Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Kristallkugel selber machen

66 views
Skip to first unread message

Peter Krueger

unread,
Mar 3, 1998, 3:00:00 AM3/3/98
to

Liebe Netzgemeinde, Liebe DSA-Autoren!
Wir hatten gerade das Problem, daß sich mein Magier eine Kristallkugel
selbst alchimistisch herstellen wollte. In der Magie steht dazu: näheres im
Anhang "Wundermittel und Höllentinkturen II". Also flugs die Mysteria
rausgeholt und...Pustekuchen. Scheinbar wurde mal wieder etwas vergessen.
Daher die Frage: Habt ihr euch schon selber Rezepte und Probenzuschläge
dafür ausgedacht oder gibt es inzwischen gar eine offizielle Regelung?

Tschüß...Peter Krüger
WWPager: http://wwp.mirabilis.com/1788497
WWW : http://www.cs.uni-magdeburg.de/~pkrueger
PGP-Key: 0x7F493355 (fingerprint: 30789492D90BF5C2F321084102D10F9C)


Sascha Goldmann

unread,
Mar 3, 1998, 3:00:00 AM3/3/98
to

Peter Krueger wrote:
>
> Daher die Frage: Habt ihr euch schon selber Rezepte und
> Probenzuschläge dafür ausgedacht oder [ ... ]

Ad hoc schlage ich mal vor:

Eine Gassenwissen+3 Probe zum auffinden eines Kristallurgen,
der fuer 2W6+10 Dukaten das rohe Kristall zu verkaufen bereit ist,
oder eine beliebig schwierige Queste in einen beliebigen
(erloschenen(?)) Vulkan zum selber schuerfen.
Alsdann eine Alchimie+7 Probe zum Zurechtaetzen des Glases
oder eine Glasbearbeitungsprobe+4.
Falls man es auf das besondere Kristall abgesehen hat, welches
fuer Hellsichtzauber besonders geeignet ist(mit Silberadern),
sind saemtliche Werte zu verdreifachen.

Man liest sich ... Sascha

--
...sagte der Neuling, und trug sich in die FLW ein.

May the dice be with you!
sam...@cs.tu-berlin.de

Peter Krueger

unread,
Mar 3, 1998, 3:00:00 AM3/3/98
to

Sascha Goldmann schrieb:

>Eine Gassenwissen+3 Probe zum auffinden eines Kristallurgen,
>der fuer 2W6+10 Dukaten das rohe Kristall zu verkaufen bereit ist,
>oder eine beliebig schwierige Queste in einen beliebigen
>(erloschenen(?)) Vulkan zum selber schuerfen.
>Alsdann eine Alchimie+7 Probe zum Zurechtaetzen des Glases
>oder eine Glasbearbeitungsprobe+4.
>Falls man es auf das besondere Kristall abgesehen hat, welches
>fuer Hellsichtzauber besonders geeignet ist(mit Silberadern),
>sind saemtliche Werte zu verdreifachen.
Da hast du mich wohl etwas mißverstanden. Ich (bzw. mein Magier) möchte mit
Hilfe des Talentes Alchimie aus Sand, Mondsilber usw. den Rohling für eine
Kristallkugel herstellen, der anschließend in Kugelform geschliffen wird.
Die so entstandene Alchimistenkristallkugel soll zur Verzauberung durch die
5 Kugelzauber geeignet sein.

Sascha Goldmann

unread,
Mar 4, 1998, 3:00:00 AM3/4/98
to

Peter Krueger wrote:
>
> Da hast du mich wohl etwas mißverstanden.
Offensichtlich...

> Ich (bzw. mein Magier) möchte mit Hilfe des Talentes Alchimie
> aus Sand, Mondsilber usw. den Rohling für eine
> Kristallkugel herstellen, der anschließend in Kugelform
> geschliffen wird.

Dann behaupte ich mal, das geht so gar nicht.
Du brauchst tatsaechlich Kristall aus irgendwelchen
besonderen Bergwerken oder anderen Adern. Aber aus
simplem Sand wirst Du keine vernuenftige Kugel fuer die
Kugelzauber erstellen koennen.
(Wie werden eigentlich Glasscheiben hergestellt?
Ist auf Dere die Kust des Sand->Glas Verfahrens bekannt?))
Und das (Mond?)silber muss von Haus aus
im Kristall eingeschlossen sein.
Daher empfehle ich nochmals den Kristallurgen oder
ein extra Abenteuer.

Man liets sich ... Sascha

Peter Krueger

unread,
Mar 4, 1998, 3:00:00 AM3/4/98
to

Sascha Goldmann schrieb:

>> Ich (bzw. mein Magier) möchte mit Hilfe des Talentes Alchimie
>> aus Sand, Mondsilber usw. den Rohling für eine
>> Kristallkugel herstellen, der anschließend in Kugelform
>> geschliffen wird.
>Dann behaupte ich mal, das geht so gar nicht.
>Du brauchst tatsaechlich Kristall aus irgendwelchen
>besonderen Bergwerken oder anderen Adern. Aber aus
>simplem Sand wirst Du keine vernuenftige Kugel fuer die
>Kugelzauber erstellen koennen.
>(Wie werden eigentlich Glasscheiben hergestellt?
>Ist auf Dere die Kust des Sand->Glas Verfahrens bekannt?))
>Und das (Mond?)silber muss von Haus aus
>im Kristall eingeschlossen sein.
>Daher empfehle ich nochmals den Kristallurgen oder
>ein extra Abenteuer.
Ist dir eigentlich das Heft "Die Magie des Schwarzen Auges" bekannt? Da gibt
es u.a. ein Kapitel zur Kristallkugel. Ich zitiere mal ein bißchen für dich:
"So sey es dem Magus von Reputation nicht verwehret, zu tragen eyne Sphäre
von Cristall oder Alchimistencristall, ihnen zu helfen bey seherischen
Werck. Massiv sey sie und mit Feilicht vom Madasilber durchsetzet. Magus und
Maga achten sie wohl..."
"Manche Magier besitzen neben ihrem Zauberstab noch ein zweites Artefakt,
das sie ständig bei sich führen: eine etwa fünf Finger durchmessende
Kristallkugel aus einer speziellen, sehr durchsichtigen Glasmischung, in die
kleine Silber- oder Mondsilbersplitter eingelagert sind..."
"Ein geschickter Alchimist kann sich seine Kugel auch selbst herstellen.
Näheres hierzu finden Sie in den Anhängen, namentlich im Kapitel
Wundermittel und Höllentinkturen II, das sich mit der Alchimie beschäftigt.
Bisweilen findet man auch große Bergkristalle, die von Natur aus Einschlüsse
von gediegenem Silber oder Mondsilber (in Form haargleicher Fäden) zeigen.
Solcherart gewachsene Kristalle sind sehr selten und werden von Magiern sehr
geschätzt, da man ihnen eigene magische Kräfte nachsagt: In der Tat sind bei
der Verwendung einer solchen Kugel alle Hellsichtzauber um 1 Punkt
erleichtert. Allerdings ist es extrem schwierig, ein solches Artefakt zu
beschaffen..." [Zitat Ende]

Wie du siehst, ist eine Bergkristallkugel etwas äußerst seltenes, darum
haben sich die Magier ja auch ihre Alchimistenkristallkugeln ausgedacht. Und
ob diese nun aus Sand und Hühnerdreck hergestellt wird, ist doch gar nicht
der Punkt. (Warum wohl hätte ich nach einem Rezept gefragt, wenn ich es
schon kennen würde?)
Den Sand habe ich auch nur als Beispiel angeführt, um zu verdeutlichen, daß
ICH die Kugel herstellen will, und kein 0/8/15-Glashändler das für mich
machen soll. Wenn ich eine fertige Kugel haben wollte, könnte ich die mir in
jeder Großstadt für 30D kaufen.

Lythana

unread,
Mar 4, 1998, 3:00:00 AM3/4/98
to

Im Artikel <34fd8...@news.CS.Uni-Magdeburg.De>, "Peter Krueger"
<pkru...@cs.uni-magdeburg.de> schreibt:

>Kristallkugel aus einer speziellen, sehr durchsichtigen Glasmischung, in die
>kleine Silber- oder Mondsilbersplitter eingelagert sind..."
>"Ein geschickter Alchimist kann sich seine Kugel auch selbst herstellen.

Hmm, mir scheint, dass hier schlicht die Sachkenntnis des Autoren fehlte (nein,
ich will jetzt niemandem auf den Schlips treten ... ;-)).
Das erinnert mich an die weitgeruehmmten Zwergenwunderklingen, die angeblich
dadurch entstehen, dass eine geschmdiedete Waffe in feine Spaene geraspelt und
wieder eingeschmolzen wird. Was man dann bekommt ist laut Aussage von Leuten,
die vom Schmieden etwas verstehen, Gusseisen. Und das ist alles andere als
flexibel ...
Der geschaetzte Vor-Schreiber hat recht, die Kristallherstellung gehoert wohl
am ehesten in die Haende eines erfahrenen Glasschmelzers. Ich sehe auch nicht,
was da mit Alchimiekenntnissen zu machen sein soll, es sei denn, der Alchimist
habe zudem das Berufstalent Glasbearbeitung erworben.

Beste Gruesse,

Michelle
"Ich bin ein Nachtschwaermer, am hellichten Tage bin ich kaum zu gebrauchen
..."


Peter Krueger

unread,
Mar 5, 1998, 3:00:00 AM3/5/98
to

Lythana schrieb:

>Der geschaetzte Vor-Schreiber hat recht, die Kristallherstellung gehoert
wohl
>am ehesten in die Haende eines erfahrenen Glasschmelzers. Ich sehe auch
nicht,
>was da mit Alchimiekenntnissen zu machen sein soll, es sei denn, der
Alchimist
>habe zudem das Berufstalent Glasbearbeitung erworben.
Und was macht so ein Glasschmelzer? Er stellt Stoffgemische im richtigen
Mischungsverhältnis her, erhitzt diese, sorgt dafür, daß eine gute
Durchmischung erreicht wird und läßt das Ergebnis über den richtigen
Zeitraum abkühlen. Klingt für mich genau nach dem Talent Alchimie. Und ob
der Alchimist diesen so gewonnenen Rohling selber in Kugelform bringt (also
BEARBEITET) oder diesen letzten Arbeitsschritt einem Experten für
Glasbearbeitung überläßt steht hier doch überhaupt nicht zur Debatte. Nicht
auf das Formen der Kugel kommt es an, sondern darauf, das richtige Material
für die Kugel herzustellen, damit die Kugelzauber auch richtig aufgenommen
werden können. Und wer kennt sich damit besser aus: ein Magier und Alchimist
oder ein Glasbläser, der tagein/tagaus Bierkrüge herstellt?

necron

unread,
Mar 5, 1998, 3:00:00 AM3/5/98
to Lythana


Lythana schrieb:

> Das erinnert mich an die weitgeruehmmten Zwergenwunderklingen, die angeblich
> dadurch entstehen, dass eine geschmdiedete Waffe in feine Spaene geraspelt und
> wieder eingeschmolzen wird. Was man dann bekommt ist laut Aussage von Leuten,
> die vom Schmieden etwas verstehen, Gusseisen. Und das ist alles andere als
> flexibel ...

