Das erste GUI (Graphical User Interface [GrafischeBenutzer Oberflche]) von Microsoft. Statt die Befehle mhsameinzeln einzutippen, konnte man nun mit einer Maus Befehleausfhren. Eine Errungenschaft war auch das Multi Tasking, dasParallele betreiben von Programmen. Allerdings war es damals noch keinechtes, Windows hielt einfach alle Programme bis auf das aktive an.Minimumsystem: 8088er Prozessor mit 4,7 MHz ; 256 KB RAM;2 Disketten-Laufwerke oder Festplatte; MS DOS 2.0 bis 5.0Weitere Informationen verfgbar ber:Windows1.01
Windows1.02
Windows1.03
Windows1.041987Windows 2.xx [Windows /286; /386]Das zweite Windows kam im neuen Design, Fenster waren jetzt auchbereinander, statt nur nebeneinander. Bei Windows /386 handelt es sichnur um eine speicheroptimierte Version, die sich durch eine neueSpeicherverwaltung auszeichnet. Allerdings nur fr schnelle 386erRechner.Minimumsystem: x86 Prozessor; 512 KB RAM; Diskettenlaufwerk und Festplatte; MS DOS 3.0 bis 6.22 Weitere Informationen verfgbar ber:Windows 2.03
Windows 2.1
Windows 2.111990Windows 3.0xDas erste VGA Windows! Wem VGA nichts sagt: Ein Grafikstandardmit 16 Farben. Auerdem kann Windows mehr als den 640 KBgroen Grundspeicher benutzen. Das erste Mal ist Solitr alsSpiel dabei, das letzte mal Reversi. Der Dateimanager erkennt jetztauch CD-Laufwerke, und der PC Speaker gibt Signaltne von sich.Man kann zudem den Hintergrund von Windows mit einem eigenen Bild versehen.Minimumsystem: Standard Modus: 286 Prozessor; 1 MB RAM; 6 MB Festplatte;Erweiterter Modus:386 Prozessor; 2+ MB RAM; 8 MB Festplatte, DOS 3.1 oderhher Weitere Informationen verfgbar ber:Windows 3.0
Windows 3.00a
Windows 3.0 mitMultimedia Extensions1992Windows 3.1x Das legendre Windows, damit schaffte Microsoft denDurchbruch! Windows kann jetzt ber 65.000 Farben (SVGA)darstellen, endlich gibt es auch eine echteSoundkarten-Untersttzung.
Das erste Profibetriebssystem und zugleich das erste 32 BitWindows. Es war nur fr High End Systeme! Einfhrung vonMulti-Prozessor Untersttzung und NTFS Dateisystem. Es gab eineWorkstation und eine Advanced Server Version (zum Steuern und Verwaltender Workstations). NT basiert dabei nicht auf DOS!
Unter dem Codenamen "Chicago" wurde ein echtes 32 BitBetriebssystem fr den Heimanwender kreiert. es wurde zudem eineneue Oberflche kreiert, die als Zentrum den "Desktop"hat, den kann jeder Benutzer selber gestalten. Programme werdenber das neue "Startmen" gestartet.Minimumsystem: 386 DX,4 MB, (8 MB empf.) RAM, 40 MB Festplatte; CD-ROM o. DiskettenlaufwerkWeitere Informationen verfgbar ber:Windows 95
Windows 95 A
Windows 95 B
Windows 95 C
Windows 95 Vorversionen (Chicago)Windows 95 B Beta (Nashville)1995Windows NT 3.51 [3.51.1057] Verbesserte Version von Windows NT 3.5, Windows NT 3.51 istdarber hinaus in der Lage viele Windows 95 Programmeauszufhren (Inklusive Office 97, etc.).
Windows 95 wurdeaufgefrischt. Neben vielen Internetfunktionen, kamen mehr Spielereienhinein. Ebenso wurde die Hardwareuntersttzung erweitert.Minimumsystem: 486 DX 66 MHz, 16 MB RAM, 295 MBFestplatte, CD-ROM Weitere Informationen verfgbar ber:Windows 98
Windows 98 Beta(Memphis)1999Windows 98 SE [Zweite Ausgabe, Second Edition; 4.10.2222A] Hauptschlich ein aktualisiertes Windows 98, einigeWindowsbestandteile gab es in neuer Version und die FirewireSchnittstelle und DSL Modems werden nun untersttzt.
