Wie kann ich meinen Empfang mit meinem CB Funkgerät von Alan verbessern. Da
ich keine große Antenne auf mein Dach bauen darf, maximal Mangnetfußantenne
am Fenster oder Stabantenne am Balkon. Eine Mangnetfußantenne von Willson
habe ich aber die nützt mir wahrscheinlich wenig.
Gruß Enrico
Enrico Schaal schrieb:
>
> Hallo Leute,
>
> Wie kann ich meinen Empfang mit meinem CB Funkgerät von Alan verbessern.
Eine Aussenantenne ist einer "Zimmer-" Antenne IMMER
vorzuziehen, solange eine Innenantenne nicht WESENTLICH höher
montiert werden kann (wie bei mir).
Ansonsten so hoch wie möglich montieren und den Antennenstrahler
so lang wie möglich wählen.
Nimm bei mehr als 5 mtr Kabellänge besseres Koaxkabel als das RG
58/U...
gruss,
odo
Was ist ein Außenstrahler ? Habe null Ahnung von Antennen, habe deshalb
diese Antenne gewählt weil sie nicht so groß zwischen den Neubaublocks
auffällt. Mein Block ist zwar sehr hoch (mit ca. 20m, 5 Etagen) aber mein
Vermieter ist voll dagegen wenn ich eine Antenne am Dach anbringe..
Höchstens am Balkon, sowie an der Fensterbank bei mir im ersten Stock
(leider, keine andere Möglichkeit) möglich.
Gruß Enrico
odo <screw...@mailberlin.net> schrieb in im Newsbeitrag:
3981C034...@mailberlin.net...
odo wrote:
> > Wie kann ich meinen Empfang mit meinem CB Funkgerät von Alan verbessern.
>
> ...
> Nimm bei mehr als 5 mtr Kabellänge besseres Koaxkabel als das RG
> 58/U...
dir ist aber schon bekannt, dass du bei einer Frequenz von 27MHz erst
nach 40m RG58 eine Daempfung von 3dB (also einen halben S-Wert) hast?
73 de Andi
--
Packet Radio und Windows - etwas fuer "S"ado-"M"aso-Liebhaber
Andreas Stempfhuber schrieb:
>
> dir ist aber schon bekannt, dass du bei einer Frequenz von 27MHz erst
> nach 40m RG58 eine Daempfung von 3dB (also einen halben S-Wert) hast?
schlimm genug....aber: "jedes bischen hilft", sagte der Frosch
und pinkelte in den Teich... ;-))
und das heisst nix anderes, als dass (nach 40 Metern) von deinen
4 Watt nur noch die HÄLFTE übrig ist.....
gruss,
odo
"Vollquottel-" Enrico Schaal schrieb:
>
> Hallo,
>
> Was ist ein Außenstrahler ?
..Wer schrieb hier was von "Aussenstrahler"??
Ein "Strahler" IST eine Antenne. Die Zusätze
(Aussen/Innen/Balkon/KFZ) beschreiben nur den Montageort.
Habe null Ahnung von Antennen, habe deshalb
> diese Antenne gewählt weil sie nicht so groß zwischen den Neubaublocks
> auffällt.
Wie schon geschrieben, je länger der Strahler umso besser.
Mein Block ist zwar sehr hoch (mit ca. 20m, 5 Etagen) aber mein
> Vermieter ist voll dagegen wenn ich eine Antenne am Dach anbringe..
> Höchstens am Balkon, sowie an der Fensterbank bei mir im ersten Stock
> (leider, keine andere Möglichkeit) möglich.
Versuchs am besten am Balkon und befestige den Antennenfuss nach
Möglichkeit so, dass eine elektrisch leitende Verbindung zum
hoffentlich vorhandenen Metallgeländer hergestellt ist.
Wenn du WIRKLICH nette Nachbarn hast, lassen sie dich die Antenne
ein oder 2 Stockwerke höher an deren Balkon anbringen... :-))
gruss,
Volker
Nein nicht. Ich habe nur gedacht, da ich eine Scannerantenne mit Mangnetfuß
habe und diese funktioniert gut am Scanner. Aber das die Willson fast nichts
bringt habe ich nicht gedacht.
Wie gesagt mehr aus Platzgründen und wegen Mieter daran gedacht.
Gruß Enrico
Andreas Stempfhuber <an...@afulinux.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3981C979...@afulinux.de...
> Hallo,
>
> odo wrote:
> > > Wie kann ich meinen Empfang mit meinem CB Funkgerät von Alan
verbessern.
> >
> > ...
> > Nimm bei mehr als 5 mtr Kabellänge besseres Koaxkabel als das RG
> > 58/U...
>
> dir ist aber schon bekannt, dass du bei einer Frequenz von 27MHz erst
> nach 40m RG58 eine Daempfung von 3dB (also einen halben S-Wert) hast?
>
Wills hoffen. Aber ich habe kein Eisengitter sondern Boton als Balkon.
Gruß Enrico
Volker schrieb:
Enrico Schaal schrieb in Nachricht <2myg5.2966$T2.4...@news.tli.de>...
>
>Wills hoffen. Aber ich habe kein Eisengitter sondern Beton als >Balkon.
Hm. Liest hier jemand mit, der Tips für eine Langdraht-Antenne hat? Je
nach Drahtfarbe fällt das überhaupt nicht auf, evtl. als "Wäscheleine"
tarnen? :-)
--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
mailto:in...@gajek.de - URL: http://www.gajek.de/
Keine schlechte Idee. :-)
Ne Spaß beiseide gibt keine Möglichkeit mit Hilfe eines Verstärkers und des
RG 213 Kabels
ein guten Empfang am Boden zu bekommen.
Gruß Enrico
Henning Gajek <hrg...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8lud20$nar$12$2...@news.t-online.com...
die Verwendung eines Verstärkers ist nicht zu empfehlen. Bei Verwendung eine
20 W Verstärkers erhöht sich die Sendeleistung (bei einem 4 W CB-Gerät) um
den Faktor 5. Die Störaussendungen auf anderen Frequenzen erhöhen sich aber
um mindestens Faktor 1000. Ärger mit Nachbar ist also vorprogrammiert, weil
deren Radio- und Fernsehempfang gestört wird. Selbst wenn so ein Verstärker
nur zwischengeschaltet aber nicht eingeschaltet ist (in diesem Fall schaltet
er automatisch auf Durchgang), wird die Störstrahlung erheblich erhöht (wenn
auch nicht um Faktor 1000). Ursache sind Dioden, die das Sendesignal
auskoppeln, damit der Verstärker automatisch umschalten kann, wenn er
eingeschaltet ist. Außerdem können die Meßdienste der RegTP sogar in 10 km
Entfernung feststellen, ob mit einem Verstärker gesendet wird. Die brauchen
nur den Empfangspegel über die Zeit auswerten. Beim Wechsel vom
Empfangsbetrieb zum Sendebetrieb wird kurzzeitig nur mit der Sendeleistung
des Funkgerätes gesendet, denn der Verstärker schaltet sich etwas
zeitverzögert ein.
Gruß
Uwe
odo wrote:
> > dir ist aber schon bekannt, dass du bei einer Frequenz von 27MHz erst
> > nach 40m RG58 eine Daempfung von 3dB (also einen halben S-Wert) hast?
>
> schlimm genug....aber: "jedes bischen hilft", sagte der Frosch
> und pinkelte in den Teich... ;-))
Aber sicher, der Unterschied zwischen 5m RG58 und 5m RG213 sind ja
immerhin sagenhafte 0.25dB, also ein vierundzwanzigstel S-Wert.
> und das heisst nix anderes, als dass (nach 40 Metern) von deinen
> 4 Watt nur noch die HÄLFTE übrig ist.....
Was ebenfalls nichts an der Tatsache aendert, dass diese halbe
Sendeleistung beim Empfaenger genau einen halben S-Wert ausmacht.
Nur ging es dem Ursprungsposter nicht ums Senden, sonden um den Empfang.
73 de Andi
--
Linux - Damit Dein Monitor keinen Blaustich bekommt!
Es ging um einen Empfangsverstärker, nicht um Sendeverstärker.
--
Wer HTML postet oder gepostetes HTML quotet oder sich gepostetes oder
gequotetes HTML beschafft, um es in Verkehr zu bringen, wird geplonkt.
Gruesse aus dem Altenburger Land
Andreas Stempfhuber schrieb:
>
> Hallo,
>
> odo wrote:
> > > dir ist aber schon bekannt, dass du bei einer Frequenz von 27MHz erst
> > > nach 40m RG58 eine Daempfung von 3dB (also einen halben S-Wert) hast?
