seht mal unter: http://www.heise.de/newsticker/data/as-02.12.02-000/
MfG.
Jürgen
> seht mal unter: http://www.heise.de/newsticker/data/as-02.12.02-000/
Ist ja ganz nett, was die da schreiben, aber mit dem ARM10 von Samsung hat
der Iyonix nichts am Hut und wird er (leider) auch nie was am Hut haben.
Meiner Meinung nach passt beim Iyonix einiges nicht so ganz zusammen.
Einerseits Gigabit-Ethernet, aber andererseits nur USB 1.1 (und das auch
noch mittels zusätzlicher PCI-Karte - als wenn da so viele
Erweiterungsplätze drin wären), einerseits 64 Bit PCI, andererseits ein
600-MHz-Compo-Prozessor, den man wohl nur bedingt durch schnellere Modelle
ersetzen können wird, einerseits GForce-Grafikkarte, andererseits
billigst-AC97-Sound.
Für 'ne richtige High-End-Maschine sind mir das einfach zu viele
Ungereimtheiten und für eine Mid-Range-Maschine ist der Preis recht
stolz...
(Ach ja: Und dass das Gehäuse seine Luft direkt von der Tischplatte
absaugt finde ich persönlich auch nicht so doll.)
--
_ _ | Acorn RiscPC, StrongARM @ 287 MHz,
| | | _, _|__|_ |) ' _, , | 258 MB RAM, >100 GB HD, RISC OS 4.02
| | | / | | | |/\ | / | / \ | ------------------------------------
| | |_/\/|_/|_/|_/| |/|/\/|_/ \/ | http://www.software-evolutions.de
Matthias Seifert schrieb:
> Meiner Meinung nach passt beim Iyonix einiges nicht so ganz
> zusammen.
[...]
Mal 'ne andere Frage: Der überhaupt einzige Grund, über so ein Gerät
nachzudenken, wäre ja der Einsatz mit RiscOS5 (für andere BS gibt es ja
tonnenweise geeignetere Hardware).
Kann man inzwischen irgendwo mal möglichst detailliert nachlesen, wo
das inzwischen angekommen ist (ich gebe zu, seit 3.11 bzw. .19 habe ich
die Entwicklung nicht mehr wirklich verfolgt)? Speziell was die Interna
betrifft?
Nicht, daß ich den Quellcode studieren möchte, aber ich wüßte halt
generell schon gern, ob sich unter der Haube inzwischen genug getan
hat, daß man RiscOS nicht nur aus nostalgischen Gründen einsetzen
möchte...
Harald [der heute Mittag leider nicht zuhause war, um für EUR 30,-
einen mit ARM3 und 4MB aufgebrezelten 410/1 als Ersatz für seinen immer
noch kaputten A5000 bei e*ay zu erwerben]
--
________\ HP-10C, HP-27, HP-29C, HP-32S, HP-IL-Leitung
Suche: \ SR-51, SR-52, TI-88 ;), Sharp PC-3100
________ / Interact PC Powerpad Pro (SV-324)
/ Canon X-07, Acorn A5000, Acorn A4
> Matthias Seifert schrieb:
> > Meiner Meinung nach passt beim Iyonix einiges nicht so ganz
> > zusammen.
> [...]
> Mal 'ne andere Frage: Der überhaupt einzige Grund, über so ein Gerät
> nachzudenken, wäre ja der Einsatz mit RiscOS5 (für andere BS gibt es ja
> tonnenweise geeignetere Hardware).
> Kann man inzwischen irgendwo mal möglichst detailliert nachlesen, wo
> das inzwischen angekommen ist (ich gebe zu, seit 3.11 bzw. .19 habe ich
> die Entwicklung nicht mehr wirklich verfolgt)? Speziell was die Interna
> betrifft?
> Nicht, daß ich den Quellcode studieren möchte, aber ich wüßte halt
> generell schon gern, ob sich unter der Haube inzwischen genug getan
> hat, daß man RiscOS nicht nur aus nostalgischen Gründen einsetzen
> möchte...
Ich kann/darf da leider nicht viel erzählen, aber klar dürfte sein, dass
es sich bei RISC OS 5 im Wesentlichen um ein nochmal ein wenig
aufgebohrtes RISC OS 4.0 handelt, das nun auch auf reinen
32-Bit-Prozessoren läuft.
Wirkliche Quantensprünge kann ich aber noch nicht sehen. Falls sich der
Markt wieder etwas aufrappeln sollte, ist aufbauend auf RISC OS 5 aber
durchaus einiges denkbar (virtueller Speicher erscheint mir z.B.
naheliegend).
Insgesamt ist RISC OS aber noch immer ein Heimcomputer-Betriebssystem. Und
ich persönlich finde das sogar gut so. Denn wenn ich was anderes wollte,
gäbe es ja genügend Alternativen, aber im Heimcomputersektor scheint der
Markt sehr sehr dünn zu sein (ich muss aber zugeben, dass ich z.B. über
den aktuellen Stand von Amiga nicht die geringste Ahnung habe).
> Harald [der heute Mittag leider nicht zuhause war, um für EUR 30,-
> einen mit ARM3 und 4MB aufgebrezelten 410/1 als Ersatz für seinen immer
> noch kaputten A5000 bei e*ay zu erwerben]
Matthias (der inzwischen 3 RiscPCs ungenutzt herumstehen hat ;-) ).
Viel mehr war da nicht zu erwarten. Unicode ist sicher begrüssenswert,
aber auch keine Revolution. Schon Browse hat da schon so etwas in der
Richtung.
> Insgesamt ist RISC OS aber noch immer ein Heimcomputer-Betriebssystem. Und
Das wird auch so bleiben. Für Server gibt es Alternativen (sogar
kostenlose), die schon den Unterbau (echte Mehrbenutzer usw. usw.)
mitbringen. RISC OS ist da einfach ungeeignet oder nur in sehr kleinen
Rahmen nutzbar. Aber Zuhause will ich das garnicht anders!
> Matthias (der inzwischen 3 RiscPCs ungenutzt herumstehen hat ;-) ).
Ich bin mir an überlegen auf meinen Debian draufzuhauen und ArcSite
darauf laufen zu lassen. Aber zuerst muß ich mal einen neuen Rechner
haben und ich weiß noch garnicht welchen.
Carlos Michael Santillán
> On 02 Dec, Jürgen Malberg <juergen...@aol.com> wrote:
> > Hi!
>
> > seht mal unter: http://www.heise.de/newsticker/data/as-02.12.02-000/
>
> Ist ja ganz nett, was die da schreiben, aber mit dem ARM10 von Samsung hat
> der Iyonix nichts am Hut und wird er (leider) auch nie was am Hut haben.
>
> Meiner Meinung nach passt beim Iyonix einiges nicht so ganz zusammen.
> Einerseits Gigabit-Ethernet, aber andererseits nur USB 1.1 (und das auch
> noch mittels zusätzlicher PCI-Karte - als wenn da so viele
> Erweiterungsplätze drin wären), einerseits 64 Bit PCI, andererseits ein
> 600-MHz-Compo-Prozessor, den man wohl nur bedingt durch schnellere Modelle
> ersetzen können wird, einerseits GForce-Grafikkarte, andererseits
> billigst-AC97-Sound.
>
> Für 'ne richtige High-End-Maschine sind mir das einfach zu viele
> Ungereimtheiten und für eine Mid-Range-Maschine ist der Preis recht
> stolz...
>
> (Ach ja: Und dass das Gehäuse seine Luft direkt von der Tischplatte
> absaugt finde ich persönlich auch nicht so doll.)
>
Gut an den Argumenten ist was dran. Trotzdem. Nach 8 Jahren haben
wir endlich wieder eine neue RISCOS-Maschine (die ARM7500 Diverate
rechne ich mal nicht mit, da leistungsschwächer als ein RISCPC mit
StrongARM). Was mir gefällt ist, daß es mit RISCOS 5.0 offensichtlich
mehr Flexibilität bei der Hardware-Auswahl gibt. Außderdem hat die Kiste
einen Podule-Bus mit dem man sich auch nach wie vor über kleine
Widrigkeiten des Lebens notfalls selbst mit dem Lötkolben hinweg helfen
kann. Das mit der USB-Karte ist noch nicht das Non-Plus-Ultra aber
es ist immerhin flexibel und wenn ich mir die Preise im Geschäft
anschaue auch nicht so richtig teuer, wenn man auf USB 2.0 upgraden
sollte (jedenfalls deutlich günstiger als die derzeitigen
USB-Podule-Karten Preise). Und mit Firewire bzw. USB 2.0 erschlägt man ja
auch schon einige Geräteanschlüsse, so daß die PCI-Slotzahl dann evt.
doch wieder ausreichend ist.
