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Wasser aus Bach in Schlauch leiten?

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Daniel Weiss

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Jun 10, 1999, 3:00:00 AM6/10/99
to
Hallo!

Wie leitet man am Besten Wasser aus einem Gebirgsbach in einen Schlauch?
Nimmt man zum Einleiten ein starres Rohr und ans ende noch ein Gitter,
damit nichts reinrutschen und es verstopfen kann oder macht man das eher
mit einem Trichter am Ende?
Wie wird es denn bei den etlichen Rohren, die in den Alpen Kuhtränken
versorgen gemacht?

Munter bleiben

Daniel


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mailto:d.w...@gmx.de http://come.to/alps Fax/VoiceBox: 040/6792909-33255
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Michael Pöhner

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Jun 11, 1999, 3:00:00 AM6/11/99
to
Daniel Weiss schrieb:

> Wie leitet man am Besten Wasser aus einem Gebirgsbach in einen Schlauch?
> Nimmt man zum Einleiten ein starres Rohr und ans ende noch ein Gitter,
> damit nichts reinrutschen und es verstopfen kann oder macht man das eher
> mit einem Trichter am Ende?

Hallo!

Meiner Ansicht nach wäre es am besten, wenn die Strömung nicht direkt auf die
Öffnung trifft, da diese sonst bestimmt schnell verstopft. Mit einem Stück Rohr,
das mehrere Öffnungen am Umfang und nicht in der angeströmten Stirnseite hat denke
ich also daß du besser zurechtkommst.

Michael

Daniel Weiss

unread,
Jun 12, 1999, 3:00:00 AM6/12/99
to
Tach!

Den Tip habe ich auch schon per Mail bekommen. Kann man da auch noch auf
eine ähnlich geschickte Art Kleinsttiere usw. wegfiltern?
Das ganze Rohr mit Stoff umwickeln? Wie lange dauert es, bis der Stoff
verrotet ist?

Geht das auch mit einem sehr dünnen Schlauch, der eigentlich nicht zum
saugen geeignet ist? Man hat ja fast keinen Druck von oben, nur den
Unterdruck, der vom Wasser erzeugt wird, das weiter unten im Schlauch
"zieht"...
Das Problem: ich habe den Schlauch hier besorgt und will ihn mit nach
Rumänien nehmen. Daher sollte er nicht zu schwer sein. Ich habe 20 m
normalen Gartenschlauch für 9.95 DM im Sonderangebot aus dem Supermarkt.

Wie viele Meter über dem Schlauchausgang sollte denn das Ansaugrohr liegen,
damit man einen Eimer in weniger als 5 Minuten voll bekommt? Es ist ein
1/2"-Schlauch.


Munter bleiben

Daniel


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Bankraub ist Sache von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank!

Jakob Krieger

unread,
Jun 12, 1999, 3:00:00 AM6/12/99
to
*** QUOTE: /Z-NETZ/WISSENSCHAFT/TECHNIK
- Re: Wasser aus Bach in Schlauch leiten?
- 11.06.99 - by d.w...@a-link-h.altair.de


> Den Tip habe ich auch schon per Mail bekommen. Kann man da auch
> noch auf eine ähnlich geschickte Art Kleinsttiere usw. wegfiltern?

Hunde, Katzen, Fische? Ja.


> Das ganze Rohr mit Stoff umwickeln? Wie lange dauert es, bis der
> Stoff verrotet ist?

Kommt drauf an, ob das Wasser rot ist. Sonst ver-rot-et es nicht.

(schlecht drauf weil noch kaffeelos) JK


Sven Herzfeld

unread,
Jun 12, 1999, 3:00:00 AM6/12/99
to
Daniel Weiss <d.w...@a-link-h.altair.de> schrieb:

> Wie leitet man am Besten Wasser aus einem Gebirgsbach in einen Schlauch?
> Nimmt man zum Einleiten ein starres Rohr und ans ende noch ein Gitter,
> damit nichts reinrutschen und es verstopfen kann oder macht man das eher
> mit einem Trichter am Ende?

Wieviel Wasser soll es denn überhaupt werden, sowohl absolut als auch
relativ zur minimalen/mittleren/maximalen Wasserführung des Baches?

Wie groß ist die Gefahr von größeren Verunreinigungen, fällt Laub in
den Bach, Äste oder Zweige?