Hallo!

Nee, das Zeug muß nach dem Raspeln noch von Viehzeug gefressen und verdaut werden.
DANN geschieht damit etwas (aber frag mich nicht was, ist laaaange her, das ich das
mal
irgendwo gelesen habe, ich glaube das war was mitnitriertem Eisen oder so, aber das
ist nicht
mein Fachgebiet...nächste Stufe vielleicht ;-))). Und das 'sool' zumindest Hand und
Fuß haben,
ob es stimmt, wer weiß? (Und überhaupt, es verblüfft die Spieler und deshalb
funktioniert es in
meinem Aventurein ;-))

Bannbaladin,
Necon


Fankoen

unread,
Mar 5, 1998, 3:00:00 AM3/5/98
to

Im Artikel <34FE0BC7...@cww.de>, necron <nec...@cww.de> schreibt:

Sanyasala!

Also, Schmieden ist wahrlich nicht meine Sache, aber über Waffen sollte man
manchmal schon was wissen. Daher zitiere ich einen gewissen Meister Rytham von
Havena, für alle die, die Retos Waffenkammer nicht ihr eigen nennen.
"Prinzipiell benötigt man für ein Schwert nichts weiter als eine Eissenstange,
die man erhitzt und dann mit viel Kraft und vor allem viel Ausdauer
flachhämmert und anschliessend auf einem Schleifstein mit einer Schneide
versieht. Doch...reine Eisenschwerter sind zwar schnell und billig zu fertigen,
(sind aber)...biegsam und vor allem weich, nicht so weich wie Gold, aber doch
so...,dass die Spitzen fast sofort und die Schneiden sehr rasch sstumpf werden.
...Aus den ersten Kämpfen mit den Thorwalern wissen wir, dass jene...oft ihre
rein eisernen Schwerter inmitten eines Gefechtes auf den Boden setzen und mit
einem darauf gestellten Fuss wieder geradebiegen mussten...
Der zweite Versuch, schnell und billig grosse Mengen Schwerter zu produzieren,
endete gar noch katastrophaler: Sogleich nach der Entwicklung des Eisengusses
(Michelle! ];-) Deine Beschreibung war richtig, aber bei weitem nicht das, was
gemeint war.) wurde versucht, diese Methode auch für Schwerter anzuwenden -
unvergessen sind die gusseisernen Klingen, mit denen Tombuk von Thalusa seine
Krieger ausstatten liess, nur um in der Schlacht zu erkennen, dass die
Schwerter bei harten Schlägen splitterten und brachen wie Glas. (Hm! Da kömmt
es mir, das wäre doch eine interessante Idee...)
Dess weiteren ggibt es noch die Lehmbacktechnik, die bei den Tulamiden auch
"Die Erde in der Mitte gibt ihrem Spross weitere Kraft bekannt ist. (Hierbei
wird in einem kompliziertem Verfahren Lehm auf die Klinge mit Ausnahme der
Schneiden und der Spitzen gestrichen und im Feuer erhitzt, danach abgeschreckt.
Der Lehm muss die richtige Feuchtigkeit und Dicke haben, sonst brennt er zu
rasch aus, platzt stellenweise ab und verdirbt das Schwert, oder die Mitte
bleibt zu weich und das Schwert verbiegt im ersten echten Gefecht. Wenn es
gelungen ist, ist die Klinge am Rand hart und fest, in der Mitte dagegen
biegsam und weich. Schmiede sind ssehr abergläubisch, benutzen meist nur den
Lehm aus EINER Grube, deren Platz nur Familienangehörigen manchmal verraten
wird)
Dien nächste Technik ist das Fälten, welches eine der aufwendigsten, doch
häufiggsten Methoden darstellt. Es wurde in Tuzak und Khunchom zur Perfektion
entwickelt. (Autor ändert jetzt drastisch Originaltext) Dabei nimmt der Schmied
mehrer dünne Stahl- und Eisenstäbe, die einen für Härte, die anderen für
Biegsamkeit, legt sie aufeinander, verschmiedet sie, verdreht sie
schraubenartig, verschmiedet sie erneut, das bis zu 33 Mal, midestens drei Mal,
je öfter, desto teurer. Daraus entsteht der geflämmte Stahl, der mit Säuren
leicht nachzuahmen ist, jedoch um einiges schädigender für die Klige ist, die
dann vorher meist schon mies war. Geflämmter Stahl, und die meist exzellenten
Fälschungen (Waffenschmied 10+ zum erkennen), hat ein unverkennbares
Flammenmuster aus hellen und dunklen Bändern. Auch genannt "Khunchomer STahl",
was eher an den Krummsäbel denken lässt, "damaszierter Stahl" (Liebliches
Feld), lässt an den Arivorer Waffenschmied Fyorenzo Damaszis denken, der diese
Technik nicht erfunden, sondern nur als erster im Alten Reich beschrieben hat.
Angarom vom Amboss schliesslich verdanken wir die Kunde von einem Weg der
Klingenfertigung, der die zuvorgenannten an Langwierigkeit noch übertrifft: Dem
Zwerg zufolggegehen die besten Schmiede des kurzen Volkes beim Schaffen
hochwertiger Klingen so weit, dass sie das fertige Schwert zu winzigen
Feilspänen zerkleinern, diese erst mit diversen tierischen Abfällen vermengen,
dann reiniggen, erneut zusammenbacken und zu einem Schwert schmieden, das ein
weteres Mal zerfeilt wird...
Auch diese Methode dient dem einen grossen Zweck: Die verschiedenen möglichen
Härtegrade des Metalls möglichst gründlich zu vermengen, ohne dazu den grossen
Gleichmacher, den Schmelzofen, zu bemühen. Das fertige Schwert schliesslich, so
Angarom weiter, weist selbst an der Schneide noch ein Gemenge von weichen und
harten Spänen auf - bei gut geschliffenen Schwertern so klein, dass sie nur
unter hochkomplizierten Linsenapparaten zu sehen sind, dennoch kommt es beim
Schlag zu einer Sägewirkung, die jedes Material zerteilt.
DIe Anfertigung eines solchen Schwertes braucht laut Angarometwa zehn bis
zwanzig Jahre Zeit - pro Schwert! Kein Wunder also, dass selbst die geduldigen
und langlebigen Zwerge sich nur selten an diese Aufgabe machen, und kein
Wunder auch, dass kein derartiges Schwert in Menschenhand aufgetaucht ist - ja,
strenggenommen haben wir nicht einmal einen Beweis, dass es derlei Waffen noch
anderswo gibt als im Geist unseres Gewährsmannes...

Zitat Ende. Daraus folgt: Zwergenklingen ruhen in den unterirdischen Kammern
selbiger, in verlassenen und niemals gefundenen Drachenhorten, in dunklen
Gruften und in den Händen so mancher grosser Helden von damals...unter mehreren
Metern Stein und Erde, versteht sich.

So <freu>, jetzt dürfte Gimli ganz stolz sein, dass ich auch über Waffen
geredet habe. Allerdings <verziehdasgesicht> hält mich jetzt jeder Elf für
badoc. Zur Kristallkugel (dem ursprüngglichen Thema, denkt mal!) muss ich
saggen, das Kapitel FEHLT! Allerdings würde das Schmelzen von Sand (reinem
natürlich, und in grösseren Mengen) oder Glassplittern (dito) zusammen mit dem
gewünschten Metall in eine Tönerne Form gegeben und nach der Abkühlung
zerschlagen den gewünschten Effekt ergeben können. Es ist nur etwas mehr Hitze
erforderlich, soll es schneller gehen. Doch man hat ja Zeit, nicht? Ansonsten
fragt halt euren Chemie-Lehrer!

Nurd'dhao,

Madayar

Kein Sig, hab keine Zeit!

Lythana

unread,
Mar 6, 1998, 3:00:00 AM3/6/98
to

Im Artikel <34fde...@news.CS.Uni-Magdeburg.De>, "Peter Krueger"
<pkru...@cs.uni-magdeburg.de> schreibt:

>Und was macht so ein Glasschmelzer? Er stellt Stoffgemische im richtigen


>Mischungsverhältnis her, erhitzt diese, sorgt dafür, daß eine gute
>Durchmischung erreicht wird und läßt das Ergebnis über den richtigen
>Zeitraum abkühlen. Klingt für mich genau nach dem Talent Alchimie.

Ja, ja. Das geht dann wohl auch z.B. mit dem Waffenschmied so. was macht der
schon: Sorgt fuer die richtige Metallmischung, schmilzt sie ein., klopft ein
bisschen drauf rum ... Ich glaube, so einfach ist Glasherstellung und
-bearbeitung nicht, zumindest hat sich mir ein anderer Eindruck ergeben, als
ich mal ein paar Meistern bei ihrer Arbeit ueber die Schulter linsen durfte.
Alchimie umfasst zuallererst einmal all jene Kenntnisse, die man heutzuutage
als Chemie bezeichnen wuerde, gemixt mit etwas Astrologie und anderen
esoterischen Kenntnissen. So wie man eben Chemei (oder eben Alchimie irdisch
vor einigen Jahrhunderten verstanden hat).

>werden können. Und wer kennt sich damit besser aus: ein Magier und Alchimist
>oder ein Glasbläser, der tagein/tagaus Bierkrüge herstellt?

Es gibt wohl kaum Glasbierkruege in Aventurien, angesichts der Kostspieligkeit
des Materials. Ton ist weit billiger und schmerzt (finanziell) nicht so, wenn
beim naechsten Mal die Thorwaler in die Kneipe kommen, um ein bisschen Spass zu
haben. UNd wer versteht von Glasbearbeitung wohl mehr: Der Glasblaeser, der
alchimstische Gefaesse, optische Linsen etc. herstellt, oder der Wald- und
Wiesenmagus, dessen Spezialgebiet eigentlich ganz woanders liegt ...

Beste Gruesse,

Michelle

P.S.: Prinzipiell ist es mir ganz egal, wer bei Euch die Glaskugeln macht.
Jeder nach seinem Gusto.

Lythana

unread,
Mar 6, 1998, 3:00:00 AM3/6/98
to

Im Artikel <19980305072...@ladder03.news.aol.com>, fan...@aol.com
(Fankoen) schreibt:

> Dem
>Zwerg zufolggegehen die besten Schmiede des kurzen Volkes beim Schaffen
>hochwertiger Klingen so weit, dass sie das fertige Schwert zu winzigen
>Feilspänen zerkleinern, diese erst mit diversen tierischen Abfällen
>vermengen,
>dann reiniggen, erneut zusammenbacken und zu einem Schwert schmieden, das ein
>weteres Mal zerfeilt wird...
Auch diese Methode dient dem einen grossen Zweck: Die verschiedenen möglichen
Härtegrade des Metalls möglichst gründlich zu vermengen, ohne dazu den grossen
Gleichmacher, den Schmelzofen, zu bemühen. Das fertige Schwert schliesslich, so
Angarom weiter, weist selbst an der Schneide noch ein Gemenge von weichen und
harten Spänen auf - bei gut geschliffenen Schwertern so klein, dass sie nur
unter hochkomplizierten Linsenapparaten zu sehen sind, dennoch kommt es beim
Schlag zu einer Sägewirkung, die jedes Material zerteilt.

