Ich habe bei einem Bahnschalter in einem Reisebuero
ein Ticket fuer eine vierwoechige Kroatienreise (hin
und zurueck) erstanden.
Zusammen mit dem Ticket wurden mir auch zwei
Fahrplaene ausgedruckt (Hin- und Rueckreise zu den
gewuenschten Terminen).
Auf meine Nachfrage, ob das auch passen wuerde,
antwortete die (damals) freundliche Person, dass es
kein Problem sei - schliesslich wuerde das Ticket
einen Monat gueltig sein...
Nun der Witz:
Das Ticket war bis zum 17.09 gueltig. Der fuer die
Rueckreise vorgesehene Fahrplan (und damit auch die
Fahrt - ca. 30 Stunden) ging jedoch ueber den 17.
hinaus (17.-18.09).
Somit war laut Bahn das Ticket zu Mitternacht
ungueltig und ich durfte zahlen.
Mir war zuvor nicht bewusst, dass das Ticket waehrend
der Fahrt verfallen kann. Haette ich es gewusst, waere
das "Problem" einfach zu loesen gewesen (bspw. haette
ich bei der Hinfahrt eine Stunde spaeter - und damit
am naechsten Tag - losfahren koennen;-).
In dem ich auf den, mir eigens ausgestellten
Fahrplan vertraut habe, bin ich ins offene Messer
gelaufen (so wie es jedem anderen Laien vermutlich
auch ergangen waere).
Nun scheint sich das Reisebuero zu weigern die
Kosten (ca. 150 Euro) zu uebernehmen.
Zwar gesteht der (ehemals) freundliche Herr seinen
Fehler ein (hochrote Birne), sieht darin jedoch
keinen Haftungsgrund!
Auf dem Fahrplan steht ein "ohne Gewaehr", was sich
aber auf die Verspaetungen der Bahn und die somit
verpassten Anschlusszuege beziehen duerfte (dann waere
der Plan nicht mehr gueltig - in meinem Fall lief
jedoch bahntechnisch [bei der Rueckreise] alles nach
Plan).
Weiterhin steht auf dem Fahrplan, dass man ihn beim
Erstehen des Tickets vorzeigen solle, damit das
Ticket entsprechend des Fahrplans ausgestellt werden
koenne.
Nun hat dieser, ehemals entgegenkommende, Herr mir
die Plaene zusammen mit dem Fahrschein (Ticket)
ausgedruckt. Zumal es sich um ein Reisebuero handelt,
habe ich fuer diese "beratende Taetigkeit" auch noch
einen Obolus in Form einiger weniger Euro zahlen
muessen...
Da meine Kenntnisse bezueglich der Rechtswissenschaft
noch geringer als jene ueber die DB sind, frage ich
nun hier das kundige Publikum nach moeglichen Chancen
bei einem Gerichtsverfahren; wie ist das Risiko
einzuschaetzen (welche Gebuehren sind im Verlustfall
zu erwarten)?
Danke vielmals fuer jeden hilfreichen Beitrag! :-}
Mit freundlichen Gruessen,
L. Volpato (my...@gmx.net)
Danke noch einmal an alle die sich beteiligt haben! :-)
Hasta,
L. Volpato (my...@gmx.net)