Bye
In "Come on Baby light my fire" go
--
Ingo Siekmann <i...@ncc1701.owl.de> *** Paderborn *** Germany
Arsenal 2060 / Cannon Companion ... und die Regeln sind wie ueblich
nicht das gelbe vom Ei
Ich habe gerade keine Daten da, aber letztlich wird er in SR ähnlich
wie heute sein. Denn Brennstoff ist Brennstoff.
Schau einfach mal im Web wie die Daten von den Dingern heute sind.
Schaden würde ich auf M für X Runden tippen... weis aber nicht wie
lange eine Ladung brennt wenn sie ein Ziel erwischt.
mfg
Christoph
Flammenwaffen, Arsenal 2060 S.58&59
Standardflammenwerfer Tank 10Schuss 1000¥ StrIndex3
Verfüg 10/7d EM 8M
Unterlaufflammenwerfer (wie Standardflammenwerfer) 1200¥ StrIndex3 Verfüg
10/7d EM 8M
Shiawase Blazer Tank 4Schuss 750¥
StrIndex3 Verfüg 12/14/d EM 6M
Ich lehne mich mal lieber nicht nochweiter aus dem Fenster, da die rechte
vermutlich bei Fanpro liegen, und ich nicht weiss wie das mit Zitaten ist.
Alle Informationen stehen so sinngemäß im Arsenal 2060, dass ich an dieser
stelle auch nochmal allen ans Herz legen möchte.
Arsenal 2060 ist für alle nichtmagier muss. (Besonders für Spielleiter)
> Hallo,
> kann mir jemand die Werte für einen Flammenwerfer nennen? Oder
> wenigstens, in welchem Quellenbuch so etwas steht?
Im Arsenal findet sich "etwas". Leider vollkommen unpraktikabel. Nach
den Regeln sind Flammenwerfer ein Witz den Kinder mit Panzerjacken
unbeschadet überstehen können. Mein Vorschlag sieht folgendermaßen aus:
Flammenwerfer sind "Automatische" Waffen die wie alle anderen AM-Waffen
zwischen 3 und 10 "Schuss" abgeben. Sie verursachen je nach Brennstoff
zwischen 3L und 4M Schaden und kommen damit auf 6M-14T, je nach
verschossener Menge. Es werden die Reichweiten von Tasern x2 verwendet
und es gillt ein verstellbarer Choke zwischen 2 und 10. Alle auf der
Schusszahl basierenden MW-Aufschläge fürs Ausweichen werden verdoppelt.
Bei einem Treffer entsteht jede weitere Runde Schaden in höhe des
Trefferschadens -2 Power/-1 Niveau pro Runde. Beispiel: 3M Flammenwerfer
mit 6 Schuss mcht 9T beim Treffer, 7S eine Runde später, 5M eine weitere
später, 3L und dann ist Schluss. Stosspanzerung schützt halbiert und
sinkt um 1 pro Runde. Man beachte besonders auf Wundeffeckte
entsprechend M&M zu würfeln. Dabei sind Skelettschäden, sowie Schäden
der Muskeln und des Organs Haut natürlich am warscheinlichsten. Alle
Wundmodifikatoren durch Flammenwerfer werden verdoppelt.
> Ingo Siekmann <i...@ncc1701.owl.de> *** Paderborn *** Germany
Hoffe geholfen zu haben,
VOID
> > Nein. Effektiv ist sie nicht. Menschen werden davon getroffen, rennen brennend
> > und schreiend weg. Aber sie fallen nicht tot um. Niemals. Effektiv? Gegen
> > Ratten, sicher. Gegen Menschen? War es noch nie. Und das wird es auch nie sein.
> > Wer die schrecklichen Szenen mit Napalm bombardierter Kinder aus dem
> > Vietnamkrieg noch kennt, der weiß, daß diese fast nackten Kinder ohne Rücken und
> > ohne Fleisch an den Beinen an dem Kameramann vorbeigelaufen sind. Wie schwer
> > soll die Verbrennung des Menschen denn noch sein?
> > Der Mensch lebt brennend bis zu einer Viertelstunde und kann in dieser Zeit
> > sogar noch handeln. Das beste, was ihm passieren kann ist, daß er erstickt. Der
> > Brandschaden von Flammenwerfern in Shadowrun ist schon okay. Darf auf keinen
> > Fall härter werden. Der selbe Unsinn mit Phosphorgranaten.
>
> Flammenwerfer die mit Benzin arbeiten sind tatsächlich
> nicht übermäßig wirksam, allerdings benutzen moderne
> Flammenwerfer bei weitem kein Bezin, sondern soweit
> ich weiss eine Mischung aus geliertem Phosphor
Phosphor wahrscheinlich nur als Luftzünder. Ist einfach zu teuer. Außerdem würde
ansonsten das Butan keinen Sinn machen. Geliert wahrscheinlich, weil es in feine
Partikel zermalen ist und unter den Brennstoff gemischt wurde. Phosphor ist nicht
schwer zu bekommen, aber er ist relativ teuer. In den Reibeflächen von Zündhölzern
ist zum Beispiel roter Phosphor enthalten. Beim Anreiben reagieren Partikel zu weißem
und zündet mit Sauerstoff.
> und
> organisch gebundenem Butan zuzüglich Chromsonstwasoxid
Eigentlich nicht der tollste Sauerstoffträger. Chromoxide sind in der Regel sehr
stabil. Das übliche Chromoxid ist zum Beispiel ein Farbstoff der Aquarellmalerei und
der ist äußerst lichtbeständig. Hält jahrhunderte lang. Chromoxid ist übrigens
matt-grün.