Der Preis könnte günstiger sein, aber leider scheint es heute Gang
und Gebe bei Elektronik-Herstellern zu sein, daß man bei Stückzahlen
kleiner als 100.000 mit Hilfe des firmeneigenen Pitbulls von Hof gejagt
wird ;-). Insofern sollten wir froh sein, daß da überhaupt noch was auf
die Reihe gekommen ist. Insgeheim werde ich den dummen Verdacht nicht los,
daß uns die aktuelle Wirtschaftskrise ein bischen geholfen hat. Evt.
sind die Pitbulls im Moment in Folge der überall anfallenden Sparmassnahmen
teilweise wegrationalisiert oder nicht so gut gefüttert und deshalb nicht
in Form, so daß man sich in Einzelfällen doch wieder bei dem einen oder
anderen Hardware bzw. Betriebssystem-Hersteller bei geringeren Stückzahlen
auf den Hof wagen darf.
Und wenn man sich die Compilerverkaufszahlen ansieht, scheint auch der
Softwaremarkt ganz langsam wieder anzuziehen. Leider lassen sich 4 Jahre
Stillstand oder sogar Agonie nicht auf einmal kompensieren. Aber ich denke,
daß das Schlimmste erstmal überstanden ist.
Also kaufen wir es ein ...
Ausnahmsweise mal hoffnungsvoll
Thomas Milius
> Kann man inzwischen irgendwo mal möglichst detailliert nachlesen, wo das
> inzwischen angekommen ist (ich gebe zu, seit 3.11 bzw. .19 habe ich die
> Entwicklung nicht mehr wirklich verfolgt)? Speziell was die Interna
> betrifft?
http://www.arcsite.de/magazin/software/rounterschiede/index.html
Dort sind alle Unterschiede zwischen den einzelnen OS-Versionen von RISC OS 2
bis RISC OS 4 bzw. Select 1 aufgelistet.
Michael Gerbracht
Michael Gerbracht schrieb:
> http://www.arcsite.de/magazin/software/rounterschiede/index.html
>
> Dort sind alle Unterschiede zwischen den einzelnen OS-Versionen
> von RISC OS 2 bis RISC OS 4 bzw. Select 1 aufgelistet.
Na das ist doch schon mal was, danke. Auf
http://www.arcsite.de/magazin/hardware/archimedes/index.html
steht übrigens im Text (in der Tabelle ist es korrekt) zu lesen, daß
die 3XX und 4XX-Archimeden 1997 auf den Markt kamen...
Harald
Matthias Seifert schrieb:
> Ich kann/darf da leider nicht viel erzählen, aber klar dürfte
> sein, dass es sich bei RISC OS 5 im Wesentlichen um ein nochmal
> ein wenig aufgebohrtes RISC OS 4.0 handelt, das nun auch auf
> reinen 32-Bit-Prozessoren läuft.
Nachdem, was ich inzwischen über RISCOS4 gelesen habe, wäre das ja auch
durchaus akzeptabel.
> Wirkliche Quantensprünge kann ich aber noch nicht sehen. Falls
> sich der Markt wieder etwas aufrappeln sollte, ist aufbauend auf
> RISC OS 5 aber durchaus einiges denkbar (virtueller Speicher
> erscheint mir z.B. naheliegend).
Mhm ja, heute übliche Mengen ëchten" Speicher vorausgesetzt sehe ich
eigentlich nicht unbedingt Anwendungen unter RISCOS, die das
vorhandensein eines wuchtigen virtuellen Adreßraums nötig erscheinen
lassen. Schaden kann's natürlich auch nicht...
> Insgesamt ist RISC OS aber noch immer ein
> Heimcomputer-Betriebssystem. Und ich persönlich finde das sogar
> gut so.
Ja, sehe ich auch so (vorausgesetzt, der "Homecomputer" läßt sich
problemlos in heute übliche Netzwerke integrieren, was ja der Fall zu
sein scheint). Wie lange braucht denn eigentlich so ein 4.X-Select-
getriebener RiscPC, bis er nach dem Einschalten einsatzbereit ist?
> Matthias (der inzwischen 3 RiscPCs ungenutzt herumstehen hat ;-)
> ).
Tja, der RiscPC... Als er neu war, konnte/wollte ich mir keinen
leisten, und inzwischen sind mir die spärlichen Gebrauchtangebote meist
auch zu teuer. Den A5000 möchte ich ja auch nur aus Nostalgie wieder in
Betrieb haben (aber das muß schon irgendwann noch mal was werden!).
Was mir noch graue Haare verursacht beim nachdenken über ein neues
RISCOS-System ist der Gedanke, daß ich nicht nur arg viel Geld in die
neue Hardware stecken müßte, sondern auch noch *etliche* Euro in
Software. Mein (alten Karton aus der Ecke zieh, pust, hust. Mist,
nirgendwo eine Versionsnr.) Techwriter von 1991 z.B. dürfte wohl nicht
mehr updatefähig sein, und selbst wenn...
Harald
[...]
> > Wirkliche Quantensprünge kann ich aber noch nicht sehen. Falls
> > sich der Markt wieder etwas aufrappeln sollte, ist aufbauend auf
> > RISC OS 5 aber durchaus einiges denkbar (virtueller Speicher
> > erscheint mir z.B. naheliegend).
> Mhm ja, heute übliche Mengen ëchten" Speicher vorausgesetzt sehe ich
> eigentlich nicht unbedingt Anwendungen unter RISCOS, die das
> vorhandensein eines wuchtigen virtuellen Adreßraums nötig erscheinen
> lassen. Schaden kann's natürlich auch nicht...
Hmmm, A4-Scan, 600 dpi, CMYK, macht etwa 133 MByte. Mit ein wenig
Undo-Buffer und so'n Zeug sind Ruckzuck selbst 512 MByte gefüllt... ;-)
Heute handhaben das die Programme selbst - was durchaus auch ein Vorteil
sein könnte.
Es ist ja nicht so, dass ich mir diesen virtuellen Speicher unbedingt
wünsche - aber er wäre eben recht einfach einbaubar nach all den
Änderungen, die in RISC OS 5 durchgeführt wurden.
> > Insgesamt ist RISC OS aber noch immer ein Heimcomputer-Betriebssystem.
> > Und ich persönlich finde das sogar gut so.
> Ja, sehe ich auch so (vorausgesetzt, der "Homecomputer" läßt sich
> problemlos in heute übliche Netzwerke integrieren, was ja der Fall zu
> sein scheint).
Naja, mit dem Betriebssystem allein sieht's da nicht so toll aus, aber zum
Glück gibt's die notwendigen Zusatzprogramme. Nicht ganz billig - aber wir
reden ja sowieso über RISC OS. :-)
> Wie lange braucht denn eigentlich so ein 4.X-Select-
> getriebener RiscPC, bis er nach dem Einschalten einsatzbereit ist?
Hängt sehr von der Anzahl der angeschlossenen Festplatten ab. Das Mounten
einer Platte dauert "dank" neuem FileCore einige Sekunden, mit Select muss
das gleich zwei mal durchlaufen werden.
Ich habe zwar kein Select, aber dafür (zur Zeit) 6 Festplatten. :-)
> Ja, sehe ich auch so (vorausgesetzt, der "Homecomputer" läßt sich
> problemlos in heute übliche Netzwerke integrieren, was ja der Fall zu
> sein scheint). Wie lange braucht denn eigentlich so ein 4.X-Select-
> getriebener RiscPC, bis er nach dem Einschalten einsatzbereit ist?
Incl. dem 2mal booten das Select nach einem Kaltstart braucht dürften es
bei mit so ca. 15sek sein. Dabei wird allerdings schon einiger
Schnickschnak mitgeladen. Hab allerdings ein Blitz-IDE Interface welches
den Transfer doch deutlich beschleunigt.
> Was mir noch graue Haare verursacht beim nachdenken über ein neues
> RISCOS-System ist der Gedanke, daß ich nicht nur arg viel Geld in die
> neue Hardware stecken müßte, sondern auch noch *etliche* Euro in
> Software. Mein (alten Karton aus der Ecke zieh, pust, hust. Mist,
> nirgendwo eine Versionsnr.) Techwriter von 1991 z.B. dürfte wohl nicht
> mehr updatefähig sein, und selbst wenn...
Bei Techwriter gibts selbt für Uralt-Versionen noch update Preise. Zwar
nicht mehr arg viel billiger als ein Neukauf aber immerhin.
