Hat jemand Informationen, ob Erlenholz
zur zur Bereitung von Holzkohle (für Pyrotechnik)
geeignet ist?
Gruß Ingo
"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com...
holli <hobbyc...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mb8lm$8d9$02$1...@news.t-online.com...
> man kann alles nehmen, nur ich weiß nicht, ob das die beste variante ist.
> Außerdem kaufen ist einfacher und biliger als selber köhlern und selber
> mahlen.
Na, ob man alles nehmen kann, mag ich zu bezweifeln.
Ich habe den Unterschied zwischen Baumarktkohle
und selber gekochter Weidenkohle gerade heute getestet.
Da liegen Welten dazwischen. Nun könnte man annehmen,
daß Erlenholz evtl. auch so gut funktioniert.
Gruß Ingo
Bei uns im Garten ist gerade eine riesige Trauerweide am Sterben und
Verfaulen...
Ein paar lebendige Äste hat die Weide zwar noch, aber innerhalb der nächsten
paar Monate wird die gefällt, was wohl so um die 1000kg Weidenholz für
pyrotaugliche Kohle ergeben dürfte :-))
Kann man aus dem Holz auch noch Kohle machen, wenn es schon morsch ist ?
Danke im vorraus,
Steven
Wie kann man Kohle "kochen"?
Wie machst du das? Schüttest du einen Meiler in deinem Garten auf, oder
verbrennst du das Zeug unter Luftabschluß in irgendeinem Gefäß? könnte man
nicht auch stinknormalen Koks nehmen?
> Da liegen Welten dazwischen. Nun könnte man annehmen,
> daß Erlenholz evtl. auch so gut funktioniert.
ich hab mal gelesen, dass Eberesche gut ist, aber Erle?
Gruß
Matthias
> Ich habe den Unterschied zwischen Baumarktkohle
> und selber gekochter Weidenkohle gerade heute getestet.
> Da liegen Welten dazwischen.
*applaus* Dem kann ich nur heftigst beipflichten.
Was mich zu einer Frage führt: WANN GENAU ist Weidenkohle eigentlich richtig
"gekocht"? Ich hab das mal mit einem kleinen Zweig ausprobiert und
festgestellt, dass sie wahrscheinlich noch unreif ist, wenn man mit der Kohle
auf Papier einen dunkel_braunen_ Strich malen kann; die Kohle ist
wahrscheinlich durch (und nicht überkocht), wenn der Strich gerade _schwarz_
ist.
Hast du dieselbe Erfahrung gemacht?
Schönen Gruß,
René
PS Erle müsste eigentlich eine akzeptable Kohle abgeben. Im Ami-Forum wird
auch öfter "Alder" empfohlen, Alder = Erle.
> Kann man aus dem Holz auch noch Kohle machen, wenn es schon morsch ist ?
Hmm...taugt m.E. nach nicht soviel wie noch gutes Holz das 1 bis 2 Jahre
luftgetrocknet abgelagert ist!
Habe neulich über einen bekannten Waldarbeiter die Genehmigung zur Fällung
eines geknickten Faulbaums bekommen *freu*.
Am besten sind natürlich die Weichhölzer geeignet, also Weide, Pappel, Erle
sind i.d.R. eine gute Wahl.
Die angesprochene Braunkohle entzündet sich übrigens wesentlich leichter als
die schwarze, für bestimmte schwefelarme Pulversorten hat man sie gerne
früher recht gerne verwendet ("braunes prismatisches Pulver" etc.).
Koks kann man übrigens für SP nicht verwenden.
Gruß,
Manuel
www.schwarzpulver.com
RS <nc-sch...@netcologne.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B895371...@netcologne.de...
> *applaus* Dem kann ich nur heftigst beipflichten.
> Was mich zu einer Frage führt: WANN GENAU ist Weidenkohle eigentlich richtig
> "gekocht"? Ich hab das mal mit einem kleinen Zweig ausprobiert und
Naja, ich habe das eigendlich auf die Brutale gemacht.
Und zwar steht hier in der Nähe eine Weide, die ich nach
vielen Jahren mal wieder aufgesucht habe, um nach brauchbarem Holz zu schauen.
Ich entdeckte einen richtig dicken Ast, der schon seit Jahren abgebrochen war.
Furztrocken und die Holzwürmer drin.
Den habe ich zersägt, und mit dem Beil in kleine Scheite zerteilt.
Diese in ein Metallgefäß und mit einem Campingkocher auf kleiner Flamme
angeheizt.
Als es nach Stunden aufgehört hat zu qualmen, habe ich die Flamme
ausgemacht und stehen lassen.
Ich habe kein Thermometer reingehalten.
> festgestellt, dass sie wahrscheinlich noch unreif ist, wenn man mit der Kohle
> auf Papier einen dunkel_braunen_ Strich malen kann; die Kohle ist
> wahrscheinlich durch (und nicht überkocht), wenn der Strich gerade _schwarz_
> ist.
