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Tecis AG/Altersvorsorge

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Michael Barkhoff

unread,
Sep 9, 2000, 11:20:18 AM9/9/00
to
Hallo,
ich möchte eine zusätzliche Altersversorgung ansparen und suche nun
einen Weg, wie man Geld am ertragreichsten und natürlich auch sicher
anlegen kann. Dazu interessiert mich auch eure Meinung zu dem
Versicherungspaket, das die Berater der Tecis AG anbieten. Es besteht
hauptsächlich aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (Nürnberger
Versicherung) und einer fondsgebundenen Lebensversicherung (WWK).

Ein Freund von mir hat sich kürzlich von einem Tecis-Vertreter beraten
lassen und war zuerst auch ganz beeindruckt von den markigen Sprüchen
des Vertreters (Lebensversicherungen sind legaler Betrug usw.). Er hat
sich dann dann auch zum Abschluss der angebotenen Versicherungen
bewegen lassen und zugleich über Tecis seine bestehenden
Lebensversicherungen stilllegen lassen (im Tecis-Vordruck steht gleich
sinngemäß, dass der Versicherte wegen seines Stillegungswunsches nicht
von Vertretern o. ä. behelligt werden will). Weil ihm die Sache dann
doch etwas suspekt vorkam, ist er mit den ganzen Tecis-Unterlagen zu
einem unabhängigen nebenberuflichen Versicherungsberater gegangen. Der
Berater hat ihm vorgerechnet, dass die fondsgebundene
Lebensversicherung eine ungünstige Anlageform und die WWK eine weniger
empfehlenswerte Gesellschaft sei. Man könne besser die Versicherung
(Risiko-LV und BU-Versicherung) und das Fondssparen separat laufen
lassen. Dann würde Tecis allerdings die fette Prämie für den Abschluss
der LV entgehen, weshalb eine solche Empfehlung auch nicht durch Tecis
gemacht wird.

Da wir in Versicherungsfragen nicht besonders bewandert sind, würde ich
mich über eure Kommentare freuen.

Michael


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Ewald Bauder

unread,
Sep 9, 2000, 12:08:44 PM9/9/00
to

Michael Barkhoff schrieb:


>
> Hallo,
> ich möchte eine zusätzliche Altersversorgung ansparen und suche nun
> einen Weg, wie man Geld am ertragreichsten und natürlich auch sicher
> anlegen kann. Dazu interessiert mich auch eure Meinung zu dem
> Versicherungspaket, das die Berater der Tecis AG anbieten. Es besteht
> hauptsächlich aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (Nürnberger
> Versicherung) und einer fondsgebundenen Lebensversicherung (WWK).

Auch die WWK hat eine gute FLV, wenn die richtigen Fonds gewählt worden
sind...



> Ein Freund von mir hat sich kürzlich von einem Tecis-Vertreter beraten
> lassen und war zuerst auch ganz beeindruckt von den markigen Sprüchen
> des Vertreters (Lebensversicherungen sind legaler Betrug usw.). Er hat
> sich dann dann auch zum Abschluss der angebotenen Versicherungen
> bewegen lassen und zugleich über Tecis seine bestehenden
> Lebensversicherungen stilllegen lassen (im Tecis-Vordruck steht gleich
> sinngemäß, dass der Versicherte wegen seines Stillegungswunsches nicht
> von Vertretern o. ä. behelligt werden will).

Was ist daran falsch ?? Die schützen doch nur Dich vor penetranten
Anrufen der Einfirmenvertreter und Strukis.

> Weil ihm die Sache dann
> doch etwas suspekt vorkam, ist er mit den ganzen Tecis-Unterlagen zu
> einem unabhängigen nebenberuflichen Versicherungsberater gegangen.

Was verstehst Du unter einem "unabhängigen nebenberuflichen
Versicherungsberater" vorallem interessiert mich was ein
"nebenberuflicher Versicherungsberater" ist ? Diesen Beruf kannte ich
bisher noch nicht.....



> Der Berater hat ihm vorgerechnet, dass die fondsgebundene
> Lebensversicherung eine ungünstige Anlageform und die WWK eine weniger
> empfehlenswerte Gesellschaft sei.

Könntest Du mal posten, was der vorgerechnet hat ???

