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was sind gestaltwandler (oder so)

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Maik Schmidt

unread,
May 22, 2001, 5:06:48 PM5/22/01
to
yo,

folgendes problem: ich spiele gerade SR über den IRC-chat. lustige
sache ansicht, würde nicht die eine spielerin gerne einen zwerg nehmen,
der eine fuchsgestalt annehmen kann.
sie hat den chara bzw. die beschreibung von jemand anderen erhalten und
ich weis partout nicht, was ich mit dieser aussage anfangen kann,
da im "magic in the shadows" anscheinend keine zeile drüber verloren
wurde....

mfg und wieder da,

Callan
--
Crossover: die Idee, die Story, der Hintergrund

http://schattenauge.home.pages.de

Jan "Naga" Ruffing

unread,
May 22, 2001, 5:51:06 PM5/22/01
to
Hi again!


Ach ja, noch die Attribut-Modifikationen für Fuschs-Gestaltswandler
vergessen:

MENSCHENGESTALT:
Intelligenz +1
Charisma +2
Willenskraft +1

TIERGESTALT:
Intelligenz +1
Charisma +2
Willenskraft +1
Konstitution -2
Stärke -2
Initative +1W6

Ach ja, eine Kombination mit Zwerg ist IMHO nicht möglich, da man dann
in einer Klasse zwei Sachen (Rasse: Gestaltswandler + Zwerg) kaufen
würde. Das wäre so etwas wie Elfen-Troll, oder so...


Tschau
Jan "Naga" Ruffing

Jan "Naga" Ruffing

unread,
May 22, 2001, 5:46:19 PM5/22/01
to
Hi again!

> folgendes problem: ich spiele gerade SR über den IRC-chat.

WO????
Offener Channel wie im 'Chat Gareth', oder geschlossene Abenteuerrunde?

> lustige
> sache ansicht, würde nicht die eine spielerin gerne einen zwerg nehmen,
> der eine fuchsgestalt annehmen kann.
> sie hat den chara bzw. die beschreibung von jemand anderen erhalten und
> ich weis partout nicht, was ich mit dieser aussage anfangen kann,
> da im "magic in the shadows" anscheinend keine zeile drüber verloren
> wurde....

Im 'Shadowrun Kompendium' (S. 36ff)stehen die Regeln für gestaltswandler
drin.
Fuchs-Gestaltswandler sind aber wohl sehr selten, die 'häufigeren'
(alles ist relativ) sind Raubkatzen und Wölfe.

Gestaltwandler legen bei der Charaktererschaffung Rasse auf A, können
zwischen Mensch-/Tiergestalt wechseln, sind Dualwesen, besitzen
Regeneration, werden nicht überall als Metamenschen anerkannt, werden
stark von tierischen Instinkten und Emotionen getrieben,
Silberallergie/Verwundbarkeit, und stoßen Cyberware beim Formwandeln ab.

IMHO sind Gestaltswandler für Spieler-Charaktere ungeeignet, da sie
leicht zu einseiten PG-Chars verkommen können und auch ansonsten
schlecht in viele Gruppen reinpassen.
Verwendung ist (sowieso) vom Spielleiter abhängig.

Tschau
Jan "Naga" Ruffing

Florian Schätz (Irian)

unread,
May 22, 2001, 6:26:25 PM5/22/01
to
> folgendes problem: ich spiele gerade SR über den IRC-chat. lustige
> sache ansicht, würde nicht die eine spielerin gerne einen zwerg nehmen,
> der eine fuchsgestalt annehmen kann.

Zwerg geht ned, es sind nur Mensch-/Tiergestaltwandler bekannt.
Gestaltwandler haben also eine tierische und eine menschliche Form - aber
keine Metamenschliche.

> sie hat den chara bzw. die beschreibung von jemand anderen erhalten und
> ich weis partout nicht, was ich mit dieser aussage anfangen kann,
> da im "magic in the shadows" anscheinend keine zeile drüber verloren
> wurde....

Steht im Kompendium, ned im Magic. Und ihr solltet wissen, dass man
körperliche Attribute für Gestaltwandler doppelt "generieren" muß: Einmal
für die Menschliche Form, das andere Mal für die Tierform, man braucht also
wesentlich mehr Attributspunkte... Gestaltwandler werden eh nach dem
Punktesystem gebaut, zumindest wird das empfohlen.

Irian


Simon Hain

unread,
May 22, 2001, 7:37:09 PM5/22/01
to

> Zwerg geht ned, es sind nur Mensch-/Tiergestaltwandler bekannt.
> Gestaltwandler haben also eine tierische und eine menschliche Form - aber
> keine Metamenschliche.

das würde ich gerne zur diskussion stellen.
ein metamensch wird zu einem solchen weil er, laut shadowrun, bestimmte gene
hat die durch das mananiveau aktiviert wurden. (mal abgesehen von
spikebabies)
wieso sollte ein gestaltwandler also kein metamensch sein?
rein regeltechnisch wird es schwierig, klar, ein troll-magier-gestaltwandler
hat nicht mehr allzuviele punkte (/prioritäten) übrig :-)
(mal so von der wahrscheinlichkeit dass es einen solchen geben könnte
abgesehen)

da die regelbücher nichts darüber aussagen: meisterentscheidung. (grosser
punkt)

> Steht im Kompendium, ned im Magic. Und ihr solltet wissen, dass man
> körperliche Attribute für Gestaltwandler doppelt "generieren" muß: Einmal
> für die Menschliche Form, das andere Mal für die Tierform, man braucht
also
> wesentlich mehr Attributspunkte... Gestaltwandler werden eh nach dem
> Punktesystem gebaut, zumindest wird das empfohlen.

was wiederum ziemlicher schwachsinn ist.
du bastelst dir einen char und modifizierst die werte jeweils für mensch und
für tiergestalt.
da braucht niemand zusätzliche punkte für.

abgesehen davon sind gestaltwandler entweder etwas für sehr gute
rollenspieler oder für munchkins.
ich finde sie extrem schwer zu spielen, es geht eine menge kleidung
verloren, in den ucas ist man nicht als (meta-)mensch anerkannt, man keine
ausrüstung mitschleppen und wenn einem ein verrückter doc cyberware
implantiert hindert einen das auf ewig am gestaltwandeln.
man ist ein dualwesen und kann jederzeit von der astralebene angegriffen
werden.
regeneration ist was feines, aber wenn es saures gibt werden die wunden auch
tödlich, und sobald ein gegner bescheid weiss regnet es silber...
ganz abgesehen davon gibt es eine menge instinkte die stärker sind als bei
einem "norm":
die option "voller angriff" ist schon mit eingebaut.

gruss
simon aka SlowCar


Florian Schätz (Irian)

unread,
May 22, 2001, 8:08:53 PM5/22/01
to
> das würde ich gerne zur diskussion stellen.
> ein metamensch wird zu einem solchen weil er, laut shadowrun, bestimmte
gene
> hat die durch das mananiveau aktiviert wurden. (mal abgesehen von
> spikebabies)

Selbst bei denen gilt das: Das Mananiveau ist an einer bestimmten Stelle
kurzzeitig höher als normal, was dort die Geburt eines Elfen ermöglicht.

> wieso sollte ein gestaltwandler also kein metamensch sein?
> rein regeltechnisch wird es schwierig, klar, ein
troll-magier-gestaltwandler
> hat nicht mehr allzuviele punkte (/prioritäten) übrig :-)
> (mal so von der wahrscheinlichkeit dass es einen solchen geben könnte
> abgesehen)

Nun, sagen wirs so: Gestaltwandler Magier sind schon schwer zu generieren.

Und wieso es so sein sollte? Na, sehr simpel: Gestaltwandler sind TIERE, die
sich in Menschen verwandeln können, NICHT Metamenschen, die sich nebenbei
auch noch in Tiere verwandeln können.

> da die regelbücher nichts darüber aussagen: meisterentscheidung. (grosser
> punkt)

Nö, die Regelbücher sind da recht klar: Menschform, nicht METAMensch. Sehr
simpel.

> > Steht im Kompendium, ned im Magic. Und ihr solltet wissen, dass man
> > körperliche Attribute für Gestaltwandler doppelt "generieren" muß:
Einmal
> > für die Menschliche Form, das andere Mal für die Tierform, man braucht
> also
> > wesentlich mehr Attributspunkte... Gestaltwandler werden eh nach dem
> > Punktesystem gebaut, zumindest wird das empfohlen.
>
> was wiederum ziemlicher schwachsinn ist.
> du bastelst dir einen char und modifizierst die werte jeweils für mensch
und
> für tiergestalt.
> da braucht niemand zusätzliche punkte für.

Nope. Du bastelst dir einen Char. Verteilst Punkte auf Menschenattribute,
verteilst Punkte auf Tierattribute und dann gibts zusätzliche Punkte.
Effektiv muß man doppelt so viele Punkte für körperliche Attribute ausgeben.

> abgesehen davon sind gestaltwandler entweder etwas für sehr gute
> rollenspieler oder für munchkins.

Nö, für letztere eigentlich ned, da Magier-Gestaltwandler sauschlecht sind,
sowohl attributs- als auch Fertigkeitentechnisch.

> ich finde sie extrem schwer zu spielen, es geht eine menge kleidung
> verloren, in den ucas ist man nicht als (meta-)mensch anerkannt, man keine
> ausrüstung mitschleppen und wenn einem ein verrückter doc cyberware
> implantiert hindert einen das auf ewig am gestaltwandeln.

? Aha, das ist bei dir ne normale Sache? :-) Und nein, es hindert nicht. Sie
wird nur sehr, sehr schmerzhaft ausgestoßen. Nur bestimmte Cyberwaresysteme
binden einen Gestaltwandler...

> man ist ein dualwesen und kann jederzeit von der astralebene angegriffen
> werden.

Dafür siehst du die astrale Ebene perfekt und hast keine Nachteile, wenn du
astral schaust.

> regeneration ist was feines, aber wenn es saures gibt werden die wunden
auch
> tödlich, und sobald ein gegner bescheid weiss regnet es silber...

Genau, Silbermuni wächst ja auf Bäumen :-)

> ganz abgesehen davon gibt es eine menge instinkte die stärker sind als bei
> einem "norm":

Man ist ein TIER. Man ist NICHT ein Norm, der sich auch mal in ein Tier
verwandelt, man ist in erster Linie ein TIER. (siehe Regelbuch, explizit).
Du hast ja den wichtigsten Nachteil geflisstentlich übersehen: Bestial
Nature ("Tierhaftigkeit" oder so), du bist ein Tier und denkst teilweise
auch entsprechend.

> die option "voller angriff" ist schon mit eingebaut.

Tiere sind Idioten?

Das wichtige ist, dass Gestaltwandler Tiere sind und als solche eigentlich
nie nen Grund haben, Shadowrunner zu werden. Mir fallen ein paar Methoden
ein, einen Gestaltwandler schön einzubauen, aber nen Gestaltwandler, der mal
so von nem Schieber Jobs animmt? Igit.

Irian


VOID

unread,
May 22, 2001, 9:05:11 PM5/22/01
to
Simon Hain wrote:

> wieso sollte ein gestaltwandler also kein metamensch sein?

Ganz einfach:
Gestaltwandler sind keine Menschen die sich in Tiere ver-
wandeln, sondern Tiere die sich in Menschen verwandeln.
Warum verwandeln sie sich nicht auch in Metas? Weil
Metas seltener und spezialisierter sind und die Fähigkeit
des Gestaltwandels mehr eine Anpassung an die mensch-
liche Gesellschaft ist. Genausogut könnte man fragen
warum es keine Metahunde mit Hauern und Hörnern, oder
vegetarische Elfenkatzen, Höhlen-Landzwergwale, oder
Ghulhamster.

> abgesehen davon sind gestaltwandler entweder etwas für sehr gute
> rollenspieler oder für munchkins.
> ich finde sie extrem schwer zu spielen, es geht eine menge kleidung
> verloren, in den ucas ist man nicht als (meta-)mensch anerkannt, man keine
> ausrüstung mitschleppen und wenn einem ein verrückter doc cyberware
> implantiert hindert einen das auf ewig am gestaltwandeln.
> man ist ein dualwesen und kann jederzeit von der astralebene angegriffen
> werden.
> regeneration ist was feines, aber wenn es saures gibt werden die wunden auch
> tödlich, und sobald ein gegner bescheid weiss regnet es silber...
> ganz abgesehen davon gibt es eine menge instinkte die stärker sind als bei
> einem "norm":
> die option "voller angriff" ist schon mit eingebaut.

Eine Sammlung von Dingen die ich in ihrer teils erdrückenden
Klisheehaftigkeit ganz und garnicht zustimmen kann. IMO absoluter
Unsinn und zwar fast von Anfang bis Ende.

> gruss
> simon aka SlowCar

MfG,
VOID


VOID

unread,
May 22, 2001, 9:13:36 PM5/22/01
to
"Florian Schätz (Irian)" wrote:

> Tiere sind Idioten?
>
> Das wichtige ist, dass Gestaltwandler Tiere sind und als solche eigentlich
> nie nen Grund haben, Shadowrunner zu werden. Mir fallen ein paar Methoden
> ein, einen Gestaltwandler schön einzubauen, aber nen Gestaltwandler, der mal
> so von nem Schieber Jobs animmt? Igit.

Warum auch. Sozumi zum Beispiel _IST_ Schieberin.
Ist doch klasse. Fett und faul im heimischen Fuchsbau hocken,
die Brut pflegen und nebenbei lässt man andere Leute, die
Börse, Banken und Laufburschen für einen Jagen. Die Markt-
wirtschaftliche Beute wird dann zum Ausbau der urbanen
Luxusapartmentwohnhöhle genutzt. So eine Vorstadt-Gossen-
Füchsin ist ja auch nicht dämlich. Schon garnicht wenn sie sich
einmal quer die Konzernleiter hoch und runtergebissen hat.
Die Konzern- und Schattenwelt ist wie geschaffen für einen
hungrigen kleinen Fuchs der ein starkes Bedürfniss hat in
heimischer Sicherheit zu brüten und über ein grosses Revier
zu herrschen. Sozumis Jagdrevier sind die Schatten und sie
lässt sich als faules und gerissenes Weibchen gerne von
anderen mit Beute beliefern. Indem sie dafür sorgt das die
anderen jagen können jagd sie selbst auf eine abstrakte
Art die vielleicht nus sie als Fuchs versteht. Ausserdem sind
Menschen schlieslich auch nur Beute und müssen sich schon
arg anstrengen wenn sie Jäger werden möchten, denn einer
schlauen Kyuubi-Füchsin ist das menschliche Herdenvieh nicht
gewachsen. Arbeit?*Grummel* Geld? *Schnurr*
Wer wühlt schon gern in Mülltonnen wenn es Supermärkte
und Feinkostläden gibt?

> Irian

MfG,
VOID

Simon Hain

unread,
May 23, 2001, 5:24:04 AM5/23/01
to
> Nö, die Regelbücher sind da recht klar: Menschform, nicht METAMensch. Sehr
> simpel.

tatsache ist doch dass in den regelbüchern sehr oft von mensch an sich
gesprochen wird. gemeint ist aber eben der METAmensch.
will mich ja nicht streiten, aber ich sehe keinen grund wieso sich ein
gestaltwandler nicht auch in einen meta verwandeln kann.

> Nope. Du bastelst dir einen Char. Verteilst Punkte auf Menschenattribute,
> verteilst Punkte auf Tierattribute und dann gibts zusätzliche Punkte.
> Effektiv muß man doppelt so viele Punkte für körperliche Attribute
ausgeben.

sorry, könntest du das mal zitieren?


> > abgesehen davon sind gestaltwandler entweder etwas für sehr gute
> > rollenspieler oder für munchkins.

