an Bahnᅵbergᅵngen jegliche Sicherungseinrichtungen missachtend mal
> schnell noch vor einem Zug meinen ᅵber die Gleise huschen zu mᅵssen und
> darob von jenem erlegt werden.

Wo gibts denn noch beschrankte Bahnᅵbergᅵnge an Hauptstrecken daᅵ das in
nennenswerter Zahl passieren kann und warum hat man die von den vᅵllig
ᅵberteuerten Fahrpreisen nicht lᅵngst durch ᅵber- oder Unterfᅵhrungen
ersetzt? Achja, man muᅵte ja Prestigeprojekte fᅵr den Bᅵrsengang
finanzieren...

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Wᅵrttemberg - http://www.akkordeonjugend.de/

Erhard Schwenk

ungelesen,
03.11.2010, 16:07:5903.11.10
an
Herr Willms schrieb:

> Am Wed, 3 Nov 2010 08:31:11 UTC, schrieb Volker Neurath
> <nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> auf
> de.etc.bahn.bahnpolitik :
>
>> Herr Willms wrote:
>>
>>> travel fast" habe ich nicht viel Gepäck dabei. Für größere Mengen
>>> Güter gibt es LKWs, und ich bin kein Spediteur.
>> Du lässt dir also dein Gepäck für 3 Tage mit der spedition
>> hinterherschicken?
>
> Mein Vorredner hat zur Verstärkung seiner Meinungsäußerung das
> "travel LIGHT" (meine Hervorhebung) vor dem "travel fast" aus seinem
> Zitat ausgelassen... dann kann er das Reisem mit leichtem und wenig
> Gepäck natürlich gerne als so gewichtig mißverstehen, daß man sich das
> mit dem Gepäcktransfer nachschicken lassen müßte. Wie der große
> G.C.Lichtenberg über einen ähnlichen Zeitgenossen bemerkte: "Er konnte

> seine Tinte nicht halten, und wenn er jemanden besudeln wollte,
> besudelte er sich gemeinhin selbst".
>
> Ich brauche übrigens für 3 Tage nur meinen Rucksack und eine
> Aktentasche. Außer, wenn ich einen Anzug mitnehmen müßte, oder
> irgendwelche Werkzeuge, Kabelrollen oder sonstwas schwereres. Kommt
> immer drauf an. Aber es bleibt tragbar. Normalerweise...
>
>>> das mach ich auch im Zug. Und im Zug kann ich auch während der Fahrt
>>> fein speisen, so richtig am Tisch mit Messer und Gabel, und Löffel für
>>> die Suppe, und dazu einen feinen Wein oder ein paar Gläser Bier
>>> vereinnahmen.
>> Und das alles zu überhöhten preisen ...
>
> Na klar, der Stehimbiß ist billiger, und eine mitgebrachte Stulle
> auch. Aber z.B. 3,10 Euro für ein Pils (0,3) findet man auch in vielen
> anderen Gaststätten,

Naja, wenn hier ein Wirt mehr als 2,50 für ein 0,3l Pils verlangt dann
muß der das Zeug glaub ich selbst trinken, reingehen tut da so gut wie
niemand. Und das muß dann schon ein gutes Pils sein, keine Plörre von
der Industriebrauerei.

> und 4,90 für eine "Champignon-Rahmsuppe" oder
> 11,90 für einen "Gefüllten Hackbraten mit Rosmarinkartoffeln" ist auch
> nicht so außergewöhnlich.

Also 4,90 für ne Tütensuppe aus der Mikrowelle find ich ganz schön
happig. Und der Hackbraten müßte um den Preis schon exorbitant gut sein,
damit Du den in der gutbürgerlichen Gastronomie (und die ist vom
Kochniveau auch schon weit über dem was in ner Systemgastronomie
überhaupt möglich wäre) zur Mittagszeit los wirst. Für ein
Tages-Mittagessen auf dem Niveau zahlt man hier im Stadtbereich zwischen
5 und 7,50 Euro, auf dem Land eher zwischen 4,50 und 6,50.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/

Daniel Pichl

ungelesen,
03.11.2010, 16:12:3803.11.10
an
Erhard Schwenk <esch...@fto.de> schrieb:

> Oliver Schnell schrieb:
>
> > Brauchst du für solche Kurztrips für gewühnlich Gepäckmengen, die


> > nicht komfortabel in einen einzigen Trolley passen?
>
> Und wer schleppt mir den Trolley zum Bahnhof und nacher wieder heim?
> Das nervt doch, das Auto belad ich in Ruhe in der Garage und fertig.

So ein Trolley sollte doch kein Problem darstellen. Problem aus meiner
Sicht ist eher, dass einige Ziele mit der Bahn nicht so erreichbar
sind, als mit dem Auto.

Beispiel Heidelberg-Ansbach - gestern durchgespielt, weil ich mir ein
"neues" Auto geholt habe. Mit der Bahn knapp 4h unterwegs bis Ansbach -
mit dem Auto dann in 1 3/4h wieder heim, und das bei relativ
gemütlicher Fahrweise, da die Autobahn zum einen doch gut belebt war
und ich das Auto eben noch nicht so genau kenne.

Gegenbeispiel ist Heidelberg-Frankfurt(Main). Die Strecke fahre ich
lieber mit einem der ICs ab Heidelberg. Die sind innerhalb einer Stunde
in Frankfurt. Die A5 ist momentan wieder kräftig mit Baustellen
belastet (zu recht, wenn ich mir den Belag so ansehe). Um in einer
Stunde im Zentrum zu sein, muss der Stadtverkehr in Frankfurt natürlich
auch mitmachen.

> Manchmal ist so ein Fahrzeug äußerst praktisch. Und sei es als
> Übernachtungsgelegenheit zu spättrunkener Party-Stunde. BTDT. Ein Zug
> oder Bus würde um die Zeit dann übrigens kaum zu kriegen sein.

hm... Bekannte mit Schlafmöglichkeiten sind um Längen bequemer...

> [Bordrestaurant]
> Warum sollte ich mein sauer verdientes Geld in übermäßiger Menge für

> minderwertige Ware ausgeben? Da nehm ich doch lieber die

> Dorfgaststätte an der Landstraße, wo der Wirt noch selber kocht und
> der Schweinebraten Geschmack hat.

Man kann sagen, dass die Preise im Zug in der Tat hoch sind, aber
minderwertiges bekam ich bisher nicht. Ich bin eigentlich gerne im
Bordrestaurant, wenn ich mal längere Bahnfahrten mache, und sei es, um
gemütlich ein Pils zu trinken, während der Zug einem zum Ziel bringt.

Grüße,
Daniel

Reinhard Greulich

ungelesen,
03.11.2010, 17:12:0903.11.10
an
Erhard Schwenk schrieb am Wed, 03 Nov 2010 21:07:59 +0100:

> Also 4,90 für ne Tütensuppe aus der Mikrowelle find ich ganz schön
> happig. Und der Hackbraten müßte um den Preis schon exorbitant gut sein,
> damit Du den in der gutbürgerlichen Gastronomie (und die ist vom
> Kochniveau auch schon weit über dem was in ner Systemgastronomie
> überhaupt möglich wäre) zur Mittagszeit los wirst.

Was wirklich in der vorgeblich heilen Welt der Küchen deiner
geschätzten bürgerlichen Landgastronomie vor sich geht, willst du
offensichtlich lieber gar nicht wissen. Glaub' gern weiter daran, dass
die Oma vom Wirt da persönlich den ganzen Tag am Herd steht und jeden
Kloß und jede Frikadelle extra für dich von Hand zubereitet, aber
glaube nicht, dass das ein realistischer Vergleichsmaßstab sei.

Klar, das gibt es manchmal vielleicht sogar noch, aber gegenüber einem
Zugrestaurant haben die alle den Systemnachteil, dass sie nicht
weiterfahren, während sie dein Essen zubereiten. Und wer wirklich so
arbeitet, kommt mit 4,90 für eine Suppe nicht aus, bei Weitem nicht.
Von anderen Speisen gar nicht zu reden.

