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Holzkohle

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I. Liebe

unread,
Aug 26, 2001, 8:41:58 AM8/26/01
to
Hallo,

Hat jemand Informationen, ob Erlenholz
zur zur Bereitung von Holzkohle (für Pyrotechnik)
geeignet ist?

Gruß Ingo

holli

unread,
Aug 26, 2001, 12:38:22 PM8/26/01
to
man kann alles nehmen, nur ich weiß nicht, ob das die beste variante ist.
Außerdem kaufen ist einfacher und biliger als selber köhlern und selber
mahlen.


"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com...

I. Liebe

unread,
Aug 26, 2001, 1:08:37 PM8/26/01
to
Hi,

holli <hobbyc...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mb8lm$8d9$02$1...@news.t-online.com...


> man kann alles nehmen, nur ich weiß nicht, ob das die beste variante ist.
> Außerdem kaufen ist einfacher und biliger als selber köhlern und selber
> mahlen.

Na, ob man alles nehmen kann, mag ich zu bezweifeln.
Ich habe den Unterschied zwischen Baumarktkohle
und selber gekochter Weidenkohle gerade heute getestet.
Da liegen Welten dazwischen. Nun könnte man annehmen,
daß Erlenholz evtl. auch so gut funktioniert.

Gruß Ingo


Steven Carter

unread,
Aug 26, 2001, 1:55:42 PM8/26/01
to
Hallo !

Bei uns im Garten ist gerade eine riesige Trauerweide am Sterben und
Verfaulen...
Ein paar lebendige Äste hat die Weide zwar noch, aber innerhalb der nächsten
paar Monate wird die gefällt, was wohl so um die 1000kg Weidenholz für
pyrotaugliche Kohle ergeben dürfte :-))
Kann man aus dem Holz auch noch Kohle machen, wenn es schon morsch ist ?

Danke im vorraus,
Steven


Matthias Hipp

unread,
Aug 26, 2001, 2:08:19 PM8/26/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mbahf$8k3$05$1...@news.t-online.com...

> Hi,
>
> holli <hobbyc...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 9mb8lm$8d9$02$1...@news.t-online.com...
> > man kann alles nehmen, nur ich weiß nicht, ob das die beste variante
ist.
> > Außerdem kaufen ist einfacher und biliger als selber köhlern und selber
> > mahlen.
>
> Na, ob man alles nehmen kann, mag ich zu bezweifeln.
> Ich habe den Unterschied zwischen Baumarktkohle
> und selber gekochter Weidenkohle gerade heute getestet.

Wie kann man Kohle "kochen"?
Wie machst du das? Schüttest du einen Meiler in deinem Garten auf, oder
verbrennst du das Zeug unter Luftabschluß in irgendeinem Gefäß? könnte man
nicht auch stinknormalen Koks nehmen?


> Da liegen Welten dazwischen. Nun könnte man annehmen,
> daß Erlenholz evtl. auch so gut funktioniert.

ich hab mal gelesen, dass Eberesche gut ist, aber Erle?
Gruß
Matthias


RS

unread,
Aug 26, 2001, 3:52:17 PM8/26/01
to
Hallo Ingo,

> Ich habe den Unterschied zwischen Baumarktkohle
> und selber gekochter Weidenkohle gerade heute getestet.
> Da liegen Welten dazwischen.

*applaus* Dem kann ich nur heftigst beipflichten.
Was mich zu einer Frage führt: WANN GENAU ist Weidenkohle eigentlich richtig
"gekocht"? Ich hab das mal mit einem kleinen Zweig ausprobiert und
festgestellt, dass sie wahrscheinlich noch unreif ist, wenn man mit der Kohle
auf Papier einen dunkel_braunen_ Strich malen kann; die Kohle ist
wahrscheinlich durch (und nicht überkocht), wenn der Strich gerade _schwarz_
ist.
Hast du dieselbe Erfahrung gemacht?

Schönen Gruß,
René

PS Erle müsste eigentlich eine akzeptable Kohle abgeben. Im Ami-Forum wird
auch öfter "Alder" empfohlen, Alder = Erle.

Manuel Baetz

unread,
Aug 26, 2001, 4:41:39 PM8/26/01
to

"Steven Carter" <Stev...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9mbd4p$f3c$02$1...@news.t-online.com...

> Kann man aus dem Holz auch noch Kohle machen, wenn es schon morsch ist ?


Hmm...taugt m.E. nach nicht soviel wie noch gutes Holz das 1 bis 2 Jahre
luftgetrocknet abgelagert ist!
Habe neulich über einen bekannten Waldarbeiter die Genehmigung zur Fällung
eines geknickten Faulbaums bekommen *freu*.

Am besten sind natürlich die Weichhölzer geeignet, also Weide, Pappel, Erle
sind i.d.R. eine gute Wahl.
Die angesprochene Braunkohle entzündet sich übrigens wesentlich leichter als
die schwarze, für bestimmte schwefelarme Pulversorten hat man sie gerne
früher recht gerne verwendet ("braunes prismatisches Pulver" etc.).
Koks kann man übrigens für SP nicht verwenden.


Gruß,
Manuel
www.schwarzpulver.com


I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 12:53:15 AM8/27/01
to
Hi,

RS <nc-sch...@netcologne.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B895371...@netcologne.de...

> *applaus* Dem kann ich nur heftigst beipflichten.
> Was mich zu einer Frage führt: WANN GENAU ist Weidenkohle eigentlich richtig
> "gekocht"? Ich hab das mal mit einem kleinen Zweig ausprobiert und

Naja, ich habe das eigendlich auf die Brutale gemacht.
Und zwar steht hier in der Nähe eine Weide, die ich nach
vielen Jahren mal wieder aufgesucht habe, um nach brauchbarem Holz zu schauen.
Ich entdeckte einen richtig dicken Ast, der schon seit Jahren abgebrochen war.
Furztrocken und die Holzwürmer drin.
Den habe ich zersägt, und mit dem Beil in kleine Scheite zerteilt.
Diese in ein Metallgefäß und mit einem Campingkocher auf kleiner Flamme
angeheizt.
Als es nach Stunden aufgehört hat zu qualmen, habe ich die Flamme
ausgemacht und stehen lassen.
Ich habe kein Thermometer reingehalten.


> festgestellt, dass sie wahrscheinlich noch unreif ist, wenn man mit der Kohle
> auf Papier einen dunkel_braunen_ Strich malen kann; die Kohle ist
> wahrscheinlich durch (und nicht überkocht), wenn der Strich gerade _schwarz_
> ist.
> Hast du dieselbe Erfahrung gemacht?

Gemalt habe ich damit nicht. Aber die Kohle sah sehr gut aus.
Sie sieht so metallisch aus und ist sehr leicht. Den Maltest kannte ich nicht.
Muß ich mal probieren.

> PS Erle müsste eigentlich eine akzeptable Kohle abgeben. Im Ami-Forum wird
> auch öfter "Alder" empfohlen, Alder = Erle.

Wenn die Gelegenheit da ist, probiere ich mal verschiedene Hölzer aus.

Gruß Ingo


I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 5:01:29 AM8/27/01
to
Hi,

Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mbea3$9dc$03$1...@news.t-online.com...