> Nö, für letztere eigentlich ned, da Magier-Gestaltwandler sauschlecht
sind,
> sowohl attributs- als auch Fertigkeitentechnisch.

hmm, einen magier-gestaltwandler fände ich eben von der tierhaftigkeit eh
unrealistisch, ein schamane vielleicht, ein ki-adept: wieso nicht.
natrülich wird es schwer zu überleben, aber wenn die ersten karmas geflossen
sind wird ein gestaltwandler sehr mächtig.
insbesondere wiedersprechen sich ki-kräfte nicht mit den natürlichen so dass
die initiative ganz gut hochgeht.

> ? Aha, das ist bei dir ne normale Sache? :-) Und nein, es hindert nicht.
Sie
> wird nur sehr, sehr schmerzhaft ausgestoßen. Nur bestimmte
Cyberwaresysteme
> binden einen Gestaltwandler...

wo steht das?
eine datenbuchse mag ja nix grosses sein, aber sie ist mit dem gehirn
verbunden. ob die so rauswächst?
(schliesslich sind gehirn und wirbelsäule von der regeneration
ausgeschlossen, oder?)


> > man ist ein dualwesen und kann jederzeit von der astralebene angegriffen
> > werden.

> Dafür siehst du die astrale Ebene perfekt und hast keine Nachteile, wenn
du
> astral schaust.

naja, ich halte es eher für einen nachteil ein dualwesen zu sein.
ein magier lässt seinen körper an einem sicheren ort zurück und geht auf
astralreise.
ein dualwesen ist vielleicht in einen kampf an zwei fronten. wenn ein
wandler astral angegriffen wird kann er sich weltlich nicht mehr effektiv
verteidigen.
und durch die wand hinter dem geist her wird ihm auch schwerfallen. (obwohl
er es vielleicht versucht...)

> > regeneration ist was feines, aber wenn es saures gibt werden die wunden
> auch
> > tödlich, und sobald ein gegner bescheid weiss regnet es silber...

> Genau, Silbermuni wächst ja auf Bäumen :-)

nö, aber silbermun ist nun echt nicht schwer herzustellen.
bei ersten mal waren sie überrascht, beim zweiten mal vorbereitet.
st ja nicht so dass alle gegner direkt umgebracht werden.

> Man ist ein TIER. Man ist NICHT ein Norm, der sich auch mal in ein Tier
> verwandelt, man ist in erster Linie ein TIER. (siehe Regelbuch, explizit).
> Du hast ja den wichtigsten Nachteil geflisstentlich übersehen: Bestial
> Nature ("Tierhaftigkeit" oder so), du bist ein Tier und denkst teilweise
> auch entsprechend.

da hab ich nix übersehen, ich hab mich nur anders ausgedrückt.
die romane um striper lassen die sache nicht ganz so hart erscheinen.

> > die option "voller angriff" ist schon mit eingebaut.
> Tiere sind Idioten?

nö. aber tiere im kampf halten nicht viel von rafinesse.
und ein tiger ist nun mal kein gruppenkämpfer und wird einen hinterhalt
vielleicht gar nicht bemerken oder einfach ignorieren.


>
> Das wichtige ist, dass Gestaltwandler Tiere sind und als solche eigentlich
> nie nen Grund haben, Shadowrunner zu werden.

das ist allerdings richtig.
aber da gestaltwandler eh nicht so häufig sind fällt einem bestimmt ein
grund ein, möge er auch unwahrscheinlich sein.
critterjäger die die kinder gefangen nehmen wie bei striper sind ein gutes
beispiel.
und wenn ein wandler der natur den rücken gekehrt hat übernimmt er im sprawl
ein neues jagdrevier.

als killer oder kämpfer für gerechtigkeit kann ich mir einen wandler wohl
vorstellen, als teamfähiges mitglied einer nur auf geld ausgerichteten
söldnertruppe nicht.

> Mir fallen ein paar Methoden
> ein, einen Gestaltwandler schön einzubauen, aber nen Gestaltwandler, der
mal
> so von nem Schieber Jobs animmt? Igit.

ja, da hst du recht.
und dieser bescheuerte möchtegerncop bei smedman ist nicht das was ein
wandler bei sr darstellt.
striper schon eher. (imho)

> Irian

gruss
simon aka SlowCar


Simon Hain

unread,
May 23, 2001, 5:30:55 AM5/23/01
to

"VOID" <Bloo...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B0B0CC7...@gmx.de...

> Simon Hain wrote:
>
> > wieso sollte ein gestaltwandler also kein metamensch sein?
>
> Ganz einfach:
> Gestaltwandler sind keine Menschen die sich in Tiere ver-
> wandeln, sondern Tiere die sich in Menschen verwandeln.
> Warum verwandeln sie sich nicht auch in Metas? Weil
> Metas seltener und spezialisierter sind und die Fähigkeit
> des Gestaltwandels mehr eine Anpassung an die mensch-
> liche Gesellschaft ist. Genausogut könnte man fragen
> warum es keine Metahunde mit Hauern und Hörnern, oder
> vegetarische Elfenkatzen, Höhlen-Landzwergwale, oder
> Ghulhamster.

hmm, es gab auch zeiten wo metamenschen ganz normal waren.
(mananiveautheorie)
trotzdem leuchtet die argumentation ein.

> Eine Sammlung von Dingen die ich in ihrer teils erdrückenden
> Klisheehaftigkeit ganz und garnicht zustimmen kann. IMO absoluter
> Unsinn und zwar fast von Anfang bis Ende.

ohh, viielen dank für dieses begründete statement!

gs
simon aka SlowCar


Alexander Reissberg

unread,
May 23, 2001, 5:39:42 AM5/23/01
to
> > Nö, für letztere eigentlich ned, da Magier-Gestaltwandler sauschlecht
> > sind, sowohl attributs- als auch Fertigkeitentechnisch.
>
> hmm, einen magier-gestaltwandler fände ich eben von der tierhaftigkeit eh
> unrealistisch, ein schamane vielleicht, ein ki-adept: wieso nicht.
> natrülich wird es schwer zu überleben, aber wenn die ersten karmas geflossen
> sind wird ein gestaltwandler sehr mächtig.

Hehe, witzigerwiese bin ich das gestern mit einem Kumpel durchgegangen, der
sich das aktuelle Kompendium geholt hat. Nehmen wir mal den Magier(oder
Schamane)-Gestaltwandler. Am besten Fuchs, wenn man es maxen will.
Um die fetten Vorteile von Fuchs auszunutzen, setzt man die geistigen Attribute
auf 6, also schon mal 36 Punkte weg. Magier macht 20, Gestaltwandler auch 25,
also sind wir bei 81 Punkten. Und da haben wir weder körperliche Attribute noch
Fertigkeiten. Setzen wir jetzt alle körperlichen Attribute auf 2 (okay, Fuchs
bekommt Mali in Tiergestalt, also wird das schon nichts, also sagen wir:
Mensch: 2,2,2, Tier: 4,2,4, damit effektiv 2,2,2. Kostenpunkt: 32 Punkte. Sind
wir bei ... 113 Punkten.
Geld würde ich bei Gestaltwandlern eh weglassen, da 5k das Max darstellt. Also
7 ganze Punkte für Fertigkeiten und Connections.

Der Mann/Tier/Fuchs ist schlecht.
Klar muß man die geistigen Attribute nicht auf 6 setzen, aber sehr viele
magische Chars die ich kenne (nein, nicht spiele) sind so aufgebaut. Setzt man
diese runter könnte man die körperlichen (menschlichen) Attribute wenigstens
auf ein gesundes Niveau bringen, aber damit spart man auch keine Punkte.

Alles in allem bleiben einfach keine Fertigkeiten über. Ein weltlicher
Gestaltwandler geht noch, weil der Weltliche ansonsten Geld recht hoch setzen
wird, aber magische Gestaltwandler sind einfach schlecht. Und sie würden recht
lange brauchen, um auf das Startniveau eines Menschen zu kommen.

> insbesondere wiedersprechen sich ki-kräfte nicht mit den natürlichen so dass
> die initiative ganz gut hochgeht.

So weit ich weiß funktionieren Ki-Kräfte nur in Menschengestalt (frag mich
nicht wieso). Also keine +6W6-Monster-Tigergestaltwandler.

> > > man ist ein dualwesen und kann jederzeit von der astralebene angegriffen
> > > werden.
>
> > Dafür siehst du die astrale Ebene perfekt und hast keine Nachteile, wenn
> > du astral schaust.
>
> naja, ich halte es eher für einen nachteil ein dualwesen zu sein.
> ein magier lässt seinen körper an einem sicheren ort zurück und geht auf
> astralreise.
> ein dualwesen ist vielleicht in einen kampf an zwei fronten. wenn ein
> wandler astral angegriffen wird kann er sich weltlich nicht mehr effektiv
> verteidigen.
> und durch die wand hinter dem geist her wird ihm auch schwerfallen. (obwohl
> er es vielleicht versucht...)

Er kann sich weltlich genau so effektiv verteidigen wie astral. Auch
gleichzeitig. Für ihn ist das keine zweite Sicht. Er sieht um alles eine Aura
herum und sieht astrale Entiitäten ganz normal in seiner weltlichen Sicht mit
drin. Er muß es auch nicht umschalten. Der Troll sieht ja auch IR gleichzeitig
mit normalem sichtbaren Licht. Es sieht für ihn so aus wie für dich wenn ein
Gegner mehr da ist.
So gesehen ein Vorteil.
Den Nachteil sehe ich in anderen Punkten, wie z.B. Hütern und besonders
Fahrstühlen.

Mana Burn

--
Take a jet plane my way lately
Cause now you are mine, you are mine
This airplane's going my way
Cause now you're bound and tied

Bound & Tied, Creed

Mana Burn's Place for Shadowrunners
http://www.geocities.com/TimesSquare/7874/

Simon Hain

unread,
May 23, 2001, 6:06:15 AM5/23/01
to
> So weit ich weiß funktionieren Ki-Kräfte nur in Menschengestalt (frag mich
> nicht wieso). Also keine +6W6-Monster-Tigergestaltwandler.

wo steht das?
ich sehe ein dass es ein ungleichgewicht bringen würde, aber von der logik
her sollte es nicht so sein.
wenn es also keine regle dagegen gibt: bitte.

> Er kann sich weltlich genau so effektiv verteidigen wie astral. Auch
> gleichzeitig. Für ihn ist das keine zweite Sicht. Er sieht um alles eine
Aura
> herum und sieht astrale Entiitäten ganz normal in seiner weltlichen Sicht
mit
> drin. Er muß es auch nicht umschalten. Der Troll sieht ja auch IR
gleichzeitig
> mit normalem sichtbaren Licht. Es sieht für ihn so aus wie für dich wenn
ein
> Gegner mehr da ist.

ja, da hast du recht.

> Den Nachteil sehe ich in anderen Punkten, wie z.B. Hütern und besonders
> Fahrstühlen.

autsch, in einem fahrstuhl durch eine manabarriere...
oder nehmen wir ein motorad...

gruss
simon aka SlowCar


Alexander Reissberg

unread,
May 23, 2001, 6:20:56 AM5/23/01
to
> > So weit ich weiß funktionieren Ki-Kräfte nur in Menschengestalt (frag mich
> > nicht wieso). Also keine +6W6-Monster-Tigergestaltwandler.
>
> wo steht das?
> ich sehe ein dass es ein ungleichgewicht bringen würde, aber von der logik
> her sollte es nicht so sein.
> wenn es also keine regle dagegen gibt: bitte.

Ich sauge es mir nicht aus den Fingern. Wenn es keine Regel dagegen geben
würde, dann würde ich es auch nicht schreiben. Zumindest nicht so wie ich es
tat.
Also ich persönlich habe dieses Buch nicht, allerdings habe ich diesen Punkt
gestern mit einem Freund von mir durchgesprochen. Wir kamen auch auf diesen
speziellen Punkt zu sprechen. Und er meinte, in dem Buch steht, das die
Ki-Kräfte nur in Menschengestalt funktionieren. Ich traue es ihm durchaus zu,
sich so ein recht wichtiges Detail zu merken, zumal er das Buch noch nicht
lange hat (und es damit unwahrscheinlich ist, das er es vergessen hat).
Weiterhin hat mich persönlich dieser Punkt auch verwundert und deshalb haben
wir es besprochen. Nicht von Seiten der Regel, sondern von Seiten der Logik.
Denn der Gestaltwandler ist ein Tier. Das Tier ist seine "wahre" Gestalt. Ich
könnte es verstehen, wenn er _nur_ in Tiergestalt Ki-Kräfte hat, da es seine
wahre Gestalt ist und er seine Magie damit nicht für die Aufrechterhaltung der
Menschengestalt "blockieren" muß, aber dem scheint nicht so zu sein.
Es ist ein reines Spielbalanceproblem.

> > Den Nachteil sehe ich in anderen Punkten, wie z.B. Hütern und besonders
> > Fahrstühlen.
> autsch, in einem fahrstuhl durch eine manabarriere...
> oder nehmen wir ein motorad...

Manabarriere wird selten in einem Fahrstuhl sein, weil damit niemand mehr
hindurch kommt. Es geht ja auf "Leben" Astralbarriere wäre möglich, aber dazu
genügt ein Hüter.
Und Hüter in Fahrstühlen ist nach MitS sehr böse. Eventuell kann man sich
(unfreiwillig) durchquetschen, aber afaik mußte man selbst dann gegen (doppelte
Kraftstufe des Hüters)T Betäubung würfeln. Naja, 12T ist recht übel. Und geht
man k.o. darf man auch noch auf Magieverlust (so vorhanden) würfeln. Böse, sehr
böse. Wenn man das noch mit einem Masking-Ward kombiniert hat der Wandler IMO
keine Chance. Ein Geist übrigens auch nicht, aber der kann wenigstens noch in
den Astralraum wechseln.

Alexander Reissberg

unread,
May 23, 2001, 6:42:00 AM5/23/01
to
> > > Den Nachteil sehe ich in anderen Punkten, wie z.B. Hütern und besonders
> > > Fahrstühlen.
> > autsch, in einem fahrstuhl durch eine manabarriere...
> > oder nehmen wir ein motorad...
>
> Manabarriere wird selten in einem Fahrstuhl sein, weil damit niemand mehr
> hindurch kommt. Es geht ja auf "Leben" Astralbarriere wäre möglich, aber dazu
> genügt ein Hüter.
> Und Hüter in Fahrstühlen ist nach MitS sehr böse. Eventuell kann man sich
> (unfreiwillig) durchquetschen, aber afaik mußte man selbst dann gegen (doppelte
> Kraftstufe des Hüters)T Betäubung würfeln. Naja, 12T ist recht übel. Und geht
> man k.o. darf man auch noch auf Magieverlust (so vorhanden) würfeln. Böse, sehr
> böse. Wenn man das noch mit einem Masking-Ward kombiniert hat der Wandler IMO
> keine Chance. Ein Geist übrigens auch nicht, aber der kann wenigstens noch in
> den Astralraum wechseln.

Also ich war gerade nochmal am Auto und habe nachgesehen (es hat auch Vorteile
wenn man zu faul ist, seine Quellenbücher aus dem Kofferraum zu räumen)
Ein dualer Char macht einen Charismatest gegen einen Mindestwurf gleich der Kraft
des Hüters/Barriere. Hat der Char wenigstens eine Anzahl Erfolge gleich der halben
Kraftstufe (abgerundet) dann geht er einfach so durch. Hat er diese nicht, aber
wenigstens einen Erfolg, dann ist er gezwungen, entweder die astrale Wahrnehmung
aufzugeben oder zu projezieren. Hat er keinen Erfolg, ist er disrupted
(Magieverlust-Check)
Ein Gestaltwandler, der nicht projezieren kann (Ki-Ads, Aspected und "Weltliche")
wird durch die Barriere gezwungen und darf dann gegen (Stufe*2)T-Betäubung
würfeln. Knocked es ihn aus, darf auch er Magieverlust würfeln. Wohl nur im Falle
des Ki-Ads oder Aspected

Ergebnis:
Gestaltwandler-Vollmagier haben noch eine Chance (haben meist auch gutes Charisma)

Gestaltwandler-Ki-Ads oder Aspected sollten die Treppe nehmen. Ansonsten fallen
sie IMO regelmäßig im Fahrstuhl um und dürfen auf Magieverlust würfeln.
Gestaltwandler-Weltliche fallen einfach nur regelmäßig im Fahrstuhl um.

