Zum Blog-Eintrag: Was ist eigentlich: Dot Communism?

4 views
Skip to first unread message

King^Lully

unread,
Jul 25, 2007, 12:26:47 PM7/25/07
to Webkompetenz-Forum
Zum Blog-Eintrag: http://webkompetenz.blogspot.com/2007/07/was-ist-eigentlich-dot-communism.html

Es ist auffällig, dass viele IT-Kräfte, sofern politisch engagiert,
linke Positionen beziehen. Diese Tendenz ist zwar mit zunehmendem
Alter der Kräfte abnehmend (eigener beruflicher Erfolg (sofern nicht
an staatlichen oder privaten Bildungseinrichtungen) beeinflusst die
Linksausrichtung ebenfalls negativ), aber sehr auffällig, man muss nur
die IT-lastigen deutschsprachigen Blogs durchgehen und kann sich vom
Überwiegen linker politischer Themen selbst überzeugen. (Schäuble-
Bashing, Leugnung der terroristischen Bedrohung, Fixierung auf
Zukunftsthemen, oft vor einem Angsthintergrund, all der bekannte linke
Stoff...)

Nun mag es sein, dass der Grund hierfür weniger in der IT-Nähe als in
der Nähe zum Journalistischen zu suchen ist, ITler, die bloggen, sich
also journalistisch betätigen, sind oft links, vielleicht einfach
deshalb, weil Journalisten oft links sind.

Links zu sein gilt merkwürdigerweise auch heute noch als cool, 1989
und der jämmerliche Abgang des real existierenden Ostblock-Sozialismus
ist da kein Hindernis. Die vielen Ermordeten, die sozialistische
Regime bspw. zu verantworten haben, sind vergessen bzw. werden
ignoriert.

Die Linksausrichtung von IT-Kräften verhält sich übrigens im
allgemeinen und grob formuliert antiproportional zum fachlichen Können
und beruflichen Erfolg. Ausnahmen gibt es.

Zum Glück bleiben uns "coole" Nazi-IT-Blogger und rechtsgerichtete IT-
Kräfte erspart, genauso wie islamisch motivierte ITler, hier scheint
sich fachliche Kompetenz und politisches Extremistentum eindeutig zu
beissen.

Jörg Kantel

unread,
Jul 26, 2007, 6:17:06 AM7/26/07
to webkom...@googlegroups.com
Hallo King^Lully,

Du stellst da einige ziemlich merkwürdige Behauptungen auf. Hast Du
Zahlen oder Quellen, mit denen Du diese belegen kannst? Subjektive
Wahrnehmung reicht nämlich als Diskussionsgrundlage nicht aus.

J"org
(EDV-Leiter mit Industrie-Erfahrung, Blogger, Medientheoretiker,
Lehrbeauftragter, 54-jährig, erfolgreich und »links«)
--
Jörg Kantel ist der Schockwellenreiter <http://www.schockwellenreiter.de/>

King^Lully

unread,
Jul 26, 2007, 7:13:35 AM7/26/07
to Webkompetenz-Forum
> Du stellst da einige ziemlich merkwürdige Behauptungen auf. Hast Du
> Zahlen oder Quellen, mit denen Du diese belegen kannst?

> (EDV-Leiter mit Industrie-Erfahrung, Blogger, Medientheoretiker,


> Lehrbeauftragter, 54-jährig, erfolgreich und »links«)
> --
> Jörg Kantel ist der Schockwellenreiter <http://www.schockwellenreiter.de/>

http://www.deutscheblogcharts.de/
(ist eine brauchbare Quelle, einfach mal nach Schäuble-Bashing bei IT-
nahen Blogs suchen)

Dass IT-nahe Blogs oft politisch links positioniert sind, dürfte doch
wohl nicht ernsthaft in Frage gestellt werden. Auf eine näherere
Analyse von "Schockie" werde ich aber hier verzichten. Habe mir Deine
Site schon vor längerem mal angeschaut, "Die Linke" pur, Laffo lässt
grüssen.

Connie Müller-Gödecke

unread,
Jul 26, 2007, 1:35:03 PM7/26/07
to webkom...@googlegroups.com
K^L, wer (außer dir selbst) hat dich zum King gemacht?