- R.

--
70086

~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.

Herr Willms

ungelesen,
03.11.2010, 18:01:3603.11.10
an
Am Wed, 3 Nov 2010 20:07:59 UTC, schrieb Erhard Schwenk
<esch...@fto.de> auf de.etc.bahn.bahnpolitik :

> >> Und das alles zu überhöhten preisen ...


> >
> > Na klar, der Stehimbiß ist billiger, und eine mitgebrachte Stulle
> > auch. Aber z.B. 3,10 Euro für ein Pils (0,3) findet man auch in vielen
> > anderen Gaststätten,
>
> Naja, wenn hier ein Wirt mehr als 2,50 für ein 0,3l Pils verlangt dann
> muß der das Zeug glaub ich selbst trinken, reingehen tut da so gut wie
> niemand. Und das muß dann schon ein gutes Pils sein, keine Plörre von
> der Industriebrauerei.

Geschmäcker sind verschieden, aber die Bierschwemme im ICE-Bistro
ist i.d.R. voll, v.a. wenn in der Happy Hour das Bier billiger ist.

Haben Sie sich die Weinkarte angeschaut? Kommentare?

> > und 4,90 für eine "Champignon-Rahmsuppe" oder
> > 11,90 für einen "Gefüllten Hackbraten mit Rosmarinkartoffeln" ist auch
> > nicht so außergewöhnlich.
>
> Also 4,90 für ne Tütensuppe aus der Mikrowelle find ich ganz schön
> happig.

Tütensuppe gips nich im ICE.

> Und der Hackbraten müßte um den Preis schon exorbitant gut sein,
> damit Du den in der gutbürgerlichen Gastronomie (und die ist vom
> Kochniveau auch schon weit über dem was in ner Systemgastronomie
> überhaupt möglich wäre) zur Mittagszeit los wirst.

Dieser von mir erwähnte Hackbraten wurde von Horst "kann denn Butter
Sünde sein" Lichter, bekannt aus Film und Fernsehn, konzipiert.

> Für ein Tages-Mittagessen auf dem Niveau zahlt man hier
> im Stadtbereich zwischen 5 und 7,50 Euro, auf dem Land eher zwischen 4,50 und 6,50.
>

Ich denke, daß sich mein Vorredner total im Niveau vertut. Er
verwechselt das anscheinend mit Nivea.


MfG,
L.W.

-------------------------------------------------------
Wenn die Milch sich in den Kaffee integriert,

dann ändert der Kaffee seine Farbe.
Falls nicht, ists kein Kaffee, sondern Altöl

Herr Willms

ungelesen,
03.11.2010, 18:14:0703.11.10
an
Am Wed, 3 Nov 2010 20:02:03 UTC, schrieb Erhard Schwenk
<esch...@fto.de> auf de.etc.bahn.misc :

> Und wer schleppt mir den Trolley zum Bahnhof und nacher wieder heim?

Der rollt doch ganz von selbst...

> Das nervt doch, das Auto belad ich in Ruhe in der Garage und fertig.

Fragt sich, was n�her am Fr�hst�ckstisch liegt: der n�chste Bahnhof,
oder die Karasche der eigenen Privatrostbeule.

Das wei� man halt nie so genau.

Herr Willms

ungelesen,
03.11.2010, 18:14:0603.11.10
an
Am Wed, 3 Nov 2010 19:54:05 UTC, schrieb Erhard Schwenk
<esch...@fto.de> auf de.etc.bahn.misc :

> Och wei�t Du, lieber sitze ich 15 Minuten l�nger im bequemen, beheizten,
> trockenen und klimatisierten Auto als da� ich mich 5 Minuten auf dem

> eiskalten, zugigen, dreckigen Bahnsteig von irgendwelchen Pennern

> bel�stigen lassen mu�, weil die Bahn mal wieder unp�nktlich ist oder ich
> umsteigen mu�.

L�stige Penner wie Sie begegnen mir bei solchen Gelegenheiten
eigentlich selten.

Alex Bollhagen

ungelesen,
03.11.2010, 19:12:4803.11.10
an
Am Wed, 03 Nov 2010 12:58:18 +0100 schrieb Franz Glaser:

> Am 03.11.2010 12:36, schrieb Volker Wollny:
>
>> Dass sie derzeit von Idioten
>> mit sinnlosen und lächerlichen Prestigeprojekten pervertiert wird, sollte
>> nicht darüber hinweg täuschen, dass die Eisenbahn schon alleine daher eine
>> zukunftssichere Verkehrstechnologie ist.
>
> 1. Meine Frau muß mich zum Bahnhof fahren,

Himmel, bist du verwöhnt!

> dort muß sie ein Parkticket lösen, dann muß sie wieder zurück fahren.

Ohne angemeldetes Auto (inkl. Instandhaltung, Wertverlust, Tickets etc)
bezahlst du Taxifahrten aus der Portokasse. Und musst dich nicht mit guten
Ratschlägen und Ermahnungen zutexten lassen.



> 2. Ich muß mich an den Fahrplan halten.

Gibt es schon Fahrpläne für Staus?



> 3. Am Ziel muß mich wer abholen, das gleiche Procedere wie bei 1.

Gleicher Vorschlag wie oben.



> Und das alles mit Gepäck.

Mit Taxi kein Problem.



> 4. Wenn ich mehr als 1 Tag dort bin, brauch ich einen Leihwagen
> zwischen Hotel und Arbeitsplatz.

Verkehrsstress vor dem Meeting? Da interviewe ich doch lieber den
Droschkenkutscher und bin über alle lokale Legenden und Eigenarten der
Eingeborenen informiert. Kein schlechter Einstieg, wenn man mit den
Partnern locker ins Gespräch kommen will.

Alex

Daniel Pichl

ungelesen,
04.11.2010, 01:48:0104.11.10
an
"Herr Willms" <l.wi...@domain.invalid> schrieb:

> Am Wed, 3 Nov 2010 20:07:59 UTC, schrieb Erhard Schwenk
> <esch...@fto.de> auf de.etc.bahn.bahnpolitik :
>

> > Naja, wenn hier ein Wirt mehr als 2,50 für ein 0,3l Pils verlangt
> > dann muß der das Zeug glaub ich selbst trinken, reingehen tut da so
> > gut wie niemand. Und das muß dann schon ein gutes Pils sein, keine
> > Plörre von der Industriebrauerei.
>
> Geschmäcker sind verschieden, aber die Bierschwemme im ICE-Bistro
> ist i.d.R. voll, v.a. wenn in der Happy Hour das Bier billiger ist.

zumal man dazu sagen muss, dass man ein spitzenmäßig gezapftes Pils
bekommt und nicht das Zeugs aus der Flasche. Ich weiß nicht, wie die
das im Bordrestaurant machen, aber das von denen gezapfte Pils hat
einen deutlich länger anhaltenden frischen Geschmack, als das Beck's,
das man aus der Buddel bekommt. Letzteres ist gerne für Sodbrennen
gut...

> > Also 4,90 für ne Tütensuppe aus der Mikrowelle find ich ganz schön
> > happig.
>
> Tütensuppe gips nich im ICE.

meine ich auch; das Essen wird zwar industriell gefertigt und verpackt,
aber es ist IMO weit entfernt von Maggi und Co.

> > Für ein Tages-Mittagessen auf dem Niveau zahlt man hier
> > im Stadtbereich zwischen 5 und 7,50 Euro, auf dem Land eher
> > zwischen 4,50 und 6,50.
> >
>
> Ich denke, daß sich mein Vorredner total im Niveau vertut. Er
> verwechselt das anscheinend mit Nivea.