>
> Wie kann man Kohle "kochen"?
> Wie machst du das? Schüttest du einen Meiler in deinem Garten auf, oder
> verbrennst du das Zeug unter Luftabschluß in irgendeinem Gefäß? könnte man

Nimm einen alten Kochtopf mit Deckel, stelle da Stücken von
1cm x 1cm x Topfhöhe rein und mach den Deckel drauf.
Im Deckel muß ein Loch sein. manch einer macht in den
Boden auch noch Löcher, damit der Teer abfließen kann.
Ich mache das aber nicht.
Stelle den Topf dann auf ein Feuer oder Campingkocher
und warte einige Stunden, bis aus dem Loch kein Rauch mehr rauskommt.
Dann sollte die Kohle fertig sein.
Ich werde mir eine ordentliche Retorte bauen, an der auch ein
Thermometer angebracht werden kann.
Dann hat man auch noch die Temperatur im Blick und kann es ganz
richtig machen.


> nicht auch stinknormalen Koks nehmen?

Steinkohlenkoks? Hä. Nee, mach das mal lieber nicht.
Wäre schade um den Rest von Chem´s, die Du damit
vermischst.
Ich denke, ich lasse das mit der Erle erst mal und bunkere noch
Weidenholz ein. Der abgestorbene Ast ist etwa Oberschenkeldick
und noch gut 5 Meter lang. Da kann ich noch öfter Kokeln ;-)

Übrigens, wenn man den Rauch ordentlich abfackelt,
stinkts nicht so und die Nachbarn geben Frieden.

Mein Bratwurstrost daneben hat erheblich mehr gequalmt ;-)


Gruß Ingo

PS: Man muß übrigens viel Weide verköhlern, weil die Kohle extrem leicht ist.


Andreas Zink

unread,
Aug 27, 2001, 6:37:23 AM8/27/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com...
Hey,
klar, Erle ist geeignet. Wasag stellt ein Böllerpulver her bei dem
sie damit werben, daß sie 70% Erlenkohle verwenden.
Das meiner Meinung nach beste SP wird aus Faulbaum - Holzkohle
hergestellt. siehe auch:
http://www.waffenwildi.ch/schwarzpulver/schwarzpulver_deutsch.htm

M.f.G. Andreas


I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 7:12:25 AM8/27/01
to
Hi,

Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9md7o5$1f5rd$1...@ID-79108.news.dfncis.de...

> Hey,
> klar, Erle ist geeignet. Wasag stellt ein Böllerpulver her bei dem
> sie damit werben, daß sie 70% Erlenkohle verwenden.
> Das meiner Meinung nach beste SP wird aus Faulbaum - Holzkohle
> hergestellt. siehe auch:
> http://www.waffenwildi.ch/schwarzpulver/schwarzpulver_deutsch.htm

Hmm, gibt´s da was bezüglich der Giftigkeit der Pflanzenteile
zu beachten? Ist das dürre Holz auch noch giftig?

Gruß Ingo

Andreas Zink

unread,
Aug 27, 2001, 7:52:45 AM8/27/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mda1j$ok7$04$1...@news.t-online.com...
> Hi,

> > Das meiner Meinung nach beste SP wird aus Faulbaum - Holzkohle
> > hergestellt. siehe auch:
>
> Hmm, gibt´s da was bezüglich der Giftigkeit der Pflanzenteile
> zu beachten? Ist das dürre Holz auch noch giftig?
>
> Gruß Ingo
>
Na ich weis nicht
Die Blätter und Berren sind giftig, die Rinde wird getrocknet
als Abführtee genutzt. Das sollst Du nicht für die Kohle benutzen.
Das Holz ist trocken sicherlich auch nicht gesund, aber sehr giftig
kann es nicht sein weil es beim Fassbau benutzt wird. Beim
verkohlen entstehen doch immer giftige Gase und Rauch. Machs im
Freien und stell Dich nicht n den Rauch.
"Faulbaum (Pulverholzbaum, frangula alnus). bekannter Strauch
oder kleiner Baum unserer Laubholzwälder.Das gelblichrote Holz mit
hellgelbem Splint hat eine feine Textur und wird zu Schuhnägeln und
Zapfen für Weinfässer verwendet; auch stellt man aus dem Faulbaumholz
die für die feineren Pulversorten besonders geeignete
Faulbaumholzkohle dar. (Zitat)

M.f.G. Andreas

I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 7:56:22 AM8/27/01
to
Hallo,

Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9mdc71$1kieb$1...@ID-79108.news.dfncis.de...

> Die Blätter und Berren sind giftig, die Rinde wird getrocknet
> als Abführtee genutzt. Das sollst Du nicht für die Kohle benutzen.

Ja, ist klar ;-)

> Das Holz ist trocken sicherlich auch nicht gesund, aber sehr giftig
> kann es nicht sein weil es beim Fassbau benutzt wird. Beim
> verkohlen entstehen doch immer giftige Gase und Rauch. Machs im
> Freien und stell Dich nicht n den Rauch.

Ich sehe immer zu, daß ich den Rauch abfackele.
Dann gibt´s keinen Ärger mit den Gartennachbarn.

> "Faulbaum (Pulverholzbaum, frangula alnus). bekannter Strauch
> oder kleiner Baum unserer Laubholzwälder.Das gelblichrote Holz mit
> hellgelbem Splint hat eine feine Textur und wird zu Schuhnägeln und
> Zapfen für Weinfässer verwendet; auch stellt man aus dem Faulbaumholz
> die für die feineren Pulversorten besonders geeignete
> Faulbaumholzkohle dar. (Zitat)

Da muß ich mich erstmal umschauen, ob es in unserer Umgebung sowas gibt.
Bis jetzt bin ich erst mal mit einigen Kilos an Weidenholz beschäftigt.
Habe beim verkohlen einen Geruch ähnlich wie Weihrauch festgestellt.
Ist das bei Weide normal?

Gruß Ingo

Matthias Hipp

unread,
Aug 27, 2001, 9:14:22 AM8/27/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mcjqm$lk$02$1...@news.t-online.com...

> Hi,
>
> RS <nc-sch...@netcologne.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 3B895371...@netcologne.de...
>
> > *applaus* Dem kann ich nur heftigst beipflichten.
> > Was mich zu einer Frage führt: WANN GENAU ist Weidenkohle eigentlich
richtig
> > "gekocht"? Ich hab das mal mit einem kleinen Zweig ausprobiert und
>
> Naja, ich habe das eigendlich auf die Brutale gemacht.
> Und zwar steht hier in der Nähe eine Weide, die ich nach
> vielen Jahren mal wieder aufgesucht habe, um nach brauchbarem Holz zu
schauen.
> Ich entdeckte einen richtig dicken Ast, der schon seit Jahren abgebrochen
war.
> Furztrocken und die Holzwürmer drin.
Alles schön und gut, nur drängt sich mir da noch eine Frage auf. in unseren
Breiten gibt es an die 30 Weidenarten, von der Uferweide bis zu Salweide.
Macht dass nen Unterschied?
Bei uns gäbe es massenhaft Weiden und Erlen so 100m ums Haus rum.
Aber ich denke, dass gibt doch eine ziemliche Sauerei. Letztes Jahr habe ich
mit glühenden Eisen einen Text in ein dickes Eichenbrett eignraviert.
Erstens raucht und stinkt das wie die Sau, und 2. gibt das so eine Art
Teerdampf, der an den Händen klebt, schlimmer als warmes Harz. Ich habe
wegen dem scheiß 2 Wochen Schwarzbraune Klebehände gehabt.
nicht ,mal mit Aceton hat's gelöst. Es ist eigentlich jedes mal mit Feuer so
eine Plackerei: Wenn ich mal dran denke, wie ich Ammonsalpeter abgedamft
habe... - auch wenn ich zeitweise Spiritus genommen habe...
Gruß
Matthias


Andreas Zink

unread,
Aug 27, 2001, 9:36:00 AM8/27/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mdck1$9us$07$1...@news.t-online.com...
Hallo,

>
> Ich sehe immer zu, daß ich den Rauch abfackele.
> Dann gibt´s keinen Ärger mit den Gartennachbarn.
>
Gute Idee!

