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Stefan-Bericht

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Ilja Schmelzer

unread,
Mar 23, 2003, 4:06:48 PM3/23/03
to
Der folgende Text beschreibt laut Gesetz kriminelle Handlungen aus der
Sicht des "Opfers", welches sich keineswegs als Opfer fuehlt.

Nicht nur dass die Meinung solcher "Opfer" heutzutage ignoriert wird,
es wird auch versucht, sie zum Schweigen zu bringen, indem die
Veroeffentlichung solcher Berichte als Verbreitung von
Kinderpornographie kriminalisiert wird.

Ilja

<PRE>
Received: by alpha.c2.org for mi...@alpha.c2.org
Date: 04 Sep 1995 21:55:00 +0200
From: sk...@sk-kt.franken.de (Stefan Keck)
To: mi...@alpha.c2.org
Message-ID: <5tCiu...@sk-kt.franken.de>
Subject: Bericht
</PRE>

Hier also meine Geschichte:

<H1> 1. Werner </H1>

<P>Meine erste Freundschaft mit einem Mann begann, als ich etwa elf
Jahre alt war. Er hiess Werner G. und war ein Kollege meines
Onkels. Meine Eltern waren durch den Krieg verschollen, und so lebte
ich bei meiner Grossmutter und meinem Onkel im Haus.

<P>Werner war damals etwa dreissig Jahre alt.

<P>Durch seine haeufigen Besuche bei uns ergab es sich, das wir uns
anfreundeten. Damals wusste oder dachte ich noch nicht, das seine
vielen Besuche etwas mit mir zu tun haben koennten. Auch als mein
Onkel bald darauf nach Sueddeutschland zog weil er dort Arbeit
gefunden hatte, kam Werner mehrmals in der Woche zu uns.

<P>Er war der erste Mensch in meinem Leben, der sich intensiv mit mir
beschaeftigte und sich um mich kuemmerte. Durch seine Hilfe begann die
Schule mir wieder Spass zu machen. Er half bei den Hausaufgaben,
lehrte mich Geschichte und machte mich fit in Mathematik, meinem
damaligen 'Angstfach'.

<P>Einmal schleppte er mich auf einen Schrottplatz. Dort suchten wir
Teile zusammen und als wir diesen Schrottplatz wieder verliessen,
hatte ich mein erstes Fahrad. Der Rest des Tages ging damit drauf, das
er mir das Fahren auf diesem Rad beibrachte.

<P>Als es Sommer wurde gingen wir fast taeglich an einen der vielen
Seen rund um unsere Stadt zum baden. Ich konnte noch nicht schwimmen
aber nach knapp einer Woche schwamm ich fast so gut wie er.

<P>Das alles geschah in den ersten Monaten unserer Bekanntschaft. Als
dann die Ferien kamen, sahen wir uns taeglich. Wir trafen uns an einem
ruhigen Platz am Ufer unseres Badesees. Dort lag auch ein kleines Boot
das wohl ihm gehoerte, denn wir ruderten oft damit hinaus.

<P>Bis dahin war es nie zu irgendwelchen sexuell gefaerbten Handlungen
zwischen uns gekommen, abgesehen von einem gelegentlichen Streicheln ueber
meinen Kopf oder einem Kuss auf die Wange beim Begruessen oder
Verabschieden. Es kann aber durchaus sein, das Werner unser Beisammensein
anders empfand als ich. Heute denke ich, das er sehr wohl auch sexuell
angeregt wurde wenn er mich z.B. abtrocknete oder wenn er meinen Koerper
mit Sonnenschutz einrieb usw. Ich empfand aber alles, was sich zwischen
uns abspielte, als normal.

<P>Meiner Oma war es sehr recht, das sich jemand um mich kuemmerte denn sie
war mit dieser Aufgabe reichlich ueberfordert, wie ich heute weiss.
So hatte sie auch nichts dagegen, das ich die Wochenenden ganz mit Werner
verbrachte und somit auch bei ihm uebernachtete.

<P>Werners Wohnung war mit einem Badezimmer ausgestattet, einem Luxus, den
wir zu Hause nicht hatten. Wenn ich also Freitag Nachmittag zu ihm kam
badete ich erst einmal ausgiebig. Werner sass bei meinen Badeorgien immer
dabei und sah mir zu. Dann trocknete er mich ab und foehnte mir die Haare.
Mit diesem Ritual begann regelmaessig unser gemeinsames Wochenende.

<P>Er hatte staendig neue Ideen, was wir unternehmen koennten. Er fuehrte
mich durch die Museen unserer Stadt und ging mit mir in jedes Konzert, das
im Umkreis stattfand. Ihm verdanke ich meine Liebe zur klassischen Musik,
mein Interesse fuer alles, was mit Geschichte zusammenhaengt und er
erschloss mir die Welt der Literatur. Spaeter machten wir in den Ferien
auch Reisen, die uns immer in die Alpen fuehrten.

<P>Ich liebte ihn und er liebte mich. Das spuerte ich in jeder Stunde
unseres Zusammenseins. Oft sassen wir abends in seinem grossen Sessel
beisammen, ich auf seinem Schoss, und er erzaehlte mir Geschichten,
die er aus irgendwelchen Buechern kannte. Dabei war es fuer mich sehr
angenehm, an ihn gekuschelt seiner Stimme zu lauschen, waehrend seine
Hand mich streichelte. Es war ein Gefuehl der Geborgenheit, das mich
umfing und ich empfand es immer als Stoerung, wenn er mich spaeter von
seinem Schoss nahm und ins Bett schickte.