Das *etliche* Euro in die Software stecken bezieht sich wohl darauf dass
man für Win viele Dinge "quasi umsonst" von netten Nachbar nebenan
bekommen kann (so will ichs mal nennen).
Ansonsten sind grad Sachen wie Ovation, Techwriter, Artworks
vergleichsweise ziemlich prweiswert gegenüber den PC-Pendanten.
Netzwerkunterstützung ist beim Select schon ganz gut includiert. Gut, für
einen grafischen Browser musst du leider extra Löhnen, was bei anderen
Systemen nicht der Fall ist.
Erhard F.
In message <pan.2002.12.08....@sbg.ac.at>
"Erhard F." <Erhard....@sbg.ac.at> wrote:
> On Wed, 04 Dec 2002 21:47:26 +0100, Harald J. Schulz wrote:
>
> > Ja, sehe ich auch so (vorausgesetzt, der "Homecomputer" läßt sich
> > problemlos in heute übliche Netzwerke integrieren, was ja der Fall zu
> > sein scheint). Wie lange braucht denn eigentlich so ein 4.X-Select-
> > getriebener RiscPC, bis er nach dem Einschalten einsatzbereit ist?
>
> Incl. dem 2mal booten das Select nach einem Kaltstart braucht dürften es
> bei mit so ca. 15sek sein. Dabei wird allerdings schon einiger
> Schnickschnak mitgeladen. Hab allerdings ein Blitz-IDE Interface welches
> den Transfer doch deutlich beschleunigt.
15 Sekunden? Wie schaffst Du das denn? Also bei mir (RISC OS 4.33
- - Select 2i3) dauert ein Kaltstart bis zum engültigem Abschluss des
Bootens ca. 1:10 Minuten. Dies beinhalten zwar auch das Prüfen von
Hardware (NIC und SCSI - nein, ich boote nicht von SCSI), eine
Passworteingabe sowie das Laden von diversem Kleinkram, aber gegenüber
dem 'normalen' RISC OS 4.02 hat sich die Bootzeit knapp verdoppelt!
> > Was mir noch graue Haare verursacht beim nachdenken über ein neues
> > RISCOS-System ist der Gedanke, daß ich nicht nur arg viel Geld in die
> > neue Hardware stecken müßte, sondern auch noch *etliche* Euro in
> > Software. Mein (alten Karton aus der Ecke zieh, pust, hust. Mist,
> > nirgendwo eine Versionsnr.) Techwriter von 1991 z.B. dürfte wohl nicht
> > mehr updatefähig sein, und selbst wenn...
>
> Bei Techwriter gibts selbt für Uralt-Versionen noch update Preise. Zwar
> nicht mehr arg viel billiger als ein Neukauf aber immerhin.
>
> Das *etliche* Euro in die Software stecken bezieht sich wohl darauf dass
> man für Win viele Dinge "quasi umsonst" von netten Nachbar nebenan
> bekommen kann (so will ichs mal nennen).
Eben. Viele die RISC OS mit dem Rest der Welt vergleichen vergessen, das
man kommerzielle Software kaufen muss. Und zwar vom Händler/Hersteller.
> Ansonsten sind grad Sachen wie Ovation, Techwriter, Artworks
> vergleichsweise ziemlich prweiswert gegenüber den PC-Pendanten.
> Netzwerkunterstützung ist beim Select schon ganz gut includiert. Gut, für
> einen grafischen Browser musst du leider extra Löhnen, was bei anderen
> Systemen nicht der Fall ist.
Man darf aber auch nicht vergessen, das die meisten RISC OS Programme
nicht den Funktionsumfang haben. Das muss ja auch nicht schlecht sein,
denn zumindest ich zahle nur ungern für Funktionen die ich entweder
nicht finde (tolles Nutzerführung) oder die ich nicht brauche.
Gez. Hauke
--
For eMail / Für E-Briefe : hw-privat @ 2a1p.de
Key fingerprint = B674 E173 327A E4DA CAD0 E360 1C36 367E 84F8 9BA5
http://www.2a1p.de <- RISC OS | Manga & Anime -> http://www.mang-a-nime.de
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.2.1-sb3 (RISC OS)
iD8DBQE982yPHDY2foT4m6URAoTvAJ9z+vmZiiWUgIS6jjz2d0n7dV/zrACgkIuu
jR/MJowDeJZBJA7zlejRjOs=
=Y8VM
-----END PGP SIGNATURE-----
> 15 Sekunden? Wie schaffst Du das denn? Also bei mir (RISC OS 4.33
> - - Select 2i3) dauert ein Kaltstart bis zum engültigem Abschluss des
> Bootens ca. 1:10 Minuten. Dies beinhalten zwar auch das Prüfen von
> Hardware (NIC und SCSI - nein, ich boote nicht von SCSI), eine
> Passworteingabe sowie das Laden von diversem Kleinkram, aber gegenüber
> dem 'normalen' RISC OS 4.02 hat sich die Bootzeit knapp verdoppelt!
Hm, könnte nicht behaupten dass sich an der Bootzeit gegenüber RiscOS 4
viel geändert hat abgesehen vom doppelten booten. Boote von der IDE-Platte
die am Blitz-Interface hängt, kein Netzwerk, keine Tests, keine Passwörter.
Aber ich kann ja mal genau stoppen ;-) und eine Aufstellung machen was ich
genau lade. Die RamDisk wird das Booten eher nicht beeinflussen? Wird bei
mir eher spät geladen, bzw. dann !Scrap reinkopiert und der Pfad neu
gesetzt.
Erhard F.
Hauke Wegner schrieb:
> 15 Sekunden? Wie schaffst Du das denn? Also bei mir (RISC OS 4.33
> - - Select 2i3) dauert ein Kaltstart bis zum engültigem Abschluss
> des Bootens ca. 1:10 Minuten. Dies beinhalten zwar auch das Prüfen
> von Hardware (NIC und SCSI - nein, ich boote nicht von SCSI), eine
> Passworteingabe sowie das Laden von diversem Kleinkram,
Ui, is ja wie mein derzeitiger x86-Arbeitsplatz (auch IDE&SCSI&NIC).
Mhm. Gut, normalerweise werden meine Rechner nur einmal am Tag ein- und
wieder ausgeschaltet, aber nerven tuts trotzdem...
> Eben. Viele die RISC OS mit dem Rest der Welt vergleichen
> vergessen, das man kommerzielle Software kaufen muss. Und zwar vom
> Händler/Hersteller.
Ja, nur "leider" betrifft das zunehmend nur noch speziellere Lösungen.
Kleinkram und die Grundausstattung für zuhause bekommt man in
brauchbarer Qualität für Linux/BSD/Win auch mit gutem Gewissen für lau
(wobei man Win selbst natürlich irgendwie kaufen müßte (wenn man es
denn verwenden möchte/muß)).
Erhard F. schrieb:
> Bei Techwriter gibts selbt für Uralt-Versionen noch update Preise.
> Zwar nicht mehr arg viel billiger als ein Neukauf aber immerhin.
Ich habe gerade mal nachgesehen. Wenn ich das richtig verstehe, bekäme
ich (von 1.07 kommend) 7.11 für £40,-, wenn's auch Ionyx-tauglich sein
soll, kämen noch mal £20,- dazu. Geht eigentlich...
> Das *etliche* Euro in die Software stecken bezieht sich wohl
> darauf dass man für Win viele Dinge "quasi umsonst" von netten
> Nachbar nebenan bekommen kann (so will ichs mal nennen).
Auch ohne "so will ichs mal nennen" bekommen ich "leider" so ziemlich
alles, was ich wirklich häufig nutze, nicht nur quasi umsonst. Als da
wären vor allem anständiger Browser, News- und Mailclient,
Tabellenkalkulation und was zum schreiben/setzen. Ansonsten brauche ich
halt noch was zum scannen/Bildverarbeiten (allerdings da nur ein paar
Grundfunktionen) und ein wenig Kleinkram...
Jedenfalls müßte ich doch noch einige € für Software einplanen, was
Iyonix sterben läßt und vielleicht doch noch mal einen RiscPC
näherlegt. Ich habe die Tage noch mal ein bißchen den Emulator gequält
und stelle fest, daß doch wieder eine richtige RISCOS-Maschine ins Haus
muß. Mal sehen.