Für mich steht "L..." für Lutscher... und "Labersack"

du nervst ganz gewaltig

Am 26.07.07 schrieb King^Lully <lkeitl...@web.de>:


--
|--
Connie Müller-Gödecke, Hamburg
http://www.photografitti.de
http://www.zweiterblick.de
http://www.avantart.com

King^Lully

unread,
Jul 26, 2007, 2:49:50 PM7/26/07
to Webkompetenz-Forum
> K^L, wer (au?er dir selbst) hat dich zum King gemacht?
>
> F?r mich steht "L..." f?r Lutscher... und "Labersack"
>
> du nervst ganz gewaltig

Nun, es ist doch ein ausserordentlich interessantes Phänomen, dass von
den drei aktuellen totalitaristischen politischen Richtungen, die
sozialistisch-kommunistische [1] die einzige ist, die eine
nennenswerte Anhängerschaft unter politisch engagierten IT-lern bzw.
IT-Bloggern ihr eigen nennen kann.

Und diese Anhängerschaft ist sogar recht gross, dominiert die
politische Meinungslage unter IT-nahen Publizisten sogar. Es gibt zwar
auch etliche IT-nahe Blogger, die sich politisch neutral und objektiv
verhalten, Stefan bspw. zähle ich trotz bekannter Grün-Neigung dazu,
aber es scheint keine IT-nahen Blogger zu geben, die genauso frech und
ruppig aus einer liberalen oder konservativen Perspektive heraus
berichten wie die hier diskutierten zahlreichen Links-Blogger.

Ich habe zum Beispiel im Web keine einzige [2] vernünftige Analyse der
Schäuble-Ideen gelesen bei den IT-nahen Bloggern, da musste ich schon
zur WELT oder FAZ greifen.

Und da frage ich: Muss das sein? Warum besteht diese Marktlücke [3]?

(Dich bitte ich abschliessend zukünftig etwas netter zu posten.)

[1] Und das trotz des 1989 erfolgten geradezu jämmerlichen
Zusammenbruchs des real existierenden Ostblock-Sozialismus.
[2] Hier hätte Stefan glänzen können. (;-)
[3] Es ist eine Marktlücke, viele ältere oder erfolgreiche ITler sind
den Bürgerlichen oder Liberalen nahestehend.

Connie Müller-Gödecke

unread,
Jul 26, 2007, 5:08:06 PM7/26/07
to webkom...@googlegroups.com
glaubst du wirklich, deine Verschwörungstheorien interessieren irgendjemand hier?
  
wahrscheinlich wärst du gerne selbst ein linker IT-Blogger, schaffst es aber nicht ;=)

so jetzt war ich gemein genug, aber echt, du tust auch dir einen Gefallen, wenn du deine Theorien für dich behältst 

das ist doch echt krank, kommunistisch-sozialistische ITler...

King^Lully

unread,
Jul 26, 2007, 5:55:55 PM7/26/07
to Webkompetenz-Forum
> glaubst du wirklich, deine Verschwörungstheorien interessieren irgendjemand
> hier?

Ja, Dich zumindest und den "Schockie"-Betreiber. ;)

> das ist doch echt krank, kommunistisch-sozialistische ITler...

Na, behauptet worden ist nur die allgemeine Linksausrichtung der IT-
nahen Blogger, dass die noch zur harten kommunistisch-sozialistischen
Lehre tendieren und das auch zugeben, ist ja nicht mehr anzunehmen
(nach 1989 und dem jämmerlichen Abgang des real existierenden Ostblock-
Sozialismus ;). Bei "Schockie" weiss ich das aber nicht so recht.

Stefan Münz

unread,
Jul 28, 2007, 4:47:11 PM7/28/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo King^Lully,

> Na, behauptet worden ist nur die allgemeine Linksausrichtung der IT-
> nahen Blogger, dass die noch zur harten kommunistisch-sozialistischen
> Lehre tendieren und das auch zugeben, ist ja nicht mehr anzunehmen

Eben, und genau da muss man denke ich unterscheiden. Das ist einfach
nur der Mainstream, der Common Sense. Wir viele hier unten schimpfen
über euch wenige da oben, die ihr uns das Leben schwer macht. Kommt
immer gut an und wird von Springer-Presse bis tausenden von Bloggern
erfolgreich praktiziert. Hat aber noch nichts mit linkspolitischen
Ansichten zu tun. Die BILD ist schließlich auch kein linkes Blatt,
auch wenn sie gerne aus Sicht des kleinen Mannes über die Regierung
schimpft. Auch wer OpenSource besser findet als ClosedSource, ist noch
nicht zwangläufig Kommunist. Vielleicht sind es einfach ein paar
gewagte Assoziationen, die dich zu der Einschätzung bringen, die
Blogwelt sei linkslastig?

viele Grüße
Stefan Münz

King^Lully

unread,
Jul 28, 2007, 4:57:05 PM7/28/07
to Webkompetenz-Forum
> Vielleicht sind es einfach ein paar
> gewagte Assoziationen, die dich zu der Einschätzung bringen, die
> Blogwelt sei linkslastig?