Vor allem dürften die Preise eher von vor zwanzig Jahren sein. Den
Laden, der ein Mittagessen zwischen 5 und 7,50 EUR liefert, möchte ich
sehen (und bitte keine Kantine).

Grüße,
Daniel

Volker Neurath

ungelesen,
04.11.2010, 02:31:0404.11.10
an
Herr Willms wrote:

> Ich brauche �brigens f�r 3 Tage nur meinen Rucksack und eine
> Aktentasche.

Frische Unterw�sche & socken sind nicht eingeplant?
Frisches Oberhemd auch nicht?
Fragjanur...

Nicht, dass ich f�r 3 Tage einen gro�en koffer mitschleppen w�rde, aber
eine mittlere Reisetasche w�re es schon.

> Na klar, der Stehimbi� ist billiger,

nicht nur der. Und selbst wenn: was hast du gegen Stehimbisse? Ich hab
in solchen schon wirklich gut gegessen.

> auch. Aber z.B. 3,10 Euro f�r ein Pils (0,3) findet man auch in vielen
> anderen Gastst�tten, und 4,90 f�r eine "Champignon-Rahmsuppe" oder
> 11,90 f�r einen "Gef�llten Hackbraten mit Rosmarinkartoffeln" ist auch
> nicht so au�ergew�hnlich. Mehr siehe

Das sieht auf den ersten blick normal aus, und beim Pils hast du auch
recht. Sp�testens bei den Portionsgr�ssen der Mahlzeiten trennt sich
dann die Spreu vom Weizen.
Wobei ich auch durchaus den Hackbraten schon f�r weniger Geld gegessen
habe. und ja, gr��ere portion. (IIRC EUR 8,90)

Hans Wein

ungelesen,
04.11.2010, 03:15:1604.11.10
an
"Daniel Pichl" <dfp.news...@arcor.de> schrieb:

> Vor allem dürften die Preise eher von vor zwanzig Jahren sein. Den
> Laden, der ein Mittagessen zwischen 5 und 7,50 EUR liefert, möchte ich
> sehen (und bitte keine Kantine).

Mir fällt da momentan nur eine gastronomische Kategorie ein, wo man unter
dieser Einschränkung regelmäßig ein "Mittagessen" für unter 7,50 EUR
bekommt: Die Chinesen. Aber die haben inzwischen auch immer mehr
Kantinenmerkmale aufzuweisen.

Das heutige Preisniveau auf der Alb und in Oberschwaben kenne ich nicht,
aber ich war früher immer wieder erstaunt, wie billig man dort in vielen
Dorfgasthöfen noch essen konnte. Es waren aber allesamt Ortschaften, die
mindestens 30 bis 40 km vom nächsten Autobahnanschluss entfernt lagen...

Hans

Oliver Schnell

ungelesen,
04.11.2010, 03:34:0204.11.10
an
In de.etc.bahn.misc Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote:
> Oliver Schnell schrieb:
> > In de.etc.bahn.misc Volker Neurath <nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> wrote:
> >> Du lᅵsst dir also dein Gepᅵck fᅵr 3 Tage mit der spedition
> >> hinterherschicken?
>
> > Brauchst du fᅵr solche Kurztrips fᅵr gewᅵhnlich Gepᅵckmengen, die nicht
> > komfortabel in einen einzigen Trolley passen?
>
> Und wer schleppt mir den Trolley zum Bahnhof und nacher wieder heim?

Es ist dir vielleicht entgangen, aber der Clou eines Trolley sind im Gegensatz
zum klassischen Koffer seine Rᅵder und der ausfahrbvare Griff, womit man das
Ding ganz bequem hinter sich herziehen kann.

Das Wesen ᅵffentlicher Nahverkehrsmittel, so etwas wie ein taxi oder die
Existenz von Parkplᅵtzen an Bahnhᅵfen sind dir auch nicht bekannt?

> Manchmal ist so ein Fahrzeug ᅵuᅵerst praktisch. Und sei es als
> ᅵbernachtungsgelegenheit zu spᅵttrunkener Party-Stunde. BTDT. Ein Zug
> oder Bus wᅵrde um die Zeit dann ᅵbrigens kaum zu kriegen sein.

Ob das mit dem eigenen Pkw bzgl. Heimfahrt von "spᅵttrunkener Party" so
eine gute Idee ist?

> > Natᅵrlich unterscheiden sich Angebot und Preise des Bordrestaurants
> > von irgendeiner Suppenkᅵche. Aber wieso sollte ich mir den Tisch im
> > Speisewagen mit dahergelaufenen, kaufkraftschwachen Underdogs teilen
> > mᅵssen, die sich weil sie ihre ganze Kohle in einen SUV gesteckt haben,
> > ᅵber Jahre hinaus bei Kaffeepreisen jenseits von einem Euro die
> > (Finanz) Krise kriegen?
>
> Warum sollte ich mein sauer verdientes Geld in ᅵbermᅵᅵiger Menge fᅵr
> minderwertige Ware ausgeben?

Minderwertig ist hier was ganz anderes, aber nicht die Speisen im
Bordrestaurant? Auᅵerdem: Niemand muss das nutzen, es ist ein Angebot fᅵr die,
die das wollen.

> Da nehm ich doch lieber die Dorfgaststᅵtte
> an der Landstraᅵe, wo der Wirt noch selber kocht und der Schweinebraten
> Geschmack hat.

Wᅵhrend der Zeit, die du dort verbringst, kommst du deinem Reiseziel
blᅵderweise nicht nᅵher.


>
> > Die grᅵᅵten Verspᅵtungen werden immer noch durch Pkw-Fahrer verursacht, die
> > an Bahnᅵbergᅵngen jegliche Sicherungseinrichtungen missachtend mal
> > schnell noch vor einem Zug meinen ᅵber die Gleise huschen zu mᅵssen und
> > darob von jenem erlegt werden.
>
> Wo gibts denn noch beschrankte Bahnᅵbergᅵnge an Hauptstrecken daᅵ das in
> nennenswerter Zahl passieren kann

ᅵberall wo nicht mehr als 160 km/h gefahren wird, gibt es die immer noch.
An Hauptsrecken zwar nicht mit Halbschranken (die gerne umfahren werden)
aber die mit Blinbklicht gesicherten ᅵbergᅵnge bringen die Undiszipliniertheit
vieler Straᅵenverkehrsteilnbehmer an den Tag.

> und warum hat man die von den vᅵllig
> ᅵberteuerten Fahrpreisen

Gᅵhn. Bahnfahren kostet im Schnitt 10 Cent/km. Kann man auch viel billiger
haben, wenn man mᅵchte.

> nicht lᅵngst durch ᅵber- oder Unterfᅵhrungen
> ersetzt? Achja, man muᅵte ja Prestigeprojekte fᅵr den Bᅵrsengang
> finanzieren...

Zur Auslese von fᅵr den Straᅵenverkehr nicht geeigneten Personen.
Im ᅵbrigen liegt das weniger an der Bahn, als an den beiden anderen Parteien,
die zu je einem Drittel die Kosten solcher Maᅵnahmen zu finanzieren haben:
Kommunen und Straᅵenbaulasttrᅵger.

--
Oliver Schnell

Oliver Schnell

ungelesen,
04.11.2010, 03:36:5404.11.10
an
In de.etc.bahn.misc Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote:
>
> Es gibt ein paar Strecken, die man zu Stoßzeiten besser meidet.
> Ansonsten ist das Stauproblem hierzulande eigentlich längst nicht so
> groß wie immer behauptet wird. Ok, Freitag spät Nachmittags Autobahn muß
> man halt vermeiden.