In message <Xns92DEE13ED...@schulz7983.user.cis.dfn.de>
"Harald J. Schulz" <lot...@t-online.de> wrote:
> Moin,
>
> Hauke Wegner schrieb:
>
> > 15 Sekunden? Wie schaffst Du das denn? Also bei mir (RISC OS 4.33
> > - - Select 2i3) dauert ein Kaltstart bis zum engültigem Abschluss
> > des Bootens ca. 1:10 Minuten. Dies beinhalten zwar auch das Prüfen
> > von Hardware (NIC und SCSI - nein, ich boote nicht von SCSI), eine
> > Passworteingabe sowie das Laden von diversem Kleinkram,
>
> Ui, is ja wie mein derzeitiger x86-Arbeitsplatz (auch IDE&SCSI&NIC).
> Mhm. Gut, normalerweise werden meine Rechner nur einmal am Tag ein- und
> wieder ausgeschaltet, aber nerven tuts trotzdem...
Naja, ein paar Unterschiede beim Booten zwischen meinem RPC SA und
meinem 400'er MHz W98 Laptop gibt es schon.
Das fängt damit an, dass ich auf meinem RPC viel sinnloses (wirklich
sinnloses) Zeugs beim Booten starte, z.B. meine per Zufallsgenerator
geladenen Start-Up-Banner. Unter RISC OS4.02 wurde sogar noch ein
zufällig ausgewähltes pre-Desktop-Startbild geladen. Das geht dank des
pre-Desktop Select-Bildschirmes aber leider nicht mehr :(
Ferner boote/starte ich unter RISC OS natürlich noch ein paar
Kleinigkeiten, z.B. StrongEd, StrongMem, eigene Datei-Icons, diverse,
von etlichen Programmen benötigte, Bibliotheken und so weiter.
Ohne all dieses Gerümpel konnte ich den Rechner unter RISC OS 4.02 wohl
in 15-20 Sekunden booten.
Aber egal. Select braucht fast doppelt solange zum Booten als RISC OS
4.02.
> > Eben. Viele die RISC OS mit dem Rest der Welt vergleichen
> > vergessen, das man kommerzielle Software kaufen muss. Und zwar vom
> > Händler/Hersteller.
>
> Ja, nur "leider" betrifft das zunehmend nur noch speziellere Lösungen.
> Kleinkram und die Grundausstattung für zuhause bekommt man in
> brauchbarer Qualität für Linux/BSD/Win auch mit gutem Gewissen für lau
> (wobei man Win selbst natürlich irgendwie kaufen müßte (wenn man es
> denn verwenden möchte/muß)).
Sicher gibt es z.B. OpenOffice umsonst, und ich empfehle es jedem
Windowsanwender. Aber *ich* bin kein Windows-, Linux- oder
MacOS-Anwender. Daher muss ich zwar die meiste Software käuflich
erwerben, aber ehrlich gesagt zahle ich für den Komfort von OvationPro
oder EasiWriter gerne einen Aufpreis.
Ich habe OpenOffice ausprobiert, ganz unvoreingenommen. Ich komme damit
nicht zurecht.
Absolute Zustimmung aber beim Thema Webbrowser. Ich mag zwar Opera
nicht, aber vom Mozilla bin ich ein Riesenfan. Wohlbemerkt, vom
Webbrowser. Der ganze andere Kram (eMail-IRC-Messenger-Client,
HTML-Editor etc.) kann mir gestohlen bleiben.
Gez. Hauke
--
For eMail / Für E-Briefe : hw-privat @ 2a1p.de
Key fingerprint = B674 E173 327A E4DA CAD0 E360 1C36 367E 84F8 9BA5
http://www.2a1p.de <- RISC OS | Manga & Anime -> http://www.mang-a-nime.de
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.2.1-sb3 (RISC OS)
iD8DBQE99Ay8HDY2foT4m6URAqhCAKCxkFbwHYc7s3GlFm6tbEiTorRe6ACgtPuo
9/KSdkImcXYnOfIQKZgDMQg=
=Mh1t
-----END PGP SIGNATURE-----
[...]
> Ich habe OpenOffice ausprobiert, ganz unvoreingenommen. Ich komme damit
> nicht zurecht.
Genau die selbe Antwort wirst du von einem Windows-User bekommen, wenn du
ihn an eine RISC-OS-Maschine setzt. Relativ gut geht das noch, wenn man
ihm die RISC-OS-Maschine vorführt, weil man dann sofort (und gaaanz
nebenbei) erzählen kann wieso was wie funktioniert und dass das alles auch
völlig logisch und sinnvoll ist. Aber wenn du so jemanden ohne weitere
Kommentare einfach an eine RISC-OS-Maschine setzt, dann wird der sehr
schnell entnervt aufgeben. Meistens jedenfalls.
Das ist so ähnlich, wie mit diesem alternativen Tastatur-Layout (von
August Dvorak): Obwohl sich langsam herumgesprochen haben müsste, dass das
viel besser als das gängige QWERTZ-Layout ist, sind nur wenige bereit,
sich umzustellen. :-)
Zurück zum Thema: Auch ich fand OpenOffice.com am Anfang sehr
gewöhnungsbedürftig, wenn man die Logik dahinter aber erst einmal
begriffen hat, ist es gar nicht so schlecht. Die Tabellenkalkulation nutze
ich inzwischen sogar regelmäßig (mangels brauchbarer Alternativen unter
RISC OS). Und es wäre sicher kein Nachteil für unser System, wenn wir
jedem Iyonix ein kostenloses RISC-OS-Openoffice.com beilegen könnten...
Und sei es nur, um den Umstieg einfacher zu machen.
Ich würde aber keinesfalls mein Artworks, Impression Publisher, Ovation
Pro, Photodesk, StrongEd usw. dagegen eintauschen wollen. Aber zusätzlich
würde ich es gerne nehmen - vor allem wenn es umsonst ist. :-)
[...]
> > Das *etliche* Euro in die Software stecken bezieht sich wohl darauf
> > dass man für Win viele Dinge "quasi umsonst" von netten Nachbar
> > nebenan bekommen kann (so will ichs mal nennen).
> Eben. Viele die RISC OS mit dem Rest der Welt vergleichen vergessen, das
> man kommerzielle Software kaufen muss. Und zwar vom Händler/Hersteller.
Also diese Unterstellungen gehen mir langsam aber dafür umso gewaltiger
auf den Keks. Ich habe hier z.B. Adobe Photoshop Elements (kann es für den
Heimanwender locker mit Photodesk 3 aufnehmen) welches "kostenlos" meinem
Scanner beilag und OpenOffice.com (da sieht's unter RISC OS schon sehr
duster aus), welches "kostenlos" auf irgendeiner Heft-CD war und so
manches andere kleinere Tool aus dem Freeware-Bereich. Ich komme
problemlose komplett ohne jegliche Raubkopie aus.
Und soll mir keiner kommen und behaupten, dass es bei den RISC-OS-Usern
keine Raubkopien zu finden gäbe. Da können wir bei nicht registrierter
Shareware anfangen (der Translator-Autor regt sich ja regelmäßig
öffentlich auf) und können durchaus auch "richtige" kommerzielle Programme
einschließen.
Tatsächlich eignen sich RISC-OS-Programme doch wesentlich besser zum
Raubkopieren. Selbst Ovation Pro könnte man einfach per E-Mail verbreiten,
während Windows-Raubkopien schnell zig MBytes belegen...
Und wenn wir schon vergleichen wollen, sollten wir nicht die Kosten für
die Treiber vergessen, die der Hardware für Windows (und MacOS) kostenlos
beiliegen und bei RISC OS in der Regel zusätzlich bezahlt werden müssen
(Twain-Treiber, Foto-Druckertreiber, CD-Writer-Software usw.) - falls es
überhaupt was passendes gibt.
Lasst uns doch endlich ehrlich sein: Die Kosten für ein RISC-OS-System und
dessen Software sind in der Regel (deutlich) höher, als bei einem
Windows-Rechner. Aber ich denke wir sind uns einige, dass sich diese
Mehrkosten auch lohnen.
Ich jedenfalls möchte trotz all der Nachteile von RISC-OS-Rechnern nicht
gezwungen sein, nur noch mit einer Windows-Maschine arbeiten zu müssen
(wobei ich persönlich auch nicht mehr ohne Windows-Maschine auskäme).
> > Ansonsten sind grad Sachen wie Ovation, Techwriter, Artworks
> > vergleichsweise ziemlich prweiswert gegenüber den PC-Pendanten.
Preiswert ist wohl beides. Die billigeren Lösungen gibt es aber sicher auf
dem Windows-Markt.
> > Netzwerkunterstützung ist beim Select schon ganz gut includiert. Gut,
> > für einen grafischen Browser musst du leider extra Löhnen, was bei
> > anderen Systemen nicht der Fall ist.