Nun, T.Pratchett unterscheidet zwischen Menschen, deren Gedanken ihren
Kopf verlassen und den anderen. Selbstverständlich kann man meine
Beobachtungen als brain storming und assoziativ einstufen. Zutreffend
sind sie aber. ;)

Allgemein ganz nachvollziehbar würden diese Beobachtungen vermutlich
werden, wenn es bspw. coole IT-nahe Nazi-Blogger geben würde oder wenn
von den Bärtigen - die sind ja aktuell bzw. gerade hip -
dementsprechende Inhaltsangebote kommen würden.

Interessant wäre es zu analysieren, warum IT-nahe Blogs linkslastig
sind, Vorschläge:
- Blogger arbeiten journalistisch, Journalisten sind links (frag mich
nicht warum [1])
- ITler sind oft Fachidioten und neigen zu politisch einfachen
Sichtweisen
- die Linken haben eben Recht (zudem sind Nazis und Bärtige
tendenziell Analphabeten)

[1] Ich habe da aber eine Ahnung.

GenomInc

unread,
Jul 29, 2007, 10:08:56 AM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
On 28 Jul., 22:57, King^Lully <lkeitlingh...@web.de> wrote:
> - Blogger arbeiten journalistisch, Journalisten sind links (frag mich
> nicht warum [1])
> - ITler sind oft Fachidioten und neigen zu politisch einfachen
> Sichtweisen
> - die Linken haben eben Recht (zudem sind Nazis und Bärtige
> tendenziell Analphabeten)

ich habe selten so viele vorurteile auf einem Haufen gelesen :-(, Ich
war ja von dir einiges gewohnt aber das finde ich nun völlig
übertrieben. Aber ich will mal nicht so sein udn deine "Argumente" mal
zerpflücken....
> Bärtige tendenziell Analphabeten.... komisch das sie sich der Internets bedienen um zu kommunizieren, Ihre Nachrichten zu verbreiten usw. Das du da vielleicht wenig von mit bekommst das liegt vielleicht da dran das du nur deutsche Seite liest und keine arabischen ? Neue nachrichten die von Der Führungsschiene der islamischen Terroristen kommen werden zu 90% mittlerweile ins web gestellt und nicht mehr an TV Stationen geschickt.
zu den Nazis vielleicht kennst du einfach nur nicht die richtigen
Seiten wie zb http://de.indymedia.org eindeutig dem linken Spektrum
zuzuordnen ist gibt es das selbe auch für das rechte Spektrum unter
http://de.altermedia.info/ .... also ich denke das dein Blickwinkel
auf das web einfach zu eingeschränkkt ist.

> - Blogger arbeiten journalistisch, Journalisten sind links...
Das blogger teilweise Journalistisch arbeiten da stimme ich dir zu
aber der rest ist doch wiedermal ein vorurteil, wenn dem so wäre dann
gebe es keine Bildzeitung oder noch krasser keine Nationalzeitung den
ersten ist eher CDU nah und 2te eindeutig rechtsradikal. ich glaub
nicht das Journalisten wenn sie links wären dann dafür schreiben
würden.

> ITler sind oft Fachidioten und neigen zu politisch einfachen
Sichtweisen

das ist ja als würde ich sagen jeder Arzt und Rechtsanwalt wählt FDP
jeder Öko nur die Grünern, jeder Arbeiter SPD usw... oder auch mal
krasser ausgedrückt jeder türke Dealt, jeder Pole klaut usw merkst du
was ich meine ? Ich denke nicht das ein Mensch zu einfachen Sichtweise
in irgendeiner Form tendiert.

Was das wie du es bezeichnest Schäuble Bashing angeht, das hat er wohl
selbst verursachte in dem er das Grundgesetz öffentlich in Frage
gestellt hat. Ich finde es gut das quer durch ALLE politischen
Richtungen immer mehr Menschen sich gegen Schäuble und die von Ihm
vertretene Politik wenden.

King^Lully

unread,
Jul 29, 2007, 12:52:57 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
> ich habe selten so viele vorurteile auf einem Haufen gelesen :-(, Ich
> war ja von dir einiges gewohnt aber das finde ich nun völlig
> übertrieben.

Gähn, und so gehts weiter...
Du hast irgendwie verpasst, dass ich die offensichtliche
Linksausrichtung _der_IT-nahen_Bloggerszene_ thematisiert habe.
Oder gibt es "national und sozial eingestellte" oder "bärtige" IT-nahe
Blogger?

