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Dbox2 und NAS?

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Bernhard Filipic

unread,
Oct 1, 2007, 5:24:24 AM10/1/07
to
Tach zusammen

ist es möglich die Dbox2 auf einen NAS speichern und von dort wieder
abspielen zu lassen?

wenn ja, welche funktion muss der NAS besitzen?
mit welchen wurde es eventuell schon getestet?

greetz
Bernhard

Thomas Dursthoff

unread,
Oct 1, 2007, 9:08:10 AM10/1/07
to
Bernhard Filipic schrieb:

> Tach zusammen
>
> ist es möglich die Dbox2 auf einen NAS speichern und von dort wieder
> abspielen zu lassen?

Hi Bernhard

Möglich ja, aber unbefriedigend. Hatte das selber mal kurzfristig in
Betrieb. Gab ständig Bild und Ton Aussetzer und soweit ich weiss, hat
das bislang noch keiner einwandfrei geschafft. Dürfte am 10er Netzwerk
der Box liegen. Mit dem IDE Interface und ner Platte in der Box oder
daneben funktioniert das deutlich geschmeidiger.

Gruss
Thomas

Thomas Einzel

unread,
Oct 1, 2007, 2:33:17 PM10/1/07
to
Thomas Dursthoff schrieb am 01.10.2007 15:08:
> Bernhard Filipic schrieb:

>> ist es möglich die Dbox2 auf einen NAS speichern und von dort wieder
>> abspielen zu lassen?

> Möglich ja, aber unbefriedigend. Hatte das selber mal kurzfristig in

> Betrieb. Gab ständig Bild und Ton Aussetzer

Das ist ein übliche Erscheinung wenn man das via SMB gemounteten Shares
macht.

und soweit ich weiss, hat
> das bislang noch keiner einwandfrei geschafft.

Doch schon viele, eine recht anspruchsvolle Variante ein paar Zeilen
weiter unten.

> Dürfte am 10er Netzwerk der Box liegen.

Vor allem, ja. Deswegen NFS. Der Protokolloverhead bei NFS ist deutlich
kleiner als bei SMB, so dass von den 10MBit/s mehr für die Nutzdaten hat.

Ich habe meine dbox2 (Jtg Image) via NFS an einem NAS "QNAP 109 Pro"
über einen Switch angeschlossen. Die dbox2 an einem 10/100 Port, das NAS
an einem Gigabit-Ethernet Port. Das 109Pro hat NFS ab Werk, keine
Firmwaremodifikation nötig.

Keine Aussetzer, perfekt. Die Dbox2 müßte nur noch FLAC streamen können.

Auch ein paralleler Zugriff eines Media Players auf das NAS oder
Lese/Schreiboperationen von einem oder zwei PC hat bisher noch keine
negativen Auswirkungen auf BIld/Ton vom NAS zur dBox2 gehabt (die andere
Richtung zu testen ist sehr viel aufwendiger.

> Mit dem IDE Interface und ner Platte in der Box oder
> daneben funktioniert das deutlich geschmeidiger.

Und lauter. Wenn man beim Aufnehmen ein Buch lesen möchte, nervt mich
auch leises surren+klicken, mein Humax 9700 ist deswegen (vorher) kaum
noch in Gebrauch gewesen, jetzt ist er nur noch Redundanz.

Diese o.a. "Bastellösung" ist perfekter als alles was man fertig kaufen
kann - einfach lächerlich.

Thomas

Thomas Dursthoff

unread,
Oct 1, 2007, 5:52:26 PM10/1/07
to
Thomas Einzel schrieb:

> Und lauter. Wenn man beim Aufnehmen ein Buch lesen möchte, nervt mich
> auch leises surren+klicken, mein Humax 9700 ist deswegen (vorher) kaum
> noch in Gebrauch gewesen, jetzt ist er nur noch Redundanz.