Aber als Sauerstoffträger in so einer Mischung funktioniert er ganz gut. Die
Reduktion des Butans reicht aus, um den Sauerstoff vom Chrom zu trennen. Ich habe das
mit Paraffin und mit Propan probiert. Unter Hitze kein Thema. Ist aber nicht so der
ultimative Bringer, muß ich dazu anmerken. Wahrscheinlich nehmen sie's weil Chromoxid
ein Nebenprodukt bei der Eisenerzverhüttung ist und es fällt einfach in großen,
billigen Mengen an, zusammen mit Braunstein (Manganoxid), Cobaltoxid (->Kobolt) und
Nickeloxid (->necken). Die Metalle dieser Oxide sind nicht durch einfache Verhüttung
zu erhalten, deswegen bekamen sie diese koboldhaften Namen. Sie haben die frühen
Erzverhütter immer geneckt. Waren farbig und bunt schillernd, aber zu nichts zu
gebrauchen.
Es ist leider ein bißchen giftig, wenn ich nicht irre.
Ich schieße jetzt ein bißchen ins Blaue, aber ich glaube Chrom ist dreiwertig, also
wäre das Cr2O3
> als Sauerstoffträger. Das tötet ziemlich schnell und bricht
> dabei auch noch sämtliche Knochen. Genau das passiert
> nämlich wenn die Hauptmuskelgruppen schneller zusammen-
> schmurgeln als man Ekelhaft sagen kann. Ich denke nicht
> das man 2060 wieder den Rückschritt zu Benzin gehen wird.
Das mit den Muskeln klingt nicht sehr wahrscheinlich. Hast du da irgendwelche
verlässlichen Quellen? Klingt ein bißchen nach modernem Märchen, wenn ich länger
drüber nachdenke. Aber tatsächlich fällt durch organisch gebundenes Butan die
Verdunstungskälte weg. Nur ist diese Mischung nicht mehr so billig wie zum Beispiel
Napalm (->Natriumpalmitat). Wenn man sich allerdings ansieht, wie lange es dauert,
bis Fleisch unter Hitze durchgegrillt ist, dann gibt es auch bei dieser Mischung ein
gewisses Limit.
Verbrennendes Gewebe erzeugt jede Menge Wasserdampf, denn Gewebe besteht zu über 90 %
aus Wasser, wie man weiß. Dieser Wasserdampf ist eine äußerst effektive
Schutzschicht, weil er isoliert. Kann jeder in einem Küchenversuch nachprüfen, indem
er auf eine heiße Herdplatte einen Tropfen Wasser fallen läßt. Dieser Tropfen tanzt
auf seiner eigenen Dampfwolke und es dauert sehr lange, bis er verdampft ist. Die
eigene Verdunstung schützt ihn und kühlt ihn sogar. Genau das selbe passiert bei
einem Menschen, den man zu verbrennen versucht. Außerdem isolieren die verkohlten
oberen Hautschichten das darunterliegende Gewebe.
Keine Frage ist Verbrennen eins der schrecklichsten Tode überhaupt, aber der Mensch
bleibt nicht nur bei Bewußtsein, er bleibt sogar handlungsfähig. Nun ja, wenn er
ausgezeichnet trainiert ist und eine beinahe Übermenschliche Willensstärke zeigt. Die
Verletzungen sind sicherlich tödlich, aber sie schalten ihn nicht zwangsläufig aus.
Das ist das Problem.
Also ich Flüssigmetall-Schrapnell vorschlug, hatte das schon seinen Sinn. Weil der
Getroffene dabei verbrennt, aber gleichzeitig von diesen glühenden Schrapnellen
penetriert wird. Und die Hitze des Materials verbrennt ihn dann von innen und hebt
die Schutzwirkung auf. Solche Kanonen oder Minen werden aber militärisch nicht
eingesetzt, so weit ich weiß. Ist aber nur eine Frage der Zeit, wann ein Drekhead auf
so eine kranke Idee kommt.
Ciao Hanno
--
Hanno Behrens - Hamburg
"A World Without String Is Chaos" - Rudolf Smuntz
"Und sie dreht sich doch!" - Galileo Galilei
> >Flammenwerfer die mit Benzin arbeiten sind tatsächlich
> >nicht übermäßig wirksam, allerdings benutzen moderne
> >Flammenwerfer bei weitem kein Bezin, sondern soweit
> >ich weiss eine Mischung aus geliertem Phosphor und
> >organisch gebundenem Butan zuzüglich Chromsonstwasoxid
>
> Vermutlich Peroxid. Ich gehe mal davon aus, dass die Mischung in
> verschiedenen Behältnissen untergebracht ist...
Chromperoxid ist stabil? Ist dafür eigentlich zu schwer.
> >als Sauerstoffträger. Das tötet ziemlich schnell und bricht
> >dabei auch noch sämtliche Knochen. Genau das passiert
> >nämlich wenn die Hauptmuskelgruppen schneller zusammen-
> >schmurgeln als man Ekelhaft sagen kann. Ich denke nicht
> >das man 2060 wieder den Rückschritt zu Benzin gehen wird.
>
> Ich würde dieser Sache einen Schaden von 10T geben. Butan/Sauerstoff
> wird heiß genug brennen um Stahl wie Butter zu schmelzen.