> Was das wie du es bezeichnest Schäuble Bashing angeht, das hat er wohl
> selbst verursachte in dem er das Grundgesetz öffentlich in Frage
> gestellt hat.

Ja, sowas meine ich, das ist links (und falsch und herabsetzend und
so). Vermutlich merkst Du gar nicht, dass das links ist, LOL.

Niels Braczek

unread,
Jul 29, 2007, 1:09:37 PM7/29/07
to webkom...@googlegroups.com
King^Lully schrieb:

> Du hast irgendwie verpasst, dass ich die offensichtliche
> Linksausrichtung _der_IT-nahen_Bloggerszene_ thematisiert habe.
> Oder gibt es "national und sozial eingestellte" oder "bärtige" IT-nahe
> Blogger?

Ich assoziiere mit "Bärtige" Menschen, die einen Bart tragen.
Offensichtlich verstehst du darunter etwas anderes; ich kann nämlich
keine Abgrenzung zu "Linken" oder "Rechten" erkennen.

>> Was das wie du es bezeichnest Schäuble Bashing angeht, das hat er wohl
>> selbst verursachte in dem er das Grundgesetz öffentlich in Frage
>> gestellt hat.
>
> Ja, sowas meine ich, das ist links (und falsch und herabsetzend und
> so). Vermutlich merkst Du gar nicht, dass das links ist, LOL.

Was bitte ist "links" an der Auffassung, dass das Grundgesetz oberstes
Recht darstellt und die zugrunde liegenden Ideen ein höheres Gut
darstellen als eine trügerische Sicherheit? Was ist "links" daran, wenn
man erkennt, dass die Einschränkung der Freiheit des Einzelnen keinen
Gewinn an Sicherheit bringt? Für mich sind das Zeichen von Aufklärung,
Durchblick und Liberalismus.

MfG
Niels

--
| http://www.kolleg.de · Das Portal der Kollegs in Deutschland |
| http://www.bsds.de · BSDS Braczek Software- und DatenSysteme |
| Webdesign · Webhosting · e-Commerce · Joomla! Content Management |
------------------------------------------------------------------

King^Lully

unread,
Jul 29, 2007, 1:28:04 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
> Ich assoziiere mit "Bärtige" Menschen, die einen Bart tragen.
> Offensichtlich verstehst du darunter etwas anderes; ich kann nämlich
> keine Abgrenzung zu "Linken" oder "Rechten" erkennen.

Da war Metaphorik im Spiel, erkennbar gerade auch an den
Anführungszeichen.

> Was bitte ist "links" an der Auffassung, dass das Grundgesetz oberstes
> Recht darstellt und die zugrunde liegenden Ideen ein höheres Gut
> darstellen als eine trügerische Sicherheit? Was ist "links" daran, wenn
> man erkennt, dass die Einschränkung der Freiheit des Einzelnen keinen
> Gewinn an Sicherheit bringt? Für mich sind das Zeichen von Aufklärung,
> Durchblick und Liberalismus.

Nun, was ist daran links:
1.) Die Annahme, dass das Grundgesetz und Sicherheit in einem
Gegensatz stehen.
2.) Die Annahme, dass die bspw. von konservativen Politikern
angestrebte Sicherheit "trügerisch" ist. (Es gibt keine absolute
Sicherheit, insofern ist die angestrebte Herabsetzung durch das
Adjektiv "trügerisch" wohl eher als rhetorisch zu buchen.)
3.) Die Annahme, dass die Einschränkung persönlicher Freiheiten kein
Mehr an Sicherheit bringt. (Natürlich kann die genannte Einschränkung
ein Mehr an Sicherheit bringen, womit ich diese - um
Missverständnissen vorzubeugen ;-) - keinesfalls gefordert habe. Es
geht mir nur darum linke Argumentationen zu kennzeichnen: "Es kann
nicht sein, was nicht sein darf.")
4.) Der letzte zitierte Satz klingt für King^Lully auch links, wird
von ihm aber nicht ganz verstanden. ;)

Da ist King^Lully wohl in ein Wespennest gestossen, ein ganz heisses
Eisen, LOL.
Bemerkenswert auch, dass zumindest einige Träger linker Meinungen
selbst nicht links sein wollen.

Niels Braczek

unread,
Jul 29, 2007, 1:59:20 PM7/29/07
to webkom...@googlegroups.com
King^Lully schrieb:

>> Ich assoziiere mit "Bärtige" Menschen, die einen Bart tragen.
>> Offensichtlich verstehst du darunter etwas anderes; ich kann nämlich
>> keine Abgrenzung zu "Linken" oder "Rechten" erkennen.
>
> Da war Metaphorik im Spiel, erkennbar gerade auch an den
> Anführungszeichen.

