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ALAN 507 (LPD) Leistungserhöhung

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BernieHempel

unread,
Jan 4, 2000, 3:00:00 AM1/4/00
to
Habe mir neulich zwei Alan 507 gekauft. Die Geräte haben in der Stadt eine
geringe Reichweite. Ca. 200 m, wenn aus einem Gebäude heraus funkt. Es soll
aber die Möglichkeit geben, ein "Poti" im Gerät heraufzudrehen. Anschließend
soll das Gerät eine Ausgangsleistung von ca. 300 mW haben. Das Aufschrauben
des Gerätes soll nicht sehr einfach sein. Wer kann mir hierzu einen Tip
geben?

Gruß

bernie...@t-online.de


Henning Gajek

unread,
Jan 4, 2000, 3:00:00 AM1/4/00
to
Bernie,

BernieHempel schrieb in Nachricht <84scrt$pql$1...@news03.btx.dtag.de>...


>Habe mir neulich zwei Alan 507 gekauft. Die Geräte haben in der Stadt eine
>geringe Reichweite. Ca. 200 m, wenn aus einem Gebäude heraus funkt. Es
soll
>aber die Möglichkeit geben, ein "Poti" im Gerät heraufzudrehen.

Das ist ein Qualitätsmangel. Zurück ins Geschäft und gegen die neuen
PMR-Geräte von ALAN umtauschen. Die haben 500 mW ganz legal und ohne
Stress.

Erst wenn die Hersteller auf Bergen von LPD und aehnlichem Geruempel sitzen
bleiben, merken sie vielleicht mal, dass es an der Zeit ist, in Bonn/Berlin
massiv Druck fuer attraktivere Bestimmungen zu machen und ihr hier koenntet
auch was tun.

Was haltet ihr von der Forderung des (igittt) DAK... im PMR-Bereich auch
Mobilgeräte und Feststationen mit externen Antennen zuzulassen?

Zwar sind dann 8 Kanäle nicht viel, aber ich denke, das wäre eine spannende
Alternative zu tagsüber überlasteten 11m -Frequenzen (mein russisch ist
leider ziemlich mangelhaft) und den CB-DXern sollte es auch Recht sein,
wenn die Hausfrauenrunde auf 70cm klönt.

Es gab auch die Forderung des DAK... im 149 MHz Bereich mehr Kanäle
freizugegeben und die Verwendung von zugelassenen Betriebsfunkgeräten dort
generell zu gestatten. Da sicher noch eine Menge von alten
Betriebsfunkkisten herumgeistert, wäre das ein interessanter Markt.

Nur wenn nur noch eine Handvoll Aktivisten da was macht, kommt da halt
wenig Raus.

Ja ich weiß, das Thema hatten wir schon, nur steter Tropfen höhlt den
Stein.

Was Handy-Netze (nicht) leisten, habt ihr ja sicher an Silvester/Neujahr
gemerkt :-)

--
73 & 55 (Gruss)

Henning Gajek
mailto:in...@gajek.de - URL: http://www.gajek.de/

Helmut

unread,
Jan 4, 2000, 3:00:00 AM1/4/00
to
Hi Henning !

Erstmal hallo und überraschung das Du immer noch hier rumgeisterst. :-))
Die ersten News habe ich glaube ich vor 5 Jahren im Fido von Dir gelesen.

>Zwar sind dann 8 Kanäle nicht viel, aber ich denke, das wäre eine spannende
>Alternative zu tagsüber überlasteten 11m -Frequenzen (mein russisch ist
>leider ziemlich mangelhaft) und den CB-DXern sollte es auch Recht sein,
>wenn die Hausfrauenrunde auf 70cm klönt.

Könnte sein das jemand anders von der 70cm Idee nicht so begeistert ist.
Die LPD's lassen sich durch die geringe Sendeleistung grade noch ertragen.
Mit 10 w oder so wäre das für andere 70cm Nutzer nicht ganz so toll.