>
> Bis jetzt bin ich erst mal mit einigen Kilos an Weidenholz beschäftigt.
> Habe beim verkohlen einen Geruch ähnlich wie Weihrauch festgestellt.
> Ist das bei Weide normal?
>
> Gruß Ingo
>
Lieber Ingo, Du machst mich fertig. :-)
Ich bin zwar Tischler und Vorderladerschütze, aber auch die sind nicht
allwissend.
Zum Thema:
Jedes Holz riecht beim Verbrennen anders.
Hölzer die wenig Gerbstoffe enthalten riechen oft besser.
Weidenrinde zumindest wurde immer auch zum Räuchern benutzt.
Siehe auch:
http://www.zauber-pflanzen.de/raeucher.htm
In der Tischlerei ist mir Weide jedoch noch nicht untergekommen und
als Brennholz habe ich sie auch noch nicht gefällt, so das ich Dir nicht
aus eigener Erfahrung antworten kann.
Die kleinen Mengen Kohle, die ich ab und zu brauche, stelle ich mir
dadurch her, daß ich eine mit zu verkohlendem Material gefüllte Dose,
die ich vorher mit Löchern versehen habe, in die Glut beim Lagerfeuer
schmeiße. Da gibt es kein Problem mit dem Rauch.

M.f.G. Andreas


P. Prucker

unread,
Aug 27, 2001, 9:41:00 AM8/27/01
to
I. Liebe wrote:
>
> Hi,
>
> Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 9mbea3$9dc$03$1...@news.t-online.com...
> >
> > Wie kann man Kohle "kochen"?
> > Wie machst du das? Schüttest du einen Meiler in deinem Garten auf, oder
> > verbrennst du das Zeug unter Luftabschluß in irgendeinem Gefäß? könnte man
>
> Nimm einen alten Kochtopf mit Deckel, stelle da Stücken von
> 1cm x 1cm x Topfhöhe rein und mach den Deckel drauf.
> Im Deckel muß ein Loch sein. manch einer macht in den
> Boden auch noch Löcher, damit der Teer abfließen kann.

Da es die Fraui des Hauses nicht gerne sieht, wenn ihre Töpfe
zweckentfremdet werden, empfehle ich Dir die Verwendung eines
Blumentopfs mit Bodenloch und eines entsprechend großen Deckels, den man
oben aufsetzen kann.

Beide (irdenen) Gegenstände müssen scharf getrocknet sein, bevor man die
Holzteilchen hineingibt. Ich würde den Boden noch mit irgendeinem
Erdschmier verpappen. Natürlich steht der Topf verkehrt im Grill oder
über einem anderen Ofen.

Durch das Loch kommt nach Ende des groben Rauchs ein Thermometer. Das
ist wichtig, weil bei höheren Temperaturen die Gebrauchsfähigkeit der
Kohle zurückgeht.


>
> > nicht auch stinknormalen Koks nehmen?
>
> Steinkohlenkoks? Hä. Nee, mach das mal lieber nicht.
> Wäre schade um den Rest von Chem´s, die Du damit
> vermischst.

Die Altvorderen haben praktisch alle Kohlen ausprobiert. Am besten ist
und bleibt Faulbaum. Notfalls würde ich auch Weidenholz nehmen, aber
keine ganz jungen Ästchen.

Entrinden, spalten und kleinmachen. 1 Jahr lang verwittern lassen (nicht
vermorschen), dann erst ankohlen.
Keine schwarze Kohle erzeugen, besser Rotkohle.

Daran denken, daß frische Holzkohle evtl. pyrophor sein kann, vor allem
nach dem sofortigen Mahlen.

P.Pr

I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 9:37:58 AM8/27/01
to
Hallo,
Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mdi6u$1jl2t$1...@ID-79108.news.dfncis.de...

> Lieber Ingo, Du machst mich fertig. :-)
> Ich bin zwar Tischler und Vorderladerschütze, aber auch die sind nicht
> allwissend.

Das wollte ich nicht *g*
Ganz ruhig in eine Ecke setzen und abkühlen :-)

> Die kleinen Mengen Kohle, die ich ab und zu brauche, stelle ich mir
> dadurch her, daß ich eine mit zu verkohlendem Material gefüllte Dose,
> die ich vorher mit Löchern versehen habe, in die Glut beim Lagerfeuer
> schmeiße. Da gibt es kein Problem mit dem Rauch.

Ist auch eine Methode.

Gruß Ingo

I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 9:35:48 AM8/27/01
to
Hallo,

Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9mdheu$99c$03$1...@news.t-online.com...


> Alles schön und gut, nur drängt sich mir da noch eine Frage auf. in unseren
> Breiten gibt es an die 30 Weidenarten, von der Uferweide bis zu Salweide.
> Macht dass nen Unterschied?

Hmm, da fagste mich was :-)

> Bei uns gäbe es massenhaft Weiden und Erlen so 100m ums Haus rum.
> Aber ich denke, dass gibt doch eine ziemliche Sauerei. Letztes Jahr habe ich
> mit glühenden Eisen einen Text in ein dickes Eichenbrett eignraviert.
> Erstens raucht und stinkt das wie die Sau, und 2. gibt das so eine Art
> Teerdampf, der an den Händen klebt, schlimmer als warmes Harz. Ich habe
> wegen dem scheiß 2 Wochen Schwarzbraune Klebehände gehabt.
> nicht ,mal mit Aceton hat's gelöst. Es ist eigentlich jedes mal mit Feuer so
> eine Plackerei: Wenn ich mal dran denke, wie ich Ammonsalpeter abgedamft
> habe... - auch wenn ich zeitweise Spiritus genommen habe...

Naja, ich weiß ja nicht, wie Du dir das vorstellst.
Ich hatte nicht mal schwarze Hände.
Man muß ja den Rüssel nicht in den Rauch hängen
oder ständig im Rauch herumfingern. Es reicht doch, sich
im Garten oder Hof ein stilles Eckchen zu suchen, wo man seinen
Caampingkocher aufbaut, den Topf mit Holz und Deckel draufstellt
und das zeug vor sich hin schmurgeln lässt. Den rauch kann man im
Übrigen umweltschonend abfackeln. Nämlich dann, wenn der Topf
Betriebstemperatur hat. Dann kommt der rauch kontinuierlich aus
der Öffnung und brennt selbstständig weiter, wenn man ihn mal gezündet hat.
Das hat außerdem den Vorteil, daß die Flamme den Topf gegen Sauerstoff
abschirmt. Dadurch hat man keine Asche auf der Kohle.

Also, bei mir läuft das absolut Problemlos.
Ich habe das bisher in einer kleinen abgesägten Pressluftflasche gemacht.
Heute habe ich einen großen Edelstahltopf besorgt (war im Angebot für 24,95.-)
Die Griffe abgeschraubt, in den Deckel ein etwa 2cm großes Loch gebohrt
und fertig.

Gruß Ingo

P. Prucker

unread,
Aug 27, 2001, 9:45:15 AM8/27/01
to
Andreas Zink wrote:
>
> "I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com...
> > Hallo,
> >
> > Hat jemand Informationen, ob Erlenholz
> > zur zur Bereitung von Holzkohle (für Pyrotechnik)
> > geeignet ist?
> >
> > Gruß Ingo
> >
> Hey,
> klar, Erle ist geeignet. Wasag stellt ein Böllerpulver her bei dem
> sie damit werben, daß sie 70% Erlenkohle verwenden.

Stellt WASAG überhaupt noch SP her. Anders gefragt, gibt es die WASAG
noch?
Oder meinst Du vielelicht die Nitrochemie?

