Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Leben nach dem Tod

19 views
Skip to first unread message

RostockerSkater

unread,
Mar 24, 2006, 4:49:51 PM3/24/06
to
Ich kenne mich leider in der Esoterik nicht sehr gut aus. Mich würde
jedoch sehr interessieren, was die man in der Esoterik über das Leben
nach dem Tod denkt. Gibt es eins und wie sieht es aus?

Was passiert mit der Seele, wenn sie sich von ihrem physischen Körper
getrennt hat?

Gerald Otte

unread,
Mar 24, 2006, 6:02:24 PM3/24/06
to

Um deine Fragen zu beantworten, müsste man wohl einen ganzen Roman
schreiben. Dabei ist schon jetzt, neben vielem Unsinn auch sehr viel
fundiertes in den Buchhandlungen zu finden.

Meine persönliche Antwort in Kurzform:
Ja, es gibt ein Leben nach dem Tod.
Es wird, je nach persönlicher Entwicklung von dem Bereich, in dem sich die
Wesensheiten befinden, die wir als "tot" bezeichnen, entweder eine
Aufsteigen in eine (oder mehrere) höhere Region geben, oder aber zu einem
erneuten Eintreten in einen Körper führen.

Die Trennung der "Seele" (bleiben wir erst einmal bei dieser Bezeichnung)
vom Körper ist aus höherer Sicht etwa zu vergleichen mit dem Ablegen eines
alten, verschlissenen Anzuges. Danach wirst du das finden, an das du
glaubst. Erst nach und nach wird dir beigebracht werden, daß sowohl das
Leben hier, als auch deine Existenz "dort" rein illusionären Charakter
haben.

MfG

Gerald

Oliver Schönen

unread,
Mar 25, 2006, 3:54:04 AM3/25/06
to
Hallo,

RostockerSkater schrieb:

Das ist ein wirklich umfassendes Thema. Jede Glaubensrichtung hat da
ihre eigenen Vorstellungen. Wäre schön zu erfahren, wie Du auf diese
Frage kommst. Dann wäre eine gezieltere Antwort vielleicht passender
möglich. :)

Gasshô, Olli 'Shoshinsha'
--
Wer sich mit festem Sinn ein Ziel erkoren
Wird einen Berg bis hin zum Meer durchbohren
-Chinesische Weisheit-

RostockerSkater

unread,
Mar 26, 2006, 5:38:35 AM3/26/06
to
Oliver Schönen schrieb:

> Hallo,
>
> RostockerSkater schrieb:
>> Ich kenne mich leider in der Esoterik nicht sehr gut aus. Mich würde
>> jedoch sehr interessieren, was die man in der Esoterik über das Leben
>> nach dem Tod denkt. Gibt es eins und wie sieht es aus?
>> Was passiert mit der Seele, wenn sie sich von ihrem physischen Körper
>> getrennt hat?
>
> Das ist ein wirklich umfassendes Thema. Jede Glaubensrichtung hat da
> ihre eigenen Vorstellungen. Wäre schön zu erfahren, wie Du auf diese
> Frage kommst. Dann wäre eine gezieltere Antwort vielleicht passender
> möglich. :)
>
> Gasshô, Olli 'Shoshinsha'

Wie ich auf diese Frage gekommen bin ist gar nicht so leicht zu sagen.
Wir hatten mal die Sichtweisen vom Leben nach dem Tod, in Bezug auf den
Buddhismus, Judentum, Christentum und noch ein paar weiteren Religionen
verglichen. Daraufhin fragte ich mich, wie diese Frage wohl in der
Esoterik beantwortet wird. Deshalb habe mich daraufhin viel im Internet
über dieses Thema informiert, bin aber auf keine, zufriedenstellenden
Schlussfolgerung gekommen. Es war zum einen nur schwer etwas zu finden,
und zum anderen Unterschieden sich die Ansichten auch stark von einander.

Deswegen wollte ich die Frage Leuten stellen, die sich mehr mit dem
Gebiet auskennen. :)

Espero

unread,
Mar 30, 2006, 3:05:39 AM3/30/06
to
Hallo,

meiner Meinung nach ist unser biologisches Leben nur eine der
vielfältigen Formen, die Bewußtsein annehmen kann. Aller Materie und
Strahlung ist ein (ich nenne es) Bewußtseinsfeld hinterlegt, welches
nach Mehrung strebt, dies kannst du als Richtungspfeil verstehen, der
in jeglichem (Alles was ist) integriert ist. Begriffe wie Tod oder
Leben (biologisch) spielen in diesem viel grösseren Szenario keine
eklatante Rolle, sie sind nur Übergänge zwischen verschiedenen
Seinszuständen des Bewußtseinsfeldes.

LG

OTMAR

PS: Esoterik als Begriff ist als Bezugsrahmen für dieses Thema nur
unzureichend geeignet.

Message has been deleted

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 1, 2006, 4:09:03 PM4/1/06
to
RostockerSkater <rostock...@rgc.de> schrieb:

Auch wenn es Du dir noch so sehr wünschst: Die Seele ist eine Funktion
des physischen Körpers. Wenn der weg ist, ist die Seele weg. "Tod" ist
ein anderes Wort für "Tod". Wenn du tot bist, bis du tot. Du
exisiterst nicht mehr. Von dir geht genau gar nichts aus. Also, wenn
du was vor hast, sieh zu, dass du nicht vorher stirbst.

Gruß

PeterOinDO

Message has been deleted

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 6, 2006, 6:14:59 PM4/6/06
to
syne...@weibsvolk.org (Andreas Steinke) schrieb:

>Peter Ofenbäck <ms...@windfall.ca> wrote:
>
>> Auch wenn es Du dir noch so sehr wünschst: Die Seele ist eine Funktion
>> des physischen Körpers. Wenn der weg ist, ist die Seele weg. "Tod" ist
>> ein anderes Wort für "Tod". Wenn du tot bist, bis du tot. Du
>> exisiterst nicht mehr. Von dir geht genau gar nichts aus. Also, wenn
>> du was vor hast, sieh zu, dass du nicht vorher stirbst.
>
>

>Ledigliche Behauptungen bzw. Überzeugungen deinerseits.
>

Das ist das Wahrscheinlichste. Es ist das, was der Erfahrung
entspricht. Niemand hat je nachweislich Kontakt zur Seele eines
Verstorbenen gehabt. Es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass die
Seele vor oder nach einem Individuum existiert. Es gibt genaugenommen
noch nicht einmal einen Hinweis, dass so etwas wie eine Seele
überhaupt existiert. "Seele" ist eine Zuschreibung, die gewisse
Aspekte eines menschlichen, meinetwegen auch tierischen, Individuums
zusammenfasst. Aspekte, die letztlich auf Vorgänge im lebendigen
Gehirn des Betreffenden zurückgehen.

Klar wünsche ich mir auch, meine Seele möge meinen Körper überleben.
Aber ich wünsche mir so vieles, was mir verwehrt bleiben wird.

Die Seele ist im Körper des Menschen so wie Daten im RAM eines
Computers. Schaltest Du den Computer aus, sind die Daten weg.
Schaltest Du den Körper aus, ist die Seele weg.

Versuche, die Seele auf ein nichtflüchtiges Medium zu kopieren. Das
wäre, die Gedanken und den Charakter, die Persönlichkeit des
Individuums aufzuzeichnen. Diese Art von schwacher Unsterblichkeit ist
großen Künstlern, Autoren und sonstigen bedeutenden Menschen
vorbehalten, über die oder von denen Aufzeichnungen in Form von
Schrift-, Ton- und Bilddokumenten vorliegen. Dann gibt es noch
Vererbung gewisser rudimentärer Eigenschaften einer Persönlichkeit auf
ihre Nachfahren. Das ist es dann aber schon.