> Hast du dieselbe Erfahrung gemacht?
Gemalt habe ich damit nicht. Aber die Kohle sah sehr gut aus.
Sie sieht so metallisch aus und ist sehr leicht. Den Maltest kannte ich nicht.
Muß ich mal probieren.
> PS Erle müsste eigentlich eine akzeptable Kohle abgeben. Im Ami-Forum wird
> auch öfter "Alder" empfohlen, Alder = Erle.
Wenn die Gelegenheit da ist, probiere ich mal verschiedene Hölzer aus.
Gruß Ingo
Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mbea3$9dc$03$1...@news.t-online.com...
>
> Wie kann man Kohle "kochen"?
> Wie machst du das? Schüttest du einen Meiler in deinem Garten auf, oder
> verbrennst du das Zeug unter Luftabschluß in irgendeinem Gefäß? könnte man
Nimm einen alten Kochtopf mit Deckel, stelle da Stücken von
1cm x 1cm x Topfhöhe rein und mach den Deckel drauf.
Im Deckel muß ein Loch sein. manch einer macht in den
Boden auch noch Löcher, damit der Teer abfließen kann.
Ich mache das aber nicht.
Stelle den Topf dann auf ein Feuer oder Campingkocher
und warte einige Stunden, bis aus dem Loch kein Rauch mehr rauskommt.
Dann sollte die Kohle fertig sein.
Ich werde mir eine ordentliche Retorte bauen, an der auch ein
Thermometer angebracht werden kann.
Dann hat man auch noch die Temperatur im Blick und kann es ganz
richtig machen.
> nicht auch stinknormalen Koks nehmen?
Steinkohlenkoks? Hä. Nee, mach das mal lieber nicht.
Wäre schade um den Rest von Chem´s, die Du damit
vermischst.
Ich denke, ich lasse das mit der Erle erst mal und bunkere noch
Weidenholz ein. Der abgestorbene Ast ist etwa Oberschenkeldick
und noch gut 5 Meter lang. Da kann ich noch öfter Kokeln ;-)
Übrigens, wenn man den Rauch ordentlich abfackelt,
stinkts nicht so und die Nachbarn geben Frieden.
Mein Bratwurstrost daneben hat erheblich mehr gequalmt ;-)
Gruß Ingo
PS: Man muß übrigens viel Weide verköhlern, weil die Kohle extrem leicht ist.
M.f.G. Andreas
Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9md7o5$1f5rd$1...@ID-79108.news.dfncis.de...
> Hey,
> klar, Erle ist geeignet. Wasag stellt ein Böllerpulver her bei dem
> sie damit werben, daß sie 70% Erlenkohle verwenden.
> Das meiner Meinung nach beste SP wird aus Faulbaum - Holzkohle
> hergestellt. siehe auch:
> http://www.waffenwildi.ch/schwarzpulver/schwarzpulver_deutsch.htm
Hmm, gibt´s da was bezüglich der Giftigkeit der Pflanzenteile
zu beachten? Ist das dürre Holz auch noch giftig?
Gruß Ingo
M.f.G. Andreas
Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mdc71$1kieb$1...@ID-79108.news.dfncis.de...
> Die Blätter und Berren sind giftig, die Rinde wird getrocknet
> als Abführtee genutzt. Das sollst Du nicht für die Kohle benutzen.
Ja, ist klar ;-)
> Das Holz ist trocken sicherlich auch nicht gesund, aber sehr giftig
> kann es nicht sein weil es beim Fassbau benutzt wird. Beim
> verkohlen entstehen doch immer giftige Gase und Rauch. Machs im
> Freien und stell Dich nicht n den Rauch.
Ich sehe immer zu, daß ich den Rauch abfackele.
Dann gibt´s keinen Ärger mit den Gartennachbarn.
> "Faulbaum (Pulverholzbaum, frangula alnus). bekannter Strauch
> oder kleiner Baum unserer Laubholzwälder.Das gelblichrote Holz mit
> hellgelbem Splint hat eine feine Textur und wird zu Schuhnägeln und
> Zapfen für Weinfässer verwendet; auch stellt man aus dem Faulbaumholz
> die für die feineren Pulversorten besonders geeignete
> Faulbaumholzkohle dar. (Zitat)
Da muß ich mich erstmal umschauen, ob es in unserer Umgebung sowas gibt.
Bis jetzt bin ich erst mal mit einigen Kilos an Weidenholz beschäftigt.
Habe beim verkohlen einen Geruch ähnlich wie Weihrauch festgestellt.
Ist das bei Weide normal?
Gruß Ingo
M.f.G. Andreas
Da es die Fraui des Hauses nicht gerne sieht, wenn ihre Töpfe
zweckentfremdet werden, empfehle ich Dir die Verwendung eines
Blumentopfs mit Bodenloch und eines entsprechend großen Deckels, den man
oben aufsetzen kann.