<P>Eines Abends, wir sassen bis zum Einbruch der Dunkelheit zusammen, war es
mir einfach zu dumm. Ich wollte dieses Gefuehl der Geborgenheit weiter
verspueren und ich bat ihn deshalb dringend, bei ihm im Bett schlafen zu
duerfen. Dieses Ansinnen hatte er bisher immer abgelehnt. Diesmal
entsprach er meiner Bitte.

<P>Als wir dann gemeinsam in seinem Bett lagen nahm er mich wieder in seine
Arme. Seine Hand war unter meiner Schlafanzugjacke. Er streichelte meinen
Ruecken. Dann fragte er mich, ob er mir einen Kuss geben duerfe. Er hatte
mich schon oft auf die Wange oder die Stirn gekuesst. Diesmal war es aber
anders: er kuesste mich auf den Mund. Ich war ueberrascht und wohl auch
erschrocken, aber bald begann ich es zu geniessen...

<P>Und ich genoss sein Streicheln. Seine Hand war von meinem Ruecken
zu meinem Po gewandert. Er streichelte meine Beine und ich spuerte
seine Erregung. Aber es gefiel mir. Ich machte mich von ihm los, um
meinen Schlafanzug auszuziehen. Er hatte mich nicht darum gebeten aber
ich spuerte instinktiv, das es ihm gefallen wuerde und ich hatte mich
nicht getaeuscht.

<P>Anfangs war ich etwas irritiert als er begann, meinen Koerper
abzukuessen. Es war ganz neu fuer mich. Einesteils schaemte ich mich
als er meinen Penis in seinen Mund nahm, andererseits verspuerte ich
eine mir bisher unbekannte Freude. Es tat nicht weh, es waren
gaenzlich neue Gefuehle in mir... Ich befand mich in einem Traum,
alles um mich herum war nur unwirklich wahrnehmbar aber auch das trug
nur dazu bei, ein bisher unbekanntes Wohlbefinden zu verspueren. Ich
fuehlte mich wohl und ich wuenschte mir, er moege nie aufhoeren und es
moege ewig so weitergehen... Heute weiss ich, das ich damals wohl
meinen ersten Orgasmus erlebte.

<P>Nach diesem ersten mal kam es dann regelmaessig zu solchen
Kontakten. Selbstverstaendlich immer an den Wochenenden, wenn ich bei
ihm schlief. Taeglich in den Ferien, wenn wir verreisten, aber auch
an ganz normalen Wochentagen, wenn ich ihn aufsuchte.

<P>Der Ablauf war eigentlich immer gleich. Er war der aktive Partner
und er liess sich diese Rolle auch nicht abnehmen. Es kam zu keinen
ausgefallenen Praktiken zwischen uns; alles beschraenkte sich im
Wesentlichen darauf, das er mich liebkoste, streichelte und
kuesste. Ein einziges mal wohl versuchte er, mir einen Finger in den
After zu stecken. Als ich (mehr wohl vor Schreck als vor Schmerz)
aufschrie, hoerte er sofort damit auf und er hat es auch nie wieder
versucht.

<P>Ich selbst war waehrend unsere fast zweijaehrigen Beziehung immer
und ausschliesslich der passive Partner. Er hatte nie von mir
verlangt, das ich ihn auf die gleiche Weise befriedigte wie er mich
und mir waere so etwas wohl auch nicht in den Sinn gekommen.

<P>Viele Jahre spaeter erzaehlte er mir einmal, das es fuer ihn das
Schoenste war, wenn ich in seinen Armen einschlief...

<P>Wir kannten uns fast zwei Jahre, als es schliesslich zur Trennung
kam. Seine Firma versetzte ihn in ihr Stammhaus in den USA. Er
versuchte alles, diese Entscheidung rueckgaengig zu machen und als das
nicht gelang, mich mit in die USA zu nehmen. Leider ebenfalls ohne
Erfolg.

<P>Der Abschied war schrecklich fuer uns Beide. Es war die traurigste
Erfahrung, die ich in meinem Leben bis dahin gemacht hatte. Er schrieb
mir jede Woche, schickte mir Geld... Er versuchte von den USA aus,
mich nachkommen zu lassen.

<P>Erst ein Jahr spaeter sahen wir uns wieder.


<H1> 2. Gerd </H1>

<P>Ich vermisste Werner sehr. Die Tage waren nun wieder alle grau und
monoton. Es gab keine Hoehepunkte fuer mich; nichts, auf was ich mich
haette freuen koennen. Als am schlimmsten empfand ich es, das es keine
Freundschaft und keine Zaertlichkeit mehr fuer mich gab. (Jedenfalls
empfand ich es damals so)

<P>Eine Folge war, das meine schulischen Leistungen rapide
absanken. Ich hatte keine Lust mehr zu lernen. Meine Gedanken kreisten
nur noch darum, abzuhauen und mich zu Werner durchzuschlagen. Alles
andere war fuer mich unwichtig.

<P>Ich ging nun in die siebente Klasse. Einer der Lehrer, Gerd
(Gerhard) L. unterrichtete uns in Deutsch und Geschichte. Er war ein
sympathischer, freundlicher junger Mann und genoss grosses Ansehen
unter uns Schuelern. Von ihm wurde getuschelt, das er 'auf Jungen
stehe'. Was das genau bedeutete, wusste wahrscheinlich ausser mir
keiner der anderen Jungs.

<P>Es war wohl von mir eine Trotzreaktion (warum hat Werner mich auch
allein gelassen), das ich mich Gerd regelrecht
'aufdraengte'. Vielleicht war es der Wunsch, das alles wieder so sein
sollte wie frueher mit Werner. Meine Beweggruende damals, Gerd als
meinen Freund zu gewinnen, kann ich heute nicht mehr im Detail
nachvollziehen.