Noch einmal in anderen Worten: Es gibt nichts unter der Sonne, für
dessen Erklärung die Annahme einer nicht körpergebundenen Seele
erforderlich oder weiterführend wäre. Also gehe ich davon aus, dass
eine solche Seele nicht existiert.

Gruß

PeterOinDO

Hans-Peter Popowski

unread,
Apr 7, 2006, 6:16:49 AM4/7/06
to
"Peter Ofenbäck" schrieb im Newsbeitrag
news:4g3b32t69fos4ju18...@4ax.com...

Hallo Peter,

hmm, Du hast Schopenhauer gelesen? ;-))

"Seele, Seele, Seele, - Ist ein Pfaffen- und Alte-Weiber-Wort, das man
nicht gebrauchen soll, ein Unding, eine Fiktion der Spiritualisten. Aus
Haß gegen dasselbe schreibe ich rigoristisch Trübsälig."
(Arthur Schopenhauer, Gesammelte Briefe, 393, hrsg. Arthur Hübscher,
Bonn 1987) --> Materialismus, Gehirnfunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 7, 2006, 6:37:21 AM4/7/06
to
"Hans-Peter Popowski" <Vogtla...@t-online.de> schrieb:


>hmm, Du hast Schopenhauer gelesen? ;-))
>
>"Seele, Seele, Seele, - Ist ein Pfaffen- und Alte-Weiber-Wort, das man
>nicht gebrauchen soll, ein Unding, eine Fiktion der Spiritualisten. Aus
>Haß gegen dasselbe schreibe ich rigoristisch Trübsälig."
>(Arthur Schopenhauer, Gesammelte Briefe, 393, hrsg. Arthur Hübscher,
>Bonn 1987) --> Materialismus, Gehirnfunktion.
>

Zu solcher Erkenntnis brauche ich keinen Schopenhauer. Das ist
einfach, dazu reicht mein eigener Verstand.

Gruß

PeterOinDO

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 7, 2006, 6:50:41 AM4/7/06
to
Peter Ofenbäck <ms...@windfall.ca> schrieb:

Ergänzung: Ich schriebe nicht aus Haß gegen die Seele sondern aus
Liebe zum Verstand.

Gruß

PeterOinDO

Message has been deleted
Message has been deleted

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 8, 2006, 4:23:23 AM4/8/06
to
syne...@weibsvolk.org (Andreas Steinke) schrieb:


>

>Das sind Deine bisherigen Erfahrungen zu diesem Thema, es gibt Menschen
>die entsprechend andere Erfahrungen haben.
>

Meine oder deine Erfahrungen spielen überhaupt keine Rolle. Es geht um
die Frage, ob eine unsterbliche bzw. vom Körper unabhängige Seele
existiert. Und darauf gibt es keinerlei Hinweise.


>> Klar wünsche ich mir auch, meine Seele möge meinen Körper überleben.
>> Aber ich wünsche mir so vieles, was mir verwehrt bleiben wird.
>

>Du bist aus Deiner bisherigen Erfahrung entsprechend so überzeugt:

Ich habe mich durchaus schon der Vorstellung hingegeben, eine
unsterbliche oder nicht auf meinen Körper angewiesene Seele zu haben.
Fühlt sich gut an. Das Gefühl mag sich durch entsprechende Verfahren
oder Drogen intensivieren lassen. Doch es ist so leicht als Vorgang im
menschlichen Gehirn, vulgo Hirngespinst, zu entlarven. Man braucht
eben nicht über die Seele zu spekulieren, um alle diese Erfahrungen zu
erklären.

>
>Was der jeweils Beurteilende unter Realität versteht und ob dieser sich
>auf seine Methoden, diese Realität zu verstehen bzw. prüfen zu können,
>verlassen bzw. vertrauen kann, ist von eben diesem Beobachter abhängig.
>(Die Unschärferelation läßt grüßen! ;-)

Die Unschärferelation wird immer wieder fälschlich in Anspruch
genommen, um Spekulationen über das Wesen der Welt zu stützen.
Sie trifft allerdings nur Aussagen über Sub - Elemtarteilchen. Für
unsere Wahrnehmung der Welt und unserer selbst ist sie unbedeutend.

>
>Ich möchte im Folgenden Deine Aufmerksamkeit nur noch in soweit
>beanspruchen: Nämlich, daß Du Dich hier in der Nachrichtengruppe
>'z-netz.alt.esoterik' aufhälst. Und sich hier u.a. mehrere Leute mit
>solchen Begrifflichkeiten: Wie Astralreisen, Telepathie, Seele usw.,
>wesentlich genauer auskennen weil sie u.a. entsprechende Erfahrungen mit
>diesen Phänomenen gemacht und sich akribisch damit auseinandergesetzt
>haben. Viele von uns in dieser Nachrichtengruppe können daher sofort
>einschätzen, wer sich hier zu Wort meldet.

Das ist das Schmoren im eigenen Saft. Sich gegenseitig bestätigen im
Wunschdenken und den klaren Blick des Ungläubigen ignorieren.


>Stelle Dir die Frage, ob Du Dich wirklich gerne mit den Themen die hier
>diskutiert werden miteinander, auseinandersetzen möchtest.

Ich möchte mich wirklich gern mit diesen Themen auseinander setzen.
Und zwar vor allem mit der Frage, wie diese Thematik eigentlich in die
Welt kam. Was bringt Menschen dazu, sich eine Phantasiewelt zu
schaffen, die sicher vom wahren Wesen der Welt unendlich viel weiter
entfernt ist als die Welt der Naturwissenschaften. Es hat mit
Sehnsüchten zu tun, so viel ist mir klar. Mir kommt es darauf an, dass
nichts existiert, bloss weil wir es uns wünschen. Mir kommt es darauf
an, den Stellenwert des Menschen im Universum angemessen einzuschätzen
(soviel sei verraten: Er ist näherungsweise Null). Wir stehen nicht
ausserhalb der Natur und können sie nicht überwinden.

>
>Ich werde es in Zukunft so wie die anderen ernsthaften Leser und
>Schreiber dieser Gruppe halten: Nur auf die Beiträge einzugehen
>versuchen die mir wirklich sinnvoll erscheinen.

Die dir sinnvoll erscheinen, deine nicht beweisbaren Behauptungen in
deinen Augen zu bestätgen. Ist das sinnvoll?


Und jetzt kommt eine kleine Zusammenfassung dessen, was sich alle
Esoteriker bitte einmal überlegen sollten:

Jedem Menschen steht zur Erfassung der Welt genau ein Werkzeug zur
Verfügung. Das ist sein Gehirn. Dieses ist allerdings nicht primär zu
dem Zweck geschaffen, die Welt zu verstehen. Es soll vielmehr dem
Individuum sein Überleben sichern. Dazu benötigt das Individuum nicht
unbedingt ein objektives Bild des ganzen Universums. Es ist viel
sinnvoller, die Welt von einem egozentrischen Standpunkt aus
wahrzunehmen. Auch heute noch hält sich jeder Mensch ein Stück weit
für den Mittelpunkt der Welt. Seine Bedürfnisse und seine Erfahrungen
bestimmen seine Vorstellung von der Welt. Ungefähr auf dieser Stufe
befindet sich auch ein Esoteriker, der die von ihm subjektiv
gewünschten, vielleicht sogar "erfahrenen" übersinnlichen Phänomene
für wahr hält. Das eigene Gehirn spielt dieses Spiel bereitwillig mit.
Denn es ist hochkomplex und kann bisweilen nicht unterscheiden, welche
Eindrücke durch tatsächliche Ereignisse in der Aussenwelt und welche
vom Gehirn selbst bewirkt wurden. Der Traum ist ein uns allen
bekanntes Phänomen.