Eben das klappt leider nicht so. Was man dann erhaelt ist nichts als Muell. Die
besten (irdischen) Schwerter erhaelt man durch damaszieren: Man nimmt Straenge
von Stahl unterschiedlicher Haerte und verbindet diese durch stetiges Haemmern,
faltet den daraus entstandenen Rohling, schmiedet ihn erneut zusammen und so
fort, bis schliesslich die unterschiedlichen Stahlsorten in feinen Schichten
untereinander liegen.
Versteht der Schmied sein Handwerk, entsteht so eine Klinge von grosser
Elastizitaet, die aber an den Schneiden besonders hart ist.

Wuerde man den damaszierten Stahl zerraspeln und neu verschmelzen (ganz gleich
ob mit oder ohne Tierdreck), man bekaeme bruechigen, minderwertigen Stahl ohne
jede Elastizitaet - genau das richtige fuer Schwerter ...
Kurz und gut, man haette sich die Muehe des Faeltelns getrost auch sparen
koennen.
Und was die kleinen Spaene angeht: Was in Kaiser Retos Waffenkammer als
besonders hoochwertiuger Stahl beschrieben ist, ist nichts anders als
grobkoerniges (oder auch feinkoerniges) Gusseisen. Wo soll denn da die
Elastizitaet herkommen, wenn alles nur aus kleinen Knuebbelchen besteht? Das
waer ja so als wuerde man annehmen, dass eine Otta aus Streichhoelzern
widerstandfaehiger und elastischer waere als eine klassische mit langen Planken
...

Beste Gruesse,

Michelle

Lythana

unread,
Mar 6, 1998, 3:00:00 AM3/6/98
to

In einer eMail vom 05.03.98 03:20:18 MEZ, schreiben Sie:

<< ob es stimmt, wer weiß? (Und überhaupt, es verblüfft die Spieler und deshalb
funktioniert es in
meinem Aventurein ;-))
>>

Ist aber, so oder so, eben Mumpitz. Und da in Aventurien zunehmend der
fantastische Realismus Einzug gehalten hat (was ich im uebrigen begruesse),
muessen schon glaubwuerdigere Erklaerungen her.
Gusseisen taugt nun einmal hoechstens fuer Bratpfannen, nicht aber fuer Waffen.
Und da ist es egal, ob es vorher von einem tobrischen Schaf oder einem
aranischen Egel durchgekaut wurde ... ;-)

Peter Diehn

unread,
Mar 6, 1998, 3:00:00 AM3/6/98
to

Lythana wrote:

> Gusseisen taugt nun einmal hoechstens fuer Bratpfannen, nicht aber fuer
> Waffen. Und da ist es egal, ob es vorher von einem tobrischen Schaf
> oder einem aranischen Egel durchgekaut wurde ... ;-)

Bei einem tobrischen Schaf waere ich mir nicht mal mehr so sicher. Wer
kann schon sagen, was bei denen rauskommt, wenn sie zu kauen anfangen...
Und fressen tun die sicher auch so ziemlich alles, was sie kriegen
koennen... ;-)

Peter


Fankoen

unread,
Mar 6, 1998, 3:00:00 AM3/6/98
to

Sanyasala, Michelle!

Also, ich will das ganze nicht mehr kopieren. Daher einfach mal ein "freier"
Kommentar. Lausche: Damaszierter Stahl ist weiter oben beschrieben gewesen.
Schade, dass du keinen Bock hattest, das zu lesen, immerhin hab ich dafür 2
Stunden Schule geschwänzt (gut, verschlafen hab ich auch, aber es geht ums
Prinzip!). Und Zweitens: BITTE LIES BESSER! Da steht EINDEUTIG, dass man es
nicht wieder VERSCHMELZT, (daraus würde tatsächlich Gusseisen entstehen),
sondern nur durch den Hammer und andere, KALTE Gerätschaften wieder in Form
bringt. Das ist auch der Grund, warum das so lange dauert. Mit Schmelzen würde
selbst 33-maliges zerfeilen nicht 20 Jahre dauern. Und wer würde ein
damasziertes Schwert zerfeilen? Es ist doch fertig! Wir reden von reinen,
unbehandelten Stahlschwertern, damasziert ist eine ANDERE METHODE! Es wird
nicht GLEICHZEITIG angewendet! Und da du ja FACHFRAU bist: Entsteht aus
geschmolzenem Stahl Gusseisen? Komisch.

Nurd'dhao,

Madayar

Was, der Endgegner ist nur Stufe 10? Hach, dann kämpf ich waffenlos...(womit
sich auch das Thema erledigt ];-)

http://www.geocities.com/TimesSquare/Fortress/1581/index.htm

Visit or leave it!

Lythana

unread,
Mar 7, 1998, 3:00:00 AM3/7/98
to

Im Artikel <3500FE...@ansbach.netsurf.de>, Peter Diehn
<peter...@ansbach.netsurf.de> schreibt:

>Bei einem tobrischen Schaf waere ich mir nicht mal mehr so sicher. Wer
>kann schon sagen, was bei denen rauskommt, wenn sie zu kauen anfangen...
>Und fressen tun die sicher auch so ziemlich alles, was sie kriegen
>koennen... ;-)
>

Daimonenklingen? Sieben garantiert toedliche Kampf-Bratpfannen (mit einem
Extra-Dengel gegen Helden mit weissen Hueten) ... Der Hirtenstab des Todes ...
Wow. ;-)

Lythana

unread,
Mar 7, 1998, 3:00:00 AM3/7/98
to

Im Artikel <19980306231...@ladder03.news.aol.com>, fan...@aol.com
(Fankoen) schreibt:

>Da steht EINDEUTIG, dass man es
>nicht wieder VERSCHMELZT, (daraus würde tatsächlich Gusseisen entstehen),
>sondern nur durch den Hammer und andere, KALTE Gerätschaften wieder in Form
>bringt. Das ist auch der Grund, warum das so lange dauert.

Ich kann sehr wohl lesen. Du solltest allerdings einmal die Quellen
ueberpruefen, aus denen Du zitierst, denn eben Kaiser Retos Waffenkammer ist
nicht gerade DAS Standardwerk der irdischen Waffenschmiedekunst.
Nein, die unterschiedlichen Stahlsorten liegen beim damaszieren nicht "locker"
nebeneinander. Sie gehen durch das Behaemmern eine Verbindung ein. Vielleicht
ist verschmelzen nicht das richtige Wort, o.k., aber mir fiel kein besseres
ein, vielleicht verschweissen?.

>Und wer würde ein damasziertes Schwert zerfeilen?

Voellig wurscht, was man zerfeilt und wieder zusammenbaeckt, ob es hochwertiger
oder schlechter Stahl ist, durch die in Kaiser Reto beschriebene angeblich so
herausragende Methode, Schwerter herzustellen, gewinnt man Muell, sonst nix.

Beste Gruesse,

Michelle

Bertram Fey

unread,
Mar 7, 1998, 3:00:00 AM3/7/98
to

N'Abend Lythana!

am 07.03.98 schrieb Lythana :

> Wuerde man den damaszierten Stahl zerraspeln und neu verschmelzen (ganz
> gleich ob mit oder ohne Tierdreck), man bekaeme bruechigen, minderwertigen
> Stahl ohne jede Elastizitaet - genau das richtige fuer Schwerter ...
> Kurz und gut, man haette sich die Muehe des Faeltelns getrost auch sparen
> koennen.

Im Prinzip brauchst Du ja eh nur den weichen Stahl, den elastischen mit
der geringen Härte. Daraus schmiedest du dann dein Schwert. Das machst Du
dann an der Klinge schön heiß und schmeißt es für 6 Stunden in nen
Kohlehaufen, den Du auch die ganze Zeit schön heiß hältst. Dann nimmst Du
das Ding da raus und läßt es abkühlen. Wenn das dann fertig ist, erhitzt
Du's wieder bis zum rotglühen (nicht weiter) und schmeißt es dann in schön
kaltes Wasser.
Das hat nämlich genau den selben Effekt: innen bleibt der Stahl weich und
außen wird er gehärtet. Allerdings ist diese Methode etwas weniger
arbeitsintensiv und die Schwerter brökeln die nicht so schnell
auseinander, wenn sie mal ne tiefe Scharte haben.

> Und was die kleinen Spaene angeht: Was in Kaiser Retos Waffenkammer als
> besonders hoochwertiuger Stahl beschrieben ist, ist nichts anders als
> grobkoerniges (oder auch feinkoerniges) Gusseisen. Wo soll denn da die
> Elastizitaet herkommen, wenn alles nur aus kleinen Knuebbelchen besteht?

Na, vielleicht kann man die Gegner damit etwas ablenken, wenn die sich
ständig diesen schwarzen Staub aus den Augen wischen müssen... :)

Ceya..bF.!.

## CrossPoint v3.1 ##

Toucanvdc

unread,
Mar 8, 1998, 3:00:00 AM3/8/98
to

Im Artikel <19980307155...@ladder02.news.aol.com>, lyt...@aol.com
(Lythana) schreibt:

>Voellig wurscht, was man zerfeilt und wieder zusammenbaeckt, ob es
>hochwertiger
>oder schlechter Stahl ist, durch die in Kaiser Reto beschriebene angeblich so
>herausragende Methode, Schwerter herzustellen, gewinnt man Muell, sonst nix.

Bedenket, daß in Avneturien keine Physikalischen Gesetze gelten. Ebenso haben
die Kerle da noch nichts von Molekülen, Atomen, Elektronen, Protonen(bestehend
aus zwei +2/3-Quarks und einem -1/3-Quark *protz*), Atomschalen,
Edelgaskonfiguration und Ionengittern gehört... Ebenso haben sie keine Ahnung
von Kernladungszahlen, Massenzahlen und Elektronegativität gehört. Und warum?
Weil es das in Aventurien _nicht gibt_!
Jegliche avent. Chemie wird von den Elementen durchgeführt, und die Elemente
werden wiederum von den Elementarherren kontrolliert, die auch noch nichts von
moderner Chemie gehört haben. Und sie kümmern sich nicht darum, ob dieser Stahl
nun ein Molekül aus zwei Nebengruppenelementen besteht oder
Edelgaskonfiguration hat. Es wird einfach zusammengehalten, durch das schiere
Einwirken der Elementarherren!
Warum kümmert Ihr Euch eigentlich um eine solche Frage? In Aventurien gilt
unsere Chemie nicht.

CU

Jan

Kuslik im Internet:
http://home.pages.de/~Kuslik/
Toucan Systems Webdesign:
http://members.aol.com/toucanms/

Peter Krueger

unread,
Mar 8, 1998, 3:00:00 AM3/8/98
to

Lythana schrieb:

>Ja, ja. Das geht dann wohl auch z.B. mit dem Waffenschmied so. was macht
der
>schon: Sorgt fuer die richtige Metallmischung, schmilzt sie ein., klopft
ein
>bisschen drauf rum ...
Genau hier liegt das Problem: Du liest dir meine Postings nicht richtig
durch. Es geht nicht um die Herstellung der richtigen Form, sondern um die
Herstellung des richtigen Materials.