Ich würde vorschlagen:
Bei starken Verunreinigungen vor der Entnahmestelle Metallstäbe als
Abweiser für groben Schmutz installieren. Direkt vor Rohr oder Schlauch
gehört ein Sieb, das so fein ist, daß hindurchgeratene Teilchen den
Schlauch nicht verstopfen können, also deutlich kleiner sind. Das Sieb
sollte möglichst rechtwinklig zur Strömung errichtet werden, so daß
Verunreinigungen nicht hängenbleiben, sondern weggeschwemmt werden.

Dafür muß aber die Wassertiefe an der Entnahmestelle (und ggf. die
Fallhöhe im Schlauch) allein einen ausreichenden Druck erzeugen, um die
gewünschte Fördermenge zu erreichen, der Strömungsdruck wirkt dabei
nicht. Andererseits darf der Schlauch auch nicht an einer Stelle
sitzen, an der die Strömung sich beruhigt, sonst werden Sedimente
angelagert.

Wenn die Entnahme dauerhaft sein soll, müßte die Stelle noch befestigt
werden, damit das Ufer nicht abrutscht. Apropos - Bäche fließen doch
meist durch die tiefste Rinne einer morphologischen Senke, wie soll das
Wasser wegfließen? In der Regel muß schon lange vor der Verbrauchsstelle
im flachem Winkel eine Leitung beginnen, um relativ zum Bach an Höhe zu
gewinnen.

> Wie wird es denn bei den etlichen Rohren, die in den Alpen Kuhtränken
> versorgen gemacht?

Da muß ich passen, ich kenne nur
a) solche, die direkt aus einer Einfassung einer Quelle kommen
b) Zuleitungen zu Wassermühlen (ca. 30-40 cm breit, 10 cm tief), da
reicht ein grober Rost als Schmutzabweiser
c) den Einfluß von größeren Wasserkraftwerken (Schneller Graben, Aller)
und Pumpwerken (Minden für Mittellandkanal), wo ebenfalls ein grober
Rost (mit automatischer Rechenreinigung) genügt
f) landwirtschaftliche Bewässerungsanlagen mit Pumpen, ähnlich wie
Saugschläuche bei der Feuerwehr (gibt's verbotener Weise oft am
Mittellandkanal)
e) die Wasserräder im Deister, da sind es einfach offene Rohrstücke mit
ausreichend bemessenem Durchmesser. Im Herbst wird die Anlage auch
abgebaut.

BTW: Jede Wasserentnahme mit festen Entnahmeeinrichtungen ist
genehmigungspflichtig (Nutzung von Wasserkraft auch), da gilt auch kein
Gewohnheitsrecht ;-)

Sven

Daniel Weiss

unread,
Jun 13, 1999, 3:00:00 AM6/13/99
to
Tach!

> Wieviel Wasser soll es denn überhaupt werden, sowohl absolut als auch
> relativ zur minimalen/mittleren/maximalen Wasserführung des Baches?
>
> Wie groß ist die Gefahr von größeren Verunreinigungen, fällt Laub in
> den Bach, Äste oder Zweige?

Weiß ich leider alles nicht, aber es hat sich sowieso erledigt, den ich
habe vorhin erfahren, daß der Bach unterhalb der Hütte verläuft. Und
Solarzellen, Pumpe, Akku usw. sind mir dann als Mitbringstel doch zu teuer.


> BTW: Jede Wasserentnahme mit festen Entnahmeeinrichtungen ist
> genehmigungspflichtig (Nutzung von Wasserkraft auch), da gilt auch kein
> Gewohnheitsrecht ;-)

Ich vermute RO (Rumänien) ist noch nicht derart überbürokratisiert.
Außerdem muß ja auch in D oder A erstmal einer kommen, den das stört.


Munter bleiben

Daniel


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Es genügt nicht unfähig zu sein - man muß auch in die Politik gehen!

Rainer Sielker

unread,
Jun 14, 1999, 3:00:00 AM6/14/99
to

Daniel Weiss <d.w...@a-link-h.altair.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3X5XcMD...@a-64.a-link-h.altair.de...
> Hallo!