Das habe ich vermutet; deine Antwort bringt mich einer brauchbaren
Interpretation allerdings nicht näher.

>> Was bitte ist "links" an der Auffassung, dass das Grundgesetz oberstes
>> Recht darstellt und die zugrunde liegenden Ideen ein höheres Gut
>> darstellen als eine trügerische Sicherheit? Was ist "links" daran, wenn
>> man erkennt, dass die Einschränkung der Freiheit des Einzelnen keinen
>> Gewinn an Sicherheit bringt? Für mich sind das Zeichen von Aufklärung,
>> Durchblick und Liberalismus.
>
> Nun, was ist daran links:
> 1.) Die Annahme, dass das Grundgesetz und Sicherheit in einem
> Gegensatz stehen.

Wer nimmt das an? Ich habe das zumindest so weder gesagt noch gemeint.
Das Grundgesetz soll vor allem den Bürger vor staatlichen Übergriffen
schützen. Die Bestrebungen, die Sicherheit zu erhöhen, laufen dem aber
entgegen. Da ist mir Freiheit wichtiger als Sicherheit (die ich zudem
durch die Maßnahmen nicht gewährleistet sehe).

> 2.) Die Annahme, dass die bspw. von konservativen Politikern
> angestrebte Sicherheit "trügerisch" ist. (Es gibt keine absolute
> Sicherheit, insofern ist die angestrebte Herabsetzung durch das
> Adjektiv "trügerisch" wohl eher als rhetorisch zu buchen.)

Nein. Das trügerisch soll andeuten, dass die versprochene Sicherheit
nicht erreicht werden kann. Schon die Maßnahmen gegen das organisierte
Verbrechen (Verschlüsselungsverbot) haben gezeigt, wie wenig durchdacht
und wirksam solche Methoden sind. Sie schränken nur die Freiheit der
Bürger ein und behindern Kriminelle überhaupt nicht.

> 3.) Die Annahme, dass die Einschränkung persönlicher Freiheiten kein
> Mehr an Sicherheit bringt.

Du kannst natürlich eine Ausgangssperre verhängen und Truppen durch die
Straßen patroullieren lassen, die jeden erschießen, den sie antreffen.
Natürlich sind die Bürger dann in ihren Häusern "sicher". Bis jemand auf
die Idee kommt, die Häuser systematisch nach Hinweisen auf
"Sympathisanten" zu durchsuchen... Auf diese "Sicherheit" kann ich gut
verzichten.

> 4.) Der letzte zitierte Satz klingt für King^Lully auch links, wird
> von ihm aber nicht ganz verstanden. ;)

Kritik ist nicht per se links. Streben nach Freiheit ist definitiv nicht
links. Wenn man die gegenwärtige Entwicklung betrachtet und mit Kenntnis
der Geschichte (insbesondere der Jahre 1933-45 und 1949-1989) beurteilt,
kommt man zu dem Schluss, dass man nicht dorthin will, wo das jinführt.
Es sei denn, man ist "links" oder oder man ist "rechts". Jeder liberal
und oder konservativ denkende Mensch muss dagegen aufbegehren. Das
steckt in "Für mich sind das Zeichen von Aufklärung, Durchblick und
Liberalismus.".

> Bemerkenswert auch, dass zumindest einige Träger linker Meinungen
> selbst nicht links sein wollen.

Deine Definition von "links" scheint kaputt zu sein. Ich war 20 Jahre
politisch aktiv und weiß daher recht genau, wo mein Standort ist.

GenomInc

unread,
Jul 29, 2007, 2:46:19 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
On 29 Jul., 18:52, King^Lully <lkeitlingh...@web.de> wrote:
> Gähn, und so gehts weiter...
> Du hast irgendwie verpasst, dass ich die offensichtliche
> Linksausrichtung _der_IT-nahen_Bloggerszene_ thematisiert habe.
> Oder gibt es "national und sozial eingestellte" oder "bärtige" IT-nahe
> Blogger?

Wenn du dir mal die mühe gemacht hättest wie ich den Beitrag INKLS
LINKS zu lesen wäre dir aufgefallen das der link zu der rechten News
Seite durchaus als rechter Blog wie auch Indymedia als linker Blog zu
sehen ist.


> Ja, sowas meine ich, das ist links (und falsch und herabsetzend und
> so). Vermutlich merkst Du gar nicht, dass das links ist, LOL.

