Eine der emotionalsten Sitzungen........KV Vollversammlung vom 15.5.13

12 views
Skip to first unread message

T.Kajdi

unread,
May 21, 2013, 7:05:12 PM5/21/13
to zwangs-onlin...@googlegroups.com

„Eine der emotionalsten Sitzungen, die ich in der KV erlebt habe“ zit. Dr. Wagner, VK

 

 

Meine Eindrücke von der öffentlichen Sitzung  der KV Vollversammlung am 15.5.13:

 

Dr. Hauptmann gab mir im Bericht zur Lage  die alleinige Schuld   am Widerstand gegen  die Beschlüsse. So als hätte es  all die vielen individuellen Briefe und auch die vorangehende Faxaktion anderer Kollegen, und  die vielen Faxe als ernstgemeinte Meinungsäußerung von Kollegen gar nicht gegeben. Er gab an  „Schläge unter die Gürtellinie“ durch mich erlitten zu haben und, dass   ich sein „Vertrauen missbraucht“ hätte, weil ich angeblich wichtige vertrauliche Informationen  aus einem „vertraulichen Gespräch“[i]  vor der Februarsitzung in Perl weitergegeben hätte. Was er damit meint bleibt bis heute  ein Geheimnis für mich aber mit dieser Aussage gelang ihm ein effizienter Einstieg in die Desavouierung meiner Person, die  in dieser VV  vom 15.5.13 einen Höhepunkt fand.

Denn im Anschluss haben gleich zwei weitere  Redner( Dres. Rehlinger ,  Rolshoven ) in dieselbe Kerbe  gehauen und auf angeblich datengeschützes  Protokollmaterial    hingewiesen und unterstellt ich hätte  geheimzuhaltende Protokolle unzulässigerweise  veröffentlicht .  Sie meinten damit   den  Teil eines Protokolls einer öffentlichen Sitzung[ii]  vom 23.Februar 2013, den ich ins Internet gestellt hatte, weil mich mehrere entrüstete Kollegen angerufen hatten, wie das denn  sein könne. dass  die Ärzteschaft von  einer Softwarefirma  noch vor einem Rundschreiben der   KV  über deren Beschlüsse  informiert werden kann.

Ich sagte daraufhin, ich  fände es seltsam, dass man sich über  angebliche Protokollverletzungen mehr erregt als über die schlechte Informationspolitik der KV , die zu Recht von der ärztlichen Basis moniert worden sei. Habe auch betont, dass ich auch meines Wissens in dieser Legislaturperiode noch nicht die Maulkorbverpflichtung unterschrieben habe (die eine effiziente Information der Kollegenschaft manchmal unmöglich machen könnte)- und so war mein Eindruck- gerade jetzt dazu benutzt werden sollte!

 

Dr. Rehlinger hielt mir -wie Dr Hauptmann  eine Art „schiefes Demokratieverständnis“ vor, hätte ich doch gewagt mit einer Umfrage an der Basis , den fast einstimmigen Beschluss der Vollversammlung   in Frage zu stellen und jetzt mit einem Antragsvorstoß zusammen mit zwei weiteren Kollegen eine Neuabstimmung über das Thema   veranlasst. Das sei undemokratisch.  Dr. Rehlinger beklagte auch den Stil  (Belästigung mit Faxen durch Kollegen), was auch von Dr. Bethscheider aufgenommen wurde, der  diese Belästigung als „Spam“ abtat und grundsätzlich in Zweifel zog, dass diese Aktion so viel  Resonanz gehabt hätte. Schließlich habe er nur 12 Faxe bekommen und er sei ja ganz oben auf der Liste- er gab an, dass er  daran zweifele, dass  Menge (149 Faxe) und Inhalt der von mir ausgewerteten (und öffentlich gemachten aber) anonymen Antworten überhaupt der Realität entsprachen.  Das Angebot  das Umfrageergebnis notariell unter Wahrung der versprochenen Anonymität für die Teilnehmer überprüfen zu lassen  hat er nicht angenommen.

Ich  wies darauf hin, dass man als KV Vertreter Reaktionen seine Wähler aushalten müsse und dass  es mich befremdet, dass 12 Faxe schon als Belästigung aufgefasst würden- ich hätte 149 bekommen- woraufhin Dr. Hauptmann angab er habe sogar 179  erhalten.

Dr. Rolshoven   kritisierte  in seiner Stellungnahme neben meinem „gestörten Verhältnis zum Datenschutz“ auch die Art des Fragebogens als  oberflächlich, ging gar nicht auf die Verlinkungen und die Vielzahl zusätzlicher Infos  der elektronischen Fragebögen ein, und mahnte an, dass die KV  jetzt endlich unbedingt eine  adäquate  Informationsaktion zu KV Safenet  starten müsse - wenn es denn nicht schon zu spät wäre.

Nachdem ich mich über diese Art des „Abbürstens meiner Person“ ohne Sachargumente in der VV beschwert hatte schob  Dr, Hauptmann noch mal nach  zur allgemeinen  Senkung der Beißhemmung nach: ich sei  „ nicht das arme Würstchen als das er sich hier ausgibt“.

 

Für  mich war diese Sitzung ein Beispiel für die  „Desavouierung in der Gruppe“ statt Diskussion mit echten Argumenten.  Soll  das etwa  „parlamentarische Arbeit“ sein?

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Kajdi

 

 

 

_______________________________

 

[1] Nun fand zwar ein Gespräch statt, das aber im wesentlich im Austausch seiner bereits im Vorfeld bekanntgegebenen Positionen war, deren inhaltliche Weitergabe meinerseits weder sinnvoll noch neu gewesen wäre und die ich auch deshalb nicht weitergegeben habe. Umkehrt hatte ich in dem Gespräch die dringende Bitte an ihn meine Position an die Mitglieder der VV weiterzugeben, da ich selbst in Urlaub ging, was  er mit den Worten  quittierte „ich nehme das mal mit“.

 

[1] Hier der Beleg  : Gästeliste  der öffentlichen Sitzung

 

 

 

 

 

 




Reply all
Reply to author
Forward
0 new messages