Und die Netzwerkunterstützung von Windows ist sicherlich auch nicht
schlechter als die von RISC OS (mit oder ohne Select)...
> Man darf aber auch nicht vergessen, das die meisten RISC OS Programme
> nicht den Funktionsumfang haben. Das muss ja auch nicht schlecht sein,
> denn zumindest ich zahle nur ungern für Funktionen die ich entweder
> nicht finde (tolles Nutzerführung) oder die ich nicht brauche.
Das ist schon richtig. Wenn ich aber die Funktionen vom billigen Photoshop
Elements mit denen vom teuren Photodesk vergleiche, dann sieht es schon
etwas anders aus. Oder beim Vergleich von Xara X mit Artworks. Und wenn
ich das teure Indesign mit dem billigen Ovation Pro vergleiche, weiß ich
auch sofort, wofür ich beim einen wesentlich mehr zahle, als beim anderen.
Es gibt natürlich auch tolle Gegenbeispiele: Corel Draw ist da immer
wieder optimal für geeignet. :-)
In message <4ba24d26a...@t-online.de>
Matthias Seifert <M.Se...@t-online.de> wrote:
> On 09 Dec, Hauke Wegner <newsgr...@2a1p.de> wrote:
>
> [...]
>
> > Ich habe OpenOffice ausprobiert, ganz unvoreingenommen. Ich komme damit
> > nicht zurecht.
>
> Genau die selbe Antwort wirst du von einem Windows-User bekommen, wenn du
> ihn an eine RISC-OS-Maschine setzt. Relativ gut geht das noch, wenn man
> ihm die RISC-OS-Maschine vorführt, weil man dann sofort (und gaaanz
> nebenbei) erzählen kann wieso was wie funktioniert und dass das alles auch
> völlig logisch und sinnvoll ist. Aber wenn du so jemanden ohne weitere
> Kommentare einfach an eine RISC-OS-Maschine setzt, dann wird der sehr
> schnell entnervt aufgeben. Meistens jedenfalls.
Da war ich wohl etwas unpräzise. Ich habe mich 12 Monate
unvoreingenommen sowohl mit Windows als auch mit Linux (als
0815-Anwender mit deren Oberflächen) sowie deren "Standardanwendungen"
beschäftigt. Ich habe mir dafür extra einen Rechner gekauft.
Und ich komme, auch nach über zwölf Monaten, weder mit der
Windows-/KDE-/GNOME GUI noch mit den üblichen Anwendungen zurecht.
Ich fühle mich jedesmal als ob man mir eine Zwangsjacke umschnallt. Hast
Du mal versucht, mit auf den Rücken gebundenen Armen und Händen Auto zu
fahren? Wenn ja weisst Du ungefähr wie ich mich bei der Nutzung dieser
Systeme fühle.
Einzige Ausnahme ist der WebBrowser Mozilla/Netscape. DER gefällt mir
sehr gut. Solange ich den Rest nicht benutzen soll und auf diese
Mausgesten verzichten darf.
Die Programme sind imho schlicht überladen und dere einzige Zweck dieser
eierlegenden-Wollmilchsäue ist es wohl, dem kränkelnden
Fachliteraturmarkt wieder auf die Beine zu helfen.
Ich habe es wirklich versucht.
> Das ist so ähnlich, wie mit diesem alternativen Tastatur-Layout (von
> August Dvorak): Obwohl sich langsam herumgesprochen haben müsste, dass das
> viel besser als das gängige QWERTZ-Layout ist, sind nur wenige bereit,
> sich umzustellen. :-)
Siehe oben.
> Zurück zum Thema: Auch ich fand OpenOffice.com am Anfang sehr
> gewöhnungsbedürftig, wenn man die Logik dahinter aber erst einmal
> begriffen hat, ist es gar nicht so schlecht. Die Tabellenkalkulation nutze
> ich inzwischen sogar regelmäßig (mangels brauchbarer Alternativen unter
> RISC OS). Und es wäre sicher kein Nachteil für unser System, wenn wir
> jedem Iyonix ein kostenloses RISC-OS-Openoffice.com beilegen könnten...
> Und sei es nur, um den Umstieg einfacher zu machen.
Ich finde das OpenOffice.org Projekt toll, und ich empfehle jedem, der
sowas sucht eben dieses. Aber *ich* bin nicht kompatibel zu derlei
Programmen und Nutzerführungen.
> Ich würde aber keinesfalls mein Artworks, Impression Publisher, Ovation
> Pro, Photodesk, StrongEd usw. dagegen eintauschen wollen. Aber zusätzlich
> würde ich es gerne nehmen - vor allem wenn es umsonst ist. :-)
Gez. Hauke
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> In message <4ba24d26a...@t-online.de>
> Matthias Seifert <M.Se...@t-online.de> wrote:
> > On 09 Dec, Hauke Wegner <newsgr...@2a1p.de> wrote:
> >
> > [...]
> >
> > > Ich habe OpenOffice ausprobiert, ganz unvoreingenommen. Ich komme
> > > damit nicht zurecht.
> >
> > Genau die selbe Antwort wirst du von einem Windows-User bekommen, wenn
> > du ihn an eine RISC-OS-Maschine setzt. Relativ gut geht das noch, wenn
> > man ihm die RISC-OS-Maschine vorführt, weil man dann sofort (und
> > gaaanz nebenbei) erzählen kann wieso was wie funktioniert und dass das
> > alles auch völlig logisch und sinnvoll ist. Aber wenn du so jemanden
> > ohne weitere Kommentare einfach an eine RISC-OS-Maschine setzt, dann
> > wird der sehr schnell entnervt aufgeben. Meistens jedenfalls.
> Da war ich wohl etwas unpräzise.
Scheinbar. :-)
> Ich habe mich 12 Monate unvoreingenommen sowohl mit Windows als auch mit
> Linux (als 0815-Anwender mit deren Oberflächen) sowie deren
> "Standardanwendungen" beschäftigt. Ich habe mir dafür extra einen
> Rechner gekauft. Und ich komme, auch nach über zwölf Monaten, weder mit
> der Windows-/KDE-/GNOME GUI noch mit den üblichen Anwendungen zurecht.
> Ich fühle mich jedesmal als ob man mir eine Zwangsjacke umschnallt. Hast
> Du mal versucht, mit auf den Rücken gebundenen Armen und Händen Auto zu
> fahren? Wenn ja weisst Du ungefähr wie ich mich bei der Nutzung dieser
> Systeme fühle. Einzige Ausnahme ist der WebBrowser Mozilla/Netscape. DER
> gefällt mir sehr gut. Solange ich den Rest nicht benutzen soll und auf
> diese Mausgesten verzichten darf.
> Die Programme sind imho schlicht überladen und dere einzige Zweck dieser
> eierlegenden-Wollmilchsäue ist es wohl, dem kränkelnden
> Fachliteraturmarkt wieder auf die Beine zu helfen.
> Ich habe es wirklich versucht.
Na gut, _das_ hört sich nun aber wirklich ein klein wenig anders an.
Ich muss zugeben, dass ich mit den Linux-Varianten noch nicht viel
herumexperimentiert habe (und das, obwohl hier neben mir ein Notebook mit
installiertem Linux steht), aber das, was ich bisher gesehen habe, hat
mich nicht unbedingt zum weitergehenden Experimentieren angeregt. Mit Macs
habe ich schon etwas mehr Erfahrungen sammeln können, kann mich mit ihnen
aber auch nicht wirklich anfreunden.
Bei Windows-PCs ist die Sache ein wenig anders. Nicht, dass ich die besser
fände (ganz im Gegenteil), aber da macht es einfach mehr Sinn, sich
herumzuquälen, weil es eben vieles nur dort gibt (und auf mein
Buchhaltungsprogramm will ich wirklich nicht verzichten müssen - vor
allem, weil es über weite Strecken wirklich genial funktioniert, könnte
direkt von RISC-OS-Programmierern entwickelt sein).
Aber trotz all der Programme, die da auf meinem Windows-Notebook
untergebracht sind, arbeite ich auf dem nur so lange, wie es wirklich sein
muss. Beim Bilderbearbeiten sieht das dann so aus, dass die Bilder
mehrmals durch's Netzwerk vom PC zum RiscPC und wieder zurück wandern. Mit
dem PC wird gescannt (die Qualität ist um ein vielfaches besser als mit
David Pillings Twain-Treiber, der Probleme mit Grüntönen hat, nicht nur
mit meinem Scanner), beschnitten auf dem RiscPC (weil Photodesk da viel
genauer arbeitet, als Photoshop), Manipulationen and Farben erfolgen
wieder am PC, umwandlung nach CMYK auf dem RiscPC, Ausdruck auf den
Tintenstrahler auf dem PC, Einbindung ins DTP-Dokument auf dem RiscPC,
Ausdruck als PostScript (notgedrungen) auf dem RiscPC, Umwandlung zum PDF
auf dem PC... Naja, in der Regel arbeite ich an mehreren Bildern
gleichzeitig, dann ist das nicht ganz so stressig, wie sich's hier lesen
mag. Ach ja: Nett ist auch das echte Multitasking, dass man dabei hat:
Während mein PC scannt (oder druckt), kann ich am RiscPC fröhlich weiter
arbeiten. :-)
[...]