<P>Zuerst machte ich bei Gerd keinerlei 'Fortschritte'. Er behandelte
mich wie die anderen Jungs auch. Dabei gab ich mir solche Muehe mit
ihm. Ich bueffelte den (aber nur seinen) Unterrichtsstoff, laechelte
ihn jedesmal an wenn er zu mir hersah, schleppte Landkarten und
Anschauungstafeln fuer seinen Unterricht, aber alle meine Bemuehungen
waren scheinbar umsonst.

<P>Erst spaeter erfuhr ich von ihm, das ich ihm durchaus aufgefallen
war. Er hatte aber Angst vor evtl. Konsequenzen und ausserdem hielt er
meine Annaeherungsversuche fuer eine der ueblichen Schwaermereien, die
Schueler oefters ihren Lehrern entgegenbringen.

<P>Es bedurfte eines Tricks - so wuerde ich es heute bezeichnen -
Gerd fuer mich zu interessieren. Die Gelegenheit kam waehrend einer
Klassenfahrt. Ich hatte mir mit irgendetwas den Magen verdorben und
Gerd pflegte mich. Am naechsten Tag, die Jungs und die anderen Lehrer
machte eine Wanderung, blieben Gerd und ich wegen meines Unwohlseins
allein im Quartier zurueck. Gerd hatte natuerlich bemerkt, das die
Beschwerden von mir masslos uebertrieben wurden und stellte mich
deswegen zur Rede. Er vermutete wohl Drueckebergerei oder etwas in der
Art in meinem Verhalten. Wegen seiner Vorhaltungen begann ich zu
weinen. Das war nicht gespielt, ich fuehlte mich verkannt, keiner
verstand mich... Mir war Hundeelend zumute.

<P>Ueber diese Reaktion auf seine Vorhaltungen war Gerd ziemlich
erschrocken und versuchte hilflos, mich irgendwie zu troesten. Er nahm
mich in die Arme, redete mir gut zu und machte dadurch alles nur noch
schlimmer fuer mich. Ich glaube, das ich damals mindestens eine Stunde
geheult habe. Dann erzaehlte ich ihm alles. Ich berichtete ihm ueber
meine Freundschaft mit Werner und warum sie nicht mehr bestand, ueber
mein Alleinsein und die Trostlosigkeit meines momentanen Daseins. Er
hoerte dieser Beichte stumm zu. Spaeter dann, als wir den anderen
nachgingen, bot er mir nach langem Ueberlegen an, mir ein ebensolcher
Freund zu sein wie Werner es war.

<P>Also hatte ich mein Ziel doch noch erreicht. Die Bedingungen, die
Gerd mir auferlegte, waren ziemlich hart. Niemand durfte von unserer
Beziehung wissen und daher waren unsere Treffen in seiner Wohnung die
Ausnahme. Wir trafen uns regelmaessig ausserhalb der Stadt in einem
gemieteten Bungalow und verbrachten da die Wochenenden. Er nahm mich
oft mit zu Ausfluegen oder kurzen Reisen und ausserdem sahen wir uns
ja taeglich in der Schule.

<P>Seine Vorsichtsmassnahmen waren aus heutiger Sicht ziemlich
unvollkommen, aber zu der damaligen Zeit durchaus ausreichend. Es gab
noch keine allgemeine Jagd auf Paedophile und solche Verhaeltnisse
wurden durchaus toleriert, wenn sie der Umgebung einmal bekannt
wurden. (Schwere Faelle von Kindesmissbrauch einmal ausgenommen)

<P>Gerd war in einer Hinsicht genau wie Werner: Er verstand es, mein
Interesse fuer Dinge zu wecken, die irgendwie mit Kunst zu tun hatten.
Musik, Malerei, Buecher, Theater. Das waren seine
Lieblingsthemen. Welcher dreizehnjaehrige Junge liest schon freiwillig
Shakespeare? Ich tat es... Gerd verstand es, mir solche Sachen
nahezubringen ohne mich dabei zu ueberfordern.

<P>In anderer Hinsicht war er allerdings das genaue Gegenteil zu
Werner. Vom Charakter her genau wie Dieser freundlich, hilfsbereit
und voller Verstaendnis, war er beim Sex hart, zupackend, brutal
sogar... Vielleicht weil er das von sich wusste zoegerte er sehr
lange, bevor er meinem Draengen nachgab und auch sexuell mit mir
verkehrte.

<P>Unser erstes Beisammensein war ein Schock fuer mich und beinahe
waere unsere Freundschaft daran zerbrochen. Dabei hatte ich mich so
sehr darauf gefreut. Er kam zu mir, riss mir den Schlafanzug vom
Koerper und dann nahm er mich in Besitz. Wenn Werner meinen Koerper
abkuesste spuerte ich nur seine Lippen, bei Gerd spuerte ich dabei
auch seine Zaehne...

<P>Am naechsten Morgen war mein Koerper uebersaeht mit blauen
Flecken. Meine Genitalien schmerzten... Ich weinte und Gerd sass
verlegen daneben. Dann entschuldigte er sich bei mir und versprach
zugleich, das er nie wieder mit mir Sex machen wuerde. In der
darauffolgenden Woche sahen wir uns nur in der Schule wobei ich stets
vermied, ihn anzusehen. Am Freitag ging ich aber doch wieder zu ihm,
weil er mich darum gebeten hatte.