>Alchimie umfasst zuallererst einmal all jene Kenntnisse, die man
heutzuutage
>als Chemie bezeichnen wuerde, gemixt mit etwas Astrologie und anderen
>esoterischen Kenntnissen. So wie man eben Chemei (oder eben Alchimie
irdisch
>vor einigen Jahrhunderten verstanden hat).

Genau. Und wer hat wohl das Porzellan erfunden, ein Alchimist oder ein
Töpfer? Ich sage es nochmal: es geht um das MATERIAL, NICHT UM DIE
FORMGEBUNG!

>>werden können. Und wer kennt sich damit besser aus: ein Magier und
Alchimist
>>oder ein Glasbläser, der tagein/tagaus Bierkrüge herstellt?
>Es gibt wohl kaum Glasbierkruege in Aventurien, angesichts der
Kostspieligkeit
>des Materials.

Dann ersetze eben Bierkrug durch Glasflasche.

>UNd wer versteht von Glasbearbeitung wohl mehr: Der Glasblaeser, der
>alchimstische Gefaesse, optische Linsen etc. herstellt, oder der Wald- und
>Wiesenmagus, dessen Spezialgebiet eigentlich ganz woanders liegt ...

Na klar. Und der Holzschnitzer kennt sich besser mit der Aufzucht von Bäumen
aus, als der Förster, oder was?
Zum dritten Mal: ES GEHT NICHT UM BEARBEITUNG!!!

Tschüß...Peter Krüger
WWPager: http://wwp.mirabilis.com/1788497
WWW : http://www.cs.uni-magdeburg.de/~pkrueger
PGP-Key: 0x7F493355 (fingerprint: 30789492D90BF5C2F321084102D10F9C)

P.S.: Kaufen sich in eurer Runde die (Schwarz)Magier eigentlich ihre
magische Zauberkreide auch im Schreibwarenhandel, das Bannpulver im nächsten
Praiostempel und die Beschwörungskerzen beim Krämer?

necron

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to Toucanvdc


Toucanvdc schrieb:

> Warum kümmert Ihr Euch eigentlich um eine solche Frage? In Aventurien gilt
> unsere Chemie nicht.
>

Sehe ich ähnlich, hier mal MEINE Magietheorie dazu (aber
NUR, wenn es nicht ohnehin geht, das neuzschammenschmelzen
eines zerraspelten und danach von Tieren verdauten Schwertes ;-))))):


"...wird Deren bevölkert von einer unzahl von Mindergeistern.
Wie der Mohashamane weiß ist ist eine Vielzahl von Pflanzen
solch ein Mindergeist gebunden. Desweiteren beweisen zahllose
Analysen, das die Vermengeng von Elementen als solchen selbige
Geister anzieht, wie süße Milch die Fliegen! Was Wunder das
im Verdauungstrakte eines Lebewesenes ein Mindergeist zu finden
ist! Entwder verschlungen mit rohen Pflanzen, oder vom Toben
der Elemente im Magen durch den offenen Mund eines Schläfers
eingefahren findet sich der Geist gleichsam gefangen durch
das Geflecht des Sikaryans des ihn umgebenden Lebewesens, das
er nicht zu durchdringen vermag. So tobet er umher im Magen des
Geschöpfes, bis er wohl mit bösem Knurren und einer Wolke
zornigen Gestankes entweichet (und saget nicht der Tulamid
in seiner blumingen Sprach für 'zornig' auch 'stinkig' ???).
Wenn nun dero Spähn von geschmiedetem Eisen in itzo Magen zu
finden seien, so vehällt es sich gar gänzlich anders! Wie auch
der magisch Halbgelidete weiß, ist das geschmiedete Eisen der
Feind dero magischer Kraft! So der Mindergeist nun hin und her
fährt und der Keratur dabei manch argen Schmerz bereiten mag,
so stößt er auch hie und da gegen die eisernen Spähn. Diese
bremsen Wucht und Wut des Geistes bis zu dem Gerade, da Teil
um Teil seiner Kraft im Eisen versickert und darin gebunden
wird. Wird nun das Eisen zurückgewonnen und wieder eingeschmolzen
so streben im flüssigen Eisen die Teile des Mindergeistes wieder
zusammen, im Bestreben, die natürliche Ordnung wiederherzustellen.
So fügt der gebungene Geist das Eisen wieder zusammen mit einer
Kraft und Festigkeit, die ihresgleichen suchet! Zudem ist die
schwache Präsentia des Geistes gleichsam eine Verstärkung des
Matrix des Schwertes in Derens Weltenmatrix! Somit doppelt
gestärket ist das Schwert von unvergleichlicher Festigkeit und
Härte! Wenn nun..."


Bannbaladin,
Necron


Lythana

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

>>Ja, ja. Das geht dann wohl auch z.B. mit dem Waffenschmied so. was macht
>der
>>schon: Sorgt fuer die richtige Metallmischung, schmilzt sie ein., klopft
>ein
>>bisschen drauf rum ...
>Genau hier liegt das Problem: Du liest dir meine Postings nicht richtig
>durch. Es geht nicht um die Herstellung der richtigen Form, sondern um die
>Herstellung des richtigen Materials.

Ich kann sehr wohl lesen. Kannst Du vielleicht nicht abstrahieren?
So weit liegen Herstellung und Bearbeitung bei beiden Materialien nicht
auseinander. Kurz und gut: Ein Glasschmelzer nimmt die Grundmaterialien und
schmilzt sie zu Glas. Und das ist doch, was Du willst. Dass er auch noch in der
Lage ist, eine formschoene Blumenvase daraus zu machen, diskreditiert ihn in
meinen Augen nicht.


>Genau. Und wer hat wohl das Porzellan erfunden, ein Alchimist oder ein
>Töpfer?

Was hat denn zum Teufel Ton mit Porzellan zu tun? Wenig genug, will mir
scheinen.


>>Es gibt wohl kaum Glasbierkruege in Aventurien, angesichts der
>Kostspieligkeit
>>des Materials.
>Dann ersetze eben Bierkrug durch Glasflasche.

s.o.auch zu teuer ... ;-)


>
>>UNd wer versteht von Glasbearbeitung wohl mehr: Der Glasblaeser, der
>>alchimstische Gefaesse, optische Linsen etc. herstellt, oder der Wald- und
>>Wiesenmagus, dessen Spezialgebiet eigentlich ganz woanders liegt ...
>Na klar. Und der Holzschnitzer kennt sich besser mit der Aufzucht von Bäumen
>aus, als der Förster, oder was?

Was hat das mit meinem Beispiel zu tun?

>
>P.S.: Kaufen sich in eurer Runde die (Schwarz)Magier eigentlich ihre
>magische Zauberkreide auch im Schreibwarenhandel, das Bannpulver im nächsten
>Praiostempel und die Beschwörungskerzen beim Krämer?
>

Nein, wir benutzen ausschliesslich Borbels Rubbelheptagramme

P.S.: Dann lass Deinen Magier die Kugel doch zum Drummel zusammenbasteln. Aber
Du wolltest Antworten. Wenn es dir nicht gefaellt, was Du liest, Pech.

Lythana

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Im Artikel <19980308145...@ladder03.news.aol.com>, touc...@aol.com
(Toucanvdc) schreibt:

>Bedenket, daß in Avneturien keine Physikalischen Gesetze gelten.

Keine? Du schwebst also am Praiostag in der Luift, waehrend den Rest der Woche
die Schwerkraft ihre Gueltigkeit hat?
Nur weil aventurische Wissenschaftler fuer laengst nicht alles eine
(schluessige) oder nur eine abstruse Erklaerung haben und weil es so etwas wie
Magie oder goettliches Wirken gibt (was im uebrigen etliche Leute auch fuer die
Erde in Anspruch nehmen), heisst das doch noch lange nicht, dass es dort keine
Naturgesetze gibt.

Warum kümmert Ihr Euch eigentlich um eine solche Frage? In Aventurien gilt
unsere Chemie nicht.

Warum? Weil es mich interessiert. Ebenso wie ich mich dafuer interessiere, wie
es in einer mittelalterliche Stadt aussah, wie man in antiken Zeiten reiste,
wann die Saegemuehel erfunden wurde und, und und ... Ich mag es einfach.

Beste Gruesse,

Michelle

Peter Krueger

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Lythana schrieb:

>>Genau. Und wer hat wohl das Porzellan erfunden, ein Alchimist oder ein
>>Töpfer?
>Was hat denn zum Teufel Ton mit Porzellan zu tun? Wenig genug, will mir
>scheinen.

Genug, um noch einmal darauf zu antworten. Porzellan soll ganz einfach ein
(irdisches) Beispiel dafür sein, daß ein Alchimist ein besonderes Material
erfunden (hergestellt) hat, das von einem ganz anderen Berufszweig
verarbeitet wird. Und ein besonderes Material ist ja wohl das ursprüngliche
Thema dieses Threads.
Natürlich stellt der Glasbläser (tschuldigung, soll natürlich Glasbearbeiter
heißen ;-) auch sein Alltagsglas selber her, aber von der besonderen
Zusammensetzung des Alchimistenkristalls für magische Zwecke hat er (mangels
Magiekunde) meiner Meinung nach keine Ahnung.

>>>UNd wer versteht von Glasbearbeitung wohl mehr: Der Glasblaeser, der
>>>alchimstische Gefaesse, optische Linsen etc. herstellt, oder der Wald-
und
>>>Wiesenmagus, dessen Spezialgebiet eigentlich ganz woanders liegt ...
>>Na klar. Und der Holzschnitzer kennt sich besser mit der Aufzucht von
Bäumen
>>aus, als der Förster, oder was?
>Was hat das mit meinem Beispiel zu tun?

Wiederum nur ein Beispiel, das zeigen sollte, daß du die ganze Zeit von
Weiterverarbeitung eines Materials redest, ich hingegen von der Herstellung
des Grundmaterials. (Zum Thema falsches Spezialgebiet: der Magier hat
Alchimie TaW 15, reicht das als Qualifikation zum Spezialgebiet?)

>P.S.: Dann lass Deinen Magier die Kugel doch zum Drummel zusammenbasteln.
Aber
>Du wolltest Antworten. Wenn es dir nicht gefaellt, was Du liest, Pech.

Hat er schon. Ich wollte eben nur ein alchimistisches Rezept mit Zutaten,
Verarbeitung und Probenaufschlag usw., keine Belehrung über falsche
Spezialgebiete und unzulängliche Beispiele.

Tschüß...Peter Krüger
WWPager: http://wwp.mirabilis.com/1788497
WWW : http://www.cs.uni-magdeburg.de/~pkrueger
PGP-Key: 0x7F493355 (fingerprint: 30789492D90BF5C2F321084102D10F9C)

P.S.: Und wenn du antworten willst, dann bitte zum Thema, und nicht, um
Beispiele auf ihre Unzulänglichkeiten hin zu analysieren!


Clemens Schmitz

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Lythana wrote:
> Im Artikel <19980308145...@ladder03.news.aol.com>, touc...@aol.com
> (Toucanvdc) schreibt:
> >Bedenket, daß in Avneturien keine Physikalischen Gesetze gelten.
>
> Keine? Du schwebst also am Praiostag in der Luift, waehrend den Rest der
> Woche die Schwerkraft ihre Gueltigkeit hat?