Beide (irdenen) Gegenstände müssen scharf getrocknet sein, bevor man die
Holzteilchen hineingibt. Ich würde den Boden noch mit irgendeinem
Erdschmier verpappen. Natürlich steht der Topf verkehrt im Grill oder
über einem anderen Ofen.
Durch das Loch kommt nach Ende des groben Rauchs ein Thermometer. Das
ist wichtig, weil bei höheren Temperaturen die Gebrauchsfähigkeit der
Kohle zurückgeht.
>
> > nicht auch stinknormalen Koks nehmen?
>
> Steinkohlenkoks? Hä. Nee, mach das mal lieber nicht.
> Wäre schade um den Rest von Chem´s, die Du damit
> vermischst.
Die Altvorderen haben praktisch alle Kohlen ausprobiert. Am besten ist
und bleibt Faulbaum. Notfalls würde ich auch Weidenholz nehmen, aber
keine ganz jungen Ästchen.
Entrinden, spalten und kleinmachen. 1 Jahr lang verwittern lassen (nicht
vermorschen), dann erst ankohlen.
Keine schwarze Kohle erzeugen, besser Rotkohle.
Daran denken, daß frische Holzkohle evtl. pyrophor sein kann, vor allem
nach dem sofortigen Mahlen.
P.Pr
Das wollte ich nicht *g*
Ganz ruhig in eine Ecke setzen und abkühlen :-)
> Die kleinen Mengen Kohle, die ich ab und zu brauche, stelle ich mir
> dadurch her, daß ich eine mit zu verkohlendem Material gefüllte Dose,
> die ich vorher mit Löchern versehen habe, in die Glut beim Lagerfeuer
> schmeiße. Da gibt es kein Problem mit dem Rauch.
Ist auch eine Methode.
Gruß Ingo
Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mdheu$99c$03$1...@news.t-online.com...
> Alles schön und gut, nur drängt sich mir da noch eine Frage auf. in unseren
> Breiten gibt es an die 30 Weidenarten, von der Uferweide bis zu Salweide.
> Macht dass nen Unterschied?
Hmm, da fagste mich was :-)
> Bei uns gäbe es massenhaft Weiden und Erlen so 100m ums Haus rum.
> Aber ich denke, dass gibt doch eine ziemliche Sauerei. Letztes Jahr habe ich
> mit glühenden Eisen einen Text in ein dickes Eichenbrett eignraviert.
> Erstens raucht und stinkt das wie die Sau, und 2. gibt das so eine Art
> Teerdampf, der an den Händen klebt, schlimmer als warmes Harz. Ich habe
> wegen dem scheiß 2 Wochen Schwarzbraune Klebehände gehabt.
> nicht ,mal mit Aceton hat's gelöst. Es ist eigentlich jedes mal mit Feuer so
> eine Plackerei: Wenn ich mal dran denke, wie ich Ammonsalpeter abgedamft
> habe... - auch wenn ich zeitweise Spiritus genommen habe...
Naja, ich weiß ja nicht, wie Du dir das vorstellst.
Ich hatte nicht mal schwarze Hände.
Man muß ja den Rüssel nicht in den Rauch hängen
oder ständig im Rauch herumfingern. Es reicht doch, sich
im Garten oder Hof ein stilles Eckchen zu suchen, wo man seinen
Caampingkocher aufbaut, den Topf mit Holz und Deckel draufstellt
und das zeug vor sich hin schmurgeln lässt. Den rauch kann man im
Übrigen umweltschonend abfackeln. Nämlich dann, wenn der Topf
Betriebstemperatur hat. Dann kommt der rauch kontinuierlich aus
der Öffnung und brennt selbstständig weiter, wenn man ihn mal gezündet hat.
Das hat außerdem den Vorteil, daß die Flamme den Topf gegen Sauerstoff
abschirmt. Dadurch hat man keine Asche auf der Kohle.
Also, bei mir läuft das absolut Problemlos.
Ich habe das bisher in einer kleinen abgesägten Pressluftflasche gemacht.
Heute habe ich einen großen Edelstahltopf besorgt (war im Angebot für 24,95.-)
Die Griffe abgeschraubt, in den Deckel ein etwa 2cm großes Loch gebohrt
und fertig.
Gruß Ingo
Stellt WASAG überhaupt noch SP her. Anders gefragt, gibt es die WASAG
noch?
Oder meinst Du vielelicht die Nitrochemie?
Erle hat man in schlechten Zeiten verwendet, weil die Verwitterung recht
schnell geht. Natürlich, wenn ich einen bestimmten Ersatzstoff verwende,
wäre es sinnvoll, diesen als das Bessere zu loben. Dad sehen wir immer
wieder.
P.Pr.
P. Prucker <P.Pr...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B8A4D...@t-online.de...
>
> Durch das Loch kommt nach Ende des groben Rauchs ein Thermometer. Das
> ist wichtig, weil bei höheren Temperaturen die Gebrauchsfähigkeit der
> Kohle zurückgeht.