Als ich sehe mich weder als linker noch als rechter sonder steh hinter
der DEMOKRATIE und ich habe mich sehr wohl ausführlich mit den
"Vorschlägen" von Schäuble beschäfftigt und ich sehe da eine Gefahr
für den demokratischen Staat. Diese "vorschläge" kann man enweder als
Verfassungs gerecht oder gegen die Verfassung ansehen das hat nichts
mit links ( kommunistisch ) oder rechts ( nationalsozialitisch ) zu
tun auch wenn du das gern so sehen möchtest.


Stefan Münz

unread,
Jul 29, 2007, 3:23:23 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo King^Lully,

> Interessant wäre es zu analysieren, warum IT-nahe Blogs linkslastig
> sind, Vorschläge:

Ich weiß ja nicht, ob es dir bewusst ist, vermute es aber: da sind oft
diese kleinen sprachlichen Feinheiten, die den meisten Usern in deinen
Beiträgen vielleicht entgehen, und die immer wieder für entrüstete
Reaktionen sorgen, über die du dich dann hinterher amüsierst, wobei du
aber nicht so richtig auflöst, worüber genau du dich amüsierst, was
die Protestreaktionen noch verstärkt. Du schreibst "Vorschläge", und
dann kommen drei Aussagen von der Sorte "alle Frauen sind dumm". Durch
das vorangesetzte "Vorschläge" verstehe zumindest ich die
nachfolgenden drei Behauptungen einfach als augenzwinkernde Finten.
Und das, obwohl ich nicht mal die Grundlagen des Königsbrettspiels
kenne. Aber zumindest weiß ich im Gegensatz zu den meisten andern
Usern, dass du in dieser Disziplin Bundesliga spielst. Vielleicht ist
das einfach der Grund dafür, warum ich immer ein bis mehrere Meta-
Ebenen hinter den Aussagen von dir vermute, von denen ich annehme,
dass dir selber bewusst ist, wie provozierend sie wirken.

Mein Eindruck ist übrigens, dass die meisten IT-nahen Blogs in etwa
konform gehen mit der Denke von Heise: kritisch gegenüber klassischen
Giganten wie Microsoft und modernen Giganten wie Google, mit offenem
Herz gegenüber vielversprechenden OpenSource-Produkten, Schelte gegen
IT-realitätsfremde Politik usw. Aber was hat das alles mit klassischen
linken Positionen zu tun (Produktionsgüterverteilung, Unterdrückung
individualistischer Unternehmerinteressen usw.)? Ich glaube weiterhin
nicht, dass fast alle IT-nahen Blogger einheitliche Ansichten haben
über echte linke Themen wie Mindestlohn oder Globalisierungskritik. Da
kann ich mich natürlich auch täuschen - vielleicht liegts daran, dass
ich von IT-nahen Bloggern zu viel IT-Nahes lese und zu wenig
Politisches ;-)

viele Grüße
Stefan Münz

King^Lully

unread,
Jul 29, 2007, 5:23:19 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
> > Interessant wäre es zu analysieren, warum IT-nahe Blogs linkslastig
> > sind, Vorschläge:
>
> Ich weiß ja nicht, ob es dir bewusst ist, vermute es aber: da sind oft
> diese kleinen sprachlichen Feinheiten, die den meisten Usern in deinen
> Beiträgen vielleicht entgehen, und die immer wieder für entrüstete
> Reaktionen sorgen, über die du dich dann hinterher amüsierst, wobei du
> aber nicht so richtig auflöst, worüber genau du dich amüsierst, was
> die Protestreaktionen noch verstärkt.

Ja, perfekt analysiert. :-)
Allerdings macht das beschriebene Vorgehen auch Sinn, die
Kommunikation wird so zu sagen dichter.

> Du schreibst "Vorschläge", und
> dann kommen drei Aussagen von der Sorte "alle Frauen sind dumm". Durch
> das vorangesetzte "Vorschläge" verstehe zumindest ich die
> nachfolgenden drei Behauptungen einfach als augenzwinkernde Finten.

Es ist brain storming, lustig gemeint, aber nicht ohne Idee. Ich habe
übrigens noch einen Vorschlag:
- viele IT-nahe Blogger sind links, weil die Befähigung zur
Publikation IT-naher Inhalte Hand in Hand geht mit der "Befähigung"
links zu sein (dieselben Gehirnregionen werden bspw. adressiert,
bestimmte biochemische Prozesse stehen in Wechselwirkung).
"Bärtige" und die armen Rechten bringen einfach nicht die
Voraussetzungen mit IT-nah zu sein (da kenne ich einige) _und_ mit
brauchbarer Akzeptanz zu bloggen.