Schon vor einiger Zeit wurde den Menschen klar, dass man keine
Aussagen über das Wesen der Welt treffen kann, wenn man unkritisch
alles einbezieht, was einem so durch den Kopf geht. Die
Naturwissenschaft trat auf den Plan und mit ihr klare Verfahren, wie
Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen sind. Und zwar
unabhängig von demjenigen, der diese Überprüfung vornimmt. Und immer,
wenn man diese Verfahren auf von Esoterikern behauptete Phänomene
anwandte, fand man nichts.

Wenn ich esoterische Texte lese oder besser, versuche, sie zu lesen,
stelle ich fest, dass sie von völliger Beliebigkeit und dem Fehlen
jedweder Logik gekennzeichnet sind. Sie wirken wie die Konfabulationen
von hirnorganisch Erkrankten. Sie haben keinen Inhalt. Das Stichwort
dazu lautet: Des Kaisers neue Kleider. Keiner versteht's. Weil es
nichts zu verstehen gibt. Aber alle machen "Ah!" und "Oh!".

Schon Deine zwei Sätze:

Die Erde ist ein vierdimensionales Quadrat.
Unterschiede erhalten kein Leben.

sind vollkommen sinnlos. Wenn Du das nicht erkennen kannst, verfügst
Du über eine wesentliche Kulturtechnik nicht mehr oder hast dich von
ihr losgesagt: Das Denken.

Gruß

PeterOinDO


Peter Ofenbäck

unread,
Apr 8, 2006, 4:32:51 AM4/8/06
to
"Espero" <ot...@guide.at> schrieb:

>Hallo,
>
>meiner Meinung nach ist unser biologisches Leben nur eine der
>vielfältigen Formen, die Bewußtsein annehmen kann. Aller Materie und
>Strahlung ist ein (ich nenne es) Bewußtseinsfeld hinterlegt, welches
>nach Mehrung strebt, dies kannst du als Richtungspfeil verstehen, der
>in jeglichem (Alles was ist) integriert ist. Begriffe wie Tod oder
>Leben (biologisch) spielen in diesem viel grösseren Szenario keine
>eklatante Rolle, sie sind nur Übergänge zwischen verschiedenen
>Seinszuständen des Bewußtseinsfeldes.
>

Phantastisch!

Vollkommen hohles beliebiges Gelabere. Das ist so offensichtlich, dass
es bestürzend ist, wie viele Menschen das nicht merken.

Gruß

PeterOinDO

Gerald Otte

unread,
Apr 8, 2006, 6:48:07 AM4/8/06
to
Hallo Peter,

evtl. habe ich noch einen Hinweis.


Am Sat, 08 Apr 2006 10:23:23 +0200 schrieb Peter Ofenbäck:

[...]


> Es geht um
> die Frage, ob eine unsterbliche bzw. vom Körper unabhängige Seele
> existiert. Und darauf gibt es keinerlei Hinweise.
>

Vor ca 100 Jahren versuchte ein Wissenschaftler, ich weiß leider nicht mehr
welche Fachrichtung, dieses Problem auf besondere Art und Weise zu klären.
Er begann, nach seinem Tode an verschiedene medial begabte Menschen
Berichte durchzugeben, die erst dann einen Sinn ergaben, wenn sie
zusammengeführt wurden.
Ich habe leider die Link's und den Namen verloren.

Wenn mir jemand mit dem Namen auf die Sprünge helfen könnte, wäre ich
wirklich dankbar.

[...]

MfG

Gerald

Hans-Peter Popowski

unread,
Apr 8, 2006, 7:20:54 AM4/8/06
to
"Peter Ofenbäck" schrieb im Newsbeitrag
news:n3gc325s9heggf0au...@4ax.com...

Hallo Peter,

> >hmm, Du hast Schopenhauer gelesen? ;-))
> >
> >"Seele, Seele, Seele, - Ist ein Pfaffen- und Alte-Weiber-Wort, das
> >man nicht gebrauchen soll, ein Unding, eine Fiktion der
Spiritualisten.
> >Aus Haß gegen dasselbe schreibe ich rigoristisch Trübsälig."
> >(Arthur Schopenhauer, Gesammelte Briefe, 393, hrsg. Arthur Hübscher,
> >Bonn 1987) --> Materialismus, Gehirnfunktion.

> Zu solcher Erkenntnis brauche ich keinen Schopenhauer. Das ist
> einfach, dazu reicht mein eigener Verstand.

eben, jeder normal und logisch denkende und immer hinterfragende Mensch
braucht das nicht, es ist aber schön zu sehen, dass es schon immer
Menschen gab, die in der Erkenntnis einem sozusagen Vorbild oder auch
Vordenker waren. Man fühlt sich sozusagen selbst bestätigt und
Schopenhauer war kein Schwachkopf, wie auch z.B. Kant, Sophokles,
Aristoteles oder oder oder .....

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

--
Augustinus (Kirchen- und Rethoriklehrer 354 - 430):
"Humanum fuit errare, diabolicum est, per animositatem in errore manere"
[Irren ist menschlich, teuflisch aber aus Leidenschaft im Irrtum
verbleiben]

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 8, 2006, 10:06:17 AM4/8/06
to
Gerald Otte <9.mix....@spamgourmet.com> schrieb:


>
>Vor ca 100 Jahren versuchte ein Wissenschaftler, ich weiß leider nicht mehr
>welche Fachrichtung, dieses Problem auf besondere Art und Weise zu klären.
>Er begann, nach seinem Tode an verschiedene medial begabte Menschen
>Berichte durchzugeben, die erst dann einen Sinn ergaben, wenn sie
>zusammengeführt wurden.

Na ja, ich kenne die Geschchte nicht. Er wird sich halt fest
vorgenommen haben, sich nach seinem Tod bemerkbar zu machen. Es würde
mich aber nicht wundern, wenn man nichts mehr von ihm gehört hat. Ich
verspreche schonmal, dass ich mir nach meinem Tod auch Mühe geben
werde, bemerkt zu werden. Fürchte nur, es wird mehr ergehen wie jenen
Selbstmordattentätern, die nicht einmal mehr gemerkt haben werden,
dass das mit den 72 Jungfrauen Beschiss war.

Gruß

PeterOinDO

Gerald Otte

unread,
Apr 8, 2006, 5:33:39 PM4/8/06
to
Hallo Peter,

Am Sat, 08 Apr 2006 16:06:17 +0200 schrieb Peter Ofenbäck:

> Gerald Otte <9.mix....@spamgourmet.com> schrieb:
>
>
>>
>>Vor ca 100 Jahren versuchte ein Wissenschaftler, ich weiß leider nicht mehr
>>welche Fachrichtung, dieses Problem auf besondere Art und Weise zu klären.
>>Er begann, nach seinem Tode an verschiedene medial begabte Menschen
>>Berichte durchzugeben, die erst dann einen Sinn ergaben, wenn sie
>>zusammengeführt wurden.
>
> Na ja, ich kenne die Geschchte nicht. Er wird sich halt fest
> vorgenommen haben, sich nach seinem Tod bemerkbar zu machen. Es würde
> mich aber nicht wundern, wenn man nichts mehr von ihm gehört hat.

Doch, man hat.

> Ich
> verspreche schonmal, dass ich mir nach meinem Tod auch Mühe geben
> werde, bemerkt zu werden. Fürchte nur, es wird mehr ergehen wie jenen
> Selbstmordattentätern, die nicht einmal mehr gemerkt haben werden,
> dass das mit den 72 Jungfrauen Beschiss war.

Bist du dir da so sicher?