Woher bekommt man eigendlich ein solches Thermometer?
Ich stöbere gerade mal in Ebay rum, mache mir aber keine allzugroße
Hoffnung. Der Meßbereich sollte dann schon bis 500 Grad gehen, oder?
Gruß Ingo
"P. Prucker" <P.Pr...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B8A4E...@t-online.de...
> Andreas Zink wrote:
> > Hey,
> > klar, Erle ist geeignet. Wasag stellt ein Böllerpulver her bei dem
> > sie damit werben, daß sie 70% Erlenkohle verwenden.
>
> Stellt WASAG überhaupt noch SP her. Anders gefragt, gibt es die WASAG
> noch?
> Oder meinst Du vielelicht die Nitrochemie?
Ich meine die Nitrochemie ist ein Ableger der Wasag?
Sonst musst Du mich eines besseren belehren.
>
> Erle hat man in schlechten Zeiten verwendet, weil die Verwitterung recht
> schnell geht. Natürlich, wenn ich einen bestimmten Ersatzstoff verwende,
> wäre es sinnvoll, diesen als das Bessere zu loben. Dad sehen wir immer
> wieder.
>
> P.Pr.
Stimmt schon. Es kommt aber auf darauf an welche Brisanz Du baruchst.
Der technische Großhandel Müller biete als Wano (Wasag) Pulver das
Folgende an: Böllerpulver 70% Erle - Körnung 0,2-2 mm
m.f.G. Andreas
>Den habe ich zersägt, und mit dem Beil in kleine Scheite zerteilt.
>Diese in ein Metallgefäß und mit einem Campingkocher auf kleiner Flamme
>angeheizt.
Kennst Du noch die guten alten DDR-Kohlebadeöfen? Damit ließ sich
wunderbar Holzkohle für Grill und Räucherofen herstellen:
- Wasserbehälter an der oberen Schweißnaht abtrennen, so daß sich
der obere Teil als Deckel verwenden läßt.
- Die Rohre ausbauen und die Hahnanschlüsse sowie die Ablaßschrauben
mit Blech verschließen.
- Den Innenraum um das Ofenrohr ordentlich mit Holzscheiten
vollpacken.
- Deckel drauf, ein ordentliches Feuer drunter.
- Den nach einer Weile aus dem ehemaligen Entlüftungsstutzen
austretenden Rauch anzünden. Weiterheizen, bis kein Rauch mehr
entweicht und die Flamme erlischt.
- Feuer löschen und das Ganze über Nacht abkühlen lassen.
Eine Ladung Holz ergab etwa eine Schubkarre voll prima Holzkohle. Also
falls jemand beim Entrümpeln noch so ein Teil findet...
>Wenn die Gelegenheit da ist, probiere ich mal verschiedene Hölzer aus.
Wir haben damals Buche verkohlt - aber wie gesagt, zum Grillen und
nicht für Pyro.
CU, Thomas
--
Wir sind auf dem richtigen Weg -
10.000 Lemminge können sich nicht irren!
Thomas Steier <thst...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
2drkotos3vdof493b...@4ax.com...
>
> Kennst Du noch die guten alten DDR-Kohlebadeöfen? Damit ließ sich
> wunderbar Holzkohle für Grill und Räucherofen herstellen:
Klar kenne ich den noch.
> Eine Ladung Holz ergab etwa eine Schubkarre voll prima Holzkohle. Also
> falls jemand beim Entrümpeln noch so ein Teil findet...
Und mit was habt ihr da angeheizt? Braunkohle oder Holz.
> Wir haben damals Buche verkohlt - aber wie gesagt, zum Grillen und
> nicht für Pyro.
Naja, das leidige problem. Es gab ja nüscht.
Bei uns wurde das in Blechfässern gemacht.
Ging hervorragend. Einfach den Deckel etwas löchern,
Spannring drum und Feuer.
Gruß Ingo
Was willts du eigentlich damit machen?
Noch bischen Schwefel und Kaliumnitrat reinmischen, anfeuchten und zu einem
Teig zerkneten, oder kommt das in Leuchtsätze/treibsätze rein?
Muss ich mal gucken, für was das noch alles verwendbar wäre.
Gruß
Matthias
>Und mit was habt ihr da angeheizt? Braunkohle oder Holz.
Erstmal Holz, bis das Ofenrohr glühte, und dann mit Briketts, um die
Hitze zu halten. Wenn man früh zeitig anfing, war die Ladung bis
abends durch.
>Bei uns wurde das in Blechfässern gemacht.
>Ging hervorragend. Einfach den Deckel etwas löchern,
>Spannring drum und Feuer.
Na ja, unser Nachbar war Klemptner/Installateur, da tauchte immer
wieder mal ein durchgerosteter Ofen auf. War halt bequem, da die
Befeuerung gleich integriert war ;-)
Mit nem Faß hat es jemand im Dorf ein paarmal versucht, aber er hat
nie den richtigen Dreh gefunden - die Kohle war nie gleichmäßig durch.
