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Natur-Kühlschrank ohne Strom

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Horst Kuhn

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Mar 5, 2003, 9:02:47 AM3/5/03
to
Hallo zusammen.

Ich hab eine Frage, die das Thema dieser NG vielleicht nur streift, aber ich
hab keine passenderen gefunden. In jedem Fall ist es ein Thema, das meiner
Ansicht nach sowohl Theoretiker als auch mehr praktisch orientierte User
herausfordern könnte:

In einem Schrebergarten ohne Stromanschluss will ich gerne auch im Sommer
Bier haben, das so kühl wie möglich sein soll.

Eine gute Lösung, die offenbar auch unter extremen Bedingungen funktioniert,
hab ich hier gefunden:

http://www.spirits-in-berlin.de/Themen/Kuhlschrank/kuhlschrank.html

Das Dumme ist nur, dass hier mit dem Behälter nur schwer eine Form zu
erreichen ist, die der eines Bierkastens nahekommt. Ich fürchte auch dass
der Effekt, wenn man zu große Gefäße verwendet, z.B. quaderförmige
Terrakotta-Pflanzkübel, das Volumen im Verhältnis zur Verdunstungsfläche zu
groß wird und dann der Kühleffekt nicht mehr ausreicht.
In den Nachbargärten werden einfach Erdlöcher gegraben, aber ich fürchte,
dass die Temperatur da nicht so besonders weit runtergehen kann.

Also, was kann man in dieser Richtung machen? Eins oder das andere, oder
vielleicht eine Kombination aus den beiden Möglichkeiten, oder hat jemand
aus Theorie oder Praxis einen vollkommen anderen Lösungsvorschlag? Welche
Temperatur kann man mit solchen einfachen Vorrichtungen überhaupt zu
erreichen hoffen?

Schon jetzt vielen Dank für alle Kommentare und Vorschläge!

HoKu


Karl Jentsch

unread,
Mar 5, 2003, 10:38:30 AM3/5/03
to
On Wed, 5 Mar 2003 15:02:47 +0100
"Horst Kuhn" <horst...@das-wehr.de> wrote:

> Das Dumme ist nur, dass hier mit dem Behälter nur schwer eine Form zu
> erreichen ist, die der eines Bierkastens nahekommt.

Dann nimm doch ein kleines Fass... :)

> Ich fürchte auch dass
> der Effekt, wenn man zu große Gefäße verwendet, z.B. quaderförmige
> Terrakotta-Pflanzkübel, das Volumen im Verhältnis zur
> Verdunstungsfläche zu groß wird und dann der Kühleffekt nicht mehr
> ausreicht.

Wenn das das Problem ist, nimm doch große Blumentöpfe und jeweils nur
eine Flasche Bier.

> In den Nachbargärten werden einfach Erdlöcher gegraben, aber ich
> fürchte, dass die Temperatur da nicht so besonders weit runtergehen
> kann.

"Kühlschrank"-Kälte wirst Du mit beiden Methoden im mitteleuropäischen
Sommer nicht erreichen.

-Karl


--
Star Trek Enterprise:
"Ooooo Ferengi. Ooooo Andorians. OOOOoo Spock with breasts!"
(John Mosby in alt.tv.highlander)

Horst Kuhn

unread,
Mar 5, 2003, 11:03:38 AM3/5/03
to

> Das Dumme ist nur, dass hier mit dem Behälter nur schwer eine Form zu
> erreichen ist, die der eines Bierkastens nahekommt.

> Dann nimm doch ein kleines Fass... :)

Das ist eine Super-Idee, wab ich noch gar nicht dran gedacht *LOL*

> Wenn das das Problem ist, nimm doch große Blumentöpfe und jeweils nur
> eine Flasche Bier.

Davon bin ich jetzt wieder nicht begeistert, wenn alle leer sind, stolpert
man dann im Garten über 20 herumliegende Blumentöpfe...


