Beispiel: Sie haben eine gut laufende Wordpress-Website, die auf Version 5,4 basiert und in der viel Arbeit steckt. Sie können nicht sagen: Wir bleiben jetzt auf dem Funktionsstand von 5.4 und installieren nur Sicherheitsupdates. Bei Wordpress müssen Sie in diesem Fall auf die Wordpress-Version 5.8.1 updaten, auch wenn Sie nur Sicherheitsupdates haben wollen - und das Mehr an Sicherheit wollen Sie auch haben, allein aus DSGVO-Gründen (ob und wann die Plug-in-Anbieter updaten, ist dann noch mal ein eigenes, heikles Thema). Mit dem Wordpress-Versionssprung einher gehen dann eben auch deutliche Funktionsänderungen - welche das sind, ist bei Wordpress im Voraus nie so ganz glar, die Wordpress-Roadmap ist eher schwammig gehalten. Release-Termine für neue Versionen werden schon mal verschoben oder gestrichen. Im Enterprise-Einsatz müsste bei Wordpress streng genommen bis zu 4 mal im Jahr zumindest eine kleine Schulung für Admins und Redakteure erfolgen, um die Neuerungen durchzusprechen. Noch anstrengender ist die Planung von Ressourcen: Wenn Sie nicht wissen, wann die nächste Version kommt, können Sie auch keine internen Kapazitäten freihalten oder externe Wordpress-Agenturen vorwarnen. Auch die Plug-in-Entwickler haben das gleiche Problem.
In Verbindung mit AkeebaBackup könnte ich mir höchtens das aktivierte Plugin "Backup on Update" als mögliche Ursache für eine misslungene Joomla-Aktualisierung vorstellen. Empfehlung deshalb: Einfach deaktiviert lassen! Manchmal sorgen auch bestimmte Servereinstellungen dafür, dass AkeebaBackup Probleme bekommt,z.B. ein unendlich hohes memory_limit (Wert: 0). Das wäre aber alles relativ einfach zu beheben. Auch sollte man den Konfigurations-Assistenten hin- und wieder mal durchlaufen lassen.
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