Ebay wird mehr und mehr zum großen Mistikack. Letztens haben Sie schon
mal Antimon eingezogen. Vielleicht biete ich mal Diwasserstoffmonoxid an
mit dem Vermerk: Ziemlich ungiftig. Wer weiß, vielleicht geht es an die
Kripo!
Ansonsten?
Tscha, man´n neues kaufen, nich?
Echte Thermometer bis 500 Grad sind recht teuer, da sie unter Druck
stehen müssen.
Thermometer von Conrad sind elektronisch, daher billiger.
Im einfachsten Fall baust Du Dir ein Thermoelement und die Elektronik
strickst Du selbst. Es gibt heute so wunderschöne Operationsverstärker
... Bloß, das Thermoelement sollte nicht weichgelötet sein.rtlöten,
klemmen, schweißen, nieten (Niet aus einem der Grundmetalle)! Außerdem
kann man eine schöne Regelung daraus machen.
Ach ja, die meisten Thermospannungen liegen bei ungefähr 4 mV/Grad.
Die günstigste Verkohlungstemperatur liegt bei 260 Grad =
Entzündungstemperatur etwa 370 Grad. Aber das dauert zu lange, darum
geht man bis auf 350 Grad (Entzündungstemperatur der Kohle dann ca. 400
Grad).
Frisches Holz ergibt schlechte Kohle! Das Holz soll richtig
aufgeschichtet dem Wetter ausgesetzt sein: Hitze, Kälte, Regen, Sonne
und was des weiteren mehr sind. Keine Rinde mitverwenden!
P.Pr
Hier gibt es nur noch eine Antwort: Ein flammendes Jein!
Die Nitrochemie gehört zwischenzeitlich vielen Firmen: Rheinmetall,
Wimmis, vielleicht auch WASAG etc. Früher hatten sie an dieser Stelle
auch ein Anzündpulver aus SP und NC hergestellt. Auch vorbei, momentan
sogar Kurzarbeit, wie ich zwischendurch höre. Ich komme nicht mehr so
oft rein.
Das SP kam übrigens vom Werk Kunigunde. Ob es das noch gibt? Immerhin
kommt Wimmis aus der Schweiz. Das gibt zu denken!
> > Erle hat man in schlechten Zeiten verwendet, weil die Verwitterung recht
> > schnell geht. Natürlich, wenn ich einen bestimmten Ersatzstoff verwende,
> > wäre es sinnvoll, diesen als das Bessere zu loben. Das sehen wir immer
> > wieder.
> Stimmt schon. Es kommt aber auf darauf an welche Brisanz Du brauchst.
> Der technische Großhandel Müller biete als Wano (Wasag) Pulver das
> Folgende an: Böllerpulver 70% Erle - Körnung 0,2-2 mm
Die Schweizer bieten in erster Linie Jagdschwarzpulver an. Vielleicht
wieder andere Eigenschaften.
Tscha ...
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß es die Aufgabe eines
Firmenkonglomerats ist, sich selbst Konkurrenz zu machen.
> m.f.G. Andreas
dto. Peter
und da kostet das kilo nur so an die 19DM ist feinstes Mehl
"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mbahf$8k3$05$1...@news.t-online.com...
"holli" <hobbyc...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9me3fv$m31$06$1...@news.t-online.com...
> Naja das ist ja richtig, ich habe Holzkohlepulver aus Buche und es geht
> auch.
>
> und da kostet das kilo nur so an die 19DM ist feinstes Mehl
Was für eine Entzündungstemperatur hat die Kohle denn und wo kaufst du sie ?
Grüsse,
Steven
> Die Altvorderen haben praktisch alle Kohlen ausprobiert. Am besten ist
> und bleibt Faulbaum. Notfalls würde ich auch Weidenholz nehmen, aber
> keine ganz jungen Ästchen.
>
> Entrinden, spalten und kleinmachen. 1 Jahr lang verwittern lassen (nicht
> vermorschen), dann erst ankohlen.
> Keine schwarze Kohle erzeugen, besser Rotkohle.
Warum ist das so wichtig???
Ist Kohle nicht gleich Kohle???
> Am besten ist
> und bleibt Faulbaum.
...tscha, und wo krieg ich jetzt schon wieder dieses Holz her? Weiden (Salweiden)
stehen bei uns in Kölle am Rhein dagegen massenhaft herum. Auch mit 1 Jahr lang
vertrocknetem, abgestorbenen Ästegewirr dabei.
>Keine schwarze Kohle erzeugen, besser Rotkohle.
Aha, sehr interessant. Und da ja offenbar die ideale Temperatur zum Brennen bei
ca. 260° C liegt, kann ich ja vielleicht mal meinen Backofen dafür mißbrauchen,
das schafft der gerade noch (zum Glück wohn ich alleine, keine Hausfrau, die nen
Schreikrampf bekommt :) )
Grüße, René
>
> Warum ist das so wichtig???