<P>An diesem Abend fuehrten wir ein langes Gespraech. Er
entschuldigte sich nochmals fuer seine Art und er erklaerte mir dann,
das es viele Spielarten der Sexualitaet gaebe und ich bisher nur eine
davon kennengelernt habe. Da er gemerkt habe, dass seine Art mir nicht
gefaellt wolle er in Zukunft ganz auf Sex mit mir verzichten. Ich
solle es ihm nicht nachtragen und unsere Freundschaft solle so
weitergehen wie vor der fraglichen Nacht.

<P>Das Angebot war zwar nicht ganz in meinem Sinne. Ich haette viel
lieber Beides - Sex und Freundschaft - gehabt, aber ich nickte. Den
Abschluss der Versoehnungszeremonie bildete ein Kinobesuch in der
Abendvorstellung. Da war ich bisher noch nie gewesen.

<P>Natuerlich uebernachtete ich bei ihm. Ich war noch lange wach und
ueberlegte. Dann zog ich mir den Schlafanzug aus und ging zu ihm in
sein Bett...

<P>Warum? Das kann ich nicht so genau sagen. Ich war gerade Dreizehn
und ich hatte die Sexualitaet bei Werner als etwas sehr schoenes
kennengelernt. Mein Beduerfnis nach koerperlicher Zuwendung war sehr
gross. Auch glaubte ich seiner Versicherung, das er mir keinesfalls
Schmerzen zufuegen wollte. Der wichtigste Grund aber glaube ich war
der, dass er mir leid tat.

<P>Jedenfalls habe ich meinen Entschluss damals nicht bereut. Ich
fing an, auch seine Art zu moegen und er hatte soviel Verstaendnis
fuer mich, das er mich nur langsam und nur mit meiner ausdruecklichen
Zustimmung mit seiner Art des Sex bekannt machte. Es dauerte lange,
bis ich mich mit den verschiedenen Arten des Analsex anfreunden
konnte. Spaeter genoss ich diese Variante. Es gefiel mir ueberhaupt so
ziemlich alles, was wir zusammen im Bett anstellten. Wenn Werner mich
einmal in der Nacht zum Hoehepunkt brachte, war es bei Gerd mindestens
vier- bis fuenf mal der Fall.

<P>Auch bei ihm war ich der passive Partner. Um Missverstaendnissen
vorzubeugen: ich war nie sein 'Sexsklave'. Er erniedrigte mich nie
beim Sex. Er war auch immer sofort bereit, mit irgendeiner Sache
aufzuhoeren, wenn mir Diese nicht gefiel oder ich sie nicht mochte
(was selten genug der Fall war). Mir machte es Spass mit ihm; es
gefiel mir. Besonders gefiel es mir, wenn wir etwas neues
ausprobierten. Eine neue Stellung z.B. Er hatte da eine sehr rege
Phantasie...

<P>Mit Gerd blieb ich lange zusammen. Als ich mit etwa fuenfzehn
Jahren das Interesse am Sex mit einem Mann verlor (ich hatte mich
gerade in ein Maedchen verliebt), aenderte sich nichts an unserer
Freundschaft. Er akzeptierte es, das ich keinen Sex mehr
wollte. Ansonsten blieb alles beim alten.


<H1> 3. Wie es weiterging mit Werner und Gerd </H1>

<P>Gerd wusste von Werner. Ich hatte es ihm erzaehlt. Genauso wusste
Werner aus Briefen von mir von Gerd.

<P>Beide lernten sich kennen, als Werner das erste mal aus den USA zu
Besuch kam. Beide verstanden sich 'auf Anhieb'. Sie wurden dicke
Freunde und diese Freundschaft zwischen uns dreien hielt ein Leben
lang. Bei unseren gelegentlichen Treffen war ich natuerlich immer ihr
Hauptthema und ich sass dabei mit roten Ohren und hoerte ihnen zu...

<P>Werner kam spaeter aus den USA zurueck nach Deutschland. Er lebte
bis zu seinem Tode im Jahr 1994 in seiner Heimatstadt. Ich besuchte
ihn oft und er war haeufig Gast bei uns im Hause. Ich war inzwischen
nach Bayern umgezogen. Gerd wohnte ganz in meiner Naehe. Er starb 1993
bei einem Autounfall.

<P>Ich habe es zu ihren Lebzeiten leider versaeumt, ihnen genuegend
fuer das zu danken, das sie fuer mich getan hatten aber sie wussten
von mir, das ich sie als meine besten Freunde betrachtete.

<P>Heute weiss ich, das ich es ohne ihre Hilfe nicht so einfach
geschaffte haette, meinem Leben eine solide Grundlage zu geben. Ich
fuehlte mich von ihnen nie 'missbraucht'. Heute fuehre ich ein ganz
normales Leben, habe selbst zwei schon erwachsene Soehne...

<P>Ich werde Werner und Gerd nie vergessen!

<P>Stefan

Dominick Oliver Geisler

unread,
Mar 24, 2003, 8:23:31 PM3/24/03
to
Ilja Schmelzer wrote:

> Der folgende Text beschreibt laut Gesetz kriminelle Handlungen aus der
> Sicht des "Opfers", welches sich keineswegs als Opfer fuehlt.
>
> Nicht nur dass die Meinung solcher "Opfer" heutzutage ignoriert wird,
> es wird auch versucht, sie zum Schweigen zu bringen, indem die
> Veroeffentlichung solcher Berichte als Verbreitung von
> Kinderpornographie kriminalisiert wird.