> >
> > schlimm genug....aber: "jedes bischen hilft", sagte der Frosch
> > und pinkelte in den Teich... ;-))
>
> Aber sicher, der Unterschied zwischen 5m RG58 und 5m RG213 sind ja
> immerhin sagenhafte 0.25dB, also ein vierundzwanzigstel S-Wert.
Weshalb sollte man gerade RG213 nehmen, wenn man besseres Kabel als RG58
haben will? RG213 ist eines der schlechteren Kabel. Wenn aber die
Dämpfungswerte vom RG213 ausreichen, bietet sich z.B. H155 an, das hat
den gleichen Durchmesser wie RG58 (ist also sehr gut für Verlegung im
Auto geeignet) hat aber eine wesentlich bessere Abschirmung, was das
Einfangen und Erzeugen von Störungen erheblich reduziert.
Bis max. 15 m würde ich noch H155 nehmen, darüber H2000 oder besser.
Auf keinen Fall würde ich, bei dem heutigen Angebot an Koaxkabeln und bei
der heutigen Störproblematik noch Kabel mit so schlechter Abschirmung,
wie (die billigen) RG58 oder RG213 verwenden.
> > und das heisst nix anderes, als dass (nach 40 Metern) von deinen
> > 4 Watt nur noch die HÄLFTE übrig ist.....
>
> Was ebenfalls nichts an der Tatsache aendert, dass diese halbe
> Sendeleistung beim Empfaenger genau einen halben S-Wert ausmacht.
Genau so ist es. Ich hoffe du weißt, dass ein halber S-Wert viel ist,
also gerade bei FM-Aussendungen (Stichwort Verdrängungsfunk) entschei-
dend dafür sein kann, welchen Sender (der gleichen Frequenz) der
Empfänger hört. Deutlich weniger als ein halber S-Wert spielt da eine
Rolle.
> Nur ging es dem Ursprungsposter nicht ums Senden, sonden um den Empfang.
Er erwähnte eine gewünschte Empfangsverbesserung. Er schrieb nicht, das
sich das Sendeverhalten nicht verbessern darf.
Aber er schrieb von einem CB-Funkgerät. Daher halte ich es für selbst-
verständlich, wenn auch der Sendefall betrachtet wird.
73
Joachim
>und das heisst nix anderes, als dass (nach 40 Metern) von deinen
>4 Watt nur noch die HÄLFTE übrig ist.....
Das stimmt, die kann man aber auch leicht woanders verheizen.
Der wichtigere Punkt für den Empfangsbetrieb ist die Frage ob es an der
Signalstärke liegt wenn man eine Station nicht aufnehmen kann, und in
Mitteleuropäischen Ballungsräumen liegt es meistens eher daran daß
irgendwer dazwischenbabbelt oder sonst eine Störung auftritt, und zwar
bei Pegeln weit über dem Rauschen. In dem Fall ist ein besseres Kabel
Verschwendung.
CYA! Matthias
--
Meins: http://home.t-online.de/home/SR500_Stuttgart
Nur ein bisschen meins: http://www.SR500.de
Auch meine: XT 500 ´81 und SR 500 ´79
>> Ne Spaß beiseide gibt keine Möglichkeit mit Hilfe eines Verstärkers und
>des
>> RG 213 Kabels
>> ein guten Empfang am Boden zu bekommen.
>>
>Hallo Enrico,
>
>die Verwendung eines Verstärkers ist nicht zu empfehlen. Bei Verwendung eine
>20 W Verstärkers erhöht sich die Sendeleistung (bei einem 4 W CB-Gerät) um
>den Faktor 5.
Stimmt. Und einen besseren Empfang bringt das bestenfalls auf der
Gegenseite, deshalb vermute ich daß sowas gar nicht gemeint war. Wenn
man einen Mastvorverstärker für den Empfangsbetrieb unter die Antenne
setzt kann der aber ganz hervorragend die Leitungsverluste auch von
ziemlich langen Kabeln ausgleichen. Ob es nötig ist ist die andere
Frage, suehe mein anderes Posting.
Du meinst ich würde mit einem Verstärker eher Ärger mit Regulierungsbehörde
und Nachbarn bekommen als eine Empfangsverbesserung.
Gruß Enrico
Uwe Mettmann <umet...@topmail.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8lvk5t$ah3$15$1...@news.t-online.com...
>
> Enrico Schaal <enri...@talknet.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> DvGg5.3191$T2.4...@news.tli.de...
> > Hallo ,
> >
> > Keine schlechte Idee. :-)
> >
> > Ne Spaß beiseide gibt keine Möglichkeit mit Hilfe eines Verstärkers und
> des
> > RG 213 Kabels
> > ein guten Empfang am Boden zu bekommen.
> >
> Hallo Enrico,
>
> die Verwendung eines Verstärkers ist nicht zu empfehlen. Bei Verwendung
eine
> 20 W Verstärkers erhöht sich die Sendeleistung (bei einem 4 W CB-Gerät) um
Welches Kabel soll ich dann für meine Station nutzen ?
Keine Mobilstation am Auto sondern vorwiegend zu Hause als Feststation.
In meiner Frage ging es um beides da ich denke je schlechter der Empfang
desto schlechter die Sendeleistung. Habe aber überaschender Weise gestern
Abend um Mitternacht ein Signal empfangen was ca. 20 km von mir weg ist aber
mit R 2 (gerade so das man was hört) sonst null Empfang aber auf Kanal 4
empfange ich so ein dummes Störgeräusch was immer da ist (wiederkerendes
Ton, wie Schleife).
73
Enrico
Joachim <dc4...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
398403A7...@gmx.de...
> Hi,
>
> Andreas Stempfhuber schrieb:
> >
> > Hallo,
> >
> > odo wrote:
> > > > dir ist aber schon bekannt, dass du bei einer Frequenz von 27MHz
erst
> > > > nach 40m RG58 eine Daempfung von 3dB (also einen halben S-Wert)
hast?
> > >
> > > schlimm genug....aber: "jedes bischen hilft", sagte der Frosch
> > > und pinkelte in den Teich... ;-))
> >
> > Aber sicher, der Unterschied zwischen 5m RG58 und 5m RG213 sind ja
> > immerhin sagenhafte 0.25dB, also ein vierundzwanzigstel S-Wert.
>
> Weshalb sollte man gerade RG213 nehmen, wenn man besseres Kabel als RG58
> haben will? RG213 ist eines der schlechteren Kabel. Wenn aber die
> Dämpfungswerte vom RG213 ausreichen, bietet sich z.B. H155 an, das hat
> den gleichen Durchmesser wie RG58 (ist also sehr gut für Verlegung im
> Auto geeignet) hat aber eine wesentlich bessere Abschirmung, was das
> Einfangen und Erzeugen von Störungen erheblich reduziert.
> Bis max. 15 m würde ich noch H155 nehmen, darüber H2000 oder besser.
> Auf keinen Fall würde ich, bei dem heutigen Angebot an Koaxkabeln und bei
> der heutigen Störproblematik noch Kabel mit so schlechter Abschirmung,
> wie (die billigen) RG58 oder RG213 verwenden.
>
> > > und das heisst nix anderes, als dass (nach 40 Metern) von deinen
> > > 4 Watt nur noch die HÄLFTE übrig ist.....
> >
Enrico Schaal schrieb in Nachricht ...
>
>Welches Kabel soll ich dann für meine Station nutzen ?
Das bestmöglichste :-)
Vergiss das Experimentieren mit Verstärkern aller Art, probier
lieber mal Drahtantennen aus.
Zum Empfang kannst Du mal 5,5m Draht aus dem Fenster werfen
(nicht senden, könnte Probleme geben)
In der nächsten "CB-funk" wird ein Koax-Dipol beschrieben, Du
findest sowas auch im "Rothammel"-Antennenbuch (leider sehr
teuer, vielleicht gebraucht oder in der Bibliothek) oder in
anderen einschlägigen Büchern.
Vielleicht offenbart sich hier mal ein Mitleser mit ein paar
praktischen Bautips?
Einen Tip geb ich mal im folgenden Beitrag.
Hallo Enrico,
gestern, als ich den Beitrag geschrieben habe, war es wohl schon recht spät.
Den Verstärker den ich gestern gemeint habe, ist ein Sendeverstärker mit dem
man die Sendeleistung, also die Reichweite Deines Funkgerätes, erhöhen kann.
Bei so einem Verstärker kann Du wirklich Ärger mit den Nachbarn und der
Regulierungsbehörde bekommen. Deine Frage bezog sich aber eigentlich auf
einen Empfangsverstärker um Deinen Empfang zu verbessern. Ich glaube nicht,
daß ein Empfangsverstärker viel bringt, weil in der Regel die Empfänger der
Funkgeräte recht empfindlich sind und somit durch einen Verstärker nicht
wesentlich erhöht werden kann. Sinnvoll wäre ein Empfangsverstärker nur,
wenn das Kabel zwischen Antenne und Funkgerät sehr lang wäre. Dies ist aber
bei Dir nicht der Fall, weil die Antenne und das Funkgerät bei Dir auf der
gleichen Etage sind, und Du somit nur einige Meter Kabel benötigst. Außerdem
bringt ein Empfangsverstärker wegen den vielen Umgebungsstörungen meist
nicht viel (siehe auch Beitrag von Matthias Kohrs).