Erle hat man in schlechten Zeiten verwendet, weil die Verwitterung recht
schnell geht. Natürlich, wenn ich einen bestimmten Ersatzstoff verwende,
wäre es sinnvoll, diesen als das Bessere zu loben. Dad sehen wir immer
wieder.

P.Pr.

I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 9:43:06 AM8/27/01
to
Hallo,

P. Prucker <P.Pr...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B8A4D...@t-online.de...

>
> Durch das Loch kommt nach Ende des groben Rauchs ein Thermometer. Das
> ist wichtig, weil bei höheren Temperaturen die Gebrauchsfähigkeit der
> Kohle zurückgeht.

Woher bekommt man eigendlich ein solches Thermometer?
Ich stöbere gerade mal in Ebay rum, mache mir aber keine allzugroße
Hoffnung. Der Meßbereich sollte dann schon bis 500 Grad gehen, oder?

Gruß Ingo


Andreas Zink

unread,
Aug 27, 2001, 11:16:06 AM8/27/01
to
Hallo,

"P. Prucker" <P.Pr...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B8A4E...@t-online.de...


> Andreas Zink wrote:
> > Hey,
> > klar, Erle ist geeignet. Wasag stellt ein Böllerpulver her bei dem
> > sie damit werben, daß sie 70% Erlenkohle verwenden.
>
> Stellt WASAG überhaupt noch SP her. Anders gefragt, gibt es die WASAG
> noch?
> Oder meinst Du vielelicht die Nitrochemie?

Ich meine die Nitrochemie ist ein Ableger der Wasag?
Sonst musst Du mich eines besseren belehren.

>
> Erle hat man in schlechten Zeiten verwendet, weil die Verwitterung recht
> schnell geht. Natürlich, wenn ich einen bestimmten Ersatzstoff verwende,
> wäre es sinnvoll, diesen als das Bessere zu loben. Dad sehen wir immer
> wieder.
>
> P.Pr.

Stimmt schon. Es kommt aber auf darauf an welche Brisanz Du baruchst.
Der technische Großhandel Müller biete als Wano (Wasag) Pulver das
Folgende an: Böllerpulver 70% Erle - Körnung 0,2-2 mm

m.f.G. Andreas

Thomas Steier

unread,
Aug 27, 2001, 12:06:37 PM8/27/01
to
On Mon, 27 Aug 2001 06:53:15 +0200, "I. Liebe" <Ing...@gmx.de> wrote:

>Den habe ich zersägt, und mit dem Beil in kleine Scheite zerteilt.
>Diese in ein Metallgefäß und mit einem Campingkocher auf kleiner Flamme
>angeheizt.

Kennst Du noch die guten alten DDR-Kohlebadeöfen? Damit ließ sich
wunderbar Holzkohle für Grill und Räucherofen herstellen:

- Wasserbehälter an der oberen Schweißnaht abtrennen, so daß sich
der obere Teil als Deckel verwenden läßt.
- Die Rohre ausbauen und die Hahnanschlüsse sowie die Ablaßschrauben
mit Blech verschließen.
- Den Innenraum um das Ofenrohr ordentlich mit Holzscheiten
vollpacken.
- Deckel drauf, ein ordentliches Feuer drunter.
- Den nach einer Weile aus dem ehemaligen Entlüftungsstutzen
austretenden Rauch anzünden. Weiterheizen, bis kein Rauch mehr
entweicht und die Flamme erlischt.
- Feuer löschen und das Ganze über Nacht abkühlen lassen.

Eine Ladung Holz ergab etwa eine Schubkarre voll prima Holzkohle. Also
falls jemand beim Entrümpeln noch so ein Teil findet...

>Wenn die Gelegenheit da ist, probiere ich mal verschiedene Hölzer aus.

Wir haben damals Buche verkohlt - aber wie gesagt, zum Grillen und
nicht für Pyro.

CU, Thomas

--
Wir sind auf dem richtigen Weg -
10.000 Lemminge können sich nicht irren!

I. Liebe

unread,
Aug 27, 2001, 12:19:34 PM8/27/01
to
Hi,

Thomas Steier <thst...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
2drkotos3vdof493b...@4ax.com...


>
> Kennst Du noch die guten alten DDR-Kohlebadeöfen? Damit ließ sich
> wunderbar Holzkohle für Grill und Räucherofen herstellen:

Klar kenne ich den noch.

> Eine Ladung Holz ergab etwa eine Schubkarre voll prima Holzkohle. Also
> falls jemand beim Entrümpeln noch so ein Teil findet...

Und mit was habt ihr da angeheizt? Braunkohle oder Holz.


> Wir haben damals Buche verkohlt - aber wie gesagt, zum Grillen und
> nicht für Pyro.

Naja, das leidige problem. Es gab ja nüscht.
Bei uns wurde das in Blechfässern gemacht.
Ging hervorragend. Einfach den Deckel etwas löchern,
Spannring drum und Feuer.

Gruß Ingo


Matthias Hipp

unread,
Aug 27, 2001, 12:38:08 PM8/27/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com...

Was willts du eigentlich damit machen?
Noch bischen Schwefel und Kaliumnitrat reinmischen, anfeuchten und zu einem
Teig zerkneten, oder kommt das in Leuchtsätze/treibsätze rein?
Muss ich mal gucken, für was das noch alles verwendbar wäre.
Gruß
Matthias


Thomas Steier

unread,
Aug 27, 2001, 12:45:47 PM8/27/01
to
On Mon, 27 Aug 2001 18:19:34 +0200, "I. Liebe" <Ing...@gmx.de> wrote:

>Und mit was habt ihr da angeheizt? Braunkohle oder Holz.

Erstmal Holz, bis das Ofenrohr glühte, und dann mit Briketts, um die
Hitze zu halten. Wenn man früh zeitig anfing, war die Ladung bis
abends durch.

>Bei uns wurde das in Blechfässern gemacht.
>Ging hervorragend. Einfach den Deckel etwas löchern,
>Spannring drum und Feuer.

Na ja, unser Nachbar war Klemptner/Installateur, da tauchte immer
wieder mal ein durchgerosteter Ofen auf. War halt bequem, da die
Befeuerung gleich integriert war ;-)
Mit nem Faß hat es jemand im Dorf ein paarmal versucht, aber er hat
nie den richtigen Dreh gefunden - die Kohle war nie gleichmäßig durch.

P. Prucker

unread,
Aug 27, 2001, 1:17:03 PM8/27/01
to

Ebay wird mehr und mehr zum großen Mistikack. Letztens haben Sie schon
mal Antimon eingezogen. Vielleicht biete ich mal Diwasserstoffmonoxid an
mit dem Vermerk: Ziemlich ungiftig. Wer weiß, vielleicht geht es an die
Kripo!

Ansonsten?
Tscha, man´n neues kaufen, nich?

Echte Thermometer bis 500 Grad sind recht teuer, da sie unter Druck
stehen müssen.
Thermometer von Conrad sind elektronisch, daher billiger.

Im einfachsten Fall baust Du Dir ein Thermoelement und die Elektronik
strickst Du selbst. Es gibt heute so wunderschöne Operationsverstärker
... Bloß, das Thermoelement sollte nicht weichgelötet sein.rtlöten,
klemmen, schweißen, nieten (Niet aus einem der Grundmetalle)! Außerdem
kann man eine schöne Regelung daraus machen.
Ach ja, die meisten Thermospannungen liegen bei ungefähr 4 mV/Grad.

Die günstigste Verkohlungstemperatur liegt bei 260 Grad =
Entzündungstemperatur etwa 370 Grad. Aber das dauert zu lange, darum
geht man bis auf 350 Grad (Entzündungstemperatur der Kohle dann ca. 400
Grad).