Des Verfahrens betreffend, mit dem dieser Text kriminalisiert werden
soll schreibt ein merkwürdes (Online)-Magazin names express.de:

| Der ekligste Prozess des Jahres
|
| Oberstaatsanwalt will Chef von Pädophilen-Gruppe (48) für fünf Jahre
| hinter Gitter bringen.
|
| Hamburg/Trier - Es sind Zeilen, die allen Eltern das Blut in den Adern
| gefrieren lassen: Ein 11-Jähriger schildert seinen Sex mit einem
| Erwachsenen. Dieser Bericht war auf der Internet-Seite der
| Pädophilen-Organisation "Krumme 13" zu lesen. Ab Montag müssen sich
| die beiden Vorsitzenden der Gruppierung in Trier vor Gericht
| verantworten. Der ekligste Prozess des Jahres?
|
| Er hält sich für unschuldig. Schlimmer noch: Dieter Gieseking (48,
| vorbestraft) hält sich für verfolgt, "wie die Juden vor der
| Reichskristallnacht." Der einstige Bundesgrenzschützer ist Chef der
| Gruppe "Krumme 13", einer Art Verein für Pädophile. Deren erklärtes
| Ziel: die "Liberalisierung von sexuellen Beziehungen zwischen Kindern
| und Erwachsene". Zuletzt hatte der 48-jährige Hamburger sogar die
| Eintragung ins Vereinsregister beantragt. Unfassbar!
|
| Doch das Amtsgericht Trier lehnte ab. Die nüchterne Begründung: "Die
| Internetpräsentation ließ deutlich erkennen, dass Straftatbestände
| verharmlost werden", so Triers Oberstaatsanwalt Horst Roos.
|
| Der Prozess, der am Montag beginnt, bezieht sich jedoch nur indirekt
| auf die Horror-Ziele der "Krumme 13". Gieseking und ein 43 Jahre alter
| Mathematiker aus Berlin sind über einen "Erfahrungsbericht" auf ihrer
| Internetseite gestolpert. Jutta Terner, Direktorin des Amtsgerichts
| Trier: "Darin erzählt ein 11-jähriger Junge über seine geschlechtliche
| Beziehung zu einem 30-Jährigen."
|
| Ob die Schilderung nur Fiktion ist - wie Gieseking beteuert - oder
| doch Realität, das steht für die Anklage gar nicht zur Debatte. "Das
| ist knallharte Pornografie", erzürnt sich Staatsanwalt Roos. Er will
| die beiden Pädophielen hinter Gitter bringen - bis zu 5 Jahre. Für
| Gieseking wäre dies nicht die erste Haftstrafe. Roos: "Er wurde wegen
| Vertriebs von Kinderpornografie zu einem Jahr Gefängnis verurteilt."
|
|
| Wie steht Staatsanwalt Roos zu den Zielen von Giesekings Gruppe? "Ich
| würde ihm gerne mal meine Meinung unter vier Augen sagen - der
| behauptet doch gar, geschlechtliche Beziehung zwischen Kindern und
| Erwachsenen würden die Reifung eines Kindes fördern."
|
| Übrigens: Im Fall einer Verurteilung vor dem Trierer Amtsgericht hat
| Dieter Gieseking schon eine Beschwerde vor dem
| Bundesverfassungsgericht angekündigt?

Egal welche Position man in der Streitfrage um den sexuellen Kontakt
zwischen Kindern und Erwachsenen steht, hier sollte einem schnell klar
werden das ein Märtyrer gesucht wird um die Grundrechte mal wieder mit
Füssen zu treten.

Was an dem Text "knallharte Pornographie" sein soll ist mir unklar,
ebenso wie einem ein Stückchen ASCII das Blut in den Adern gefrieren
lassen soll.

Warum sich Herr Roos auf die Meinung von Herrn Gieseking Stellung
bezieht wo doch eigentlich nur zur Diskussion steht in wie weit ein
bischen Text "knallharte Pornographie sein kann, ist mir schleierhaft.
Als Repräsentant des Staates stellt er diesen allerdings in kein
besonders seriöses Licht, ebenso wie es Herr Gieseking offensichtlich
schafft jedes Fettnäpfchen zielsicher anzusteuern.

Sollten sich die Gerichte tatsächlich verbieten das Menschen sagen
dürfen was sie erlebt haben, auch wenn dies nicht dem
gesellschaftlichen Konsens entspricht sollten wir uns Fragen ob die
Orwellsche Gesellschaft von viel näher ist als man vermutet.

Gruss
Dominick


Ilja Schmelzer

unread,
Mar 26, 2003, 10:27:19 AM3/26/03
to
Dominick Oliver Geisler <ma...@dominick-geisler.de> writes:
> | Der Prozess, der am Montag beginnt, bezieht sich jedoch nur indirekt

Nicht mal der Tag ist richtig, es war Dienstag.

> | auf die Horror-Ziele der "Krumme 13". Gieseking und ein 43 Jahre alter
> | Mathematiker aus Berlin sind über einen "Erfahrungsbericht" auf ihrer
> | Internetseite gestolpert. Jutta Terner, Direktorin des Amtsgerichts
> | Trier: "Darin erzählt ein 11-jähriger Junge über seine geschlechtliche
> | Beziehung zu einem 30-Jährigen."
> |
> | Ob die Schilderung nur Fiktion ist - wie Gieseking beteuert - oder

Quatsch.

> | doch Realität, das steht für die Anklage gar nicht zur Debatte. "Das
> | ist knallharte Pornografie", erzürnt sich Staatsanwalt Roos. Er will
> | die beiden Pädophielen hinter Gitter bringen - bis zu 5 Jahre.

Die erste Instanz ergab 8 Monate fuer Gieseking, 6 Monate mit Bewaehrung
fuer den Mitangeklagten - dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgend.

> | Übrigens: Im Fall einer Verurteilung vor dem Trierer Amtsgericht hat
> | Dieter Gieseking schon eine Beschwerde vor dem
> | Bundesverfassungsgericht angekündigt?