Übrigens auch Empfangsverstärker können die Störstrahlung des Senders
erhöhen, wenn Sie eine automatische Sende-Empfangs-Umschaltung haben.
Gruß
Uwe
Enrico Schaal schrieb:
>
> Welches Kabel soll ich dann für meine Station nutzen ?
> Keine Mobilstation am Auto sondern vorwiegend zu Hause als Feststation.
Das hängt davon ab, wieviel Geld Du ausgeben willst ;-)) Wenn Du dir
etwas gutes tun willst, nimm H2000, ansonsten H155. Nur wenn Dir das
zu teuer ist, solltest Du auf RG58 ausweichen.
> In meiner Frage ging es um beides da ich denke je schlechter der Empfang
> desto schlechter die Sendeleistung.
In der Regel ist es auch so.
> Habe aber überaschender Weise gestern
> Abend um Mitternacht ein Signal empfangen was ca. 20 km von mir weg ist aber
> mit R 2 (gerade so das man was hört) sonst null Empfang aber auf Kanal 4
> empfange ich so ein dummes Störgeräusch was immer da ist (wiederkerendes
> Ton, wie Schleife).
Du solltest auf deinem Balkon eine Balkonantenne (Boomerang oder so),
keine Magnetfußantenne aufbauen.
Wie groß ist der Balkon? Ich habe mal sehr gute Erfahrungen mit einer
Schleifenantenne aus 11m Draht gemacht. Die war ca. 4 m breit, 1,5 m
hoch, die Einspeisung war in einem Vertikalsegment in der Mitte. Die
Einspeisung in der Mitte des vertikalen Elementes ist wichtig für die
richtige Polarisation. Die Form ist ein Kompromiß. Besser ist eine
quadratische Form.
----------------
| |
| = Einspeisung
| |
----------------
Die Anpassung ist aber nicht ganz einfach, weil die Schleife ca. 110 Ohm
hat. Man kann es mit einer Lambda/4 Anpassung aus 75 Ohm Koaxkabel hin-
kriegen. Das sollte man aber nur mit etwas Grundlagenwissen und Meß-
technik (SWR-Meter, Dipmeter) in Angriff nehmen.
Für den Anfang sollte eine handelsübliche Antenne aufgebaut werden. Und
wenn Du experimentieren willst, solltest Du mit einem guten Buch über
Antennentechnik anfangen.
73
Joachim
Einfach rauswerfen ?
73
Enrico
Henning Gajek <hrg...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8m1epo$su1$15$2...@news.t-online.com...
> Hallo,
>
> Enrico Schaal schrieb in Nachricht ...
> >
> >Welches Kabel soll ich dann für meine Station nutzen ?
>
Mein Balkon in 3,5m breit und mit Dach von obendrüber ca. 3m hoch.
Beeinflussen eigentlich Fernsehkanäle vom Kabelanschluß mein Empfang ? Da
unsere Anlage schlecht abgeschrimt ist. Ich kann deshalb mit meinem Scanner
die gesamten Fernsehkanäle abhören und sie stören meinen Empfang im 4m und
2m Band.
73
Enrico
Joachim <dc4...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
398469A6...@gmx.de...
> Hallo,
>
> Enrico Schaal schrieb:
> >
> > Welches Kabel soll ich dann für meine Station nutzen ?
Die Frage ist, ob Dein Vermieter allgemein gegen eine
Antenne, oder gegen eine grosse Antenne ist .
Wenn er gegen eine grosse Antenne ist, kannst Du locker
eine kleinere nehmen. Eine 1/4 Lambda Antenne ist sehr
grob gesagt 2,7 m lang. Mit einer minimalen Mast also 3
m. Wenn er nur keine grosse Antenne wuenscht und diese
ihm auch gross erscheinen sollte, kannst Du eine
Mobilantenne zur Not nehmen. Der ist max (sehr grob) um
etwa 1,5 m lang und faellt nicht auf.
Wenn er aber gaenzlich gegen eine Antenne auf dem Dach
ist, musst Du mit einer Balkonantenne auskommen. Er
kann in diesem Fall wieder hinweisen, dass es nicht
auffalen darf. Es gibt eine nicht kleine Auswahl an
Balkonantennen. Einen Einblick kannst Du Dir bei Alan
holen:
htt://www.alan-germany.de
Gruss
Bei meinem Vermieter ist das so ich eigentlich überhaupt keine Antenne am
Dach oder Balkon anbringen.
Maximal am Dach aber dazu müßte ich eine Anfrage aufsetzen die an den
Vorstand geht und diese entscheiden darüber.
Doch ich habe keine Lutz zu warten deshalb habe ich mir eine mittlere
Mangnetfußantenne besorgt (ca. 1m groß) und diese kann ich jeder Zeit
wegpacken wenn jemand diese am Balkon oder Fenster sucht.
Eine Bommerungantenne die ca. 2,7m groß ist habe ich mir schon angesehen.
Ich könnte damit am Balkon leben, aber wenn mich jemand verpfeift habe ich
ein Problem.
Gruß Enrico
Uzman <uz...@urgentmail.com> schrieb in im Newsbeitrag:
3983728F...@urgentmail.com...
>Einfach rauswerfen ?
Ja einfach mal einen langen Draht (2,7m 5,5m oder so) aus dem
Fenster hängen und schauen, was passiert.
Oder probier mal einen primitiven Bauvorschlag. Vorsicht beim
Senden, es könnten "Mantellwellen" auftreten, die dann für
Fernsehstörungen sorgen.
Dein Empfang kann eigentlich nicht durch die Kabelanlage gestört werden,
weil dort keine Signale im CB-Frequenzbereich vorhanden sein sollten.
Störungen entstehen vorallem durch viele weit entfernte CB-Stationen, die
Dein Gerät nicht mehr auflösen kann und die in der Summe ein Störsignal
erzeugen. Störungen entstehen ebenso durch Geräte, die in der Nähe betrieben
werden, z.B. durch Schaltnetzteile, die in Computer oder Fernseher eingebaut
sind.
Gruß Uwe
> Bei meinem Vermieter ist das so ich eigentlich überhaupt keine Antenne am
> Dach oder Balkon anbringen.
> Maximal am Dach aber dazu müßte ich eine Anfrage aufsetzen die an den
> Vorstand geht und diese entscheiden darüber.
Hallo Enrico,
nachdem wir nun Deine Verhältnisse kennen, würde ich Dir unbedingt eine
Magnet-Loop empfehlen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß das in
Deinem Fall der beste Kompromiss ist. Solch eine Antenne kann man sogar
im Zimmer betreiben. Der Vorteil: eine Magnet-Loop ist an sich schon ein
ziemlich guter Preselektor; durch ihren scharfen Resonanzpunkt fängt sie
im Gegensatz zur Groundplane oder Dipol so gut wie keine Störungen
ausserhalb des Bandes ein. Sie schont sozusagen den
Empfängereingangsteil :-)
Eine Bauanleitung für's CB-Band gab es in einer der letzten
"Funkamateur"-Zeitschrift. Falls Du keinen Zugriff hast - Mail an mich!
Steffen
--
______________________________________ Greetings to NSA ____________
Steffen Luzemann (DL4ALB), emsys GmbH, Tel: 03677 / 668257
e-mail: steffen....@emsys.de | http://www.emsys.de
ax25 : dl4alb@db0erf.#thr.deu.eu | http://www.tu-ilmenau.de/~df0hq
Welche Ausgabe und welche Seite? Ich habe grade die 8/00 und 7/00
duchgesehen und in der 7/00 ab Seite 764 was gefunden, aber das
ist nur zum Empfang (Rahmenantennen).
Frank
Da kann es also sein das mein Computer mein Signal stört obwohl er ca. 4m
weg steht.
Gruß Enrico
Uwe Mettmann <umet...@topmail.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8m28ek$14m$12$1...@news.t-online.com...
Mir ist beim lesen deines Betrages folgendes aufgefallen. Das du etwas mit
der TU Ilmenau zu tuen hast.
Was für ne Überraschung da müßtest du vielleicht auch meine Station kennen.
Mitten in Königsee !! Nicht weit von dir.
Wo kann ich so eine Mangnet-Loop bekommen ?
Gruß Enrico
Steffen Luzemann <steffen....@emsys.de> schrieb in im Newsbeitrag:
39853951...@emsys.de...