Oh je, der Thread wieder! Ich tauche anscheinend immer auf, wenn jemand
Schwerkraft sagt...

Nein, auch am Praiostag wirkt Sumus Griff und auch an allne anderen
Tagen wirkt die Ordnung der Welt so wie beschrieben. Ob dahinter
Naturgesetze wie unsere stehen, ist in diesem Fall voellig egal.

> Nur weil aventurische Wissenschaftler fuer laengst nicht alles eine
> (schluessige) oder nur eine abstruse Erklaerung haben und weil es so etwas wie
> Magie oder goettliches Wirken gibt (was im uebrigen etliche Leute auch fuer die
> Erde in Anspruch nehmen), heisst das doch noch lange nicht, dass es dort keine
> Naturgesetze gibt.

Sicherlich gibt es dort Naturgesetze, wie PRAios' goettliche Ordnung,
aber ich denke nicht, dass wir daraus schliessen sollten, das sie sie
beschaffen sind wie unsere, Fantastischer Realismus hin oder her...

Clemens
--
They don't look quite like real science, but geography is just physics
slowed down and with a few trees stuck on it, and meteorology is full of
excitingly fashionable chaos and complexity.
-Terry Pratchett, Feet of Clay-

Clemens Schmitz

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

necron wrote:
> Sehe ich ähnlich, hier mal MEINE Magietheorie dazu (aber
> NUR, wenn es nicht ohnehin geht, das neuzschammenschmelzen
> eines zerraspelten und danach von Tieren verdauten Schwertes ;-))))):

(snip Excerptus aus Necrons 'Theoria Alchemagica')

Das war wirklich prima, der bisher beste Beitrag zu diesem Thread.

> Bannbaladin,
> Necron

Dierk Dominicus-Schleutermann

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Lythana (lyt...@aol.com) wrote:
: oder schlechter Stahl ist, durch die in Kaiser Reto beschriebene angeblich so

: herausragende Methode, Schwerter herzustellen, gewinnt man Muell, sonst nix.

Na, na, nicht so eng sehen.
Die aventurischen Naturgesetze sind eben merkwuerdig.
Sonst wuerden auch Steineichen beim Floessen schlicht untergehen, als
Laubhoelzer, meine ich...

Nehmen wir zur Kenntnis: das Verfahren wuerde normalerweise Ausschuss
produzieren, da aber Ingerimm die lieben kleinen Idioten so liebt, schenkt
er ihnen fuer die viele Muehe eben doch den einen oder anderen Punkt
Bruchfaktor...

Dierk
... der nur bei Midgard Zwerge spielt...

Dierk Dominicus-Schleutermann

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Bertram Fey (bf...@never.inka.de) wrote:

: Im Prinzip brauchst Du ja eh nur den weichen Stahl, den elastischen mit

: der geringen Härte. Daraus schmiedest du dann dein Schwert. Das machst Du
: dann an der Klinge schön heiß und schmeißt es für 6 Stunden in nen
: Kohlehaufen, den Du auch die ganze Zeit schön heiß hältst. Dann nimmst Du
: das Ding da raus und läßt es abkühlen. Wenn das dann fertig ist, erhitzt
: Du's wieder bis zum rotglühen (nicht weiter) und schmeißt es dann in schön
: kaltes Wasser.
: Das hat nämlich genau den selben Effekt: innen bleibt der Stahl weich und
: außen wird er gehärtet. Allerdings ist diese Methode etwas weniger
: arbeitsintensiv und die Schwerter brökeln die nicht so schnell
: auseinander, wenn sie mal ne tiefe Scharte haben.

Schlauer waere es dann wiederum, eine geflammte Klinge zu verwenden und
nur die Zaehne zu haerten. Erfordert allerdings eine Sch****praezision und
ist insofern recht profihaft. Ergebnis wie oben, aber die Klingen splittern
nicht so leicht, wenn der aeussere haertere Stahl eine Bewegung des Kerns
nicht nachvollziehen kann...

... Nachteil: der eine oder andere Zahn koennte ausreissen. Passiert wahn-
sinnig selten, aber wenn, dann sieht es peinlich aus...

Also, denn, Ciao, denn!
Dierk


XPhilosoph

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Im Artikel <19980308145...@ladder03.news.aol.com>, touc...@aol.com
(Toucanvdc) schreibt:

>Bedenket, daß in Avneturien keine Physikalischen Gesetze gelten.

Sollte AvNETurien eigentlich ein Scherz sein ?

Spaß beiseite, natürlich gilt in Aventurien unsere Physik und Chemie, außer es
gibt eine andere, aventurische, auf göttlichem, magischem oder elementarischen
Wirken basierende Erklärung.

BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?

Michael

Nur die Freien haben die Veranlagung, wahrhaftig zu sein,
Nur die Wahrhaftigen haben ein Interesse, gerecht zu sein,
Nur die gerechten besitzen die Willenskraft, frei zu sein.
-W.H. Auden, In Kriegszeiten: Kommentar

Dierk Dominicus-Schleutermann

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

XPhilosoph (xphil...@aol.com) wrote:


: BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?

Kann ich mir nicht vorstellen. Es gibt aber ein Abenteuer, in dem die
Wirkung eines Odem Arcanum auf eine, nun, sagen wir mal, goettlich inspirierte
Person erwaehnt wird: 10 % Wahrscheinlichkeit, DASS ein Ergebnis geliefert
wird, und wenn, dann jedenfalls definitiv nicht das, was man anhand der
Wirkung des Odem Arcanum erwarten duerfte (mehr nicht in oeffentlichen
Postings - wozu gibt es PM...)

Clemens Schmitz

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

XPhilosoph wrote:
> Spaß beiseite, natürlich gilt in Aventurien unsere Physik und Chemie, außer es
> gibt eine andere, aventurische, auf göttlichem, magischem oder elementarischen
> Wirken basierende Erklärung.

Und wie necron in seinem Posting beispielhaft demonstriert hat, kann man
fuer fast alles eine plausibel aussehende magische Erklaerung finden.

Ich grueble zumindest immer noch auf eine mit unserer Vorstellung von
Astrophysik zusammnepassende Erklaerung des derischen Sternenhimmels
:o)
So lange ich keine habe, streite ich jede Behauptung, dass fuer
Aventurien unsere Naturgesetze gelten, ab.

Clemens
Unsere Chemie gilt? Wie erklaerst Du Dir dann die aventurische Alchimie?

Fankoen

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Im Artikel <19980309184...@ladder03.news.aol.com>, xphil...@aol.com
(XPhilosoph) schreibt:

>
>>Bedenket, daß in Avneturien keine Physikalischen Gesetze gelten.
>
>Sollte AvNETurien eigentlich ein Scherz sein ?
>

>Spaß beiseite, natürlich gilt in Aventurien unsere Physik und Chemie, außer
>es
>gibt eine andere, aventurische, auf göttlichem, magischem oder
>elementarischen
>Wirken basierende Erklärung.
>

>BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?

Sanyasala!

Mit Physik und Chemie verkriecht euch in die entsprechenden Postings, ja? Hier
geht es nur darum, ob Michelles Phantasie ein Schwert, dass nach irdischen
Mitteln Gusseisern sein müsste, in Aventurien aber die härteste Klinge aller
Zeiten darstellt, zulassen kann oder nicht.

BTW: Definitiv NEIN! Verweise auf den Salamander, die FanPro-Seite und den
Codex unter ODEM ARCANUM. DIe Passage deute ich, dass ein Analüs nur
herausfinden kann, ob es ein Druide oder eine Hexe ist, aber nicht, ob ein Gott
(pf!) wirkt, da diese Sprüche artverwandt sind. Durch die perfekte
Verschleierungstaktig der Geister ist es einfach nicht mögglich. Wenn es sie
gäbe, so to say. Der Analüs bezieht sich ausserdem durch die Erklärung beim
Zauber erkennbar auf ZAUBER, heisst ASTRALES WIRKEN, wie der Odem. Und Götter
sind keine Astralwesen. (Es gibt sie eh gar nicht, also was regt ihr euch auf?)

Ich weiss, Michelle, ihr habt was zu kritisieren. Nur immer her damit, hier
kenn ich mich besser aus! ];-)

Anmerkung: Was sagt es uns, dass wir den Verlust jedes Organs durch ein neues
ersetzen können, dies nur mit dem Gehirn und dem Rückgrat nicht? Heist dies,
dass unsere Lebensfunktionen allein unser Denken ist, und der Rest nur leere
Hülle, Roboter für unseren Geist? Heisst es dann nicht, dass unser Geist sich
wie selbstverständlich einen neuen Roboter sucht, um in ihm zu leben? Oder
befreit uns der Tod vom körperlichen Leben und gibt uns die Möglichkeit,
unseren Geist frei schweifen zu lassen? Mann, das ist offtopic, hat mich nur
mal interessiert.

Nurd'dhao,

Madayar

Was, der Endgegner ist nur Stufe 10? Hach, dann kämpf ich waffenlos...

http://www.geocities.com/TimesSquare/Fortress/1581/index.htm

Visit or leave it!

Fankoen

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

Sanyassala!

Im Artikel <3503BE...@geo.uni-jena.de>, Clemens Schmitz
<csch...@geo.uni-jena.de> schreibt:

>Von: Clemens Schmitz <csch...@geo.uni-jena.de>
>Datum: Mon, 09 Mar 1998 11:05:30 +0100
>
>necron wrote:
>> Sehe ich ähnlich, hier mal MEINE Magietheorie dazu (aber
>> NUR, wenn es nicht ohnehin geht, das neuzschammenschmelzen
>> eines zerraspelten und danach von Tieren verdauten Schwertes ;-))))):
>
>(snip Excerptus aus Necrons 'Theoria Alchemagica')
>
>Das war wirklich prima, der bisher beste Beitrag zu diesem Thread.
>
>

Kult! Der ist perfekt, der Eintrag! So können es selbst Elfen erklären, während
Zwerge wahrscheinlich auf "Angroschs Wirken" ausweichen.

Allerdings bin ich mal wieder sehr unerfreut darüber, was mein Eintrag bei der
Kristallkugel wieder losgelöst hat. Bin anschinend talentiert dafür. Wollte nur
erklären, WO dieser Artikel herkam, und Michelle:
<stürzdraufdrescharmenelfendernichtdengeringstendunstdesschimmerseinerahnu
ngvomschmiedenhatniedermach>

Im übrigen überlege man sich, dass solche Schwerter sehr selten geschmiedet
wurden, und in neuester Zeit überhaupt nicht mehr! Daher sind diese Schwerter
extrem selten und wie angesprochen vielleicht in einem alten Drachenhort zu
finden. Daraus lässt sich eine schöne Geschichte zimmern: Die Helden finden die
Leiche eines Wanderers, an dessen Seite nur noch 4 erschlagne Orks und ein
unscheinbares Kurzschwert liegen. Auf einem Zettel in der Kleidung steht, dass
dieser Mann den Auftrag hatte, diese Klinge für 200 Dukaten Belohnung nach
(such dir eine Stadt aus) zu bringen. Helden werden auf die Idee kommen: Können
wir ja. Allerdings nicht nur jeder Räuber der Umgebung hat es auf sie
abgesehen, nein, auch ein gewisser Kaiserdrache isst hinter ihnen her, um sein
Schwert zurückzufordern, welches im Auftragg ggenau dessen Edelmannes aus
seinem Hort gestohlen wurde. Als GGeggenleistung für das Behalten des Schwertes
(welches eins dieser legendären ist, natürlich) fordert er eine Queste von den
Helden, die sie in grösste Schwierigkeiten bringen könnte....