>
> Wie leitet man am Besten Wasser aus einem Gebirgsbach in einen Schlauch?
> Nimmt man zum Einleiten ein starres Rohr und ans ende noch ein Gitter,
> damit nichts reinrutschen und es verstopfen kann oder macht man das eher
> mit einem Trichter am Ende?
> Wie wird es denn bei den etlichen Rohren, die in den Alpen Kuhtränken
> versorgen gemacht?
>
> Munter bleiben
>
> Daniel
>
>
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> mailto:d.w...@gmx.de http://come.to/alps Fax/VoiceBox:
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1. Zur Berechnung des Wasservolumenstromes

Zur Berechnung des Wasservolumenstromes wird die Bernoulli-Gleichung
angewandt.

In diesem Fall
- an der Ein- und Austrittsöffnung herrscht der atmosphärische Druck p1 =
p2
- und der Schlauchquerschnitt ist konstant: (w ein = w aus)

reduziert sich die Gleichung auf

h verlust = g ( z1 - z2) h: Enthalpie
z : geodätische Höhe, 1:
Eintritt 2: Austritt
g : Erdbeschleunigung (9.81 m
/s^2)

Die Rohrleitungsverluste durch die Wandreibung erhält man aus der folgenden
Gleichung:

h verluste = lambda * l / d * w^2/ 2 lambda: Rohrreibungszahl ( in
erster Näherung: 0,02 sonst aus Reynoldzahl bestimmen)
l
: Schlauchlänge
d
: Schlauchinnendurchmesser
w
: Geschwindigkeit

Die beiden obigen Gleichungen gleichsetzen und nach w auflösen und
Volumenstrom berechnen aus:

V strom = w * pi/4 * d^2 in m^3/s oder umrechnen.
pi : 3.14

SI-Einheiten einsetzten!!

Mit einer 15 mm Innendurchmesserschlauch, einem Höhenunterschied von 20 m,
Schlauch im Winkel von 45° verlegt, dann erreicht man einen Volumenstrom von
34 l/min; 3 Eimer Wasser!!!


2. Zu den Verunreingungen

Hier haben sich Einrichtungen aus der Regenwassernutzung bewährt:

- Bei stärker Verunreinigung mit Laub u. ä. eignen sich Zirkulationsfilter.
Hiermit werden Verunreinigungen in einem Filtergehäuse durch die
Zentrifugalkraft nach außen getrieben, die Wasserentnahme erfolgt innen,

- Soweit das Wasser nicht allzustark verunreinigt ist, dürfte an Stellen mit
etwas größerer Wassertiefe eine Entnahme aus mittlerer Tiefe ausreichen, um
Verstopfungen vorzubeugen.


MfG
Rainer


Peter Epit Herbertz

unread,
Jun 15, 1999, 3:00:00 AM6/15/99
to

Replik auf Daniel Weiss :

> Weiß ich leider alles nicht, aber es hat sich sowieso erledigt,
> den ich habe vorhin erfahren, daß der Bach unterhalb der Hütte
> verläuft. Und Solarzellen, Pumpe, Akku usw. sind mir dann als
> Mitbringstel doch zu teuer.

Der "hydraulische Widder" wäre dann vielleicht das Mittel der
Wahl. Hebt bis zur 20-fachen Höhe der ausgenutzten Gefällstrecke.

ep

Uwe Rinas

unread,
Jun 17, 1999, 3:00:00 AM6/17/99
to
>
> Der "hydraulische Widder" wäre dann vielleicht das Mittel der
> Wahl. Hebt bis zur 20-fachen Höhe der ausgenutzten Gefällstrecke.
>
> ep
erklär mal bitte kurz das Prinzip, ich weiß mit dem Begriff nichts
anzufangen.

Danke
Uwe

Daniel Weiss

unread,
Jun 17, 1999, 3:00:00 AM6/17/99
to
Tach!

> > Weiß ich leider alles nicht, aber es hat sich sowieso erledigt,
> > den ich habe vorhin erfahren, daß der Bach unterhalb der Hütte
> > verläuft. Und Solarzellen, Pumpe, Akku usw. sind mir dann als
> > Mitbringstel doch zu teuer.
>

> Der "hydraulische Widder" wäre dann vielleicht das Mittel der
> Wahl. Hebt bis zur 20-fachen Höhe der ausgenutzten Gefällstrecke.

Was soll das denn sein? Wie funktioniert das? Bin sehr neugierig...

Ein dicker Schlauch für's Gefälle und ein dünner für die Steigung kann's
wohl nicht sein.


Munter bleiben

Daniel


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It works better if you plug it in.