Enrico Schaal wrote:
> Bei meinem Vermieter ist das so ich eigentlich überhaupt keine Antenne am
> Dach oder Balkon anbringen.
> Maximal am Dach aber dazu müßte ich eine Anfrage aufsetzen die an den
> Vorstand geht und diese entscheiden darüber.
Hallo Enrico,
nachdem wir nun Deine Verhältnisse kennen, würde ich Dir unbedingt eine
Magnet-Loop empfehlen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß das in
Deinem Fall der beste Kompromiss ist. Solch eine Antenne kann man sogar
im Zimmer betreiben. Der Vorteil: eine Magnet-Loop ist an sich schon ein
ziemlich guter Preselektor; durch ihren scharfen Resonanzpunkt fängt sie
im Gegensatz zur Groundplane oder Dipol so gut wie keine Störungen
ausserhalb des Bandes ein. Sie schont sozusagen den
Empfängereingangsteil :-)
Eine Bauanleitung für's CB-Band gab es in einer der letzten
"Funkamateur"-Zeitschrift. Falls Du keinen Zugriff hast - Mail an mich!
Steffen
> Welche Ausgabe und welche Seite? Ich habe grade die 8/00 und 7/00
> duchgesehen und in der 7/00 ab Seite 764 was gefunden, aber das
> ist nur zum Empfang (Rahmenantennen).
Ist doch die passende Antwort zur Frage "Wie kann ich meinen Empfang
verbessern?"
--
Mit einem freundlichen Grinsen: Meikel
bei 4m Abstand Computer zur Empfangsantenne kann Dein CB-Empfang durchaus
gestört werden, obwohl der Computer die Störsaussendungsanforderungen
einhält. Bei der Festlegung der Grenzwerte von Störaussendungen von Geräten
ist man davon ausgegangen, daß ein Radio und Fernsehempfang bei Verwendung
einer Hausantenne und bei einem vernüftig hohem Empfangssignal nicht gestört
wird. In der Regel ist der Abstand zwischen den störenden Geräten und der
Hausantenne wesentlich größer als 4m. Also kannst Du durchaus bei einem 4m
Abstand mit Störungen rechnen. Hinzu kommt, daß man mit CB-Funkgeräten oft
weit entfernte Signale, die recht schwach sind, empfangen möchte.
Gruß
Uwe
> Mir ist beim lesen deines Betrages folgendes aufgefallen. Das du etwas mit
> der TU Ilmenau zu tuen hast.
ist schon 'ne weile her :-)
> Was für ne Überraschung da müßtest du vielleicht auch meine Station kennen.
> Mitten in Königsee !! Nicht weit von dir.
Naja, ich betreibe CB-Funk nicht so exessiv :-))). Aber das 10m Afu-Band
ist mit den HF-Verhältnissen im CB etwa vergleichbar.
> Wo kann ich so eine Mangnet-Loop bekommen ?
Selbst bauen. Vor einiger Zeit gab es, ebenfalls im Funkamateur, eine
Bauanleitung mit einer Fahrrad-Alufelge, umgebaut zur Mag-Loop. Das
Problem ist hier immer der Drehkondensator zum Abgleichen (auch
innerhalb des Bandes ist das nötig!). Dieser muß Hochspannungsfest sein!
Ein alter Drehko aus einem Röhrenradio sollte es tun (bei 4 Watt ist das
dann nicht ganz so kritisch)
Ich habe glatt vergessen mal nach dieser Anleitung zu schauen. Ich denk
noch dran!
Joachim wrote:
> Weshalb sollte man gerade RG213 nehmen, wenn man besseres Kabel als RG58
> haben will? RG213 ist eines der schlechteren Kabel. Wenn aber die
> Dämpfungswerte vom RG213 ausreichen, bietet sich z.B. H155 an, das hat
> den gleichen Durchmesser wie RG58 (ist also sehr gut für Verlegung im
> Auto geeignet) hat aber eine wesentlich bessere Abschirmung, was das
> Einfangen und Erzeugen von Störungen erheblich reduziert.
H155 ist etwas dicker als RG58, wobei das wohl nicht unbedingt ein
Problem ist. Es ist allerdings bei seinen Daempfungswerten nicht
gleichwertig mit RG213, sondern liegt zwischen RG58 und RG213.
Ansonsten ist der Tipp fuers Auto nicht schlecht.
> Bis max. 15 m würde ich noch H155 nehmen, darüber H2000 oder besser.
Sicher, wenn du gerne knapp das doppelte fuer den Meter Kabel ausgeben
willst, warum nicht. Ich persoenlich halte H2000 auf Kurzwelle fuer
rausgeschmissenes Geld.
> Auf keinen Fall würde ich, bei dem heutigen Angebot an Koaxkabeln und bei
> der heutigen Störproblematik noch Kabel mit so schlechter Abschirmung,
> wie (die billigen) RG58 oder RG213 verwenden.
Wenn du damit schon Probleme hattest meinetwegen. Ich habe hier einen
ganzen Kabelbaum parallel in den Dachboden gehen und noch nie Probleme
mit gegenseitigen Einstreuungen irgend welcher Art.
RG213 ist mir dabei von der Verarbeitung und Verlegung her immer noch am
liebsten, da flexibel. Nur leider ist es fuer hoehere Frequenzen nicht
mehr geeignet.
> > Was ebenfalls nichts an der Tatsache aendert, dass diese halbe
> > Sendeleistung beim Empfaenger genau einen halben S-Wert ausmacht.
>
> Genau so ist es. Ich hoffe du weißt, dass ein halber S-Wert viel ist,
> also gerade bei FM-Aussendungen (Stichwort Verdrängungsfunk) entschei-
> dend dafür sein kann, welchen Sender (der gleichen Frequenz) der
> Empfänger hört. Deutlich weniger als ein halber S-Wert spielt da eine
> Rolle.
Dir ist aber schon bekannt, dass du hier in einer CB-Funk Newsgroup
postest? Ich wuerde dir recht geben, wenn wir hier von Signalen sprechen
wuerden, die ansonsten im Rauschen verschwinden, nur diese Situation
hast du im CB-Funk leider kaum. Hier hast du mit Signalpegeln
("Stoerungen") zu tun, die weit ueber dem Rauschen liegen. Da ist ein
besseres Kabel rausgeschmissenes Geld.
73 de Andi
--
Linux - es kann nur eines geben!
also um nochmal auf die Magnet-Loop zurückzukommen:
Im Funkamateur 5/00 Seite 500 ist die Bauanleitung...zugeschnitten für
CB.
Gruß
Andreas Stempfhuber schrieb:
>
> H155 ist etwas dicker als RG58, wobei das wohl nicht unbedingt ein
> Problem ist.
Daraus könnte man schließen, dass die Stecker für RG58 nicht auf H155
passen. Ich habe hier generell "RG58-Stecker" für das H155 verwendet.
> Es ist allerdings bei seinen Daempfungswerten nicht
> gleichwertig mit RG213, sondern liegt zwischen RG58 und RG213.
Da gibt es wohl unterschiedliche Angaben. Es gibt wohl auch unterschied-
liche RG213 Typen.
> > Bis max. 15 m würde ich noch H155 nehmen, darüber H2000 oder besser.
>
> Sicher, wenn du gerne knapp das doppelte fuer den Meter Kabel ausgeben
> willst, warum nicht. Ich persoenlich halte H2000 auf Kurzwelle fuer
> rausgeschmissenes Geld.
Ich halte es für sinnvoll, die gesamte Kabeldämpfung nicht über 0,8 dB
(max 1,2 dB) kommen zu lassen.
Es gibt ja noch mehr Verluste, als die Kabeldämpfung glauben macht.
Bei einer Dämpfung von 1 dB (Kabel+Stecker) hat man bei einem am Sender
gemessenen SWR von 1,2 ca. 22 % Leistungsverluste. Zeigt das SWR-Meter
am Sender 2,0 an (=2,5 an der Antenne) hat man schon Verluste von 35 %.
Bei einer Kabeldämpfung von 3dB (incl. Stecker) sieht es ganz anders
aus. Bei SWR 1,2 am Sender sind es 54 % Verluste und bei 1,5 (an der
Antenne = 2,5) sind es schon 60 %.
Abgesehen von den hohen Verlusten, macht so ein Kabel auch eine SWR-
Messung am Sender (was wenigstens zur Antennenabstimmung im CB oft
gemacht wird) völlig unbrauchbar (Ein gemessenes SWR von 2,5 entspricht
einem SWR von 16 -sechszehn- an der Antenne).
