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Quellenforschung: das GOJ

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Peter H Wasem

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Sep 8, 2003, 7:54:24 AM9/8/03
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Viewing message <61szt1LH$I...@mzajontz.link-l.cl.sub.de>


Von:Mike Zajontz (M.Za...@NAD-MEER.gun.de)
Betrifft:DAS GOJ
Dies ist der einzige Artikel zu diesem Diskussionsthema
View: Original Format
Newsgroups:de.soc.politik
Datum:1996/01/30

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_Nachricht weitergeleitet von Mike_
ohne Gewähr aber mit schönem Gruß
----------------------------------------------
Ersteller: M.Za...@NAD-MEER.gun.de
Ursprung : /NADESHDA-SUPPORT/SYSTEM/FUER_ALLE
Datum : 29.01.96
----------------------------------------------


_Das Goj_ (Gojus vulgaris. L.)

Leitfaden für alle Freunde unseres kleinen
Lieblings.

> Allgemeines

Das Goj ist eigentlich kein Haustier, kann
aber bei entsprechender Pflege ziemlich gut
in die menschliche Wohnumwelt integriert
werden. Bei Einzelhaltung im geräumigen
Käfig ist es ein harmloses, ungefährliches
Wesen, welches durch lustige Äußerungen
ständig aufs Neue für Vergnügen bei jung
und alt sorgen kann. (Wir wissen freilich,
daß man das G. nicht vermenschlichen darf,
aber dennoch hat man bei längerem Umgang
mit dem G. den Eindruck, daß das G. seine
Äußerungen tatsächlich für "eine eigene
Meinung" hält.)
Eine Unart des G. soll allerdings nicht
verschwiegen werden: Das G. hat die Eigen-
schaft, nicht nur sein Revier, sondern auch
die angrenzenden Bereiche, Datennetze und
dergleichen, mit seinen übelriechenden
Losungen zu verunreinigen. (Losungen sind
in der Jägersprache die Kotballen des
Wildes.) Durch die Einrichtung spezieller
Bretter (Fan-Bretter) läßt sich die Abgabe
der Losung aber recht gut kanalisieren.
Beonders reinlichen Menschen muß dennoch
von der Gojhaltung abgeraten werden.

> Verbreitung

Das G. ist ein typischer Kulturfolger und
begleitet die Menschheit schon seit ewigen
Zeiten.
Überall, wo sich Menschen ansiedeln, ist
auch das G. zu finden. Selbst in den Grab-
kammern der Pharaonen und in Gräbern im
Zweistromland wurden schon mumifizierte
oder skelettierte G.e gefunden.

> Bekannte Unterarten

Es sind drei Unterarten des G. bekannt.

1. Das Wüsten-Goj. (Gojus rommel)
Das Wüsten-Goj spielt gern mit Panzern
aus Pappe und hält sich für einen Fuchs.
(Niedlich anzusehen, harmlos)

2. Das Kampf-Goj. (Gojus bellum)
Diese Varietät ist für ihre Vorliebe für
Kriegsschauplätze aller Art bekannt.
Meist ruft das Kampf-Goj nach deutschen
Truppen und starken Männern.
(Ungefährlich, solange es in geschlossenen
Räumen gehalten wird. Für Freilandhaltung
nicht geeignet!)

3. Das Papa-Goj. (Gojus Bubble)
Das PapaGoj erzeugt Sprechblasen und
plappert alles nach, was in der Jungen
Freiheit steht.
(Manchmal ist das Geplapper etwas störend,
sonst aber ungefährlich.)

> Lebensweise

Während seiner Jugendzeit fühlt sich das G.
in größeren Herden am wohlsten. Wer schon
einmal das Vergnügen hatte, tausende und
abertausende der possierlichen G.e in die-
sen Verbänden (den sog. Armeen) zu erleben
und zu beobachten, der bemerkt, daß das G.
mit offensichtlichem Vergnügen merkwürdige
Dinge wie "Marschieren" und "Gehorchen"
ausführt. Es wurden bereits erstaunliche
Dressurerfolge gemeldet. So ist es möglich,
den G.en beizubringen, sich beim Kommando
"Rechts um!" tatsächlich nach rechts zu
drehen, was für ein Wesen mit relativ
geringem Hirngewicht pro Körpermasse schon
eine große Leistung ist. Weiterhin neigen
die G.e in der Menge zur verstärkten
Losungsabgabe, zum Teil in sog. Sprech-
chören. Darum gibt es leider immer wieder
Ärger mit Umweltschützern.

Im Alter wird das Goj zum Einzelgänger. Es
hat dann Schwierigkeiten, mit neuen Situa-
tionen fertig zu werden. Bei jeder Änderung
seiner Umgebung oder bei Annäherung von Le-
bewesen, die einer anderen Art angehören
beißt es häufig grundlos zu.
Erste Anzeichen der beginnenden Alterung
sind beispielweise die Versuche des G.,
Klempnerläden zu eröffnen oder gar ominösen
Therapie- und Selbsterfahrungsgruppen, wie
dem BfB (Bund fröhlicher Blasmusikanten),
beizutreten. Später nimmt dann sogar die
Losung diffuse Formen an und das gesamte
Wesen erscheint mehr und mehr verwirrt.
Wer also die Anschaffung eines G.es plant,
der sollte auf solche Anzeichen achten und
besser ein jüngeres Exemplar erwerben.