Hi Thomas

Hängt wohl von der Platte und dem persönlichen Empfinden ab. Ich hab in
der Box ne 2,5" Hitachi Platte drin und die ist praktisch nicht zu
hören. Nur beim anlaufen und in unregelmässigen Abständen gibts
irgenwelche Kopfpostionierungen, die sind aber im Gegensatz zu meinen
Desktopplatten kaum wahrnehmbar. Dagegen ist mein als leise bekannter
Panasonic HD Rekorder laut, alleine schon wegen des Lüfters, der bei
Panasonic aber geregelt und ebenfalls als sehr leise gilt.

> Diese o.a. "Bastellösung" ist perfekter als alles was man fertig kaufen
> kann - einfach lächerlich.

Wo hab ich das behauptet? Der Spruch stammt nicht von mir. Natürlich ist
das IDE Interface in der DBox ne Bastellösung für Experimentierfreudige,
wie eben der ganze Linux Kram auf der Box. Ich muss allerdings erstaunt
feststellen, dass dieses Interface in meiner altem Sagem Kiste mit JtG
Image einwandfrei funktioniert. Ich nehme wöchentlich mehrer Sendungen
und Filme vom Premiere per Timer auf, falls vorhanden auch mit 5.1 und
das läuft super.

Gruss
Thomas

Thomas Einzel

unread,
Oct 2, 2007, 12:40:08 PM10/2/07
to
Thomas Dursthoff schrieb am 01.10.2007 23:52:
> Thomas Einzel schrieb:
>
>> Und lauter. Wenn man beim Aufnehmen ein Buch lesen möchte, nervt mich
>> auch leises surren+klicken, mein Humax 9700 ist deswegen (vorher) kaum
>> noch in Gebrauch gewesen, jetzt ist er nur noch Redundanz.
>
> Hi Thomas
>
> Hängt wohl von der Platte und dem persönlichen Empfinden ab.

Immer. Aber 16dB(A) sind schon sehr leise (Humax 9700) - bei der
Wiedergabe (oder anderer ähnlich lauter Umgebung) merkt man es überhaupt
nicht.

> Ich hab in
> der Box ne 2,5" Hitachi Platte drin und die ist praktisch nicht zu
> hören. Nur beim anlaufen und in unregelmässigen Abständen gibts
> irgenwelche Kopfpostionierungen, die sind aber im Gegensatz zu meinen
> Desktopplatten kaum wahrnehmbar. Dagegen ist mein als leise bekannter
> Panasonic HD Rekorder laut, alleine schon wegen des Lüfters, der bei
> Panasonic aber geregelt und ebenfalls als sehr leise gilt.

Nichts ist leiser im Wohnzimmer als eine dbox2 am entfernten NAS. 0dB/0Sone.

Ein (schnelleres) NAS hat den Vorteil dass man bei Bedarf den Film nicht
über den langsame 10BaseT Port kopieren muss, aber das ist natürlich nur
selten der Fall.

>> Diese o.a. "Bastellösung" ist perfekter als alles was man fertig
>> kaufen kann - einfach lächerlich.
>
> Wo hab ich das behauptet? Der Spruch stammt nicht von mir.

Nirgendwo. Nein, das ist lediglich eine Feststellung von _mir_ und ist
ein hohes *Lob* auf die dbox2 mit Linux (=Bastellösung) :-)

Ich wollte dem OP nur einen Hinweis geben wie es mit einem NAS gehen kann.

Thomas

Thomas Dursthoff

unread,
Oct 2, 2007, 7:35:34 PM10/2/07
to
Thomas Einzel schrieb:

> Nichts ist leiser im Wohnzimmer als eine dbox2 am entfernten NAS.
> 0dB/0Sone.

Hi Thomas

1:0 für Dich ;) Als Grossstädter bin ich mittlerweile auch recht
lärmempfindlich, aber die Box ist mit der Notebookplatte drin wirklich
angenehm leise, fast unhörbar. Ich wäre froh, wenn alle Geräte im
Haushalt so leise wären. Dagegen ist mein C2D System eine lärmende Kiste
trotz geregelter Silent Lüfter.


>
> Ein (schnelleres) NAS hat den Vorteil dass man bei Bedarf den Film nicht
> über den langsame 10BaseT Port kopieren muss, aber das ist natürlich nur
> selten der Fall.