Ja?
Siehe:
http://www.rp-online.de/auto/ratgeber/Warum-November-der-Stau-Monat-ist_aid_925366.html
Daraus:
"Knapp 500 Kilometer Stau in Deutschland, davon mehr als 300 allein in NRW.
Wer am Dienstagmorgen an Rhein und Ruhr mit dem Auto zur Arbeit musste, für
den ging vielfach nichts mehr. Dabei gab es gar nichts Besonderes. "

--
Oliver Schnell

Erhard Schwenk

ungelesen,
04.11.2010, 05:06:1304.11.10
an
Hans Wein schrieb:

> "Daniel Pichl" <dfp.news...@arcor.de> schrieb:
>
>> Vor allem dürften die Preise eher von vor zwanzig Jahren sein. Den
>> Laden, der ein Mittagessen zwischen 5 und 7,50 EUR liefert, möchte ich
>> sehen (und bitte keine Kantine).
>
> Mir fällt da momentan nur eine gastronomische Kategorie ein, wo man unter
> dieser Einschränkung regelmäßig ein "Mittagessen" für unter 7,50 EUR
> bekommt: Die Chinesen. Aber die haben inzwischen auch immer mehr
> Kantinenmerkmale aufzuweisen.

Also schaun wer mal.

Da wären z.B.:

"Der junge Grieche". 2x in der Woche (Mo und Do) Mittagstisch für 5,--
Euro, nicht zu große Portion aber sehr lecker - ein Gericht mit Fisch,
eines mit Fleisch, Alles definitiv von Hand zubereitet.

http://www.zum-jungen-griechen.de/

"Rockcafe". Eher Bistro als Restaurant, täglich Mittagstisch mit 2
Gerichten für 4 Euro, ebenfalls frisch zubereitet, einziges Manko: Salat
und Hauptgericht werden auf einem Teller serviert.

http://rockcafe.de/index.php

"Cavallino". Italiener, Wochenkarte mit 1 Tagesessen und diversen Pizzen
für unter 7 Euro, 1 Tagesessen für knapp über 7 Euro. eins für 8.80,
Getränke leider teuer, so daß man unterm Strich über 10 Euro landet.
Alle Gerichte mit Salat und Pizzabrot, reichliche Portionen, man kann
beim Zubereiten zuschauen (der Holzofen steht im Gastraum).

http://www.ristorante-cavallino.net/

Dann war da noch das Atelier. Täglich wechselndes Mittagsgericht vom
Buffet laut Anschrieb am Tafel. Hier gibts allerdings zumindest ab und
an Convenience-Beilagen. Homepage derzeit leider nicht in Betrieb.

Dann gibts noch nen Griechen mit Mittagstisch incl. Suppe für 6,90, der
hat auch keine Homepage, dafür riesenhafte Portionen.

Weiterhin natürlich das "Glashaus" beim Möbel Rieger, das ist allerdings
Systemgastronomie. Schnitzel mit Pommes 5,50.

Dann noch das Vereinsheim vom Handballverein, Mittagstisch für 5,50
Euro, täglich wechselnde Gerichte, AFAIK keine Homepage, war ich aber
noch nie essen weil zu weit weg vom Büro.

Wenn ich noch ein bißchen grüble fallen mir locker nochmal 5 ein. Reicht
das?


> Das heutige Preisniveau auf der Alb und in Oberschwaben kenne ich nicht,
> aber ich war früher immer wieder erstaunt, wie billig man dort in vielen
> Dorfgasthöfen noch essen konnte. Es waren aber allesamt Ortschaften, die
> mindestens 30 bis 40 km vom nächsten Autobahnanschluss entfernt lagen...

3 der genannten Läden liegen im Stadtzentrum oder 3 Minuten mit dem Auto
von dort, die meisten keine 5 Minuten zu Fuß vom nächsten Bahnhof , der
Rest am Stadtrand an Ausfallstraßen. Der junge Grieche liegt direkt an
der B10. Die A8 ist 10 Autominuten entfernt. Du kannst aber auch in
Villingen-Schwenningen, Geislingen, Schwäbisch Gmünd, Schorndorf oder
Backnang schauen, da gibts vergleichbares. In esslingen und Fellbach ist
das Preisniveau etwas höher, aber auch dort kriegt man durchaus

Hergen Lehmann

ungelesen,
04.11.2010, 06:11:5604.11.10
an
Am 04.11.2010 08:15, schrieb Hans Wein:

>> Vor allem d�rften die Preise eher von vor zwanzig Jahren sein. Den
>> Laden, der ein Mittagessen zwischen 5 und 7,50 EUR liefert, m�chte ich


>> sehen (und bitte keine Kantine).
>

> Mir f�llt da momentan nur eine gastronomische Kategorie ein, wo man unter
> dieser Einschr�nkung regelm��ig ein "Mittagessen" f�r unter 7,50 EUR


> bekommt: Die Chinesen. Aber die haben inzwischen auch immer mehr
> Kantinenmerkmale aufzuweisen.

Hmm. Im der fu�l�ufigen Umgebung meines derzeitigen Arbeitsplatzes
(Berlin, Borsigwalde) ist das kulinarische Angebot zwar nicht gerade
reichhaltig, dennoch fallen mir gleich drei Quellen ein, die die o.g.
Anforderung erf�llen.

* Ein Asiate, dessen Inneneinrichtung zwar Kantinen-Flair verstr�mt,
dessen Essen aber ausgezeichnet und frisch zubereitet ist (man kann
dabei zusehen). 4-6 Eur f�r einen gut gef�llten Teller.

* Ein kleiner aber feiner Italiener, der im Mittagsangebot alle Pizza
und Pastagerichte f�r 5,50Eur offeriert.

* Ein weiterer Italiener, bei dem die Palette f�r ein einfaches
Hauptgericht (z.B. Spaghetti mit Tomatensosse) schon bei 2,50Eur startet
und selbst Fleischgerichte noch in der Region um 6-7Eur bleiben.
Qualitativ dann allerdings doch eher Kantine, aber immerhin eigene
Produktion.

An meinem alten Arbeitsplatz gab's im Rahmen der zahlreichen
Mittagsangebote sogar eine sehr vielf�ltige und hochwertige Auswahl im
Bereich unter 7Eur - und das war mitten in der City in einem
Touristenviertel (Berlin, Hackescher Markt, vor gut einem Jahr).

Scheint mit der richtigen Mischung aus Mittags-Laufkundschaft, gut
zahlenden Abendg�sten und einer soliden, aber noch nicht extravaganten
K�che also durchaus machbar zu sein.

Hergen

Matthias Warkus

ungelesen,
04.11.2010, 06:52:0404.11.10
an
Am 03.11.10 21.02, schrieb Erhard Schwenk:

> Oliver Schnell schrieb:
>> In de.etc.bahn.misc Volker Neurath
>> <nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> wrote:
>>> Du lᅵsst dir also dein Gepᅵck fᅵr 3 Tage mit der spedition
>>> hinterherschicken?
>
>> Brauchst du fᅵr solche Kurztrips fᅵr gewᅵhnlich Gepᅵckmengen, die nicht
>> komfortabel in einen einzigen Trolley passen?
>
> Und wer schleppt mir den Trolley zum Bahnhof und nacher wieder heim?

Es gibt schon einen Grund, warum Menschen ohne eigenes Auto in der
Tendenz gesᅵnder und attraktiver sind als Menschen mit eigenem Auto.

mawa
--
http://www.prellblog.de

Matthias Warkus

ungelesen,
04.11.2010, 06:54:0404.11.10
an
Am 03.11.10 22.12, schrieb Reinhard Greulich:

> Erhard Schwenk schrieb am Wed, 03 Nov 2010 21:07:59 +0100:
>
>> Also 4,90 für ne Tütensuppe aus der Mikrowelle find ich ganz schön
>> happig. Und der Hackbraten müßte um den Preis schon exorbitant gut sein,
>> damit Du den in der gutbürgerlichen Gastronomie (und die ist vom
>> Kochniveau auch schon weit über dem was in ner Systemgastronomie
>> überhaupt möglich wäre) zur Mittagszeit los wirst.
>
> Was wirklich in der vorgeblich heilen Welt der Küchen deiner
> geschätzten bürgerlichen Landgastronomie vor sich geht, willst du
> offensichtlich lieber gar nicht wissen.