Oh, regelmäßig ist vielleicht übertrieben, denn es wird nicht überall Hüter in
Fahrstühlen geben, obwohl ich dies für sinnvoll erachte.

Einfach so durchzuflutschen halte ich für selten, denn mit Charisma z.B. 3 Erfolge
gegen 6 bei einer 6er Barriere ... schwer

Sven Ecke

unread,
May 23, 2001, 6:47:02 AM5/23/01
to
Hallo

> folgendes problem: ich spiele gerade SR über den IRC-chat. lustige
> sache ansicht, würde nicht die eine spielerin gerne einen zwerg nehmen,
> der eine fuchsgestalt annehmen kann.
> sie hat den chara bzw. die beschreibung von jemand anderen erhalten und
> ich weis partout nicht, was ich mit dieser aussage anfangen kann,
> da im "magic in the shadows" anscheinend keine zeile drüber verloren
> wurde....

Die Regeln stehen in SR Companion, was jetzt auch auf Deutsch kommt.
Grundsätzlich gelten nur diese Regeln für Gestaltwandler, man kann also
keine Boni für Zwerge schinden, wie das mit dem Laufmultiplikator
aussieht weiß ich net. Grundsätzlich kann sich ein Gestaltwandler TIER
in eine feste (meta)menschliche Form verwandeln, egal welcher Metatyp,
das kann sich jedoch im nachhinein nicht mehr ändern.

Gruß Sven O;////;~

VOID

unread,
May 23, 2001, 9:34:56 AM5/23/01
to
Simon Hain wrote:

> > Eine Sammlung von Dingen die ich in ihrer teils erdrückenden
> > Klisheehaftigkeit ganz und garnicht zustimmen kann. IMO absoluter
> > Unsinn und zwar fast von Anfang bis Ende.
>
> ohh, viielen dank für dieses begründete statement!

Wenn der Wunsch besteht gehe ich gerne näher drauf ein.
Hatte nur gestern keine Zeit und Lust.

> gs

Maik Schmidt

unread,
May 23, 2001, 9:48:03 AM5/23/01
to
Jan \"Naga\" Ruffing wrote:
> > folgendes problem: ich spiele gerade SR über den IRC-chat.
>
> WO????
> Offener Channel wie im 'Chat Gareth', oder geschlossene Abenteuerrunde?

ich SL'e.... zwei mitspieler im moment, nr.3 hat irgendwie keine zeit
^^;
ich selbst bin im irc-net in #daani zu finden, gespielt wird in
#sr_seattle...

> > lustige
> > sache ansicht, würde nicht die eine spielerin gerne einen zwerg nehmen,
> > der eine fuchsgestalt annehmen kann.
> > sie hat den chara bzw. die beschreibung von jemand anderen erhalten und
> > ich weis partout nicht, was ich mit dieser aussage anfangen kann,
> > da im "magic in the shadows" anscheinend keine zeile drüber verloren
> > wurde....

> Im 'Shadowrun Kompendium' (S. 36ff)stehen die Regeln für gestaltswandler
> drin.
> Fuchs-Gestaltswandler sind aber wohl sehr selten, die 'häufigeren'
> (alles ist relativ) sind Raubkatzen und Wölfe.

hmmmz. das ding habe ich natürlich schon mal nicht.

(schnippel)



> IMHO sind Gestaltswandler für Spieler-Charaktere ungeeignet, da sie
> leicht zu einseiten PG-Chars verkommen können und auch ansonsten
> schlecht in viele Gruppen reinpassen.

sehe ich nach den ausführungen auch so...

> Verwendung ist (sowieso) vom Spielleiter abhängig.

naja, ich will ungern... aber wenn die sonst nicht mitmachen will? ^^;

mfg und thnx,

Callan
--
Shadowrun: Pai-Tschin Yeng´s Host UCAS-SEATAC-#555-3059

Jan "Naga" Ruffing

unread,
May 23, 2001, 10:35:04 AM5/23/01
to
Hi again"

> ich SL'e.... zwei mitspieler im moment, nr.3 hat irgendwie keine zeit
> ^^;
> ich selbst bin im irc-net in #daani zu finden, gespielt wird in
> #sr_seattle...

Werd' mal da voerbeischneien...



> > Im 'Shadowrun Kompendium' (S. 36ff)stehen die Regeln für gestaltswandler
> > drin.
> > Fuchs-Gestaltswandler sind aber wohl sehr selten, die 'häufigeren'
> > (alles ist relativ) sind Raubkatzen und Wölfe.
>
> hmmmz. das ding habe ich natürlich schon mal nicht.

Naja, es ist nicht wirklich notwendig, aber teilweise lohnt es sich
doch, z.B. wegen den Regeln zu Feinen und Connections, alternativen
Kampagnen und auch den selteneren Meta-Varianten.



> naja, ich will ungern... aber wenn die sonst nicht mitmachen will? ^^;

IMHO einfach jemand anderes finden.
Spieler auf der Suche nach einem Online-Run gibt es meiner Erfahrung
nach mehr als genug.

Auch wenn der Meister generell den Run auf die Spielercharaktere
anpassen sollte, so gibt es auch dafür eine Grenze. Letztendlich sollte
(und kann auch gar nicht) dem SL ein Char aufgezwungen werden.
Manche Charaktere sind einfach unspielbar, basta.

Bei manchen fängt das schon bei Deckern oder Magiern an, andere haben
was gegen kaltblütige Mordmaschinen, wieder andere erlauben alles bis zu
vercyberten-Gestaltswandler-Magiern.
Die Standards einer Gruppe werden vom SL gesetzt (natürlich am besten in
Absprache mit der Gruppe). Allerdings sollten sich die Spieler innerhalb
dieser standards möglichst frei bewegen können...

Tschau
Jan "Naga" Ruffing

Maik Schmidt

unread,
May 23, 2001, 3:13:24 PM5/23/01
to
Jan \"Naga\" Ruffing wrote:
> > ich SL'e.... zwei mitspieler im moment, nr.3 hat irgendwie keine zeit
> > ^^;
> > ich selbst bin im irc-net in #daani zu finden, gespielt wird in
> > #sr_seattle...
>
> Werd' mal da voerbeischneien...

schau sicherheitshalber erste in #daani vorbei, im notfall nachfragen!
ähhhh. IRC-Net, versteht sich



> > > Im 'Shadowrun Kompendium' (S. 36ff)stehen die Regeln für gestaltswandler
> > > drin.
> > > Fuchs-Gestaltswandler sind aber wohl sehr selten, die 'häufigeren'
> > > (alles ist relativ) sind Raubkatzen und Wölfe.
> >
> > hmmmz. das ding habe ich natürlich schon mal nicht.
>
> Naja, es ist nicht wirklich notwendig, aber teilweise lohnt es sich
> doch, z.B. wegen den Regeln zu Feinen und Connections,

braucht man die denn? sowas sollte man mit ein wenig gesunden
menschenverstand auch hinkriegen ^^;

> alternativen Kampagnen

da mache ich eh' meine eigene, die total quer zum rest liegt...

> und auch den selteneren Meta-Varianten.

hmmmz? was gibt´s denn da noch alles? ... /me hat das gefühl, zulange
off
gewesen zu sein



> > naja, ich will ungern... aber wenn die sonst nicht mitmachen will? ^^;
>
> IMHO einfach jemand anderes finden.
> Spieler auf der Suche nach einem Online-Run gibt es meiner Erfahrung
> nach mehr als genug.

*g* die dürften probleme mit meinem zeiten kriegen. täglich, sobald die
beiden leute verfügbar sind *g*



> Auch wenn der Meister generell den Run auf die Spielercharaktere
> anpassen sollte, so gibt es auch dafür eine Grenze. Letztendlich sollte
> (und kann auch gar nicht) dem SL ein Char aufgezwungen werden.
> Manche Charaktere sind einfach unspielbar, basta.

naja, habe jetzt im endeffekt 'n low-ganger und 'ne ex von lonestar...
zumindest soweit sie wissen.



> Bei manchen fängt das schon bei Deckern oder Magiern an, andere haben
> was gegen kaltblütige Mordmaschinen, wieder andere erlauben alles bis zu
> vercyberten-Gestaltswandler-Magiern.

decker spiele ich nur ungern. magier kann man ja noch integrieren, aber
für die matrix muß man sich ja wirklich langsam zweiteilen...

> Die Standards einer Gruppe werden vom SL gesetzt (natürlich am besten in
> Absprache mit der Gruppe). Allerdings sollten sich die Spieler innerhalb
> dieser standards möglichst frei bewegen können...

hmmmz. mal schauen. eventuell lasse ich das mit dem gestaltwandeln noch
als latente adeptenfertigkeit durchgehen? *grübel*

Florian Schätz (Irian)

unread,
May 23, 2001, 4:21:09 PM5/23/01
to
> > Nö, die Regelbücher sind da recht klar: Menschform, nicht METAMensch.
Sehr
> > simpel.
>
> tatsache ist doch dass in den regelbüchern sehr oft von mensch an sich
> gesprochen wird. gemeint ist aber eben der METAmensch.
> will mich ja nicht streiten, aber ich sehe keinen grund wieso sich ein
> gestaltwandler nicht auch in einen meta verwandeln kann.

Nö, meist ist das schon vollkommen richtig. Und der Grund ist simpel: Ein
Gestaltwandler ist ein Tier, dass menschliche Form annehmen kann. Nicht, ein
Metamensch, der zufällig auch Tierform hat.

> > Nope. Du bastelst dir einen Char. Verteilst Punkte auf
Menschenattribute,
> > verteilst Punkte auf Tierattribute und dann gibts zusätzliche Punkte.
> > Effektiv muß man doppelt so viele Punkte für körperliche Attribute
> ausgeben.
>
> sorry, könntest du das mal zitieren?

Klar, *seufz*, hab ja nix besseres zu tun:

engl. Companion 3.0, S 35:

[..] During Character creation, points must bei assigned separately to hum
form physical Attributes and animal form physical Attributes. One assigned,
the resprective racial Attribute modifiers are applied, [..]

> hmm, einen magier-gestaltwandler fände ich eben von der tierhaftigkeit eh
> unrealistisch, ein schamane vielleicht, ein ki-adept: wieso nicht.
> natrülich wird es schwer zu überleben, aber wenn die ersten karmas
geflossen
> sind wird ein gestaltwandler sehr mächtig.
> insbesondere wiedersprechen sich ki-kräfte nicht mit den natürlichen so
dass
> die initiative ganz gut hochgeht.

Eben doch. S. 35, mal wieder:

"In Animal form a shapechanger cannot use his or her adept powers." Also,
keine gesteigerten Reaktionen, etc.etc. Man kriegt vielleicht +1 oder +2 auf
irgendein Attribut in Menschform, aber dadurch, dass man viel weniger Punkte
hat, da man Attribute doppelt zahlt, gleicht sich das mehr als aus.

> wo steht das?
> eine datenbuchse mag ja nix grosses sein, aber sie ist mit dem gehirn
> verbunden. ob die so rauswächst?

Mal wieder S. 35:

´[..] that un-named governments have found a way to restrict ciminal
Shapeshifters to their human forms bei implantating cyberware into their
human bodies in especially damaging ways.

Klingt ned nach ner Otto-Normal Datenbuchse, oder? Das wächst raus. Nur wenn
z.B. das Cyberwareteil beim rauswachsen das Gehirn mitnimmt, vielleicht (so
ne Art Schale)...

> (schliesslich sind gehirn und wirbelsäule von der regeneration
> ausgeschlossen, oder?)

Nö. Da ist nur die Chance größer, dass es tödlich bleibt (bei 1 oder 2,
statt nur bei 1 auf 1W6 bei tödlichem Treffer).

> naja, ich halte es eher für einen nachteil ein dualwesen zu sein.

Ist es, aber kein SO heftiger, imho.

> ein magier lässt seinen körper an einem sicheren ort zurück und geht auf
> astralreise.
> ein dualwesen ist vielleicht in einen kampf an zwei fronten. wenn ein
> wandler astral angegriffen wird kann er sich weltlich nicht mehr effektiv
> verteidigen.

Wenn ein Magier, seine Foki oder Zauber astral angegriffen werden, hat er
auch nen Nachteil. Na und?

> und durch die wand hinter dem geist her wird ihm auch schwerfallen.
(obwohl
> er es vielleicht versucht...)

Nö, wieso sollte er? Er ist nicht blöd, sondern kennt BEIDE Ebenen so gut
wie ein Mensch nur eine. Ihm ist sowas klar.

> > > regeneration ist was feines, aber wenn es saures gibt werden die
wunden
> > auch
> > > tödlich, und sobald ein gegner bescheid weiss regnet es silber...
>
> > Genau, Silbermuni wächst ja auf Bäumen :-)
>
> nö, aber silbermun ist nun echt nicht schwer herzustellen.
> bei ersten mal waren sie überrascht, beim zweiten mal vorbereitet.
> st ja nicht so dass alle gegner direkt umgebracht werden.

Hm, Frage an die Techniker: Wie gut ist Silbermun? Irre ich mich, wenn ich
mal gehört hab, dass die zum schießen ziemlich untauglich ist?

> da hab ich nix übersehen, ich hab mich nur anders ausgedrückt.
> die romane um striper lassen die sache nicht ganz so hart erscheinen.

Gott, das sind ROMANE. Die sind zwar vielleicht storyline von Shadowrun aber
nicht im Detail passend. "Das neunte Leben" ging auch um nen
Gestaltwandler... Nach 2er Regeln. Was sagt uns das? Autoren kennen die
Regeln ned, na und? Tiki war ganz nett, das neunte Leben war Müll.

> nö. aber tiere im kampf halten nicht viel von rafinesse.
> und ein tiger ist nun mal kein gruppenkämpfer und wird einen hinterhalt
> vielleicht gar nicht bemerken oder einfach ignorieren.

Er hat nur sehr viel mehr Möglichkeiten, einen Hinterhalt zu erkennen
(Geruch, etc.). Und ja, die meisten Gestaltwandler sind wohl eher
Einzelgänger.

> das ist allerdings richtig.
> aber da gestaltwandler eh nicht so häufig sind fällt einem bestimmt ein
> grund ein, möge er auch unwahrscheinlich sein.
> critterjäger die die kinder gefangen nehmen wie bei striper sind ein gutes
> beispiel.

Für ein Abenteuer? Ja. Für mehr? Nö.

> und wenn ein wandler der natur den rücken gekehrt hat übernimmt er im
sprawl
> ein neues jagdrevier.

Na ja. Und? Wie kommt man von da auf "Geld"? Sorry, aber so
pseudo-menschliche Gestaltwandler halte ich für ziemlich doof.

> als killer oder kämpfer für gerechtigkeit kann ich mir einen wandler wohl
> vorstellen, als teamfähiges mitglied einer nur auf geld ausgerichteten
> söldnertruppe nicht.

Wieso sollte ein Gestaltwandler für Gerechtigkeit kämpfen wollen??? Tun
Tiere das? Nö.

> ja, da hst du recht.
> und dieser bescheuerte möchtegerncop bei smedman ist nicht das was ein
> wandler bei sr darstellt.

