Hallo!
ich würd' dafür Quickmatch (oder -tape?) verwenden. das ist ein breites Tixo
in der Mitte mit Schwarzpulver bestreut, wir habe so das ORF Logo
(Österreichische Fernsehen) gezündet, waren ~150 Bränder
HTH,
Markus
--
sanity is just a state of mind.
{Just keep stating "I don't Mind"}
Albert schrieb:
>ich möchte an Sylvester 50 Wunderkerzen an einem Draht auf mehreren
>Metern Länge aufhängen und dann möglichst synchron zünden. Wie würdet
>ihr das machen?
>
Gute Frage, das... Da Sprengschnur nicht in die engere Wahl fallen
dürfte ;-) bleibt eigentlich nur die gute alte Elektrozündung.
Wenn Du Eigenbau-Glühdrahtzünder verwenden willst, hast Du nur ein
Problem: 50 Zünder sind eine ganze Menge, und Wunderkerzen bekommt man
definitiv nicht mit 0,05er Konstantandraht in Gang... Bei Eigenbau
kommt IMHO nur Parallelschaltung in Frage (50x Reihenschaltung ist
aussichtslos, was die Zuverlässigkeit angeht) und bei einem
Drahtzünder, der genügend Wärme für eine Wunderkerze liefert, kannst
Du ruhig von 4..6 Ampere notwendigem Zündstrom ausgehen - und nun das
Ganze mal 50... :-(
Die IMHO zuverlässigste (aber auch teuerste) Variante ist die
Verwendung von kommerziellen Brückenzündern (zB SN0 oder SO7) in
Verbindung mit einer Zündladung (zB Ingnit oder KNO3/Mg). Hierbei ist
problemlos Reihenschaltung möglich, was die Stromversorgung einfacher
macht. Man kann zB jeweils 5 Zünder in Reihe schalten und 10 solcher
Pakete dann parallel - und trotzdem dürfte ein normaler 12V-Blei- oder
ein 14V-NiCd-Akku mit 2 bis 3 Ah zum zuverlässigen Zünden reichen.
Viele Grüße,
Thomas
--
Wir sind auf dem richtigen Weg -
10.000 Lemminge können sich nicht irren!
50 Stück Widerstände 0,25 Watt ( Bei 12V nimm am besten 12Ohm )
mit Tixo auf die Wunderkerzen kleben.
Als Zuleitung zu den Widerständen nimm einen Telefonkabel (0,14mm²)
nicht viel dünner. (1 Ampere sollte er aushalten)
Die Hauptleitung sollte min 2,5mm² haben.
Die Widerstände glühen sehr stark bevor sie abbrennen,ob das direkt
für
Wunderkerzen reicht weiß ich nicht (noch nie probiert)
Falls es nicht reicht,gib etwas Pulver (aus
Schweizerkrachern,Raketen,.. Unkrautsalz+Staubzucker...) zwischen
Widerstand und Wunderkerze.
Zündung nur über Bleiakkus (besser sind für hohe Ströme Ausgelegt) od
NiCd-Akkus nicht über Trafo (liefert keinen Impulsstrom)
mfg
Zatras
> > Hallo,
> > ich möchte an Sylvester 50 Wunderkerzen an einem Draht auf mehreren
> > Metern Länge aufhängen und dann möglichst synchron zünden. Wie würdet
> > ihr das machen?
> > Gruß Albert
>
> 50 Stück Widerstände 0,25 Watt ( Bei 12V nimm am besten 12Ohm )
> mit Tixo auf die Wunderkerzen kleben.
>
> Die Widerstände glühen sehr stark bevor sie abbrennen,ob das direkt
> für Wunderkerzen reicht weiß ich nicht (noch nie probiert)
Kaum.
Wenn überhaupt, geht es nur mit Chromnickeldraht, z.B. von Conrad,
Bestellnummer 429007-41, 10 m kosten 1,97 EUR + MWSt.
(Businness-Kaztalog).
0,5 mm Durchmesser, 5,65 Ohm/m, Schmelztemperatur 1390 Grad.
Herumwickeln und mit ordentlichem Strom starten.
Dann kannst Du aber auch gleich dünnen Eisendraht versuchen. Der hat
aber einen höheren Temperaturbeiwert für den Widerstand.
P.Pr
Ich zünde mit dieser Methode schon seit langem meine Pyrosachen
(Böller,Raketen,Bengalen,Pulver,Benzin,Gas,RB's...)
Wenn man 100-200 Pulverpäckchen gleichzeitig zünden will kann man eben
keinen
Draht nehmen der bei einigen Ampere durchglüht.
Ich zünde meist mit 12V und verwende je nach Reaktionsgeschwindigkeit
- (Schalter umlegen bis Zündung) verschiedene Widerstandswerte.
Bei über 100 synchronen Zündungen nehme ich 24 Ohm 0,25W Widerstände
(50A Gesamtstrom) Verursacht zwar einige Sekunden Verzögerung das ist
aber bei dieser Menge egal.
Soll es schnell gehen löte ich zwei 4,7 Ohm Widerstände parallel ( mit
2-3mm Abstand -Doppelzündung)
Werte unter 4,7 Ohm haben bei 12V nicht viel Sinn - Ergibt nur eine
kleine Widerstandsexplosion.
mfg
Zatras
> > Kaum.
> > Wenn überhaupt, geht es nur mit Chromnickeldraht, z.B. von Conrad,
> > Bestellnummer 429007-41, 10 m kosten 1,97 EUR + MWSt.
> > (Businness-Kaztalog).
> >
> > 0,5 mm Durchmesser, 5,65 Ohm/m, Schmelztemperatur 1390 Grad.
> >
> > Herumwickeln und mit ordentlichem Strom starten.
> > Dann kannst Du aber auch gleich dünnen Eisendraht versuchen. Der hat
> > aber einen höheren Temperaturbeiwert für den Widerstand.
> >
> > P.Pr
>
> Ich zünde mit dieser Methode schon seit langem meine Pyrosachen
> (Böller,Raketen,Bengalen,Pulver,Benzin,Gas,RB's...)
Wunderkerzen sind eben was anderes. Man sieht es ja, wiel lange manmein
Streichholz hinhalten muß, bis sie endlich starten.