Erhard hat halt auch einen etwas speziellen Realitätszugang.

mawa,
dessen Familie lange Jahre intensiv in den Betrieb eines Landgasthofs
involviert war
--
http://www.prellblog.de

Matthias Warkus

ungelesen,
04.11.2010, 06:57:5104.11.10
an
Am 04.11.10 07.31, schrieb Volker Neurath:
> Herr Willms wrote:
>
>> Ich brauche übrigens für 3 Tage nur meinen Rucksack und eine Aktentasche.
>
> Frische Unterwäsche & socken sind nicht eingeplant?
> Frisches Oberhemd auch nicht?

Also, drei Sätze Unterwäsche und Socken passen in meinen Rucksack
platzsparend gefaltet locker ins kleine Vorfach. T-Shirt(s) zum Wechseln
kommt/kommen aufgerollt im großen Vorfach zusammen mit der Kulturrolle
mit. Dann ist im Hauptfach noch Platz für Schreibmappe, ggf. Notebook,
Roman, Wasserflasche und Taschenschirm, bevor es eng wird. Es soll sogar
Leute geben, die Anzug und Hemd sauber gerollt faltenfrei im Rucksack
transportieren, so professionell bin ich aber nicht (trage auch nur
selten Hemden).

mawa
--
http://www.prellblog.de

kl.h...@web.de

ungelesen,
04.11.2010, 07:03:0804.11.10
an
On 4 Nov., 08:36, Oliver Schnell <o...@tenesu.mkm.de> wrote:
>
> Siehe:http://www.rp-online.de/auto/ratgeber/Warum-November-der-Stau-Monat-i...

> Daraus:
> "Knapp 500 Kilometer Stau in Deutschland, davon mehr als 300 allein in NRW.
> Wer am Dienstagmorgen an Rhein und Ruhr mit dem Auto zur Arbeit musste, für
> den ging vielfach nichts mehr. Dabei gab es gar nichts Besonderes. "
>
Doch: Bahnausfall
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?2,5087184,page=all
Bzw. drohender herbstlicher Bahnausfall, denn der richtig schlimme Tag
war erst der folgende. Bzw. doch nichts Besonderes, denn derartiges
wird langsam zum Gewöhnlichen.

Gruß
Knut

Frank Hucklenbroich

ungelesen,
04.11.2010, 08:07:4804.11.10
an
Am Thu, 4 Nov 2010 07:36:54 +0000 (UTC) schrieb Oliver Schnell:

> In de.etc.bahn.misc Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote:
>>

>> Es gibt ein paar Strecken, die man zu Sto�zeiten besser meidet.
>> Ansonsten ist das Stauproblem hierzulande eigentlich l�ngst nicht so
>> gro� wie immer behauptet wird. Ok, Freitag sp�t Nachmittags Autobahn mu�

>> man halt vermeiden.
>
> Ja?
> Siehe:
> http://www.rp-online.de/auto/ratgeber/Warum-November-der-Stau-Monat-ist_aid_925366.html
> Daraus:
> "Knapp 500 Kilometer Stau in Deutschland, davon mehr als 300 allein in NRW.

> Wer am Dienstagmorgen an Rhein und Ruhr mit dem Auto zur Arbeit musste, f�r

> den ging vielfach nichts mehr. Dabei gab es gar nichts Besonderes. "

Ich werde Dich daran erinnern wenn es demn�chst mal wieder v�llig
unerwartet im Winter schneit oder friert oder st�rmt und deshalb
reihenweise Z�ge ausfallen.
Mein Auto f�hrt zur Not auch bei -20 Grad. Ja, ich hab Winterreifen.

Verkehrschaos aufgrund von widriger Witterung hast Du bei jedem
Verkehrsmittel, egal ob, Bahn, Auto, Schiff oder Flugzeug.

Die oben angesprochenen 300 km Stau auf ganz NRW gerechnet finde ich nun
nicht soo viel, wenn man bedenkt, wie viele Autobahnkilometer NRW hat, und
l�ngst nicht jeder Autofahrer mu� die Autobahn benutzen. Und auf kleinen
Landstra�en sind richtig lange Staus eigentlich eher selten (mal von
Unf�llen o.�. abgesehen).

Gr��e,

Frank

Alice Müller

ungelesen,
04.11.2010, 11:47:3204.11.10
an
Aloha Hans Wein,

Du hast letztens geschrieben:

> Das heutige Preisniveau auf der Alb und in Oberschwaben kenne ich
> nicht, aber ich war früher immer wieder erstaunt, wie billig man
> dort in vielen Dorfgasthöfen noch essen konnte. Es waren aber
> allesamt Ortschaften, die mindestens 30 bis 40 km vom nächsten
> Autobahnanschluss entfernt lagen...

Oberschwaben und Schwäbisches Meer kannsde vergessen. Das gehört zu
den begehrtesten Zuzugsgebieten und die Gastronomen wissen das
auszunutzen. Man kann da aber abseits der Hauptstraßen relativ
günstig essen, ob gut liegt am Niveau jedes einzelnen. Es gibt die
eine oder andere Besenwirtschaft wo man eine deftige Brotzeit für
günstiges Geld bekommt. Aber im großen und ganzen ist es eine eher
teure Gegend, vor allem je näher man an den Bodensee kommt.


--
Virtuelle Bahnmodelle:
http://www.3d-train-model.alices-world.de/index.html
Ehrenmitglied im Kill-File von Ralf Gunkel und noch einigen hier :-)

Ralph Angenendt

ungelesen,
04.11.2010, 13:15:2904.11.10
an
Well, Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote:
> Och weißt Du, lieber sitze ich 15 Minuten länger im bequemen, beheizten,
> trockenen und klimatisierten Auto als daß ich mich 5 Minuten auf dem
> eiskalten, zugigen, dreckigen Bahnsteig von irgendwelchen Pennern
> belästigen lassen muß

Du, ich würde da echt wegziehen.

Ralph
--
You'll have to wait til yesterday is here

Nicht schreiben können: http://lestighaniker.de/

Ralph Angenendt

ungelesen,
04.11.2010, 13:16:0004.11.10
an
Well, Herr Willms <l.wi...@domain.invalid> wrote:
> Lästige Penner wie Sie begegnen mir bei solchen Gelegenheiten
> eigentlich selten.

Herrchen Willms beleidigt mal wieder nicht.

Jon J Panury

ungelesen,
04.11.2010, 13:39:3704.11.10
an
"Hans Jaeger" <blue...@arcor.de> schrieb:

<allerhand "Neuigkeiten" vom Milchm�dchen>

Und? Worauf soll das hinaus? Soll jetzt eine nennenswerte Zahl
Bahnfahrer "aus "�ko"-Gr�nden" auf Automobil umsteigen? Dann w�rden
die Fernstra�en ja *noch* voller, als sie jetzt schon sind! Und damit
w�rde die "�kobilanz" des KFZ-Verkehrs sozusagen versaut, nicht? Denn
Stau und Stop+Go sind ja nun wirklich nicht die Bringer, rein
�kom��ig, oder?

Au�erdem wird die Energie f�r die Bahn, wo elektrisch, zentral
erzeugt, mit einer ordentlichen Filteranlage und allem; und nicht in
hunderttausenden vergleichsweise minder effizienten
Kleinst-Aggregaten.

Au�erdem: Wer Bahn f�hrt "wegen Umwelt und so", ist sowieso ein
merkbefreiter Nerd - und nicht der Rede wert.

Robert Rohling

ungelesen,
04.11.2010, 13:49:2204.11.10
an
Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote in news:4cd1bd76$0$6993$9b4e6d93
@newsspool4.arcor-online.net:


> Och weißt Du, lieber sitze ich 15 Minuten länger im bequemen, beheizten,
> trockenen und klimatisierten Auto als daß ich mich 5 Minuten auf dem
> eiskalten, zugigen, dreckigen Bahnsteig von irgendwelchen Pennern
> belästigen lassen muß, weil die Bahn mal wieder unpünktlich ist oder ich
> umsteigen muß.

