Ich kann nur jedem, der über eine Kugelmühle verfügt, empfehlen,
seine Leichtmetallpülverchen selber zu machen. Aus Dreh oder Bohrspänen
geht es am leichtesten. Ich schaffe mit meiner Mühle in 4 Stunden
gut ein halbes Kilo. Einzig bei Alugrieß habe ich etwas Probleme.
Das Zeug ist dermaßen widerspenstig, das hätte ich nicht gedacht.
Das liegt sicher an der Herstellung. Späne sind von Hause aus
randvoll mit inneren Spannungen. In Schutzgas eingeblasenes
Flüssigmetall ist da viel entspannter und lässt sich deshalb nur
schwer zerstören.
Ein Vorteil hatte jedoch die Gewaltaktion. Ich habe gemerkt, daß um den
Behälter gewickelter Fahrradschlauch ungeeignet ist, da er sich bei der
Temperatur
sehr leicht ablöst. Weitaus besser funktioniert das Profil eines
Mountainbikereifens.
Das ist gewebeverstärkt und kann die Temperaturen und Belastungen gut ab.
Gruß Ingo
gruss
andre
"André Rohr" <rocke...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:a5p1n4$91c7l$1...@ID-99527.news.dfncis.de...
> kuckuck!
??? :-)
> wie gewährt ihr eigentlich die sicherheit solcher mühlen? werden die vor dem
> mühlvorgang evakuiert? oder mit inertgas gespült?
Braucht man nicht, wenn man beim Mahlen das Pulver gleichzeitig
etwas beschichtet. Ich habe in den letzten Wochen über 2 Kilo
Magnesium zermahlen. Dabei ist nichts passiert, was nicht gewollt wäre.
Nagut, einmal war der Deckel nicht richtig drauf und der ganze Pratsch
lag daneben :-(. Aber das kann ja mal passieren.
Gruß Ingo