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Rezepte vom alten bamse

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bamse

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Sep 23, 2004, 1:18:59 PM9/23/04
to
Hallo Freunde des Gaumengenusses ;-)
Da ich für Bekannte mal ein Paar Rezepte aufschreiben soll, dachte ich mir,
es wäre vielleicht eine gute Idee das alt(e).z-netz.kochbuch damit
heimzusuchen
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1. Mitternachtssuppe:

300 g Rindergehacktes
300 g Mett (Schweinegehacktes)
6 Stangen Lauch (Porree)
4 große Zwiebeln
2 Gläser Pilze (Champignons)
300 g Kräuterkäse (Kräuterschmelzkäse)
300 g Sahneschmelzkäse
Klare Brühe zum abschmecken
1,5 Liter Wasser

Fleisch anbraten, ohne Fett.
kleingeschnittene, Zwiebeln und Lauch dazu
1,5 Liter Wasser drauf und die beiden Gläser Pilze mit Flüssigkeit
15 bis 20 min. garen lassen, anschließend den Käse dazugeben und "auflösen".
Fertig.

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2. Harald Schmidt's Originalrezept für leckere Vanille-Waffeln:

250 g Butter
200 g Zucker
3 Eier
1 Päckchen Vanillin
0,45 l Mineralwasser
500 g Mehl

gut miteinander verquirlen und ca. 10 min ruhen lassen. Dann im Waffeleisen
ausbacken.

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3. Rahmschnitzelpfanne:

- mehrere kleine oder ca. 4 normale Schnitzel würzen, in Mehl wenden und
leicht anbraten.
- nebeneinander in eine Auflaufform legen.
- In der Pfanne 4 mittlere Zwiebeln, in Ringe geschnitten, anbraten.
- ca. 300 gr.Kochschinken (in kleine Streifen geschnitten) dazugeben.
- dazu noch ca. 300 g Pilze z.B. Champignons aus der Dose/Glas geben...
dünsten.
- Das alles auf die, in der Auflaufform wartenden Schnitzel geben. Sie
müssen bedeckt bzw. zugedeckt sein.
- 2 Flaschen süße Sahne ungeschlagen darüber gießen.
- 24 h kalt stellen
- Bei ca. 200 Grad Celsius ca. 60 min backen.
Fertig!

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4. Rhabarberkuchen mit Nüssen, Quarkgus und Baiserabdeckung:

Zutaten für 1 Springform (ca. 28 cm Durchmesser) oder kleines Blech.

250 g + etwas Mehl
125 g kalte Butter (oder zur Not auch Sanella)
125g + 150g + 80g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
4 Eier, 1 Priese Salz
1 Kg Rhabarber
500 g Quark
2 Päckchen Puddingpulver ("Sahnegeschmack"und oder auch "Pistazie"- zum
Kochen für je 1/2 Liter Milch)
1/2 Liter Milch
1 Tasse (150ml) Öl
Fett für die Form
1 Päckchen Sahnefestiger
2-3 El. gestoßene Haselnüsse
1 (kleine?) Hand voll Walnußkerne
Puderzucker zum Bestäuben
Klarsichtfolie

Zubereitungszeit ca. 1 1/2 Stunden, Wartezeit ca. 30 Minuten
- 250 g Mehl, Butter in Flöckchen, 125 g Zucker, Vanillienzucker, 1 Ei und
Salz zu glatten Mürbteig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und ca 30 min
in den Kühlschrank legen.
Inzwischen Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden (Ich
habe ihn auch etwas eingezuckert und anschließend den Saft aufgefangen!)

- Für den Guß 3 Eier trennen.
Eigelb und 150 g Zucker hellcremig schlagen.
Quark glatt unterrühren.
Puddingpulver mit Milch und Öl unterrühren. ( Dwer Quarkguß ist recht
dünnflüssig, er wird aber beim Backen fest!)

- Mürbteig auf wenig gefettes Blech oder Springform ausrollen und Rand
andrücken.
Boden mit Haselnüssen und Sahnefestiger besetzen.
Den Rhabarber darauf verteilen.
Darauf die (halbierten oder wie auch immer)Walnußkerne verteilen.

- Quarkguß gleichmäßig auf den Rhabarber gießen.
Kuchen in vorgeheizten Backofen ( E-Herd: 200 Grad / Umluft: 175 Grad / Gas:
Stufe 3) zunächst ca. 50 min backen.

- Für das Baiser Eiweiß steif schlagen, 80 g Zucker einrieseln lassen,
Weiterschlagen, bis der Zucker gelöst ist. Anschließend evtl. kleine Tasse
von dem aufgefangenen Rhabarbersaft langsam mit unterschlagen.
Baiser auf Kuchen streichen oder spritzen und noch 10 min weiterbacken.
Kuchen etwas im Ofen auskühlen lassen. Dann gut auskühlen lassen, bevor er
angeschnitten wird.