> Mein Eindruck ist übrigens, dass die meisten IT-nahen Blogs in etwa
> konform gehen mit der Denke von Heise: kritisch gegenüber klassischen
> Giganten wie Microsoft und modernen Giganten wie Google,

Exakt, Heise hat antiamerikanische Tendenzen, ist kritisch gegenüber
der Marktwirtschaft und mag dieses kleine Land in Vorderasien nicht so
gerne.
Zudem verlacht Heise normalerweise bürgerliche politische Positionen
und hält in seinen Kommentarbereichen Trolle und Hirsche der
Güteklasse A in grosser Anzahl bereit (letzteres ist mir egal, sollte
nur der Vollständigkeit halber angemerktz werden).
Da ist mir SZ bespw. schon deutlich lieber. Trotz Leyendecker, Prantl
und Co..

> Aber was hat das alles mit klassischen
> linken Positionen zu tun (Produktionsgüterverteilung, Unterdrückung
> individualistischer Unternehmerinteressen usw.)?

Heutzutage sind die Linken meist nicht mehr theoretisch (wg. 1989 und
so), "links" heisst bspw. neben den o.g. Eigenschaften auch
übertrieben "zukunftskritisch" (Angst vpr Technologien und um die
Umwelt), relativistisch und äquidistant zu sein. Toleranz gegenüber
allem so zu sagen.

> Ich glaube weiterhin
> nicht, dass fast alle IT-nahen Blogger einheitliche Ansichten haben

"Fast alle" schrieb ich eben nicht, jetzt bist auch Du reingefallen.
Man müsste vermutlich wirklich ins Detail gehen, was mir
offensichtlich ist, sehen andere (politisch Linke bspw. ;-) eben nicht
so. Das hatte ich nicht erwartet, eventuell liste ich mal ein paar
Telepolis-Sünden auf bei anderer Gelegenheit.

> über echte linke Themen wie Mindestlohn oder Globalisierungskritik. Da
> kann ich mich natürlich auch täuschen - vielleicht liegts daran, dass
> ich von IT-nahen Bloggern zu viel IT-Nahes lese und zu wenig
> Politisches ;-)

Mal anders formuliert: Gibt es in D irgendeinen IT-nahen Blogger, der
zumindest gelegentlich mal konservative politische Ansichten vertritt?
Gibt es jemanden, der bspw. Schäubles Vorschläge versucht hat zu
verstehen und zu analysieren? (Wohlgemerkt, hier werden keine
"Bärtigen" und Rechten gesucht sondern stinknormale Otto Normalbürger,
die bspw. - Huch! - CDU wählen und IT-nah bloggen und dieses auch im
genannten pol. Kontext tun.)

King^Lully

unread,
Jul 29, 2007, 5:40:54 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
> Das Grundgesetz soll vor allem den Bürger vor staatlichen Übergriffen
> schützen.

Nur dazu etwas: Das ist eine staatspessimistische Anschauung, die ich
nicht weiter kommentieren möchte, ausser ihr kurz den Zusatz
"grundfalsch" zu geben.
Wie kommt man nur auf sowas? Schule?

Niels Braczek

unread,
Jul 29, 2007, 6:45:36 PM7/29/07
to webkom...@googlegroups.com
King^Lully schrieb:

>> Das Grundgesetz soll vor allem den Bürger vor staatlichen Übergriffen
>> schützen.
>
> Nur dazu etwas: Das ist eine staatspessimistische Anschauung, die ich
> nicht weiter kommentieren möchte, ausser ihr kurz den Zusatz
> "grundfalsch" zu geben.

[ ] Du weißt, warum es die Gewaltenteilung gibt
[ ] Du weißt, warum die Menschenrechte ganz vorne im GG stehen

> Wie kommt man nur auf sowas? Schule?

Indem man sich mit den staatsbürgerlichen Grundlagen beschäftigt. Indem
man aus der Geschichte lernt, dass Machtkonzentrationen - welcher Art
auch immer - nur der Machterhaltung, nicht aber dem Wohlergehen der
Menschen dienen.

MfG
Niels

King^Lully

unread,
Jul 29, 2007, 7:15:47 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum

King^Lully

unread,
Jul 29, 2007, 7:18:58 PM7/29/07
to Webkompetenz-Forum
Hier ist irgendwo ein Bug in der SW, ich kanns jetzt nicht
reproduzieren, aber ein mehrmaliges Klicken auf "Reply" kann ein
"Send" verursachen.

> > Menschen dienen.- Hide quoted text -
>
> - Show quoted text -

molily

unread,
Jul 31, 2007, 7:39:28 AM7/31/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo!