Bei gewöhnlichem Pulver geht jeder minderwertige Brücken- oder auch
selbsthergestellter Spaltzünder (die mit der Füllung aus leitenden
Chemikalien). Sogar die Raketenzünder gehen noch, wenngleich die echt
miserabel sind.
Das nächste Problem ist dann, daß diese Wunderkerzen nicht gleichzeitig
starten, auch wenn der Draht gleichzeitig auf Weißglut kommt. Wenn dann
die erste gestartet hat, werden bei Serienschaltung die anderen sofort
abgeschaltet.
Und bei Parallelschaltung von 50 Sück wird es wohl an die 100 Ampere
brauchen!
> Ich zünde meist mit 12V und verwende je nach Reaktionsgeschwindigkeit
> - (Schalter umlegen bis Zündung) verschiedene Widerstandswerte.
Ich nehme käufliche Zünder - tscha! Darf daher eigentlich gar nicht
mitreden!
Früher - vor sehr langer Zeit - habe ich sie nachkonstriert:_
Kleines Stück doppelseitig kaschiertes Pertinax (2 x 5 mm), 1 Stirnseite
frei machen vom Kunststoff, so daß das Kupfer etwa 0,5 - 1 mm übersteht,
Widerstandsdraht hinlöten (z.B. Drähtchen von Stahllitze -
Anglervorfach). Dünnen Widerstandsdraht hatten wir da noch keinen.
Hinteres Ende mit Anschlußdrähtchen versehen, fertig war der
Grundkörper, der nur noch mit geeigneten Komponenten versehen wurde.
> Bei über 100 synchronen Zündungen nehme ich 24 Ohm 0,25W Widerstände
> (50A Gesamtstrom) Verursacht zwar einige Sekunden Verzögerung das ist
> aber bei dieser Menge egal.
Was hältst Du von einem altes Blitzgerät mit vergrößertem
Hochspannungskondensator? Wenn Du schon mal echt dabei warst, mußt Du
doch den Vorteil der schnellen und synchronen Zündung kennen? Die
hochwertigen Zündmaschinen laden auch einen Kondensator auf.
P.Pr.
[...]
> Und bei Parallelschaltung von 50 Sück wird es wohl an die 100 Ampere
> brauchen!
Das ist AFAIK egal ob Reihe oder parallel, Verlustleistung ist Verlust-
leistung. Und aufgrund der Abweichungen kommt eine Reihenschaltung
nicht in Frage.
> Was hältst Du von einem altes Blitzgerät mit vergrößertem
> Hochspannungskondensator? Wenn Du schon mal echt dabei warst, mußt Du
> doch den Vorteil der schnellen und synchronen Zündung kennen? Die
> hochwertigen Zündmaschinen laden auch einen Kondensator auf.
Ein Blitzgeraet erzeugt AFAIK ein Blitz in einem mit Gas gefuellten
Roehrchen. Das wuerde dann mit viel Glueck fuer eine Zuendung reichen.
Und die Zuendgeraete laden AFAIK einen Kondensator um den wahnsinnig
hohen Einschalt- und Anfangsstrom liefern zu koennen, damit die
Zuendung auch moeglichst zuverlaessig ist. Von daher, nicht zu
vergleichen.
Ich wuerde auch einen Bleiakku oder eine Autobaterie nehmen und
auch da moeglichst viele Kondensatoren noch vorher parallel
schalten und aufladen.
gruss
gw
Marc Schroetel schrieb:
>Ich wuerde auch einen Bleiakku oder eine Autobaterie nehmen und
>auch da moeglichst viele Kondensatoren noch vorher parallel
>schalten und aufladen.
>
Für _wirklich_ viele Kondensatoren siehe hier:
http://www.raketenmodellbau.org/showthread.php?s=&threadid=2148
Wenn das nicht reicht, weiß ich auch nicht mehr...
Nein ist es nicht, unabhängig ob Pyrozündung oder allg.
elektrotechnisch.
Reihenschaltungen brauchen hohe Spannungen und vergleichsweise niedrige
Ströme, der Strom ist in Reihe ja überall gleich, die Spannung fällt
nach jedem Widerstand, gemäß U_(x)=R_(x)*I, ab.
Parallelschaltungen haben zwischen den beiden Widerstandspolen überall
die gleiche Spannung anliegen. Der über dem einzelnen Widerstand
fliesende Strom berechnet sich ebenfalls nach U=R*I ---> I=U/R. Auf den
beiden Parallelzuleitungen addieren sich nun die jeweiligen
Einzelströme, d.h. durch die Zuleitung geht bei niedriger Spannung ein
fetter Strom. Fetter Strom braucht niedrige Widerstände - aka - große
Querschnitte.
Was meinst Du warum Überlandleitungen welche ja große Leistungen
transportieren im Bereich 100kV-400kV liegen? Bei hohen Spannungen
niedriger Ströme! ---> niedrigere Querschnitte----< geringere Erwärmung
----> geringere Verluste.
BTW: Ein Bleiakku bringt schon "fette" Ströme ;-)
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
--------------------------------------------
http://www.cneweb.de/home/chemietechnik/
Stimmt!
> Aber aufgrund meines doch recht guten Verstaendnis von Physik
> rede ich einfach mal mit.
Tscha, ich auch! Beruflich!
> Das ist AFAIK egal ob Reihe oder parallel, Verlustleistung ist Verlust-
> leistung. Und aufgrund der Abweichungen kommt eine Reihenschaltung
> nicht in Frage.
Bleiben wir bei dem echten Zünder:
Alle größeren Sprengungen werden in Reihe durchgeführt. (Tschuldigung,
aber ich bin seit über 25 Jahren (auch) Sprengmeister - heute nennt man
den Job anders).
Parallel nimmt man nur, wenn man mehrere serielle Gruppen auf einmal
zündet oder wenn die Maximalspannung nicht ausreicht. Oder auch (fast
zwingend) wenn man sehr nasses Gebiet hat, um Nebenschlüsse zu
entschärfen.
Nur die serielle Sprengung läßt sich einfach und zuverlässig auf
Gesamtdurchgang prüfen.
> > Was hältst Du von einem altes Blitzgerät mit vergrößertem
> > Hochspannungskondensator? Wenn Du schon mal echt dabei warst, mußt Du
> > doch den Vorteil der schnellen und synchronen Zündung kennen? Die
> > hochwertigen Zündmaschinen laden auch einen Kondensator auf.