> Ist Kohle nicht gleich Kohle???
a) sind das meist empirisch gefundene Erkenntnisse
b) die Entzündungstemperatur ist be Rotkohle niedriger.
P.Pr.
"Steven Carter" <Stev...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9me83m$7d6$01$1...@news.t-online.com...
holli <hobbyc...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mgb6l$agp$01$1...@news.t-online.com...
> die kaufe ich bei einem Farbhändler
> habe noch kein Termometer dran gehalten, darum kann ich es dir nicht sagen
> ;-)
Naja, solange daraus hergestelltes Pulver
noch Schallgeschwindigkeit macht, ist das bestimmt auch ganz lustig.
Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen.
Da sollte man mal einen Test machen und die Geschwindigkeit
einem professionellen Pulver aus dem Waffenhandel gegenüberstellen.
Gruß Ingo
Gruß, Andreas
Andreas Zink <in...@paliso.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mgf0c$20sa5$1...@ID-79108.news.dfncis.de...
> Oder besser gleich professionelles SP benutzen.
> (Fängt bei 28,- DM/kg an)
Es täte mich aber doch mal interessieren, ob man nicht
doch an die Qualität herankommt. Zumindest was
die Geschwindigkeit angeht.
Sollte man mal mit einer Vorrichtung testen, die eine
Bestimmte Menge Pulver aufnimmt und auf einer
bestimmten Strecke mittels Sensoren die Zeit nimmt.
Welches Pulver kostet denn 28 Mark / Kilo?
Ich kenne Preise um 70 - 80 Mark rum.
Vorderlader und Böllerschützen werden dir für den Tip dankbar sein.
Gruß Ingo
Gruß,
Tom
> Matthias Hipp schrieb:
> Hat wahrscheinlich noch eine Nachteil:
> Hast du einen Sprengstoff-Erlaubnisschein?
> ich hab mal in nem Jagtkatalog nachgeschaut, die billigsten Pulver kosten 53
> DM/kg.
> gruß
> Matthias
--
Atheism is a non-prophet organization.
> Hat jemand Informationen, ob Erlenholz zur zur Bereitung von Holzkohle
> (für Pyrotechnik) geeignet ist?
Das waere doch mal ein interressantes einsatzgebiet von Fullerenen.
> Welches Pulver kostet denn 28 Mark / Kilo?
> Ich kenne Preise um 70 - 80 Mark rum.
> Vorderlader und Böllerschützen werden dir für den Tip dankbar sein.
Ein Feuerwerker kauft aber kein teures Böllerpulver sondern sog.
Feuerwerkspulver - das ist schon mal von Haus aus günstiger. Dann
darfst Du nicht vergessen dass die Mengen beim Großfeuerwerk etwas
größer sind und eine Feuerwerkerei daher nicht kiloweise kauft sondern
wesentlich größere Mengen. Da kommt das Kilo dann noch stark unter
Deine 28 Mark. Sehr viel teuerer ist da schon das Lager in dem Du
solche Mengen aufbewahren darfst.
Im Handel ist es nicht nur das Schwarzpulver was so teuer ist sondern
es sind vor allem die geringen Abnahmemengen der Böllerschützen und
Vorderladerschützen. Wenn der Händler ein teures Lager nach dem
Sprengstoffgesetz berappen muß und dann für die Kleinmengen auch noch
horrende Kosten für den Gefahrguttransport dazukommen (ist ja
schließlich Kl. 1.1), muß er das natürlich auf das Pulver umlegen.
Pyrotex
Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mi890$u86$07$1...@news.t-online.com...
> Für Schrotpatronen Marke Eigenbau gedacht. wahrscheinlich nicht sehr
> Brisant.
Hmm, Du bist ganz schön mutig, sowas in aller Öffentlichkeit zu schreiben.
Das wäre dann ein verstoß gegen das Waffengesetz (Herstellen und Besitz von
Munition)
und ein verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. (Herstellen von Explosivstoffen)
Keine Angst, Besuch zu bekommen?
Gruß Ingo
Matthias Hipp schrieb:
> Du meinst, dass sei eifacher/billiger als ein Führerschein?
In jedem Fall. Du bekommst ja die nötigen Unterlagen (SprengG, StVO, GGVO etc.)
und kannst dann schön lernen.
Die Prüfung ist ein Ankreuztest (MC), der nicht einfach, aber machbar ist. Wenn
Du die Prüfung hast, kannst Du den Schein beantragen und kannst dann dort
eintragen lassen, was Du an Pulvern und Anzündmittlen in den nächsten fünf
Jahren erwerben möchtest. Nach den fünf Jahren kannst Du den Schein maximal
dreimal weiterverlängern und mußt dann einen neuen beantragen. Außerdem
solltest Du Dir im Vorfeld eine geeignete Lagerstätte ausdenken, die sich die
Herren vom GA auch anschauen werden.