5min auf einem eiskalten, zugigen und dreckigen Bahnsteig von irgendwelchen
Pennern belästigt werden empfindest du als übel? Oh du Glücklicher!

Dann mußt du mal ne 3/4 Stunde in nem Zug erleben, wo einer auf die Sitze
einschlägt, mit den Füßen gegen die Türen knallt, oder ein anderer ein 20cm
Messer rausholt und damit das Spielen anfängt, so daß man sich sagt:
"Scheiße, warum hab ich heute nur keine Pistole eingesteckt"

Oder den ICE, wo man von motiviert-dynamischem, kundenorientiert verbal
gestyltem DB-Personal aus dem leeren Gepäckwagen vertrieben wird und dann
zwischen den Türen sein Plätzchen findet, wo die anderen sich dann an
seinem Ärmel die Nase abputzen..usw. usf.


*Nie wieder Bahn*

Gruß R.R.

--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!

Roman J. Rohleder

ungelesen,
04.11.2010, 14:21:3704.11.10
an
Daniel Pichl <dfp.news...@arcor.de> schrieb:
>"Herr Willms" <l.wi...@domain.invalid> schrieb:

Vier Newsgroups? Muss das wirklich sein?

>> > Für ein Tages-Mittagessen auf dem Niveau zahlt man hier
>> > im Stadtbereich zwischen 5 und 7,50 Euro, auf dem Land eher
>> > zwischen 4,50 und 6,50.

[Dazwischen Geschwaetz]

>Vor allem dürften die Preise eher von vor zwanzig Jahren sein. Den
>Laden, der ein Mittagessen zwischen 5 und 7,50 EUR liefert, möchte ich
>sehen (und bitte keine Kantine).

Der Preis ist auf dem Land moeglich; wir haben in unserem kleinen
Gewerbegebiet einen Imbiss, der ein Mittagsgericht fuer 4,50 bis 6
Euro anbietet - gute Qualitaet, abwechslungsreich, taeglich wechselnd,
mit wenigen Ausnahmen (die obligatorischen Fritten, eine gruslige
Sauce Hollandaise) kein Convenience-Futter.

Da gibts dann Hunsruecker Spiessbraten mit Rosenkohl und Kartoffeln
oder einen Schweinebraten mit Kohlrabigemuese oder ein Gyros mit Reis.
Beim Gyros und den Spaghetti Bolognese steht man 30 Minuten an, eh man
bedient werden kann und in der Zeit ist auch der Tagesvorrat
ausverkauft.

Neben dem "Kochtopf" gibt es einen Baecker, der einen aehnlichen
Mittags"tisch" anbietet, jedoch nur diesen, nicht das uebliche
Imbissessen nebenher.

>Grüße,
>Daniel

Gruss,
Roman
--
"An MDCCCXII/Mémorable par la campagne contre les Russes/
Sous le préfectura de Jules Doazan."
"Vu et approuvé par nous commandant russe de la ville de Coblentz/
le 1er janvier 1814."

untergangsprophet

ungelesen,
04.11.2010, 17:01:3104.11.10
an
On 2 Nov., 20:15, "Hans Jaeger" <bluera...@arcor.de> wrote:

Ist bei der Bahn auch mit dem Primärenergiebedarf gerechnet? Ich hab
nur was von der Traktionsenergie plus Aufschlag für sekundäre
Verbraucher gelesen.

Die Energieverteilung in elektrischen Stromnetzen ist mit erheblichen
Verlusten verbunden.
Bei Haushaltsstrom kommem angeblich nur ca 30% der erzeugten Leistung
beim Verbraucher an.

Herr Willms

ungelesen,
04.11.2010, 17:28:5404.11.10
an
Am Thu, 4 Nov 2010 06:31:04 UTC, schrieb Volker Neurath
<nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> auf de.etc.bahn.misc :

> > Ich brauche übrigens für 3 Tage nur meinen Rucksack und eine
> > Aktentasche.
>
> Frische Unterwäsche & socken sind nicht eingeplant?

Wie dick gestrickt ist denn Ihre Unterwäsche?

> Frisches Oberhemd auch nicht?

Und ist das Hemd auch 2 cm dicken Panzerplatten?

> Fragjanur...

Ich ja auch...


MfG,
L.W.


-----------------------------------------------------
Wenn die Milch sich in den Kaffee integriert,

dann ändert der Kaffee seine Farbe.
Falls nicht, ists kein Kaffee, sondern Altöl

Knud Schlotfeld

ungelesen,
04.11.2010, 17:42:5104.11.10
an
F'up de.etc.bahn.misc


Am 04.11.2010 08:34, schrieb Oliver Schnell:
> In de.etc.bahn.misc Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote:

>>> Die größten Verspätungen werden immer noch durch Pkw-Fahrer verursacht, die
>>> an Bahnübergängen jegliche Sicherungseinrichtungen missachtend mal
>>> schnell noch vor einem Zug meinen über die Gleise huschen zu müssen und


>>> darob von jenem erlegt werden.

Oder von Leuten, die Schienen zu Fußwegen machen wollen.

>>
>> Wo gibts denn noch beschrankte Bahnübergänge an Hauptstrecken daß das in
>> nennenswerter Zahl passieren kann
>
> Überall wo nicht mehr als 160 km/h gefahren wird, gibt es die immer noch.


> An Hauptsrecken zwar nicht mit Halbschranken (die gerne umfahren werden)

Wenn Du mit Hauptstrecken Hauptbahnen meinst, gibt es zahlreiche
Halbschranken an Hauptstrecken. Sonst mußt Du Hauptstrecken mal
definieren. In Schleswig-Holstein scheint es demnach z.B. keine zu geben.

> aber die mit Blinbklicht gesicherten Übergänge bringen die Undiszipliniertheit
> vieler Straßenverkehrsteilnbehmer an den Tag.

Ich schreibe den Reisebericht doch noch.

>> und warum hat man die von den völlig
>> überteuerten Fahrpreisen
>
> Gähn. Bahnfahren kostet im Schnitt 10 Cent/km. Kann man auch viel billiger
> haben, wenn man möchte.

Ich kann für das Geld, daß ich der Bahn abliefere nicht mal annähernd
tanken. Man kann einige Argumente gegen die Bahn ins Feld führen, der
Preis ist keines.

Gruß

Knud

Herr Willms

ungelesen,
04.11.2010, 17:59:0004.11.10
an
Am Thu, 4 Nov 2010 18:21:37 UTC, schrieb Roman J. Rohleder
<usen...@kontursucher.de> auf de.etc.bahn.bahnpolitik :

> wir haben in unserem kleinen
> Gewerbegebiet einen Imbiss, der ein Mittagsgericht fuer 4,50 bis 6
> Euro anbietet - gute Qualitaet, abwechslungsreich, taeglich wechselnd,
> mit wenigen Ausnahmen (die obligatorischen Fritten, eine gruslige
> Sauce Hollandaise) kein Convenience-Futter.

Sicher?


MfG,
L.W.

-------------------------------------------------------
Wenn die Milch sich in den Kaffee integriert,

dann �ndert der Kaffee seine Farbe.
Falls nicht, ists kein Kaffee, sondern Alt�l

Jakob Krieger

ungelesen,
04.11.2010, 22:31:4204.11.10
an
- Volker Neurath / 04.11.2010:


>> Ich brauche übrigens für 3 Tage nur meinen Rucksack und eine
>> Aktentasche.

> Frische Unterwäsche & socken sind nicht eingeplant?

In der Bahn, da riecht ein Mann noch wie ein Mann
(frei nach Grönemeyer).