>
> Ein Blitzgeraet erzeugt AFAIK ein Blitz in einem mit Gas gefuellten
> Roehrchen. Das wuerde dann mit viel Glueck fuer eine Zuendung reichen.
Darum nimmt man ja auch einen größeren Kondensator und läßt die
Blitzröhre weg!
Schau unten nach. Die meisten billigen Blitzgeräte arbeiten um die 350
Volt und haben selbst einen Kondensator von 300 - 400 yV. Das ergäbne
dann eine rechnerische Zündenergie von 2,1 Ws.
Die übrigen Zündgeräte ( ASkku, elektrodynamisch, früher sogar
Wechselstrom) wurden mit den unempfindlichen Zündern U und HU verdrängt
(Brückenzünder A sind für Sprengzwecke in Dt. schon lange nicht mehr
zugelassen).
> Und die Zuendgeraete laden AFAIK einen Kondensator um den wahnsinnig
> hohen Einschalt- und Anfangsstrom liefern zu koennen, damit die
> Zuendung auch moeglichst zuverlaessig ist. Von daher, nicht zu
> vergleichen.
Sie haben keinen wahnsinnig hohen Einschaltstrom. Den würde schon die
Induktivität der z.T. recht langen Leitungen verhindern. Es sind nicht
alles Parallelleitungen, an der Zündstelle bilden sie einengroßen Kreis.
Brückenzünder U bernötigen für sichere Zündung 1,5 A und einen
Zündimpuls von max. 16 mWs/Ohm, wobei die Serienschaltung die
gleichmäßige Verteilung garantiert.
Für HU liegen dei Werte bei 25 A und 2,5 Ws/Ohm.
Noch´ne ander Sache.
Der Zündungsimpuls ist auch zeitabhängig. Ein von Dynait Nobel
herausgegebenes beispiel sagt, daß bei U Zümder ein Strom von 2 A nach 4
ms auslöst, bei 4 A schon nach 1 ms. Je höher der Strom desto (nicht
linear) schneller dei Zpndung.
Andere Ausdrucksform für den erforderlichen Zündimpuls vo U-Zündern =
16 A(hoch 2)ms.
> Ich wuerde auch einen Bleiakku oder eine Autobatterie nehmen und
> auch da moeglichst viele Kondensatoren noch vorher parallel
> schalten und aufladen.
Und natürlich am besten Schweißkabel, um bei den geforderten hohen
Strömen noch keinen entscheidenden Spannungsverlust zu erleinden ...
;-)
Bei den niedrigen Spannungen sind selbst die größten für 12 Volt
erhältlichen Kondensatoren wirkungslos.
Selbst ein 100 mF Kondensator speichert bei 12 Volt gerade mal 7 Ws, die
Du außerdem nur zu 0 % nutzen kannst, weil bei Stromabgabe die Spannung
sofort unter die Akkuspannung sinken würde.
Zündmaschinen für U-Zünder (in Reihe) beginnen im allgemeinen bei 350
Volt Zündspannung und besitzen ein C von 6.8 yF, entsprechend 0,42 Ws
Abgabe (kein errechneter Wert, sondern Werksangabe). Nach oben geht es
m.W. bis ca. 3000 Volt und 120 yF entsprechend 540 kWs. Bei
Parallelschaltung kenne ich nur dei sachalgwettergesicherte, die so um
dei 1000Volt mit 500 - 1100 yF liegen. Habe ich noch nicht gehabt.
Für eine dicke Drahtspule und Wunderkerzen liegen die erforderlichen
Werte natürlich anders und müssen ausprobiert werden.
Aber auch hier gilt, daß es besser ist, mit hohen Werten und kurzen
Zeiten zu rechnen. je langsamer Du anheizt, desto größer werden die
Abweichungen und desto besser ist die Parallelschaltung geeignet,
Versager doch noch zu zünden. Was aber, wenn einen Wunderkerze sozusagen
einen Kurzschluß im Zünddraht durch Verschweißen? Hier hilft nur der
Versuch.
MfG
P.Prucker
> gruss
> gw
Hallo,
habe das Ding angeschaut und brrrr.. gemacht.
Soweit ich aber beim Überfliegen des Textes gesehen habe, will er die
Zünder einzeln oder in kleinen Gruppen nacheinander zünden. Dann macht
es doch einen gewissen Sinn.
Ic h würde allerdings dazu Zündverzögerer (im ms oder
Halbsekundenbereich) nehmen. Bloß braucht man dafür halt einen Schein.
Oder er baut sich seine Verzögerungszünder selber, mit Zündpillen A und
kleinem Verzögerungssatz. Das haben sie schon im Mittelalter bei den
Sprengeschossen für die Vorderladerkanonen beherrscht.
MfG
P.Pr.
>> Das ist AFAIK egal ob Reihe oder parallel, Verlustleistung ist Verlust-
>> leistung. Und aufgrund der Abweichungen kommt eine Reihenschaltung
>> nicht in Frage.
>
>Nein ist es nicht, unabhängig ob Pyrozündung oder allg.
>elektrotechnisch.
Ganz abgesehen von der Stromrechnung, bei Reihenschaltung geht im
blödsten Fall nur ein Zünder durch (der schwächste), dann ist der
Stromkreis unterbrochen, und die anderen bleiben ungezündet.
regards - Ralph
--
Want to get in touch? http://www.radio-link.net/whereisralph.txt
>Ganz abgesehen von der Stromrechnung, bei Reihenschaltung geht im
>blödsten Fall nur ein Zünder durch (der schwächste), dann ist der
>Stromkreis unterbrochen, und die anderen bleiben ungezündet.
Ich vergaß zu erwähnen, daß ich da selbstgebaute Widerstandszünderchen
meine.
>regards - Ralph
So in etwa meinte ich das, nur wuerde ich die Batterie noch
parallel schalten, damit ich ein paar Kondensatoren einsparen
kann.
gruss
gw
Man kann das Geraet auch leicht vereinfachen, so dass es fuer Massen-
zuendungen geeignet ist, macht die Sache doch nur noch billiger.
> Ic h würde allerdings dazu Zündverzögerer (im ms oder
> Halbsekundenbereich) nehmen. Bloß braucht man dafür halt einen Schein.