Wenn Du das nachrechnest, ich bin davon ausgegangen, daß, wie im CB
üblich, kein Antennentuner verwendet wird. Wird eine Matchbox genutzt,
verändert sich die Lage zugunsten des besseren Kabels (aus 35 % werden
27 % Verluste bei 1 dB, bei 3 dB Kabeldämpfung haben wir eine Ver-
besserung von 1 - 2% - alles bei SWR=2,5 an der Antenne). Die Verluste
ergeben sich aus Kabeldämpfung und Rücklaufdämpfung.
> > Ich hoffe du weißt, dass ein halber S-Wert viel ist,
> > also gerade bei FM-Aussendungen (Stichwort Verdrängungsfunk) entschei-
> > dend dafür sein kann, welchen Sender (der gleichen Frequenz) der
> > Empfänger hört.
> Dir ist aber schon bekannt, dass du hier in einer CB-Funk Newsgroup
> postest? Ich wuerde dir recht geben, wenn wir hier von Signalen sprechen
> wuerden, die ansonsten im Rauschen verschwinden, nur diese Situation
> hast du im CB-Funk leider kaum. Hier hast du mit Signalpegeln
> ("Stoerungen") zu tun, die weit ueber dem Rauschen liegen. Da ist ein
> besseres Kabel rausgeschmissenes Geld.
Es ging mir darum, daß zwei Sender auf der gleichen Frequenz arbeiten.
Das ist normal im CB. Angenommen Du hast einen Empfänger und zwei Sender,
die ein Dreieck bilden. Jeder ist von den anderen 500 m entfernt. Wenn
beide Sender mit exakt gleicher Sendeleistung beim Empfänger ankommen,
ist ein unverständliches Signal zu erwarten, oder? Meine 1. Frage: Um
wieviel db muß denn aus deiner Sicht das Signal eines Senders erhöht
werden, um ihn verständlich (R3) empfangen zu können?
Eine zweite Frage habe ich auch noch. Sender 1 schafft es gerade so,
(weil er stärker als Sender 2 ankommt) den Sender 2 zu verdrängen, man
empfängt ihn mit R3. Um wieviel dB darf er schwächer werden, damit das
Signal noch mit R3 empfangen werden kann?
55 & 73
Joachim
Joachim wrote:
> > Es ist allerdings bei seinen Daempfungswerten nicht
> > gleichwertig mit RG213, sondern liegt zwischen RG58 und RG213.
>
> Da gibt es wohl unterschiedliche Angaben. Es gibt wohl auch unterschied-
> liche RG213 Typen.
Sicher gibt es die. Trotzdem liegt H155 ca. 1dB pro 100m ueber RG213.
> Ich halte es für sinnvoll, die gesamte Kabeldämpfung nicht über 0,8 dB
> (max 1,2 dB) kommen zu lassen.
>
> Es gibt ja noch mehr Verluste, als die Kabeldämpfung glauben macht.
> Bei einer Dämpfung von 1 dB (Kabel+Stecker) hat man bei einem am Sender
> gemessenen SWR von 1,2 ca. 22 % Leistungsverluste. Zeigt das SWR-Meter
> am Sender 2,0 an (=2,5 an der Antenne) hat man schon Verluste von 35 %.
> [SWR-Messung]
Schwache Begruendung. Die SWR misst man nicht so nebenbei im laufenden
Betrieb, sondern bei der Errichtung einer Antenne. Zu diesem Zeitpunkt
misst man sie nicht nach zig Meter Kabel, sondern unmittelbar (so nah
wie moeglich) an der Antenne.
Spaeter misst man die SWR nur noch gelegentlich als Kontrollfunktion, um
z.B. sicher zu gehen, dass die Antenne inzwischen nicht "abgesoffen"
ist. Bei dieser Kontrolle sind nur Tendenzen von Belang und die erhaelt
man nach wie vor, auch nach zig Meter Kabel.
> Es ging mir darum, daß zwei Sender auf der gleichen Frequenz arbeiten.
> Das ist normal im CB. Angenommen Du hast einen Empfänger und zwei Sender,
> die ein Dreieck bilden. Jeder ist von den anderen 500 m entfernt. Wenn
> beide Sender mit exakt gleicher Sendeleistung beim Empfänger ankommen,
Sie kommen also mit gleichem Pegel beim Empfaenger an.
> ist ein unverständliches Signal zu erwarten, oder? Meine 1. Frage: Um
> wieviel db muß denn aus deiner Sicht das Signal eines Senders erhöht
> werden, um ihn verständlich (R3) empfangen zu können?
R3 ist eine subjektive Einschaetzung und demzufolge von Mensch zu Mensch
unterschiedlich.
Du solltest die Frage nach dem Signal-Geraeuschabstand stellen, der
erreicht werden muss, um ein bestimmtes Signal noch auswerten zu
koennen.
73 de Andi
--
Zeit fuer den Wechsel - Linux !
Tut mir leid wegen Dir. Bei mir haben die Nachbaren mal
wegen der Sat-Schuessel auf dem Balkon beim Vermieter
sich gemeldet. Er hatte eine ganz andere Einstellung
als Dein Vermieter.
Was mich beunruhigt, darf Dein Vermieter ueberhaupt
alles an Antennen verbieten ? Auf dem Dach, ja gut
vielleicht oder doch :-) Aber auf dem Balkon darf ich,
also Du, doch mich freier bewegen duerfen. Vielleicht
hat Dein Vermieter oder die Nachbaern auch was dagegen,
dass Du Dich auf dem Balkon aufhaellst ? Aber Du darfst
unter Umstaenden Deine Bettdecke zum Auftrocknen auf
dem Balkon stellen, nicht war ?
Abgesehen davon, wenn Dir das obby sehr am Herze liegt,
sollte man trickreiche praktische loesungen denken. Ja
wenn die Menschen dazu gezwungen werden, leider. Ich
habe schon Loesungen in dieser Richtung gesehen,
gehoert. Der eine hat seine Antenne auf dem Balkon, an
einem Metalrohr angebracht, zusammengeklappt. Am Abend
kommt der Mensch nach Hause, ist schon etwas dunkel und
klappt das Rohr aus, streckt es aus und macht es fest.
Eine Magnetfussantenne hat natuerlich eine geringere
Leistung, deswegen auch Deine Frage. Mir faellt unter
diesen Umstaenden keine andere Loesung ein, als einer
diesen Tricks. Hoffe nur, dass Du einigermassen in
einem der hoeheren Etagen wohnst.
Wuensche Dir trotzdem viel Spass.
Gruesse
Enrico Schaal wrote:
>
> Hallo Uzman,
>
> Bei meinem Vermieter ist das so ich eigentlich überhaupt keine Antenne am
> Dach oder Balkon anbringen.
> Maximal am Dach aber dazu müßte ich eine Anfrage aufsetzen die an den
> Vorstand geht und diese entscheiden darüber.
> > Wo kann ich so eine Mangnet-Loop bekommen ?
> Selbst bauen. Vor einiger Zeit gab es, ebenfalls im Funkamateur, eine
> Bauanleitung mit einer Fahrrad-Alufelge, umgebaut zur Mag-Loop.
> Das Problem ist hier immer der Drehkondensator zum Abgleichen (auch
> innerhalb des Bandes ist das nötig!). Dieser muß Hochspannungsfest sein!
> Ein alter Drehko aus einem Röhrenradio sollte es tun (bei 4 Watt ist das
> dann nicht ganz so kritisch)
> Ich habe glatt vergessen mal nach dieser Anleitung zu schauen. Ich denk
> noch dran!
Hallo,
mich wuerde diese Anleitung auch SEHR interessieren.
Ich habe mir, unter Anleitung von odo, solch eine Antenne gebaut.
Hier ein paar (jetzt nicht mehr aktuelle) Bilder:
http://home.germany.net/tao/images/loop/
Allerdings habe ich das Problem, dass ich kein gutes Stehwellenverhaeltnis
hinbekomme :-(
Ich bin weit im roten Bereich! Durch Abstimmen des Drehko's habe ich auch
schon die Stelle gefunden, wo das SWR ein Stueckchen zurueckgeht. Allerdings
nur in einem ziemlich kleinen Bereich :-(
Es sind etwa 100 Schritte meines Schrittmotors.
Ich habe die Antenne nun wieder ganz zerlegt und folgendes probiert:
- Verbindungsdraehte zum Kondensator STARK gekuerzt
- Antenne um 90Grad gedreht geteste
- Antenne liegend getestet
- Koppelschleife 'apfelfoermig' gebogen
Alles ohne merkbare Veraenderung des SWR :-(
Ein Fehler im Anschlusskabel ist ausgeschossen: Mehrmals nachgeprueft...