>
> Gruß
>
> PeterOinDO

MfG

Gerald

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 9, 2006, 3:48:03 AM4/9/06
to
Gerald Otte <9.mix....@spamgourmet.com> schrieb:

>
>
>> Ich
>> verspreche schonmal, dass ich mir nach meinem Tod auch Mühe geben
>> werde, bemerkt zu werden. Fürchte nur, es wird mehr ergehen wie jenen
>> Selbstmordattentätern, die nicht einmal mehr gemerkt haben werden,
>> dass das mit den 72 Jungfrauen Beschiss war.
>
>Bist du dir da so sicher?
>
>>

"Sicher sein" heisst immer nur "etwas für sehr wahrscheinlich halten".
Höchstwahrscheinlich werde ich morgen noch am Leben sein. Bin mir
dessen einigermaßen sicher. Dass das mit den Jungfrauen Beschiss ist,
halte ich allerdings noch für viel wahrscheinlicher. Die Argumente
lassen sich auf mehreren Ebenen finden.

1) Außer der Sehnsucht, es möge so sein, gibt es keinerlei Hinweis auf


ein Leben nach dem Tod.

2) Was soll das für ein primitiver Gott sein, der einen Mann, der sich
für ein "höheres Ziel" aufgeopfert hat, auf der primitivsten Ebene
seiner Existenz, dem animalischen Ficken, dafür belohnt.

3) Wie verzweifelt muß man(n) sein, wenn man sein Leben für einige
flüchtige sexuelle Erlebnisse wegwirft.

4) Die ganze Idee ist frauenverachtend. Ein vollkommener Gott würde
sich nicht auf einen solchen Deal einlassen.


Es handelt sich bei dem ganzen um Männerphantasie, die Mobilisierung
von Geilheit, Dummheit und Verzweiflung zur Verbreitung von Angst und
Schrecken auf Erden und nirgendwo sonst.

Gruß

PeterOinDO

Hans-Peter Popowski

unread,
Apr 9, 2006, 6:00:56 AM4/9/06
to
"Peter Ofenbäck" schrieb im Newsbeitrag
news:p5eh3255skfqngfse...@4ax.com...

Hallo Peter,

> 1) Außer der Sehnsucht, es möge so sein, gibt es keinerlei Hinweis auf
> ein Leben nach dem Tod.

doch, wenn anstatt Bildung die Einbildung maßgebend ist. ;-))

> 2) Was soll das für ein primitiver Gott sein, der einen Mann, der sich
> für ein "höheres Ziel" aufgeopfert hat, auf der primitivsten Ebene
> seiner Existenz, dem animalischen Ficken, dafür belohnt.
>
> 3) Wie verzweifelt muß man(n) sein, wenn man sein Leben für einige
> flüchtige sexuelle Erlebnisse wegwirft.
>
> 4) Die ganze Idee ist frauenverachtend. Ein vollkommener Gott würde
> sich nicht auf einen solchen Deal einlassen.
>
>
> Es handelt sich bei dem ganzen um Männerphantasie, die Mobilisierung
> von Geilheit, Dummheit und Verzweiflung zur Verbreitung von Angst und
> Schrecken auf Erden und nirgendwo sonst.

Naja, auch die alten Germanen hatten ihre Walküren (die göttlichen
Jungfrauen), die die Wal (im Kampf gefallenen) auf Odins (Wodan) Befehl
von der Walstatt (Schlachtfeld) nach Wallhalla brachten.
Aber diese "Religion" ist ausgestorben. Andere werden ihr folgen, so die
Menschen lernen ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
Die Germanen (u.a. Nordvölker) waren zumindest so schlau, ihre Jungrauen
nicht zahlenmäßig für jeden Wal festzulegen, es hätte ja einer
nachrechnen können. <g>

Wie ließ Goethe seinen Faust sprechen:
"Ich finde nicht die Spur
von einem Geist, und alles ist Dressur."

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Gerald Otte

unread,
Apr 9, 2006, 9:34:46 AM4/9/06
to
Hallo Peter

Am Sun, 09 Apr 2006 09:48:03 +0200 schrieb Peter Ofenbäck:

> Gerald Otte <9.mix....@spamgourmet.com> schrieb:
>
>>
>>
>>> Ich
>>> verspreche schonmal, dass ich mir nach meinem Tod auch Mühe geben
>>> werde, bemerkt zu werden. Fürchte nur, es wird mehr ergehen wie jenen
>>> Selbstmordattentätern, die nicht einmal mehr gemerkt haben werden,
>>> dass das mit den 72 Jungfrauen Beschiss war.
>>
>>Bist du dir da so sicher?
>>
>>>
>
> "Sicher sein" heisst immer nur "etwas für sehr wahrscheinlich halten".
> Höchstwahrscheinlich werde ich morgen noch am Leben sein. Bin mir
> dessen einigermaßen sicher. Dass das mit den Jungfrauen Beschiss ist,
> halte ich allerdings noch für viel wahrscheinlicher. Die Argumente
> lassen sich auf mehreren Ebenen finden.
>
> 1) Außer der Sehnsucht, es möge so sein, gibt es keinerlei Hinweis auf
> ein Leben nach dem Tod.

Ich bedauere sehr, daß ich den in meinem ersten Betrag angedeuteten Namen
verloren habe. Ich glaube, daß wir dann doch Stoff für eine anregende
Diskussion gehabt hätten. Aber ich habe die stille Hoffnung noch nicht
aufgegeben, ihn einmal wieder aufzutreiben.
Bis dahin könnte ich dir an Literatur nur drei Bücher von Robert A. Monroe
empfehlen. Auch die könnten ein völlig anderes Weltbild übermitteln, und
evtl. viele Fragezeichen des heute fest zementierten Weltbildes aufklären.

> 2) Was soll das für ein primitiver Gott sein, der einen Mann, der sich
> für ein "höheres Ziel" aufgeopfert hat, auf der primitivsten Ebene
> seiner Existenz, dem animalischen Ficken, dafür belohnt.
>
> 3) Wie verzweifelt muß man(n) sein, wenn man sein Leben für einige
> flüchtige sexuelle Erlebnisse wegwirft.
>
> 4) Die ganze Idee ist frauenverachtend. Ein vollkommener Gott würde
> sich nicht auf einen solchen Deal einlassen.
>
>
> Es handelt sich bei dem ganzen um Männerphantasie, die Mobilisierung
> von Geilheit, Dummheit und Verzweiflung zur Verbreitung von Angst und
> Schrecken auf Erden und nirgendwo sonst.
>
> Gruß
>
> PeterOinDO

Ich könnte dir aufzeigen, daß alle deine aufgeworfenen Fragen nur durch das
allgemein anerkannte Weltbild entstehen.

Aber könnte nicht gerade hier ein Umdenken erforderlich sein?

Es ist jedoch so, daß du, solange du das alte Weltbild nicht infrage
stellst und nach Alternativen suchst, auch für mögliche und evtl. sogar
bessere Erklärungen nicht bereit bist.

Obwohl ich es sonst nicht so sehr mit der Bibel halte, kann ich nur darauf
hinweisen, daß bereits dort steht:"Suchet, so werdet ihr finden!"

Es beginnt also mit dem Suchen!

MfG

Gerald

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 9, 2006, 4:21:29 PM4/9/06
to
Gerald Otte <9.mix....@spamgourmet.com> schrieb:


>


>Ich könnte dir aufzeigen, daß alle deine aufgeworfenen Fragen nur durch das
>allgemein anerkannte Weltbild entstehen.

Welches allgemein anerkannte Weltbild? Das naturwissenschaftliche? Ist
zwar allgemein anerkannt, aber unterliegt ständiger Modifikation. Das
ist gerade das, was Naturwissenschaft auszeichnet.

Andere allgemein anerkannte Weltbilder fallen mir jetzt gerade nicht
ein.