> Man könne besser die Versicherung
> (Risiko-LV und BU-Versicherung) und das Fondssparen separat laufen
> lassen.

Ja aber aus einem anderen Grund - siehe
http://home.t-online.de/home/EBauder/bu.htm#moeglichkeit aber aus einem
anderen Grund als der hier geschilderte ....

> Dann würde Tecis allerdings die fette Prämie für den Abschluss
> der LV entgehen, weshalb eine solche Empfehlung auch nicht durch Tecis
> gemacht wird.

Übrigens schaue mal auf meiner Homepage nach, da sind tatsächliche
Ablaufwerte aufgeführt, und die sind sicher nicht die schlechtesten. Ob
die immer erreicht werden in der Kombination Risiko-LV und Fondsanlage
....

Beachte bei der Risiko LV gibt es auch sehr große Beitragsunterschiede
und bei der Fondsanlage sind i.d.R. 5 % Ausgabeaufschlag zu entrichten.
Dies alles muss auch erstmals verdient werden ...

> Da wir in Versicherungsfragen nicht besonders bewandert sind, würde ich
> mich über eure Kommentare freuen.

---
Ewald Bauder - Friedrichstr. 8 - 72667 Schlaitdorf - Germany
http://home.t-online.de/home/EBauder - Homepage
http://home.t-online.de/home/EBauder/makler.htm - Info
Versicherungsmakler
Email: EBa...@t-online.de

www.michael-kronenberg.de

unread,
Sep 9, 2000, 12:21:36 PM9/9/00
to

"Michael Barkhoff" <mbar...@my-deja.com> schrieb im Newsbeitrag
news:8pdle7$r44$1...@nnrp1.deja.com...

> Hallo,
> ich möchte eine zusätzliche Altersversorgung ansparen und suche nun
> einen Weg, wie man Geld am ertragreichsten und natürlich auch sicher
> anlegen kann. Dazu interessiert mich auch eure Meinung zu dem
> Versicherungspaket, das die Berater der Tecis AG anbieten. Es besteht
> hauptsächlich aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (Nürnberger
> Versicherung) und einer fondsgebundenen Lebensversicherung (WWK).

Hohe Provision - hohe Kosten
= Sparanteil geringer als bei kostengünstigen Anbietern


> Ein Freund von mir hat sich kürzlich von einem Tecis-Vertreter beraten
> lassen und war zuerst auch ganz beeindruckt von den markigen Sprüchen
> des Vertreters (Lebensversicherungen sind legaler Betrug usw.). Er hat
> sich dann dann auch zum Abschluss der angebotenen Versicherungen
> bewegen lassen und zugleich über Tecis seine bestehenden
> Lebensversicherungen stilllegen lassen (im Tecis-Vordruck steht gleich
> sinngemäß, dass der Versicherte wegen seines Stillegungswunsches nicht
> von Vertretern o. ä. behelligt werden will). Weil ihm die Sache dann
> doch etwas suspekt vorkam, ist er mit den ganzen Tecis-Unterlagen zu
> einem unabhängigen nebenberuflichen Versicherungsberater

Nein, denn so etwas gibt es nicht.

Versicherungsberater sind Rechtsberater, Infos hier:
http://www.bvvb.de

Es wird wohl ein nebenberuflicher Versicherungsvermittler gewesen sein.
Woraus schließt du die Unabhängigkeit ?

Lies
http://verbraucherschutz.wtal.de/fonds-lv.htm
und frage hier nach dem, was dir dann noch unklar ist.


Michael


www.michael-kronenberg.de

unread,
Sep 9, 2000, 12:43:36 PM9/9/00
to

"Ewald Bauder" <EBa...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39BA608C...@t-online.de...

>
>
> Michael Barkhoff schrieb:
> >
> > Hallo,
> > ich möchte eine zusätzliche Altersversorgung ansparen und suche nun
> > einen Weg, wie man Geld am ertragreichsten und natürlich auch sicher
> > anlegen kann. Dazu interessiert mich auch eure Meinung zu dem
> > Versicherungspaket, das die Berater der Tecis AG anbieten. Es
besteht
> > hauptsächlich aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (Nürnberger
> > Versicherung) und einer fondsgebundenen Lebensversicherung (WWK).
>
> Auch die WWK hat eine gute FLV, wenn die richtigen Fonds gewählt
worden
> sind...