Hier mal einige Daten zu meiner Antenne:
Kupferrohr 18mm Innendurchmesser, 90cm Schleifendurchmesser, 18cm
Koppelschleifendurchmesser, Drehko 8-18pF, 20m Anschlusskabel Aircell 7
Auf diesen Balkon habe ich mit dem selben Funkgeraet folgende Antenne so
abstimmen koenne:
DV27s: 1:1,1
kleine Magnetfussantenne: 1:1,3
Also, ein Fehler am Funkgeraet scheint ausgeschlossen zu sein...
Woran kann es denn nur noch liegen? :-( Und warum muss ich immer so ein Pech
haben, dass bei mir nichts so funktioniert, wie ich es will ;-)
MfG,
Dominik
Gruß in die Runde
Mathias
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
> http://home.germany.net/tao/images/loop/
Sieht doch nicht schlecht aus!
> Allerdings habe ich das Problem, dass ich kein gutes Stehwellenverhaeltnis
> hinbekomme :-(
> Ich bin weit im roten Bereich! Durch Abstimmen des Drehko's habe ich auch
> schon die Stelle gefunden, wo das SWR ein Stueckchen zurueckgeht. Allerdings
> nur in einem ziemlich kleinen Bereich :-(
Ich hatte mal ein ähnliches Problem. Meine Loop hat hervoragend
funktioniert. Nach einiger Zeit jedoch verschlechterte sich das SWV
extrem! Ich hab etwa auch das Gleiche gemacht wie Du: die Antenne fast
komplett zerlegt und die Kontakte zwischen Abstimm-C und Looprohr
überprüft und sogar nachgearbeitet...kein Ergebnis, SWV blieb weit über
3!
Bis ich die Koppelschleife ersetzt habe. Zwar war sie
gleichspannungstechnisch ok, aber offensichtlich haben die
HF-Eigenschaften gelitten. Die Erfahrung, daß Koax so extrem altern
kann, war mir neu. Nachdem ich die Schleife wieder durch ein Stück RG213
ersetzt habe spielte die Antenne hervorragend, SWV 1:1,8 im 10m-Band.
Was ganz wichtig ist, daß Du die Koppelschleife auch richtig aufbaust.
Ich meine die Stelle am Zenit. Dort ist ja bekanntlich der Aussenleiter
aufgetrennt und die eine Seite des Aussenleiters an dieser Stelle mit
dem Innenleiter verbunden, aber das wird in der Anleitung von odo sicher
auch so dringestanden haben.
So, ich hoffe es hilft Dir.
73 de Steffen (der morgen erstmal 4 Wochen nach Canada verschwindet...)
> Loop Antennen haben so ihre Macken. Eine dieser "tollen" Eigenschaften
> ist die geringe Bandbreite. Daher schlage ich vor, das Antennenkabel
Für die einen ist es eine Macke, für die anderen ein super
Preselektor...Für mich ist der scharfe Resonanzpunkt der Loop ein großer
Vorteil gegenüber der GP oder dem Dipol.
Die Mag-Loop ist ein hervorragender "Störausblender"!
73 de Steffen
> Was ganz wichtig ist, daß Du die Koppelschleife auch richtig aufbaust.
> Ich meine die Stelle am Zenit. Dort ist ja bekanntlich der Aussenleiter
> aufgetrennt und die eine Seite des Aussenleiters an dieser Stelle mit
> dem Innenleiter verbunden, aber das wird in der Anleitung von odo sicher
> auch so dringestanden haben.
Das der Fehler sein!!!
Werde sie gleich wieder aufbauen: Also als Koppelschleife habe ich eine
Kupferstange zum Autogenschweissen genommen. odo meinte, ich solle
'normalen' dicken Kupferdraht nehmen, oder halt direkt den Innenleiter vom
Koaxkabel. Leider muss ich mir jetzt erstamal noch ein Stueck Koaxkabel
besorgen, denn ich habe es ziemlich knapp gehalten...
Vielen Dank,
Dominik
Mein Beitrag hierzu unter
http://cb-radio.de/Beratung/supant.html
73
:-(, war leider auch nicht der Fehler :-(
Steffen Luzemann wrote:
>
> Nachricht...@gmx.de wrote:
>
> > Loop Antennen haben so ihre Macken. Eine dieser "tollen" Eigenschaften
> > ist die geringe Bandbreite. Daher schlage ich vor, das Antennenkabel
>
> Für die einen ist es eine Macke, für die anderen ein super
> Preselektor...Für mich ist der scharfe Resonanzpunkt der Loop ein großer
> Vorteil gegenüber der GP oder dem Dipol.
> Die Mag-Loop ist ein hervorragender "Störausblender"!
Eben, fuer die einen eine Macke, fuer die anderen das
beste :-)
Ich hatte die Moeglichkeit eine, aber eine Delta Loop
Antenne zu benutzen. Mag Loop ist mir nicht bekannt,
aber die tolle, enge Bandbreite der Delta Loop war sehr
ueberzeugend fuer gute QSO's.
> 73 de Steffen
Gruesse
Freut mich, daß Du es so genau weißt. Wieviel Hersteller von RG213 gibt
es denn und wo genau haben die ihre Daten zum RG213 veröffentlicht?
Ich habe leider nur (unzuverlässige) Angaben von Händlern gefunden.
> > Ich halte es für sinnvoll, die gesamte Kabeldämpfung nicht über 0,8 dB
> > (max 1,2 dB) kommen zu lassen.
> >
> > Es gibt ja noch mehr Verluste, als die Kabeldämpfung glauben macht.
> > Bei einer Dämpfung von 1 dB (Kabel+Stecker) hat man bei einem am Sender
> > gemessenen SWR von 1,2 ca. 22 % Leistungsverluste. Zeigt das SWR-Meter
> > am Sender 2,0 an (=2,5 an der Antenne) hat man schon Verluste von 35 %.
> > [SWR-Messung]
>
> Schwache Begruendung.
Zahlen und Logik magst Du als schwache Begründung empfinden. Offenbar
hast Du deine Argumentation noch nicht nachgerechnet.
> Die SWR misst man nicht so nebenbei im laufenden
> Betrieb, sondern bei der Errichtung einer Antenne. Zu diesem Zeitpunkt
> misst man sie nicht nach zig Meter Kabel, sondern unmittelbar (so nah
> wie moeglich) an der Antenne.
Neun von zehn CB-Funkern, die ich kenne und die überhaupt ein SWR-Meter
verwenden, messen auch bei der Errichtung einer Antenne das SWR direkt
am Funkgerät.
> Spaeter misst man die SWR nur noch gelegentlich als Kontrollfunktion, um
> z.B. sicher zu gehen, dass die Antenne inzwischen nicht "abgesoffen"
> ist. Bei dieser Kontrolle sind nur Tendenzen von Belang und die erhaelt
> man nach wie vor, auch nach zig Meter Kabel.
Wieviel dB sind 'zig Meter Kabel' bei 27 (oder 30) MHz ???
Und wir reden noch von CB. Das heißt, der CB-Normalfunker empfindet es
nicht als Problem, wenn das SWR mit der Zeit besser wird. Denn genau
das passiert, wenn das Kabel schlechter wird.
Glaubst Du, da sucht jemand einen Fehler, wenn sich das SWR langsam von
1,2 auf 1,1 ändert? Diese Änderung entspricht einer Verschlechterung
des Kabels von 3,5 dB auf 6,5 dB (bei SWR=1,5 an der Antenne).
Hohe Kabeldämpfungen machen logischerweise auch das Erfassen von
Tendenzen deutlich schwerer. Und, je schlechter sich diese Werte
erfassen lassen, desto ungeeigneter ist die jeweilige Lösung (hier
das Kabel mit hoher Dämpfung) doch für CB. Ist das nicht logisch?
> > Es ging mir darum, daß zwei Sender auf der gleichen Frequenz arbeiten.
> > Das ist normal im CB. Angenommen Du hast einen Empfänger und zwei Sender,
> > die ein Dreieck bilden. Jeder ist von den anderen 500 m entfernt. Wenn
> > beide Sender mit exakt gleicher Sendeleistung beim Empfänger ankommen,
>
> Sie kommen also mit gleichem Pegel beim Empfaenger an.
Ja, nun sag doch mal, was man dann hört.
> > ist ein unverständliches Signal zu erwarten, oder? Meine 1. Frage: Um
> > wieviel db muß denn aus deiner Sicht das Signal eines Senders erhöht
> > werden, um ihn verständlich (R3) empfangen zu können?
>
> R3 ist eine subjektive Einschaetzung und demzufolge von Mensch zu Mensch
> unterschiedlich.
Ja, also optimal für eine Beurteilung von CB-Verhältnissen. Und wenn wir
es mal genau nehmen, bedeutet R3 doch, daß man, gerade so, jedes Wort
verstehen kann. Mach aber bitte jetzt keine RST-Diskussion aus diesem
Thread.