Neuauflage der NT Reihe, mit neuem Oberflchendesign undHardwaresteuerung. Es gilt als sehr absturzsicher.Es gibt wieder verschiedene Versionen von der Workstation-, berder Server-, zur Advanced Server-Variante.
Es gibt grundstzlich zwei Versionen: Home und Professional, die Homeversionhat weniger Netzwerkfunktionen als die Professional. Das Betriebssystemist auf Multimedia total getrimmt, aber soll stabil sein. Es ist dasVerschmelzungsprodukt der Heim- und Profibetriebssystemen Windows 9xund NT/2000. Es hat eine neue Oberflche. In den Folgejahren erscheinenneben einen passenden Server auch nochSpezialversionen fr Tablet PCs, Multimediarechner, 64-Bit Variante und die Starter Editionfr Schwellenlnder.
Vistas aufflligste Neuerung ist wohl die 3DOberflche Aero Glass. Aber auch viele nderungen "unterder Haube" sind zu finden. Einige Features wie der IE 7.0 und MediaPlayer 11 erschienen auch fr XP, andere wie DirectX 10 aber nicht. 2008 erschien der passendeWindows Server 2008.
Eine verbesserte Version von Vista, diese bringt nebeneiner erneuerten Aero Oberflche, den Internetexplorer 8.0 und DirectX 11mit. Auch implementiert ist eine Untersttzung fr Multitouchgerte. Der passendeServer wird der Server 2008 R2 sein, der nicht mehr in einer 32-BitVersion erscheinen wird.
Mit Windows 8 kam eine komplette Neuausrichung und Focusierung der Oberflche auf Touchgerte.Das Startmen wurde durch ein Startbildschirm ersetzt, welcher Programmverknpfungen in Form von Kachelnbereitstellt. Es gab groe Plne fr plattformunabhngige Programme, die auch ber einen integrierten Shopbereitgestellt wurden. Letztlich konnte Windows 8 nicht beim End- und Grokunden berzeugen. Der Support wurdemassiv verkrzt und kurzfristig Windows 8.1 kostenlos und verpflichtend fr Sicherheitsupdates ber 2015 hinausherausgebracht. Microsoft setzt auf eine hohe Cloud Anbindung, also der Vernetzung mit Internet Diensten.
Windows 8.1 ersetzte das glcklose Windows 8, es wurde wieder eine deutliche Trennung der Oberflche fr Gerte mit und ohne Touch eingefhrt. Es wurde weniger auf Gesten und nicht direkt sichtbare GUI-Elemente gesetzt.
Mit Windows 10 vollzieht Microsoft einen kompletten Wandel in seiner Entwicklung von Windows. Microsoft plant zuknftig nicht mehr mit groen Verffentlichungen neuer Versionen alle paar Jahre, sondern mit mehreren kleineren in krzerer Zeit. Dazu sollen alle Versionen nur noch Windows 10 heien, die Updates bekommen ein Anhngsel in Form von Nummern fr Jahr und Monat. Das erste dieser Updates erschien im November 2015 und wird daher Windows 10 Version 1511 genannt. Zum Start von Windows 10 Version 1507 ging Microsoft bei der Oberflche zurck auf bekannte Wege, das Windows Startmen kommt in berarbeiteter Form wieder zum Einsatz. Apps in Form von Modern-UI-Programmen knnen auf dem Desktop wie normale Programmfenster verwendet werden.
Microsoft versucht durch ein einjhriges, kostenloses Upgrade mglichst viele Windows 7/8 Anwender zum Umstieg zu bewegen. Upgrades innerhalb der Windows 10 Versionenwerden generell kostenlos sein, aber auch verpflichtend.
Mit Windows 11 entwickelte Microsoft Windows 10 weiter, mit der neuen Versionsnummer kommt eine neue Oberflche mit zentrierter Taskleiste und eine Art Startmen als Fenster. Die die Kacheln und Cortana aus Windows 8 wurden wieder komplett herausnahm. Erstmals gibt es nur eine 64-Bit Version geben.