Frisches Holz ergibt schlechte Kohle! Das Holz soll richtig
aufgeschichtet dem Wetter ausgesetzt sein: Hitze, Kälte, Regen, Sonne
und was des weiteren mehr sind. Keine Rinde mitverwenden!

P.Pr

P. Prucker

unread,
Aug 27, 2001, 1:35:40 PM8/27/01
to
Andreas Zink wrote:
> > Stellt WASAG überhaupt noch SP her. Anders gefragt, gibt es die WASAG
> > noch?
> > Oder meinst Du vielleicht die Nitrochemie?

>
> Ich meine die Nitrochemie ist ein Ableger der Wasag?
> Sonst musst Du mich eines besseren belehren.

Hier gibt es nur noch eine Antwort: Ein flammendes Jein!

Die Nitrochemie gehört zwischenzeitlich vielen Firmen: Rheinmetall,
Wimmis, vielleicht auch WASAG etc. Früher hatten sie an dieser Stelle
auch ein Anzündpulver aus SP und NC hergestellt. Auch vorbei, momentan
sogar Kurzarbeit, wie ich zwischendurch höre. Ich komme nicht mehr so
oft rein.

Das SP kam übrigens vom Werk Kunigunde. Ob es das noch gibt? Immerhin
kommt Wimmis aus der Schweiz. Das gibt zu denken!

> > Erle hat man in schlechten Zeiten verwendet, weil die Verwitterung recht
> > schnell geht. Natürlich, wenn ich einen bestimmten Ersatzstoff verwende,

> > wäre es sinnvoll, diesen als das Bessere zu loben. Das sehen wir immer
> > wieder.

> Stimmt schon. Es kommt aber auf darauf an welche Brisanz Du brauchst.


> Der technische Großhandel Müller biete als Wano (Wasag) Pulver das
> Folgende an: Böllerpulver 70% Erle - Körnung 0,2-2 mm

Die Schweizer bieten in erster Linie Jagdschwarzpulver an. Vielleicht
wieder andere Eigenschaften.
Tscha ...
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß es die Aufgabe eines
Firmenkonglomerats ist, sich selbst Konkurrenz zu machen.

> m.f.G. Andreas
dto. Peter

holli

unread,
Aug 27, 2001, 2:28:23 PM8/27/01
to
Naja das ist ja richtig, ich habe Holzkohlepulver aus Buche und es geht
auch.

und da kostet das kilo nur so an die 19DM ist feinstes Mehl


"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9mbahf$8k3$05$1...@news.t-online.com...

Steven Carter

unread,
Aug 27, 2001, 3:48:12 PM8/27/01
to
Hallo !

"holli" <hobbyc...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9me3fv$m31$06$1...@news.t-online.com...


> Naja das ist ja richtig, ich habe Holzkohlepulver aus Buche und es geht
> auch.
>
> und da kostet das kilo nur so an die 19DM ist feinstes Mehl

Was für eine Entzündungstemperatur hat die Kohle denn und wo kaufst du sie ?

Grüsse,
Steven


Elmar Schaten

unread,
Aug 27, 2001, 11:53:41 PM8/27/01
to
Im Artikel <3B8A4D...@t-online.de> schrieb "P. Prucker"
<P.Pr...@t-online.de>:

> Die Altvorderen haben praktisch alle Kohlen ausprobiert. Am besten ist
> und bleibt Faulbaum. Notfalls würde ich auch Weidenholz nehmen, aber
> keine ganz jungen Ästchen.
>
> Entrinden, spalten und kleinmachen. 1 Jahr lang verwittern lassen (nicht
> vermorschen), dann erst ankohlen.
> Keine schwarze Kohle erzeugen, besser Rotkohle.

Warum ist das so wichtig???
Ist Kohle nicht gleich Kohle???

RS

unread,
Aug 27, 2001, 6:16:10 PM8/27/01
to
Hallo!

> Am besten ist
> und bleibt Faulbaum.

...tscha, und wo krieg ich jetzt schon wieder dieses Holz her? Weiden (Salweiden)
stehen bei uns in Kölle am Rhein dagegen massenhaft herum. Auch mit 1 Jahr lang
vertrocknetem, abgestorbenen Ästegewirr dabei.

>Keine schwarze Kohle erzeugen, besser Rotkohle.

Aha, sehr interessant. Und da ja offenbar die ideale Temperatur zum Brennen bei
ca. 260° C liegt, kann ich ja vielleicht mal meinen Backofen dafür mißbrauchen,
das schafft der gerade noch (zum Glück wohn ich alleine, keine Hausfrau, die nen
Schreikrampf bekommt :) )

Grüße, René

P. Prucker

unread,
Aug 28, 2001, 1:12:29 AM8/28/01
to
Elmar Schaten wrote:

>
> Warum ist das so wichtig???
> Ist Kohle nicht gleich Kohle???

a) sind das meist empirisch gefundene Erkenntnisse
b) die Entzündungstemperatur ist be Rotkohle niedriger.

P.Pr.

holli

unread,
Aug 28, 2001, 10:52:12 AM8/28/01
to
die kaufe ich bei einem Farbhändler
habe noch kein Termometer dran gehalten, darum kann ich es dir nicht sagen
;-)


"Steven Carter" <Stev...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9me83m$7d6$01$1...@news.t-online.com...

I. Liebe

unread,
Aug 28, 2001, 11:27:16 AM8/28/01
to
Hallo,

holli <hobbyc...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9mgb6l$agp$01$1...@news.t-online.com...


> die kaufe ich bei einem Farbhändler
> habe noch kein Termometer dran gehalten, darum kann ich es dir nicht sagen
> ;-)

Naja, solange daraus hergestelltes Pulver
noch Schallgeschwindigkeit macht, ist das bestimmt auch ganz lustig.
Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen.
Da sollte man mal einen Test machen und die Geschwindigkeit
einem professionellen Pulver aus dem Waffenhandel gegenüberstellen.

Gruß Ingo


Andreas Zink

unread,
Aug 28, 2001, 11:59:22 AM8/28/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mgdbf$vck$00$1...@news.t-online.com...

>
> Naja, solange daraus hergestelltes Pulver
> noch Schallgeschwindigkeit macht, ist das bestimmt auch ganz lustig.
> Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen.
> Da sollte man mal einen Test machen und die Geschwindigkeit
> einem professionellen Pulver aus dem Waffenhandel gegenüberstellen.
>
> Gruß Ingo
>
Oder besser gleich professionelles SP benutzen.
(Fängt bei 28,- DM/kg an)

Gruß, Andreas


I. Liebe

unread,
Aug 28, 2001, 12:12:52 PM8/28/01
to
Hallo,

Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9mgf0c$20sa5$1...@ID-79108.news.dfncis.de...


> Oder besser gleich professionelles SP benutzen.
> (Fängt bei 28,- DM/kg an)


Es täte mich aber doch mal interessieren, ob man nicht
doch an die Qualität herankommt. Zumindest was
die Geschwindigkeit angeht.
Sollte man mal mit einer Vorrichtung testen, die eine
Bestimmte Menge Pulver aufnimmt und auf einer
bestimmten Strecke mittels Sensoren die Zeit nimmt.

Welches Pulver kostet denn 28 Mark / Kilo?
Ich kenne Preise um 70 - 80 Mark rum.
Vorderlader und Böllerschützen werden dir für den Tip dankbar sein.


Gruß Ingo


Matthias Hipp

unread,
Aug 28, 2001, 3:22:43 PM8/28/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mgg0v$al6$05$1...@news.t-online.com...