Na ja, er war regelkonform, nach 2er Regeln *Lol*

> striper schon eher. (imho)

Striper war halt mal wieder die "Unbesiegbare".

Irian


Florian Schätz (Irian)

unread,
May 23, 2001, 4:24:06 PM5/23/01
to
> > So weit ich weiß funktionieren Ki-Kräfte nur in Menschengestalt (frag
mich
> > nicht wieso). Also keine +6W6-Monster-Tigergestaltwandler.
>
> wo steht das?

Im Regelbuch.

> ich sehe ein dass es ein ungleichgewicht bringen würde, aber von der logik
> her sollte es nicht so sein.
> wenn es also keine regle dagegen gibt: bitte.

Gibt es. Lies dazu mein anderes Posting, da zitiere ich das auch.

Irian


Christoph Lichtenberger

unread,
May 23, 2001, 5:17:57 PM5/23/01
to
On Wed, 23 May 2001 22:21:09 +0200, "Florian Schätz \(Irian\)"
<Ir...@t-online.de> wrote:
>Hm, Frage an die Techniker: Wie gut ist Silbermun? Irre ich mich, wenn ich
>mal gehört hab, dass die zum schießen ziemlich untauglich ist?

Mh, ich sage mal dazu was mir einfallen würde:

Fragmenting High Power Silver Bullet: Der Bleikern wird gegen einen
Silberkern ersetzt. Ergebnis: Normale StGW Munition mit
fragmentierenden Eigenschaften auf Entfernungen bis rund 100m.

Silver Hollowpoints (ist klar was). Sowohl in einer Highpower als auch
normale Geschosse.

Silbernitratfüllung für Narcojetpfeile (ganz fies gegen Wandler, kann
man nicht rauskriegen).

Alternativ kann natürlich jede Kugel in Schale und Kern Silber
enthalten...

>Er hat nur sehr viel mehr Möglichkeiten, einen Hinterhalt zu erkennen
>(Geruch, etc.). Und ja, die meisten Gestaltwandler sind wohl eher
>Einzelgänger.

Ich würde mir als Meister sehr lange Gedanken machen ehe ich einen
Wandler einsetze. Fragen die ich mir stelle sind:

Ist der Wandler erst gerade auf die menschliche Gesellschaft gestoßen,
ist er vielleicht schon lange mit der menschlichen Gesellschaft in
Kontakt ? Wie schauen seine Instinkte aus, entarten sie vielleicht in
einer menschlichen Gesellschaft, durchschaut er eine menschliche
Gesellschaft und kann sie nutzen um seine Bedürfnisse zu befriedigen -
oder geht er elend zugrunde weil die Gesellschaft zu fremd für ihn
ist. Usw..

>Für ein Abenteuer? Ja. Für mehr? Nö.

Eine hübsche junge Fuchsgestalltenwandlerin kann, sagen wir mal, recht
motivierend wirken.... nur weis ich nicht was "mehr" bei dir ist...

>Na ja. Und? Wie kommt man von da auf "Geld"? Sorry, aber so
>pseudo-menschliche Gestaltwandler halte ich für ziemlich doof.

Sie können völlig entarten. Das ist ein interessanter Punkt. Was
passiert mit einem Raubtier welches in der menschlichen Gesellschaft
lebt und seinen Instinkten folgt, jedoch sehr intelligent ist und für
die Menschen mit ihrer (aus Tiersicht) sehr instinktfremden und
verlogenen Gesellschaft nur Verachtung über hat.

>Wieso sollte ein Gestaltwandler für Gerechtigkeit kämpfen wollen??? Tun
>Tiere das? Nö.

Dickes Ack. Ausnahmen sehe ich dort wo ein Wandler lange Kontakt mit
Menschen hatte und eine andere Sichtweise der Dinge erworben hat.

>Striper war halt mal wieder die "Unbesiegbare".

War das diese Mensch/Löwe Wandlerin welche selbst supervercyberte
Gegner im direktem Kampf auslöschte ?

Beurteile ich einen Wandler nach Regeln in dieser Situation endet die
Sache sehr sehr langweilig und direkt: Erfahrener Gegner schießt eine
Kugel in den Kopf, Wandler bricht zusammen. Das tragische und
langweilige Ende des großen Wandlers.

Wobei ich eine innerliche Aversion gegen die Verherrlichung dieser
ganzen Romanhelden habe... ein Raubtier sollte man so einbringen wie
die Natur es geschaffen hat - mit den Vorteilen und Nachteilen. Also
ein Tierkundebuch wälzen ehe man sich an Wandler macht... das macht
sie stimmig, gefährlich aber nicht zum Superhelden.

mfg
Christoph

Florian Schätz (Irian)

unread,
May 23, 2001, 5:56:02 PM5/23/01
to
> Silbernitratfüllung für Narcojetpfeile (ganz fies gegen Wandler, kann
> man nicht rauskriegen).

Ob Silbernitrat reicht? Lösen Nitrate die gleichen Allergien aus wie die
ursprünglichen Stoffe? Hm, eher nicht, denn Silbernitrat hat wohl andere
chem. Eigenschaften, oder? (*seufz* Meine letzte Chemiestunde liegt lange
zurück... Fast ein Jahr *g*).

> Alternativ kann natürlich jede Kugel in Schale und Kern Silber
> enthalten...

Ja, aber wie effektiv ist sie dann noch?


> Ist der Wandler erst gerade auf die menschliche Gesellschaft gestoßen,
> ist er vielleicht schon lange mit der menschlichen Gesellschaft in
> Kontakt ? Wie schauen seine Instinkte aus, entarten sie vielleicht in
> einer menschlichen Gesellschaft, durchschaut er eine menschliche
> Gesellschaft und kann sie nutzen um seine Bedürfnisse zu befriedigen -
> oder geht er elend zugrunde weil die Gesellschaft zu fremd für ihn
> ist. Usw..

Ack.

> >Für ein Abenteuer? Ja. Für mehr? Nö.
>
> Eine hübsche junge Fuchsgestalltenwandlerin kann, sagen wir mal, recht
> motivierend wirken.... nur weis ich nicht was "mehr" bei dir ist...

Wenn du mich richtig zitieren würdest...

>> critterjäger die die kinder gefangen nehmen wie bei striper sind ein
gutes
>> beispiel.

Sowas ist eher Aufhänger für ein Abenteuer, denn eine gute
Hintergrundgeschichte. Sie ist zu schnell gelöst. Natürlich kann man das
hinauszögern, aber irgendwann wirds dem Gestaltwandler auch zu dumm.

> Sie können völlig entarten. Das ist ein interessanter Punkt. Was
> passiert mit einem Raubtier welches in der menschlichen Gesellschaft
> lebt und seinen Instinkten folgt, jedoch sehr intelligent ist und für
> die Menschen mit ihrer (aus Tiersicht) sehr instinktfremden und
> verlogenen Gesellschaft nur Verachtung über hat.

Interessante Frage.

> >Wieso sollte ein Gestaltwandler für Gerechtigkeit kämpfen wollen??? Tun
> >Tiere das? Nö.
>
> Dickes Ack. Ausnahmen sehe ich dort wo ein Wandler lange Kontakt mit
> Menschen hatte und eine andere Sichtweise der Dinge erworben hat.

Auch da wird er eher für Bande kämpfen, die ihm "nahe" stehen. Ich weiß z.B.
nicht, ob Tiger oder Füchse lebenslange Bindungen eingehen oder nicht, aber
das sind Punkte, die wichtig sind. Bei Wölfen ist das Rudeldenken recht
klar, aber bei den anderen, Nicht-Rudeltieren?

> >Striper war halt mal wieder die "Unbesiegbare".
>
> War das diese Mensch/Löwe Wandlerin welche selbst supervercyberte
> Gegner im direktem Kampf auslöschte ?

Sibirischer Tiger. Ja.

> Beurteile ich einen Wandler nach Regeln in dieser Situation endet die
> Sache sehr sehr langweilig und direkt: Erfahrener Gegner schießt eine
> Kugel in den Kopf, Wandler bricht zusammen. Das tragische und
> langweilige Ende des großen Wandlers.

Kugel in Kopf. Wandler wirft W6, wenn er nix 1 oder 2 würfelt, nix tot
sondern steht wieder auf.

> Wobei ich eine innerliche Aversion gegen die Verherrlichung dieser
> ganzen Romanhelden habe... ein Raubtier sollte man so einbringen wie
> die Natur es geschaffen hat - mit den Vorteilen und Nachteilen. Also
> ein Tierkundebuch wälzen ehe man sich an Wandler macht... das macht
> sie stimmig, gefährlich aber nicht zum Superhelden.

Bingo. Bei Gestaltwandlern sind Bücher über die typischen Verhaltensweisen
sehr, sehr wichtig - also den Verhaltensweisen der "normalen" Tiere,
natürlich :-)

Irian


Jan "Naga" Ruffing

unread,
May 23, 2001, 9:31:05 PM5/23/01
to
Hi again!

> schau sicherheitshalber erste in #daani vorbei, im notfall nachfragen!
> ähhhh. IRC-Net, versteht sich

Klar.



> > Naja, es ist nicht wirklich notwendig, aber teilweise lohnt es sich
> > doch, z.B. wegen den Regeln zu Feinen und Connections,
>
> braucht man die denn? sowas sollte man mit ein wenig gesunden
> menschenverstand auch hinkriegen ^^;

Ja, sicherlich.



> > alternativen Kampagnen
>
> da mache ich eh' meine eigene, die total quer zum rest liegt...

Nur zu. Dabei handelt es sich auch eher um generelle Möglichkeiten, und
Hinweise, was man beachten sollte.



> > und auch den selteneren Meta-Varianten.
>
> hmmmz? was gibt´s denn da noch alles? ... /me hat das gefühl, zulange
> off
> gewesen zu sein

Hauptsächlich lokale Varianten, wie Beispielsweise Oger als europäische
Ork-Variante, oder Riesen als europäische Troll-Variante...



> > Auch wenn der Meister generell den Run auf die Spielercharaktere
> > anpassen sollte, so gibt es auch dafür eine Grenze. Letztendlich sollte
> > (und kann auch gar nicht) dem SL ein Char aufgezwungen werden.
> > Manche Charaktere sind einfach unspielbar, basta.
>
> naja, habe jetzt im endeffekt 'n low-ganger und 'ne ex von lonestar...
> zumindest soweit sie wissen.

Naja, bis vor ein paar Stunden hatte ich auch noch 'nen Ex-Cop.
Jedenfalls bis er von der Vindicator getroffen wurde - 2,5fache
Konstitution Powerniveau... :(
Shit happens, und wenn man sich mit 14 Männern in Anzügen und 4
Gattling-Auto-Türmen anlegt ist das einfach Pech...



> > Bei manchen fängt das schon bei Deckern oder Magiern an, andere haben
> > was gegen kaltblütige Mordmaschinen, wieder andere erlauben alles bis zu
> > vercyberten-Gestaltswandler-Magiern.
>
> decker spiele ich nur ungern. magier kann man ja noch integrieren, aber
> für die matrix muß man sich ja wirklich langsam zweiteilen...

Ja, aber es kann auch so vorkommen, dass magieunbegabte Chars dann kaum
was machen können, weil halt alles schon von 'nem Magier übernommen
wird...



> > Die Standards einer Gruppe werden vom SL gesetzt (natürlich am besten in
> > Absprache mit der Gruppe). Allerdings sollten sich die Spieler innerhalb
> > dieser standards möglichst frei bewegen können...
>
> hmmmz. mal schauen. eventuell lasse ich das mit dem gestaltwandeln noch
> als latente adeptenfertigkeit durchgehen? *grübel*

Naja, nachdem neben meinem Ex-Cop auch noch einen Ki-Ad verloren haben,
haben wir jetzt einen Gestaltswandler-Adepten im Team.
IMHO sehr mächtig.

Naja, und ich bin jetzt mit meinem Schlangen-Schamanen samt Team mitten
bei einer Extraktion in Arabien. Inklusive genmanipulierter Killerwesen,
Panzer, Hochsicherheits-Konzerngelände etc.

Tschau
Jan "Naga" Ruffing

J.P. Jacobs

unread,
May 24, 2001, 4:26:56 AM5/24/01
to

Ich habe mehrer Gedanken, die Angesprochen wurden..
Da sie alle von unterschiedlichen Leuten geschreiben wurden, hätte ich
mehrere Antworten posten müßen, ist mir allerdings zu stressig. Außerdem
wollte ich noch ein paar eigene Gedanken einbringen..

Es ist vollkommen logisch, wenn der Gestalltwadler in seiner tierischen
Form keine Magie oder Adeptenkräfte anwenden kann. Es gibt keine Tiere die
Magie wirken können, bei keinem wurde der benötigte Gensatz festgestellt.
Es mag sein, wenn man es so betrachtet, das seine menschliche Form
magiebegabt ist. Wenn er nun die Gestallt wechselt, stehen ihm diese Kräfte
zur Verfügung. Sieht man das so, gibt es auch Metaa-Gestaltwandler..
Ich hab daß kompendium nicht, und finde es micht so berauschend, kann mir
jemand sagen, ob Magie-Gestalltwandelr als möglich erwähnt werden?
Wenn ja, dann ist eben bei Gestalltwandlern Mensch festgelegt, gar nicht so
undenkbar, da es eben nicht Menschen sind, sondern Tiere. Wen in ihren
Genmaterial nur Mench auftaucht, dann können auch nur Menschgestalltwandler
existieren.
Wie sieht es eigntlich mit der Fortplanzung? GW und Mensch/ Meta möglich?
Es gibt noch ein Problem: Es sind Tiere, wie alt werden sie? Ein Tiger
vieleicht 15 Jahre? Keine Ahnung..
Aber was für Wissen, das für einen Menschen nötig sit, können sie das in
dieser Zeit erwerben, wenn sie auch noch einen großen Teil ihres Lebens in
Tiergestallt verbringen? Ein magisches Studium fällt damit eigentlich schon
flach, bleibt nur noch Schamane (braucht aber auch eien gewisse
Ausbildung..) oder Ki-Adept (wobei ich Spruchzaubereiende GWs als
unstylisch erachte, bei Ki und Beschwörung, kann ich zumindest mit der
Vorstellung leben.).
Aber gehn wir mal an die Altersfrage ran, was denkt ihr dazu; ich meine es
sind eben Tiere, in ein paar Jahren ausgewachsen, aber wie stehts mit dem
erworbenen (menschlichen)Wissen?
Peröshnlich halte ich den Gestalltwandler allerdings auch für einen
uninteressanten, störenden Char. Er hat wenig Entwicklunggsspieleraum, ich
meine, wohin soll er sich entwickenl, er ist eben etwas durch Instinkte
beeinflußßt. Wenig jahre gleihc wenig zeit zur Veränderung. Was sind seine
Ziele? Wie menschlich kann er werden? Braucht er überhaupt Geld, kann es
eine Motivation sein? Tiere sind nunmal Stereotypen, deren Abweichungen im
Verhalten recht gering sind..
So viele Fragen, die nirgendwo auch nur angesprochen werden..
Und ich lehne es irgendwo ab, den GW einfach als Mensch mit Superpower zu
betrachten..
Zum Kompendium: Die ganzen Metavarianten finde ich unnötig, absolut. Nie
gebraucht, nie gewollt. Und wenn sich jemand deine Variante machen will,
soll er mir bitte einen Hintergrund nennen bei dem das logisch ist. Alle
(!) Spieler die ich kenne, die Varianten spielen (sind ehrlich gesagt nicht
so viele), nennen wiklich nur den Attributsbonus als Argument.
Kann mir jemand ein reeles Gegenbeispiel geben?
Ich find die Teile lächerlich, in meinen Augen werden die schief angeguckt
und wie Aussetzige behandlet, schlimmer als Orks und Trolle zusammen.
Als Spieleiter und Spieler, wie gesagt, ich find sie einfach nur unötig und
lächerlich..
Mein Gedankenn zu GWs und Varianten..
-Thougthwalker-

Jan "Naga" Ruffing

unread,
May 24, 2001, 5:01:10 AM5/24/01
to
Hi again!