Naja, elektronisch ist IMHO besser, hier hat man die Moeglichkeit
besser zu variieren.
> Oder er baut sich seine Verzögerungszünder selber, mit Zündpillen A und
> kleinem Verzögerungssatz. Das haben sie schon im Mittelalter bei den
> Sprengeschossen für die Vorderladerkanonen beherrscht.
Wenn man das elektronisch loest, muss man den Aufwand nur alle paar Jahre
treiben, und dann auch in geringerem Masse.
gruss
gw
Das kommt drauf an wie weit man das treiben will.
> Reihenschaltungen brauchen hohe Spannungen und vergleichsweise niedrige
> Ströme, der Strom ist in Reihe ja überall gleich, die Spannung fällt
> nach jedem Widerstand, gemäß U_(x)=R_(x)*I, ab.
> Parallelschaltungen haben zwischen den beiden Widerstandspolen überall
> die gleiche Spannung anliegen. Der über dem einzelnen Widerstand
> fliesende Strom berechnet sich ebenfalls nach U=R*I ---> I=U/R. Auf den
> beiden Parallelzuleitungen addieren sich nun die jeweiligen
> Einzelströme, d.h. durch die Zuleitung geht bei niedriger Spannung ein
> fetter Strom. Fetter Strom braucht niedrige Widerstände - aka - große
> Querschnitte.
>
> Was meinst Du warum Überlandleitungen welche ja große Leistungen
> transportieren im Bereich 100kV-400kV liegen? Bei hohen Spannungen
> niedriger Ströme! ---> niedrigere Querschnitte----< geringere Erwärmung
> ----> geringere Verluste.
Der Vergleich faehrt aber Rollstuhl :)
Wenn wir hier von einer Parallel- in eine Reihenschaltung wechseln
muessen wir dafuer sorgen, dass die Verlustleistung die selbe ist.
Da also an den einzelnen Elementen immer noch die selbe Spannung
anliegen muss (wir veraendern die Zuender ja nicht) kommt am Ende
auch die selbe Leistung raus. Die einzigen Dinge, die sich dann
veraendern, sind die Spannungsquelle und - wenn ueberhaupt noetig -
die Zuleitungen. Und naja, ob ich jetzt 2 Akkus in Reihe oder parallel
Schalte ist den Akkus erstmal so hoch wie breit.
Die durch die Zuleitungen entstehenden Verluste waeren dann bei der
Parallelschaltung zum Zuendverteiler hin groesser und ab da kleiner
als bei der Reihenschaltung. Und umgekehrt.
gruss
gw
Richtig, steht ja auch da :)
gruss
gw
Wollen die Leute die auf sowas rumreiten irgendwas kompensieren?
SCNR :)
> > Aber aufgrund meines doch recht guten Verstaendnis von Physik
> > rede ich einfach mal mit.
>
> Tscha, ich auch! Beruflich!
Womit wir schon das erste Problem haben, du hast dann wahrscheinlich
vom Selbstbau kaum Ahnung...
> > Das ist AFAIK egal ob Reihe oder parallel, Verlustleistung ist Verlust-
> > leistung. Und aufgrund der Abweichungen kommt eine Reihenschaltung
> > nicht in Frage.
>
> Bleiben wir bei dem echten Zünder:
Warum? Kann sich eh keiner leisten, geschweige denn erlauben einzusetzen.
> Alle größeren Sprengungen werden in Reihe durchgeführt. (Tschuldigung,
> aber ich bin seit über 25 Jahren (auch) Sprengmeister - heute nennt man
> den Job anders).
>
> Parallel nimmt man nur, wenn man mehrere serielle Gruppen auf einmal
> zündet oder wenn die Maximalspannung nicht ausreicht. Oder auch (fast
> zwingend) wenn man sehr nasses Gebiet hat, um Nebenschlüsse zu
> entschärfen.
Ok, fuer uns gilt ein aehnliche Umgebung wie fuer nasses Gebiet.
Unsere Zuender unterliegen einer deutlich hoeheren Toleranz.
> Nur die serielle Sprengung läßt sich einfach und zuverlässig auf
> Gesamtdurchgang prüfen.
Einfach ja, zuverlaessiger nicht wirklich. Wir koennten auch in
einem Schwung pruefen, oder noch besser, jeden Zuender einzeln.
Wenn bei euch bei 50 Zuendern einer kurz ist, merkt das niemand.
> > > Was hältst Du von einem altes Blitzgerät mit vergrößertem
> > > Hochspannungskondensator? Wenn Du schon mal echt dabei warst, mußt Du
> > > doch den Vorteil der schnellen und synchronen Zündung kennen? Die
> > > hochwertigen Zündmaschinen laden auch einen Kondensator auf.
> >
> > Ein Blitzgeraet erzeugt AFAIK ein Blitz in einem mit Gas gefuellten
> > Roehrchen. Das wuerde dann mit viel Glueck fuer eine Zuendung reichen.
>
> Darum nimmt man ja auch einen größeren Kondensator und läßt die
> Blitzröhre weg!
> Schau unten nach. Die meisten billigen Blitzgeräte arbeiten um die 350
> Volt und haben selbst einen Kondensator von 300 - 400 yV. Das ergäbne
> dann eine rechnerische Zündenergie von 2,1 Ws.
Ok, ich dachte du meinst mit groesserm Kondensator einen doppelt so
grossen oder so. Fuer 50 parallele Zuendungen kommst du mit dem Blitz-
geraet an welches wir Normalsterblichen rankommen nichtmehr nach.
Unsere Zuender brauchen deutlich mehr Leistung als die die dir zur
Verfuegung stehen.
> Die übrigen Zündgeräte ( ASkku, elektrodynamisch, früher sogar
> Wechselstrom) wurden mit den unempfindlichen Zündern U und HU verdrängt
> (Brückenzünder A sind für Sprengzwecke in Dt. schon lange nicht mehr
> zugelassen).
Was sind das fuer Zuender? Ich bin leider kein Sprengmeister :)
> > Und die Zuendgeraete laden AFAIK einen Kondensator um den wahnsinnig
> > hohen Einschalt- und Anfangsstrom liefern zu koennen, damit die
> > Zuendung auch moeglichst zuverlaessig ist. Von daher, nicht zu
> > vergleichen.