73

Helmut

Henning Gajek

unread,
Jan 4, 2000, 3:00:00 AM1/4/00
to
Helmut,

Helmut schrieb in Nachricht <84t66u$v16$1...@news02.btx.dtag.de>...


>
>Erstmal hallo und überraschung das Du immer noch hier rumgeisterst. :-))
>Die ersten News habe ich glaube ich vor 5 Jahren im Fido von Dir gelesen.

Ich bin überall.... und nirgends :-)

>Könnte sein das jemand anders von der 70cm Idee nicht so begeistert ist.
>Die LPD's lassen sich durch die geringe Sendeleistung grade noch ertragen.
>Mit 10 w oder so wäre das für andere 70cm Nutzer nicht ganz so toll.

Von 10 Watt rede ich ja nicht und 446 MHz ist weit genug weg von 430-440
MHz, wo auch der Afu-Bereich liegt :-)

PMR hat 0,5 Watt, ein erstes Schrittchen.

Die Sache ist doch einfach die:

Wenn ein Funknetz funktioniert plug-and-play funktioniert, ist die Neigung
dran herumzubasteln doch viel geringer oder? :-)

Ich hab einfach keine Lust mehr, laufend zu "illegalem" Tun verleitet zu
werden, nur weil irgendwelche Funkbürokraten nicht begreifen
wollen/dürfen/können, daß 10 mW LPD genauso wie damals 500 mW CB-Funk
einfach nix richtiges waren. Heute gibts im 27 MHz Funk 4 Watt und damit
kann man eine Menge machen :-)

PMR mit Mobilgeräten und Feststationen, gemixt mit einer
Bündelfunk-Kanalvermittlung (kostet nicht die Welt) wäre ein Klasse
Funkdienst für "Jedermann". Wer dann basteln und experimentieren will, kann
den Amateurfunk wählen :-)

--

Uwe Evers

unread,
Jan 4, 2000, 3:00:00 AM1/4/00
to
Hallo Henning, hallo Bernie,

es handelt sich dabei um keinen Gerätemangel!

Henning, hast Du überhaupt schon ein mal mit einem unmodifizierten LPG-Gerät
aus einem Gebäude heraus gefunkt?

Die Aussage der Werbung, dass 2 Km bis 3 Km Reichweite möglich sind beziehen
sich auf optimale Umstände, z.B. auf Aussendungen über dem Meer oder von
einem hohen Gebäude. In Wirklichkeit ist mit 10mW (430 Mhz) kaum die
doppelte Reichweite zu erzielen als mit einem schnurlosen CT1 / CT2 (900
Mhz) Telefon.

Selbst mit einem modifizierten ALAN 507, ca. 350mW (übrigens kein Poti)
sind Reichweiten von 2 Km im bebauten Gebiet auch schon recht schwierig.
Allerdings ist der Hinweis, dass Bernie das Gerät zurückgeben soll, der
einzig Richtige Ratschlag.

Da ab den 3.11.99 - PMR446 zugelassen ist, hat sich die Existenzberechtigung
von LPD-Funkgeräten (Walky Talky) sowieso erübrigt und jede weitere
Überlegung wird bei Thema PMR446 enden.

Mehr Informationen zu PMR446 gibt es unter http://www.pmr446.de

Grüße aus dem wunderschönen Ostfriesland.


Uwe Evers

Henning Gajek

unread,
Jan 4, 2000, 3:00:00 AM1/4/00
to
Uwe,

>es handelt sich dabei um keinen Gerätemangel!

Nein? :-)

>Die Aussage der Werbung, dass 2 Km bis 3 Km Reichweite möglich sind
>beziehen sich auf optimale Umstände, z.B. auf Aussendungen über dem Meer
>oder von einem hohen Gebäude.

Eben.

>In Wirklichkeit ist mit 10mW (430 Mhz) kaum die
>doppelte Reichweite zu erzielen als mit einem schnurlosen CT1 / CT2 (900
>Mhz) Telefon.
>
>Selbst mit einem modifizierten ALAN 507, ca. 350mW (übrigens kein Poti)
>sind Reichweiten von 2 Km im bebauten Gebiet auch schon recht schwierig.