> Ich finde das OpenOffice.org Projekt toll, und ich empfehle jedem, der
> sowas sucht eben dieses. Aber *ich* bin nicht kompatibel zu derlei
> Programmen und Nutzerführungen.
Naja, toll finde ich es auch nicht. Aber bei der Wahl zwischen zwei Übeln
(Microsoft Office oder OpenOffice.org) würde ich immer letzteres wählen.
Auch wenn ich den Namen total bescheuert finde. :-)
In message <4ba24b505...@t-online.de>
Matthias Seifert <M.Se...@t-online.de> wrote:
> On 08 Dec, Hauke Wegner <newsgr...@2a1p.de> wrote:
>
> [...]
>
> > > Das *etliche* Euro in die Software stecken bezieht sich wohl darauf
> > > dass man für Win viele Dinge "quasi umsonst" von netten Nachbar
> > > nebenan bekommen kann (so will ichs mal nennen).
>
> > Eben. Viele die RISC OS mit dem Rest der Welt vergleichen vergessen, das
> > man kommerzielle Software kaufen muss. Und zwar vom Händler/Hersteller.
>
> Also diese Unterstellungen gehen mir langsam aber dafür umso gewaltiger
> auf den Keks. Ich habe hier z.B. Adobe Photoshop Elements (kann es für den
> Heimanwender locker mit Photodesk 3 aufnehmen) welches "kostenlos" meinem
> Scanner beilag und OpenOffice.com (da sieht's unter RISC OS schon sehr
> duster aus), welches "kostenlos" auf irgendeiner Heft-CD war und so
> manches andere kleinere Tool aus dem Freeware-Bereich. Ich komme
> problemlose komplett ohne jegliche Raubkopie aus.
Ich behaupte nicht, das *alle* Windows Anwender Raubkopie benutzen. Aber
sehr viele. So laufen mir immer wieder Typen über den Weg, die Windows,
MS-Office, Photoshop und etliche andere Programme kopieren oder via
irgendeiner p2p-Börse besorgen.
Das trifft auf die privaten ebenso wie auf den gewerblichen Anwender zu.
> Und soll mir keiner kommen und behaupten, dass es bei den RISC-OS-Usern
> keine Raubkopien zu finden gäbe. Da können wir bei nicht registrierter
> Shareware anfangen (der Translator-Autor regt sich ja regelmäßig
> öffentlich auf) und können durchaus auch "richtige" kommerzielle Programme
> einschließen.
Da gebe ich Dir recht, natürlich gibt es diese Deppen auch in den RISC
OA Gefilden. Das will ich gar nicht beschönigen. Abe ich nehme dennoch
einmal ganz frech an, dass "bei uns" der Anteil an legal
erworbener/genutzter Software größer ist.
> Tatsächlich eignen sich RISC-OS-Programme doch wesentlich besser zum
> Raubkopieren. Selbst Ovation Pro könnte man einfach per E-Mail verbreiten,
> während Windows-Raubkopien schnell zig MBytes belegen...
In Zeiten von Bandbreite zum günstigen Preis ist das leider kein
Argument mehr. Die Leute ziehen sich ja auch komplette Kinofilme über
das Internet.
> Und wenn wir schon vergleichen wollen, sollten wir nicht die Kosten für
> die Treiber vergessen, die der Hardware für Windows (und MacOS) kostenlos
> beiliegen und bei RISC OS in der Regel zusätzlich bezahlt werden müssen
> (Twain-Treiber, Foto-Druckertreiber, CD-Writer-Software usw.) - falls es
> überhaupt was passendes gibt.
Die Kostenfrage (und vor allem deren Antwort) variert je nachdem wen Du
fragst und wie tief Du graben möchest. Das fängt zum einen bei der
Verfügbarkeit an und würde dann bei der Stabilität enden. Und ich musste
RISC OS noch nicht wegen eines amoklaufenden Teledat-Treibers
neuinstallieren. Windows 2000 (natürlich legal) schon...
> Lasst uns doch endlich ehrlich sein: Die Kosten für ein RISC-OS-System und
> dessen Software sind in der Regel (deutlich) höher, als bei einem
> Windows-Rechner. Aber ich denke wir sind uns einige, dass sich diese
> Mehrkosten auch lohnen.
Wie oben beschrieben, es kommt drauf wie weit Du graben willst.
Das RISC OS mir das Geld das es kostet wert ist dürfte klar sein. Sonst
würde ich es nicht benutzen.
> Ich jedenfalls möchte trotz all der Nachteile von RISC-OS-Rechnern nicht
> gezwungen sein, nur noch mit einer Windows-Maschine arbeiten zu müssen
> (wobei ich persönlich auch nicht mehr ohne Windows-Maschine auskäme).
>
> > > Ansonsten sind grad Sachen wie Ovation, Techwriter, Artworks
> > > vergleichsweise ziemlich prweiswert gegenüber den PC-Pendanten.
>
> Preiswert ist wohl beides. Die billigeren Lösungen gibt es aber sicher auf
> dem Windows-Markt.
>
> > > Netzwerkunterstützung ist beim Select schon ganz gut includiert. Gut,
> > > für einen grafischen Browser musst du leider extra Löhnen, was bei
> > > anderen Systemen nicht der Fall ist.
>
> Und die Netzwerkunterstützung von Windows ist sicherlich auch nicht
> schlechter als die von RISC OS (mit oder ohne Select)...
Hier sehe ich den Vorteil bei Windows, leider. Gibt es für RISC OS
mittlerweile PPPoE Treiber?
> > Man darf aber auch nicht vergessen, das die meisten RISC OS Programme
> > nicht den Funktionsumfang haben. Das muss ja auch nicht schlecht sein,
> > denn zumindest ich zahle nur ungern für Funktionen die ich entweder
> > nicht finde (tolles Nutzerführung) oder die ich nicht brauche.
>
> Das ist schon richtig. Wenn ich aber die Funktionen vom billigen Photoshop
> Elements mit denen vom teuren Photodesk vergleiche, dann sieht es schon
> etwas anders aus. Oder beim Vergleich von Xara X mit Artworks. Und wenn
> ich das teure Indesign mit dem billigen Ovation Pro vergleiche, weiß ich
> auch sofort, wofür ich beim einen wesentlich mehr zahle, als beim anderen.
Element kenne ich nicht. Dem Scanner meiner Schwester lag das
Bildverarbeitungsprogram von ULead bei, den Namen habe ich vergessen.
Und das ich imho wirklich schlecht.
> Es gibt natürlich auch tolle Gegenbeispiele: Corel Draw ist da immer
> wieder optimal für geeignet. :-)
C-Draw loegt jenseits dessen, was ich für ein Programm ausgeben würde,
also kenne ich es nicht.
Gez. Hauke
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> > Und die Netzwerkunterstützung von Windows ist sicherlich auch nicht
> > schlechter als die von RISC OS (mit oder ohne Select)...
> Hier sehe ich den Vorteil bei Windows, leider. Gibt es für RISC OS
> mittlerweile PPPoE Treiber?
Ich glaube nicht, da das Problem in England so nicht existiert. Dort wird
AFAIK kein PPPoE für DSL benötigt. Die Frage ist aber, ob wir ihn noch
brauchen, wenn wir jetzt per USB ein DSL-Modem anschließen können. Geht das
oder braucht man extra-Treiber? Und braucht man dann immer noch PPPoE?
Michael
In message <4ba2be8...@dasgrinsen.de>
Michael Gerbracht <in...@dasgrinsen.de> wrote:
> On 10 Dec, Hauke Wegner <newsgr...@2a1p.de> wrote:
>
> > > Und die Netzwerkunterstützung von Windows ist sicherlich auch nicht
> > > schlechter als die von RISC OS (mit oder ohne Select)...
> > Hier sehe ich den Vorteil bei Windows, leider. Gibt es für RISC OS
> > mittlerweile PPPoE Treiber?