>
> Sie haben keinen wahnsinnig hohen Einschaltstrom. Den würde schon die
> Induktivität der z.T. recht langen Leitungen verhindern. Es sind nicht
> alles Parallelleitungen, an der Zündstelle bilden sie einengroßen Kreis.
Bei uns nicht... wobei du mit der Induktivitaet recht hast.
Es geht allerdings um den Strom den 50 parallele 4.7Ohm-Widerstaende
an 12V ziehen.
> Brückenzünder U bernötigen für sichere Zündung 1,5 A und einen
> Zündimpuls von max. 16 mWs/Ohm, wobei die Serienschaltung die
> gleichmäßige Verteilung garantiert.
> Für HU liegen dei Werte bei 25 A und 2,5 Ws/Ohm.
>
> Noch´ne ander Sache.
> Der Zündungsimpuls ist auch zeitabhängig. Ein von Dynait Nobel
> herausgegebenes beispiel sagt, daß bei U Zümder ein Strom von 2 A nach 4
> ms auslöst, bei 4 A schon nach 1 ms. Je höher der Strom desto (nicht
> linear) schneller dei Zpndung.
Ja genau deswegen ja die Kondensatoren, der Akku haette doch
deutliche Probleme diesen Strom alleine liefern zu muessen.
> > Ich wuerde auch einen Bleiakku oder eine Autobatterie nehmen und
> > auch da moeglichst viele Kondensatoren noch vorher parallel
> > schalten und aufladen.
>
> Und natürlich am besten Schweißkabel, um bei den geforderten hohen
> Strömen noch keinen entscheidenden Spannungsverlust zu erleinden ...
> ;-)
Das ist keine Sprengung, hier muesen die Kabel nicht so lang sein.
> Bei den niedrigen Spannungen sind selbst die größten für 12 Volt
> erhältlichen Kondensatoren wirkungslos.
> Selbst ein 100 mF Kondensator speichert bei 12 Volt gerade mal 7 Ws, die
> Du außerdem nur zu 0 % nutzen kannst, weil bei Stromabgabe die Spannung
> sofort unter die Akkuspannung sinken würde.
0%? Dann wuerde ich einen idealen Akku haben der den gesamten
Strom alleine liefern kann, dann braeuchte ich wirklich keine
Kondensatoren. Aber in mittel-Europa haben die Akkus meistens
einen Innenwiderstand der dafuer sorgt, dass bei derartig
starken Stromen, die Spannung doch recht deutlich abfaellt.
Und wenn der Strombedarf so riesig wird, dass der Strom den
der Akku liefert nurnoch ein Tropfen auf dem heissen Stein ist,
dann klemme ich ihn vor der Zuendung ab.
> Zündmaschinen für U-Zünder (in Reihe) beginnen im allgemeinen bei 350
> Volt Zündspannung und besitzen ein C von 6.8 yF, entsprechend 0,42 Ws
> Abgabe (kein errechneter Wert, sondern Werksangabe). Nach oben geht es
> m.W. bis ca. 3000 Volt und 120 yF entsprechend 540 kWs. Bei
> Parallelschaltung kenne ich nur dei sachalgwettergesicherte, die so um
> dei 1000Volt mit 500 - 1100 yF liegen. Habe ich noch nicht gehabt.
Ich auch nicht und sonst hier wahrscheinlich auch keiner der nicht
ueber deine Scheine verfuegt :)
> Für eine dicke Drahtspule und Wunderkerzen liegen die erforderlichen
> Werte natürlich anders und müssen ausprobiert werden.
> Aber auch hier gilt, daß es besser ist, mit hohen Werten und kurzen
> Zeiten zu rechnen. je langsamer Du anheizt, desto größer werden die
> Abweichungen und desto besser ist die Parallelschaltung geeignet,
> Versager doch noch zu zünden. Was aber, wenn einen Wunderkerze sozusagen
> einen Kurzschluß im Zünddraht durch Verschweißen? Hier hilft nur der
> Versuch.
Deshalb ja Widerstaende, die gluehen und fackeln irgendwann ab.
Aber die Toleranz ist das Problem, die Fackeln naemlich zu
unterschiedlichen Zeitpunkten und zusaetzliche sind die Wunderkerzen
noch sehr traege, d.h. eine Verpuffung der Widerstaende mag gut
sein um Schwarzpulver zu zuenden, hier aber nicht.
gruss
gw
Musst Du Dir anders vorstellen. Da die Zündung im Regelfall weniger als
1 ms braucht, wird der schnellste Zünder den Strom auch im Moment der
Explosion noch leiten.
Als geprüfter Funker mußt Du doch wissen, dass der Widerstand eines
Funkens im unteren mOhm-Bereich liegt.
Der größte Vorteil liegt in der Durchgangsmessung. Da zeigt das
Messgerät eine Unterbrechung sofort an. Bei der Parallelschaltung ist es
nicht so einfach zu erkennen, ob alle Kreise auch richtig angeschlossen
sind. Der Widerstand eines normalen Zünders liegt zwischen 0,65 und 2,4
Ohm, je nachdem, ob es Stahl - oder Kupferdraht ist.
Schau Dir mal einen normale Brücke an, falls Du sowas in die Hand
kriegst, und zünde sie. Ein sauberer, ganz ordentlicher Blitz ist die
Folge, auch ohne Zündsatz.
MfG
P.Pr.
Die von mir gebauten waren identisch, mit dem Unterschied, daß ich
keinen Draht aus Edelmatall hatte, und auch keinen so dünnen.
P.Pr.
> > > Aber aufgrund meines doch recht guten Verstaendnis von Physik
> > > rede ich einfach mal mit.
> >
> > Tscha, ich auch! Beruflich!
>
> Womit wir schon das erste Problem haben, du hast dann wahrscheinlich
> vom Selbstbau kaum Ahnung...
Ich habe meine Lizenzen vor allem zu Forschungszwecken auf diesem
Gebiet. Da gibt es wenig Fertiges. Die Beauftagung von Firmen kommt in
der Regel zu teuer, ist zu langsam und erzielt selten auf Anhieb das
richtige Ergebnis. Man kann sich jedoch an Vorhandenem ausrichten und
muß das Rad nicht zweimal erfinden.