Bertram Fey

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

N'Abend Toucanvdc!

am 09.03.98 schrieb Toucanvdc :

> Edelgaskonfiguration hat. Es wird einfach zusammengehalten, durch das
> schiere Einwirken der Elementarherren!

> Warum kümmert Ihr Euch eigentlich um eine solche Frage? In Aventurien gilt
> unsere Chemie nicht.

Da fragt man sich doch glatt, warum die in Aventurien dann eigentlich
Schmiede haben, wenn doch so ein elementarer Magier 'nen viel besseren
Draht zu den nötigen Übermächten hat. Oder möglicherweise sind die ganzen
Schmiede latent astralbegabt. Dann sollte ich dem Schmied meines
Vertrauens doch mal vorschlagen, eine Magierakademie zu besuchen, damit er
beim Schmieden gleich noch 'nen Luftelementar draufschwören kann,
schließlich sind diese Zwohänder immer so schweineschwer und total
unhandlich in der Bedienung. Ich muß echt mal mit dem reden.

Bertram Fey

unread,
Mar 9, 1998, 3:00:00 AM3/9/98
to

N'Abend Dierk!

am 09.03.98 schrieb Dierk Dominicus-Schleutermann :

> Schlauer waere es dann wiederum, eine geflammte Klinge zu verwenden und
> nur die Zaehne zu haerten. Erfordert allerdings eine Sch****praezision und
> ist insofern recht profihaft. Ergebnis wie oben, aber die Klingen splittern
> nicht so leicht, wenn der aeussere haertere Stahl eine Bewegung des Kerns
> nicht nachvollziehen kann...
> ... Nachteil: der eine oder andere Zahn koennte ausreissen. Passiert wahn-
> sinnig selten, aber wenn, dann sieht es peinlich aus...

Flammhärten brauchste ja gar nicht. Wenn du einen Stahl härten willst
(egal wie), brauchst du ja schon einen einigermaßen harten Stahl (C60 rum,
eher etwas höher), den du dann flammhärtest, damit nur die Außenschicht
hart wird (soweit sind wir ja da einverstanden). Den weiche Stahl, den ich
verwenden will (und der auch so schön flexibel ist), der hat aber halt den
Nachteil, daß er einfach nicht härtbar ist, mal abgesehen davon, du
könntest es schaffen, ihn von rotglühend auf Raumtemperatur in ner 10tel
Sekunde runterzukühlen. Aber da es in Aventurien nun mal recht selten
größere Ansammlungen von flüssigen Stickstoff gibt, gehe ich darauf mal
nicht näher ein.
Indem du das Schwert in heisser Kohle "aufkohlst", machst du die äußere
Schicht (und wirklich nur die) härtbar. Dann kannst du das Schwert einfach
nochmal erwärmen und schnell abkühlen (Wasser sollte reichen) und du hast
deine gehärtete Randschicht. Die ist um 0% weniger hart, als die beim
Flammhärten, aber der Kern bleibt flexibler.

Y.Labevson
freier Lehrmeister Academia Wehrheim, Ausbildung Hieb- und Stichwaffen

Lythana

unread,
Mar 10, 1998, 3:00:00 AM3/10/98
to

Im Artikel <19980309184...@ladder03.news.aol.com>, xphil...@aol.com
(XPhilosoph) schreibt:

>BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?

Offiziell nicht, wir lassen dass in unserer Runde aber zu.

Toucanvdc

unread,
Mar 10, 1998, 3:00:00 AM3/10/98
to

Im Artikel <19980310013...@ladder03.news.aol.com>, lyt...@aol.com
(Lythana) schreibt:

>Offiziell nicht, wir lassen dass in unserer Runde aber zu.

Ebenso bei uns - das dürftest Du wissen, Michi.
Und jetzt, wo wir ein abgewandeltes TS-Kampfsystem benutzen, gilt für unsere
Runde keine einzige DSA-Regel mehr albsolut, d.h. wir werden verändern, wie wir
wollen (und ich es zulasse).

Toucanvdc

unread,
Mar 10, 1998, 3:00:00 AM3/10/98
to

Im Artikel <19980309184...@ladder03.news.aol.com>, xphil...@aol.com
(XPhilosoph) schreibt:

>Sollte AvNETurien eigentlich ein Scherz sein ?

Hey, der war wirklich gut! So sollte man die URL von einer DSA-page mal nennen.
Hmm... vielleicht ist es doch besser als www.kuslik.com...

Toucanvdc

unread,
Mar 10, 1998, 3:00:00 AM3/10/98
to

Im Artikel <19980309003...@ladder03.news.aol.com>, lyt...@aol.com
(Lythana) schreibt:

>>Bedenket, daß in Avneturien keine Physikalischen Gesetze gelten.<<
>

>Keine? Du schwebst also am Praiostag in der Luift, waehrend den Rest der
>Woche
>die Schwerkraft ihre Gueltigkeit hat?

>Nur weil aventurische Wissenschaftler fuer laengst nicht alles eine
>(schluessige) oder nur eine abstruse Erklaerung haben und weil es so etwas
>wie
>Magie oder goettliches Wirken gibt (was im uebrigen etliche Leute auch fuer
>die
>Erde in Anspruch nehmen), heisst das doch noch lange nicht, dass es dort
>keine
>Naturgesetze gibt.

Mit Physik meine ich eigentlich Physik in unserem Sinne. Magie, keine
Schwerkraft, etc. sind unphysikalisch. Und ein Schweben in der Luft am
Praiostag (?!?) ist eben auf Praios' göttliches Einwirken zurückzuführen.


>Warum? Weil es mich interessiert. Ebenso wie ich mich dafuer interessiere,
>wie
>es in einer mittelalterliche Stadt aussah, wie man in antiken Zeiten reiste,
>wann die Saegemuehel erfunden wurde und, und und ... Ich mag es einfach.

Jaja, aber in Aventurien funktioniert dies eigentlich - daher weißt Du ja
schon, wie es in Aventurien ist.

HyKnorn

unread,
Mar 11, 1998, 3:00:00 AM3/11/98
to

Im Artikel <19980309184...@ladder03.news.aol.com>, xphil...@aol.com
(XPhilosoph) schreibt:
HyKnorn scheint es, als habe xPhilosoph da was verwechselt:

x>BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?


Ja, mit einem Analüs Arcanstructur ist dies möglich. Ich verweise auf den
vorletzten Satz oder so im Codex Cantiones bei Odem Arcanum, Meisterhinweise.
Irgendwo da steht das.

(Also hat Jan sich bei "Grenzenlose Macht" geirrt???, oder worauf wolltest du
hinaus?)

Alexander Nofftz

unread,
Mar 11, 1998, 3:00:00 AM3/11/98
to

Hi XPhilosoph!

XPhilosoph schrieb in Nachricht
<19980309184...@ladder03.news.aol.com>...

>BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?

Zerwas (Das Jahr des Greifen) leuchtete bei einem Odem Arcanium violett, da
er ja unter Einfluss des Namenlosen steht... ;-)

Bis dann,
Alex
___ __ _
/ _ | \| | Alexander Nofftz AlexN...@NetCologne.de
./ _ | | Homepage: http://AlexNofftz.home.pages.de
/_/ |_|_|\__| PRWCC/TOPRC/PRFZ PGP: keyserv. ICQ# 2621403


Christoph Hardebusch

unread,
Mar 11, 1998, 3:00:00 AM3/11/98
to

> > Edelgaskonfiguration hat. Es wird einfach zusammengehalten, durch das
> > schiere Einwirken der Elementarherren!
> > Warum kümmert Ihr Euch eigentlich um eine solche Frage? In Aventurien gilt
> > unsere Chemie nicht.
>
> Da fragt man sich doch glatt, warum die in Aventurien dann eigentlich
> Schmiede haben, wenn doch so ein elementarer Magier 'nen viel besseren
> Draht zu den nötigen Übermächten hat. Oder möglicherweise sind die ganzen
> Schmiede latent astralbegabt. Dann sollte ich dem Schmied meines
> Vertrauens doch mal vorschlagen, eine Magierakademie zu besuchen, damit er
> beim Schmieden gleich noch 'nen Luftelementar draufschwören kann,
> schließlich sind diese Zwohänder immer so schweineschwer und total
> unhandlich in der Bedienung. Ich muß echt mal mit dem reden.

Wie bitte? Mein studierter Elementarist soll sich herablassen fuer
irgendwelche aufgeblasenen Krieger, die nicht einmal ihren Namen schreiben
koennen einen Elementar(herren) zu beschwoeren, um ein nutzloses Schwert zu
basteln? Pffh...

Das koennte der Grund sein... :)

Christoph

- there is no such thing as a humble opinion


Toucanvdc

unread,
Mar 12, 1998, 3:00:00 AM3/12/98
to

Im Artikel <19980311155...@ladder03.news.aol.com>, hyk...@aol.com
(HyKnorn) schreibt:

>Ja, mit einem Analüs Arcanstructur ist dies möglich. Ich verweise auf den
>vorletzten Satz oder so im Codex Cantiones bei Odem Arcanum, Meisterhinweise.
>Irgendwo da steht das.

Da steht nix, aber ich möchte mal allgemein darauf verweisen, daß man mit
Hellsichtzaubern i.A. Göttliche Magie erkennen kann. Ich zitiere hierzu aus
"Das Fürstentum Albernia (graues Abenteuerhef)" S. 53:
Zum Betrachten eines Gottes:

>>Einen gewissen Erfolg gibt es jedoch nur bei Odem Arcanum und Analüs
Arcanstruktur (Oculus Astralis war noch nicht bekannt).
...
Er kann nicht ergründen, welchesn Ursprungs sie (Anm: die Magie) ist (Göttliche
Kraft birgt Elemente aller bekannten Arcanen Strukturen, seien sie elfisch, ...

<<
Womit bewiesen sei, daß göttliches Wirken zu erkennen ist.

Fankoen

unread,
Mar 12, 1998, 3:00:00 AM3/12/98
to

Sanyasala!

Im Artikel <19980312131...@ladder03.news.aol.com>, touc...@aol.com
(Toucanvdc) schreibt:

>
>>Ja, mit einem Analüs Arcanstructur ist dies möglich. Ich verweise auf den
>>vorletzten Satz oder so im Codex Cantiones bei Odem Arcanum,
>Meisterhinweise.
>>Irgendwo da steht das.
>
>Da steht nix, aber ich möchte mal allgemein darauf verweisen, daß man mit
>Hellsichtzaubern i.A. Göttliche Magie erkennen kann. Ich zitiere hierzu aus
>"Das Fürstentum Albernia (graues Abenteuerhef)" S. 53:
>Zum Betrachten eines Gottes:
>
>>>Einen gewissen Erfolg gibt es jedoch nur bei Odem Arcanum und Analüs
>Arcanstruktur (Oculus Astralis war noch nicht bekannt).
>...
>Er kann nicht ergründen, welchesn Ursprungs sie (Anm: die Magie) ist
>(Göttliche
>Kraft birgt Elemente aller bekannten Arcanen Strukturen, seien sie elfisch,
>...
>
><<
>Womit bewiesen sei, daß göttliches Wirken zu erkennen ist.