Microsoft wurde 1975 durch die Partnerschaft von Bill Gates und Paul Allen ins Leben gerufen. Gates und Allen waren Mitentwickler von Xenix (einer Version von Unix) und arbeiteten auch gemeinsam an einem BASIC-Interpreter fr den Altair 8800. Das Unternehmen wurde 1981 gegrndet.
Microsoft erlangte mit der Verffentlichung von MS-DOS, einem textbasierten, kommandozeilengesteuerten Betriebssystem, Bekanntheit in der Technologiebranche. DOS basierte grtenteils auf gekauftem geistigem Eigentum, QDOS. Zu den GUI-basierten Betriebssystemen dieser Zeit gehrten der Alto von Xerox, der 1979 auf den Markt kam, und die LISA- und Macintosh-Systeme von Apple, die spter folgten. Eingefleischte Fans von MS-DOS bezeichneten solche Systeme als WIMPs, was fr Fenster, Symbole, Maus und Pull-Down-Mens (oder Zeiger) stand.
Gates erkannte jedoch das Potenzial von GUI-basierten Systemen und startete ein Projekt, das er Interface Manager nannte. Gates war der Meinung, dass er die grafische Benutzeroberflche einem breiteren Publikum zu geringeren Kosten als dem 9.000 Dollar teuren LISA zugnglich machen konnte. Der Rest von Microsoft untersttzte diese Idee, und in einem etwas ironischen Zug whlte das Projektteam Windows als Namen fr das neue Betriebssystem.
Microsoft kndigte 1983 die bevorstehende Verffentlichung von Windows 1.0, der ersten Version von Windows, an. Fr Teile der Benutzeroberflche verwendete das Unternehmen einige Funktionen, die es von Apple lizenziert hatte. Microsoft verffentlichte Windows 1.0 im Jahr 1985.
Apple verklagte Microsoft und Hewlett-Packard 1988 auf 5,5 Milliarden Dollar mit der Behauptung, es habe den Unternehmen keine Genehmigung zur Verwendung bestimmter GUI-Elemente erteilt. Im Jahr 1992 kam ein Bundesgericht zu dem Schluss, dass Microsoft und Hewlett-Packard nicht ber die Vereinbarung von 1985 hinausgegangen waren. Apple legte gegen diese Entscheidung Berufung ein, die 1994 besttigt wurde.
Zu den Konkurrenten von Windows gehren Apples macOS und das Open-Source-Betriebssystem Linux von Linus Torvalds. Der kostenlose Preis verschafft Linux einen Vorteil bei der Verfgbarkeit, whrend macOS eher fr seine Stabilitt und Benutzerfreundlichkeit bekannt ist. Microsoft Windows ist jedoch weiterhin das dominierende Betriebssystem auf Desktops.
Windows 1.0 war noch kein Betriebssystem, sondern eine grafische Benutzeroberflche, die auf das Betriebssystem MS-DOS zugeschnitten war. Microsoft brachte das System erst zwei Jahre nach seiner ersten Ankndigung auf den Markt, was zu der Vermutung fhrte, dass es sich bei Windows um Vaporware handelte.
Die Verffentlichung war ein wackeliger Start fr Microsoft. Die Benutzer empfanden die Software als instabil. Die Point-and-Click-Oberflche erleichterte jedoch neuen Benutzern die Bedienung eines Computers. Die Benutzerfreundlichkeit von Windows weckte auch das Interesse von Kunden, die den einfach zu bedienenden Startbildschirm der Befehlszeilenschnittstelle vorzogen.
Windows 2.0 untersttzte den erweiterte Memory und wurde von Microsoft fr die Kompatibilitt mit dem 80386-Prozessor von Intel aktualisiert. In dieser Zeit wurde Microsoft zum grten Softwarehersteller der Welt, gerade als Computer immer alltglicher wurden.
Windows 3.0 untersttzte 16 Farben und enthielt die den meisten Windows-Benutzern bekannten Gelegenheitsspiele wie Solitaire oder Minesweeper. Spiele, die mehr Rechenleistung bentigten, liefen weiterhin direkt unter MS-DOS.
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