> Hallo,
>
> Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 9mgf0c$20sa5$1...@ID-79108.news.dfncis.de...
> > Oder besser gleich professionelles SP benutzen.
> > (Fängt bei 28,- DM/kg an)
>
>
> Es täte mich aber doch mal interessieren, ob man nicht
> doch an die Qualität herankommt. Zumindest was
> die Geschwindigkeit angeht.
Hat wahrscheinlich noch eine Nachteil:
Hast du einen Sprengstoff-Erlaubnisschein?
ich hab mal in nem Jagtkatalog nachgeschaut, die billigsten Pulver kosten 53
DM/kg.
gruß
Matthias


Thomas Engelhardt

unread,
Aug 28, 2001, 5:34:56 PM8/28/01
to
Naja, wenn's nur um den Schein geht....
Bei unserem GA in Göttingen ist dieser Schein für eine Prüfungsgebühr von 95,-
plus 200,- DM für den Schein (also das Tippen und den Stempel) zu haben. Ich
habe etwas mehr (500,- plus 200,-) bezahlt, weil ich einen raketenspezifischen
Schein gemacht habe. Lohnt sich aber, das Ding zu machen, jedenfalls aus meiner
Sicht.
Und 53,- DM/Kilo sind...naja, ganz gut im Preis. Kommt eben auf die Körnung an,
ob es dann auch braucbar für Pyrozwecke ist.

Gruß,

Tom

> Matthias Hipp schrieb:

> Hat wahrscheinlich noch eine Nachteil:
> Hast du einen Sprengstoff-Erlaubnisschein?
> ich hab mal in nem Jagtkatalog nachgeschaut, die billigsten Pulver kosten 53
> DM/kg.
> gruß
> Matthias

--
Atheism is a non-prophet organization.


Elmar Schaten

unread,
Aug 28, 2001, 11:48:58 PM8/28/01
to
Im Artikel <9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Hat jemand Informationen, ob Erlenholz zur zur Bereitung von Holzkohle
> (für Pyrotechnik) geeignet ist?

Das waere doch mal ein interressantes einsatzgebiet von Fullerenen.

Pyrotex

unread,
Aug 29, 2001, 2:53:36 AM8/29/01
to
"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> wrote in message news:<9mgg0v$al6$05$1...@news.t-online.com>...


> Welches Pulver kostet denn 28 Mark / Kilo?
> Ich kenne Preise um 70 - 80 Mark rum.
> Vorderlader und Böllerschützen werden dir für den Tip dankbar sein.

Ein Feuerwerker kauft aber kein teures Böllerpulver sondern sog.
Feuerwerkspulver - das ist schon mal von Haus aus günstiger. Dann
darfst Du nicht vergessen dass die Mengen beim Großfeuerwerk etwas
größer sind und eine Feuerwerkerei daher nicht kiloweise kauft sondern
wesentlich größere Mengen. Da kommt das Kilo dann noch stark unter
Deine 28 Mark. Sehr viel teuerer ist da schon das Lager in dem Du
solche Mengen aufbewahren darfst.

Im Handel ist es nicht nur das Schwarzpulver was so teuer ist sondern
es sind vor allem die geringen Abnahmemengen der Böllerschützen und
Vorderladerschützen. Wenn der Händler ein teures Lager nach dem
Sprengstoffgesetz berappen muß und dann für die Kleinmengen auch noch
horrende Kosten für den Gefahrguttransport dazukommen (ist ja
schließlich Kl. 1.1), muß er das natürlich auf das Pulver umlegen.

Pyrotex

Matthias Hipp

unread,
Aug 29, 2001, 4:08:45 AM8/29/01
to

"Thomas Engelhardt" <ten...@stud.uni-goettingen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B8C0E7F...@stud.uni-goettingen.de...

> Naja, wenn's nur um den Schein geht....
> Bei unserem GA in Göttingen ist dieser Schein für eine Prüfungsgebühr von
95,-
> plus 200,- DM für den Schein (also das Tippen und den Stempel) zu haben.
Ich
> habe etwas mehr (500,- plus 200,-) bezahlt, weil ich einen
raketenspezifischen
> Schein gemacht habe.
Du meinst, dass sei eifacher/billiger als ein Führerschein?

> Lohnt sich aber, das Ding zu machen, jedenfalls aus >meiner
> Sicht.
> Und 53,- DM/Kilo sind...naja, ganz gut im Preis. Kommt eben auf die
Körnung an,
> ob es dann auch braucbar für Pyrozwecke ist.
Für Schrotpatronen Marke Eigenbau gedacht. wahrscheinlich nicht sehr
Brisant.
gruß
Matthias


I. Liebe

unread,
Aug 29, 2001, 6:33:21 AM8/29/01
to
Hi,

Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9mi890$u86$07$1...@news.t-online.com...


> Für Schrotpatronen Marke Eigenbau gedacht. wahrscheinlich nicht sehr
> Brisant.

Hmm, Du bist ganz schön mutig, sowas in aller Öffentlichkeit zu schreiben.
Das wäre dann ein verstoß gegen das Waffengesetz (Herstellen und Besitz von
Munition)
und ein verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. (Herstellen von Explosivstoffen)

Keine Angst, Besuch zu bekommen?

Gruß Ingo


Thomas Engelhardt

unread,
Aug 29, 2001, 6:59:19 AM8/29/01
to
Hi,

Matthias Hipp schrieb:

> Du meinst, dass sei eifacher/billiger als ein Führerschein?

In jedem Fall. Du bekommst ja die nötigen Unterlagen (SprengG, StVO, GGVO etc.)
und kannst dann schön lernen.
Die Prüfung ist ein Ankreuztest (MC), der nicht einfach, aber machbar ist. Wenn
Du die Prüfung hast, kannst Du den Schein beantragen und kannst dann dort
eintragen lassen, was Du an Pulvern und Anzündmittlen in den nächsten fünf
Jahren erwerben möchtest. Nach den fünf Jahren kannst Du den Schein maximal
dreimal weiterverlängern und mußt dann einen neuen beantragen. Außerdem
solltest Du Dir im Vorfeld eine geeignete Lagerstätte ausdenken, die sich die
Herren vom GA auch anschauen werden.

> Für Schrotpatronen Marke Eigenbau gedacht. wahrscheinlich nicht sehr
> Brisant.

Hmm, ich benutze für die Ausstoßladungen meiner Raketen (nicht Feuerwerk,
sondern Modell-/Experimentalraketen) immer ein relativ kleinkörniges SP (IIRC
ist die Korngröße 0,3-0,5mm). Billig war der Spaß nicht, ich habe knappe 30,-
für 150g bezahlt. Ich würde ja auch größere Mengen kaufen, habe aber keine
Lagerstätte, so daß ich alles immer gleich an Ort und Stelle verbraten muß -
oder es einem Kumpel mit Schein und Lagerstätte zur Aufbewahrung gebe.

Gruß,

Tom

I. Liebe

unread,
Aug 29, 2001, 7:09:21 AM8/29/01
to
Hallo,

Thomas Engelhardt <ten...@stud.uni-goettingen.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B8CCB07...@stud.uni-goettingen.de...


> für 150g bezahlt. Ich würde ja auch größere Mengen kaufen, habe aber keine
> Lagerstätte, so daß ich alles immer gleich an Ort und Stelle verbraten muß -
> oder es einem Kumpel mit Schein und Lagerstätte zur Aufbewahrung gebe.

Du darfst doch 1 Kilo lagern. Muß eben nur in einem unbewohntem
Raum in einem Safe an der außenwand aufbewart werden.
Besser ein eingemauerter Safe z.B. in der Garage.
Diese Voraussetzungen haben zumindest vor ein paar Jahren
noch für Wiederlader ausgereicht, um ihr Pulver aufbewaren zu können.

