
EINLADUNG
Der
Schnittblumensektor ist auch in Zimbabwe ein bedeutender Wirtschaftszweig. Die
Arbeits-
und Produktionsbedingungen sind aber in weiten Teilen unzureichend und
verstoßen
gegen Menschenrechte und Umweltkriterien. Dies bestätigte kürzlich erst wieder
eine
entsprechende Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Obwohl Zimbabwe
das erste Land war, in dem Blumenfarmen nach dem Kriterienkatalog des
FlowerLabelProgramm FLP (www.fairflowers.de)
produziert haben, gibt es aufgrund der politischen Verhältnisse seit einigen
Jahren keine mit dem FLP-Siegel zertifizierten Blumenfarmen mehr.
Wir laden Sie herzlich ein zum
Fachgespräch ‚Blumen und Menschenrechte? Beispiel
Zimbabwe’
am 1. Februar um 19 Uhr
im EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Rgb. Großer Saal
(U4/U5 Theresienstr.)
Im
Rahmen eines von FIAN Deutschland geleiteten EU-Projektes zur Durchsetzung von
Menschenrechtsstandards und Umweltschutz in der Blumenproduktion ist auch die
Frauenorganisation KUNZWANA aus Zimbabwe Projektpartner.
Auf
der von FIAN organisierten Rundreise werden
Emma Mahlunge, die Direktorin von KUNZWANA
und
die
Blumenarbeiterin Spiwe Chigwande
über die Arbeits- und Lebensbedingungen der BlumenarbeiterInnen, sowie die
Folgen der Landreformpolitik für die Plantagenarbeiterinnen und für die Umwelt
berichten.
Die
beiden Frauen werden vor allem auf folgende Themen eingehen:
-
Die Arbeits- und Lebenssituation der Arbeiterinnen auf den Blumenfarmen
-
Die Folgen der Landreformpolitik für Plantagenarbeiterinnen
-
Die Folgen der Landreformpolitik für die Umwelt
Als
Teilnehmer des konnte auch Günther Busch, von der IG-BAU, Region Bayern
sowie
Matthias Blasi von Bloomways gewonnen werden.
Über
Ihre Teilnahme und Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
Für
mehr Informationen wenden Sie sich bitte an die Sprecher der FIAN-Gruppe
München
Marlies
Olberz Tel: 82 07 12 84
und
Arne Klevenhusen Tel.: 089 69 38 14 38