> Wenn er nun die Gestallt wechselt, stehen ihm diese Kräfte
> zur Verfügung. Sieht man das so, gibt es auch Metaa-Gestaltwandler..

Vielleicht.
Aber zum einen sind sie wohl recht selten, und zum anderen bringt es
wohl das Spielgeichgewicht noch mehr durcheinander. Darüber hinaus waren
sie in SR2 unmöglich zu erschaffen, da man zwei 'Rassen' erwerben würde.

> Ich hab daß kompendium nicht, und finde es micht so berauschend, kann mir
> jemand sagen, ob Magie-Gestalltwandelr als möglich erwähnt werden?

Im Kompendium für SR2.01 ja, und in dem für SR3.01 auch (auch wenn ich's
nicht selbst gesehen habe).
Mit Magie auf B: Magier
mit Magie auf C: Adept

> Peröshnlich halte ich den Gestalltwandler allerdings auch für einen
> uninteressanten, störenden Char. Er hat wenig Entwicklunggsspieleraum, ich
> meine, wohin soll er sich entwickenl, er ist eben etwas durch Instinkte
> beeinflußßt. Wenig jahre gleihc wenig zeit zur Veränderung. Was sind seine
> Ziele? Wie menschlich kann er werden? Braucht er überhaupt Geld, kann es
> eine Motivation sein? Tiere sind nunmal Stereotypen, deren Abweichungen im
> Verhalten recht gering sind..

So gesehen kann sich ein Gestaltwandler schon verändern.
Er kann sich der Gesellschaft anpassen, oder auch nicht.
Aber egal was er tut, es wird Auswirkungen auf ihn haben, entweder weil
er als Gestaltswandler auffliegt (was er wohl in den UCAS wohl kaum will
;), oder lernt sich anzupassen. Und das Auszuspielen ist eigentlich der
einzige Grund, der einen GW als Spielercharakter rechtfertigt (IMHO).

> So viele Fragen, die nirgendwo auch nur angesprochen werden..
> Und ich lehne es irgendwo ab, den GW einfach als Mensch mit Superpower zu
> betrachten..

Ja.
Und wenn du den Gestaltwandler mit Adept kombinierst (ich meine jetzt
nicht Ki-Ad, denn Körperverbesserungen an der Menschengestalt machen für
einen GW nicht viel Sinn) kriegst du 'nen recht toughen Charakter. Denn
einer der Hauptnachteile des Gestaltswandlers - keine Cyberware - ist
dann recht bedeutungslos...

> Zum Kompendium: Die ganzen Metavarianten finde ich unnötig, absolut. Nie
> gebraucht, nie gewollt. Und wenn sich jemand deine Variante machen will,
> soll er mir bitte einen Hintergrund nennen bei dem das logisch ist. Alle
> (!) Spieler die ich kenne, die Varianten spielen (sind ehrlich gesagt nicht
> so viele), nennen wiklich nur den Attributsbonus als Argument.
> Kann mir jemand ein reeles Gegenbeispiel geben?

Jein. Ich hab' mir mal überlegt 'nen Oger-Söldner zu spielen (einfach
weil das Bild im Kompendium nett aussieht, und ich mal irgendwann 'nen
Ork spielen will). Allerdings ist der Bonus ja Charisma +1 (also
Aussehen), und insofern würde ich das ja dann doch wegen den Werten
machen... ;)

Aber auch so sind einige der Charaktere einfach nur mystisch
(Wakayambis, die Nächtlichen) und insofern begehrt . Wenn nicht, probier
einfach folgende Hausregel:
"Die Werte von Metamenschenvarianten dürfen bei der Charaktererschaffung
nicht die des zugehörigen Metamenschentyps übersteigen. (Sprich:
Verwende die Obergrenzen für Metamenschen aus dem Regelbuch)"

Ich denke, es wird immer noch genug Leute geben, die eine solche
Metamenshcenvariante spielen werden...


> Ich find die Teile lächerlich, in meinen Augen werden die schief angeguckt
> und wie Aussetzige behandlet, schlimmer als Orks und Trolle zusammen.

Hängt davon ab.
Oger oder Fomori wohl kaum. ;)
Und Wakayambis wohl auch nicht (jedenfalls nicht in Afrika - in den
Barrens mag das schon anders aussehen...)

Bei den meisten anderen hängt's wohl davon ab (meistens wohl ja).
Auffallen werden sie aber auf jeden Fall.

> Als Spieleiter und Spieler, wie gesagt, ich find sie einfach nur unötig und
> lächerlich..

Jedem das Seine.

Tschau
Jan

Maik Schmidt

unread,
May 24, 2001, 5:36:03 AM5/24/01
to
Jan \"Naga\" Ruffing wrote:
> > > alternativen Kampagnen
> >
> > da mache ich eh' meine eigene, die total quer zum rest liegt...
>
> Nur zu. Dabei handelt es sich auch eher um generelle Möglichkeiten, und
> Hinweise, was man beachten sollte.

so für anfänger sozusagen? so wie in dem unsäglichen "first run"?



> > hmmmz? was gibt´s denn da noch alles? ... /me hat das gefühl, zulange
> > off
> > gewesen zu sein
>
> Hauptsächlich lokale Varianten, wie Beispielsweise Oger als europäische
> Ork-Variante, oder Riesen als europäische Troll-Variante...

ìch muß die leute ja schon bereden, daß sie mal keinen menschen nehmen
*g*



> > naja, habe jetzt im endeffekt 'n low-ganger und 'ne ex von lonestar...
> > zumindest soweit sie wissen.
>
> Naja, bis vor ein paar Stunden hatte ich auch noch 'nen Ex-Cop.
> Jedenfalls bis er von der Vindicator getroffen wurde - 2,5fache
> Konstitution Powerniveau... :(

hmmmz. jetzt hast du dann wohl mett.

> Shit happens, und wenn man sich mit 14 Männern in Anzügen und 4
> Gattling-Auto-Türmen anlegt ist das einfach Pech...

wie sagte forrest gump? "selber schuld"? ^_-



> > decker spiele ich nur ungern. magier kann man ja noch integrieren, aber
> > für die matrix muß man sich ja wirklich langsam zweiteilen...
>
> Ja, aber es kann auch so vorkommen, dass magieunbegabte Chars dann kaum
> was machen können, weil halt alles schon von 'nem Magier übernommen
> wird...

auch nur, wenn der spieler ahnung hat. da ich hier zumindest einen
totalen
neuling beihabe (und mit dem zwerg einen weiteren hätte)... kein problem

und ich denke, einem magus kann man auch größere probleme selbige
entgegenstellen,
daß der nicht gleich den ganzen rahmen sprengt.



> > hmmmz. mal schauen. eventuell lasse ich das mit dem gestaltwandeln noch
> > als latente adeptenfertigkeit durchgehen? *grübel*
>
> Naja, nachdem neben meinem Ex-Cop auch noch einen Ki-Ad verloren haben,
> haben wir jetzt einen Gestaltswandler-Adepten im Team.
> IMHO sehr mächtig.

zu kompliziert für meinen geschmack... mir wird´s schon ein wenig zu
spezifisch, wenn jemand einen aspekt-orkschamanen ...

ich geb´s ja zu, als SL bin ich ein weichei und habe in spielerhänden
lieber
0815-charas, die noch von kaum was ahnung haben. immer nur nach den
vordefinierten
spezi´s zu gehen, ist doch langweilig.



> Naja, und ich bin jetzt mit meinem Schlangen-Schamanen samt Team mitten
> bei einer Extraktion in Arabien. Inklusive genmanipulierter Killerwesen,
> Panzer, Hochsicherheits-Konzerngelände etc.

extraktion.... öl? *g*

mfg,

Crash

unread,
May 24, 2001, 6:19:57 AM5/24/01
to
On Thu, 24 May 2001 10:26:56 +0200, "J.P. Jacobs"
<wdj.J...@t-online.de> wrote:

>
> Ich habe mehrer Gedanken, die Angesprochen wurden..
> Da sie alle von unterschiedlichen Leuten geschreiben wurden, hätte ich
> mehrere Antworten posten müßen, ist mir allerdings zu stressig. Außerdem
> wollte ich noch ein paar eigene Gedanken einbringen..
>
> Es ist vollkommen logisch, wenn der Gestalltwadler in seiner tierischen
> Form keine Magie oder Adeptenkräfte anwenden kann. Es gibt keine Tiere die
> Magie wirken können, bei keinem wurde der benötigte Gensatz festgestellt.

Bestes Gegenbeispiel sind Drachen. Ausserdem ist das eine
Definitionsfrage von Tier. Ist Tier alles was nicht (Meta-)Mensch ist
oder eher alles was intelligent oder empfindungsfähig ist?

> Es mag sein, wenn man es so betrachtet, das seine menschliche Form
> magiebegabt ist. Wenn er nun die Gestallt wechselt, stehen ihm diese Kräfte
> zur Verfügung. Sieht man das so, gibt es auch Metaa-Gestaltwandler..
> Ich hab daß kompendium nicht, und finde es micht so berauschend, kann mir
> jemand sagen, ob Magie-Gestalltwandelr als möglich erwähnt werden?
> Wenn ja, dann ist eben bei Gestalltwandlern Mensch festgelegt, gar nicht so
> undenkbar, da es eben nicht Menschen sind, sondern Tiere. Wen in ihren
> Genmaterial nur Mench auftaucht, dann können auch nur Menschgestalltwandler
> existieren.

Die Gene veränderns sich nicht wenn sie siche verwandeln. Beide
Gestalten sind in den Genen verankert und in der Magie. Und weil sie
Tiere sind, ist es eigentlich logischer, dass ihre Magie in Tiergestalt
funktioniert.

> Wie sieht es eigntlich mit der Fortplanzung? GW und Mensch/ Meta möglich?
> Es gibt noch ein Problem: Es sind Tiere, wie alt werden sie? Ein Tiger
> vieleicht 15 Jahre? Keine Ahnung..

Yepp, sie werden so alt wie ihre Tiergestalt. Wurde zumindestens einmal
auf der FanPro-Hompage gesagt. Natürlich sind sie auch viel schneller
erwachsen als Menschen. Ein Problem, das sie dabei haben ist, dass die
Lerngeschwindigkeit vermutlich für nicht "artgerechte" Dinge nicht höher
ist als beim Menschen.

> Aber was für Wissen, das für einen Menschen nötig sit, können sie das in
> dieser Zeit erwerben, wenn sie auch noch einen großen Teil ihres Lebens in
> Tiergestallt verbringen? Ein magisches Studium fällt damit eigentlich schon
> flach, bleibt nur noch Schamane (braucht aber auch eien gewisse
> Ausbildung..) oder Ki-Adept (wobei ich Spruchzaubereiende GWs als
> unstylisch erachte, bei Ki und Beschwörung, kann ich zumindest mit der
> Vorstellung leben.).
> Aber gehn wir mal an die Altersfrage ran, was denkt ihr dazu; ich meine es
> sind eben Tiere, in ein paar Jahren ausgewachsen, aber wie stehts mit dem
> erworbenen (menschlichen)Wissen?

Ich hoffe, das habe ich soweit schon beantwortet.

> Peröshnlich halte ich den Gestalltwandler allerdings auch für einen
> uninteressanten, störenden Char. Er hat wenig Entwicklunggsspieleraum, ich
> meine, wohin soll er sich entwickenl, er ist eben etwas durch Instinkte
> beeinflußßt. Wenig jahre gleihc wenig zeit zur Veränderung. Was sind seine

Naja, wie lange willst du denn spielen? Nimm einen GW mit 5 Jahren. Der
ist körperlich erwachsen genug, dürfte aber über kaum menschliche
Fähigkeiten verfügen und in der menschlichen Gesellschaft noch
einigermassen unerfahren sein. Jetzt kann der GW noch 10-15 Jahre leben
und hat noch reichlich Raum für Entwicklungen. Er muß sich an die
Gesellschaft anpassen, in der er lebt. Sollte einige Veränderungen
bedeuten.

> Ziele? Wie menschlich kann er werden? Braucht er überhaupt Geld, kann es
> eine Motivation sein? Tiere sind nunmal Stereotypen, deren Abweichungen im
> Verhalten recht gering sind..

Naja, sie mögen tierische Instinkte haben, aber man sollte das durchaus
auch nicht überbewerten. Immerhin sind sie intelligent, was IMO dazu
führt, dass sie ihre Instinkte zum Teil beherrschen und zum Teil an eine
menschliche Gesellschaft adaptieren können. Ein Wolf könnte sein
Rudelverhalten auch auf Menschen ausdehnen, ein Bär könnte eine schöne
warme Wohnung für die Winterruhe bevorzugen und so weiter.

> So viele Fragen, die nirgendwo auch nur angesprochen werden..
> Und ich lehne es irgendwo ab, den GW einfach als Mensch mit Superpower zu
> betrachten..

Yepp, dabei solltest du auch bleiben. Er ist kein Mensch und ich traue
mir nicht zu einen GW zu spielen, auch wenn ich es interssant fände.

> Zum Kompendium: Die ganzen Metavarianten finde ich unnötig, absolut. Nie
> gebraucht, nie gewollt. Und wenn sich jemand deine Variante machen will,
> soll er mir bitte einen Hintergrund nennen bei dem das logisch ist. Alle
> (!) Spieler die ich kenne, die Varianten spielen (sind ehrlich gesagt nicht
> so viele), nennen wiklich nur den Attributsbonus als Argument.
> Kann mir jemand ein reeles Gegenbeispiel geben?

Was nennst du denn einen logischen Grund? Gibt es einen logischen Grund,
das du als Mensch, Elf oder Zwerg geboren wurdest? Wieso soll es einen
logischen Grund geben, für seine Gene?
Aber, was nunmal bei den meisten der Metavarianten Tatsache ist, ist
dass sie unwahrscheinlich selten und auffallend sind. Daher sind sie als
Shadowrunner eigentlich fas völlig ungeeignet. Die einzige Metavariante
die mir einfällt, die sich so gut in die Gesellschaft einfügen kann wie
die verbreitete Variante, ist der Fomori. Da aber auch schon Trolle
nicht so dolle für die Gesellschaft geeignet sind, ist das auch wieder
sehr relativ.

> Ich find die Teile lächerlich, in meinen Augen werden die schief angeguckt
> und wie Aussetzige behandlet, schlimmer als Orks und Trolle zusammen.
> Als Spieleiter und Spieler, wie gesagt, ich find sie einfach nur unötig und
> lächerlich..


Ja, genau so werden sie behandelt. Und? Macht das ihre existenz
unmöglich?

Bis dann,
Peter Wernerus

Robert Schlesier

unread,
May 24, 2001, 6:19:14 AM5/24/01
to
"J.P. Jacobs" wrote:

> Es ist vollkommen logisch, wenn der Gestalltwadler in seiner tierischen
> Form keine Magie oder Adeptenkräfte anwenden kann. Es gibt keine Tiere die
> Magie wirken können, bei keinem wurde der benötigte Gensatz festgestellt.