(Falls ein normales großes Blech genommen werden soll, Rezept 1 1/2 mal
nehmen.)

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5. Schichtsalat "Manuela"

1/2 Glas Selleriestifte
3 Äpfel
2 Stangen Porree (nur das Weiße - ganz dünne Scheiben)
1/2 Fleischwurst (Würfel)
1 Büchse Mais
1 Büchse Ananas
1 Büchse Mandarinen
7 hartgekochte Eier
Das Ganze schichtweise ohne Saft in Schüssel.
1 Büchse Creme fraiche oder 1/4 l saure Sahen mit 2 Teel. Miracle whip
mischen und über das Ganze gießen.
1 Nacht stehen lassen.
Petersilie obendrauf und erst vor dem Anrichten mischen.

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6. Salzgurkensuppe:

500 g Fleisch, 2 Salzgurken mittlerer Größe (Mutti weiß schon bescheit), 5
Kartoffeln, 2 Zwiebeln, je 1/2 Möhre, Petersilienwuzel, Sellerie, 150 g
Weißkraut, 4 Eßl. Margarine, 6 Eßl. saure Sahne, 1 Ei, etwas Gurkenlauge,
Pfeffer, Lorbeerblatt, Ptersilie, frischer Dill.

Das Fleisch mit den Gewürzen in 2Liter Wasser kochen und die fertige Brühe
durchseihen. Die Salzgurken schälen, längs aufschneiden, entkernen und quer
in dicke Streifen schneiden. (Dünnschalige Gurken mit kleinen Kernen werden
ungeschält zerschnitten) Die Mähre, Petersilienwurzel und Sellerie sowie
Zwiebel putzen, waschen, in dünne Streifen schneiden und in Margarine
dünsten. Das Weißkraut waschen und in dünne Streifen schneiden. In die
kochende Brühe die geschälten und zerschnittenen Kartoffeln geben, aufkochen
lassen. Das Weißkraut hinzufügen und nochmals 7 - 10 min garen. Danach das
Wurzelwerk, die vorbereiteten Salzgurken, Pfeffer, Lorbeerblatt und
Gurkenlauge zugeben und auf kleiner Flamme 10 min kochen. Die Gurkensuppe
wird mit in 2 Eßl. Sahne geschlagenem Eigelb gebunden. Die Suppe mit
Salzgurken, Fleischstückchen, saurer Sahne, feingewiegter Petersilie und
Dill anrichten.

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7. Das Prinzip der Stippen:
Von Gurken oder Zwiebeln oder frischen ( aber richtig durchgewürztem)
Gehacktem vom Schwein oder miteinander kombiniert. Zu allen reicht man am
besten Pellkartoffeln und garniert mit frischen ge-1/4ten Tomaten,
Senfgurken und oder Gurkenstücken.
- Ein Wort zum ordentlich gewürzten Schweinegehacktes: Hier gehen die
Vorstellungen (selbst in Thueringen) teilweise stark auseinander.
Wie also?: Zuerst braucht man ordentliches frisches, nicht zu fettiges
Schweinefleisch von der Schulter oder von der Nuß, welches nicht so mit
Wasser vollgesogen ist, wie man es in manchen Supermärkten angeboten
bekommt! Das wird genußvoll durch den Fleischwolf gejagt bzw. gedreht. Das
Würzen: Salz, schwarzer Pfeffer, Paprika (Rose oder auch edelsüß), Kümmel
(wenn es sein muß auch gemahlen), Knoblauch (wer nicht frischen will, kann
auch getrockneten nehmen. Das ganze wird ordentlich durchgeknetet. Fertig!
(Beachte: Fertig gekauftes Gehacktes ist in der Regel mit Pökelsalz
vorgewürzt, meist zu feucht, zu fettig und zu salzig, was bei der weiteren
Verarbeitung -Gewichtsverlust wegenWasserverdampfung oder Fettauslassung-
oft nachteilig ist! )
Weiter zun den Stippen:
Das Prinzip ist, das das kleinstückige Gehacktes, die in dünne Scheiben
geschnittene Zwiebel oder die stückig geschnittenen Gurken in einer großen
Schmorpfanne mit ausgelassenen Speckwürfeln solange geschmort (also gequält)
werden, bis sich eine kräftig aromatisch duftende, goldbraun Substanz
ergibt. Dazu muß immerwieder mit Wasser abgeläscht und zuletzt mit Brühe
aufgegossen werden. Das Resultat ist eine Masse mit einer Konsistenz die in
etwa der von Goulash gleicht. ( Köstlicher Papps also;-)
Bei Gehacktes- und Zwiebelstippe macht sich die Zugabe von 1-2
Lorbeerblättern während der Inquisition ganz gut. Es ist auch möglich, vor
dem letzten Ablöschen mit Brühe, den sich in der Schmorpfanne befundlichen,
nunmehr goldblaunen Klumpen mit ca. 1-2 Eßl. Mehl zu bestäuben, um später
eine bessere Bindung zu erzielen.
Zu guterletzt ist es auch möglich etwas kleingeschnittenes Sauerkraut in der
Pfanne mitzuquälen (Nach Art des TschegedinerGoulashs).
Zur geschmacklichen Abrundung kann die so erhaltene Stippe noch mit Zucker
und Essigessenz (keinen Weinessig oder Balsamico!!!) säuerlich-süßlich
abgeschmeckt werden. Dazu wiegesagt Pellkartoffeln!
Mag die Schilderung zu Herstellung dieses Gerichtes auch fürchterlich und
erschreckend klingen. Allein der kräftige, köstliche Geschmack macht die
Qualen, die Gurken, Zwiebeln oder Gehacktes in der Pfanne erleiden mußten
wieder wett.