Und politische oder religiöse Wirrköpfe kümmern sich auch nicht darum,
was allgemein anerkannt ist. Die haben ebenfalls ein eigenes Weltbild,
wenn auch ein sehr beschränktes.


>
>Aber könnte nicht gerade hier ein Umdenken erforderlich sein?
>
>Es ist jedoch so, daß du, solange du das alte Weltbild nicht infrage
>stellst und nach Alternativen suchst, auch für mögliche und evtl. sogar
>bessere Erklärungen nicht bereit bist.

Träumer! Worauf immer Du hinaus willst, jede Heilslehre ist zum
Scheitern verurteilt. Naturwissenschaft beschreibt die Welt in einer
Weise, mit der sich arbeiten lässt. Kategorien wie "gut" und "böse"
kommen darin mit gutem Grund nicht vor. Das sind menschliche
Kategorien. Lösungen für politische und soziale Probleme können
Naturwissenschaften nur anbieten, indem sie Wege aus
Ressourcenengpässen aufweisen. Das reicht aber nicht, weil der Mensch
ein irrationales Wesen ist, dem es nur gut geht, wenn es irgenwo einem
anderen Menschen schlechter geht. Kein Mensch ist wirklich bereit, zu
teilen oder für global gleichen Lebensstandard zu sorgen. Im Grunde
ist es gerade dieses Wohlstandsgefälle, was die menschliche
Gesellschaft antreibt. Der Mensch ist immer noch ein Tier und nur
interessiert am eigenen Wohlergehen und dem seiner unmittelbaren
Verwandtschaft. Alle anderen sind potentielle Gegner oder Opfer.

Lassen wir also das naturwissenschaftliche Weltbild sich weiter
entwickeln, wie es dies seit einigen hundert Jahren tut.

Das politische Weltbild dahingehend zu modifizieren, dass allen
Menschen das Wohlergehen aller Menschen am Herzen liegt, die
Vorstellung zu verankern, dass es sich bei der Erde nur um ein
Raumschiff mit begrenzten, aber durchaus ausreichenden Ressourcen
handelt, dass ist die Herausforderung, an der wir scheitern werden.


>
>Obwohl ich es sonst nicht so sehr mit der Bibel halte, kann ich nur darauf
>hinweisen, daß bereits dort steht:"Suchet, so werdet ihr finden!"
>
>Es beginnt also mit dem Suchen!

Die Lösung ist gefunden. Sie ist leider undurchführbar. Weil man dazu
den Menschen grundlegend ändern müsste. Und dass das nicht geht, hat
das Scheitern des Kommunismus kürzlich vor Augen geführt.

Gruß

PeterOinDO

Gerald Otte

unread,
Apr 9, 2006, 5:18:58 PM4/9/06
to
Hallo Peter,

Am Sun, 09 Apr 2006 22:21:29 +0200 schrieb Peter Ofenbäck:

> Gerald Otte <9.mix....@spamgourmet.com> schrieb:
>
>
>>
>>Ich könnte dir aufzeigen, daß alle deine aufgeworfenen Fragen nur durch das
>>allgemein anerkannte Weltbild entstehen.
>
> Welches allgemein anerkannte Weltbild? Das naturwissenschaftliche? Ist
> zwar allgemein anerkannt, aber unterliegt ständiger Modifikation. Das
> ist gerade das, was Naturwissenschaft auszeichnet.
>
> Andere allgemein anerkannte Weltbilder fallen mir jetzt gerade nicht
> ein.

Das ist nicht weiter tragisch.

> Und politische oder religiöse Wirrköpfe kümmern sich auch nicht darum,
> was allgemein anerkannt ist. Die haben ebenfalls ein eigenes Weltbild,
> wenn auch ein sehr beschränktes.

Da kann ich dir beim besten Willen nichtzustimmen.
Übrigens hast du doch gerade angedeutet, daß du kein anderes Weltbild
kennst. Warum also deine Behauptung, daß die Weltbilder anderer Personen
beschränkt sind?
Und vor allem sind anders denkende Menschen nicht in jedem Fall Wirrköpfe.

[...]


> Träumer!

Immerhin gibt es auch die Möglichkeit, daß du der Träumer bist.
Zugegeben, ich kann dir nicht beweisen, daß es ein Leben nach dem Tode
gibt.
Aber gleichermaßen kannst du mir nicht beweisen, daß es das nicht gibt.

Patt!


[...]

>
> Lassen wir also das naturwissenschaftliche Weltbild sich weiter
> entwickeln, wie es dies seit einigen hundert Jahren tut.

Das wird es, nach meiner Meinung aber aus anderen Gründen, als du jetzt
vermutest.

[...]

> Gruß
>
> PeterOinDO

MfG

Gerald

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 9, 2006, 6:04:08 PM4/9/06
to
Gerald Otte <9.mix....@spamgourmet.com> schrieb:


>
>> Und politische oder religiöse Wirrköpfe kümmern sich auch nicht darum,
>> was allgemein anerkannt ist. Die haben ebenfalls ein eigenes Weltbild,
>> wenn auch ein sehr beschränktes.
>
>Da kann ich dir beim besten Willen nichtzustimmen.
>Übrigens hast du doch gerade angedeutet, daß du kein anderes Weltbild
>kennst. Warum also deine Behauptung, daß die Weltbilder anderer Personen
>beschränkt sind?

Du musst sauber argumentieren: Ich schrieb, ich kenne kein anderes
allgemein anerkanntes Weltbild als das der Naturwissenschaften. Es
gibt nämlich kein anderes allgemein anerkanntes.

Das ist übrigens auch beschränkt, aber sich seiner Grenzen wohl
bewußt. Abgesehen von einer endlichen Anzahl größenwahnsinniger
Naturwissenschaftler.

Andere Weltbilder sind weitaus beschränkter als das
naturwissenschaftliche und sich ihrer Grenzen leider oft nicht bewußt.

>Und vor allem sind anders denkende Menschen nicht in jedem Fall Wirrköpfe.

Auch das habe ich so nicht behauptet. Aber wer "anders denkt" muss
sich die Frage stellen, ob "anders Denken" überhaupt Denken im engeren
Sinne ist.

>Zugegeben, ich kann dir nicht beweisen, daß es ein Leben nach dem Tode
>gibt.
>Aber gleichermaßen kannst du mir nicht beweisen, daß es das nicht gibt.
>
>Patt!
>
>

Das ist ein Denkfehler. Ich will gar nicht beweisen, dass es ein Leben
nach dem Tod nicht gibt. Es gibt nur einfach keinen Grund, es
anzunehmen. Also warum soll ich mein Weltbild um etwas erweitern, was
nichts erklärt und wofür es keinerlei Indizien gibt?

Man kann prinzipiell nicht beweisen, dass etwas nicht existiert.
Deshalb ist es Quatsch, zu sagen, weil ich nicht beweisen kann, dass
es kein Leben nach dem Tod gibt und Du nicht beweisen kannst, dass es
existiert, stünde es unentschieden zwischen uns.

Es obliegt Dir, belastbare Indizien für ein Leben nach dem Tod
beizubringen. Diese existieren nicht.

Gruß

PeterOinDO

Message has been deleted
Message has been deleted

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 10, 2006, 2:35:47 PM4/10/06
to
syne...@weibsvolk.org (Andreas Steinke) schrieb:

>Peter Ofenbäck <ms...@windfall.ca> wrote:
>
>> Meine oder deine Erfahrungen spielen überhaupt keine Rolle.
>

>Wessen Erfahrungen spielen dann möglicherweise eine Rolle?