>
> Es gibt diese Hybridtriebwerke in den UdSSR Racketen
> (Benzin/Sauerstoff) was mehr als 3000° Hitze macht.
Man kann aber bei einem tragbaren Flammenwerfer nicht mit solchen
Temperaturen spielen. Weil die rückschlagende Hitzewelle den Schützen
genauso verbrennt wie den Getroffenen. Deswegen ist das ein ziemlich
theoretischer Wert. Was meinst du, warum es in der Praxis keine
Thermit-Flammenwerfer gibt? Weil diese Werfer den Schützen eben grillen.
Und deshalb keine 3000 ° heißen Flammenwerfer. Das Brandmaterial des
Werfers enthält eine gewisse Menge Energie in chemischer Form. Wird das
Zeug zu schnell abgegeben, verpufft es genauso, als wenn es zu langsam
abgegeben wird. Aber das ließe sich besser verkraften als die
rückschlagende Hitzewelle. Schon ein Benzinwerfer drückt eine irrsinnige
Welle zum Werfer zurück.
Wenn man sich die Materialien mal so ansieht, findet man wenig Material,
das so viel Energie auf einen so kleinen Fleck speichert wie eine
Thermitladung. Die meisten anderen Materialien verbrauchen mehr Platz
und mehr Gewicht. Und dann ist das nächste Problem bei Flammenwerfern,
daß das Material nicht verpuffen darf. Weder durch die Hitze, noch durch
das Versprühen. Das ist nicht so einfach. Schon gar nicht bei 3000 °.
Das Problem Flammenwerfer ist ein prinzipielles.
Wurden nicht schon Magnesium-Splitterbomben eingesetzt ?
Ist im Körper auch fürchterlich, denn mit dem Wasser reagiert das
Magnesium richtig heftig... der Wasserstoff brennt dann noch
zusätzlich.
mfg
Christoph
>Flammenwerfer die mit Benzin arbeiten sind tatsächlich
>nicht übermäßig wirksam, allerdings benutzen moderne
>Flammenwerfer bei weitem kein Bezin, sondern soweit
>ich weiss eine Mischung aus geliertem Phosphor und
>organisch gebundenem Butan zuzüglich Chromsonstwasoxid
Vermutlich Peroxid. Ich gehe mal davon aus, dass die Mischung in
verschiedenen Behältnissen untergebracht ist...
>als Sauerstoffträger. Das tötet ziemlich schnell und bricht
>dabei auch noch sämtliche Knochen. Genau das passiert
>nämlich wenn die Hauptmuskelgruppen schneller zusammen-
>schmurgeln als man Ekelhaft sagen kann. Ich denke nicht
>das man 2060 wieder den Rückschritt zu Benzin gehen wird.
Ich würde dieser Sache einen Schaden von 10T geben. Butan/Sauerstoff
wird heiß genug brennen um Stahl wie Butter zu schmelzen.
Es gibt diese Hybridtriebwerke in den UdSSR Racketen
(Benzin/Sauerstoff) was mehr als 3000° Hitze macht.
mfg
Christoph
>Was ist denn hier Unsinn, der FASA FW oder meine Vorstellung vom
>Tankwechsel ?
Flammenwerfer mitzuschleppen im Allgemeinen. Eine 5kg Rackete macht
das alles besser und kann auf lange oder kurze Entfernungen gezielt
eingesetzt werden.
>Nach dem ersten Schuß sollte doch eine IR-Kamera ein eher verwirrendes
>Bild liefern.
Keine Kamera sondern Sensorik, die wird den Schützen ziemlich schnell
finden... auch wenn er dann nicht mehr schießt.
mfg
Christoph
>Chromperoxid ist stabil? Ist dafür eigentlich zu schwer.
Wie alle Peroxide sehr instabil.
>Man kann aber bei einem tragbaren Flammenwerfer nicht mit solchen
>Temperaturen spielen. Weil die rückschlagende Hitzewelle den Schützen
>genauso verbrennt wie den Getroffenen. Deswegen ist das ein ziemlich
>theoretischer Wert. Was meinst du, warum es in der Praxis keine
>Thermit-Flammenwerfer gibt? Weil diese Werfer den Schützen eben grillen.
Womit man zu dem Schluß kommt, dass tragbare Flammenwerfer nicht
wirklich lohnen. Aber es gibt Brandrackten für die üblichen tragbaren
Racketenwerfer und rückstoßfreien Leichtgeschütze. Selbige lassen sich
super mit Termit- oder Magnesiumladungen füllen.
Wohlbemert: Termit ist Aluminium & Eisenoxid, es hindert niemanden
daran Stoffe mit einem höherem Energiewert zu nehmen.
Sollte dann aber in 2 Kammerun untergebracht sein und sich erst bei
der Explosion mischen.
>Wenn man sich die Materialien mal so ansieht, findet man wenig Material,
>das so viel Energie auf einen so kleinen Fleck speichert wie eine
>Thermitladung. Die meisten anderen Materialien verbrauchen mehr Platz
>und mehr Gewicht. Und dann ist das nächste Problem bei Flammenwerfern,
>daß das Material nicht verpuffen darf. Weder durch die Hitze, noch durch
>das Versprühen. Das ist nicht so einfach. Schon gar nicht bei 3000 °.
>Das Problem Flammenwerfer ist ein prinzipielles.