Rechtmittel werden eingelegt.

> Egal welche Position man in der Streitfrage um den sexuellen Kontakt
> zwischen Kindern und Erwachsenen steht, hier sollte einem schnell klar
> werden das ein Märtyrer gesucht wird um die Grundrechte mal wieder mit
> Füssen zu treten.
> Was an dem Text "knallharte Pornographie" sein soll ist mir unklar,
> ebenso wie einem ein Stückchen ASCII das Blut in den Adern gefrieren
> lassen soll.

Der Staatsanwalt hat es erlaeutert: Wuerde der Text im Kontext einer
Missbrauchsseite mit entsprechend negativer Wertung auftauchen, waere
es keine Pornographie. Pornographie wird der Text durch den
politischen Kontext, in dem sie auf einer Paedophilenseite steht.

> Warum sich Herr Roos auf die Meinung von Herrn Gieseking Stellung
> bezieht wo doch eigentlich nur zur Diskussion steht in wie weit ein
> bischen Text "knallharte Pornographie sein kann, ist mir schleierhaft.
> Als Repräsentant des Staates stellt er diesen allerdings in kein
> besonders seriöses Licht, ebenso wie es Herr Gieseking offensichtlich
> schafft jedes Fettnäpfchen zielsicher anzusteuern.

Hier ging es eindeutig nur darum, Gieseking einzuknasten.

- Die rechtliche Verantwortung fuer die Veroeffentlichung des Textes
war naemlich zwischen den beiden einvernehmlich ausgemacht und lag
eindeutig nicht bei Gieseking. Dies stand so im Impressum der Seiten,
und der Mitangeklagte legte auf seine alleine rechtliche
Verantwortlichkeit fuer die Veroeffentlichung ausdruecklich wert.

- Der Mitangeklagte, der fuer seinen Teil (mehrere Megabyte Text, fuer
Gieseking kaum nachpruefbar) einen entsprechenden Anteil an den
Providerkosten gezahlt hat, hatte Gieseking zugesichert, dass sich
dort keinerlei Kinderpornographie befindet.

Wenn das zum Praezedenzfall fuer Verantwortlichkeit von Providern
wird, kann das Internet in D wohl zumachen.

> Sollten sich die Gerichte tatsächlich verbieten das Menschen sagen
> dürfen was sie erlebt haben, auch wenn dies nicht dem
> gesellschaftlichen Konsens entspricht sollten wir uns Fragen ob die
> Orwellsche Gesellschaft von viel näher ist als man vermutet.

Wenn das Urteil rechtskraeftig wird, dann war die DDR besser - da
wusste man wenigstens vorher, dass geschriebenes Recht nichts wert
ist.

Ilja
--
I. Schmelzer, <il...@ilja-schmelzer.net>, http://ilja-schmelzer.net

Dominick Oliver Geisler

unread,
Mar 26, 2003, 11:32:31 AM3/26/03
to
Ilja Schmelzer wrote:

> Der Staatsanwalt hat es erlaeutert: Wuerde der Text im Kontext einer
> Missbrauchsseite mit entsprechend negativer Wertung auftauchen, waere
> es keine Pornographie. Pornographie wird der Text durch den
> politischen Kontext, in dem sie auf einer Paedophilenseite steht.

Genau das selbe habe ich mir gestern gedacht als auf ZDF die Reportage
"Nachruf einer Bestie" lief. Die preisgekrönte Sendung dokumentierte
das Leben und die vier Morde des Jürgen Bartsch. Anhand von zahlreichen
Tonbandaufnahmen aus der Psychiatrie, wurden die Gewalttaten und die
sexualisierte Gewalt haargenau dargestellt.

In diesem Kontext scheint es also okay zu sein detailreich zu schildern,
nicht aber wenn es einvernehmliche Dinge zusammenfassen soll.

Vieleicht sollte ich meine Kindheitsgeschichte doch noch zu Lebzeiten
publizieren, für den Fall das sich in ein paar Jahren niemand mehr
traut etwas zu veröffentlichen das nicht dem staatlich anerkannten
Konsens entspricht.

Bleibt im Sinne der Freiheit zu hoffen das die hoffentlich angestrebte
nächste Instanz erfolgreicher verläuft.

Gruss
Dominick

Casjopea

unread,
Apr 4, 2003, 3:08:54 PM4/4/03
to

Ilja Schmelzer schrieb:


> Dominick Oliver Geisler <ma...@dominick-geisler.de> writes:
>
>>| Der Prozess, der am Montag beginnt, bezieht sich jedoch nur indirekt
>
>
> Nicht mal der Tag ist richtig, es war Dienstag.
>
>
>>| auf die Horror-Ziele der "Krumme 13". Gieseking und ein 43 Jahre alter
>>| Mathematiker aus Berlin sind über einen "Erfahrungsbericht" auf ihrer
>>| Internetseite gestolpert. Jutta Terner, Direktorin des Amtsgerichts
>>| Trier: "Darin erzählt ein 11-jähriger Junge über seine geschlechtliche
>>| Beziehung zu einem 30-Jährigen."
>>|
>>| Ob die Schilderung nur Fiktion ist - wie Gieseking beteuert - oder
>
>
> Quatsch.
>
>
>>| doch Realität, das steht für die Anklage gar nicht zur Debatte. "Das
>>| ist knallharte Pornografie", erzürnt sich Staatsanwalt Roos. Er will
>>| die beiden Pädophielen hinter Gitter bringen - bis zu 5 Jahre.
>
>
> Die erste Instanz ergab 8 Monate fuer Gieseking, 6 Monate mit Bewaehrung
> fuer den Mitangeklagten - dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgend.
>

Ilja,

du hast vergessen zu erwähnen das du derjenige bist, der die 6 Monate
bekam und der schon 2 mal vorbestraf ist wegen sexuellen missbrauch
an Kindern.

das solltest du wirklich nicht vergessen zu erwähnen.