> "Kühlschrank"-Kälte wirst Du mit beiden Methoden im mitteleuropäischen
> Sommer nicht erreichen.

OK, Kühlschrank nicht, aber ich hoffe schon auf 10-12°.

Holger Issle

unread,
Mar 5, 2003, 11:12:55 AM3/5/03
to
Hi Horst,

On Wed, 5 Mar 2003 15:02:47 +0100, "Horst Kuhn" wrote:

> Eine gute Lösung, die offenbar auch unter extremen Bedingungen funktioniert,
> hab ich hier gefunden:
>
> http://www.spirits-in-berlin.de/Themen/Kuhlschrank/kuhlschrank.html

Das wird nicht kalt genug für Bier...

> In den Nachbargärten werden einfach Erdlöcher gegraben, aber ich fürchte,
> dass die Temperatur da nicht so besonders weit runtergehen kann.

Mach doch das, kleide es mit Styroporplatten aus, und wirf ein paar
Eisbrocken mit zu der Bierkiste rein.
--

Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100)

90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 42 Mm (Die Renndrecksau!)

cu @ http://www.issle.de

Monika Schleidt

unread,
Mar 5, 2003, 12:26:15 PM3/5/03
to

Horst Kuhn wrote:

> Hallo zusammen.
>
>
> http://www.spirits-in-berlin.de/Themen/Kuhlschrank/kuhlschrank.html

Genial! Was mich als Töpfer nur stört, ist, dass die Töpfe glasiert aussehen und
der Sand dann nur oben verdunsten kann. Wenn die unglasiert wären, würden sie
sich mit Wasser vollsaugen und selbst verdunsten. Im Burgenland (at) gibt es die
sogenannten Blutzer, das sind sehr bauchige unglasierte Tonkrüge, in denen die
Bauern das Wasser aufs Feld genommen haben und es durch die eigene Verdunstung
kühl geblieben ist.

> Das Dumme ist nur, dass hier mit dem Behälter nur schwer eine Form zu
> erreichen ist, die der eines Bierkastens nahekommt. Ich fürchte auch dass
> der Effekt, wenn man zu große Gefäße verwendet, z.B. quaderförmige
> Terrakotta-Pflanzkübel, das Volumen im Verhältnis zur Verdunstungsfläche zu
> groß wird und dann der Kühleffekt nicht mehr ausreicht.
> In den Nachbargärten werden einfach Erdlöcher gegraben, aber ich fürchte,
> dass die Temperatur da nicht so besonders weit runtergehen kann.

Ich würd nicht den ganzen Bierkasten reintun, sondern Flaschen einzeln, in so
einen Topf kriegst du ziemlich viele Flaschen rein, wenn du sie gscheit
stapelst. Die Frage ist, wo du so zwei passende Töpfe findest. Blumentöpfe? Auf
jeden Fall unglasiert! Oder, noch ein Gedanke: Wozu eigentlich zwei Töpfe? warum
nicht einer, den du mit Wasser füllst und die Bierflaschen einfach reintust. In
Afrika wollen sie nicht, dass das Gemüse im Wasser schwimmt, aber Bierflaschen
ist das ja eigentlich egal. Meine Jugendlichen machen das bei Festln so, wir
haben einen großen Brunntrog im Hof, der wird mit kaltem Wasser gefüllt, Bier
rein, einen langen Abend bleibt das immer kühl. Also wenn du einen richtig
großen, unglasierten Blumentopf findest, der unten kein Loch hat, versuch das
doch mal.

Liebe Grüße, Monika


--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
www.schleidt.org/mskeramik


Karl Jentsch

unread,
Mar 5, 2003, 12:40:53 PM3/5/03
to
On Wed, 05 Mar 2003 18:26:15 +0100
Monika Schleidt <schl...@aon.at> wrote:

>
>
> Horst Kuhn wrote:
>
> > Hallo zusammen.
> >
> >
> > http://www.spirits-in-berlin.de/Themen/Kuhlschrank/kuhlschrank.html
>
> Genial! Was mich als Töpfer nur stört, ist, dass die Töpfe glasiert
> aussehen und der Sand dann nur oben verdunsten kann. Wenn die
> unglasiert wären, würden sie sich mit Wasser vollsaugen und selbst
> verdunsten.