> Für Schrotpatronen Marke Eigenbau gedacht. wahrscheinlich nicht sehr
> Brisant.
Hmm, ich benutze für die Ausstoßladungen meiner Raketen (nicht Feuerwerk,
sondern Modell-/Experimentalraketen) immer ein relativ kleinkörniges SP (IIRC
ist die Korngröße 0,3-0,5mm). Billig war der Spaß nicht, ich habe knappe 30,-
für 150g bezahlt. Ich würde ja auch größere Mengen kaufen, habe aber keine
Lagerstätte, so daß ich alles immer gleich an Ort und Stelle verbraten muß -
oder es einem Kumpel mit Schein und Lagerstätte zur Aufbewahrung gebe.
Gruß,
Tom
Thomas Engelhardt <ten...@stud.uni-goettingen.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B8CCB07...@stud.uni-goettingen.de...
> für 150g bezahlt. Ich würde ja auch größere Mengen kaufen, habe aber keine
> Lagerstätte, so daß ich alles immer gleich an Ort und Stelle verbraten muß -
> oder es einem Kumpel mit Schein und Lagerstätte zur Aufbewahrung gebe.
Du darfst doch 1 Kilo lagern. Muß eben nur in einem unbewohntem
Raum in einem Safe an der außenwand aufbewart werden.
Besser ein eingemauerter Safe z.B. in der Garage.
Diese Voraussetzungen haben zumindest vor ein paar Jahren
noch für Wiederlader ausgereicht, um ihr Pulver aufbewaren zu können.
Gruß Ingo
> Du darfst doch 1 Kilo lagern. Muß eben nur in einem unbewohntem
> Raum in einem Safe an der außenwand aufbewart werden.
> Besser ein eingemauerter Safe z.B. in der Garage.
> Diese Voraussetzungen haben zumindest vor ein paar Jahren
> noch für Wiederlader ausgereicht, um ihr Pulver aufbewaren zu können.
Diese Voraussetzungen gelten auch jetzt noch, da ich aber in einem
Studentenwohnheim wohne...kannst Du Dir die Gesichter in der Verwaltung
vorstellen, als ich angefragt habe, ob man einen Keller (selbstverst. mit
ausreichender Druckentlastungsfläche und keiner Wohnung obendrüber) als Lagerraum
für meine Pulver/Anzündmittel nutzen könnte? :-)
Naja, soviel brauche ich dann auch nicht - laß es 500g pro Jahr sein...
Gruß,
Tom
>
>
> Gruß Ingo
> > Hmm, Du bist ganz schön mutig, sowas in aller Öffentlichkeit zu schreiben.
> Wieso?
> Der Verwendungszweck steht eindeutig im Katalog!
> Man darf mit entspr. Genehmigung selber Munition herstellen.
> Ich habe nicht gesagt, dass ich sowas mache oder beabsichtige. Ich habe
> lediglich in dem Jagtkatalog den Preis und den Verwendungszweck
> nachgeschaut.
Ich bin von Selbstbasteleien ausgegangen. Brauchst nicht angefressen
zu sein.
> Ich habe gesagt, dass man Schwarzpulver kaufen kann, nicht das ich es
> besitze oder herstelle.
Entschuldigung, ich sag ja schon nichts mehr.
Und wech
Ingo
Thomas Engelhardt <ten...@stud.uni-goettingen.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B8CE251...@stud.uni-goettingen.de...
> Diese Voraussetzungen gelten auch jetzt noch, da ich aber in einem
> Studentenwohnheim wohne...kannst Du Dir die Gesichter in der Verwaltung
> vorstellen, als ich angefragt habe, ob man einen Keller (selbstverst. mit
> ausreichender Druckentlastungsfläche und keiner Wohnung obendrüber) als
Lagerraum
> für meine Pulver/Anzündmittel nutzen könnte? :-)
> Naja, soviel brauche ich dann auch nicht - laß es 500g pro Jahr sein...
Das Problem hat man bei allen, die nicht gerade im Eigenheim wohnen.
Wohl dem, der jemanden hat, der´s lagern darf. Es gibt z.B. im
Schützenverein genügend Wiederlader, Böller oder Vorderladerschützen,
die diese Voraussetzungen erfüllen und einem die paar Gramm im
Pulversafe unterstellen. Zur Not tut´s da auch die Waffenkammer
im Verein.
Gruß Ingo
Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9miu99$t8d$04$1...@news.t-online.com...
> > Ich bin von Selbstbasteleien ausgegangen. Brauchst nicht angefressen
> > zu sein.
> Macht nix. Ich habe mich lediglich gegen eine Missinterpretation meiner
> Tätigkeiten gewendet.
> Die liegen zur Zeit nur in der Theorie.
Hmm, wäre auch gefährlich, heutzutage offen zu reden.
Eigenartig, kommt mir das nicht bekannt vor?
... egal.
> - Ich will ja unseren Mainposter nicht verärgern ;-)
He?