Dann nehme man doch lieber Racketen und Flamer lässt man besser
zuhause.
mfg
Christoph
Weil das Teil nach den Regeln IMHO sowieso heftig genug ist (OK, jemand mit
'nem FW *sollte* Eindruck schinden)
Ich kann ja aber mal das berüchtigte Wort ins Feld werfen...:
"Spielgleichgewicht"
<gd&r>
SCNR,
Platzy
--
Pla...@gmx.de - ICQ: 3324037
Aus welchem Grund sinkt der rundenweise Schaden so schnell und warum ist
irgendwann Schluß ?
Gruß
Twy
VOID schrieb:
Ich denke die Regel ist prinzipiell ganz gut, aber macht den
Flammenwerfer dann doch vielleicht ein bisschen heftig.
Vielleicht, wenn man den Folgeschaden auf nur eine weitere Runde
begrenzt. ( Ich weis das 2-3 Sekunden realistisch gesehen ziemlich kurz
für so was ist, aber dafür ist der Flammenwerfer dann nicht ganz so
tödlich )
Eine andere Alternative wäre natürlich den Basisschdaden abzusenken, und
den folgeschden langsamer absinken zu lassen.
--
Es ist nicht die Frage ob man paranoid ist,
es ist die Frage ob man paranoid genug ist.
> Ich denke die Regel ist prinzipiell ganz gut, aber macht den
> Flammenwerfer dann doch vielleicht ein bisschen heftig.
Ich weis ja nicht aber wir reden hier von einem _Flammenwerfer_, die sind
nicht dafür gemacht lusitg zu sein. Soll man jetzt auch anfangen Raketen
abzuschwächen weil "16T ist ja ein bischen heftig", oder wie? Flammenwerfer
sindeinfach eine verdammt kranke Waffe, das ist so. Dafür ist ebend die
Reichweite recht bescheiden.
> Vielleicht, wenn man den Folgeschaden auf nur eine weitere Runde
> begrenzt.
Vieleicht sollte man auch Napalm reinfüllen, damit das ganze noch besser
und länger brennt...
> (Ich weis das 2-3 Sekunden realistisch gesehen ziemlich kurz
> für so was ist, aber dafür ist der Flammenwerfer dann nicht ganz so
> tödlich )
Flammenwerfer _sollen_ tödlich sein.
> Eine andere Alternative wäre natürlich den Basisschdaden abzusenken, und
> den folgeschden langsamer absinken zu lassen.
ahhhh jaaaaa....
--
Harry, Halbmetallmensch in den Strassen Seattles <Halbmeta...@gmx.net>
>Ich denke die Regel ist prinzipiell ganz gut, aber macht den
>Flammenwerfer dann doch vielleicht ein bisschen heftig.
>Vielleicht, wenn man den Folgeschaden auf nur eine weitere Runde
>begrenzt. ( Ich weis das 2-3 Sekunden realistisch gesehen ziemlich kurz
>für so was ist, aber dafür ist der Flammenwerfer dann nicht ganz so
>tödlich )
>Eine andere Alternative wäre natürlich den Basisschdaden abzusenken, und
>den folgeschden langsamer absinken zu lassen.
Menschen die normalerweise voll von einem Flammenwerfer erwischt
werden überleben das eher nicht.
Ich würde auch dazu tendieren den Folgeschaden zu steigern,
schließlich brennt das nicht langsam und gleichmäßig herunter sondern
eher voll bis das Benzin "verraucht" ist...
Das sind einige Liter Benzin (eingedickt) die das Opfer erwischen.
Reichweite der Dinger war ca. 50 Meter (schräg hochhalten und "regnen
lassen").
mfg
Christoph
> Ich denke die Regel ist prinzipiell ganz gut, aber macht den
> Flammenwerfer dann doch vielleicht ein bisschen heftig.
> Vielleicht, wenn man den Folgeschaden auf nur eine weitere Runde
> begrenzt. ( Ich weis das 2-3 Sekunden realistisch gesehen ziemlich kurz
> für so was ist, aber dafür ist der Flammenwerfer dann nicht ganz so
> tödlich )
> Eine andere Alternative wäre natürlich den Basisschdaden abzusenken, und
> den folgeschden langsamer absinken zu lassen.
Ich halte prinzipiell nicht so viel davon, Waffen schwächer zu machen, als
sie sind. Man sollte lieber die Nachteile einer solchen Waffe mit ins Spiel
einbeziehen.
Ein Flammenwerfer ist i.a. ziemlich sperrig und schwer. Das ist
nichts, was man mal so auf einen Run mitnehmen kann.
Ich hab jetzt keinen Bock, daß auszurechnen, aber da werden sicherlich
Kampfpoolabzüge fällig. Ich würde außerdem noch für Ausweichen und
abducken enorme Aufschläge erteilen, damit man nicht den Tank in die
Schußlinie hält.
Wird der Tank zur Explosion gebracht ist Feierabend. (Voller Tank, laut
Cannon Compendium 20M)
Smart-Link etc. kann nicht verwendet werden.
Der Tank reicht für 10 Schuß, das wechseln dauert 5 Runden (IMO zu
wenig).
Hat man den Flammenwerfer einmal angewärmt, so bietet man ein gut
sichtbares Ziel.
Für seinen speziellen Einsatzbereich ist der Flammenwerfer eine
mächtige Waffe. Genau wie Granaten, Raketenwerfer und schwere
Maschinengewehre oder Sprengsätze (Ich hör mal ob da was tickt. <g>)
Das sollte man nicht abschwächen. Laut Void's Voschlag ist die extreme
Maximalreichweite eines FW 30 m. Wer auf diese Entfernung an so ein
Ding rangeht, hat es nicht anders verdient.