> Du solltest die Frage nach dem Signal-Geraeuschabstand stellen, der
> erreicht werden muss, um ein bestimmtes Signal noch auswerten zu
> koennen.
Wie Schriebst Du so schön:
>>> Dir ist aber schon bekannt, dass du hier in einer CB-Funk Newsgroup
>>> postest?
Welchen CB-Funker willst Du hier etwas von 'Signal-Geraeuschabstand'
erzählen. Das ist nur für Techniker, nicht einmal für _jeden_ AFU
nachvollziehbar.
Es bleibt bei meiner Frage. Auch wenn ich weiß, daß Du sie nicht wirklich
beantworten kannst.
73
Joachim
RG 213 /U ist ein amerikanischer Standard entspricht der
deutschen DIN 47375 und International 96IEC-50-7-2 50-2,3/7,3-1N.
Darin ist fesgelegt wie das Kabel aufgebaut ist und was für
elektrische Werte es hat.
Wenn ein Hersteller sein Kabel RG 313 /U nennt muss er sich
an diese Werte halten.
RG 213 /U hat einen Wellenwiderstand von 50 Ohm, Innenleiter
CU-Litze 2,3mm, Dielektrikum PE, Außenleiter CU-Geflecht,
Mantel PVC, Außendurchmesser 10,3mm, Kapazität 100-101 pF/m,
Verkürzungsfaktor 0,66 und Dämpfung bei 10MHz 2dB,
100MHz 7bB, 200MHz 10dB, 500 MHz 18 dB
Gruß Frank
Joachim wrote:
> > Sicher gibt es die. Trotzdem liegt H155 ca. 1dB pro 100m ueber RG213.
>
> Freut mich, daß Du es so genau weißt. Wieviel Hersteller von RG213 gibt
> es denn und wo genau haben die ihre Daten zum RG213 veröffentlicht?
> Ich habe leider nur (unzuverlässige) Angaben von Händlern gefunden.
RG213 liegt im Mittel bei 2.8dB, H155 bei 4.9dB (jeweils pro 100m
Kabellaenge auf 28MHz), das sind gut 2dB Unterschied. Mit der
(uebertriebenen) Annahe, dass die Werte von RG213 je nach Hersteller um
+/- 40% schwanken, ist H155 noch immer um 1dB schlechter. Und genau
diese Angabe habe ich oben gemacht.
> Neun von zehn CB-Funkern, die ich kenne und die überhaupt ein SWR-Meter
> verwenden, messen auch bei der Errichtung einer Antenne das SWR direkt
> am Funkgerät.
Da du gerne Statistiken aufstellst, hier noch eine:
5 von besagten 9 CB-Funkern wissen dabei mit dem, was sie da ablesen
kaum etwas anzufangen. 3 weitere akzeptieren alles, was nicht im "roten
Bereich" liegt und vielleicht einer macht sich die Muehe und beginnt mit
verschiedenen SWR-Metern zu messen und stellt dabei ueberraschend fest,
wie weit die Werte doch variieren.
Letzteres solltest du auch einmal versuchen, danach wird dir die
Relevanz deiner Argumentation vielleicht bewusst.
> > R3 ist eine subjektive Einschaetzung und demzufolge von Mensch zu Mensch
> > unterschiedlich.
>
> Ja, also optimal für eine Beurteilung von CB-Verhältnissen. Und wenn wir
> es mal genau nehmen, bedeutet R3 doch, daß man, gerade so, jedes Wort
> verstehen kann. Mach aber bitte jetzt keine RST-Diskussion aus diesem
> Thread.
[Signal-Geraeuschabstand]
> Es bleibt bei meiner Frage. Auch wenn ich weiß, daß Du sie nicht wirklich
> beantworten kannst.
Du hast offensichtlich die bemerkenswerte Faehigkeit, offensichtliches
festzustellen. Denn natuerlich kann ich dir die Frage nicht beantworten.
Sie kann dir niemand beantworten. Denn wie ich oben bereits geschrieben
habe, ist R3 eine rein subjektive Einschaetzung. Wo ein geschultes
Gehoer bereits R3 bewertet, kann ein anderes kaum etwas verstaendliches
warnehmen.
Wenn du also tatsaechlich glaubst ab 5 Metern Kabellaenge (und darum
ging es im Ursprungsposting vom odo auf welches ich geantwortet habe)
Anstelle von RG58 H2000 oder Aircom+ verlegen zu muessen, dann mach das
ruhig. Ich erlaube mir trotzdem meine Meinung auszusprechen, dass ich
das fuer mehr als uebertrieben halte.
Ich beende an dieser Stelle die Diskussion, bevor sie anfaengt
laecherlich zu werden.
73 de Andi
--
Windows - es war schon immer etwas teurer einen schlechten Geschmack
zu haben
Vielen Dank für euere Meinungen. Ihr habt mir bei meiner Entscheidung für
die hoffentlich richtige Antenne und Kabel geholfen.
Meine neue Antenne ist eine Superbommerang vom Maas mit einer Größe von ca.
4m und das Kabel ist R58 mit einer Länge von nur 5m da die Antenne nicht
weit vom Funkgerät weg ist.
Frage1: Ich kann Signale bis ca. 50km empfangen. Ist die Antenne somit gut
abgeglichen oder kann man noch mehr heraus holen ?
Frage2: Gibt es Möglichkeiten Störungen von Elektrogeräten zu verhindern ?
73
Enrico
http://www.enricoschaal.de
> und vielleicht einer macht sich die Muehe und beginnt mit
> verschiedenen SWR-Metern zu messen und stellt dabei ueberraschend fest,
> wie weit die Werte doch variieren.
Also ich habe 2 Stueck, benutze aber nur das, was die besseren Werte anzeigt
;-)
Es ist kombiniert mit einem Powermeter, welches 6W anzeigt. Also kann das
auch nicht so ganz stimmen.
Ich messe uebrigens auch direkt am Funkgeraet und werde es, falls meine
Antenne jemals funktionieren wird, auch weiterhin machen. Dafuer habe ich
mir ja, nach odo's Empfehlung, gerade hochwertiges Kabel geholt...
> Wenn du also tatsaechlich glaubst ab 5 Metern Kabellaenge (und darum
> ging es im Ursprungsposting vom odo auf welches ich geantwortet habe)
> Anstelle von RG58 H2000 oder Aircom+ verlegen zu muessen, dann mach das
> ruhig. Ich erlaube mir trotzdem meine Meinung auszusprechen, dass ich
> das fuer mehr als uebertrieben halte.
Das meinte mein Funkhaendler auch. Ich musste 20m verlegen und er wollte mir
dafuer doch tatsaechlich RG58 verkaufen. RG213 hatte er auch, welches ich
aber nicht wollte, weil es mir zu dick ist. Dann habe ich mir woanders
Aircell 7 besorgt. Aber selbst dieses Kabel hat auf 20m schon eine schoene
Daempfung: Wenn ich SWR direkt an der Antennen (mit 3m-Kabel) oder am Geraet
mit dem 20m Kabel messe, so habe ich ca. 20% unterschied (linear betrachtet)
3dB Daemfung machen ja immerhin schon eine ganze S-Stufe aus :-((
freut mich fuer Dich :-)
Enrico Schaal wrote:
>
> Hallo Leute,
>
> Frage1: Ich kann Signale bis ca. 50km empfangen. Ist die Antenne somit gut
> abgeglichen oder kann man noch mehr heraus holen ?
Ob die Antenne gut abgeglichen ist, sollte man besser
Sendeseits sehen. Wenn wir annehmen, dass die Station,
die Du ca 50.km weg hoerst, die gleiche Ausruestung wie
Du hat, sollte er Dich auch gut empfangen koennen.
Hoeren kann mehr, aber senden .. Deshalb mache
Versuche, hast Du eine SWR-Meter, so richte die Antenne
genauer.
> Frage2: Gibt es Möglichkeiten Störungen von Elektrogeräten zu verhindern ?
Darueber koennen Dir Funkamateure, Hobbyfunker sowie
auch Elektroniker Buecher schreiben :-). Faustregel,
alles gut isolieren, gute Kabel benutzen. Die meisten
Geraete haben solche Tasten wie "NB", die die
Geraeusche filtern. Gibt es welche Stoerungen, die
Deinen Empfang beeintraechtigen ?
> 73
> Enrico
Gruesse
Andreas Stempfhuber schrieb:
>
> Joachim wrote:
> > > Sicher gibt es die. Trotzdem liegt H155 ca. 1dB pro 100m ueber RG213.
> >
> > Freut mich, daß Du es so genau weißt. Wieviel Hersteller von RG213 gibt
> > es denn und wo genau haben die ihre Daten zum RG213 veröffentlicht?
> > Ich habe leider nur (unzuverlässige) Angaben von Händlern gefunden.