>
> Ich glaube nicht, da das Problem in England so nicht existiert. Dort wird
> AFAIK kein PPPoE für DSL benötigt.
Ich weiss, die Engländer nutzen ein anderes Protokol zur Einwahl. Aber
das ist ja kein Argument. RO wird ja auch ausserhalb der Insel genutzt.
> Die Frage ist aber, ob wir ihn noch brauchen, wenn wir jetzt per USB
> ein DSL-Modem anschließen können. Geht das oder braucht man
> extra-Treiber? Und braucht man dann immer noch PPPoE?
Ja, Du wirst auch mit dem USB-DSL-Modem einen PPPoE Treiber benötigen.
Die Hardwarekennung des Modems (und das ist ja der USB-Teil) hat mit der
Netzeinwahl nichts zu tun.
Du benötigst ja auch für normale Analog/ISDN Modem einen PPP-Treiber,
egal an welche Schnittstelle diese Modem angeschlossen wind.
Gez. Hauke
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=S0xN
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> > Ich glaube nicht, da das Problem in England so nicht existiert. Dort wird
> > AFAIK kein PPPoE für DSL benötigt.
> Ich weiss, die Engländer nutzen ein anderes Protokol zur Einwahl. Aber
> das ist ja kein Argument. RO wird ja auch ausserhalb der Insel genutzt.
Ja, aber es müßte wahrscheinlich schon ein Deutscher den PPPoE Treiber
schreiben weil kaum ein Engländer daran Interesse haben wird (oder gibt es
noch andere Anwendungsmöglichkeiten?). Und RISCOS Ltd. haben meines Wissens
nicht mal nen normalen PPP-Treiber geschrieben.
> > Die Frage ist aber, ob wir ihn noch brauchen, wenn wir jetzt per USB
> > ein DSL-Modem anschließen können. Geht das oder braucht man
> > extra-Treiber? Und braucht man dann immer noch PPPoE?
> Ja, Du wirst auch mit dem USB-DSL-Modem einen PPPoE Treiber benötigen. Die
> Hardwarekennung des Modems (und das ist ja der USB-Teil) hat mit der
> Netzeinwahl nichts zu tun. Du benötigst ja auch für normale Analog/ISDN
> Modem einen PPP-Treiber, egal an welche Schnittstelle diese Modem
> angeschlossen wind.
Aus meiner Sicht hätte es nur sein können, daß der normale PPP-Treiber für
die USB-Modems reicht. Mir ist nämlich der Zusammenhand zwischen USB und
Ethernet nicht ganz klar - aber ich habe mich damit auch nicht weiter
beschäftigt.
Michael
In message <4ba3148...@dasgrinsen.de>
Michael Gerbracht <in...@dasgrinsen.de> wrote:
> On 10 Dec, Hauke Wegner <newsgr...@2a1p.de> wrote:
[snip]
> > Ja, Du wirst auch mit dem USB-DSL-Modem einen PPPoE Treiber benötigen. Die
> > Hardwarekennung des Modems (und das ist ja der USB-Teil) hat mit der
> > Netzeinwahl nichts zu tun. Du benötigst ja auch für normale Analog/ISDN
> > Modem einen PPP-Treiber, egal an welche Schnittstelle diese Modem
> > angeschlossen wind.
>
> Aus meiner Sicht hätte es nur sein können, daß der normale PPP-Treiber für
> die USB-Modems reicht. Mir ist nämlich der Zusammenhand zwischen USB und
> Ethernet nicht ganz klar - aber ich habe mich damit auch nicht weiter
> beschäftigt.
Der Zusammenhang zwischen USB und Ethernet ist ganz einfach: Es gibt
keinen.
Gez. Hauke
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=RS8+
-----END PGP SIGNATURE-----
> Und ich komme, auch nach über zwölf Monaten, weder mit der
> Windows-/KDE-/GNOME GUI noch mit den üblichen Anwendungen zurecht.
Na beim Linux kann man ja lang genug rumprobieren bis man eine passende
Oberfläche gefunden hat, gibt ja noch viele mehr... Windowmaker, Sawfish,
ICE-WM, blackbox, fvwm, xfce, ...
Die Konfigurationsvielfalt von KDE erschlägt einen ziemlich, und es dauert
eine Weile bis mans so eingestellt hat damit es nach Wunsch funktioniert,
und KDE 3 verbrät auch massenhaft Speicher.
Wenn dir am Linux die gängigen Windowmanager zu kompliziert erscheinen,
dann greif einfach zu blackbox, fvwm oder twm. Diese haben garantiert so
wenige Einstellungsmöglichkeiten, dass man sie einfach nur benutzen muss
;-)
Erhard F.
ok, hab noch mal genauer nachgeschaut: Bootzeit nach Kaltstart 32 sek,
Bootzeit wenn Select schon geladen ist 16 sek. Das passt wie die Faust
aufs Auge; glaub auch nicht dass es unter RO-4 schneller gegangen wäre.
Obwohl ich bei meiner ursprünglichen Schätzung doch arg daneben lag bei 15
sek Select-Kaltstart ;-)
Die Scriptfiles in !Boot sind ja gleichfalls bei RO4 und Select "gecacht",
(gabs das vielleicht schon ab RO 3.7?) also dürfte sich das nicht um viel
reissen. Ob die ADFS, bzw. IDEFScaches grossen Einfluss auf die Bootzeit
nehmen weiss ich auch nicht. Der SA hat jedenfalls 287Mhz. Mehr gäbs
eigentlich nicht zu sagen. Darfst halt nicht soviel unnötigen Krempel
reinladen ;-)
Das wesentliche was bei mir gebootet wird: Sprites (600k), Backdrop tiled
(500k), !SparkFS, !WimpBar, !LongFilenames, dann noch ein paar Apps die
der Filer "sieht".Und das von einer 40 GB Harddisc (die an meinem PC
komischerweise nicht erkannt wurde) die am Blitz-Controller hängt.
Erhard F.
Aber PPPoE heißt doch PPP over Ethernet, oder? Was nützt mir der dann im
Zusammenhang mit USB-Modems?
Michael
Um das Missverständniss aus dem Weg zu räumen. Das PPPoE ist in einen
USB und Ethernet Router eingebaut und einige Protokolle mehr. Also der
Rechner selbst hat mit einen Router *nichts* mit PPPoE mehr am Hut.
Sicher muß dann der RISC OS Rechner dieses USB Gerät unterstützen und
ich meine mich erinneren zu können das ich auf den USB Seiten ein Gerät
gesehen hätte. Wer nur einen Rechner sein eignen nett ist sicher eine
PPPoE Softwarelösung die ideale Sache, aber ich würde mal meinen, daß
die meisten mit einen RISC OS Rechner auch einen Windows Rechner haben
und dann ist ein Router schon ein andere Sache.
[...]
> Ich behaupte nicht, das *alle* Windows Anwender Raubkopie benutzen. Aber
> sehr viele. So laufen mir immer wieder Typen über den Weg, die Windows,
> MS-Office, Photoshop und etliche andere Programme kopieren oder via
> irgendeiner p2p-Börse besorgen.
> Das trifft auf die privaten ebenso wie auf den gewerblichen Anwender zu.
Die Frage ist doch aber, in welchem Umfang das real geschieht. Also
wieviel Prozent aller eingesetzten Windows-Programme sind Raubkopien?
Und ist der Prozentsatz bei Mac und RISC OS wirklich (deutlich) niedriger?
Mir sind die Leute da einfach viel zu schnell mit der Behauptung, dass
sowieso kein Windows-User Originalsoftware kauft (diese Aussage mag von
dir nicht so gefallen sein, aber ich habe sie schon mehrfach gehört - und
besonders beliebt scheint sie in Anti-Windows-Usegroups zu sein). Ich
kenne etliche Windows-User, die keine einzige Raubkopie besitzen, ich
kenne Mac-User, die etliche Raubkopien einsetzen, ich habe (lange) Listen
von einigen RISC-OS-Usern, in denen die Programme zum Tausch anbieten (na
gut, die sind schon etliche Jahre alt).
> > Und soll mir keiner kommen und behaupten, dass es bei den
> > RISC-OS-Usern keine Raubkopien zu finden gäbe. Da können wir bei nicht
> > registrierter Shareware anfangen (der Translator-Autor regt sich ja
> > regelmäßig öffentlich auf) und können durchaus auch "richtige"
> > kommerzielle Programme einschließen.
> Da gebe ich Dir recht, natürlich gibt es diese Deppen auch in den RISC
> OA Gefilden. Das will ich gar nicht beschönigen. Abe ich nehme dennoch
> einmal ganz frech an, dass "bei uns" der Anteil an legal
> erworbener/genutzter Software größer ist.