--
Karsten Beyer
http://www.zfrs-archiv.de
> > (Ich weis das 2-3 Sekunden realistisch gesehen ziemlich kurz
> > für so was ist, aber dafür ist der Flammenwerfer dann nicht ganz so
> > tödlich )
>
> Flammenwerfer _sollen_ tödlich sein.
Flammenwerfer sind überhaupt nicht tödlich. Ein Mensch kann bis zu 15 Minuten
brennen und lebt dann immer noch. Ob er es /über/lebt ist eine andere Frage.
Das Problem ist vielmehr die Luftversorgung währenddessen. Die meisten
Brandopfer ersticken. Das Feuer ist eigentlich ein sekundäres Problem. Man
sollte den Schaden eines Flammenwerfers auf maximal "M" begrenzen, weil es in
drei Sekunden mit herkömmlichen Brandmaterial kaum möglich ist, mehr Schaden
mit Feuer zu produzieren. Der Beschuß mit Thermit oder Magnesium, extrem
heißen Brandmischungen ist da was anders. Aber Napalm ist auch nur Sprit in
Kernseife. Da ist Alkohol schon gefährlicher, weil die normale
Verbrennungstemperatur höher ist.
Kleiner Selbstversuch - natürlich nur als geistiger Versuch, nicht
wirklich: nimm hochprozentigen Alkohol und daneben ein Wasserbad. Träufle
etwas Alkohol auf die Hand und zünde es an (Kleidung vorher sichern). Es
passiert: nichts. Ablöschen. Warum? Weil der Alkohol erstmal verdunstet und
dabei sogar kühlt. Das ist das Problem von luftbrennenden Flammenwerfern ganz
allgemein: ihre eigene Verdunstungskühlung. Das Zeug wirkt erst, wenn man es
nicht gelöscht kriegt. Für Shadowrunzwecke ist ein "M" vollkommen ausreichend.
Mehr darf es nicht sein, jedenfalls für einen Flammenwerfer mit
Luftverbrennung. Ein Metallfragmentbrenner wie Thermit oder Magnesium ist da
was anderes.
Karsten Beyer schrieb:
Das ist natürlich auch noch eine Möglichkeit. Eine Waffe die recht
mächtig ist mit dem einen oder anderen Haken zu versehen, das man es
sich 2 mal überlegt mit dem Teil rumzulaufen.
Benjamin Neu schrieb:
>
> Björn Miebach wrote:
>
> > Ich denke die Regel ist prinzipiell ganz gut, aber macht den
> > Flammenwerfer dann doch vielleicht ein bisschen heftig.
>
> Ich weis ja nicht aber wir reden hier von einem _Flammenwerfer_, die sind
> nicht dafür gemacht lusitg zu sein. Soll man jetzt auch anfangen Raketen
> abzuschwächen weil "16T ist ja ein bischen heftig", oder wie? Flammenwerfer
> sindeinfach eine verdammt kranke Waffe, das ist so. Dafür ist ebend die
> Reichweite recht bescheiden.
>
Alles was ich sagen wollte ist, das mit diesem Vorschlag aus dem bis
dahin äußerst bescheidenen Flammenwerfer eine doch recht heftige Waffe
entstanden ist und das man das ganze auch etwas anders angehen kann.
> > Vielleicht, wenn man den Folgeschaden auf nur eine weitere Runde
> > begrenzt.
>
> Vieleicht sollte man auch Napalm reinfüllen, damit das ganze noch besser
> und länger brennt...
>
Das Zeug brennt meines Wissens nach nicht besser und länger,es haftet
nur besser an der Oberfläche auf der es auftrifft.
> > (Ich weis das 2-3 Sekunden realistisch gesehen ziemlich kurz
> > für so was ist, aber dafür ist der Flammenwerfer dann nicht ganz so
> > tödlich )
>
> Flammenwerfer _sollen_ tödlich sein.
>
Sollen das nicht alle Waffen sein ?? ( außer Tasern und der gleichen )
Und dennoch gibt es welche die nicht so viel Schaden machen das es einen
direkt aus den Stielfen haut.
> > Eine andere Alternative wäre natürlich den Basisschdaden abzusenken, und
> > den folgeschden langsamer absinken zu lassen.
>
> ahhhh jaaaaa....
>
> --
> Harry, Halbmetallmensch in den Strassen Seattles <Halbmeta...@gmx.net>
--
> > > (Ich weis das 2-3 Sekunden realistisch gesehen ziemlich kurz
> > > für so was ist, aber dafür ist der Flammenwerfer dann nicht ganz so
> > > tödlich )
> >
> > Flammenwerfer _sollen_ tödlich sein.
> >
>
> Sollen das nicht alle Waffen sein ?? ( außer Tasern und der gleichen )
> Und dennoch gibt es welche die nicht so viel Schaden machen das es einen
> direkt aus den Stielfen haut.
Also der Flammenwerfer ist vor allem ein psychologische Waffe und keine Waffe
der Effektivität. Der Flammenwerfer wurde im ersten Weltkrieg entwickelt, um
eingegrabene Gegner aus den Gräben zu jagen, aufzuscheuchen und dann
abzuknallen.
Die Psychologie des langsamen Todes, der Schrecken, den jeder vor Augen hat, der
schon mal ein Brandopfer gesehen hat, treibt die Soldaten aus der Deckung. Die
Angst. Außerdem schürt so eine Feuersbrunst eine Urangst des Menschen.