Ja gut, kommt halt drauf an, was man danach mit dem Material machen
will. Ich bin nicht der Archivierungsfreak, der das Zeug am Rechner noch
gross bearbeiten will und dann auf DVD "verewigen". Ich hab auch mal ne
Weile auf den Rechner gestreamt mit JtG, war mir aber zu fummelig auf
die Dauer und vor allem musste immer ein Rechner laufen. Gibts mal nen
guten Film auf Premiere, was ja mittlerweile recht selten ist, nehme ich
den mit DD Ton auf, schau ihn mir an und lösch ihn wieder. Der kommt
sowieso in den nächsten Monaten noch oft genug.

> Nirgendwo. Nein, das ist lediglich eine Feststellung von _mir_ und ist
> ein hohes *Lob* auf die dbox2 mit Linux (=Bastellösung) :-)

Mein Lob als Linux Legasteniker gebührt eher speziell den Leuten, die
ehrenamtlich der ollen Dbox per Neutrino so tolle Fähigkeiten
beigebracht haben. Respekt, was man aus so oller Hardware noch alles
machen kann. Andersrum muss man auch sagen, dass die Entwickler der
dBoxen doch schon recht fortschrittlich damals gedacht haben, nur leider
wurde das Potenzial softwaremässig nie ausgeschöpft, wenn man nur an
Beta Nova denkt.

Gruss
Thomas

Bernhard Filipic

unread,
Oct 5, 2007, 7:48:45 AM10/5/07
to

> Vor allem, ja. Deswegen NFS. Der Protokolloverhead bei NFS ist deutlich
> kleiner als bei SMB, so dass von den 10MBit/s mehr für die Nutzdaten hat.
>
> Ich habe meine dbox2 (Jtg Image) via NFS an einem NAS "QNAP 109 Pro"
> über einen Switch angeschlossen. Die dbox2 an einem 10/100 Port, das NAS
> an einem Gigabit-Ethernet Port. Das 109Pro hat NFS ab Werk, keine
> Firmwaremodifikation nötig.
>
> Keine Aussetzer, perfekt.

in welchem Format hinterlegt die Dbox die Daten denn dann auf dem NAS?

zur Erklärung warum NAS:
ich möchte von meinen 2 PCs (ein Notebook und ein Desktop) auf ein
Notebook umsteigen, da bei Notebooks die HDD-Kapazität beschränkt ist,
möchte ich mir einen NAS zulegen, da es ein Vorteil ist, das der PC
nicht laufen muss wenn ich von den DBoxen drauf zugreifen möchte

greetz
Bernhard

Thomas Einzel

unread,
Oct 5, 2007, 12:57:00 PM10/5/07
to
Bernhard Filipic schrieb am 05.10.2007 13:48:
...

>> Keine Aussetzer, perfekt.
>
> in welchem Format hinterlegt die Dbox die Daten denn dann auf dem NAS?

TS (DVB-S Transportstream) Können auch einige Mediaplayer lesen (z.B.
der Ziova CS-505)

> zur Erklärung warum NAS:
> ich möchte von meinen 2 PCs (ein Notebook und ein Desktop) auf ein
> Notebook umsteigen, da bei Notebooks die HDD-Kapazität beschränkt ist,
> möchte ich mir einen NAS zulegen, da es ein Vorteil ist, das der PC
> nicht laufen muss wenn ich von den DBoxen drauf zugreifen möchte

Es weiterhin u.a. den Vorteil dass du keinen Rechner bei Timeraufnahmen
laufen lassen musst, ein kleiner NAS ist deutlich sparsamer im Verbrauch.

Thomas

Bernhard Filipic

unread,
Oct 18, 2007, 6:05:11 PM10/18/07
to

> ist es möglich die Dbox2 auf einen NAS speichern und von dort wieder
> abspielen zu lassen?
>
> wenn ja, welche funktion muss der NAS besitzen?
> mit welchen wurde es eventuell schon getestet?


nachdem ich mir nun einen NAS zugelegt habe, mit dem das streamen von
der Dbox funktioniert:
die Raidsonic Icybox IB-NAS4220-B funktioniert problemlos mit der dbox2


greetz
Bernhard

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