Allerdings kann man in einen Rucksack durchaus frische
Klamotten reinpacken, man muss ihn nicht leer rumschleppen.


hth,


jk

--
no sig

Volker Neurath

ungelesen,
05.11.2010, 02:37:4305.11.10
an
Jakob Krieger wrote:

> Allerdings kann man in einen Rucksack durchaus frische
> Klamotten reinpacken, man muss ihn nicht leer rumschleppen.

von leer redet auch niemand. In *meinen* rucksack passen allerdings
keine Garnituren Unterw�sche plus 3 Oberhemnden plus ein weiterer Anzug.
Ist allerdings nicht repr�sentativ, da mein "Rucksack2 nur ein Daypack
ist.

Hans Wein

ungelesen,
05.11.2010, 03:26:3505.11.10
an
"Hergen Lehmann" <hlehmann.e...@snafu.de> schrieb:

>> Mir fällt da momentan nur eine gastronomische Kategorie ein, wo man unter

>> dieser Einschränkung regelmäßig ein "Mittagessen" für unter 7,50 EUR


>> bekommt: Die Chinesen. Aber die haben inzwischen auch immer mehr
>> Kantinenmerkmale aufzuweisen.
>

> Hmm. Im der fußläufigen Umgebung meines derzeitigen Arbeitsplatzes

> (Berlin, Borsigwalde) ist das kulinarische Angebot zwar nicht gerade
> reichhaltig, dennoch fallen mir gleich drei Quellen ein, die die o.g.

> Anforderung erfüllen.
>
> * Ein Asiate, dessen Inneneinrichtung zwar Kantinen-Flair verströmt,

> dessen Essen aber ausgezeichnet und frisch zubereitet ist (man kann dabei

> zusehen). 4-6 Eur für einen gut gefüllten Teller.

Hab ich da was verpasst, oder sind Chinesen neuerdings keine Asiaten?

Hans

Hans Wein

ungelesen,
05.11.2010, 03:39:2805.11.10
an
"Erhard Schwenk" <esch...@fto.de> schrieb:

Nicht ganz. Du belegst zwar, dass du bei Vorliegen bestimmter
Voraussetzungen eine Mahlzeit für unter 7 EUR bekommen kanst, aber daraus
eine flächendeckende Allgemeingültigkeit abzuleiten, halte ich für sehr
gewagt. Noch ein Beispiel: Nicht weit von meinem Wohnort entfernt hat sich
im Radius von 300 m ein Cluster von 3 markenfreien Tankstellen etabliert.
Dass diese mit Preisen aufwarten, die selbst von (subventionierten)
Verbrauchermarkt-Tanken oft nicht unterboten werden, liegt auf der Hand.
Trotzdem werden sie sich auf den durchschnittlichen Kraftstoffpreis der
ganzen Region kaum auswirken.

Hans

Herr Willms

ungelesen,
05.11.2010, 04:14:3605.11.10
an
Am Fri, 5 Nov 2010 06:37:43 UTC, schrieb Volker Neurath
<nean...@expires-30-11-2010.news-group.org> auf
de.etc.bahn.bahnpolitik :

> > Allerdings kann man in einen Rucksack durchaus frische
> > Klamotten reinpacken, man muss ihn nicht leer rumschleppen.
>
> von leer redet auch niemand. In *meinen* rucksack passen allerdings
> keine Garnituren Unterw�sche plus 3 Oberhemnden plus ein weiterer Anzug.

Wenn man Anz�ge braucht, dann sollte man auch nicht nur mit Rucksack
reisen, sondern vielleicht einen Kleidersack �ber die Schulter h�ngen.


Aber nicht jeder Reisende braucht auf jeder Wochenendreise einen
Anzug oder gar zwei, wie mein Vorredner.


MfG,
L.W.

Erhard Schwenk

ungelesen,
05.11.2010, 05:01:3005.11.10
an
Hans Wein schrieb:

> "Erhard Schwenk" <esch...@fto.de> schrieb:
>
> Nicht ganz. Du belegst zwar, dass du bei Vorliegen bestimmter
> Voraussetzungen eine Mahlzeit für unter 7 EUR bekommen kanst, aber
> daraus eine flächendeckende Allgemeingültigkeit abzuleiten, halte ich
> für sehr gewagt.

Sind hierzulande völlig normale Mittags-Angebote. Auch in der
Stuttgarter City kriegst Du z.B. im Tü-8 für relativ kleines Geld ein
gutes italienisches Mittagessen. In den Innenstädten Bielefeld oder
München waren dieses Jahr ebenfalls entsprechende Gelegenheiten an
vielen Ecken zu finden, BTST. Abends und am Wochenende kanns natürlich
teurer werden, aber da muß ich dann auch nicht mehr unbedingt warm
essen. Und nur wenige dieser Angebote sind Systemgastronomen.

Stephan Weinberger

ungelesen,
09.11.2010, 19:07:2009.11.10
an
Hans Jaeger wrote:

>
> Sind Eisenbahnfahrer große Energiesparer? Solange die Bahn so betrieben
> wird wie heute in Deutschland, wohl kaum. Rein rechnerisch könnte man
> sich fast gleich ins Auto setzen, rechnet Gottfried Ilgmann vor.

[...]

Auf die Idee einfach mal bei der Bahn nachzufragen kommt der gute Mann nicht
sondern spekuliert einfach wild drauf los. Die bahn weiß auf den Liter bzw.
auf die Kilowattstunde genau wie viel Sprit sie gekauft und wie viel Strom
sie verbraucht hat. Auch eine Zuordnung dieser Zahlen zu Personen- und
Güterverkehr sollte möglich sein.
Darüberhinaus sind auch die gefahrenen Tonnen- bzw. Personenkilometer
ziemlich genau bekannt (wobei es natürlich aufgrund von Zeitkarten eine
gewisse Unsicherheit gibt, da wird man also immer noch ein wenig schätzen
müssen).

Aber Kaffeesatzlesen verkauft sich scheinbar besser...


f'up2 d.e.b.m.

--
Die logische Folge von Frage und Antwort wird auf den Kopf gestellt.
> Was ist an TOFU-Postings so ärgerlich?
>> TOFU-Postings verfassen.
>>> Was ist eine der schlechtesten Angewohnheiten im Usenet?

Michael

ungelesen,
09.11.2010, 19:16:2509.11.10
an
On 3 Nov., 12:58, Franz Glaser <fr...@meg-glaser.com> wrote:
> Am 03.11.2010 12:36, schrieb Volker Wollny:
>
> > Dass sie derzeit von Idioten
> > mit sinnlosen und lächerlichen Prestigeprojekten pervertiert wird, sollte
> > nicht darüber hinweg täuschen, dass die Eisenbahn schon alleine daher eine
> > zukunftssichere Verkehrstechnologie ist.

> 1. Meine Frau muß mich zum Bahnhof fahren, dort muß sie ein Parkticket
> lösen, dann muß sie wieder zurück fahren.

Nein, man nimt ein Taxi

> 2. Ich muß mich an den Fahrplan halten.

Viele fahren nur deswegen mit dem Auto weil sie keinen Fahrplan lesen
können.

> 3. Am Ziel muß mich wer abholen, das gleiche Procedere wie bei 1.

Wieder Taxi

> Und das alles mit Gepäck.

Das stellt der Taxifahrer rein.

> 4. Wenn ich mehr als 1 Tag dort bin, brauch ich einen Leihwagen
> zwischen Hotel und Arbeitsplatz.

Da gibt's bestimmt Busse, U-Bahnen etc.

>  > ... zukunftssichere Verkehrstechnologie ist.
>
> NEEEE!