Ein Scheiss ist sie! <Tschuldigung, aber das nervt mich!> Das sind die alten
Bücher, dort ist die neue Götterrunde noch nicht rausgekommen. Ausserdem schaue
man in den Codex unter Odem Arcanum: GÖTTLICHES WIRKEN LÄSST SICH DADURCH NICHT
ERKENNEN! Da dies Liaeilla ersetzt, also revidiert, was in dem Havenaer
Abenteuer steht, habe ich es auch für andere Hellsichtszauber eingeführt. Zudem
widerspricht diese Definition (Götter-magie etc.) der gängigen Karmaenergie.
Ansonsten wären auch Geweihte als "magische" Personen zu erkennen. Sind sie
aber nicht (Codex), daher stimmt es einfach nicht. Es sei denn, ihr wollt uns
Elfen den Boden dafür geben, dass es KEINE GÖTTER sind, sondern nur mächtige
Wesen, da sie ja dieselbe Kraft benutzen, die wir auch haben, nur halt in einer
Variation...

Ausserdem weisen diverse Aussagen im SALAMANDER darauf hin, dass Wunder
ungleich Magie sind, z.B., dass man Wunder nicht mit einem Plumbumbarum oder
anderen Zaubern blocken kann. Irgendwo da stand auch, dass man göttliches
Wirken eben NICHT mit diesen Zaubern sehen kann! (Ach ja, im Boten 68 steht
übrigens auch, dass ein Magier den Stab berühren muss, um den 2, 4, und 5.
Stabzauber zu wirken und aufrecht zu erhalten, also auch die Fackel immer
berühren muss und bei Bewusstsein sein muss (AUFRECHT ZU ERHALTEN!). Damit wäre
diese Diskussion auch erledigt. Leute, lest den Salamander!)

Nurd'dhao,

Madayar

Es ist ebenfalls möglich, einen Dämon mit den Fäusten anzugreifen, doch nur
Wesen, die Magie besitzen, richten damit Schaden an. Allerdings wirkt sich ein
Zat natürlich nicht schlecht aus...

Peter Krueger

unread,
Mar 12, 1998, 3:00:00 AM3/12/98
to

Fankoen schrieb:

>Ach ja, im Boten 68 steht
>übrigens auch, dass ein Magier den Stab berühren muss, um den 2, 4, und 5.
>Stabzauber zu wirken und aufrecht zu erhalten, also auch die Fackel immer
>berühren muss und bei Bewusstsein sein muss (AUFRECHT ZU ERHALTEN!).
Trifft für 5.Stabzauber nicht ganz zu, denn das Flammenschwert kann auch
freischwebend in der Luft aufrechterhalten werden.

Dierk Dominicus-Schleutermann

unread,
Mar 12, 1998, 3:00:00 AM3/12/98
to

Bertram Fey (bf...@never.inka.de) wrote:
: Indem du das Schwert in heisser Kohle "aufkohlst", machst du die äußere
: Schicht (und wirklich nur die) härtbar. Dann kannst du das Schwert einfach
: nochmal erwärmen und schnell abkühlen (Wasser sollte reichen) und du hast
: deine gehärtete Randschicht. Die ist um 0% weniger hart, als die beim
: Flammhärten, aber der Kern bleibt flexibler.

Soweit schon klar; schliesslich bin ich jahrelang Schwert gewesen, ehe ich
zur Kettensaege befoerdert wurde...

Nein, was ich meine: wenn man nur die Oberflaeche als Ganzes haertet, hat
man einen ganzen Ueberzug, der nicht sehr flexibel ist. Damit loest sich
ggfs. die Oberflaeche (hart) vom Kern (weich) und kriegt Spruenge.
Wenn man aber keine durchgehende Oberflaeche hat, sondern eher viele
aufgesetzte Zaehne, kann die Flexibilitaet zwischen den Zaehnen voll durch-
schlagen, waehrend die Zaehne ebenso hart und scharf sein koennen wie bei
der Komplettoberflaechenhaertung.

Naja, wie auch immer...
... nehmen wir 'n Streitkolben, und dann gibt's keine Diskussion...

XPhilosoph

unread,
Mar 12, 1998, 3:00:00 AM3/12/98
to

Mein geschätzer Mitdenker HyKnorn schrieb:


>HyKnorn scheint es, als habe xPhilosoph da was verwechselt:
>

>x>BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?


>
>
>Ja, mit einem Analüs Arcanstructur ist dies möglich. Ich verweise auf den
>vorletzten Satz oder so im Codex Cantiones bei Odem Arcanum, Meisterhinweise.
>Irgendwo da steht das.
>

Ich zitiere:
"Die Präsenz göttlichen wirkens (...) läßt sich mit dem Odem Arcanum nicht
erkennen, ebensowenig, ob eine rot leuchtende Person nun eine Hexe oder ein
Druide ist. Für diese Zwecke muß der Analüs...!"
IMHO ist mit "Für diese Zwecke" ist das Erkennen der Hexe/des Druiden gemeint.

>(Also hat Jan sich bei "Grenzenlose Macht" geirrt???, oder worauf wolltest du
>hinaus?)

Eigentlich schon, aber seiner Meinung nach sollen wir trotzdem so spielen!

Michael

Nur, wer zum Tier wird, begreift, was Menschsein heißt.

Peter Krueger

unread,
Mar 12, 1998, 3:00:00 AM3/12/98
to

Dierk Dominicus-Schleutermann schrieb:

>Naja, wie auch immer...
>... nehmen wir 'n Streitkolben, und dann gibt's keine Diskussion...
Du hast ja keine Ahnung! Damit gehen die Probleme doch erst los:
Mit wem streitet sich der Kolben den ganzen Tag und wie lange dauert so ein
Streit im allgemeinen, beschweren sich die Nachbarn auch nicht über den
ganzen Krach oder etwa doch? Darf der Spieler selber festlegen, was der
Kolben sagt, oder darf das nur der Meister... :-)

Jens Müller

unread,
Mar 12, 1998, 3:00:00 AM3/12/98
to

Peter Krueger schrieb:

>>... nehmen wir 'n Streitkolben, und dann gibt's keine Diskussion...
>Du hast ja keine Ahnung! Damit gehen die Probleme doch erst los:
>Mit wem streitet sich der Kolben den ganzen Tag und wie lange dauert so ein
>Streit im allgemeinen

Ha, als erfahrener Held habe ich außer dem Streitkolben immer eine
Schlichtfeile im Gepäck. Da kommt erst gar kein Streit auf.
Ist natürlich so eine Sache: Wenn der Held außerdem einem Streitwagen fährt,
der von einem Streitroß gezogen wird, hilft nur noch ein schlichtes Gemüt.
Also KL senken!

je
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
jemu...@cs.uni-magdeburg.de

"Bruderschwester?", so die Rahja- zur Rur- und Gror-Geweihten,
"Und Du glaubst wirklich, Deine Chancen damit zu verdoppeln?"

Toucanvdc

unread,
Mar 13, 1998, 3:00:00 AM3/13/98
to

Im Artikel <19980312143...@ladder01.news.aol.com>, fan...@aol.com
(Fankoen) schreibt:

>GÖTTLICHES WIRKEN LÄSST SICH DADURCH NICHT
>ERKENNEN! Da dies Liaeilla ersetzt, also revidiert, was in dem Havenaer
>Abenteuer steht, habe ich es auch für andere Hellsichtszauber eingeführt.
>Zudem
>widerspricht diese Definition (Götter-magie etc.) der gängigen Karmaenergie.
>Ansonsten wären auch Geweihte als "magische" Personen zu erkennen. Sind sie
>aber nicht (Codex), daher stimmt es einfach nicht. Es sei denn, ihr wollt uns
>Elfen den Boden dafür geben, dass es KEINE GÖTTER sind, sondern nur mächtige
>Wesen, da sie ja dieselbe Kraft benutzen, die wir auch haben, nur halt in
>einer
>Variation...
>

Also, ich würde sagen, das überlassen wir einfach dem Empfinden der Gruppe. Ich
finde, es ist mystischer, wenn man sehen kann, daß hier etwas wirklich
mächtiges, Göttliches ist / passiert ist.

Fankoen

unread,
Mar 13, 1998, 3:00:00 AM3/13/98
to

Sanyasala!

Im Artikel <19980312195...@ladder01.news.aol.com>, xphil...@aol.com
(XPhilosoph) schreibt:

>
>>HyKnorn scheint es, als habe xPhilosoph da was verwechselt:
>>
>>x>BTW Kann man mit einem Analüs göttliches Wirken erkennen ?
>>
>>
>>Ja, mit einem Analüs Arcanstructur ist dies möglich. Ich verweise auf den
>>vorletzten Satz oder so im Codex Cantiones bei Odem Arcanum,
>Meisterhinweise.
>>Irgendwo da steht das.
>>
>Ich zitiere:
>"Die Präsenz göttlichen wirkens (...) läßt sich mit dem Odem Arcanum nicht
>erkennen, ebensowenig, ob eine rot leuchtende Person nun eine Hexe oder ein
>Druide ist. Für diese Zwecke muß der Analüs...!"
>IMHO ist mit "Für diese Zwecke" ist das Erkennen der Hexe/des Druiden
>gemeint.
>

Welchselbiges ICH schon gesagt hatte... aber wieder hört keiner auf die
Elfen...dabei IST das ein ELFENZAUBER!

>>(Also hat Jan sich bei "Grenzenlose Macht" geirrt???, oder worauf wolltest
>du
>>hinaus?)
>Eigentlich schon, aber seiner Meinung nach sollen wir trotzdem so spielen!

Steinigt euren Meister! Was hat er getan? Bei Grenzenloser Macht ein göttliches
Artefakt als magisch erkennen lassen? Das Zepter etwa? Schämen soll er sich!
Sollen das die tumben Charaktere doch selbst herausfinden!

Nurd'dhao,

Madayar

Fankoen

unread,
Mar 13, 1998, 3:00:00 AM3/13/98
to

Im Artikel <35080...@news.CS.Uni-Magdeburg.De>, "Peter Krueger"
<pkru...@cs.uni-magdeburg.de> schreibt:

>:
>>Ach ja, im Boten 68 steht
>>übrigens auch, dass ein Magier den Stab berühren muss, um den 2, 4, und 5.
>>Stabzauber zu wirken und aufrecht zu erhalten, also auch die Fackel immer
>>berühren muss und bei Bewusstsein sein muss (AUFRECHT ZU ERHALTEN!).
>Trifft für 5.Stabzauber nicht ganz zu, denn das Flammenschwert kann auch
>freischwebend in der Luft aufrechterhalten werden.

Sanyasala!