Nur so als Idee - könnte es hygienische Gründe haben, dass da glasierte
Töpfe verwendet werden?
Davon abgesehen gibt es in solchen Gegenden ja auch noch das Problem,
das auch Wasser nicht gerade beliebig verfügbar ist. Ich vermute eine
durchdachte(?) Balance zwischen Kühlung, Hygiene und Wasserverbrauch.

> Meine Jugendlichen machen das bei Festln so, wir
> haben einen großen Brunntrog im Hof, der wird mit kaltem Wasser
> gefüllt, Bier rein, einen langen Abend bleibt das immer kühl. Also
> wenn du einen richtig großen, unglasierten Blumentopf findest, der
> unten kein Loch hat, versuch das doch mal.

Bei großen Töpfen mit Loch im Boden hilft z.B. Heißkleber!

Monika Schleidt

unread,
Mar 5, 2003, 12:57:01 PM3/5/03
to

Karl Jentsch wrote:

> On Wed, 05 Mar 2003 18:26:15 +0100
> Monika Schleidt <schl...@aon.at> wrote:
>
> >
> >
> > Horst Kuhn wrote:
> >
> > > Hallo zusammen.
> > >
> > >
> > > http://www.spirits-in-berlin.de/Themen/Kuhlschrank/kuhlschrank.html
> >
> > Genial! Was mich als Töpfer nur stört, ist, dass die Töpfe glasiert
> > aussehen und der Sand dann nur oben verdunsten kann. Wenn die
> > unglasiert wären, würden sie sich mit Wasser vollsaugen und selbst
> > verdunsten.
>
> Nur so als Idee - könnte es hygienische Gründe haben, dass da glasierte
> Töpfe verwendet werden?

Dann würde ich den inneren Topf glasieren, der kommt mit den Lebensmitteln
in Berührung, aber den Äusseren nicht, denn der soll ja verdunsten! Das
wäre eigentlich die beste Lösung.

>
> Davon abgesehen gibt es in solchen Gegenden ja auch noch das Problem,
> das auch Wasser nicht gerade beliebig verfügbar ist. Ich vermute eine
> durchdachte(?) Balance zwischen Kühlung, Hygiene und Wasserverbrauch.

> Bei großen Töpfen mit Loch im Boden hilft z.B. Heißkleber!

Die haben sich sicher was gedacht dabei, und es scheint ja auch zu
funktionieren, vielleicht sind die gar nicht glasiert, ist ja auf den
Bildern schwer auszunehmen.

Gruß, Monika

Ernst Keller

unread,
Mar 5, 2003, 4:18:43 PM3/5/03
to
On Wed, 5 Mar 2003 15:02:47 +0100, "Horst Kuhn" <horst...@das-wehr.de> wrote:

>In einem Schrebergarten ohne Stromanschluss will ich gerne auch im Sommer
>Bier haben, das so kühl wie möglich sein soll.
>

Es gibt Gaskühlschränke und eine Hightechlösung mit Sonnzellen, Batterie und
einem Niedervoltkühlschrank, oder zusätlich ein Inverter und ein normaler
Kühlschrank.

Ernst

--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.

Marion

unread,
Mar 6, 2003, 1:07:31 AM3/6/03
to
Hallo Horst,

wir haben in unserem Schrebergarten einen "Erdkühlschrank", also eine
Stahlkiste, die im Boden verbuddelt ist, aussenrum mit Styropor verkleidet
ist und einen verschließbaren Deckel hat (zur Not auch mit einem Schloß) ;).
Gegebenenfalls füllen wir die Kiste zur besseren Kühlung mit Wasser, ist
aber meistens nicht nötig.
Mein Mann trinkt sein Bier nur, wenn es gut gekühlt ist und der
"Erdkühlschrank" hat noch immer gut gewirkt.