Wenn man unsere Ausgangsfrage ein wenig umformuliert, kommt man der
Sache auf die Spur: "Warum sollte es ein Leben nach dem Tod geben?"
Die Antwort kann sein a) weil wir es uns so wünschen. Das reicht
selbstverständlich nicht, um sich weiter mit dieser Frage zu
beschäftigen. Oder b) weil es Menschen gibt, die entsprechende
Erfahrungen gemacht haben. Da stellt sich bei genauerem Hinsehen immer
heraus, dass in ihren Köpfen etwas abgelaufen ist, was sie als Hinweis
auf ein Leben nach dem Tod interpretieren. Was aber zwanglos auch ohne
diese Annahme erklärt werden kann. Und wissenschaftliches Vorgehen
zeichnet sich dadurch aus, das man nichts annimmt, wenn es auch "ohne"
geht.

Allgemein gilt: Wenn ich aus Erfahrungen heraus eine Annahme treffe,
dann ist das gerechtfertigt, wenn diese Erfahrungen sehr weit
verbreitet sind und wenn diese Erfahrungen sich nicht auch ohne
Zusatzannahmen erklären lassen. Eine weite Verbreitung kann man den
Erfahrungen, die häufig einem Leben nach dem Tode zugeschrieben
werden, wohl noch zugestehen. Aber nicht, das sich diese Erfahrungen
nicht auch ohne parawissenschaftliche Annahmen erklären lassen.

>
>> Ich habe mich durchaus schon der Vorstellung hingegeben, eine
>> unsterbliche oder nicht auf meinen Körper angewiesene Seele zu haben.
>> Fühlt sich gut an. Das Gefühl mag sich durch entsprechende Verfahren
>> oder Drogen intensivieren lassen. Doch es ist so leicht als Vorgang im
>> menschlichen Gehirn, vulgo Hirngespinst, zu entlarven. Man braucht
>> eben nicht über die Seele zu spekulieren, um alle diese Erfahrungen zu
>> erklären.
>

>Eben das sind Deine Erfahrungen, die Du auf Deine eigene Gehirntätigkeit
>zurückführen kannst.

Und dir mir keinerlei Grund geben, ein Leben nach dem Tod anzunehmen.

>
>> Die Unschärferelation wird immer wieder fälschlich in Anspruch
>> genommen, um Spekulationen über das Wesen der Welt zu stützen.
>> Sie trifft allerdings nur Aussagen über Sub - Elemtarteilchen. Für
>> unsere Wahrnehmung der Welt und unserer selbst ist sie unbedeutend.
>

>Das würde ich ähnlich beschreiben!

Und warum berufst Du dich dann auf die Unschärferelation?

>
>> Mir kommt es darauf an, dass nichts existiert, bloss weil wir es uns
>> wünschen.
>

>Warum kommt es Dir darauf an, oder warum ist Dir das wichtig?

Weil es wahr ist. Und ich bin auf der Suche nach der Wahrheit. Zur
Zeit noch beim leichteren Teil, nähmlich dem Entrümpeln des
intellektuellen Gartens vom Wildwuchs der Spekulation. Denn wie
gesagt, so schwer die Wahrheit zu finden ist, so einfach ist die
Unwahrheit aufzuspüren.

>> Mir kommt es darauf an, den Stellenwert des Menschen
>> im Universum angemessen einzuschätzen (soviel sei verraten:
>> Er ist näherungsweise Null). Wir stehen nicht ausserhalb der Natur
>> und können sie nicht überwinden.
>

>Möchtest damit zum Ausdruck bringen: Diesen Stellenwert einschätzen zu
>können erscheint Dir sinnvoll!?

Auf jeden Fall. Es gehört auch zur Wahrheitsfindung. Der Mensch kann
nicht kraft seines Willens die Naturgesetze außer Kraft setzen. Aber
er kann seine geistige Energie dazu verwenden, die Naturgesetze immer
besser zu verstehen.

>> Die dir sinnvoll erscheinen, deine nicht beweisbaren Behauptungen in
>> deinen Augen zu bestätgen. Ist das sinnvoll?
>

>Du kannst versuchen die Sinnfragen, die sich in diesen Gesprächsfäden
>mittlerweile entwickelt haben, auf Deine Erfahrungen, die sich nach
>Deinen eigenen Angaben in Deinem eigenen Gehirn ereignen, anzuwenden:

>
>> Wenn ich esoterische Texte lese oder besser, versuche, sie zu lesen,
>> stelle ich fest, dass sie von völliger Beliebigkeit und dem Fehlen
>> jedweder Logik gekennzeichnet sind.
>
>> Sie wirken wie die Konfabulationen von hirnorganisch Erkrankten.
>> Sie haben keinen Inhalt.
>

>Und mit solchen Texten, Schriften oder Worten möchtest Du Dich dennoch
>auseinandersetzen, obwohl sie auf Dich wie Konfabulationen von
>hirnorganisch Erkrankten wirken und Dir daher ohne Inhalt oder/und
>Gehalt erscheinen?

Ja genau, es macht mich neugierig, was Menschen dazu bringt, solche
Texte zu verfassen und was andere Menschen dazu bringt, sich dafür zu
begeistern. Obwohl diese Texte offensichtlich keinen Inhalt haben. Das
scheint nicht nur so.

>> Ich möchte mich wirklich gern mit diesen Themen auseinander setzen.
>

>Das empfinde ich bedenklich!

Ich finde es spannend.

Gruß

PeterOinDO

Message has been deleted

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 10, 2006, 5:03:58 PM4/10/06
to
syne...@weibsvolk.org (Andreas Steinke) schrieb:

.
>
>Du suchst demnach nach einem rational-logisch nachvollziehbaren Grund,
>den Gedanken 'an ein Leben nach dem Tod' annehmen zu können?

Ja


>
>> Und warum berufst Du dich dann auf die Unschärferelation?
>

>Ich berufe mich nicht darauf.

Du schriebst:


Was der jeweils Beurteilende unter Realität versteht und ob dieser
sich auf seine Methoden, diese Realität zu verstehen bzw. prüfen zu
können, verlassen bzw. vertrauen kann, ist von eben diesem Beobachter
abhängig.
(Die Unschärferelation läßt grüßen! ;-)

Vielleicht habe ich dich da mißverstanden.

>

>Dann sollten wir uns möglicherweise die Frage stellen: Was ein Wunsch an
>sich für eine Bedeutung haben könnte.

Oh ja.


>Springe bitte nicht gleich wieder im Dreieck, wenn ich Dich frage:
>
>Warum Du davon überzeugt bist: Ein Mensch z.B. Du, ich oder ein anderer
>könnten mit der Kraft des Willens sog. Naturgesetzen nicht
>entgegenwirken?

Ich springe gar nicht im Dreieck. Ich argumentiere gelassen und
lustvoll.

Wir sind Teil der Natur. Unser Wille unterliegt ebenso wie wir den
Naturgesetzen. Und die sind zumindest soweit bekannt, dass
Überraschungen dieser Art überhaupt nicht zu erwarten sind.


>
>Ich habe eigentlich keine große Lust eine Unterhaltung zu führen, wenn
>mir dann vorgeworfen wird sie sei sinnlos oder ohne einen Inhalt, wobei
>der Gesprächspartner behauptet dieser Unterhaltung nichts abgewinnen zu
>können.

Ich gewinne der Unterhaltung etwas ab. Es fasziniert mich, dass Du
keine Anstalten machst, den Sinngehalt esoterischer Aussagen zu
verteidigen. Kommen dir eventuell Zweifel?