Irrtum Meinerseits. Allerdings gab es da noch einen, bei dem es nötigg war.

Bertram Fey

unread,
Mar 13, 1998, 3:00:00 AM3/13/98
to

N'Abend Dierk!

am 13.03.98 schrieb Dierk Dominicus-Schleutermann :

> Nein, was ich meine: wenn man nur die Oberflaeche als Ganzes haertet,
> hat man einen ganzen Ueberzug, der nicht sehr flexibel ist. Damit loest
> sich ggfs. die Oberflaeche (hart) vom Kern (weich) und kriegt Spruenge.
> Wenn man aber keine durchgehende Oberflaeche hat, sondern eher viele
> aufgesetzte Zaehne, kann die Flexibilitaet zwischen den Zaehnen voll
> durch- schlagen, waehrend die Zaehne ebenso hart und scharf sein koennen
> wie bei der Komplettoberflaechenhaertung.

Ist aber nicht so. Das läuft ja nicht wie bei der Damaszierung, das
Schwert ist nach wie vor überall ein Stück, da brökelt nix auseinander. Du
hast außen die größte Härte und die nimmt dann nach innen hin immer weiter
ab, bis sie sich schließlich ab einer bestimmten Tiefe (abhängig von der
Dauer des "Kohlebackens") überhaupt nicht verändert. Ist aber weiterhin
ein Stück Stahl mit festem Zusammenhalt, an jeder Stelle.

Toucanvdc

unread,
Mar 14, 1998, 3:00:00 AM3/14/98
to

Im Artikel <19980313211...@ladder03.news.aol.com>, fan...@aol.com
(Fankoen) schreibt:

>Steinigt euren Meister! Was hat er getan? Bei Grenzenloser Macht ein
>göttliches
>Artefakt als magisch erkennen lassen? Das Zepter etwa? Schämen soll er sich!
>Sollen das die tumben Charaktere doch selbst herausfinden!

Nun, unsere Heldengruppe schaut sich nicht jedes Artefakt magisch an. Und dazu
kann nur einer der Charaktere genannte Zauber! Und auch dem ist seine AE zu
kostbar...
Ist es nicht mystischer, wenn der Meister sagt: "Von [dem Gegenstand] gehen die
magischen Fäden in Strahlen aus, alle symetrisch fein angeordnet in einer Dir
unbekannten weise. Um dies zu formen, muß man wahrlich mächtig sein!"

Oder einfach:
"Is nich magisch".

???

EXT...@access.owl.de

unread,
Mar 14, 1998, 3:00:00 AM3/14/98
to

Hier war touc...@aol.com zum Thema: Re: Schwerter (war: Kristallkugel selber machen) !
... Mal sehen, was sich daraus machen laesst ...

t>>Sollte AvNETurien eigentlich ein Scherz sein ?
t>Hey, der war wirklich gut! So sollte man die URL von einer DSA-page mal
t>nennen. Hmm... vielleicht ist es doch besser als www.kuslik.com...

av.net.urien ?-) *SNCR*

LenaFalk

unread,
Mar 15, 1998, 3:00:00 AM3/15/98
to

>Und wie necron in seinem Posting beispielhaft demonstriert hat, kann man
>fuer fast alles eine plausibel aussehende magische Erklaerung finden.
>
>Ich grueble zumindest immer noch auf eine mit unserer Vorstellung von
>Astrophysik zusammnepassende Erklaerung des derischen Sternenhimmels
>:o)

Meinst du die wandelnden Fixsterne?

>So lange ich keine habe, streite ich jede Behauptung, dass fuer
>Aventurien unsere Naturgesetze gelten, ab.

Auf jeden Fall wohl nicht durchgängig ... Und vielleicht ist
ja alles ganz anders.

>Clemens
>Unsere Chemie gilt? Wie erklaerst Du Dir dann die aventurische Alchimie?

Lena


____________________
I'm a bitch - I'm a lover
I'm a child - I'm a mother
I'm a sinner - I'm a saint -
I do not feel ashamed
Meredith Brooks

Robert Dominicus-Schleutermann

unread,
Mar 15, 1998, 3:00:00 AM3/15/98
to

Hi Bertram! Hi allerseits!

Bertram Fey schrieb in seiner Nachricht vom 13.03.98
<6po3N...@never.inka.de>:

Es bröckelt zwar nicht direkt auseinander, wenn man eine komplette
Oberflächenhärtung durchführt, es kommt aber wohl zu Spannungsrissen
zwischen den einzelnen Gefügen. Zumindest auf Terra gibt es da gewaltige
unterschiede in den Gitteraufbauen zwischen gehärteten (eingelagerter
Kohlenstoff) und den weichen (kein oder wenig Kohlenstoff) Zonen. Da die
gehärteten Bereiche weniger flexibel sind, entstehen Mikrorisse in eben
der gehärteten Zone (Randschicht) die sich dann ausbreiten. Ab einem
gewissen Fortschritt dieser Risse ist die Klinge zerbrochen
(Gewaltbruch), da die restliche Materialdicke nicht mehr den nötigen
Widerstand bieten kann.

Anders ist es bei einer Zahnhärtung (ursprünglich geflammte Klinge von
Dierk). Hier entstehen zwar auch Risse, diese führen jedoch lediglich
zum Ausbrechen der Zähne. Die Klinge ansich hält aber wesentlich länger!
Was glaubst Du eigentlich, warum Sägen in unserer Zeit fast
ausschließlich Zahnhärtungen haben? Eben damit sie länger halten!
Komplett oberflächengehärtete Sägen sind wesentlich schneller im A....

Zurück zum Thema: Da wir uns allerdings in Aventurien befinden (mit den
Schwertern), ist das alles natürlich reine Definitionssache.... Mit was
für Verfahren in A. gearbeitet wird spielt eigentlich keine Rolle,
solange auch die zugehörigen Ergebnisse zusammenpassen. Teilweise
beziehen sie sich auf Realworld, dann wieder auf eine andere Welt mit
anderen Gesetzen und einer anderen Chemie!

Eine gute Klinge würde ich (in RL) aus einem unlegierten
Kaltarbeitsstahl (C_80_W1) oder einem legierten Kaltarbeitsstahl
(60_WCrV_7) machen. Ersteres ist hier aber zu bevorzugen. Das ist meine
Meinung dazu... (und wieder OFFTOPIC :-) )


Ciao, Marlenus
(Robert Dominicus-Schleutermann)

--
Keine Sig ist auch 'ne Sig ;-)

mailto:Marl...@t-online.de

Clemens Schmitz

unread,
Mar 16, 1998, 3:00:00 AM3/16/98
to

> >Ich grueble zumindest immer noch auf eine mit unserer Vorstellung von
> >Astrophysik zusammnepassende Erklaerung des derischen Sternenhimmels
> >:o)
>
> Meinst du die wandelnden Fixsterne?

Ich meine, dass den aventurischen Astronomen ueberhaupt das Wort
'Fixsterne' in unserem Sinn voellig bedeutungslos vorkommen muss, ja.
Die Sterne sind ja nicht generell fest, sondern nur innerhalb der
Sternbilder.

> >So lange ich keine habe, streite ich jede Behauptung, dass fuer
> >Aventurien unsere Naturgesetze gelten, ab.
>
> Auf jeden Fall wohl nicht durchgängig ... Und vielleicht ist
> ja alles ganz anders.

Eben. Ich stehe auf der 'ganz anders'-Seite, mit dem Zugestaendnis, dass
viele Sachen zufaellig aehnlich sind wie bei uns.

> >Clemens
> >Unsere Chemie gilt? Wie erklaerst Du Dir dann die aventurische Alchimie?
>
> Lena

Clemens
--
They don't look quite like real science, but geography is just physics
slowed down and with a few trees stuck on it, and meteorology is full of
excitingly fashionable chaos and complexity.
-Terry Pratchett, Feet of Clay-

Toucanvdc

unread,
Mar 16, 1998, 3:00:00 AM3/16/98
to

Im Artikel <6psdM...@brochhagen.access.access.owl.de>, EXT...@ACCESS.owl.de
schreibt:

av.net.urien.de

oder vielleicht:
avNETurien.de
oder aber av-NET-urien.de?

es gibt viele Variationen...

Sascha Goldmann

unread,
Mar 16, 1998, 3:00:00 AM3/16/98
to

Toucanvdc wrote:
> Ich finde, es ist mystischer, wenn man sehen kann,
> daß hier etwas wirklich mächtiges, Göttliches ist / passiert ist.

Ich finde es mystischer, wenn man nur Auswirkungen sehen kann,
und keine Ursache erkennen kann.

... Sascha

--
...sagte der Neuling, und trug sich in die FLW ein.

May the dice be with you!
sam...@cs.tu-berlin.de

Sascha Goldmann

unread,
Mar 17, 1998, 3:00:00 AM3/17/98
to

Bertram Fey wrote:
>
> Da fragt man sich doch glatt, warum die in Aventurien dann eigentlich
> Schmiede haben, wenn doch so ein elementarer Magier 'nen viel besseren
> Draht zu den nötigen Übermächten hat.

Bestimmt koennte ein Erz-Elementarist einen Elementar dazu
ueberreden, ihm beim Schmieden einer Waffe behilflich zu sein.
Und die entstehende Waffe ist mit Sicherheit wesentlich
besser, als was der schmiedende Zauberer sonst schmiedet.
Denn der Charakter hat schliesslich gelernt,
zu beschwoeren, und nicht zu schmieden (selbst als Geode).
Abgesehen von den Schwierigkeiten, beide Professionen unter
einen Hut zu kriegen:
Welcher Elementarist gibt sich mit solch profanem Krempel ab?

Dierk Dominicus-Schleutermann

unread,
Mar 17, 1998, 3:00:00 AM3/17/98
to

Peter Krueger (pkru...@cs.uni-magdeburg.de) wrote:
: >Naja, wie auch immer...
: >... nehmen wir 'n Streitkolben, und dann gibt's keine Diskussion...

: Du hast ja keine Ahnung! Damit gehen die Probleme doch erst los:
: Mit wem streitet sich der Kolben den ganzen Tag und wie lange dauert so ein
: Streit im allgemeinen, beschweren sich die Nachbarn auch nicht über den

: ganzen Krach oder etwa doch? Darf der Spieler selber festlegen, was der
: Kolben sagt, oder darf das nur der Meister... :-)

Dann eben einen Morgenstern. Wer sich beschwert, kriegt eins auf die Ruebe.
Das reicht erst einmal ... bis morgen...

XPhilosoph

unread,
Mar 17, 1998, 3:00:00 AM3/17/98
to

Mein geschätzter Mitdenker Samann schrieb:

>Ich finde es mystischer, wenn man nur Auswirkungen sehen kann,
>und keine Ursache erkennen kann.
>

Genau !!
Dann gibt's nicht dieses "Ooch, nur ein Stab des Boron, und ich dachte, es wird
spannend". Ist doch viel lustiger, wenn die Helden erst sonst was denken, bis
sie dann irgendwann die wahre Bestimmung herausfinden.

Michael

Wie vieles mag unsereiner also an sich haben, um deswillen so mancher wünscht,
von uns befreit zu werden.
- Marc Aurel


0 new messages