Die übliche Verkaufs-Schnulli-Aussage eines provisionsabhängigen
Verkäufers. Die WWK-Fondspolice ist nachweislich eine der teuren im
Vergleich zu den anderen Anbietern. Eine Garantie, daß das für Kosten
verplemperte Geld durch eine höhere Fonds-Rendite kompensiert wird, gibt
die WWK nicht. So what ?


> Übrigens schaue mal auf meiner Homepage nach, da sind tatsächliche
> Ablaufwerte aufgeführt, und die sind sicher nicht die schlechtesten.

Die zweit-schlechtesten ? Dritt-schlechtesten ?


> Beachte bei der Risiko LV gibt es auch sehr große Beitragsunterschiede

Deine Nürnberger schneidet da wie ab ?


> und bei der Fondsanlage sind i.d.R. 5 % Ausgabeaufschlag zu
entrichten.

was immer noch erheblich billiger ist als das viele Geld, das teure
Fonds-Policen so verschleudern. Aber das verschweigt der
provisonsabhängige Herr Bauder ja - wie so vieles andere - gerne. So ist
das, wenn die "Beratung" von einem provisonsabhängigen Verkäufer stammt.


> Dies alles muss auch erstmals verdient werden ...

Und darüber, was die Nürnberger so alles an Kosten raushaut, spricht der
Herr Bauder gar nicht gerne.


Michael

hdolle

unread,
Sep 9, 2000, 4:07:35 PM9/9/00
to
Michael,
ich mal ein bischen Eigenwerbung, daher emphele ich www.dollevers.de
Eine Risikoversicherung mit BU-Versicherung und einen Fond /am besten
Dachfond) abschließen, daß steht auf jeden Prüfstand garantiert gut.
mfg heinrch dolle
Michael Barkhoff schrieb in Nachricht <8pdkf5$puo$1...@nnrp1.deja.com>...

Ewald Bauder

unread,
Sep 9, 2000, 4:26:35 PM9/9/00
to

hdolle schrieb:


>
> Michael,
> ich mal ein bischen Eigenwerbung, daher emphele ich www.dollevers.de
> Eine Risikoversicherung mit BU-Versicherung und einen Fond /am besten
> Dachfond) abschließen, daß steht auf jeden Prüfstand garantiert gut.
> mfg heinrch dolle

Nur eine kleine Gegenmeinung zum Thema Dach- und Branchenfonds:

Sinn und Unsinn von Branchen- und Dachfonds

Autor: Ferdinand Haas - Head of Applied Portfolio Research

Seit nunmehr fast zwei Jahren wird der Fondsmarkt mit teilweise bizarren
Fondskonzepten förmlich überflutet. Beinahe täglich wird ein neuer Fonds
zum Vertrieb zugelassen. Dabei scheinen zwei Gattungen besonders hoch in
der Gunst des Vertriebes und der Anleger zu stehen: Branchen- und
Dachfonds. Was ist der Auslöser für den großen Zuspruch? Welche Vorteile
bieten diese Fonds dem Anleger bzw. den Anbietern?

Dachfonds Oder: warum nur einmal absahnen?

Dachfonds sind keineswegs ein neues Konzept. Bereits in den späten 20er
Jahren hatten in den USA Fonds in andere Fonds investiert. Die Folgen
waren katastrophal: Da die einzelnen Investment Trusts Kredit aufnahmen,
entstanden Kreditpyramiden, die im Crash 1929 zum Einsturz kamen; der
Wert der Fondsanteile fiel in manchen Fällen um 99%. Kurz nach dem Crash
wurden derartige "Dachfonds"-Konzepte in den USA verboten.