>
> RG213 liegt im Mittel bei 2.8dB, H155 bei 4.9dB (jeweils pro 100m
> Kabellaenge auf 28MHz), das sind gut 2dB Unterschied. Mit der
> (uebertriebenen) Annahe, dass die Werte von RG213 je nach Hersteller um
> +/- 40% schwanken, ist H155 noch immer um 1dB schlechter. Und genau
> diese Angabe habe ich oben gemacht.
Ja, und woher stammen nun deine Angaben (Siehe Frage oben)?
> > Neun von zehn CB-Funkern, die ich kenne und die überhaupt ein SWR-Meter
> > verwenden, messen auch bei der Errichtung einer Antenne das SWR direkt
> > am Funkgerät.
>
> Da du gerne Statistiken aufstellst, hier noch eine:
> 5 von besagten 9 CB-Funkern wissen dabei mit dem, was sie da ablesen
> kaum etwas anzufangen. 3 weitere akzeptieren alles, was nicht im "roten
> Bereich" liegt und vielleicht einer macht sich die Muehe und beginnt mit
> verschiedenen SWR-Metern zu messen und stellt dabei ueberraschend fest,
> wie weit die Werte doch variieren.
>
> Letzteres solltest du auch einmal versuchen, danach wird dir die
> Relevanz deiner Argumentation vielleicht bewusst.
Witzbold. Du darfst davon ausgehen, daß ich das getan habe.
Wie sieht es denn nun mit der Relevanz deiner Argumentation bezüglich der
Erfassung von Tendenzen des SWR aus? Du schriebst:
>
>>> Spaeter misst man die SWR nur noch gelegentlich als Kontrollfunktion, um
>>> z.B. sicher zu gehen, dass die Antenne inzwischen nicht "abgesoffen"
>>> ist. Bei dieser Kontrolle sind nur Tendenzen von Belang und die erhaelt
>>> man nach wie vor, auch nach zig Meter Kabel.
Ist dir nun wenigstens klar, das diese Aussage, jedenfalls für CB, nicht
relevant (oder total falsch) ist?
> > > R3 ist eine subjektive Einschaetzung und demzufolge von Mensch zu Mensch
> > > unterschiedlich.
> >
> > Ja, also optimal für eine Beurteilung von CB-Verhältnissen. Und wenn wir
> > es mal genau nehmen, bedeutet R3 doch, daß man, gerade so, jedes Wort
> > verstehen kann. Mach aber bitte jetzt keine RST-Diskussion aus diesem
> > Thread.
> [Signal-Geraeuschabstand]
> > Es bleibt bei meiner Frage. Auch wenn ich weiß, daß Du sie nicht wirklich
> > beantworten kannst.
>
> Du hast offensichtlich die bemerkenswerte Faehigkeit, offensichtliches
> festzustellen. Denn natuerlich kann ich dir die Frage nicht beantworten.
> Sie kann dir niemand beantworten. Denn wie ich oben bereits geschrieben
> habe, ist R3 eine rein subjektive Einschaetzung. Wo ein geschultes
> Gehoer bereits R3 bewertet, kann ein anderes kaum etwas verstaendliches
> warnehmen.
Dieser Effekt spielt doch überhaupt keine Rolle, solange die Person,
die die Tests durchführt, sich nicht ändert. Du hast offenbar nicht die
Fähigkeit offensichtliches zu erkennen. Oder Du hast meine Frage nicht
richtig gelesen und verstanden.
> Wenn du also tatsaechlich glaubst ab 5 Metern Kabellaenge (und darum
> ging es im Ursprungsposting vom odo auf welches ich geantwortet habe)
> Anstelle von RG58 H2000 oder Aircom+ verlegen zu muessen, dann mach das
> ruhig.
5 m und H2000 ? Gedächtnisprobleme? _Mir_ hast Du zu diesem Punkt auf
folgende Aussage geantwortet. Ich schrieb:
>>>> Bis max. 15 m würde ich noch H155 nehmen, darüber H2000 oder besser.
> Ich erlaube mir trotzdem meine Meinung auszusprechen, dass ich
> das fuer mehr als uebertrieben halte.
Das ist doch o.k. das Du diese Meinung hast und äußerst. Nur schade, daß
du sie nicht begründen kannst. Aber das mußt Du auch nicht unbedingt.
> Ich beende an dieser Stelle die Diskussion, bevor sie anfaengt
> laecherlich zu werden.
Das finde ich gut so. Wenn Du keine Fakten als Begründung bringen kannst,
dann laß es besser sein.
> 73 de Andi
mfg
Joachim
Frank schrieb:
>
> RG 213 /U ist ein amerikanischer Standard entspricht der
> deutschen DIN 47375 und International 96IEC-50-7-2 50-2,3/7,3-1N.
> Darin ist fesgelegt wie das Kabel aufgebaut ist und was für
> elektrische Werte es hat.
> Wenn ein Hersteller sein Kabel RG 313 /U nennt muss er sich
> an diese Werte halten.
Ist diese DIN 47375 im Internet zu finden? Die würde ich mir mal
näher ansehen.
> RG 213 /U hat einen Wellenwiderstand von 50 Ohm, Innenleiter
> CU-Litze 2,3mm, Dielektrikum PE, Außenleiter CU-Geflecht,
> Mantel PVC, Außendurchmesser 10,3mm, Kapazität 100-101 pF/m,
> Verkürzungsfaktor 0,66 und Dämpfung bei 10MHz 2dB,
> 100MHz 7bB, 200MHz 10dB, 500 MHz 18 dB
Und wie hoch ist die Dämpfung bei 30 (27) MHz? Das ist ja der
Frequenzbereich, um den es hier geht.
mfg
Joachim
Zur Frage2:
Ja es gibt einige Störungen. Ganz einfaches Beispiel, wenn ich jeden
Stecker aus meiner Steckdose heraus ziehe nur den drinne lasse für mein
Funkgeräte empfange ich deutlich mehr als wenn ich sie rein gesteckt sind.
(Dbox, TV, Videorekorder, Radiowecker, Stereoanlage sowie mein Computer).
Gruß Enrico
Uzman <uz...@urgentmail.com> schrieb in im Newsbeitrag:
39948DC4...@urgentmail.com...
Dominik Pusch wrote:
> > und vielleicht einer macht sich die Muehe und beginnt mit
> > verschiedenen SWR-Metern zu messen und stellt dabei ueberraschend fest,
> > wie weit die Werte doch variieren.
>
> Also ich habe 2 Stueck, benutze aber nur das, was die besseren Werte anzeigt
> ;-)
Wuerdest du mit zwei weiteren messen, haettest du noch zwei
unterschiedliche Messwerte mehr ;-(
> Es ist kombiniert mit einem Powermeter, welches 6W anzeigt. Also kann das
> auch nicht so ganz stimmen.
Die Folgerung ist nicht ganz korrekt. Zum Einen ist der Zeigerausschlag
bei der Anzeige der Leistung sicher nicht der selbe als wenn du dein SWR
misst, womit auch der Fehler des Anzeigeinstrumentes ein anderer ist,
zum Anderen ist die SWR-Messung eine Vergleichsmessung zwischen vor- und
ruecklaufender Spannung, die Leistungsmessung aber eine Messung
gegenueber einer festen Referenz.
> Ich messe uebrigens auch direkt am Funkgeraet und werde es, falls meine
> Antenne jemals funktionieren wird, auch weiterhin machen. Dafuer habe ich
> mir ja, nach odo's Empfehlung, gerade hochwertiges Kabel geholt...
>
>> (...)
> Dann habe ich mir woanders
> Aircell 7 besorgt. Aber selbst dieses Kabel hat auf 20m schon eine schoene
> Daempfung: Wenn ich SWR direkt an der Antennen (mit 3m-Kabel) oder am Geraet
> mit dem 20m Kabel messe, so habe ich ca. 20% unterschied (linear betrachtet)
Wenn du deine SWR nicht unmittelbar an der Antenne misst, wird sie nie
"genau" sein, egal wie gut oder schlecht dein Kabel ist, was du ja auch
selbst festgestellt hast. Das ist es auch, was ich versucht habe mit
meinem Posting klar zu machen.
Die Argumentation "ich verlege besseres Kabel damit ich mein SWR am
Standort des Funkgeraets messen kann" ist daher absoluter Bloedsinn.
> 3dB Daemfung machen ja immerhin schon eine ganze S-Stufe aus :-((
3dB Daempfung macht eine halbe S-Stufe aus.
73 de Andi!
--
Homepage: http://www.afulinux.de/
Wuerde Bill Gates nur 1 Prozent seines Vermoegens ausgeben, koennte er
damit 300 Top-Entwickler 10 Jahre lang fuer die Qualitaetssicherung
beschaeftigen. [PC Welt]