Für ganz "harte" Fälle haben wir noch einen Campingkühlschrank, der sowohl
über Gasflasche als auch über 12 Volt-Anschluss (Batterie oder Solarplatte)
anzuschließen ist.

Gruß
Marion


Horst Kuhn

unread,
Mar 6, 2003, 2:13:49 AM3/6/03
to

"> Es gibt Gaskühlschränke und eine Hightechlösung mit Sonnzellen, Batterie
und
> einem Niedervoltkühlschrank, oder zusätlich ein Inverter und ein normaler
> Kühlschrank.
>
Schönen Dank schon mal für alle Tipps. Mit den Tontöpfen werd ich auf jeden
Fall experimentieren. Beim weiterforschen im Netz bin ich auch auf folgende
Lösung gestoßen:

http://www.eg-solar.de/solares_kuhlen.htm
Das ist natürlich total genial, aber bestimmt nicht leicht selber zu bauen
oder eben nicht ganz billig. Bit trotzdem von der Idee begeistert!

HoKu

Ernst Keller

unread,
Mar 6, 2003, 4:58:20 PM3/6/03
to
On Wed, 05 Mar 2003 18:26:15 +0100, Monika Schleidt <schl...@aon.at> wrote:

>Genial! Was mich als Töpfer nur stört, ist, dass die Töpfe glasiert aussehen und
>der Sand dann nur oben verdunsten kann. Wenn die unglasiert wären, würden sie
>sich mit Wasser vollsaugen und selbst verdunsten.
>

Was passiert beim Verdunsten des Sandes? Wie lange geht es bis der unglasierte
Topf verdunstet ist?

B.Möller

unread,
Mar 7, 2003, 6:22:08 AM3/7/03
to

Bei Aldi haben sie gerade Riesentontöpfe im Angebot!!!
--

Gruss B. Möller


Hendrik Wappelhorst

unread,
Apr 6, 2003, 7:22:09 PM4/6/03
to
Hallo,
einen Tontopf halte ich für zu simpel um ausreichend zu kühlen.

Entscheidend ist ein grosse (Verdunstungs)-Oberfläche bei eher geringem
Volumen.
Je schneller das Wasser verdunstet desto besser. Durch Luftbewegung wird die
Verdunstung deutlich beschleunigt, daher
halte ich auch die Erdloch-Vorschläge nicht für geeignet.

Ein freistehendes, rundum feuchtes Gefäss mit grosser Oberfläche wäre das
beste.

Oder ein feiner Wassernebel, der würde auch gut funktionieren, ist aber wohl
etwas auffällig.

Hendrik

Horst Kuhn <horst...@das-wehr.de> schrieb in im Newsbeitrag:
b457ak$i3b$07$1...@news.t-online.com...

Uwe Körner

unread,
Apr 9, 2003, 8:07:31 AM4/9/03
to
Hi,
könnt ihr nochmal kurz nennen worum´s hier geht?
Braucht ihr nen Kühlschrank im Garten ?
Habe mal nen Tip gelesen, dabei ging es aber eigentlich um eine Möglichkeit
Gemüse zu überwintern.
Man gräbt ein grosses Loch in das man einen Kühlschrank eingräbt. Bei diesem
Kühlschrank entfernt man vorher die Rückseitigen Aperaturen und die
Elektrik. Man gräbt ihn so ein das die Tür nach oben schaut.
Ob das im Sommer genug kühlt weis ich nicht. Evtl Nachts offen lassen und
Morgens dann schliessen.
Oder ihr werft einige Eisakkus rein.
Es gibt übrigens auch einige Chemikalien die wenn man die mischt Wasser um
über 20° C runterkühlen kann.
Gruß Uwe

"Hendrik Wappelhorst" <wap...@uni-muenster.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b6qcr0$tk3$03$1...@news.t-online.com...