> >
> > > Ich habe gesagt, dass man Schwarzpulver kaufen kann, nicht das ich es
> > > besitze oder herstelle.
> >
> > Entschuldigung, ich sag ja schon nichts mehr.
> >
> > Und wech
> > Ingo
> Wollte ich nur mal klarstellen.
Somit klargestellt :-)
Gruß Ingo
M.f.G. Andreas
Matthias Hipp <Matthi...@T-Online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mj23i$bft$06$1...@news.t-online.com...
> > Hmm, wäre auch gefährlich, heutzutage offen zu reden.
> > Eigenartig, kommt mir das nicht bekannt vor?
> > ... egal.
> Auf was spielst du an? kannste mir ruhig glauben. Seitdem mir mal Apex um
> die Ohren geflogen ist, habe ich keine so große Lust mehr, mit so scheiß zu
> spielen. Wie oft soll ich das noch sagen?
Nö,nö. Vollkommen falsch verstanden. Ich erinnterte mich nur an die Zeiten von
´49 - ´89, als man auch die fresse zu halten hatte, weil einem sonst die Bude
gestürmt wurde.
> >
> >
> > > - Ich will ja unseren Mainposter nicht verärgern ;-)
> >
> > He?
> Wenn ich mir die Beiträge in dieser NG anschaue, fällt mir auf, dass du
> mind. 30% der Statements lieferst.
> Soll jetzt keine Kritik sein. Deine Postings sind immer informativ oder
> unterhaltsam ;-)
Och, bin ich unterhaltsam ;-)
Ist mir garnicht so bewußt.
Gruß Ingo
Ich habe Dich auch immer als Sportschlaftablette empfunden ;-)
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
------------------------------------------------
http://www.cneweb.de/home/chemietechnik
Bodo Mysliwietz <drui...@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
9mm1qi$ktu$1...@news.cneweb.de...
>
> Ich habe Dich auch immer als Sportschlaftablette empfunden ;-)
Huch, was iss´n das nu schon wieder?
Sportschlaftablette? Nie gehört, klingt aber lustig :-9
Gruß Ingo
gruss
torch
"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9maqte$jp0$02$1...@news.t-online.com...
> Hallo,
>
> Hat jemand Informationen, ob Erlenholz
> zur zur Bereitung von Holzkohle (für Pyrotechnik)
> geeignet ist?
>
> Gruß Ingo
>
>
>
>
>
torch <arohr....@gmx.ch> schrieb in im Newsbeitrag:
9neap6$722sh$1...@ID-99527.news.dfncis.de...
> was ist mit zermörserter grillkohle?
Hmm, meiner Erfahrung nach, nicht viel.
Ich habe mein Weidenholz auf kleiner Flamme
über 5 Stunden lang verkohlt.Die Temperatur
lag dabei sehr niedrig, was sich dann auch auf die
Entzündungstemperatur der Kohle auswirkt.
Ein Vergleich:
Schwarzpulver aus Grillkohle, sorgfältig gemischt,
befeuchtet und stark gepresst. Dann den Pressling trocknen lassen
und zerkleinern. Dann nach Korngröße gesiebt, rundiert und mit
Graphit überzogen. Genau wie fabrikhergestelltes Pulver.
Im Gegensatz dazu genauso sorgfältig hergestelltes mit niedrig-
temperatur verkohlter Weide. Das mit Grillkohle zündet sehr
widerwillig nach längerem Feuerzeugdranhalten, das mit der anderen Kohle
zündet sofort, verpufft und hinterlässt fast nichts außer einer weißen Wolke.
Die Korngröße jeweils 0,5 - 1mm.
Die anderen Zutaten sind aus der selben Verpackung entnommen.
Also kann das Verhalten nur von der Kohle abhängig sein.
Achja, die Kohle war jeweils 6 Stunden in der Kugelmühle gemahlen.
Auffallen tut, daß die Weidenkohle im Verhältnis zum Volumen
sehr viel leichter ist, als die Grillkohle. Das hat einen entscheidenten
Nachteil, es sieht überall aus wie Sau. Also besser nicht in der Wohnstube
mahlen :-)
Gruß Ingo
Hat aber eben auch den entscheidenden Vorteil das die Kohle dadurch
eine Grössere Oberfläche aufweist und somit die Abrandgeschwindigkeit
vermutlich gestiegen ist.
Kein Wunder (auch die technischen Daten der daraus hergestellten Pulver), denn
Grillkohle (zumindest die Briketts) enthalten u.a. Tonbeimischungen. Das
ergibt zwar schlechte Treibladungspulver aber schöne Goldschweife.
--
Stefan Wimmer ADVA AG Optical Networking
Email SWi...@advaoptical.de Justus-von-Liebig-Str. 7
WWW http://www.advaoptical.com/ 12489 Berlin, Germany
Visit my private Homepage: Love, Electronics, Rockets, Fireworks!
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/6368/