>Allerdings ist der Hinweis, dass Bernie das Gerät zurückgeben soll, der
>einzig Richtige Ratschlag.

Danke :-)


>
>Da ab den 3.11.99 - PMR446 zugelassen ist, hat sich die
>Existenzberechtigung
>von LPD-Funkgeräten (Walky Talky) sowieso erübrigt und jede weitere
>Überlegung wird bei Thema PMR446 enden.

Wobei auch PMR noch wesentlich verbesserungsfähig ist :-)

Peter E.

unread,
Feb 11, 2000, 3:00:00 AM2/11/00
to
Hallo,
man liest immer wieder so widerspruechliche Meinungen zu PMR446. Ist das nun
eine sinnvolle Investition fuer Entfernungen von sagen wir etwa 1km im
verbauten Gebiet? Und wenn ja, welches der derzeit erhaeltlichen Geraete ist
denn wirklich empfehlenswert? Fuer meine Arbeit (Filmproduktion) sollten die
Dinger natuerlich schon einigermaszen stabil und einfach in der Bedienung
sein. Auch die Betriebszeit sollte nicht zu knapp sein, so um die 8 bis zehn
Stunden, wie das etwa von der Kenwood-Werbung fuer ihr TK3101 versprochen
wird. Hat hier jemand bereits Erfahrungen mit dem einen oder anderen Modell
der vier, fuenf Anbieter gemacht?

Peter


Henning Gajek wrote in message <84t821$mli$1...@news08.btx.dtag.de>...


>Helmut,
>
>Helmut schrieb in Nachricht <84t66u$v16$1...@news02.btx.dtag.de>...
>>
>>Erstmal hallo und überraschung das Du immer noch hier rumgeisterst. :-))
>>Die ersten News habe ich glaube ich vor 5 Jahren im Fido von Dir gelesen.
>
>Ich bin überall.... und nirgends :-)
>
>>Könnte sein das jemand anders von der 70cm Idee nicht so begeistert ist.
>>Die LPD's lassen sich durch die geringe Sendeleistung grade noch ertragen.
>>Mit 10 w oder so wäre das für andere 70cm Nutzer nicht ganz so toll.
>
>Von 10 Watt rede ich ja nicht und 446 MHz ist weit genug weg von 430-440
>MHz, wo auch der Afu-Bereich liegt :-)
>
>PMR hat 0,5 Watt, ein erstes Schrittchen.
>
>Die Sache ist doch einfach die:
>
>Wenn ein Funknetz funktioniert plug-and-play funktioniert, ist die Neigung
>dran herumzubasteln doch viel geringer oder? :-)
>
>Ich hab einfach keine Lust mehr, laufend zu "illegalem" Tun verleitet zu
>werden, nur weil irgendwelche Funkbürokraten nicht begreifen
>wollen/dürfen/können, daß 10 mW LPD genauso wie damals 500 mW CB-Funk
>einfach nix richtiges waren. Heute gibts im 27 MHz Funk 4 Watt und damit
>kann man eine Menge machen :-)
>
>PMR mit Mobilgeräten und Feststationen, gemixt mit einer
>Bündelfunk-Kanalvermittlung (kostet nicht die Welt) wäre ein Klasse
>Funkdienst für "Jedermann". Wer dann basteln und experimentieren will, kann

>den Amateurfunk wählen :-)


>
>--
>73 & 55 (Gruss)
>
>Henning Gajek
>mailto:in...@gajek.de - URL: http://www.gajek.de/
>
>
>
>>
>>

>>73
>>
>> Helmut

Uwe Evers

unread,
Feb 13, 2000, 3:00:00 AM2/13/00
to
Hallo Peter,

seit dem es zugelassene PMR446 Geräte zu kaufen sind Investitionen in
LPD-Geräte nicht mehr sinnvoll. Mit 10mW ERP sind in leicht bebautem Gebiet
kaum Verbindungen über 200 bis 300m realisierbar. Mit leistungsgesteigerten
LPD- Geräten oder mit PMR-Geräten reicht es dann schon einen bis drei
Kilometer weit. Aus Sicht der allgemeinen Zulassung und der europaweiten
Anwendbarkeit ist PMR446 die richtige Entscheidung.