Nein. Effektiv ist sie nicht. Menschen werden davon getroffen, rennen brennend
und schreiend weg. Aber sie fallen nicht tot um. Niemals. Effektiv? Gegen
Ratten, sicher. Gegen Menschen? War es noch nie. Und das wird es auch nie sein.
Wer die schrecklichen Szenen mit Napalm bombardierter Kinder aus dem
Vietnamkrieg noch kennt, der weiß, daß diese fast nackten Kinder ohne Rücken und
ohne Fleisch an den Beinen an dem Kameramann vorbeigelaufen sind. Wie schwer
soll die Verbrennung des Menschen denn noch sein?
Der Mensch lebt brennend bis zu einer Viertelstunde und kann in dieser Zeit
sogar noch handeln. Das beste, was ihm passieren kann ist, daß er erstickt. Der
Brandschaden von Flammenwerfern in Shadowrun ist schon okay. Darf auf keinen
Fall härter werden. Der selbe Unsinn mit Phosphorgranaten.
Wenn du jemanden beim Umbringen grausam verstümmeln willst, dann nimm eine
Schrotflinte mit einer Thermitladung, also einer
Flüssigmetall-Sauerstoff-Ladung. Das killt, yeah. Weil du dabei von
weißglühendem Eisen zerfetzt wirst, das währenddessen von einer Wolke
alleszerfressenden fast plasmaheißen Sauerstoff umgeben ist. Was nicht schmilzt,
verbrennt dabei. Die Energien in so einer Ladung sind einfach nur erschreckend.
Im zweiten Weltkrieg haben die Alliierten deutsche U-Bootbunker mit
Thermitbomben aufgeschmolzen. Das waren 6 Meter Beton, den sie einfach
durchgeschmolzen haben. Auf die Wohnhäuser haben sie das auch gern geschmissen,
weil das einfach superbillig war und oben in den fünften Stock einschlug und
sich sauber bis in den Keller durchgeschmolzen hat, wo die verängstigen Frauen
und Kinder in Deckung saßen. Phosphor ist einfach zu teuer für eine
Massenvernichtung an der Zivilbevölkerung.
Ein Junge in der Klasse meines Vaters hat Phosphor abbekommen. Hat wochenlang
immer wieder gebrannt. Sie haben dem Jungen schließlich die Haut abgezogen,
damit die feinen Partikel rauskommen und die Muskeln täglich gebürstet. Ich kann
mir nicht vorstellen, was das für Qualen gewesen sein müssen.
Wenn ich Incharakter in Shadowrun jemand sowas einsetzen sehe, ist derjenige
tot. Nicht, weil das Phosphor einen so blödsinnigen Schadenscode hat, sowas muß
man einfach mal ignorieren. Sondern weil das eine absolute Quälerei für den
getroffenen ist. Okay. 2060 sind die medizinischen Mittel fortgeschrittener, als
sie 1945 waren. Aber eine Quälerei ist das geblieben. Das ist eine effektive
Granate, um irgendwo Feuer zu legen. Sie gegen Personen einzusetzen ist
Blödsinn.
Weißer Phosphor ist ein kleiner Teil von Napalm, und zwar damit das Zeug
luftzündend ist und nicht vernünfig gelöscht werden kann. Entwickelt wurden
diese Bomben, um Giftgas wirksam zu neutralisieren und eine Feuerschneise zu
legen. Der Einsatz gegen Infantrie war nie vorgesehen, bis Amerika es im
Vietnamkrieg gegen den Vietcong eingesetzt haben. Genaugenommen verstößt Naplam
gegen die Genfer Konventionen. Es ist nämlich ein C-Kampfstoff der auch in
dieser Ecke entwickelt wurde.
Warum er gegen den Vietcong eingesetzt wurde? Weil es billiger ist als normale
Bomben. Soviel zum Thema Moral und ethische Bedenken.
Karsten Beyer schrieb:
>
> Björn Miebach wrote:
>
> Ein Flammenwerfer ist i.a. ziemlich sperrig und schwer. Das ist
> nichts, was man mal so auf einen Run mitnehmen kann.
Vor allem, wenn man Muni mitnehmen will. Der FASA FW wiegt 21kg,
wovon wohl der größte Teil Tank und Brennstoff sein werden.
Und damit hat man gerade mal 10 Schuß.
> Ich hab jetzt keinen Bock, daß auszurechnen, aber da werden sicherlich
> Kampfpoolabzüge fällig.
Laut Regeln nimmt bei "Überladung" geistigen Schaden, wenn man den
Krempel länger schleppt (SR 3.01d s.274), Kampfpool Abzüge gibt
es nur durch Panzerung.
> Smart-Link etc. kann nicht verwendet werden.
Blöde Frage : Braucht man Smartlink ? Wo der Strahl hingeht sollte
recht offensichtlich und leicht korrigierbar sein.
> Der Tank reicht für 10 Schuß, das wechseln dauert 5 Runden (IMO zu
> wenig).
15 Sek sind nicht zu kurz, falls man irgendwoher einen zweiten,
mindestens 15kg schweren Tank herbekommt.
Woher der aber mitten im Feuergefecht herkommen sollte, bleibt mit
schleierhaft.
> Hat man den Flammenwerfer einmal angewärmt, so bietet man ein gut
> sichtbares Ziel.
Man sollte (und kann) aber auch nicht ständig mit dem Ding Dauerfeuer
geben.