Jaaaa!
Wirst du spätestens dann merken, wenn es kein Benzin mehr gibt:

Michael

Herr Willms

ungelesen,
10.11.2010, 00:17:2010.11.10
an
Am Tue, 2 Nov 2010 19:15:17 UTC, schrieb "Hans Jaeger"
<blue...@arcor.de> auf de.etc.bahn.misc :

> Sind Eisenbahnfahrer große Energiesparer? Solange die Bahn so betrieben
> wird wie heute in Deutschland, wohl kaum. Rein rechnerisch könnte man
> sich fast gleich ins Auto setzen, rechnet Gottfried Ilgmann vor.

Ach, der...

> Den vollständigen Klima-Test der Bahn lesen Sie in der Ausgabe der
> Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 14. Oktober 2007.
^^^^

Tja, alter Wein in neuen Schläuchen?

Das hatten wir doch vor drei Jahren schon durchgekaut!


L.W.

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Wenn die Milch sich in den Kaffee integriert,

dann ändert der Kaffee seine Farbe.
Falls nicht, ists kein Kaffee, sondern Altöl

Cartman

ungelesen,
10.11.2010, 02:47:0110.11.10
an
Michael schrieb:

> On 3 Nov., 12:58, Franz Glaser <fr...@meg-glaser.com> wrote:
>
>> 1. Meine Frau muß mich zum Bahnhof fahren, dort muß sie ein Parkticket
>> lösen, dann muß sie wieder zurück fahren.
>
> Nein, man nimt ein Taxi

Oder die Bahndroschke [1].

[1] http://www.bahndroschke.de
--
The Coon

Cartman

ungelesen,
10.11.2010, 04:55:1510.11.10
an
Talmud(*1) 2.0:

| Den besten der Gojim(*2) sollst Du verleumden, stalken und raub-rufmorden.

| Der Nickname eines Goi(*2) ist wie ödes Land: Dem ersten "Auserwählten",
| der ihn beansprucht, gehört er. Was für Nicknamen gilt, gilt natürlich
| auch und in besonderem Maße für Realnamen.

(*1): Talmud als Metapher für Insiderregeln unter selbsternannten Elitären
(*2): Goi als Metapher für jemanden, der einer selbsternannten Elite nicht
angehört

Die meisten Menschen machen sich nur mit dem wichtig, was sie gelernt haben,
anstatt zu lernen, was wirklich wichtig ist. Ein stalkendes Verleumdervieh
hat nur Stalking und Verleumdung gelernt, deshalb macht es sich damit
wichtig. Ist Verleumdung und Stalking wichtig, oder doch eher verzichtbar?
Ich bin der festen Überzeugung, daß notorische Verleumder genauso
verzichtbar sind wie ihre Verleumdungen und deswegen weg können.

Ein stalkendes verleumdendes Vieh vom geistigen Kleinkaliber eines "Matthias
Kern", "Ottmar Ohlemacher", "Willy Lusti" oder beliebigen anderen
austauschbaren Kaspers mißbrauchte raub-rufmordenderweise meinen Nick, um
folgende plumpe Verleumderscheiße zu grunzen:

Das notorische Verleumdervieh, das versucht, sowohl meinen Nick als auch den
Realnamen von Ulrich Kritzner durch Raub-Rufmord zum Zwecke der Tätigung von
Verleumdungen an sich zu reißen, ist verzichtbar und kann beseitigt werden.
Wer immer es wegmacht, dem wird dafür Absolution zuteil werden. Gott hat
viel Verständnis dafür, wenn jemand einem notorischen Verleumder einen Stein
durch den Schädel schlägt oder ihm die Kehle aufschneidet, denn er selbst
haßt notorische Verleumder noch viel mehr, als es ein Mensch je könnte, und
er wird sie im Jüngsten Gericht allesamt grausamer hinrichten, als es ein
Nazi im KZ je tun oder ein Jude sich in Hollywood je ausdenken könnte. Wer
immer den notorischen Verleumder auf welche Weise auch immer beendet, begeht
eine Tugend und keine Sünde. Notorische Verleumder sind nämlich genauso
verzichtbar wie ihre Verleumdungen und üblen Nachreden und können guten
Gewissens notabgeschaltet werden.

Irgendwer muß das Vieh doch kennen. Das muß doch im realen Leben genau so
ein mieses Stück Scheiße sein wie hier. Solches Viehzeug muß restlos
vernichtet und samt seinen Stalker- und Verleumdergenen dringendst
ausgerottet werden. Wenn man das strikte Ausrotten von Verleumdern
unterläßt, sieht man ja, was dabei rauskommt. Der menschliche Genpool muß
sauber bleiben.

Glaubt mir mal: Dieses Viehzeug muß sehr sehr dringend getötet werden. Das
ist wirklich wichtig, nicht nur für mich, sondern es ist besser für ganz
Deutschland, Europa, ja die ganze Welt. Ich kann jedenfalls mit voller
Gewißheit sagen: Eine Sekunde meines Lebens ist wertvoller als die gesamte
Existenz des Verleumderviehs.

***

Durch neue Technologien kommt dem Umgang mit Information eine neue Bedeutung
und Wichtigkeit zu. Die Menschheit muß dringendst verhaltensbiologisch an
diese neuen Anforderungen angepaßt werden.

Deswegen gehören notorische Verleumder und Raub-Rufmörder dringend in
Selbstjustiz, Notwehr oder Nothilfe vernichtet.

Wer nicht weiß, was notorische Verleumder sind: Das ist sowas wie das
Viehzeug, was hier unter den Namen "Matthias Kern", "Willy Lusti", "Horst
Nietowski", "Frank Markopoulos", "Ottmar Ohlemacher" und so aufläuft.

***

Wieso Selbstjustiz?

Ganz einfach:

Verlange nicht von anderen, was Du nicht selbst zu tun bereit bist.
Niemand soll von einem Richter ein Urteil verlangen, das er nicht selbst zu
fällen bereit ist.
Niemand sollte von einem Henker eine Tötung verlangen, die er nicht selbst
durchzuführen bereit ist.

Weiterhin sollte dem künstlichen Gebilde "Staat" und seinen Vertretern nicht
gestattet werden, planmäßig über die Existenz natürlicher Lebensformen zu
befinden. Wenn sich natürliche Lebensformen (Geschöpfe Gottes) gegenseitig
plattmachen, ist das eine Sache. Wenn ein Staat, dessen Macht vom Teufel
vergeben wird, sich solche Handlungen anmaßt, ist das jedoch eine ganz
andere Sache.

Deshalb: Todesstrafe ja (notorische Verleumder, Kinderficker), aber nur und
ausschlielich als Selbst- oder Lynchjustiz. Alles, was mächtiger als
Lynchjustiz ist, ist ohnehin nur wieder organisiertes Verbrechen.

***

Wieso Notwehr und Nothilfe?

Ganz einfach:

Damit sie nicht beliebig oft beliebig viel Schaden anrichten können.

<http://www.fr-online.de/kultur/medien/vor-dem-zaun---oder-dahinter/-/1473342/2944620/-/index.html>
<http://www.novo-magazin.de/itn-vs-lm/novo26-1.htm>
<http://www.wsws.org/de/1999/mai1999/korr-m22.shtml>
<http://www.shofar.de/itn.html>
<http://kefk.net/Politik/Massenmedien/Manipulationen/Serbische.Konzentrationslager/index.asp>

Notorische Verleumder ermorden nämlich (indirekt) Unschuldige, und es ist
ihnen scheißegal.

***

Also warum sollten wir nicht notorische Verleumder aus Prinzip umlegen, und
uns das scheißegal sein lassen?
Ich will schließlich nicht "besser" sein als die, denn ich bin kein
dümmliches Gutmenschlein, sondern ich will einfach nicht verleumdet werden.
Der Wunsch, unverleumdet zu bleiben, stellt ein legitimes und ehrbares Motiv
für die Tötung notorischer Verleumder dar.
Kein Soldat, Büttel, Richter oder Henker, der schonmal "dienstlich" getötet
hat, kann auch nur ein annähernd legitimes und ehrbares Motiv vorweisen.
--
The Coon

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