Sven Herzfeld

unread,
Jun 18, 1999, 3:00:00 AM6/18/99
to
Daniel Weiss <d.w...@a-link-h.altair.de> schrieb:

>> BTW: Jede Wasserentnahme mit festen Entnahmeeinrichtungen ist
>> genehmigungspflichtig (Nutzung von Wasserkraft auch), da gilt auch kein
>> Gewohnheitsrecht ;-)

> Ich vermute RO (Rumänien) ist noch nicht derart überbürokratisiert.
> Außerdem muß ja auch in D oder A erstmal einer kommen, den das stört.

Tja, daß Bauern ihre Felder mit Wasser aus dem Mittellandkanal
besprengen, interessiert offenbar auch niemanden.

Sven

Peter Epit Herbertz

unread,
Jun 20, 1999, 3:00:00 AM6/20/99
to

Replik auf Daniel Weiss :


>> Der "hydraulische Widder" ...

> Was soll das denn sein? Wie funktioniert das?


Die im 18. Jahrhundert von Montgolfier erfundene Apparatur wird
wohl noch hergestellt, ich habe sie bei Landwirten öfters in
Betrieb gesehen. Sie ist simpel und anspruchslos, besteht aus
einem Gefällrohr, 2 Ventilen und einem kleinen Kessel.

Gib mir mal Bleistift & Papier... also:

Möglichst viel Wasser beginne, eine geschlossene Gefälleleitung
hinabzufließen, an deren Ende ein gewichtsbelastetes Stoßventil
sitzt, welches das Wasser solange frei austreten und abfließen
läßt, bis die Fließgeschwindigkeit einen voreinzustellenden
Optimalwert erreicht hat, bei dem das Stoßventil schließt und den
Durchfluß abrupt stoppt, wobei ein von Höhe und Querschnitt der
Gefällstrecke sowie der Endfließgeschwindigkeit abhängiger
Drucküberhöhungstransient entsteht.

Vor diesem Stoßventil aber zweigt vom Gefällrohr eine Leitung ab,
welche über ein Rückschlagventil zu einem Windkessel führt, von
dessen Fuß die Entnahmeleitung, als Steigleitung ausgebildet, die
Anordnung verläßt.

Die kinetische Arbeit der vom Stoßventil abrupt gestoppten
Flüssigkeitsmasse treibt nun das Wasser solange durch das
Rückschlagventil in den Windkessel, bis der dortige Druck diesen
Zufluß wieder beendet und das Rückschlagventil schließt. Die
Luftblase im Windkessel wirkt als Integrator und erhält einen
Dauerdruck auf die Steigleitung aufrecht.

Der Wasserabzweig in den Windkessel führt zur Druckabnahme im
Gefällrohr und zum Wiederöffnen des Stoßventils. Das Wasser
beginnt wieder frei zu strömen und der Zyklus von neuem.

Damit wird klar, weshalb die Vorrichtung "Widder" heißt. Die
Arbeitsfrequenz habe ich mit 20-60 Stößen/min. in Erinnerung.

Die Steighöhe des Entnahmewassers kann etwa das 20-fache der
Fallhöhe erreichen. Je höher ich hebe, desto kleiner wird
natürlich der Quotient aus Entnahmemenge und Durchflußmenge.

Die Chose wird im platten Land wohl nur mühsam zu gebrauchen sein;
wo jedoch die lokalen Gegebenheiten ihren Einsatz gestatten, ist
sie mit Sicherheit simpler und vermutlich billiger als Lösungen
mit Elektronik und Elektrik und stellt obendrein keine über die
Hantierung mit Zange und Schraubenschlüssel hinausgehenden
Wartungsansprüche.


Ahoi, ep


Daniel Weiss

unread,
Jun 21, 1999, 3:00:00 AM6/21/99
to
Tach!

epi...@hit.handshake.de (Peter "Epit" Herbertz) benutzte seine Tastatur am
19.06.1999 um 23:00:00 Uhr, um
folgenden Text unter dem Betreff "Re: Wasser aus Bach in Schlauch leiten?" zu zeugen:

> >> Der "hydraulische Widder" ...
>
> > Was soll das denn sein? Wie funktioniert das?

[sehr interessante Antwort gelöscht]


Ich frage mich, ob es heutzutage nicht genauso simpel wäre, ein Wasserrad
zu nehmen, das eine kleine Pumpe antreibt. Bekommt man irgendwo Pumpen ohne
Motor?