> Das sollte man nicht abschwächen. Laut Void's Voschlag ist die extreme
> Maximalreichweite eines FW 30 m. Wer auf diese Entfernung an so ein
> Ding rangeht, hat es nicht anders verdient.
Oder es an sich herankommen läßt.
Christian
--
/"\
\ / ASCII Ribbon Campaign
x Say NO to HTML in email and news
/ \
VOID schrieb:
>
> Es werden die Reichweiten von Tasern x2 verwendet
Sind ca. 30 m nicht ein wenig kurz ?
Im GURPS Hightech werden Reichweiten von bis zu 70 Yards (ca 64m)
angegeben, oder ist bei so großen Distanzen ein Zielen / Treffen
nicht mehr möglich ?
>Sind ca. 30 m nicht ein wenig kurz ?
>Im GURPS Hightech werden Reichweiten von bis zu 70 Yards (ca 64m)
>angegeben, oder ist bei so großen Distanzen ein Zielen / Treffen
>nicht mehr möglich ?
40-70 Meter je nach System. 40-50 für Tragbare, 70m für stationäre
Systeme auf Panzern usw...
mfg
Christoph
>Vor allem, wenn man Muni mitnehmen will. Der FASA FW wiegt 21kg,
>wovon wohl der größte Teil Tank und Brennstoff sein werden.
>Und damit hat man gerade mal 10 Schuß.
Normale Flammenwerfer haben einen Tank von 15 Liter, schießen 40
Meter, verbrauchen 3 Liter pro Schuß/Ladung.
>Blöde Frage : Braucht man Smartlink ? Wo der Strahl hingeht sollte
>recht offensichtlich und leicht korrigierbar sein.
Automatisches Feuer, Regeln für Leuchtspurmunition, immer MW von 2,
man kann das Ziel nicht verfehlen.
>15 Sek sind nicht zu kurz, falls man irgendwoher einen zweiten,
>mindestens 15kg schweren Tank herbekommt.
>Woher der aber mitten im Feuergefecht herkommen sollte, bleibt mit
>schleierhaft.
Was völliger Unsinn ist, man verwendet heute (Rußland, Rest der Welt
hat den sog. "Flamerban" unterzeichnet) Racketen (ähnlich dem Law) mit
einer 4 Liter Napalmfüllung, selbige fackelt ca. 150m² ab. Ist ein
Wegwerfsystem und wird hauptsächlich gegen Sniper verwendet...
>Man sollte (und kann) aber auch nicht ständig mit dem Ding Dauerfeuer
>geben.
Wärmesignatur...
mfg
Christoph
>Also der Flammenwerfer ist vor allem ein psychologische Waffe und keine Waffe
>der Effektivität. Der Flammenwerfer wurde im ersten Weltkrieg entwickelt, um
>eingegrabene Gegner aus den Gräben zu jagen, aufzuscheuchen und dann
>abzuknallen.
>Die Psychologie des langsamen Todes, der Schrecken, den jeder vor Augen hat, der
>schon mal ein Brandopfer gesehen hat, treibt die Soldaten aus der Deckung. Die
>Angst. Außerdem schürt so eine Feuersbrunst eine Urangst des Menschen.
>Nein. Effektiv ist sie nicht. Menschen werden davon getroffen, rennen brennend
>und schreiend weg. Aber sie fallen nicht tot um. Niemals. Effektiv? Gegen
Selbige können aber auch nicht sinnig mehr handeln...
>Ratten, sicher. Gegen Menschen? War es noch nie. Und das wird es auch nie sein.
>Wer die schrecklichen Szenen mit Napalm bombardierter Kinder aus dem
>Vietnamkrieg noch kennt, der weiß, daß diese fast nackten Kinder ohne Rücken und
>ohne Fleisch an den Beinen an dem Kameramann vorbeigelaufen sind. Wie schwer
>soll die Verbrennung des Menschen denn noch sein?
>Der Mensch lebt brennend bis zu einer Viertelstunde und kann in dieser Zeit
>sogar noch handeln. Das beste, was ihm passieren kann ist, daß er erstickt. Der
>Brandschaden von Flammenwerfern in Shadowrun ist schon okay. Darf auf keinen
>Fall härter werden. Der selbe Unsinn mit Phosphorgranaten.
>
>Wenn du jemanden beim Umbringen grausam verstümmeln willst, dann nimm eine
>Schrotflinte mit einer Thermitladung, also einer
>Flüssigmetall-Sauerstoff-Ladung. Das killt, yeah. Weil du dabei von
>weißglühendem Eisen zerfetzt wirst, das währenddessen von einer Wolke
>alleszerfressenden fast plasmaheißen Sauerstoff umgeben ist. Was nicht schmilzt,
>verbrennt dabei. Die Energien in so einer Ladung sind einfach nur erschreckend.
Magnesium wird sich vielleicht sogar besser eignen ;-).
>Im zweiten Weltkrieg haben die Alliierten deutsche U-Bootbunker mit
>Thermitbomben aufgeschmolzen. Das waren 6 Meter Beton, den sie einfach
>durchgeschmolzen haben. Auf die Wohnhäuser haben sie das auch gern geschmissen,
>weil das einfach superbillig war und oben in den fünften Stock einschlug und
>sich sauber bis in den Keller durchgeschmolzen hat, wo die verängstigen Frauen
>und Kinder in Deckung saßen. Phosphor ist einfach zu teuer für eine
>Massenvernichtung an der Zivilbevölkerung.