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Mindestens genauso schmackhaft und relativ leicht herzustellen:

8. Eierbrühenklumpen:

- Räucherrippchen oder Kassler (was hoffentlich nicht zu salzig ist) möglich
ist auch Pökelfleisch (früher kochte man sogar die Pellen von geräucherter
Wurst, wie Rotwurst- oder Schwartenwurst- Schweineblasen aus)..solange
kochen, bis sich das Fleisch leicht von den Knochen abnehmen lässt.
Abseihen, nur das Fleisch, also keinen Knorpel und keine Knochen, in kleine
Stücke schneiden oder reißen und wieder zurück in die Brühe. Jetzt sind noch
genau 3 Operationen durchzuführen und eine köstliche Suppe ist fertig.
1- Mehl, Priese Backpulver,Wasser, Majoran (getrockneter), 1 Ei, etwas Öl
miteinander vermengen, bis ein klebiger, fast breiiger Teig entsteht,
ähnlich dem Spätzleteig. Der Topf mit den Fleischstückchen steht
mittlerweile auf kleiner Flamme. Mit zwei Esslöffeln werden Walnußgroße
Teigmengen entnommen und mit in den Topf gegeben.( Nicht trödeln).
2 - In der Zwischenzeit 2 Eier mit etwas Wasser und 1 gehäuften Eßl. Majoran
ordentlich verquirlen. Dünnflüssig ohne Schaum ist genau o.k.
Nach ca. 5-10 min Köcheln müßten jetzt die Mehlklößchen oben schwimmen.
Runter vom Feuer! Wenn es aufgehört hat zu kochen, wirklich erst dann, die
zerquirlten Eier einrühren. Dadurch wird erreicht, daß das Ei nicht wie
Rotze in der Suppe schwimmt, sondern in kleinen und kleinsten Flöckchen, was
ja auch ein schöner Anblick ist!
3 - Zum guten Schluß wird wieder süß-sauer abgeschmeckt. Achtung! Kein
Weinessig oder Balsamico, sondern nur den schönen Essigessenz!

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9. bamses Kraut Burger, der Proto-Burger schlechthin

Alle Produkte lassen sich verändern und dem jeweiliegen Geschmack anpassen.

Urform:
4 leicht getoastete Toastbrotscheiben, hellere Seite nach unten hinlegen und
mit Frischkäse oder Streichkäse bestreichen.
Belegen zum Teil mit frischen, ausgedrückten und kleingeschnittenen
Sauerkraut, ein Eßlöffel voll gekochtem Sauerkraut, 1 Eßl voll Krautsalat.
Darauf ein paar Zwiebelringe, darauf in Streifen geschnittener Kochschinken,
Bierwurst o.ä. Darauf etwas Tomatenmark aus der Tube, ersatzweise etwas
Ketchup und oder Tomatenscheiben, darauf ausgelassene Speckstreifen. Das
Ganze wird mit einer Scheibe Käse abgedeckt. und bei Oberhitze am besten auf
Backpapier, in den Grill oder Backofen geschoben. Bei ständigem Beobachten
den richtigen Moment abpassen, vorsichtig herausnehmen und auf einen Teller
anrichten. Ein scharfes Messer und eine Gabel sollten beim Verputzen gute
Dienste leisten. Dazu Bier, Rotwein oder Cola.

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So, das wars erstmal

Viel Spaß beim Nachkochen

Euer
bamse

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