Aber vergiß es. Selbst probieren ist immer gut.
MfG
P.Pr.
> Bei uns nicht... wobei du mit der Induktivitaet recht hast.
> Es geht allerdings um den Strom den 50 parallele 4.7Ohm-Widerstaende
> an 12V ziehen.
Das sind also knappe 130 A. Und, wo liegt das Problem beim Akku?
> > Bei den niedrigen Spannungen sind selbst die größten für 12 Volt
> > erhältlichen Kondensatoren wirkungslos.
> > Selbst ein 100 mF Kondensator speichert bei 12 Volt gerade mal 7 Ws, die
> > Du außerdem nur zu 0 % nutzen kannst, weil bei Stromabgabe die Spannung
> > sofort unter die Akkuspannung sinken würde.
>
> 0%? Dann wuerde ich einen idealen Akku haben der den gesamten
> Strom alleine liefern kann, dann braeuchte ich wirklich keine
> Kondensatoren. Aber in mittel-Europa haben die Akkus meistens
> einen Innenwiderstand der dafuer sorgt, dass bei derartig
> starken Stromen, die Spannung doch recht deutlich abfaellt.
Naja, gemessen an meinem Karren und mit einem Transientenrecorder,
steigt der Strom beim Losbrechen des Starters auch shon mal auf knapp
1000 A, fällt dann allerdings schnell wieder ab auf runde 100 A.
Da muß der Akku immer noch seine 10 - 11 Volt liefern.
Reict das?
Oder nimmst Du NiCd Mignonzellen?
Der Leitungswiderstand ist de facto immer höher als der Innenwiderstand
einer Autobattereie.
> Deshalb ja Widerstaende, die gluehen und fackeln irgendwann ab.
> Aber die Toleranz ist das Problem, die Fackeln naemlich zu
> unterschiedlichen Zeitpunkten und zusaetzliche sind die Wunderkerzen
> noch sehr traege, d.h. eine Verpuffung der Widerstaende mag gut
> sein um Schwarzpulver zu zuenden, hier aber nicht.
Dann bau einen stufigen Brandsatz in ein Röhrchen ein, welches Du vorne
auf die Kerze steckst.
Zusammensetzung nenne ich allerdings nicht. Gibt genug Literatur, v.a.
aus dem Amerikanischen.
Und wenn Du besonders helle Kerzen brauchst, besorge Dir von der Fa. Th.
Goldschmidt in Essen, Goldschmidtstr. 100, Thermitanzünder.
Sind frei, aber extra dick.
MfG
P.Pr.
Nur heißt der Zweig nicht mehr Th. Goldschmidt, sondern
"Elektro-Thermit GmbH u. Co. KG" und afaik bald auch nicht mehr dort
ansässig sein.
Man kann sich auf nichts mehr verlassen. 1997 hat jedenfalls noch alles
gestimmt.
Zum Kotzen. Dabei war der Goldschmidt der Patentinhaber des Thermits und
ist als solcher auch in Amerika bekannt. Wie kann man so einen Namen nur
weggeben.
MfG
P.Pr.
Bei der Dimensionierung. Man will ja nicht gleich eine LKW-Batterie
anschaffen.
> > > Bei den niedrigen Spannungen sind selbst die größten für 12 Volt
> > > erhältlichen Kondensatoren wirkungslos.
> > > Selbst ein 100 mF Kondensator speichert bei 12 Volt gerade mal 7 Ws, die
> > > Du außerdem nur zu 0 % nutzen kannst, weil bei Stromabgabe die Spannung
> > > sofort unter die Akkuspannung sinken würde.
> >
> > 0%? Dann wuerde ich einen idealen Akku haben der den gesamten
> > Strom alleine liefern kann, dann braeuchte ich wirklich keine
> > Kondensatoren. Aber in mittel-Europa haben die Akkus meistens
> > einen Innenwiderstand der dafuer sorgt, dass bei derartig
> > starken Stromen, die Spannung doch recht deutlich abfaellt.
>
> Naja, gemessen an meinem Karren und mit einem Transientenrecorder,
> steigt der Strom beim Losbrechen des Starters auch shon mal auf knapp
> 1000 A, fällt dann allerdings schnell wieder ab auf runde 100 A.
>
> Da muß der Akku immer noch seine 10 - 11 Volt liefern.
> Reict das?
> Oder nimmst Du NiCd Mignonzellen?
Nein Blei-Gel-Akkus. 10-11V bei 100A? Wow. Ehrlich? Kann ich mir
nicht ganz vorstellen. Wieviel Ah hat denn der gute?
> Der Leitungswiderstand ist de facto immer höher als der Innenwiderstand
> einer Autobattereie.
Naja, bei einem Leitungswiderstand von unter 100mOhm... das
koennte ganz gut knapp werden.
> > Deshalb ja Widerstaende, die gluehen und fackeln irgendwann ab.
> > Aber die Toleranz ist das Problem, die Fackeln naemlich zu
> > unterschiedlichen Zeitpunkten und zusaetzliche sind die Wunderkerzen
> > noch sehr traege, d.h. eine Verpuffung der Widerstaende mag gut
> > sein um Schwarzpulver zu zuenden, hier aber nicht.
>
> Dann bau einen stufigen Brandsatz in ein Röhrchen ein, welches Du vorne
> auf die Kerze steckst.
> Zusammensetzung nenne ich allerdings nicht. Gibt genug Literatur, v.a.
> aus dem Amerikanischen.
Ein bischen aufwendig, aber sicherlich interessant.
> Und wenn Du besonders helle Kerzen brauchst, besorge Dir von der Fa. Th.
> Goldschmidt in Essen, Goldschmidtstr. 100, Thermitanzünder.
> Sind frei, aber extra dick.
Wenn es wirklich Thermit ist, kann man die nun auch selbst bauen.
gruss
gw
> > Naja, gemessen an meinem Karren und mit einem Transientenrecorder,
> > steigt der Strom beim Losbrechen des Starters auch shon mal auf knapp
> > 1000 A, fällt dann allerdings schnell wieder ab auf runde 100 A.
> >
> > Da muß der Akku immer noch seine 10 - 11 Volt liefern.
> > Reict das?
> > Oder nimmst Du NiCd Mignonzellen?