Josef Schneider

unread,
May 14, 2003, 8:16:44 PM5/14/03
to
On Wed, 9 Apr 2003 14:07:31 +0200, Uwe Koerner wrote:

Ich weiss zwar auch nicht worum es genau geht, aber was spricht gegen ein
tiefes (ca. 10 Meter) Loch, ca. 1/4m² Querschnitt, durch das Luft in einen
Raum geblasen wird?
Das sollte gut funktionieren.

Gruss, Josef

Kalle Klammroth

unread,
May 19, 2003, 10:02:53 AM5/19/03
to
So schlecht ist die Idee garnicht (wie war das ein genialier Einfall ist
am Anfang immer lächerlich?). Ich würde allerdings kein Loch in den
Boden buddeln, sondern einen Schornstein machen. Der Effekt ist so
ähnlich, wie bei diesen neuen Grills, die mit etwas wärme im Standbein
einen derartigen Auftrieb erzeigen, dass die Holzkohle binnen Sekunden
angezündet ist (...ich schweife ab). ich würde diesen Schornstein im
oberen 2/3tel matt schwarz anstreichen (damit die Sonne die Luft gut
aufwärmt). Unten auf Griffhöhe (!) eine Schublade in Bierkastengrösse
mit vielen Löchern im Boden. Unterhalb der Bierkiste ist das Rohr (bzw.
Schornstein) natürlich offen. Jetzt weiss ich noch nicht genau, wie man
die Flaschen bestäuben soll. Vielleicht einen Deckenventilator im Rohr
einbauen, der vom Auftrieb angeschoben wird und Wasser durch einen
Zerstäuber (vllt AirBrush-Düse) gedrückt wird.
Kennt jemanddie Berechnungsgrundlage, wie man einen solchen Auftrieb
berechnet ? Müsste doch irgendwie mit dem Mol-Volumen zusammenhängen...
80% N2 und 20% O2 ... da muss sich doch was draus machen lassen.

Josef Schneider schrieb in der newsgroup z-netz.wissenschaft.physik:

--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Kalle Klammroth

unread,
May 19, 2003, 10:02:17 AM5/19/03
to
So schlecht ist die Idee garnicht (wie war das ein genialier Einfall ist
am Anfang immer lächerlich?). Ich würde allerdings kein Loch in den
Boden buddeln, sondern einen Schornstein machen. Der Effekt ist so
ähnlich, wie bei diesen neuen Grills, die mit etwas wärme im Standbein
einen derartigen Auftrieb erzeigen, dass die Holzkohle binnen Sekunden
angezündet ist (...ich schweife ab). ich würde diesen Schornstein im
oberen 2/3tel matt schwarz anstreichen (damit die Sonne die Luft gut
aufwärmt). Unten auf Griffhöhe (!) eine Schublade in Bierkastengrösse
mit vielen Löchern im Boden. Unterhalb der Bierkiste ist das Rohr (bzw.
Schornstein) natürlich offen. Jetzt weiss ich noch nicht genau, wie man
die Flaschen bestäuben soll. Vielleicht einen Deckenventilator im Rohr
einbauen, der vom Auftrieb angeschoben wird und Wasser durch einen
Zerstäuber (vllt AirBrush-Düse) gedrückt wird.
Kennt jemanddie Berechnungsgrundlage, wie man einen solchen Auftrieb
berechnet ? Müsste doch irgendwie mit dem Mol-Volumen zusammenhängen...
80% N2 und 20% O2 ... da muss sich doch was draus machen lassen.


Josef Schneider schrieb in der newsgroup z-netz.wissenschaft.physik:

Frank Ambiel

unread,
Jun 29, 2003, 7:19:53 AM6/29/03
to

Josef Schneider <schn...@netpage.dk> schrieb in im Newsbeitrag:
1mumpk84bay0i.3dh1znt76o1h$.dlg@40tude.net...
Vielleicht das Tauwasser und die Gefahr von Schimmel/Legionellen in der
Zuluft?

Gruss Frank

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