Einspruch!
Tiere koennen sehr wohl Magie wirken. Man nehme nur ein beliebiges
Critterhandbuch und schaue unter Kraeften nach. Flammenatem, Wetterkontrolle,
Tierkontrolle und aehnliches wuerde ich schon als Magieanwendung ansehen.
Ausserdem gibt es da noch den Merlinsfalken (weiss nicht, ob es den in SR3 noch
gibt) der sogar Luftelementare beschwoeren kann.
Des weiteren moechte ich das Companion 3 (engl.) S. 35 zitieren. Dort steht:
"Animal/Human Form [gemeint ist von Gestaltwandlern] [...] Shapeshifter
magicans in animal form can cast spells and summon spirits, but cannot use
Centering Skills or fulfill geasa that their beast form cannot perform. In
animal form a shapechanger cannot use his or her adept powers; they are only
usable in human form. [...]"
Das sieht also fuer mich danach aus, als ob das Nichtanwenden der
Adeptenkraefte eine anti-Powergamer-Regel ist. Ich finde, dass eigentlich
nichts dagegen spricht, bestimmte Ki-Kraefte besonders fuer die Tierform
zuzulassen: gesteigerte Sinne (viele Tiere koennen z.B. besser riechen oder
hoeren als Menschen oder haben Nachtsicht) oder gesteigerte Fertigkeit
Heimlichkeit (fuer Raubtiere) fallen mir da spontan ein.

Robert

Jan "Naga" Ruffing

unread,
May 24, 2001, 6:20:40 AM5/24/01
to
Hi again!

> > Nur zu. Dabei handelt es sich auch eher um generelle Möglichkeiten, und
> > Hinweise, was man beachten sollte.
>
> so für anfänger sozusagen? so wie in dem unsäglichen "first run"?

Kenn' ich nicht (selbst).

Naja, es sind eben kurze Tips auf etwa 2 Seiten pro Kampagne:
- Charaktererschaffung
- Abenteuerideen
- Kampagne:
o Die Prämisse
o Das Ziel
o Opposition
o Koplikationen

Das ganze jeweils für folgende Kampagnen:
DocWagon,
Medien,
Special Forces,
Polizei,
Magier,
Gang.

> > Hauptsächlich lokale Varianten, wie Beispielsweise Oger als europäische
> > Ork-Variante, oder Riesen als europäische Troll-Variante...
>
> ìch muß die leute ja schon bereden, daß sie mal keinen menschen nehmen
> *g*

??? ;)
Ich kenn' das bisher nur umgekehrt:
Mein derzeitiges Team:
1 Zwerg, 1 Troll, 1 Gestaltswandler, 2 Menschen.


> > Naja, bis vor ein paar Stunden hatte ich auch noch 'nen Ex-Cop.
> > Jedenfalls bis er von der Vindicator getroffen wurde - 2,5fache
> > Konstitution Powerniveau... :(
>
> hmmmz. jetzt hast du dann wohl mett.

Jau.
Dabei war er der einzige Char, der niemanden umgenietet hat - und das
ohne Pazifist zu sein... ;)



> > Shit happens, und wenn man sich mit 14 Männern in Anzügen und 4
> > Gattling-Auto-Türmen anlegt ist das einfach Pech...
>
> wie sagte forrest gump? "selber schuld"? ^_-

Ich sag' dazu jetzt nichts (mehr) ;)



> > Ja, aber es kann auch so vorkommen, dass magieunbegabte Chars dann kaum
> > was machen können, weil halt alles schon von 'nem Magier übernommen
> > wird...
>
> auch nur, wenn der spieler ahnung hat. da ich hier zumindest einen
> totalen
> neuling beihabe (und mit dem zwerg einen weiteren hätte)... kein problem
>
> und ich denke, einem magus kann man auch größere probleme selbige
> entgegenstellen,
> daß der nicht gleich den ganzen rahmen sprengt.

Aber gerade wenn man ihnen magische Gegner hinstellt wird es teilweise
noch schlimmer, eben weil dann die Magier mit denen beschäftigt sind,
aber der Nicht-Magier da nicht mitmachen kann...

Bei uns im Team sind jetzt 3 Magiebegabte (Gestaltswandler-Adept, Mensch
Ki-Ad, Mensch Schlangen-Schamane), und unser Zwergensniper konnte über
große Strecken nicht mehr viel machen.

In dem Gebiet ist an Geistern recht viel los, aber davon bekommt der
Zwerg IC nicht viel mit.
Wenn die Chars über Astralsicht die Gegend anschauen oder der Schamane
über Hellsicht/Astrale Projektion auskundschaftet kann er auch nichts
machen. Wenn der Zwerg von 'ner mentalen Projektion getroffen wird hat
er zwar genausowenig Ahnung wie die anderen, aber kann einfach nichts
dagegen machen.
Und wenn dann vor dem Konzerngelände von Dingen wie Barrieren geredet
wird bringt ihm das auch nicht allzuviel.
Ok, wenn er dann nach dem Wegsprengen der Barriere (die Granate wurde
mittels Levitation um das Gelände herumgeflogen) zwei Schuss auf die
Magier kann ist das wieder etwas. Wenn dann aber der Helikopter ankommt,
und der Sniper kriegt AF-Muni (JA!, *gier*) , nur damit der Adept dann
einen Panzer auf das Ding fallen läßt, dann würde ich womöglich an
seiner Stelle anfangen Minderwertigkeitskomplexe zu bekommen... ;)
Naja, wir sind dann gefangen genommen worden (warum werd ich eigentlich
immer getroffen, wenn ich gerade 'ne Rauchgranate zünden will ;), und
wieder entkommen, nachdem der Adept den Deckenventilator angehalten und
uns zum Ende des Lüftungsschachts hochlevitiert hat. Nachdem ein Watcher
mit einem Klauenschlag ausgeschaltet wurde gings dann unsichtbar im
Fluge zurück zum Heli...


> > Naja, und ich bin jetzt mit meinem Schlangen-Schamanen samt Team mitten
> > bei einer Extraktion in Arabien. Inklusive genmanipulierter Killerwesen,
> > Panzer, Hochsicherheits-Konzerngelände etc.
>
> extraktion.... öl? *g*

Nein, Gen-Doktor... ;)
Seine Frau hat uns so lieb gefragt (nachdem bei ihrer Befreiung 2 Runner
draufgegangen sind), da konnten wir einfach nicht nein sagen. Ok, die
50.000¥ pro Nase (ohne Spesen wie Flug nach Arabien etc.) waren
vielleicht auch ein Grund. (Jedenfalls für meinen Char. Bei den anderen
waren teilweise auch noch so persönliche Gefühle wie Rache dabei. Mein
Schamane weiss halt noch nicht, dass einer der Toten der Ex-Kollege
eines Kumpels war... ;)

Tschau
Jan "Naga" Ruffing

Simon Hain

unread,
May 24, 2001, 7:43:22 AM5/24/01
to
> > Es ist vollkommen logisch, wenn der Gestalltwadler in seiner tierischen
> > Form keine Magie oder Adeptenkräfte anwenden kann. Es gibt keine Tiere
die
> > Magie wirken können, bei keinem wurde der benötigte Gensatz
festgestellt.
>
> Einspruch!
> Tiere koennen sehr wohl Magie wirken. Man nehme nur ein beliebiges
> Critterhandbuch und schaue unter Kraeften nach. Flammenatem,
Wetterkontrolle,
> Tierkontrolle und aehnliches wuerde ich schon als Magieanwendung ansehen.
> Ausserdem gibt es da noch den Merlinsfalken (weiss nicht, ob es den in SR3
noch
> gibt) der sogar Luftelementare beschwoeren kann.
> Des weiteren moechte ich das Companion 3 (engl.) S. 35 zitieren. Dort
steht:
> "Animal/Human Form [gemeint ist von Gestaltwandlern] [...] Shapeshifter
> magicans in animal form can cast spells and summon spirits, but cannot use
> Centering Skills or fulfill geasa that their beast form cannot perform. In
> animal form a shapechanger cannot use his or her adept powers; they are
only
> usable in human form. [...]"

sehr richtig!

> Das sieht also fuer mich danach aus, als ob das Nichtanwenden der
> Adeptenkraefte eine anti-Powergamer-Regel ist. Ich finde, dass eigentlich
> nichts dagegen spricht, bestimmte Ki-Kraefte besonders fuer die Tierform
> zuzulassen: gesteigerte Sinne (viele Tiere koennen z.B. besser riechen
oder
> hoeren als Menschen oder haben Nachtsicht) oder gesteigerte Fertigkeit
> Heimlichkeit (fuer Raubtiere) fallen mir da spontan ein.

genauso machen wir es.
im sinne des spielgleichgewichts ist es natürlich sinnvoll keine 5w6
initiative zu erhalten.
da ein gw in tiergestalt schon einen initiativebonus hat betrachten wir bei
uns dies als vorhandene kraft.
gesteigerte reflexe kann er sich immer noch kaufen, wird eben nur teurer.

gesteigerte sinne beinhaltet zum teil die tiergestalt, die anderen kann er
sich kaufen. (als ki-kraft)

ganz allgemein würde ich sagen dass nichts gegen ki-kräfte in tiergestalt
spricht solange man das ganze runterhält und nicht zu munchkin-mässig gibt.
manche dinge sind einfach ungeeignet, andere teurer und wieder andere schon
in der tiergstalt enthalten. (geruchssinn usw.)

gruss
simon aka SlowCar


Timo Ziebolz

unread,
May 24, 2001, 9:41:56 AM5/24/01
to

"Simon Hain" <si...@dorf.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9eg22i$235rp$1...@ID-72164.news.dfncis.de...

> > So weit ich weiß funktionieren Ki-Kräfte nur in Menschengestalt (frag
mich
> > nicht wieso). Also keine +6W6-Monster-Tigergestaltwandler.
>
> wo steht das?
> ich sehe ein dass es ein ungleichgewicht bringen würde, aber von der logik
> her sollte es nicht so sein.
> wenn es also keine regle dagegen gibt: bitte.

Ich glaube es scheint hier eine Art Verwechslung vorzuliegen:
im ALTEN SR Companion (zu SR2.0) erschuf man sich seinen Gestaltwandler nach
dem Prioritätensystem (A-E) und mußte auch nur die Attribute 1fach verteilen
(Mensch&Tier waren also gleich, +evtl Tiermodifikatoren), dafür wirkten
magische (zB KI)Kräfte sowohl in der Tier als auch in der Menschengestalt,
jedoch gab es KEINE Regeneration in der menschlichen Gestalt (was ich IMHO
cooler fand).

im NEUEN SR Companion (für SR3.0) steht, daß der Gestaltwandler nach dem
Punktsystem erschaffen werden sollte (was 25 Punkte für "Rasse" kostet),
dafür muß man nun die körperlichen Attribute 2fach belegen: 1x für die
menschliche Form und 1x für die Tierform, die dann auch noch gewisse Boni
bekommt. Magische Kräfte wirken nur noch in der menschlichen Form (IMHO
zumindest für Ki-Kräfte absoluter Schwachsinn, beim Zaubern OK, wenn man
davon ausgeht, daß das Tier die Überhand gewinnt und nur noch Instinkt
zählt!), jedoch wirkt Regeneration nun auch in der menschlichen Gestalt.
letzteres ist übrigens ein gutes Mittel um PG am Einpflanzen von
Cyber/Bioware zu hindern: "Herr Doktor, die Schädelöffnung zur Implantierung
der Datenbuchse ist jetzt schon zum dritten mal wieder verschwunden...",
"Schwester, bitte den Schädelbohrer..."

Hoffe damit ist einiges geklärt
Gruß
Timo


Christoph Lichtenberger

unread,
May 24, 2001, 1:34:59 PM5/24/01
to
On Wed, 23 May 2001 23:56:02 +0200, "Florian Schätz \(Irian\)"
<Ir...@t-online.de> wrote:
>Ob Silbernitrat reicht? Lösen Nitrate die gleichen Allergien aus wie die
>ursprünglichen Stoffe? Hm, eher nicht, denn Silbernitrat hat wohl andere
>chem. Eigenschaften, oder? (*seufz* Meine letzte Chemiestunde liegt lange
>zurück... Fast ein Jahr *g*).

Eine Frage die ich dir nicht beantworten kann -> Allergie. Wenn ich
mich aber recht entsinne dann war alles was irgendwie Sliber enthielt
gefährlich für Wandler.

Um die Diskussion zu umgehen (weils nix Definitives gibt) sollte man
vielleicht davon ausgehen, dass in solchen Pfeilen wirklich feiner
Silberstaub ist welcher in irgendwas gelöst ist (sorum müsste es
sauber funktionieren).

Chemisch ist eine Verbindung eine Verbindung und kein Element. Das
Zeugt selbst ist meistens viskos und recht ätzend.

>Ja, aber wie effektiv ist sie dann noch?

Da die Allergie schwer ist, gehe ich von sehr geringen Mengen aus
(also keine Vollgeschosse oder so)... sofern man sie mit normalen
Menschen + schwere Allergien vergleichen kann...

Als Trigger reichen sonst auch Mikrodosen und keine handvoll Pollen in
den Riechkolben... ;-)

Silberstaub würde natürlich auch wirklich fies sein, ausgerechnet
sowas in der Lunge... autsch.

>Auch da wird er eher für Bande kämpfen, die ihm "nahe" stehen. Ich weiß z.B.
>nicht, ob Tiger oder Füchse lebenslange Bindungen eingehen oder nicht, aber
>das sind Punkte, die wichtig sind. Bei Wölfen ist das Rudeldenken recht
>klar, aber bei den anderen, Nicht-Rudeltieren?

Von unseren Instinkten abgesehen, das Empfingen für das Gute, Böse,
Gerechte und Ungerechte - ebenso Schönheit, Häßlichkeit usw... sind
alles subjektive Dinger unserer Gesellschaft die einem eingeprägt
werden - aber nicht angeboren sind.

Er könnte sogar (die Welt ist halt verrückt) irgendeine Religion
wählen... solange er richtig denken kann - dann kann er auch
irgendwann mehr Mensch als Tier sein oder auf irgendwelche
Versprechnungen hereinfallen (Lügen & Taktik der Menschen sind ihm
schließlich völlig fremd).

Ist halt alles extrem selten, ich tippe eher darauf, dass 99% aller
Wandler die menschliche Gesellschaft meiden weil sie keine Chance
haben sich dort einzufinden - haben sie es getan sind sie schon fast
tot (alter). Schließlich wird er nicht mit Englisch 5 geboren und
besucht eine Schule oder hat menschliche Eltern, er ist immernoch ein
Tier was menschlich aussehen kann....

Btw: Wo hat er eigendlich sprechen gelernt usw... ? (Als SC), denn er
ist gerademal 1-2 Jahre alt, soll aber das Wissen eines Menschen haben
? Stirbt dann mit 20 oder so schonwieder... (?)

(Fällt mir ein wo soviele Leute die Wandler spielen wollen).

>Kugel in Kopf. Wandler wirft W6, wenn er nix 1 oder 2 würfelt, nix tot
>sondern steht wieder auf.

Es steht dort explizit, dass Hirngewebe und das Rückenmarkt nicht
regenerieren. Oder hat man das in SR3 umgeändert ?

Ganz nebenbei wäre der Wandler nach 1-2 MP Salven auf den Kopf total
"empty" weil die dort vorhandenen Daten verloren gehen (wird ja
zerstört) - falls es wirklich regeneriert.

mfg
Christoph

Florian Schätz (Irian)

unread,
May 24, 2001, 5:44:39 PM5/24/01
to
> Btw: Wo hat er eigendlich sprechen gelernt usw... ? (Als SC), denn er
> ist gerademal 1-2 Jahre alt, soll aber das Wissen eines Menschen haben
> ? Stirbt dann mit 20 oder so schonwieder... (?)

Ich würde sagen, Wandler haben menschliche Lebensspannen. Anders wäre
menschliche Intelligenz kaum erklärbar.

> (Fällt mir ein wo soviele Leute die Wandler spielen wollen).
>
> >Kugel in Kopf. Wandler wirft W6, wenn er nix 1 oder 2 würfelt, nix tot
> >sondern steht wieder auf.
>
> Es steht dort explizit, dass Hirngewebe und das Rückenmarkt nicht
> regenerieren. Oder hat man das in SR3 umgeändert ?

*grübel* Glaub schon.