Jetzt kommt wieder eine grundsätzliche Betrachtung: Um die Welt zu
verstehen, ist es sinnvoll, von einer unbedeutenden Störgröße wie dem
Menschen zunächst einmal abzusehen. Man wird physikalische und
chemische, auch biologische Gesetzmäßigkeiten finden, die sich zu
einem widerspruchsfreien Gebäude fügen. Auch die Entstehung des
Menschen steht am Ende dazu nicht im Widerspruch. Dass dieses Wesen
plötzlich anfängt zu denken, lässt sich aus den Naturgesetzen nicht
unmittelbar herleiten, steht aber auch nicht im Widerspruch zu ihnen.
Wenn man alle Regeln kennt, kann man noch nicht den tatsächlichen
Verlauf eines Geschehens vorhersagen.

Dass manche Menschen anfangen, von ihrer Selbtwahrnehmung ausgehend
irgendwelche Annahmen über das Universum zu treffen, die den
Naturgesetzen widersprechen, liegt wohl an einer vollkommenen
Verkennung der universalen Bedeutung des Menschen.

Die Welt ist widerspruchsfrei. Wäre sie das nicht, würde sie nicht
existieren. Wenn also zwei einander widersprechende Auffassungen über
die Beschaffenheit der Welt existieren, muss eine falsch sein.


Noch ein Hinweis: Die Überzeugungen bzw. Erkenntnisse, die ich hier
vertrete, sind mir selbst unangenehm. Ich wünschte mir die Welt auch
anders. Aber da kann man nichts machen.

Gruß

PeterOinDO

Message has been deleted

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 11, 2006, 3:01:38 AM4/11/06
to
syne...@weibsvolk.org (Andreas Steinke) schrieb:

>Hallo Peter,
>
>ich kann Dich verstehen!
>
>Und ich liebe Dich!
>
>
>

Huch - was hast'n jetzt für'n Kraut geraucht?

Gruß

PeterOinDO

Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted

schube...@t-online.de

unread,
Apr 13, 2006, 2:35:50 AM4/13/06
to

Andreas Steinke wrote:
> Peter Ofenbäck <ms...@windfall.ca> wrote:
>
> > syne...@weibsvolk.org (Andreas Steinke) schrieb:

>
> > >Warum Du davon überzeugt bist: Ein Mensch z.B. Du, ich oder ein anderer
> > >könnten mit der Kraft des Willens sog. Naturgesetzen nicht
> > >entgegenwirken?
>
> > Wir sind Teil der Natur. Unser Wille unterliegt ebenso wie wir den
> > Naturgesetzen.
>
> Welcher Natur? Wie kommst Du zu der Ansicht, der Wille könne
> irgendwelchen Regeln unterliegen?

>
> > Jetzt kommt wieder eine grundsätzliche Betrachtung:
>
> > [...]
>
> Sehr genau beobachtet!
>
>
> Wir haben uns DA in etwa auf folgenden Gedanken gebracht: Es macht
> keinen Sinn solange unsere Kräfte nicht im Gleichgewicht bzw.
> Ungleichgewicht sind!
>
>
> U.a. möchte ich Dich und die anderen Leser in den uns noch zu
> erwartenden 'Sekunden' zu einem kleinen aber sehr streng
> wissenschaftlichen Experiment einladen, welches ich unter dem Subjekt
> "Kontravalenz" speziell den Lesern von de.alt.paranormal und/oder
> z-netz.alt.esoterik gleichermaßen und gerne zur Diskussion anbieten
> möchte.
>
> :-)
>
>
> > Gruß
> >
> > PeterOinDO
>
>
> Gruß,
> Andreas
>
>
>
>
> --
> Leela


Validierte Experimente mit Yogi Kräften oder Kunststückchen.
Kleine Reise nach Indien gefällig ?
Von der Messerstecher Party zur Einbuddel Party zur Schwanroller Party
und ganz zum Schluß wir der Indische Seiltrick aufgeführt.
Als Vorspeise (amuse gueule) empfehle ich:
Sufi Tanzparty mit Zungenabschneiden und wieder ankleben.

Eingebuddelter Yogi zeigt eine Null Linie am EEG über 14 Tage.
Danach buddeln ihn seine Schüler wieder aus.
Er wird etwas massiert. Fertig ist das Yogi Kunststück.

schube...@t-online.de

unread,
Apr 13, 2006, 2:39:11 AM4/13/06
to
Wer baut mit mir einen Willensverstärker ?
Gib mir einen Willen und ich hebe die Erde aus den Angeln.
Am Anfang war der kleine Willi.

Peter Ofenbäck

unread,
Apr 13, 2006, 3:30:00 AM4/13/06
to
syne...@weibsvolk.org (Andreas Steinke) schrieb:

>Peter Ofenbäck <ms...@windfall.ca> wrote:
>

>
>Welcher Natur? Wie kommst Du zu der Ansicht, der Wille könne
>irgendwelchen Regeln unterliegen?

Schreibe statt "Natur" "physikalisches Universum" oder "das, was den
Naturgesetzen unterliegt". Die Begriffe sind austauschbar. Vielleicht
ist es unpräzise, zu sagen, der Wille unterliege Regeln. Wollen kann
man schließlich auch das Unmögliche. Spätestens bei der Realisierung
des Willens schlagen die Naturgesetze gnadenlos zu.

>> Jetzt kommt wieder eine grundsätzliche Betrachtung:
>

>> [...]
>
>Sehr genau beobachtet!

Nein, nicht beobachtet. Diese Passage ist reines Produkt des
Nachdenkens.

>
>
>Wir haben uns DA in etwa auf folgenden Gedanken gebracht: Es macht
>keinen Sinn solange unsere Kräfte nicht im Gleichgewicht bzw.
>Ungleichgewicht sind!


Ich liebe solche Formulierungen. Noch schwammiger und unpräziser hast
Du's nicht? Von was für Kräften ist die Rede? Wie ist das
Gleichgewicht definiert? Ich möchte hier anmerken, dass unsere gesamte
Existenz auf Ungleichgewicht beruht. Nach Ausgleich aller Kräfte ist
das Leben erloschen.


>U.a. möchte ich Dich und die anderen Leser in den uns noch zu
>erwartenden 'Sekunden' zu einem kleinen aber sehr streng
>wissenschaftlichen Experiment einladen, welches ich unter dem Subjekt
>"Kontravalenz" speziell den Lesern von de.alt.paranormal und/oder
>z-netz.alt.esoterik gleichermaßen und gerne zur Diskussion anbieten
>möchte.
>

Die Kontra- oder auch Antivalenz (v. lat. kontra gegen, valenz Wert)
drückt in der Mathematik aus, dass die Verbindung von zwei Aussagen
nur wahr wird, wenn sie unterschiedlich sind, das heisst, entweder die
eine oder die andere wahr oder falsch ist, aber nicht beide
gleichzeitig wahr oder falsch sind (XOR-Verknüpfung). Sie ist das
Gegenteil der Äquivalenz. (Wikipedia)

Meinst Du das? Du machst mich neugierig.

Gruß

PeterOinDO

Thula

unread,
Apr 13, 2006, 6:51:33 AM4/13/06
to
Hallo schubert,

schube...@t-online.de schrieb:

>... [Buddel-Visionen..., äh, Boddel-Visionen?]...

lass dich nicht so von der Karfreitagsstimmung runterziehen. Denn
a) ist der Donnerstag noch grün
b) ist Ostern schon nach 3 und nicht erst nach 14 oder 15 Tagen
c) kann es sein, dass auch diese Story in Wirklichkeit komplett anders
verlaufen ist
:-)

Thula

--
Für private Mails "Homepage" in der Mailadresse ersetzen durch "impuls-raum"

Mathew

unread,
Apr 20, 2006, 5:36:59 PM4/20/06
to
"Peter Ofenbäck" <ms...@windfall.ca> schrieb im Newsbeitrag
news:g1te32h7vfkd3r43q...@4ax.com...
> "Espero" <ot...@guide.at> schrieb:
>
> >Hallo,
> >
> >meiner Meinung nach ist unser biologisches Leben nur eine der
> >vielfältigen Formen, die Bewußtsein annehmen kann. Aller Materie und
> >Strahlung ist ein (ich nenne es) Bewußtseinsfeld hinterlegt, welches
> >nach Mehrung strebt, dies kannst du als Richtungspfeil verstehen, der
> >in jeglichem (Alles was ist) integriert ist. Begriffe wie Tod oder
> >Leben (biologisch) spielen in diesem viel grösseren Szenario keine
> >eklatante Rolle, sie sind nur Übergänge zwischen verschiedenen
> >Seinszuständen des Bewußtseinsfeldes.
> >
>
> Phantastisch!
>
> Vollkommen hohles beliebiges Gelabere. Das ist so offensichtlich, dass
> es bestürzend ist, wie viele Menschen das nicht merken.

