>> "Ah ja", macht Mutter Oymira grüblerisch. "Nun, Jandrah ist schon vor
>> fast zwanzig Jahren zu Boron gegangen, als ihr Pferd unglücklich
>> stürzte. Ich kann euch beschreiben, wo ihr Grab ist, ein wenig östlich
>> von Mherwed. Und vielleicht kann ich euch helfen, ihre Tochter zu
>> finden, wenn ihr Vater sie sucht. Das ist aber nicht meine Entscheidung
>> alleine." Sie probiert den Eintopf und würzt noch etwas nach. "Ich werde
>> mit denen reden, die es betrifft. Morgen werde ich euch mehr sagen können."
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> Gilgamosch dankt Mutter Oymira für ihr Angebot. Er gibt zu verstehen, dass er Vater und Mutter gerne zusammenführen würde. Er denkt, dass dies im Sinne ihres Auftraggebers ist.
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Gemeint ist Vater und Tochter, oder?
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Nach dem Abendessen laden die Schausteller die Gruppe dann noch ein,
sich die Probe für das Theaterstück anzuschauen, das sie für den
diesjährigen Besuch beim Gauklerfest in Khunchom einstudiert haben.
Das Stück heißt "Die Schöne Kaiserin" und beschreibt den Alltag am Hofe
einer Herrscherin, die sich unter anderem mit einer Dienerin, einem
Narren, ihrem General und einem Geweihten, der einmal täglich ihre
Göttlichkeit zu bestätigen hat, einem unerhört luxuriösen Leben hingibt.
Die Kaiserin wird von einer hübschen dunkelblonden jungen Frau gespielt,
ihr Feldherr von Thol, der Narr wird wunderbar von dem Schelm der Gruppe
verkörpert, während das Mohamädchen eine Dienerin und das Elfenkind eine
Djinni spielt.
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Mehr Details über die Handlung falls Interesse besteht.
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Mutter Oymira erzählt den Helden, dass das Stück über tausend Jahre alt
ist und erstmals während der Herrschaft der Hela-Horas über Mhanadistan
aufgeführt wurde. Die Theatergruppe, zu der auch der Autor gehörte, trug
den Namen "die Djinni" und ist inzwischen Legende, weil sie mit dem
Stück die Kaiserin karikierte und so den Widerstand des tulamidischen
Volkes schürte. Das zog die jahrelange Verfolgung durch bosparanische
Truppen und ein gewaltsames Ende nach sich.
Man weiß nicht mehr, wie die Gaukler genau zu Tode kamen, sicher ist
jedoch, dass nur ein Mann überlebte: Shabob ibn Shabob, den Hass und
Leid zu einem der gerühmtesten tulamidischen Kämpfer bei der Schlacht
von Brig-Lo werden ließen.