Gruß Ingo

Matthias Hipp

unread,
Aug 29, 2001, 7:40:24 AM8/29/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9miggh$ppi$03$1...@news.t-online.com...

> Hi,
>
> Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 9mi890$u86$07$1...@news.t-online.com...
> > Für Schrotpatronen Marke Eigenbau gedacht. wahrscheinlich nicht sehr
> > Brisant.
>
> Hmm, Du bist ganz schön mutig, sowas in aller Öffentlichkeit zu schreiben.
Wieso?
Der Verwendungszweck steht eindeutig im Katalog!
Man darf mit entspr. Genehmigung selber Munition herstellen.
Ich habe nicht gesagt, dass ich sowas mache oder beabsichtige. Ich habe
lediglich in dem Jagtkatalog den Preis und den Verwendungszweck
nachgeschaut.

> Das wäre dann ein verstoß gegen das Waffengesetz (Herstellen und Besitz
von
> Munition)
Stimmt. Ist auch bloß für Waffenschein+Sprengstoffscheinbesitzer gedacht,
was ich beides nicht besitze.

> und ein verstoß gegen das > Sprengstoffgesetz. (Herstellen von
Explosivstoffen)
Ich habe gesagt, dass man Schwarzpulver kaufen kann, nicht das ich es
besitze oder herstelle.

>
> Keine Angst, Besuch zu bekommen?
Die Frage hat sich erledigt, wenn du das oben liest.
Ich tu nichts illegales.
>
> Gruß Ingo
>
>


Thomas Engelhardt

unread,
Aug 29, 2001, 8:38:42 AM8/29/01
to
Hi Ingo,


> Du darfst doch 1 Kilo lagern. Muß eben nur in einem unbewohntem
> Raum in einem Safe an der außenwand aufbewart werden.
> Besser ein eingemauerter Safe z.B. in der Garage.
> Diese Voraussetzungen haben zumindest vor ein paar Jahren
> noch für Wiederlader ausgereicht, um ihr Pulver aufbewaren zu können.

Diese Voraussetzungen gelten auch jetzt noch, da ich aber in einem
Studentenwohnheim wohne...kannst Du Dir die Gesichter in der Verwaltung
vorstellen, als ich angefragt habe, ob man einen Keller (selbstverst. mit
ausreichender Druckentlastungsfläche und keiner Wohnung obendrüber) als Lagerraum
für meine Pulver/Anzündmittel nutzen könnte? :-)
Naja, soviel brauche ich dann auch nicht - laß es 500g pro Jahr sein...

Gruß,

Tom

>
>
> Gruß Ingo

I. Liebe

unread,
Aug 29, 2001, 9:10:05 AM8/29/01
to

Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mikp0$48k$00$1...@news.t-online.com...

> > Hmm, Du bist ganz schön mutig, sowas in aller Öffentlichkeit zu schreiben.
> Wieso?
> Der Verwendungszweck steht eindeutig im Katalog!
> Man darf mit entspr. Genehmigung selber Munition herstellen.
> Ich habe nicht gesagt, dass ich sowas mache oder beabsichtige. Ich habe
> lediglich in dem Jagtkatalog den Preis und den Verwendungszweck
> nachgeschaut.

Ich bin von Selbstbasteleien ausgegangen. Brauchst nicht angefressen
zu sein.

> Ich habe gesagt, dass man Schwarzpulver kaufen kann, nicht das ich es
> besitze oder herstelle.

Entschuldigung, ich sag ja schon nichts mehr.

Und wech
Ingo


I. Liebe

unread,
Aug 29, 2001, 9:12:43 AM8/29/01
to
Hi,

Thomas Engelhardt <ten...@stud.uni-goettingen.de> schrieb in im Newsbeitrag:

3B8CE251...@stud.uni-goettingen.de...

> Diese Voraussetzungen gelten auch jetzt noch, da ich aber in einem
> Studentenwohnheim wohne...kannst Du Dir die Gesichter in der Verwaltung
> vorstellen, als ich angefragt habe, ob man einen Keller (selbstverst. mit
> ausreichender Druckentlastungsfläche und keiner Wohnung obendrüber) als
Lagerraum
> für meine Pulver/Anzündmittel nutzen könnte? :-)
> Naja, soviel brauche ich dann auch nicht - laß es 500g pro Jahr sein...

Das Problem hat man bei allen, die nicht gerade im Eigenheim wohnen.
Wohl dem, der jemanden hat, der´s lagern darf. Es gibt z.B. im
Schützenverein genügend Wiederlader, Böller oder Vorderladerschützen,
die diese Voraussetzungen erfüllen und einem die paar Gramm im
Pulversafe unterstellen. Zur Not tut´s da auch die Waffenkammer
im Verein.

Gruß Ingo

Matthias Hipp

unread,
Aug 29, 2001, 10:23:51 AM8/29/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mipme$pp3$05$1...@news.t-online.com...

>
> Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 9mikp0$48k$00$1...@news.t-online.com...
>
> > > Hmm, Du bist ganz schön mutig, sowas in aller Öffentlichkeit zu
schreiben.
> > Wieso?
> > Der Verwendungszweck steht eindeutig im Katalog!
> > Man darf mit entspr. Genehmigung selber Munition herstellen.
> > Ich habe nicht gesagt, dass ich sowas mache oder beabsichtige. Ich habe
> > lediglich in dem Jagtkatalog den Preis und den Verwendungszweck
> > nachgeschaut.
>
> Ich bin von Selbstbasteleien ausgegangen. Brauchst nicht angefressen
> zu sein.
Macht nix. Ich habe mich lediglich gegen eine Missinterpretation meiner
Tätigkeiten gewendet.
Die liegen zur Zeit nur in der Theorie.
- Ich will ja unseren Mainposter nicht verärgern ;-)

>
> > Ich habe gesagt, dass man Schwarzpulver kaufen kann, nicht das ich es
> > besitze oder herstelle.
>
> Entschuldigung, ich sag ja schon nichts mehr.
>
> Und wech
> Ingo
Wollte ich nur mal klarstellen.
Gruß an Ingo,
Matthias
>


I. Liebe

unread,
Aug 29, 2001, 11:18:30 AM8/29/01
to
Hi,

Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9miu99$t8d$04$1...@news.t-online.com...


> > Ich bin von Selbstbasteleien ausgegangen. Brauchst nicht angefressen
> > zu sein.
> Macht nix. Ich habe mich lediglich gegen eine Missinterpretation meiner
> Tätigkeiten gewendet.
> Die liegen zur Zeit nur in der Theorie.

Hmm, wäre auch gefährlich, heutzutage offen zu reden.
Eigenartig, kommt mir das nicht bekannt vor?
... egal.


> - Ich will ja unseren Mainposter nicht verärgern ;-)

He?

> >
> > > Ich habe gesagt, dass man Schwarzpulver kaufen kann, nicht das ich es
> > > besitze oder herstelle.
> >
> > Entschuldigung, ich sag ja schon nichts mehr.
> >
> > Und wech
> > Ingo
> Wollte ich nur mal klarstellen.

Somit klargestellt :-)

Gruß Ingo

Matthias Hipp

unread,
Aug 29, 2001, 11:29:00 AM8/29/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mj176$o6a$00$1...@news.t-online.com...

> Hi,
>
> Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
>
> Hmm, wäre auch gefährlich, heutzutage offen zu reden.
> Eigenartig, kommt mir das nicht bekannt vor?
> ... egal.
Auf was spielst du an? kannste mir ruhig glauben. Seitdem mir mal Apex um
die Ohren geflogen ist, habe ich keine so große Lust mehr, mit so scheiß zu
spielen. Wie oft soll ich das noch sagen?