Hohl würde ich nicht sagen. Die Wissenschaft maßt sich an uns Menschen
weismachen zu wollen, das nach dem Leben auf der Erde nichts mehr kommt.
Aber das ist definitiv zu kurz gedacht. Der Beweis eines Lebens nach dem
Tode steht noch aus. Aber mit den jetzigen Annahmen und Methoden der
Wissenschaft wird sie das nicht herausbekommen.

Ich empfehle die Bücher von Raymond A. Moody über Nahtoderlebnisse, Robert
A. Monroe, Elisabeth Kübler- Ross, Neale Donald Walsch, Jane Roberts und
andere Autoren, die sich ernsthaft mit der Materie auseinander setzen.


Espero

unread,
Apr 24, 2006, 8:12:54 AM4/24/06
to
Mein lieber Peter,

ich werde Dir hier und jetzt beweisen, dass die Seele keine Funktion
des physischen Körpers ist und das lustige ist: Du wirst es
akzeptieren (müssen). Also, stell Dir einmal vor, Du weißt, dass Du
morgen (z.B. um 03 Uhr morgens) sterben mußt, Du weißt den genauen
Zeitpunkt, nehmen wir mal an, man hat Dich zum Tode verurteilt. Und
nimm auch noch an, Du hast einen Freund, der eine äusserst komplexe
Maschine erfunden hat, die Deinen ganzen Körper, Zelle für Zelle,
Molekül für Molekül, und natürlich damit auch (nach Deinem Denken)
Deine Seele reproduzieren kann, d.h. eine 100 prozentige 1 zu 1 Kopie
davon herstellen kann. Dein Freund hatte von Dir, auf Dein Ersuchen,
diese 1 zu 1 Kopie hergestellt, kurz bevor Du ins Gefängnis mußtest,
er hat diese Kopie natürlich nicht aktiviert, sie liegt sozusagen auf
Eis. Auch er kennt den Zeitpunkt Deines Todes, und hat Dir versprochen,
die Kopie von Dir zu aktivieren, sobald der Henker Dich hingerichtet
haben müßte. Soweit so gut. Es ist 03:00 morgens, der Scharfrichter
hat Dich vom Leben zum Tode gebracht, genau um die selbe Zeit hat Dein
Freund den Aktivierungsmechanismus für Deine 1 zu 1 Kopie betätigt,
sodaß Deine Kopie, und damit ja jetzt eigentlich Du pünktlich um
03:00 erwacht, aufsteht und recht lebendig ist. Scheint logisch zu
sein, der eine Körper von Dir ist tot, und der andere hat, da er eine
komplette Kopie mit Seele und allem ist, zu leben begonnen. Dem wirst
Du zustimmen können.
Jetzt kommt es aber vielleicht anders: Du bist im letzten Augenblick
begnadigt worden, Du wurdest nicht hingerichtet, sondern im Gegenteil,
sofort freigelassen. In der Zwischenzeit hat Dein Freund um Punkt 03:00
Uhr Deine Kopie zum Leben erweckt, d.h. Deine Kopie ist aktiviert. Dein
erster Weg nach dem Gefängnis ist zu Deinem Freund, um ihn über Deine
Freilassung zu informieren und die Aktivierung Deines 2. Selbst zu
verhindern, allein es ist zu spät. So, beantworte mir jetzt die Frage:
Wer ist er, er ist eigentlich Du!! Beide haben Deine Seele, oder sind
da jetzt 2 Seelen??
Ich hoffe, Du denkst darüber nach, und versucht ein wenig, die
Eingeschränktheit Deines Denkens zu verändern? Mit reinem
Materialismus kommst Du zwar in der Menschenwelt weiter, aber alles
andere, und das ist unendlich viel mehr, ist damit nicht zu verstehen.

LG

OTMAR

Gerald Otte

unread,
Apr 25, 2006, 10:56:41 AM4/25/06
to
Am Thu, 20 Apr 2006 23:36:59 +0200 schrieb Mathew:

[...]


>
> Ich empfehle die Bücher von Raymond A. Moody über Nahtoderlebnisse, Robert
> A. Monroe, Elisabeth Kübler- Ross, Neale Donald Walsch, Jane Roberts und
> andere Autoren, die sich ernsthaft mit der Materie auseinander setzen.


Ich war eigentlich neugierig, ob sich hier einmal ein konstruktiver
Gedankenaustausch, aus meiner Sicht besonders zu den Büchern von R.A.
Monroe, ergeben würde.
Schade, aber niemand reagierte auf deinen Beitrag.

MfG
Gerald

Jan Lau

unread,
Jun 21, 2006, 3:03:00 PM6/21/06
to
Schöne Fragen: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Gibt es einen Anfang nach dem
Ende? Gibt es ein Hell nach dem Dunkel? Gibt es ein Auf nach dem Ab?

Tod ist die Abwesenheit von Leben. Wer tot ist, lebt nicht! Was Du meinst,
ist wohl das reinkarnierte (wiedergeborene) Leben. Das gibt es natürlich. Es
gibt Leute, die Dir das bestätigen können.

Vielleicht meinst Du aber auch eine Existenz- oder Daseinsform der von
Körper und Geist befreiten Seele nach dem Tod der Trinität
Körper-Geist-Seele. Auch die gibt es wohl, denn sonst könnten Seelen ja
nicht wiedergeboren werden! :-)

Wie die allerdings aussieht, kann ich Dir nicht sagen.

L. und F. Jan

"RostockerSkater" <rostock...@rgc.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e01phs$grb$1...@online.de...
> Ich kenne mich leider in der Esoterik nicht sehr gut aus. Mich würde
> jedoch sehr interessieren, was die man in der Esoterik über das Leben
> nach dem Tod denkt. Gibt es eins und wie sieht es aus?
>
> Was passiert mit der Seele, wenn sie sich von ihrem physischen Körper
> getrennt hat?


RostockerSkater

unread,
Jun 23, 2006, 6:47:04 AM6/23/06
to
Jan Lau schrieb:
Wie genau ich das meinte kann ich gar nicht so sagen. War jetzt
zumindest nicht nur auf Wiedergeburt und so bezogen.

Finde deine Ansichten doch etwas absolut, dass du sagst, es gibt auf
jeden Fall eine Wiedergeburt. Es ist in meinen Augen immer noch eine
Glaubensfrage. Ich bin nämlich nicht von der Wiedergeburt überzeugt.
Wenn du meinst, dass es viele bestätigen können, dass sie schon mal ein
anderes Leben gehabt hatten, kann ich entgegen bringen, dass es bestimmt
mehr Leute gibt, die dies nicht behaupten. Sie "bestätigen" damit meine
Theorie, dass es keine Wiedergeburt gibt.

Ich glaube mehr daran, dass die Seele sich beim Tod vom Körper löst.
Aber auch, dass die Seele ohne Körper nicht existieren kann und somit
auch stirbt.

Was meinst du dazu? :-)

0 new messages