Casjopea

Ilja Schmelzer

unread,
Apr 7, 2003, 10:50:14 AM4/7/03
to
Casjopea <casjo...@gmx.de> writes:
> du hast vergessen zu erwähnen das du derjenige bist, der die 6 Monate
> bekam

Nein, ich habe das nicht vergessen, sondern aufgrund einer Bitte meiner
Familie weggelassen.

BTW, wozu sollte solch persoenliche Information wichtig sein? Ich
will mich hier ja nicht ausweinen, zu Unrecht verurteilt worden zu
sein, sondern weise hier auf darauf hin, dass mit diesem
Unrechtsurteil den sogenannten "Opfern" von "sexuellem Missbrauch",
die diese "Verbrechen" anders bewerten als die herrschende Moral
vorschreibt, Redeverbot erteilt wird. Das letztere ist von
oeffentlichem Interesse, irgendeine Bewaehrungsstrafe gegen mich
hingegen uninteressant.

Ansonsten, selbst wenn dieses Skandalurteil rechtskraeftig werden
sollte - fuer die Verbreitung der Wahrheit verurteilt zu worden zu
sein ist etwas, worauf ich stolz bin und mein Leben lang stolz sein
werde. (In der DDR hatte ich das leider nicht mehr geschafft - kurz
nachdem ich mich offen gegen die DDR gestellt habe brach sie schon
zusammen.)

Du hast hingegen vergessen, irgendwelche Argumente dafuer zu bringen,
dass der Text wirklich nach geltendem deutschen Recht pornographisch
sei.

> und der schon 2 mal vorbestraft ist wegen sexuellen missbrauch an
> Kindern.

Du meinst, es ist wichtig, ob jemand nach einem Paragraphen, den er
als Unrechtsparagraphen kritisiert und dessen ersatzlose Abschaffung
er fordert, vorbestraft ist? Interessiert dich auch ob Nelson Mandela
gegen Apartheidgesetze verstossen hat?

(Ansonsten, wen interessieren schon Geldstrafen?)

Du hast hingegen vergessen, irgendwelche Argumente dafuer zu bringen,
dass einvernehmliche sexuelle Handlungen, wie die im fraglichen Text
beschriebenen, bestraft werden sollten.

Thomas Hochstein

unread,
Apr 7, 2003, 4:58:54 PM4/7/03
to
Ilja Schmelzer <schm...@wias-berlin.de> scripsit/wrote:

> Du meinst, es ist wichtig, ob jemand nach einem Paragraphen, den er
> als Unrechtsparagraphen kritisiert und dessen ersatzlose Abschaffung
> er fordert, vorbestraft ist?

Selbstverständlich.

Dass jemand den Paragraphen, nach dem er verurteilt wurde, ablehnt,
ist nicht direkt ungewöhnlich. Dealer berufen sich auf das Recht auf
Rausch, Beleidiger und Verleumder auf die Kunstfreiheit und/oder die
freie Meinungsäußerung, und in letzterem leisten ihnen dann Neonazis
und deren Kollegen vom anderen Ende des politischen Spektrums
Gesellschaft. Da wäre es wirklich seltsam, wenn das gerade im
Sexualstrafrecht anders wäre.

> (Ansonsten, wen interessieren schon Geldstrafen?)

Tja, wenn Du das so siehst ist das natürlich auch ein Gesichtspunkt
für die Strafzumessung. :)

> Du hast hingegen vergessen, irgendwelche Argumente dafuer zu bringen,
> dass einvernehmliche sexuelle Handlungen, wie die im fraglichen Text
> beschriebenen, bestraft werden sollten.

Wozu? Glaubst Du, die Argumente hätten Dich überzeugt? --- Ich bin
sicher, Du hast sie alle schon mehr als einmal gehört.

-thh

Ilja Schmelzer

unread,
Apr 8, 2003, 6:32:42 AM4/8/03
to
Thomas Hochstein <t...@inter.net> writes:
> Ilja Schmelzer <schm...@wias-berlin.de> scripsit/wrote:
>> Du meinst, es ist wichtig, ob jemand nach einem Paragraphen, den er
>> als Unrechtsparagraphen kritisiert und dessen ersatzlose Abschaffung
>> er fordert, vorbestraft ist?

> Selbstverständlich. Dass jemand den Paragraphen, nach dem er
> verurteilt wurde, ablehnt, ist nicht direkt ungewöhnlich.

Habe ich behauptet, ungewoehnlich zu sein? Die Frage ist, ob die
Ablehnung des Paragraphen gut begruendet ist oder nicht.

> Dealer berufen sich auf das Recht auf Rausch,

was ja auch voellig berechtigt ist; Das Drogenstrafrecht ist der
andere grosse Komplex wo in D Unrecht herrscht.

> Beleidiger und Verleumder auf die Kunstfreiheit und/oder die freie
> Meinungsäußerung

Nun, die Grenzen zwischen freier Meinungsaeusserung und Beleidigung
sind in der Tat subtil, und ich halte die Abschaffung des
Beleidigungsparagraphen auch fuer eine durchaus gut begruendbare
Forderung.

Wer grundlos beleidigt, diskreditiert sich damit vor allem selbst.
Wozu da Strafrecht gut sein soll, ist unklar.

> und in letzterem leisten ihnen dann Neonazis und deren Kollegen vom
> anderen Ende des politischen Spektrums Gesellschaft.