>
>
> > - Ich will ja unseren Mainposter nicht verärgern ;-)
>
> He?
Wenn ich mir die Beiträge in dieser NG anschaue, fällt mir auf, dass du
mind. 30% der Statements lieferst.
Soll jetzt keine Kritik sein. Deine Postings sind immer informativ oder
unterhaltsam ;-)
Gruß
Matthias

Andreas Zink

unread,
Aug 29, 2001, 11:51:36 AM8/29/01
to

"Pyrotex" <pyr...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:756b921a.01082...@posting.google.com...

> "I. Liebe" <Ing...@gmx.de> wrote in message
news:<9mgg0v$al6$05$1...@news.t-online.com>...
>
>
> > Welches Pulver kostet denn 28 Mark / Kilo?
> > Ich kenne Preise um 70 - 80 Mark rum.
> > Vorderlader und Böllerschützen werden dir für den Tip dankbar sein.
>
> Ein Feuerwerker kauft aber kein teures Böllerpulver sondern sog.
> Feuerwerkspulver - das ist schon mal von Haus aus günstiger.
>etc.
> Pyrotex
hey, da hat er völlig recht.
Ich habe vor ca. 4 Wochen ein Kilo Harzer Böller von Wasag
für 28,- DM beim normalen Händler gekauft. Das eignet sich
hervorragend für´s Böllern mit Kanone oder auch mit Standböllern.
Ich denke für Pyrotechnische Zwecke wäre es auch zu gebrauchen.
(Übrigens auch als Ausstoßerladung.) Zum Schiessen und Wiederladen
würde ich andere Sorten Kaufen. Da lande ich immer wieder bei den
verschiedenen Sorten von Schweizer Jagdschwarzpulver. Das macht
dann am wenigsten Dreck. Und da ist als Kohle wieder vom Faulbaum
drin. Das Schweizer kostet dann zwischen 72,-und 85,- DM/kg.


M.f.G. Andreas


I. Liebe

unread,
Aug 29, 2001, 12:20:25 PM8/29/01
to
Hi,

Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9mj23i$bft$06$1...@news.t-online.com...

> > Hmm, wäre auch gefährlich, heutzutage offen zu reden.
> > Eigenartig, kommt mir das nicht bekannt vor?
> > ... egal.
> Auf was spielst du an? kannste mir ruhig glauben. Seitdem mir mal Apex um
> die Ohren geflogen ist, habe ich keine so große Lust mehr, mit so scheiß zu
> spielen. Wie oft soll ich das noch sagen?

Nö,nö. Vollkommen falsch verstanden. Ich erinnterte mich nur an die Zeiten von
´49 - ´89, als man auch die fresse zu halten hatte, weil einem sonst die Bude
gestürmt wurde.

> >
> >
> > > - Ich will ja unseren Mainposter nicht verärgern ;-)
> >
> > He?
> Wenn ich mir die Beiträge in dieser NG anschaue, fällt mir auf, dass du
> mind. 30% der Statements lieferst.
> Soll jetzt keine Kritik sein. Deine Postings sind immer informativ oder
> unterhaltsam ;-)

Och, bin ich unterhaltsam ;-)
Ist mir garnicht so bewußt.

Gruß Ingo

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 30, 2001, 2:34:31 PM8/30/01
to
"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb:

> > Soll jetzt keine Kritik sein. Deine Postings sind immer informativ oder
> > unterhaltsam ;-)
>
> Och, bin ich unterhaltsam ;-)
> Ist mir garnicht so bewußt.

Ich habe Dich auch immer als Sportschlaftablette empfunden ;-)
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
------------------------------------------------
http://www.cneweb.de/home/chemietechnik

I. Liebe

unread,
Aug 31, 2001, 2:15:54 AM8/31/01
to
Hi,

Bodo Mysliwietz <drui...@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
9mm1qi$ktu$1...@news.cneweb.de...


>
> Ich habe Dich auch immer als Sportschlaftablette empfunden ;-)

Huch, was iss´n das nu schon wieder?
Sportschlaftablette? Nie gehört, klingt aber lustig :-9

Gruß Ingo


torch

unread,
Sep 8, 2001, 7:52:30 PM9/8/01
to
was ist mit zermörserter grillkohle?

gruss
torch


"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com...
> Hallo,


>
> Hat jemand Informationen, ob Erlenholz
> zur zur Bereitung von Holzkohle (für Pyrotechnik)
> geeignet ist?
>

> Gruß Ingo
>
>
>
>
>


I. Liebe

unread,
Sep 9, 2001, 4:33:26 AM9/9/01
to
Hallo,

torch <arohr....@gmx.ch> schrieb in im Newsbeitrag:
9neap6$722sh$1...@ID-99527.news.dfncis.de...


> was ist mit zermörserter grillkohle?

Hmm, meiner Erfahrung nach, nicht viel.
Ich habe mein Weidenholz auf kleiner Flamme
über 5 Stunden lang verkohlt.Die Temperatur
lag dabei sehr niedrig, was sich dann auch auf die
Entzündungstemperatur der Kohle auswirkt.

Ein Vergleich:

Schwarzpulver aus Grillkohle, sorgfältig gemischt,
befeuchtet und stark gepresst. Dann den Pressling trocknen lassen
und zerkleinern. Dann nach Korngröße gesiebt, rundiert und mit
Graphit überzogen. Genau wie fabrikhergestelltes Pulver.
Im Gegensatz dazu genauso sorgfältig hergestelltes mit niedrig-
temperatur verkohlter Weide. Das mit Grillkohle zündet sehr
widerwillig nach längerem Feuerzeugdranhalten, das mit der anderen Kohle
zündet sofort, verpufft und hinterlässt fast nichts außer einer weißen Wolke.
Die Korngröße jeweils 0,5 - 1mm.
Die anderen Zutaten sind aus der selben Verpackung entnommen.
Also kann das Verhalten nur von der Kohle abhängig sein.
Achja, die Kohle war jeweils 6 Stunden in der Kugelmühle gemahlen.

Auffallen tut, daß die Weidenkohle im Verhältnis zum Volumen
sehr viel leichter ist, als die Grillkohle. Das hat einen entscheidenten
Nachteil, es sieht überall aus wie Sau. Also besser nicht in der Wohnstube
mahlen :-)

Gruß Ingo


Bodo Mysliwietz

unread,
Sep 9, 2001, 6:36:23 AM9/9/01
to
"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb:

>
> Auffallen tut, daß die Weidenkohle im Verhältnis zum Volumen
> sehr viel leichter ist, als die Grillkohle. Das hat einen entscheidenten
> Nachteil, es sieht überall aus wie Sau. Also besser nicht in der Wohnstube
> mahlen :-)

Hat aber eben auch den entscheidenden Vorteil das die Kohle dadurch
eine Grössere Oberfläche aufweist und somit die Abrandgeschwindigkeit
vermutlich gestiegen ist.

Stefan Wimmer

unread,
Sep 10, 2001, 12:55:07 PM9/10/01
to
In article <9nf9ko$f89$07$1...@news.t-online.com>, "I. Liebe" <Ing...@gmx.de> wrote:
>Auffallen tut, daß die Weidenkohle im Verhältnis zum Volumen
>sehr viel leichter ist, als die Grillkohle.

Kein Wunder (auch die technischen Daten der daraus hergestellten Pulver), denn
Grillkohle (zumindest die Briketts) enthalten u.a. Tonbeimischungen. Das
ergibt zwar schlechte Treibladungspulver aber schöne Goldschweife.

--
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