Viel Käufer machen den Fehler und versuchen Geräte die für den privaten
Bereich konzipiert sind im kommerziellen Bereich einzusetzen. Die Argumente
scheinen doch für ein Geräte der 179 DM Klasse zu sprechen. Es hat eine sehr
üppige Ausstattung, sieht gut aus, ist kleiner und natürlich auch leichter.
Auch die Überlegung, dass man bei 179 DM nichts falsch machen kann machen
einen die Entscheidung leicht.

Die Erfahrung zeigt allerdings sehr schnell, dass die wichtigsten
Eigenschaften für einen kommerziellen Einsatz überhaupt nicht vorhanden
sind. Wer soll mit dem Funkgerät arbeiten, bzw. funken? Ein Technikfreak der
genau weis was es mit CTCSS, DSC , Intercom und Zweikanalüberwachung auf
sich hat. Der sich mit Batteriestandzeiten, Akkuwechsel, Volt und mA/h und
Polarität auskennt?

Oder ist eher der, der einfach nur sprechen will und das über einen
Arbeitstag lang. Der das Funkgerät nicht unbedingt so behandelt als wenn es
sein eigenes wäre. Und da sind noch die Akkus - die sich wunderbar für das
heimische Kinderspielzeug eignen und zu dem sehr gut für die zahlreichen
Fernbedienungen brauchbar sind.

Funkgeräte für den kommerziellen Einsatz müssen dafür entwickelt sein. Es
kann nicht mit Mikro- oder Mignonzellen gearbeitet werden. Es ist ein
schlagfestes polycarbonat Gehäuse erforderlich. Wozu ein Display? Es ist
nach einem halben Jahr derart zerkratzt, dass kaum noch was zu erkennen ist.
Der Akku muß genügend Kapazität haben damit das Gerät über einen Arbeitstag
betriebsbereit ist. Das Aufladen muss idiotensicher sein. Das Gerät muss
einen festen Ablageplatz haben - einen Stabdlader.

Wenn zwei Geräte verglichen werden, z.B. das Alan456 und das TK3101 scheint
das Kenwood Gerät sehr teuer zu sein. Für das ALAN-Gerät sind 200 DM zu
zahlen für das TK3101 400 DM. Allerdings hat das Kenwood-Gerät einen
Standlader und einen Akku dabei. Wenn für den Standlader mit Akku 50 DM
veranschlagt wird, hätten die Geräte eine Preisdifferenz von 150 DM.

Für 150 DM mehr erhält der Kunde Betriebssicherheit, einfache Bedienung
(auch mit Handschuhen), Akkuwechsel kann auch von einem Laien durchgeführt
werden, ein schlagfestes Gehäuse (herunterfallen macht dem Gerät absolut
nichts aus). Akkuschwund entfällt (Kinderspielzeug).

Meine persönliche Einschätzung hinsichtlich der Lebensdauer im normalen
Einsatz ist, dass die Lebensdauer vom Kenwood TK3101 um Faktor 20 und mehr
höher liegt. Unter Betrachtung aller Randbedingungen ist das 179 DM Geräte
eine teure Fehlentscheidung gewesen, allerdings merkt der Kunde diese erst
dann, wenn die Geräte nach einem Herunterfallen nicht mehr funktionieren,
oder wenn nach dem 20 mal Akkuwechsel der Bügel vom Batteriefach abbricht.

Grüße aus dem wunderschönen Ostfriesland.

Uwe Evers

http://www.pmr446.de


Peter E. schrieb in Nachricht ...

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