> Populationsentwicklung und Geschichte

Obwohl das G. über die ganze Welt verbreitet
ist, ist die Population starken Schwankungen
unterworfen. Die durch die starke Bejagung
(--> Stalingrad, --> Kursk) zurückgegangenen
Bestände haben sich erfolgreich erholt. Heute
kann allgemein davon ausgegangen werden, daß
keine Gefährdung mehr besteht und das G. von
der Liste der schützenswerten Minderheiten
gestrichen werden kann.
Auch für den Sprachforscher ist das G. ein
ergiebiges Forschungsobjekt: Der vergebliche
Versuch, ein G. mit Hilfe von Argumenten zur
Vernunft zu bringen, hat ungefähr im Jahre
500 v. Chr. zu dem beliebten Sprichwort
"Perlen vor die Goje werfen" geführt. Erst
viel später ist das unschuldige Hausschwein
mit diesem Spruch in Verbindung gebracht
worden.

> Käfig- oder Freilandhaltung?

Die Käfighaltung ist die naturgemäße Unter-
bringung des G. Der Käfig soll mindestens
12m² Grundfläche haben und mit einer Computer-
attrappe, einem Kratzbaum und einem Vorrat an
Beißhölzern ausgestattet sein.

Wenn Haltung im Freiland gar nicht vermieden
werden kann, dann ist auf die Einhaltung der
Sicherheitsbestimmungen zu achten. Keinesfalls
darf es vorkommen, daß das G. Menschen mit
dunkler Hautfarbe belästigt oder gar angreift.
In jedem Fall sind Warnschilder aufzustellen,
z.B. das bekannte "Cave Gojem", und außerdem
sollte der verantwortungsvolle G.-Halter eine
Haftpflichtversicherung abschließen.
Die Freilandhaltung einer ganzen Gruppe von
G.en ist beim zuständigen Innenministerium an-
zumelden und genehmigen zu lassen. Zumeist
gehen die Behörden aber kein Risiko ein und
verbieten diese Art der Haltung.

> Fütterung

Da das G. im Alter zu Fettansatz und Zahnausfall
neigt, ist auf kalorienarmes Futter zu achten.
(Kein Zucker! Der ist für die Affen!) Eigentlich
kann das G. mit den Küchenabfällen ziemlich gut
ernärt werden und sich damit nützlich machen,
daß es so manchen Gang zum Komposthaufen sparen
hilft.

> Zucht

Die Zucht des G. ist unkompliziert. Da sich das
G. bekanntlich vor allem durch Schmierinfektion
fortpflanzt, sind vor allem die hygienischen
Bestimmungen einzuhalten. Zur geschlechtlichen
Vermehrung ist das G. offenbar nicht in der Lage.
Alle diesbezüglichen Meldungen haben sich bisher
als Gerüchte erwiesen.

> Weitere Verwendung

Über die Verwendung des G. zur Energiegewinnung
wurde bereits berichtet. An Vorschlägen zur
anderweitigen G.-Nutzung haben wir ein großes
Interesse. Sehr wertvoll wären auch Erfahrungen
mit der erfolgreichen, sicheren Bewirtschaftung
größerer G.-Bestände.

---

GIFFF...
Goj-Forschungs-Institut für Feldhamster-Forschung
und Anti-Fleischfliegenaktion


Liebe Gemeinde!

Wie in einer der vorigen Mails bereits gesagt:

_Wir haben das Goj-Kraftwerk erfunden!_

_Das Prinzip des Goj-Kraftwerkes:_

Es beruht auf dem Prinzip der Umwandlung
einer Materieform in eine andere. Also Teil-
chen + Antiteilchen ergibt die totale Um-
wandlung dieser Teilchen in Energie!
Daraus folgt: Eine Goj-Mail + eine diamentral
widersprechende Goj-Mail = heiße Luft, die ja
ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt werden
kann.
Die Zukunft der Menschheit ist damit gerettet.

_Die Funktion:_

Zur Funktion: Man nimmt ein Goj, lässt es gut
auslüften und setzt es vor einen Stand-Alone-
Rechner, welcher ständig (rund um die Uhr) mit
Hilfe einer Randomize-Funktion Begriffe wie
"MKG", "POGROM", "BLUMENTRITT" und dergleichen
auf den Bildschirm bringt.
Sofort beginnt das Goj triebhaft zu "arbeiten".
(Dieser Trieb ist bei höherentwickelten Tieren,
wie z.B. Goldhamstern, bis heute als Atavismus
erhalten geblieben und führt dort zu sinnlosem
Laufrad-drehen.)
Die entstehende heiße Luft lässt sich sehr gut
für Heizzwecke oder zum Antrieb von Dampf-
turbinen verwenden. Die Stadt Leipzig könnte
bereits heute zu ca 20% mit Goj-Strom versorgt
werden.

_Weitere Entwicklungsmöglichkeiten:_

Wenn statt des Rechners ein Kneipentisch ver-
wendet wird, in dessen Mitte ein senkrecht
stehender Spiegel angebracht ist, lässt sich
die Effizienz des Goj-Kraftwerks sicher noch
erhöhen. Das Goj führt dann dauernde Selbst-
gespräche, deren Warmluftinhalt z.B. 100kg
Schweinefleisch innerhalb von 5-10 Sekunden
knusprig braun (!) werden lässt.

_WARNUNG: Die Goj-Bombe:_

Gefählich wird es allerdings, wenn man das
Goj im Gesicht mit schwarzer Farbe bestreicht,
so daß es sein Spiegelbild für einen Afrikaner
hält.
Dann wird sämtliche Energie schlagartig frei-
gesetzt und es kommt zu einer ungesteuerten
Kettenreaktion. Eine Goj-Bombe ist entstanden.

Es gebietet uns unsere Verantwortung als
Wissenschaftler, daß wir uns für die weltweite
Ächtung dieser unmenschlichen Waffe einsetzen!

Gruss Sven.

---

Komitee für die Vernetzung des HeGo-Fanbrettes
mit /Z-NETZ/FORUM/DISKUSSION/POLITIK.


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