> Ganz nebenbei wäre der Wandler nach 1-2 MP Salven auf den Kopf total
> "empty" weil die dort vorhandenen Daten verloren gehen (wird ja
> zerstört) - falls es wirklich regeneriert.

Ach, das läßt sich mit irgendner abstrusen Auratheorie bestimmt erklären.

Irian


Christoph Lichtenberger

unread,
May 24, 2001, 8:16:24 PM5/24/01
to
On Thu, 24 May 2001 23:44:39 +0200, "Florian Schätz \(Irian\)"
<Ir...@t-online.de> wrote:
>Ich würde sagen, Wandler haben menschliche Lebensspannen. Anders wäre
>menschliche Intelligenz kaum erklärbar.

Irgendwo steht da im SR2 Kompendium oder Fanprosupport sowas wie
"Lebensspanne so lang wie die das Tieres - meistes etwas größer als
die des Tieres weil der Wandler ein recht starkes Exemplar ist"... es
kann sein, dass sie das wieder geändet haben. Aber da ein Wandler
nunmal ein Tier ist - warum sollte er solange leben wie ein Mensch...
? - imho konsequent...

Unter dem Gesichtspunkt ist das garnichtmal so übel wenn kaum Punkte
für Fertigkeiten übrig sind... - ob FASA das dort bedacht hat ? Würde
mich freuen - denke das aber nicht ;-).

Btw: Warum soll die menschliche Intelligenz durch das Alter definiert
sein ?
Nen Baby hat auch eine menschliche Intelligenz - nur hat es noch kein
Wissen angesammelt und eine Ausbildung in diesem Sinne dauert halt
lange... denken und lernen zu lernen will auch erst gelernt sein.

Leider kratzt dies wieder eine der ungeklärten
philosophischen/wissenschaftlichen Ecken an - kann man eigendlich
denken wenn man keine Sprache hat (?). So gesehen hätte der Wandler
nur die Veranlagung sprechen lernen zu können, damit denken - damit
menschliche Intelligenz.

Ist eine der Gründe warum ich Abstand halte von solchen Sachen wie
AIs, Wandlern uvm... es ist nämlich so, dass solche Fragen bei uns
immer aufkreuzen (wasweisichwarum) und alle ratlos dasitzen und sich
fragen "was isses denn nun".

Muss schon tragisch sein ein Wandler zu sein. Erstemal denken zu
können - dann endlich Dinge begreifen und verstehen, dann wiederum
begreifen zu tun, dass einem noch (bestenfalls) 4-5 Jahre
verbleiben... (bis auf die paar Ausnahmen mit langen Lebensspannen).

mfg
Christoph

VOID

unread,
May 24, 2001, 9:48:03 PM5/24/01
to
Christoph Lichtenberger wrote:

> Irgendwo steht da im SR2 Kompendium oder Fanprosupport sowas wie
> "Lebensspanne so lang wie die das Tieres - meistes etwas größer als
> die des Tieres weil der Wandler ein recht starkes Exemplar ist"... es
> kann sein, dass sie das wieder geändet haben. Aber da ein Wandler
> nunmal ein Tier ist - warum sollte er solange leben wie ein Mensch...
> ? - imho konsequent...

Gestaltwandler sind in erster Linie erstmal Gestaltwandler
und erst in zweiter Linie Tiere. Menschen sind sind garnicht
und das hat auch mit dem Altern nichts zu tun. Fakt ist das
intelligenteres Leben meisst älter wird. Ich würde die Lebens-
spanne nicht an der Tierrasse festmachen, sondern von etwa
30-50 Jahren ausgehen. Für menschliche Maßstäbe nicht
wirklich viel, aber wenn man bedenkt wie schnell sich Gestalt-
wandler entwickeln haut das locker hin.

> Unter dem Gesichtspunkt ist das garnichtmal so übel wenn kaum Punkte
> für Fertigkeiten übrig sind... - ob FASA das dort bedacht hat ? Würde
> mich freuen - denke das aber nicht ;-).

Es ist Bullshit weil alles was kürzer lebt schneller lernt.
Demnach spräche das für das genaue Gegenteil. Effektiv
müssten Gestaltwandler MEHR Punkte haben, denn angeblich
sind sie ja sogar grössere und stärkere und schönere
Exemplare ihrer Art. Würden sie nur so kurz leben wie
ihre Art und noch dazu nicht schneller lernen wären sie
ein schlechter (und ausgesprochen lebensunfähiger) Witz.

> Btw: Warum soll die menschliche Intelligenz durch das Alter definiert
> sein ?

Ist sie nicht. Intelligentere Kreaturen sind meisst
jedoch langlebiger als dümmere. Beispiele wären
Delphine, Wale, Elephanten, Menschenaffen,...

> Nen Baby hat auch eine menschliche Intelligenz - nur hat es noch kein
> Wissen angesammelt und eine Ausbildung in diesem Sinne dauert halt
> lange... denken und lernen zu lernen will auch erst gelernt sein.
>
> Leider kratzt dies wieder eine der ungeklärten
> philosophischen/wissenschaftlichen Ecken an - kann man eigendlich
> denken wenn man keine Sprache hat (?).

Was verstehst du unter denken?

> So gesehen hätte der Wandler
> nur die Veranlagung sprechen lernen zu können, damit denken - damit
> menschliche Intelligenz.

Das ist eine äusserst merkwürdige Theorie...

> Ist eine der Gründe warum ich Abstand halte von solchen Sachen wie
> AIs, Wandlern uvm... es ist nämlich so, dass solche Fragen bei uns
> immer aufkreuzen (wasweisichwarum) und alle ratlos dasitzen und sich
> fragen "was isses denn nun".

Dann sagt man als Spielleiter "So isses." und plötzlich ist es
so in der bespielten Welt. Oder diskutiert ihr über "echte"
Werwölfe?

> Muss schon tragisch sein ein Wandler zu sein. Erstemal denken zu
> können - dann endlich Dinge begreifen und verstehen, dann wiederum
> begreifen zu tun, dass einem noch (bestenfalls) 4-5 Jahre
> verbleiben... (bis auf die paar Ausnahmen mit langen Lebensspannen).

Selbst wenn das so wäre, was ich für unwarscheinlich halte,
verstehe ich nicht was daran tragisch sein sollte. Ein Tier wird
möglicherweise eine wesentlich fatalistischere Weltsicht haben
als wir Menschen und schlieslich beneide ich auch keine Riesen-
schildkröte um ihre 150+ Lebensspanne. Wär schon nett solange
zu leben, aber das es nicht so ist ist nicht so tragisch. Tiere haben
einen IMHO anderen Umgang mit dem Tot.

> mfg
> Christoph

MfG,
VOID


VOID

unread,
May 24, 2001, 10:05:05 PM5/24/01
to
"Florian Schätz (Irian)" wrote:

> Na ja. Und? Wie kommt man von da auf "Geld"? Sorry, aber so
> pseudo-menschliche Gestaltwandler halte ich für ziemlich doof.

Beispiel Fuchs:
Füchse überleben nicht nur in Städten, sie _leben_ zum Teil
sogar in Städten und das laut Studien erfolgreicher als Katzen,
Hunde und Ratten. Sie werden nur eher gejagd und haben einen
langsameren Fortpflanzungszyklus. Wir haben hier bei uns ne
Menge zahmer Füchse die man abends an der Tankstelle treffen
und streicheln kann. Nun haben wir also einen Stadtfuchs und
nehmen mal an der bekommt ein Gestaltwandlerkind. Dieses Kind
lernt das es Menschen überlegen ist. Es ist stärker und schneller
und sogar klüger als die meissten Menschen. Als Stadtfuchs weiss
es das Menschen Freunde und Feinde sein können, also fallen sie
schnell in die Kathegorie gefährliche Beute. Da der Gestaltwandler
ja nicht dumm, sondern wie gesagt ja nunmal intelligent ist lernt
und weiss er schnell das es verschiedene Arten gibt Beute zu
machen. Eine Tüte Milch zu kaufen ist im Endeffekt eine Form von
Jagd. Die Arbeit steckt man nur nicht ins hinterherrennen, sondern
ins Geld beschaffen und da wiederum kann schnell jagdartigen
Charakter annehmen. Dabei ist der Fuchs der Jäger, das Geld die
Beute. Die Kuh wird also nicht gefressen, sondern gemolken.
Ein Konzeot das ein Fuchs verstehen wird wenn er wirklich in-
telligent ist und davon muss man ja nunmal ausgehen. Was liegt
denn da näher als den lästigen Teil (Beute jagen) von anderen
machen zu lassen indem man lieber Geld jagd? In jeder Stadt sorgt
ein durchschnittsjob dafür das man am Leben bleibt, aber die
meissten Tiere sind nicht nur sehr genügsam, sondern zugleich
auch wieder sehr gierig. Also strebt unser junder Fuchs nach
Geld und Macht. Macht vor allem weil Macht Sicherheit bedeutet
und die gehört integral zum Baukonzept. Das Jagd Risiko bedeuten
kann und muss ist ihm bewusst. Was sollte also diesen Fuchs ernst-
haft abschrecken Shadowrunner zu werden? Er IST es sogar schon
von Geburt an, denn er wurde in den Schatten gebohren und steht
ausserhalb des Systems. Er ist ein anpassungsfähiger Räuber dem
die Stadt keine Schwierigkeiten bereitet. Für einen Bären, oder eine
bescheuerte Robbe mag das was anderes sein, aber die sind auch
wirklich unglücklich gewählt. IMHO sind Rassen wie Katze, Hund, Wolf,
Ratte, Fuchs, Taube oder sogar Schlange wesentlich geeigneter
um Gestaltwandler zu sein, denn für einen Bären besteht darin
garkein darwinistischer Nutzen. Als Vollstrecker und Killer beispiels-
weise sind Wandler perfekt geeignet und zwar für beide Partein.
Wenn du einen Wandler für einen Mord bezahlst kannst du recht
sicher sein das man ihn nicht verhört, sondern im Zweifel er-
schiesst und bei der Unbeholfenheit der Menschen wird kaum
einer auf Auftragsmord kommen. Hemmungen wird der Wandler
kaum haben, denn zu töten um zu leben ist Teil seiner Natur.

> > als killer oder kämpfer für gerechtigkeit kann ich mir einen wandler wohl
> > vorstellen, als teamfähiges mitglied einer nur auf geld ausgerichteten
> > söldnertruppe nicht.
>
> Wieso sollte ein Gestaltwandler für Gerechtigkeit kämpfen wollen??? Tun
> Tiere das? Nö.

DAS wiederum halte ich auch für extrem unwarscheinlich. Regelrechte
Kadergestaltwandler aus der NAN mag es vielleicht geben, aber von
selbst kommt ein Tier bestimmt nicht so eine bescheuerte Idee. Was
hat er schlieslich davon. Ich denke Wandler denken zumeisst sehr
pragmatisch.

> Na ja, er war regelkonform, nach 2er Regeln *Lol*
>
> > striper schon eher. (imho)
>
> Striper war halt mal wieder die "Unbesiegbare".

Dann hast du den zweiten Roman wohl nicht wirklich verstanden.
Ich denke sie wurde sogar ganz eindeutig besiegt. Von sich selbst
nämlich. Die IMO stärkste Art und Weise in der ein Protagonist
überhaupt bezwungen werden kann.

> Irian

MfG,
VOID

Florian Schätz (Irian)

unread,
May 25, 2001, 2:07:51 AM5/25/01
to
> > > striper schon eher. (imho)
> >
> > Striper war halt mal wieder die "Unbesiegbare".
>
> Dann hast du den zweiten Roman wohl nicht wirklich verstanden.
> Ich denke sie wurde sogar ganz eindeutig besiegt. Von sich selbst
> nämlich. Die IMO stärkste Art und Weise in der ein Protagonist
> überhaupt bezwungen werden kann.

Ich weiß nicht, irgendwie kam mir der 2. Teil schon ein wenig... konstruiert
vor. Sorry, aber das Menschen ihre Jungen verteidigen und dass es auch Leute
gibt, die sie nicht gleich killen wollen, hat sie bestimmt schon mal
bemerkt, als sie noch Auftragskillerin war. Die Schatten sind hart, aber
Mutterliebe ist ned einfach weg.

Irian


M¥$T1C

unread,
May 25, 2001, 3:29:57 AM5/25/01
to
Christoph Lichtenberger wrote:

> Btw: Warum soll die menschliche Intelligenz durch das Alter definiert
> sein ?
> Nen Baby hat auch eine menschliche Intelligenz - nur hat es noch kein
> Wissen angesammelt und eine Ausbildung in diesem Sinne dauert halt
> lange... denken und lernen zu lernen will auch erst gelernt sein.

Hm, ganz so kann man es nicht sagen. Tatsächlich entwickeln sich die
neuralen Bahnen (und damit die Fähigkeit, zu denken) erst innerhalb der
ersten Lebensjahre.
Ein Neugeborenes ist praktisch ein unbeschriebenes Blatt, mit kaum
entwickelten Sinnen, angetrieben nur von Grundbedürfnissen wie Nahrung,
etc.
Instinktgesteuert wie ein Tier, wenn man so will...

> Leider kratzt dies wieder eine der ungeklärten
> philosophischen/wissenschaftlichen Ecken an - kann man eigendlich
> denken wenn man keine Sprache hat (?).

IMO ja.
Menschen denken eigentlich nicht wirklich in Worten oder Sätzen, sondern
in Bildern, Eindrücken und Konzepten.
_Das_ ist es, was unser Gehirn als Datenspeicher jedem Computer überlegen
macht. (Jedenfalls noch...)

> Ist eine der Gründe warum ich Abstand halte von solchen Sachen wie
> AIs, Wandlern uvm... es ist nämlich so, dass solche Fragen bei uns
> immer aufkreuzen (wasweisichwarum) und alle ratlos dasitzen und sich
> fragen "was isses denn nun".

Bei uns hat einfach nie jemand Lust, sowas zu spielen.
Metamenschen oder magische Charaktere stellen ja schon eine Ausnahme
dar...

> Muss schon tragisch sein ein Wandler zu sein. Erstemal denken zu
> können - dann endlich Dinge begreifen und verstehen, dann wiederum
> begreifen zu tun, dass einem noch (bestenfalls) 4-5 Jahre
> verbleiben... (bis auf die paar Ausnahmen mit langen Lebensspannen).

Ich glaube nicht, daß das ein Problem ist.
Aufgrund ihrer tierhaften Natur (kurze Lebensspanne, Überlebenskampf)
dürften sie, ähnlich wie Kleinkinder, Wissen wahrscheinlich aufsaugen wie
ein Schwamm und extrem schnell lernen.
Im Gegensatz zu menschlichen Kindern haben sie aber auch noch eine
schnellere körperliche Entwicklung, so daß sie das Gelernte viel schneller
und früher umsetzen können...

Gruß, M¥$T1C
--
/"\
\ / ASCII Ribbon Campaign
x Say NO to HTML in email and news
/ \


Alexander Reissberg

unread,
May 25, 2001, 5:09:45 AM5/25/01
to
> Ich habe mehrer Gedanken, die Angesprochen wurden..
> Da sie alle von unterschiedlichen Leuten geschreiben wurden, hätte ich
> mehrere Antworten posten müßen, ist mir allerdings zu stressig. Außerdem
> wollte ich noch ein paar eigene Gedanken einbringen..
>
> Es ist vollkommen logisch, wenn der Gestalltwadler in seiner tierischen
> Form keine Magie oder Adeptenkräfte anwenden kann. Es gibt keine Tiere die
> Magie wirken können, bei keinem wurde der benötigte Gensatz festgestellt.

Dazu wurde zwar schon was gesagt, aber mal von einem anderen Punkt aus. Der
Wandler wechselt nicht seinen gensatz wenn er sich verwandelt. Hätte er nicht
die entsprechende Veranlagung, dann könnte er auch nicht in Menschengestalt
Magie wirken.
Wenn man es überhaupt auf Gene zurückführen will...