Was allerdings nicht ganz dieselbe Liga ist, denn Neonazis fordern ja
keine Meinungsfreiheit. Absurde Hypothesen zur deutschen Geschichte
sollte allerdings jeder frei vertreten koennen.

> Da wäre es wirklich seltsam, wenn das gerade im Sexualstrafrecht
> anders wäre.

Ich hoere jedenfalls selten von Dieben, die die Abschaffung des
Eigentums fordern, Betruegern, die die Abschaffung des
Betrugsparagraphen fordern, Vergewaltigern, die Abschaffung des
Vergewaltigungsparagraphen fordern, oder gar Moerdern, die Mord
legalisieren wollen. Die Goldene Regel ist schon eine gute Regel zur
Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht.

>> Du hast hingegen vergessen, irgendwelche Argumente dafuer zu
>> bringen, dass einvernehmliche sexuelle Handlungen, wie die im
>> fraglichen Text beschriebenen, bestraft werden sollten.

> Wozu? Glaubst Du, die Argumente hätten Dich überzeugt? --- Ich bin
> sicher, Du hast sie alle schon mehr als einmal gehört.

Welche Argumente?

Ilja Schmelzer

unread,
Apr 8, 2003, 11:34:09 AM4/8/03
to
Casjopea <casjo...@gmx.de> writes:
> Du solltest aufpassen was du tust. Nachdem wir (Kinderschützer)
> auch deine Adresse haben, können wir dich fantastisch im
> Blick behalten.

Eine kleine Drohung mit Pogromhetze? Du moechtest gerne, dass bei mir
auch Scheiben eingeschmissen werden wie bei Gieseking/Freitag in
Hamburg?

> Ich werde alles tun das Menschen wie du für ewig aus dem Verkehr
> gezogen werden.

Wirklich alles? Oder erkennst du dabei wenigstens noch irgendwelche
Grenzen durch Gesetz, Moral, Anstand, Gerechtigkeit,
Rechtsstaatlichkeit etc an?

> Ich werde überall wo ich kann es öffentlich machen. Damit
> jeder weiss wer sich hinter dem "Saubermann" Ilja Schmelzer
> verbirgt.

Du meinst ich kriege jetzt Angst? Zettel an der Haustuer mit den
entsprechender Hetze habe ich schon hinter mir, einen Brief von Gawlik
an meinen Arbeitgeber auch schon. Da kommst du zu spaet. Ansonsten
bin ich Anarchist und betrachte "Saubermann" als Beleidigung.

> Ich finde es klasse das endlich ein Urteil gesprochen wurde, das
> hoffentlich Richtungsweisend sein wird.

Die Richtung heisst Abschaffung der Meinungsfreiheit. Wenn es nicht
mehr erlaubt ist, bestehende Gesetze zu kritisieren, haben wir in
einem wichtigen Punkt keinen demokratischen Rechtsstaat mehr.

Aber zum Schweigen bringt ihr Paedophile damit noch lange nicht. Im
Gegenteil - ihr habt gezeigt, dass ihr die Kinder, die ihre eigenen
Beziehungen zu Paedophilen anders bewerten als ihr, zum Schweigen
bringen wollt. Damit habt ihr euch moralisch disqualifiziert. Die
Paedophilen hingegen haben jetzt ein gutes Argument mehr. Falls
jemand sie nach positiven Berichten fragt, ist die Antwort einfach:
Ueber positive Erlebnisse zu berichten ist jetzt illegal, die
ehemaligen Kinder wuerden damit nicht nur, wie bisher, ihre Freunde
gefaehrden, sondern sogar selbst Knast riskieren.

Wenn das Urteil in der Tat richtungsweisend wird, werde ich
(hoffentlich rechtzeitig bevor die KZs aufgemacht werden) auswandern.
Du darfst dann den Polizeistaat der hier uebrigbleibt alleine
geniessen. Ich freue mich dann schon auf euer 1937, wenn ihr euch
dann gegenseitig umbringt. Wird ziemlich schnell gehen, denn die
Paedos leben ja schon heute versteckt und muessen enttarnt werden wie
die Spione der Stalinzeit. (Nein, das war nur ironisch gemeint, ich
freue mich dann nicht wirklich. Eigentlich tut ihr mir nur leid -
dass ihr "Kinderschuetzer" eigentlich was Gutes tun wollt weiss ich
ja.) Aber ich denke, so schlimm wird es nicht kommen, und das Urteil
wird nicht richtungsweisend.

Ansonsten ist es schon amuesant, dass ich hier offen unter Realnamen
poste und du unter Pseudonym.

BTW, ein wichtiger Unterschied zur "Auschwitzluege": Es wurde nicht
mal behauptet, der Bericht von Stefan wuerde nicht den Tatsachen
entsprechen. Verurteilt bin ich also, unwidersprochen, fuer die
Verbreitung der _Wahrheit_.

Casjopea

unread,
Apr 11, 2003, 11:13:46 PM4/11/03
to
Henning,

das muss jetzt keiner verstehen oder?

Casjopea

Henning Weede schrieb:
> Beate Blumenthal (Casjopea <casjo...@gmx.de>) wrote:
>
>
>>denn ich vergreife mich nicht an Kinder.
>
>
> Die Toten, die Du egal wie indirekt auf dem Gewissen hast und die
> Deine Kinder auf ihrem Gewissen haben werden, wenn Deine Gehirnwäsche
> an ihnen funktioniert, können darüber nicht mehr lachen.
>
> Henning


--
>8---
wir benehmen uns als wenn wir noch eine Welt im Kofferaum
http://www.anti-kinderporno.de

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