>Ein Junge in der Klasse meines Vaters hat Phosphor abbekommen. Hat wochenlang
>immer wieder gebrannt. Sie haben dem Jungen schließlich die Haut abgezogen,
>damit die feinen Partikel rauskommen und die Muskeln täglich gebürstet. Ich kann
>mir nicht vorstellen, was das für Qualen gewesen sein müssen.
>Wenn ich Incharakter in Shadowrun jemand sowas einsetzen sehe, ist derjenige
>tot. Nicht, weil das Phosphor einen so blödsinnigen Schadenscode hat, sowas muß
>man einfach mal ignorieren. Sondern weil das eine absolute Quälerei für den
>getroffenen ist. Okay. 2060 sind die medizinischen Mittel fortgeschrittener, als
>sie 1945 waren. Aber eine Quälerei ist das geblieben. Das ist eine effektive
>Granate, um irgendwo Feuer zu legen. Sie gegen Personen einzusetzen ist
>Blödsinn.
Naja, aber erst muß man zu einem Krankenhaus kommen, was dazu führt,
dass das Opfer garantiert außer Gefecht ist...
Solche Bomben werden in SR, vor allem, in 3 Welt Ländern sicherlich
sehr effektiv sein...
mfg
Christoph
> Nein. Effektiv ist sie nicht. Menschen werden davon getroffen, rennen brennend
> und schreiend weg. Aber sie fallen nicht tot um. Niemals. Effektiv? Gegen
> Ratten, sicher. Gegen Menschen? War es noch nie. Und das wird es auch nie sein.
> Wer die schrecklichen Szenen mit Napalm bombardierter Kinder aus dem
> Vietnamkrieg noch kennt, der weiß, daß diese fast nackten Kinder ohne Rücken und
> ohne Fleisch an den Beinen an dem Kameramann vorbeigelaufen sind. Wie schwer
> soll die Verbrennung des Menschen denn noch sein?
> Der Mensch lebt brennend bis zu einer Viertelstunde und kann in dieser Zeit
> sogar noch handeln. Das beste, was ihm passieren kann ist, daß er erstickt. Der
> Brandschaden von Flammenwerfern in Shadowrun ist schon okay. Darf auf keinen
> Fall härter werden. Der selbe Unsinn mit Phosphorgranaten.
Flammenwerfer die mit Benzin arbeiten sind tatsächlich
nicht übermäßig wirksam, allerdings benutzen moderne
Flammenwerfer bei weitem kein Bezin, sondern soweit
ich weiss eine Mischung aus geliertem Phosphor und
organisch gebundenem Butan zuzüglich Chromsonstwasoxid
als Sauerstoffträger. Das tötet ziemlich schnell und bricht
dabei auch noch sämtliche Knochen. Genau das passiert
nämlich wenn die Hauptmuskelgruppen schneller zusammen-
schmurgeln als man Ekelhaft sagen kann. Ich denke nicht
das man 2060 wieder den Rückschritt zu Benzin gehen wird.
> Ciao Hanno
MfG,
VOID
> VOID schrieb:
> >
>
> > Es werden die Reichweiten von Tasern x2 verwendet
>
> Sind ca. 30 m nicht ein wenig kurz ?
> Im GURPS Hightech werden Reichweiten von bis zu 70 Yards (ca 64m)
> angegeben, oder ist bei so großen Distanzen ein Zielen / Treffen
> nicht mehr möglich ?
Der Schaden ist am Ende lächerlich.
Flammenwerfer verlieren sehr viel Potential über Distanz und man kommt
mit indirektem Beschuss (kennen wir alle vom Rasensprengen) sogar auf
fast 100m, nur bringt das nichts mehr. Ich gehe bei meinem Schadens-
modell schon davon aus das der Werfer durch mehrere Modifikatoren
ne Menge Power verliert. Distanz ist einer der Faktoren, ein nasses
Ziel wäre ein weiterer, Wind ebenso. Wind vor allem weil er die
Verdunstung
antreibt und das ganze Brennmittel nicht am Ziel, sondern ein paar
dezimeter
weiter weg verbrennt während das Ziel gut gekühlt (allerdings auch
erstickt)
wird.
> Christian
MfG,
VOID
Christoph Lichtenberger schrieb:
> >15 Sek sind nicht zu kurz, falls man irgendwoher einen zweiten,
> >mindestens 15kg schweren Tank herbekommt.
> >Woher der aber mitten im Feuergefecht herkommen sollte, bleibt mit
> >schleierhaft.
>
> Was völliger Unsinn ist, man verwendet heute (Rußland, Rest der Welt
> hat den sog. "Flamerban" unterzeichnet) Racketen (ähnlich dem Law) mit
> einer 4 Liter Napalmfüllung, selbige fackelt ca. 150m² ab. Ist ein
> Wegwerfsystem und wird hauptsächlich gegen Sniper verwendet...
Was ist denn hier Unsinn, der FASA FW oder meine Vorstellung vom
Tankwechsel ?
> >Man sollte (und kann) aber auch nicht ständig mit dem Ding Dauerfeuer
> >geben.
>
> Wärmesignatur...
Nach dem ersten Schuß sollte doch eine IR-Kamera ein eher verwirrendes
Bild liefern.
Christian
Christoph Lichtenberger schrieb:
> >Man sollte (und kann) aber auch nicht ständig mit dem Ding Dauerfeuer
> >geben.
>
> Wärmesignatur...
>
Nach dem ersten Schuß sollte doch eine IR-Kamera ein eher verwirrendes
Bild liefern.
Christian