Mana Burn

--
Take a jet plane my way lately
Cause now you are mine, you are mine
This airplane's going my way
Cause now you're bound and tied

Bound & Tied, Creed

Mana Burn's Place for Shadowrunners
http://www.geocities.com/TimesSquare/7874/

Maik Schmidt

unread,
May 25, 2001, 7:47:51 AM5/25/01
to
M¥$T1C wrote:
> > Nen Baby hat auch eine menschliche Intelligenz - nur hat es noch kein
> > Wissen angesammelt und eine Ausbildung in diesem Sinne dauert halt
> > lange... denken und lernen zu lernen will auch erst gelernt sein.
>
> Hm, ganz so kann man es nicht sagen. Tatsächlich entwickeln sich die
> neuralen Bahnen (und damit die Fähigkeit, zu denken) erst innerhalb der
> ersten Lebensjahre.

da stimme ich mal zu. vor allem: ohne entsprechendes umfeld (jemand hat
da mal den begriff Ex-telligenz geprägt ^_-) kommt da nicht mal was
sonderlich gutes bei raus, siehe sogenannte Wolfskinder.

Christoph Lichtenberger

unread,
May 25, 2001, 8:30:34 AM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 03:48:03 +0200, VOID <Bloo...@gmx.de> wrote:
>Gestaltwandler sind in erster Linie erstmal Gestaltwandler
>und erst in zweiter Linie Tiere. Menschen sind sind garnicht
>und das hat auch mit dem Altern nichts zu tun. Fakt ist das
>intelligenteres Leben meisst älter wird. Ich würde die Lebens-
>spanne nicht an der Tierrasse festmachen, sondern von etwa
>30-50 Jahren ausgehen. Für menschliche Maßstäbe nicht
>wirklich viel, aber wenn man bedenkt wie schnell sich Gestalt-
>wandler entwickeln haut das locker hin.

Das ist genauso frei konstruiert wie eine Manatheorie.

>Es ist Bullshit weil alles was kürzer lebt schneller lernt.
>Demnach spräche das für das genaue Gegenteil. Effektiv
>müssten Gestaltwandler MEHR Punkte haben, denn angeblich
>sind sie ja sogar grössere und stärkere und schönere
>Exemplare ihrer Art. Würden sie nur so kurz leben wie
>ihre Art und noch dazu nicht schneller lernen wären sie
>ein schlechter (und ausgesprochen lebensunfähiger) Witz.

Irgendwoher muss dieses Wissen auch kommen. Ohne Schulbildung könntest
du diese Diskussion nichtmal führen.

Wenn sie schnell lernen, well - dann sind sie ungefähr dort wo ein
Ganger ist, außer eine Person bildet sie aus.

>Was verstehst du unter denken?

Naütrlich nicht: Es tut weh, also ist es schlecht. Sondern das was wir
unter "denken" verstehen.

Die Welt wird ungeheuer klein wenn du nicht in der Lage bist abstrakt
zu denken und Begriffe hierfür hast. Das Ergebnis für unerklärebare
Dinge waren zuerst Götter, Geister usw...

Definitionen für Eigenschaften wie gut, schön, häßlich usw... fehlen
völlig, ebenso jedes Denken für Strategie. Taktik maybe, aber nur in
Try & Error. Soziale Skills auch, sofern sie von den Instinkten
abweichen.

Ein krankes Tier durchzufüttern kommt auchnur bei ein ganz paar Rassen
vor... die anderen lassen es liegen. Mitleid in dieser Form kennt der
Wandler nicht, das hat er nie gelernt oder erfahren.

Diese Theorie stimmt auf jeden Fall, denn genauso äußert sich das
seelische Leben bei Kriegskindern, welche Menschen sind - aber unsere
sozialen Anischten nie erworben haben. Ihnen ist diese Art von Mitleid
einfach fremd.

>Das ist eine äusserst merkwürdige Theorie...

Dann musst du dich damit wohl auseinandersetzen. Gelöst ist dieses
Problem hinten und vorne nicht. Genaugenommen ist man nicht soviel
weiter als Humbolt, Worf, Schaft, Darwin und ein paar Andere, deren
Namen ich nichtmehr weis.

Das ellenlang durchzukauen habe ich keinen Bock, das musste ich schon
stundenlang.
Mir "merkwürdig" anzuhören weil du ein "so isses" vorziehst motiviert
mich nicht großartig viel dazu zu schreiben.

Affen können übrigens auch sprechen, sie können eine Tastatur bedienen
und sich darüber mitteilen. Nur sehr enge Bahnen, das sollte zeigen
wie wichtig eine Bildung eigendlich ist.

>Dann sagt man als Spielleiter "So isses." und plötzlich ist es
>so in der bespielten Welt. Oder diskutiert ihr über "echte"
>Werwölfe?

Wenn ihr ein "so isses" liebt, dann handhabt das als "so isses".
Darüber diskutiere ich nicht, denn um einen Wandler darzustellen
braucht man kein SL-Dogma.

Ein "so isses" haben wir schon lange als stillschweigende Konvention
abgeschafft, needless to say, es funktioniert toll.

>Selbst wenn das so wäre, was ich für unwarscheinlich halte,
>verstehe ich nicht was daran tragisch sein sollte. Ein Tier wird
>möglicherweise eine wesentlich fatalistischere Weltsicht haben
>als wir Menschen und schlieslich beneide ich auch keine Riesen-
>schildkröte um ihre 150+ Lebensspanne. Wär schon nett solange
>zu leben, aber das es nicht so ist ist nicht so tragisch. Tiere haben
>einen IMHO anderen Umgang mit dem Tot.

Die Art wie du mit etwas umgehst hängt von deiner Weltsicht ab. Diese
wiederum hast du aus deiner Erfahrung, Sprache und deinem
Lebensumfeld. Ohne vordefinierte Begriffe kannst du Dinge kaum
raffinieren weil der Rahmen fehlt. Alles wird einzeln betrachtet um
unterschieden zu werden.

Die Sprache definiert automatisch deine Weltsicht und deine
Wahrnehmungsweise. Stämme in Afrika kennen teilweise kein Wort für
Zeit, sie ist unwichtig - es wird nichts in heute oder morgen
gemessen, es heißt: Ich komme (irgendwann) dich besuchen. Das
(irgendwann) kann buchstäblich irgendwann sein.
Manche auch keinen Begriff für Besitz, manche sogar keinen Begriff für
"nein" - es hat auch keine Bedeutung. Mit "so isses" macht man sich
bestenfalls keine Arbeit, von Rollenspiel kann ich nicht reden.

Das gibt auch die Ideologie und Lebensweise wieder, wo keine Zeit
gemessen wird - hat sie keine Bedeutung und Zeit ansich interessiert
niemanden. Wo kein Besitz & Nein existiert hat man entweder starke
Hirachien (wo immer Befehle von oben kommen und die Idee dieses
abzulehnen einfach fremd ist) oder ein starkes Kollektiv existiert,
die Idee etwas abzulehnen ist auch fremd bzw. alles auf Sharing
hinausläuft und niemand auf die Idee käme etwas nicht zu teilen, dort
existiert das "nein" weder in Ideologie noch Sprache.

Ein Mensch wird abernicht geboren und hat eine fertige Kultur und
Sprache, die muss er mühsam lernen. Wieviel Einfluß dies auf den
Menschen hat zeigen die Beispiele.

Von einer Wandlersprache habe ich bisher nix gehört.

mfg
Christoph

Alexander Reissberg

unread,
May 25, 2001, 8:52:02 AM5/25/01
to
> >Es ist Bullshit weil alles was kürzer lebt schneller lernt.
> >Demnach spräche das für das genaue Gegenteil. Effektiv
> >müssten Gestaltwandler MEHR Punkte haben, denn angeblich
> >sind sie ja sogar grössere und stärkere und schönere
> >Exemplare ihrer Art. Würden sie nur so kurz leben wie
> >ihre Art und noch dazu nicht schneller lernen wären sie
> >ein schlechter (und ausgesprochen lebensunfähiger) Witz.
>
> Irgendwoher muss dieses Wissen auch kommen. Ohne Schulbildung könntest
> du diese Diskussion nichtmal führen.
>
> Wenn sie schnell lernen, well - dann sind sie ungefähr dort wo ein
> Ganger ist, außer eine Person bildet sie aus.

Muß ich zustimmen. nur weil etwas kurzlebig ist lernt es nicht so viel
schneller. Denn _wenn_ der Wandler z.B. das alles, was ein Mensch in
20/25 Jahren lernt in 5-10 jahren lernen könnte, dann müßte er auch
wesentlich intelligenter sein. _Wesentlich_ bedeutet dabei mehr als +1
für Fuchs. Das diese Tiere intelligenter sind als normale Tiere, das ist
wohl klar. Sonst könnten sie nie eine Sprache erlernen oder ähnliches,
aber das sie intelligenter und geistig schneller als Menschen sein
sollten? Nicht wirklich.

Ich denke das spiegelt sich auch recht gut im Erschaffungssystem wieder.
Sie haben wenig Wissensfertigkeiten und wenn man die Attribute hoch
ansetzt so gut wie keine anderen Fertigkeiten. und das ist IMO
realistisch, da die körperliche Entwicklung bei Tieren in der Tat
schneller abgeschlossen ist als bei Menschen, die geistige zwar auch aber
auf einem weit geringeren Niveau zurückbleibt (im Gegensatz zur
körperlichen Entwicklung) Damit ist es zwar vielleicht eklig und schlecht
spielbar und auch unschön, aber sicher angebracht, Gestaltwandler bei der
Generation hoch auf die Attribute zu setzen und die Fertigkeiten bei
15-20 Punkten liegen zu lassen

> Affen können übrigens auch sprechen,

Belege? Afaik liegt der Kehlkopf bei Affen nicht richtig und ist nicht in
der benötigten Form ausgeprägt, um _reden_ zu können. Oder verwendest du
"sprechen" in Hannos Definition?

Christoph Lichtenberger

unread,
May 25, 2001, 10:05:56 AM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 14:52:02 +0200, Alexander Reissberg
<al...@hrz.tu-chemnitz.de> wrote:
>Belege? Afaik liegt der Kehlkopf bei Affen nicht richtig und ist nicht in
>der benötigten Form ausgeprägt, um _reden_ zu können. Oder verwendest du
>"sprechen" in Hannos Definition?

Ich kenne Hannos Definition von sprechen nicht. Jedoch hast du das
hier unterschlagen/überlesen:

"sie können eine Tastatur bedienen und sich darüber mitteilen. Nur
sehr enge Bahnen"

Mit "sprechen" war nicht gemeint, dass sie physisch in der Lage sind
per Kehlkopf zu sprechen, jedoch eine Tastatur bedienen können und
sich in engen Rahmen darüber mitteilen können.

Von der Quantität und Qualität der Aussagen, die ein Affe damit machen
kann, ist man meilenweit von dem entfernt was ein Mensch kann. Es
zeigt aber wie wichtig eine Ausbildung ist und wieviel eine Ausbildung
bewirken kann. Ich habe nicht die Zeit jetzt stundenlang eine sehr
alte Meldung (die kaum eine Person interessierte) aus den Suchern zu
kramen... m.W war aber nach der ersten Stufe "Wenn-dann" Schluß, also
keine langen Kausalketten.

Wenn dir längeres Suchen dazu zusagt, im Spiegel war einmal ein
langer Artikel darüber wieweit Gene, Ausbildung und die daraus
resultierende Persönlichkeit miteinander interagieren. Zu finden ist
das auf www.spiegel.de - > Onlinearchiv der gedruckten Spiegel. Die
Forschung dort sagt viel, leider mehr Beobachtungen als feste Fakten.
Das Ergebnis des Artikels war kurzgefasst: Gene sind die Basis und
können (je nach Veranlagung) besser oder schlechter durch Schulung und
Ausbildung in Bahnen gelenkt werden.

Im Umkehrschluß zeigt es, dass ohne eine Ausbildung enge Limits
gelten. Gegen einen Wandler der soviel gerlernt hat wie ein Mensch ist
nichts zu sagen, jedoch muss man schon erklären wie er dort
rangekommen ist und das Alter spielt schon eine Rolle.

Ich weis nicht wieviel der Dinge die ein Tier kann wirklich erlernt
sind... viel davon ist jedenfalls bereits angeboren und kann
schwerlich als Beleg für eine enorm schnelle Lerngeschwindigkeit
eingebracht werden... da sind wir anscheinend einer Meinung.

mfg
Christoph

William E. Corto

unread,
May 26, 2001, 9:55:11 AM5/26/01
to
Hi...

"VOID" <Bloo...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B0DB9D3...@gmx.de...
> Christoph Lichtenberger wrote:

> > Btw: Warum soll die menschliche Intelligenz durch das Alter
definiert
> > sein ?
>
> Ist sie nicht. Intelligentere Kreaturen sind meisst
> jedoch langlebiger als dümmere. Beispiele wären
> Delphine, Wale, Elephanten, Menschenaffen,...

Es ist ein populärer Irrtum, daß Delphine in irgendeiner Weise
intelligenter sind als andere Tiere, oder zum Menschen relativ
intelligent. Ratten und Mäuse sind intelligenter als Delphine.
Delphine können Bewegungsabläufe relativ schnell lernen und verstehen,
das ist wahrscheinlich das einzige, was sie gegenüber anderen Tieren
hervorhebt.

Die Studie dazu habe ich leider nicht parat. Wurde aber in einer der
letztjährigen Spiegel Ausgaben ausfürhlich behandelt.

Bye...


Robert Schlesier

unread,
May 26, 2001, 11:25:01 AM5/26/01
to
"William E. Corto" wrote:

> Es ist ein populärer Irrtum, daß Delphine in irgendeiner Weise
> intelligenter sind als andere Tiere, oder zum Menschen relativ
> intelligent. Ratten und Mäuse sind intelligenter als Delphine.
> Delphine können Bewegungsabläufe relativ schnell lernen und verstehen,
> das ist wahrscheinlich das einzige, was sie gegenüber anderen Tieren
> hervorhebt.

Vor kurzem wurde festgestellt, dass Delphine ihr eigenes Spiegelbild
(wieder)erkennen. Bis auf den Menschen wurde diese Faehigkeit nur bei
Menschenaffen (ich glaube es war bei Schimpansen, da bin ich mir nicht
sicher) nachgewiesen. Diese Meldung war vor einigen Wochen in
verschiedenen Nachrichten (hab ich von verschiedenen Sendern gehoert, ich
habe aber leider keine Quelle).

Robert

Alexander Reissberg

unread,
May 28, 2001, 6:54:22 AM5/28/01
to
> >Belege? Afaik liegt der Kehlkopf bei Affen nicht richtig und ist nicht in
> >der benötigten Form ausgeprägt, um _reden_ zu können. Oder verwendest du
> >"sprechen" in Hannos Definition?
>
> Ich kenne Hannos Definition von sprechen nicht. Jedoch hast du das
> hier unterschlagen/überlesen:
>
> "sie können eine Tastatur bedienen und sich darüber mitteilen. Nur
> sehr enge Bahnen"
>
> Mit "sprechen" war nicht gemeint, dass sie physisch in der Lage sind
> per Kehlkopf zu sprechen, jedoch eine Tastatur bedienen können und
> sich in engen Rahmen darüber mitteilen können.

Hannos Definition von sprechen.
Vielleicht könnte man es "kommunizieren" nennen? Bitte. Es war aus deinem
Text nicht klar ersichtlich, das beides, das Sprechen und das Kommunzieren
über Tastatur ein und dasselbe sein sollen. Bitte nicht noch zusätzliche
Verwirrungen hineinbringen, ja?

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