>
> Nein Blei-Gel-Akkus.
Die haben schon mal nen höheren Innenwiderstand.
10-11V bei 100A? Wow. Ehrlich? Kann ich mir
> nicht ganz vorstellen. Wieviel Ah hat denn der gute?
Ordinäre 80 Ah. Geht aber auch mit weniger.
Wenn eine Batterie mit dem 3-fachen Strom der Kapazitätszahl geprüft
wird (hier wären das 240 A) und zwar über 15 Sekunden, soll die Spannung
nicht unter 9 - 10 Volt sinken, sonst giltse als hin.
Das ist aber noch lange kein Kurzschlußstrom.
> > Der Leitungswiderstand ist de facto immer höher als der Innenwiderstand
> > einer Autobattereie.
Im obigen Beispiel liegt der Gesamtwiderstand samt Belastungswiderstand
(die Gabel mit den vielen einschaltbaren Zickzackblechen) bei 12/240 =
50 mOhm. Was bleibt da wohl für die Batterie?
> Naja, bei einem Leitungswiderstand von unter 100mOhm... das
> koennte ganz gut knapp werden.
1971 lag der Innenwiderstand de facto bei voller intakter Batterie
mittlerer Größe (56 Ah) je nach Plattenart zwischen 2 - 6 mOhm, heute
mit Sicherheit noch niedriger.
> > Und wenn Du besonders helle Kerzen brauchst, besorge Dir von der Fa. Th.
> > Goldschmidt in Essen, Goldschmidtstr. 100, Thermitanzünder.
> > Sind frei, aber extra dick.
>
> Wenn es wirklich Thermit ist, kann man die nun auch selbst bauen.
Echtes Thermit braucht die richtige Körnung. Die ist schwierig
herzustellen gegenüber dem Fachwissen der Betriebe.
Das andere sind im Prinzip echte Wunderkerzen nach dem alten Rezept, nur
mit dem rund 3-fachen Querschnitt gegenüber den windigen. Übrigens waren
die W. vor 50 Jahren auch mal dicker.
Hi
P.Pr.
Viel Arbeit - Hohe Kosten - Nicht genug Leistung!!!
1. Platinenherstellung - Löten - Verbindungsleitungen müssen exakt
gemacht
werden sonst entstehen viele Verluste
2. 540 Elkos 2200µF 40V kosten pro Stück ~2€
3. 540 Elkos mit je 2200µF ergibt -> 1,188Farad -> Hab soviel im Auto
4. Kleine Elkos sind nicht für hohe Spitzenströme gebaut - zu hoher
Innenwiderstand!
Ich hätte die Spannung auf 30V gesenkt und 6 Stück 1 Farad 16V Elkos
verwendet.
Jeweils 2 in Serie und 3 mal Parallel geschalten.
Als Verbindungs"Draht" hätte ich 3mm (min 1cm breit) Kupfer bzw
Messingschienen verwendet.
Dann hätte man eine Kapazität von 2Farad und könnte mit sicherheit
Spitzenströme bis einige Tausend Ampere ziehen. (Einen kompletten
Kurzschluß würde ich aber niemandem empfehlen!!!)
mfg
Zatras
1. Wunderkerze mit 24 Ohm Widerstand und 12V: Widerstand leuchtete -
der Wunderkerze war das sooo was von egal
2. Stufenzündung mit Unkrautsalz+Staubzucker als Zünder:
nach ~ 1 sek. Brannte das Pulver und Zündete die
Wunderkerze
3. Synchrone Zündung von 5 Wunderkerzen:
Alle Zünder starteten gleich (hab jedenfalls keine
Verzögerung
feststellen können) Jedoch die Wunderkerzen brauchen
unterschiedlich lange (1-3 sek)
4. Nach einigen Versuchen mit verschiedenen Pulvermischungen ist
meiner Meinung nach diese die Beste:
Silber-Graue Pulver aus Schweizern od. Böllern (Zündet schnell)
+ Nachfüllpulver für Patronen ( Gepresstes Schwarzpulver)
(Brennt mit hoher Temperatur)
Mit dieser Füllung konnte ich keine Verzögerung feststellen (5
Wunderkerzen)
mfg
Zatras
>Musst Du Dir anders vorstellen. Da die Zündung im Regelfall weniger als
>1 ms braucht, wird der schnellste Zünder den Strom auch im Moment der
>Explosion noch leiten.
Dareum mein NAchsatz, daß sich meine Bemerkung auf
Selbstbau-Zünderchen mit WIderständen o.ä. bezog. In der Profi-Technik
sieht das andes aus, ganz klar.
>Als geprüfter Funker mußt Du doch wissen, dass der Widerstand eines
>Funkens im unteren mOhm-Bereich liegt.
Nicht nur im Hobby, bin quasi auch Berufsfunker :-)
>Schau Dir mal einen normale Brücke an, falls Du sowas in die Hand
>kriegst, und zünde sie. Ein sauberer, ganz ordentlicher Blitz ist die
>Folge, auch ohne Zündsatz.
Leider hab ich mit Sprengtechnik nix zu tun...
>MfG
> P.Pr.
"zatras" <h.ka...@kjk.at> schrieb im Newsbeitrag
news:7d0097cb.03121...@posting.google.com...
> 4. Kleine Elkos sind nicht für hohe Spitzenströme gebaut - zu hoher
> Innenwiderstand!
So solls auch sein. Zumindest bei Gleichstrom bzw. Spannung.
Idealerweise unendlich. Leider haben aber alle Kondensatoren
sogenannten Leckstrom. Nur im Wechselspannungskreis dürfen
die Widerstände des Kondensators mal kleiner und nahe 0 Ohm
werden.
> Dann hätte man eine Kapazität von 2Farad und könnte mit sicherheit
> Spitzenströme bis einige Tausend Ampere ziehen. (Einen kompletten
> Kurzschluß würde ich aber niemandem empfehlen!!!)
Warum denn so umständlich mit massig Kapazität?
Zur Berechnung der Anlage ist nur wichtig, welchen Widerstand die
komplette Verdrahtung mit Zünder hat und wie lange der Impuls
stehen muß, um sicher zu zünden. Die Kondensatoren kann
man sich dann ausrechnen. Tau (Zeitkonstante) = R (Widerstand des Zündkreises)
x C umgestellt nach C ist das dann : C = Tau / R
Tau in Sekunden, R in Ohm, C in Farad.