Das zweite Auftauchen von Dachfonds ist eng mit dem Namen IOS verwoben
und wieder wurden Anleger zur Ader gelassen. Als Folge waren Dachfonds
in Deutschland jahrzehntelang unzulässig. Nun der dritte Akt: Begünstigt
durch den naiven Glauben der Anleger an astronomische Gewinne und ihre
hartnäckige Ignoranz gegenüber Kosten, erleben Dachfonds heute einen
regelrechten Boom. Auch den Vertrieb trifft die Mitverantwortung:

Motiviert durch hohe Folgeprovisionen - die aus den hohen Zusatzgebühren
gespeist werden - lassen viele Banken und freie Vermittler alle Bedenken
fahren und bieten ihren Kunden statt normaler Fonds nun Dachfonds an.
Die zusätzlichen Kosten eines Dachfonds erreichen in vielen Fällen 1 %
p.a. Addiert man die Gesamtausgaben eines Aktienfonds von bis zu 2,0%
p.a. hinzu, dann erreicht die Gesamtkostenbelastung eines Dachfonds
leicht 3% p.a.; in manchen Fällen ist es sogar noch mehr.

Dies entspricht in etwa der Hälfte der Brutto-Rendite langlaufender
Bundesanleihen oder fast 100% der langfristigen historischen
Outperformance von Aktien gegen Renten in Deutschland.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich bezweifele nicht, dass durch
vernünftige Fondsauswahl möglicherweise ein Zusatzertrag erzielbar ist,
aber ich bezweifle zum einen, dass dieser Zusatzertrag die marktüblichen
Zusatzkosten auch nur annähernd erreichen wird. Dies um so mehr, wenn
man sich vor Augen hält, wer denn da die Fondsauswahl betreibt.
Bestenfalls ist es die zweite Garnitur des Personals von
Fondsgesellschaften. In den meisten Fällen aber sind es Personen, die
über keinerlei Qualifikation im Fondsmanagement verfügen und in etwa
über denselben naiven Wissensstand verfügen wie die typischen Käufer der
Produkte.

Ein weiteres Problem der Dachfonds: Anders als eine gemäß den Zielen und
der Risikoneigung des Anlegers optimierte Fondszusammenstellung sind sie
nicht auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers
zugeschnitten. Beratung findet nicht wirklich statt und deshalb gibt es
aus Sicht des Anlegers eigentlich auch keinen vernünftigen Grund,
Ausgabeaufschläge und laufende Vertriebsprovisionen zu bezahlen.

Branchenfonds Oder: Wer sollte eigentlich wählen?

Der zweite aktuelle Liebling der Anbieter und Anleger sind
Branchenfonds, vor allem solche, die in "Zukunftsbranchen" wie
Telekommunikation, Internet oder Biotech investieren. Statt breit
diversifizierter Produkte erscheinen immer höher spezialisierte Fonds
und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis endlich der erste
Fonds für südturkmenische Internet Small-Caps aufgelegt werden wird.
Angelockt von immensen Gewinnen schütteten unbedarfte Kleinanleger
hochspekulative Branchenfonds regelrecht mit Geld zu. Die Fondsmanager
mussten dieses Geld dann umgehend in die Märkte pumpen. Die Folge: Kurse
von Internet- und Biotech- Unternehmen explodierten förmlich. Seit März
hat sich dieses Bild gewandelt und mancher Anleger sitzt heute auf
herben Verlusten. Werte wie Hikari Tsushin wurden praktisch vaporisiert
und selbst ein Groß-Unternehmen wie die Deutsche Telekom verlor über 50%
an Wert.

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang zwangsläufig stellt: Warum
glauben die Anleger eigentlich, sie seien eher als ein Fondsmanager in
der Lage, die richtigen Branchen auszuwählen? Niemand scheint sich zu
fragen warum Aktien von Internet- und Biotech-Unternehmen trotz der
allgemein bekannten Chancen noch eine überdurchschnittliche Rendite
versprechen sollten. Denn, wenn jedermann die unermesslichen Chancen
kennt, dann muss dies ja bereits in den Kursen enthalten sein. Die
Antwort auf diese Fragen hat nach meiner Ansicht nichts mit
Fondsmanagement, sondern allein mit Marketing zu tun: Anleger kaufen nun
einmal ein Anlageprodukt um so eher, je mehr sie glauben, es zu
verstehen. Dementsprechend lassen sich bestimmte Branchenprodukte
einfach leichter verkaufen als breit diversifizierte Fonds. Ein zweiter
Grund für den Absatzerfolg der Branchenfonds ist blinde Gier: Viele
Anleger und Vermittler extrapolieren einfach die Renditen der
vergangenen Jahre und hoffen auf den schnellen Reichtum. Wenn immer in
der Vergangenheit solches Denken um sich griff, dann war der
Zusammenbruch nicht mehr fern.