Munter bleiben

Daniel


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MSDOS - Mehr Spaß Durch Organisierten Schwachsinn!

Dirk Klassen

unread,
Jun 22, 1999, 3:00:00 AM6/22/99
to
Daniel Weiss <d.w...@a-link-h.altair.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 3brgPMD...@a-64.a-link-h.altair.de...

> Ich frage mich, ob es heutzutage nicht genauso simpel wäre, ein
Wasserrad
> zu nehmen, das eine kleine Pumpe antreibt. Bekommt man irgendwo
Pumpen ohne
> Motor?

Hi!

Im Baumarkt gibt es Kreiselpumpen, welche dafuer gedacht sind, in
das Spannfutter einer Bohrmaschine eingespannt zu werden. Daraus
laesst sich bestimmt auch mit einem Wasserrad was basteln.

Dirk

--
Windows NT kann alles - wegen der zweiunddreissig Bit.
Wenn ich zweiunddreissug Bit getrunken habe, glaube ich
auch, ich koennte alles

Thoralf Winkler

unread,
Jun 23, 1999, 3:00:00 AM6/23/99
to
Dirk Klassen schrieb:

> Im Baumarkt gibt es Kreiselpumpen, welche dafuer gedacht sind, in
> das Spannfutter einer Bohrmaschine eingespannt zu werden. Daraus
> laesst sich bestimmt auch mit einem Wasserrad was basteln.

Hallo Dirk,
natürlich geht das - aber nur, wenn Du Dein Wasserrad auf 1000
Umdrehungen in der Minute bringst.

Viele Grüße
Thoralf
--
Thoralf Winkler mailto:thoralf...@gmx.de
Schönebeck/E.

Sven Herzfeld

unread,
Jun 24, 1999, 3:00:00 AM6/24/99
to
Daniel Weiss <d.w...@a-link-h.altair.de> schrieb:

> Ich frage mich, ob es heutzutage nicht genauso simpel wäre, ein Wasserrad
> zu nehmen, das eine kleine Pumpe antreibt. Bekommt man irgendwo Pumpen ohne
> Motor?

Wasserräder haben einen sehr schlechten Wirkungsgrad und werden zur
Energieerzeugung eigentlich nur da eingesetzt, wo aus Gründen des
Denkmalschutzes keine andere Lösung möglich ist.

Man könnte aber evtl. eine Kolbenpumpe damit antreiben, eine
Kreiselpumpe wie diese Vorsatzgeräte für Bohrmaschinen brauchen
viel zu hohe Drehzahlen, ein Getriebe hätte enorme Verluste.

Sven

Alexander Haber

unread,
Jun 26, 1999, 3:00:00 AM6/26/99
to

Sven Herzfeld schrieb:

Hat's mal jemand mit berührungsfreien Wasserrädern probiert ?

Kann man da nicht so ein Magnet basteln, der dann das Rad festhält ?
Vielleicht viele kleine, die nur das Wasser über sich drüberprasseln lassen ?

;o) Alex.

haber.vcf

Bernhard Hötzendorfer

unread,
Jun 27, 1999, 3:00:00 AM6/27/99
to
Hallo Leute!
Zu der Frage ob es möglich ist Wasser mit Wasserkraft zu heben, muß ich
sagen,
es gibt hierfür eine sehr alte Maschine, die man "Wasserwidder" oder
Stoßheber
nennt. Dieser Aparat nützt die Fließgeschwindigkeit des Wassers, in dem er
stoßweise
ein Ventil schließt, und somit Drücke bis 50 bar in der Förderleitung, trotz
geringer
Fallhöhe des Fließgewässers, erreichen kann.
Gruß
Bernhard
Alexander Haber schrieb in Nachricht
<377400B0...@mail.uni-freiburg.de>...

Axel Zangenberg

unread,
Jul 10, 1999, 3:00:00 AM7/10/99
to
Hallo Bernhard
>Wasserwidder<
Kannst du mir sagen wo so etwas noch eingesetzt wird. Oder hast du eine
Buchquelle wo ich zum Wasserwidder nähere Informationen finde ?
Da ich und meine Firma mich Abwassermengenmessungen beschaeftigen, haben wir
oft das Problem sehr kleine Mengen erfassen zu muessen. Da waere so ein
stoßweise schliessendes Ventil sehr interessant.

Gruß Axel Zangenberg

I

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