Würde mich mal interessieren, was dabei für Werte rauskommen und ob
die C-Kaskaden nicht einfach Overkill sind.
Gruß Ingo
> > Bleiben wir bei dem echten Zünder:
>
> Warum? Kann sich eh keiner leisten, geschweige denn erlauben einzusetzen.
Wenn Du Dir den Bau einer guten Zündanlage leisten kannst sind die
Zünder das geringere Problem.
> > Nur die serielle Sprengung läßt sich einfach und zuverlässig auf
> > Gesamtdurchgang prüfen.
>
> Einfach ja, zuverlaessiger nicht wirklich. Wir koennten auch in
> einem Schwung pruefen, oder noch besser, jeden Zuender einzeln.
> Wenn bei euch bei 50 Zuendern einer kurz ist, merkt das niemand.
Das mag zwar sein, jedoch kannst Du bei gewerblichen Zündern davon
ausgehen dass diese vor dem Verkauf auf Kurzschluß geprüft wurden.
> Das ist keine Sprengung, hier muesen die Kabel nicht so lang sein.
Womit ich mich frage - was ist "es" eigentlich überhaupt???
> Ich auch nicht und sonst hier wahrscheinlich auch keiner der nicht
> ueber deine Scheine verfuegt :)
Doch, ich :-)
Gruß Pyrotex
Hatte ich erwartet.
> 2. Stufenzündung mit Unkrautsalz+Staubzucker als Zünder:
> nach ~ 1 sek. Brannte das Pulver und Zündete die
> Wunderkerze
Glückssache, probier das mal 100x hintereinander dann wird die
Ausfallquote vermutlich höher. Insbesondere wenn es etwas kälter ist.
> 4. Nach einigen Versuchen mit verschiedenen Pulvermischungen ist
> meiner Meinung nach diese die Beste:
> Silber-Graue Pulver aus Schweizern od. Böllern (Zündet schnell)
Silber-grau? Was hast Du für Böller? In Deutschland ist da eigentlich
nur Schwarzpulver drin. Was anderes ist hier nicht erlaubt.
> + Nachfüllpulver für Patronen ( Gepresstes Schwarzpulver)
Nachfüllpulver für Patronen? Du meinst NC-Treibladungspulver? Das ist in
Deutschland an sich schon erlaubnisscheinpflichtig. Tja, die
Österreicher wieder...
Gruß Pyrotex
Naja Aktiengesellschaften sind halt über den Aktienmarkt zu kaufen
(Degussa). Dennoch ist gerade die Elektrothermit-Gesellschaft wieder
zurück im Besitz der Familie Goldschmidt gegangen - diese agiert aber
auch nach ökonomischen Gründen.
Wunderkerzen werden extra so hergestellt, dass sie schwer zuenden.
Schon mit einem Feuerzeug dauert es manchmal eine Weile, bis diese zuenden.
Am besten, Du nimmst z.B. Traumsterne. Die zuenden viel leichter.
Bei 1a-feuerwerk.com bekommst Du sie sehr guenstig.
--
mfg, Jonas
<a href="http://www.magic-fire.de/">http://www.magic-fire.de/</a>
Jonas schrieb:
> Wunderkerzen werden extra so hergestellt, dass sie schwer zuenden.
> Schon mit einem Feuerzeug dauert es manchmal eine Weile, bis diese zuenden.
> Am besten, Du nimmst z.B. Traumsterne. Die zuenden viel leichter.
> Bei 1a-feuerwerk.com bekommst Du sie sehr guenstig.
Traumsterne zünden zwar leichter als Wunderkerzen, sind aber preislich
auch meilenweit von Wunderkerzen entfernt.
Was Deine permanente Werbung für "magic-fire" angeht - da habe ich ja
noch nicht mal einen Preis auf der Website finden können. Dafür soll ich
die Preisliste per Email anfordern. Warum das denn? Ist die so geheim?
Wer kauft denn da noch was? Und sowas ist dann mit einem Button "Shop"
versehen. Versuch es mal unter http://www.pyrotechnik.net mit dem
Suchbegriff Traumsterne.
Gruß Pyrotex
Wuerdest Du Dir an Silvester nur eine Kerze anzuenden, weil sie billig ist?
Ein Traumstern fuern Euro ist doch nicht die Welt und es funktioniert.
Dafuer wuerde ich nicht anfangen Wunderkerzen irgendwie zu verhexen.
> Versuch es mal unter http://www.pyrotechnik.net mit dem
> Suchbegriff Traumsterne.
Dafuer sind die dort auch direkt teurer... Naja aber trotzdem danke fuer
den Link, ich kannte die Seite bislang noch nicht. Werde ich nacher mal
weiter rumstoebern.
Ich muss mir aber die PDF ansehen, weil der Shop einwenig buggy ist, ist
aber nicht schlimm. PDF finde ich eh schoener zum blaettern.
Hat jemand Erfahrung mit einer Bestellung bei denen? Ich meine, wie
liefern die z.B.? Die Post versendet doch IMHO nichts was schwarzpulver
enthaelt, oder?
>...weil der Shop einwenig buggy ist,...
Jup, musste bei meinem Opera auch erstmal die "Identify as..." Option
ändern, damit die Navigation halbwegs lief... :-)
Aber ansonsten nur gute Erfahrungen bisher.
Gruß,
Tobias
--
Ich hasse Signaturdiebe.
Meine e-mail - Adresse ist gültig !
> Dafuer sind die dort auch direkt teurer...
A 1: Dafür hast Du einen vernünftigen Shop mit schneller Lieferung in
dem Du auch die Preise gleich gefunden hast,
A 2: Wie soll man sie vergleichen können wenn der andere Anbieter seine
Preise verstecken muß?
> Hat jemand Erfahrung mit einer Bestellung bei denen? Ich meine, wie
> liefern die z.B.? Die Post versendet doch IMHO nichts was schwarzpulver
> enthaelt, oder?
Entweder - falls möglich - nach der Kleinmengenregelung mit Paketdienst,
oder per Gefahrgutspedition laut Frachtkostenpreisliste. Steht aber auch
im Shop.
Gruß Pyrotex