Viele Marktbeobachter halten auch heute noch Titel wie die Deutsche
Telekom (Kurs-Gewinn Verhältnis über 100 trotz UMTS und andauerndem
Gewinnrückgang) oder andere Lieblinge der Branchenfonds noch immer für
geradezu obszön überbewertet. So gesehen ist die Entwicklung seit März
möglicherweise der Anfang vom Ende der Technologie-Manie und nicht nur
eine temporäre Korrektur. In jedem Falle aber sollten uninformierte
Anleger die Branchenselektion besser dem Fondsmanagement überlassen und
in breit diversifizierte, seriöse Produkte investieren. So besteht
zumindest die Gewähr dafür, dass die Entscheidung über die
Branchenselektion auf einer soliden Informationsgrundlage basiert. Die
Gefahr ernüchternder Verluste ist damit zwar nicht gebannt, aber
zumindest gemildert.

Zitatende

Frank Gerauer

unread,
Sep 10, 2000, 1:47:54 AM9/10/00
to
"hdolle" <hdo...@t-online.de>

Erst mit Religiösem zumüllen:
z.B. <8o93cc$ro5$16$1...@news.t-online.com>,
jetzt Werbung:
> ich mal ein bischen Eigenwerbung, ...
was kommt denn als nächstes?

Tschüss

--
Frank
reply2 funktioniert ;-)

Michael Barkhoff

unread,
Sep 10, 2000, 12:08:24 PM9/10/00
to
In article <8pdo3u$sd4$10$1...@news.t-online.com>,
"www.michael-kronenberg.de" <krone...@verbraucherschutz-magazin.de>
wrote:

>>Weil ihm die Sache dann
> > doch etwas suspekt vorkam, ist er mit den ganzen Tecis-Unterlagen zu
> > einem unabhängigen nebenberuflichen Versicherungsberater
>
> Nein, denn so etwas gibt es nicht.
>
> Versicherungsberater sind Rechtsberater, Infos hier:
> http://www.bvvb.de
>
> Es wird wohl ein nebenberuflicher Versicherungsvermittler gewesen
sein.
> Woraus schließt du die Unabhängigkeit ?


Ich habe die Bezeichnung so übernommen, wie sie mir mein Freund gesagt
hat. Kann durchaus sein, dass es ein nebenberuflicher Vermittler ist,
weil er im Hauptberuf bei irgendeiner Behörde arbeitet. Er vermittelt
auch Versicherungsverträge, sucht jedoch mit Hilfe eines
Computerprogrammes die angeblich günstigste Versicherung heraus. Die
Tecis-Angebote hat er in diesem Zusammenhang als schlecht bezeichnet,
da die Kosten zu hoch seien. Ich werde in den nächsten Tagen mal mit
dem Tecis-Vertreter sprechen, mir ein Angebot machen lassen und dieses
vom Vermittler checken lassen. Die Ergebnisse poste ich dann in die
Gruppe, okay?


>
> Lies
> http://verbraucherschutz.wtal.de/fonds-lv.htm
> und frage hier nach dem, was dir dann noch unklar ist.


Die Seite ist ja recht informativ. Unklar ist mir, warum man vor lauter
Bannern fast nichts mehr lesen kann.

www.michael-kronenberg.de

unread,
Sep 10, 2000, 12:38:50 PM9/10/00
to

"Michael Barkhoff" <mbar...@my-deja.com> schrieb im Newsbeitrag
news:8pgble$m33$1...@nnrp1.deja.com...

> Die Seite ist ja recht informativ. Unklar ist mir, warum man vor
lauter
> Bannern fast nichts mehr lesen kann.


Unklar ? Verschwommen ?
Schnell zum Augenarzt !
Und vor dem Arztbesuch kein Auto fahren !

Ansonsten nennt man das in der Fachsprache "Marktwirtschaft".

Michael

Siegfried Perini

unread,
Sep 10, 2000, 1:39:35 PM9/10/00
to
"www.michael-kronenberg.de" <krone...@verbraucherschutz-magazin.de>
schrieb im Newsbeitrag news:8pgdgd$jj6$17$1...@news.t-online.com...

