Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Armer neuer Bischof!

3 views
Skip to first unread message

Meier - Antarktis

unread,
Dec 10, 2003, 8:48:48 AM12/10/03
to
Na sauber, sag i nur! Mehr braucht's ja wohl nimma!
-----------------------------

REGENSBURG/STRAUBING.

Der Straubinger Stadtpfarrer Woffgang Mandl (58) von St. Jakob hat
seine vier Unterlassungklagen gegen kirchliche Mitarbeiter zurück
genommen. Der Termin am Montag vor dem Landgericht Regens-
burg platzte. Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller ordnete nach
MZ-Informatio-
nen den Rückzug an. Angeblich hat der Pfarrer nun einige tausend Euro
Kosten zu zah-
len - für das Gericht und für Anwälte. Der Fall ,,Mandl'' veranlasste
den Oberhirten zum ,,Bischöfli-
chen Verbot der Anrufung eines weltlichen Gerichts" im Amtsblatt Nr.
14 der Diözese (die MZ berich-
tete). Danach sollen ,,Rechtsstreitigkeiten im Gottesvolk'' möglichst
vermieden bzw. friedlich beigelegt
werden. Der Bischof spricht im ,,Edikt'' speziell Priester und pasto-
rale Mitarbeiter an, in summa aber
auch katholische Christen. Er zitierte die Bibel: ,,Schließ ohne
Zögern Frieden mit deinem Gegner,
solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist'' (Matthäus
5,25). Hintergrund ist der Fall
Mandl, der laut Bischöflicher Pressestelle kurz vor dem Termin
gestoppt wurde. ,,Wir hätten obsiegt! Der Kläger
hatte keine Aussicht auf Erfolg'', so die Straubinger Anwältin der
beklagten vier kirchlichen Mitarbeiter zur MZ. Die Juristin vertritt
die Mandanten, die sich – mit weiteren Unterzeichnern – in einem Brief
ans Ordinariat über den 58-Jährigen beschwert hatten. „Der Brie
beeinhaltet „Tatsachenbehauptungen, auch Wertungen" so die Anwältin.
Nach MZ-Infos hatten u. a. zwei Angestellte im Pfarrbüro, eine
Gemeindereferentin und ein kaplan den Brief signiert. Sie monierten
die Verwendung von Spendengeldern, klagten auch über den lieblosen
Umgangston des Pfarrers, über menschliche Defizite.
Der Pfarrer selbst hat die Vorwürfe stets als „konfus und unhaltbar"
qualifiziert. Für eine Stellungnahme zum aktuellen Konflikt war er
nicht zu erreichen. „Man kommt nicht an ihn heran", bedauerte jetzt
Mandls Vertreter. Der Pfarrer hat immer wieder Schlagzeilen geliefert.
Einmal ging es um einen Schwarzbau, um eine Garage (Carport) mit
Kupferdach, dann um das Testamt eines kranken Mesners. Angeblich
formulierte der Pfarrer den Text. Inhalt: Der Mesner vermacht sein
ganzes Geld der Kirchenstiftung. Ja, er bestellte vorab sogar schon
den Schweinebraten beim Leichenschmaus.
Bischof als Schlichtungsstelle: Dass der Oberhirte jetzt ein Machtwort
sprach, kommt dem Mitbruder in Christo entgegen und schont die Nerven
aller Beteiligten. Nach MZ-Infos hat der 58-Järhrige
Bypass-Operastionen hinter sich. Ob er er im Amt bleiben kann, ist
offen.
[In der Mittelbayerischen Zeitung, Regensburg | Montag, den
08.12.2003]

www.bistum-regensburg.de/ - Hier findet man die betroffene Diözese!
Und hier das Presseorgan, welches dies veröffentlicht hat (Für
Leserbriefe?): www.mittelbayerische.de


----------------------------------

0 new messages