Da habe ich eben so meine Zweifel.
Und wenn ich's genau nehme, gibt es kein anderes System, bei dem
Raubkopien so wenig Sinn machen, wie bei Windows. Zu den meisten kopierten
Programmen (die Rangliste dürfte wohl von Microsoft Office angeführt
werden) gibt es kostenlose oder zumindest sehr billige Alternativen. Und
in der Regel sind die meisten benötigten Programme entweder beim Computer
oder bei den Zusatzgeräten gleich dabei.
Und nicht wenige dieser "Raubkopierer" sind ja letztlich nichts anderes,
als Briefmarkensammler: Spätestens wenn ich bei einem ein ganzes Regal
voll mit DAT-Bändern sehe, die allesamt mit Raubkopien gefüllt sind (und
wo allein das durchlesen des Inhaltsverzeichnisses eines Bandes locker mal
'ne halbe Stunde dauern kann) habe ich ernsthafte Zweifel, dass alle
Raubkopien auch eingesetzt werden.
Was ich jedoch häufig erlebe ist, dass sich Leute erst mal eine Raubkopie
besorgen, das Programm ausprobieren und dann aber auch das Original
kaufen. Das scheint es jedenfalls häufiger zu geben, als gemeinhin
unterstellt wird.
> > Und wenn wir schon vergleichen wollen, sollten wir nicht die Kosten
> > für die Treiber vergessen, die der Hardware für Windows (und MacOS)
> > kostenlos beiliegen und bei RISC OS in der Regel zusätzlich bezahlt
> > werden müssen (Twain-Treiber, Foto-Druckertreiber, CD-Writer-Software
> > usw.) - falls es überhaupt was passendes gibt.
> Die Kostenfrage (und vor allem deren Antwort) variert je nachdem wen Du
> fragst und wie tief Du graben möchest. Das fängt zum einen bei der
> Verfügbarkeit an und würde dann bei der Stabilität enden. Und ich musste
> RISC OS noch nicht wegen eines amoklaufenden Teledat-Treibers
> neuinstallieren. Windows 2000 (natürlich legal) schon...
Also auf meinem Notebook läuft nun schon seit einigen Jahren Windows 98SE
(natürlich legal) und ich musste es noch nie neu installieren. Und das,
obwohl ich mit dem Teil auch nicht zimperlicher umgehe, als mit meinem
RiscPC (das steht zur Zeit auf einer Dockingstation, in der ein
SCSI-CD-Brenner, SCSI-CD-Laufwerk, 2 SCSI-Festplatten, Netzwerkkarte,
[zusätzliche] Soundkarte und 'ne zweite Grafikkarte stecken - und die
beiden Grafikkarten laufen natürlich parallel). Gerade mit der Grafik- und
Soundkarte gab es etliche Probleme (bei der Kombination bestimmter Modelle
ist die Maschine eingefroren), aber dank "abgesicherten Modus" war das
alles in den Griff zu bekommen und nach Kombination der "richtigen" Karten
läuft alles wieder prächtig. (Ich weiß nicht, ob ich den Ärger wirklich
Windows zuschreiben kann - mir scheint es eher Murks beim PCI-Konzept zu
sein.)
Ich warte aber voller Schrecken auf den Tag, an dem Windows den Geist
aufgibt. Denn dann werde ich Wochen beschäftigt sein, alles wieder zum
Laufen zu bringen (dass Aplikationen Programmteile im Windows-Verzeichnis
ablegen ist ja wohl mit das bescheuertste, was man sich vorstellen kann).
[...]
> > > Man darf aber auch nicht vergessen, das die meisten RISC OS
> > > Programme nicht den Funktionsumfang haben. Das muss ja auch nicht
> > > schlecht sein, denn zumindest ich zahle nur ungern für Funktionen
> > > die ich entweder nicht finde (tolles Nutzerführung) oder die ich
> > > nicht brauche.
> >
> > Das ist schon richtig. Wenn ich aber die Funktionen vom billigen
> > Photoshop Elements mit denen vom teuren Photodesk vergleiche, dann
> > sieht es schon etwas anders aus. Oder beim Vergleich von Xara X mit
> > Artworks. Und wenn ich das teure Indesign mit dem billigen Ovation Pro
> > vergleiche, weiß ich auch sofort, wofür ich beim einen wesentlich mehr
> > zahle, als beim anderen.
> Element kenne ich nicht. Dem Scanner meiner Schwester lag das
> Bildverarbeitungsprogram von ULead bei, den Namen habe ich vergessen.
> Und das ich imho wirklich schlecht.
Photoshop Elements ist nicht schlecht - an einigen Stellen etwas hakelig
zu bedienen, aber durchaus vertretbar. Der Funktionsumfang ist aber sehr
gut, nur die professionellen Sachen (z.B. CMYK-Modus und
16-Bit-Graustufenmodus) sind (im Vergleich zum großen Bruder)
herausgekürzt.
An die Bedienung von Photodesk kommt aber kein einziges der vielen
Bildbearbeitungsprogramme heran. Photodesk 4, mit einigen der Funktionen,
die Photoshop Elements hat, das wäre mein ideales Grafikprogramm. Und das
dann auf einem der neuen Rechner. Doch, könnte mich durchaus reizen. :-)
> > Es gibt natürlich auch tolle Gegenbeispiele: Corel Draw ist da immer
> > wieder optimal für geeignet. :-)
>
> C-Draw loegt jenseits dessen, was ich für ein Programm ausgeben würde,
> also kenne ich es nicht.
Och, da war mal 'ne Demo von CorelDraw 10 auf einer der Cover-CDs, die ich
hier habe. Großzügigerweise hat Corel da auch gleich die
Vollversions-Dateien mitgeliefert. Zwei oder drei Renames und schwupps
wird aus der Demoversion die Vollversion...
Ist das dann eigentlich 'ne Raubkopie?
Benutzen tue ich es aber trotzdem nicht. Wäre so, als würde man mit einem
Baukran zum Brötchen holen fahren... Ich hab's nur installiert, weil ich
manchmal Dateien vom CorelDraw-Format in ein vernünftiges Format
konvertieren muss. Und das geht mit CorelDraw ganz gut (am Besten
übrigens, indem man einen der vielen PDF-Druckertreiber installiert, die
Grafik so als PDF "druckt" [also abspeichert], auf dem RiscPC mit !PDF
liest und dann als Drawdatei abspeichert).
>> Ich habe OpenOffice ausprobiert, ganz unvoreingenommen. Ich komme damit
>> nicht zurecht.
MS> Genau die selbe Antwort wirst du von einem Windows-User bekommen, wenn du
MS> ihn an eine RISC-OS-Maschine setzt. Relativ gut geht das noch, wenn man
MS> ihm die RISC-OS-Maschine vorfuehrt, weil man dann sofort (und gaaanz
MS> nebenbei) erzaehlen kann wieso was wie funktioniert und dass das
alles auch
MS> voellig logisch und sinnvoll ist. Aber wenn du so jemanden ohne weitere
MS> Kommentare einfach an eine RISC-OS-Maschine setzt, dann wird der sehr
MS> schnell entnervt aufgeben. Meistens jedenfalls.
Habe seinerzeit meinen Archimedes 310 am Flohmarkt erworben... ohne
Handbuecher. Eine satte halbe Stunde hat es gedauert, bis ich das kapiert
habe. (Dass Draw einen Menuepunkt "Drucken" hat, habe ich nach ein paar
Wochen herausgefunden - so lange habe ich immer das Dateisymbol aus der
Speicherbox auf das Druckersymbol gezogen.)
Naechtle, Stephan
Bis Du was kappiert hast? Das keine Handbücher dabei sind? :-)
> (Dass Draw einen Menuepunkt "Drucken" hat, habe ich nach ein paar
> Wochen herausgefunden - so lange habe ich immer das Dateisymbol aus der
> Speicherbox auf das Druckersymbol gezogen.)
Weil Du nicht wußtest, daß die mittlere Maustaste das Menü aufruft? Ansonsten
hättest Du doch drauf kommen können, bei den meisten PC-Programmen gibt es
die Druckfunktion doch auch in der Menü-Leiste und die POP-UP Menüs ersetzten
bei uns ja einfach die Menüleiste.
Michael
Ansonsten war das doch schon ein kluger Schachzug, ueber die Savebox
vorzugehen !
Versuch das mal bei Win, ueber Speichern zu drucken :)
Es gibt wirklich viele Tricks, die einem das Leben erleichtern :)
> Michael
>
AndreWas