> Ansonsten nennt man das in der Fachsprache "Marktwirtschaft".

die du bei manchen "Berufsgruppen" verteufelst.

Aber Klappern gehört zum Geschäft.;-)

--
Siegfried
http://www.perini.de

www.michael-kronenberg.de

unread,
Sep 10, 2000, 4:58:55 PM9/10/00
to

"Siegfried Perini" <per...@talknet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5GPu5.1643$l87....@news.tli.de...

> "www.michael-kronenberg.de" <krone...@verbraucherschutz-magazin.de>
> schrieb im Newsbeitrag news:8pgdgd$jj6$17$1...@news.t-online.com...
>
> > Ansonsten nennt man das in der Fachsprache "Marktwirtschaft".
>
> die du bei manchen "Berufsgruppen" verteufelst.

Nö, nichts gelernt hier, Siggi ?

Michael

Ramon Mandel

unread,
Sep 11, 2000, 4:45:29 AM9/11/00
to

"Michael Barkhoff" <mbar...@my-deja.com> schrieb im Newsbeitrag
news:8pdkf5$puo$1...@nnrp1.deja.com...

> Hallo,
> ich möchte eine zusätzliche Altersversorgung ansparen und suche nun
> einen Weg, wie man Geld am ertragreichsten und natürlich auch sicher
> anlegen kann. Dazu interessiert mich auch eure Meinung zu dem
> Versicherungspaket, das die Berater der Tecis AG anbieten. Es besteht
> hauptsächlich aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (Nürnberger
> Versicherung) und einer fondsgebundenen Lebensversicherung (WWK).
>
> Ein Freund von mir hat sich kürzlich von einem Tecis-Vertreter beraten
> lassen und war zuerst auch ganz beeindruckt von den markigen Sprüchen
> des Vertreters (Lebensversicherungen sind legaler Betrug usw.).
Komisch, er hat doch Deine Bekannten eine Fonds-LV verkauft ?

Er hat
> sich dann dann auch zum Abschluss der angebotenen Versicherungen
> bewegen lassen und zugleich über Tecis seine bestehenden
> Lebensversicherungen stilllegen lassen (im Tecis-Vordruck steht gleich
> sinngemäß, dass der Versicherte wegen seines Stillegungswunsches nicht
> von Vertretern o. ä. behelligt werden will).

Super, Illegale Kündigungshilfe, echt Super !
Außerdem ist es fraglich, ob das so klug war.
Wenn eine LV jung ist, dann ist der Rückkaufswert und damit auch das weiter
zu verzinsende Kapital nicht sehr hoch !


Weil ihm die Sache dann
> doch etwas suspekt vorkam, ist er mit den ganzen Tecis-Unterlagen zu
> einem unabhängigen nebenberuflichen Versicherungsberater gegangen. Der
> Berater hat ihm vorgerechnet, dass die fondsgebundene
> Lebensversicherung eine ungünstige Anlageform und die WWK eine weniger
> empfehlenswerte Gesellschaft sei. Man könne besser die Versicherung
> (Risiko-LV und BU-Versicherung) und das Fondssparen separat laufen
> lassen.
Dann würde Tecis allerdings die fette Prämie für den Abschluss
> der LV entgehen, weshalb eine solche Empfehlung auch nicht durch Tecis
> gemacht wird.

Na was glaubste, wieso der Berater diese Produkte verkauft hat ???


> Da wir in Versicherungsfragen nicht besonders bewandert sind, würde ich
> mich über eure Kommentare freuen.
>
> Michael
>
>
> Sent via Deja.com http://www.deja.com/
> Before you buy.

MfG
Ramon

Siegfried Perini

unread,
Sep 11, 2000, 12:29:02 PM9/11/00
to
"www.michael-kronenberg.de" <krone...@verbraucherschutz-magazin.de>
schrieb im Newsbeitrag news:8pgsnu$ohk$12$1...@news.t-online.com...

> > > Ansonsten nennt man das in der Fachsprache "Marktwirtschaft".
> >
> > die du bei manchen "Berufsgruppen" verteufelst.
>
> Nö, nichts gelernt hier, Siggi ?

fachlich oder psychologisch? ;-)

--
Siegfried
http://www.perini.de
PS. Die Newsgroups bekommen in meinen Memoiren ein eigenes Kapitel


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