On 29 Jul., 21:23, Stefan Münz <stefan.mu...@googlemail.com> wrote:

> Mein Eindruck ist übrigens, dass die meisten IT-nahen Blogs in etwa
> konform gehen mit der Denke von Heise: kritisch gegenüber klassischen
> Giganten wie Microsoft und modernen Giganten wie Google, mit offenem
> Herz gegenüber vielversprechenden OpenSource-Produkten, Schelte gegen
> IT-realitätsfremde Politik usw.

Man kann schon feststellen, dass bürgerlich-liberale Positionen die
Oberhand haben. Irgendwo war mal zu lesen, dass die meisten
Internetaffinen und IT-ler FDP und Grüne wählen, das kommt ganz gut
hin, denke ich. Technischer Sachverstand geht da halt einher mit einer
»kritischen« Haltung gegenüber technischen und netzpolitischen
Entwicklungen. Das allgemeinpolitische Bewusstsein ist deshalb nicht
unbedingt ausgeprägt. Prägend sind halt Eingriffe in die bürgerlichen
Freiheiten und die alltägliche Arbeit im Netz durch Überwachung,
Abmahnungen, rigorose Urheberrechts-Politik, mangelndem Datenschutz
und schwindender Privatsphäre usw. Und letztlich einfach Interessen
von IT-Arbeitern, man denke an das Verbot von Sicherheitstools.
Blogger als Publizisten sind besonders betroffen von diesen Umbrüchen,
daraus entstehen konkrete Einsprüche, aber deswegen werden sie nicht
zu Retro-Marxisten oder sonst irgendwas.

Die Schäuble-Ablehnung ist ein Beispiel für unpolitisches politisches
Bewusstsein. Darüber hinaus, Schäuble doof zu finden und als bösen Typ
darzustellen, kommt deren Analyse auch nicht. Deshalb findet man
Werbung gegen die Vorratsdatenspeicherung mit dem Stasi-2.0-Logo bei
Neonazis und Linksradikalen genauso wie libertären Anarchokapitalisten
und manchen Konservativen. Natürlich gibts eine durchaus
einflussreiche liberale Szene, man denke an den CCC und die Big
Brother Awards, aber dahinter steht kein dezidiert politisches
Selbstverständnis, man sieht da immer bloß Unverstand, Hysterie und
Bösartigkeit Einzelner am Werk. Wenn z.B. der CCC Filesharing toll
findet, dann auch nur, um konsumentengerechte Verwertungsmodelle zu
fordern, nicht um irgendwie das geistige Eigentum zu relativieren - es
ist eher ein typisch sozialdemokratischer Impetus, der kleine Mann
soll auch was vom Kuchen abbekommen.

Siehe etwa http://praegnanz.de/weblog/aufruf-zur-aufklaerung-und-lobbyarbeit
- diese Initiativen haben eine gewisse Hilflosigkeit, weil man merkt,
dass irgendetwas schief läuft, aber ein tiefergehendes Verständnis,
warum wir gerade so einen anti-liberalen Backlash bzw. Stillstand
erleben, obwohl sich das Internet rasant fortentwickelt, wird eben
nicht ausgearbeitet.

Mathias

King^Lully

unread,
Jul 31, 2007, 9:08:55 AM7/31/07
to Webkompetenz-Forum
> Man kann schon feststellen, dass bürgerlich-liberale Positionen die
> Oberhand haben. ...

> Natürlich gibts eine durchaus
> einflussreiche liberale Szene, man denke an den CCC und die Big
> Brother Awards, aber dahinter steht kein dezidiert politisches
> Selbstverständnis, man sieht da immer bloß Unverstand,

Du meinst allen Ernstes, dass bürgerlich-liberale Positionen unter IT-
nahen Bloggern die Überhand haben und belegst das mit dem CCC und dem
BBA??
Das lässt darauf schliessen, dass Du sehr sehr weit links stehst.

> Siehe etwahttp://praegnanz.de/weblog/aufruf-zur-aufklaerung-und-lobbyarbeit


> - diese Initiativen haben eine gewisse Hilflosigkeit, weil man merkt,
> dass irgendetwas schief läuft, aber ein tiefergehendes Verständnis,
> warum wir gerade so einen anti-liberalen Backlash bzw. Stillstand
> erleben, obwohl sich das Internet rasant fortentwickelt, wird eben
> nicht ausgearbeitet.

Deine äusserst gewagte Argumentation zielt darauf dahin, dass grosse
Teile der IT-nahen Bloggerszene bzw. dieser nahe stehende
Institutionen zwar die richtige Kritik äussern (bspw. an Schäuble),
dass diese Kritik aber zu wenig theoretisch ist und man zudem "immer
bloß Unverstand, Hysterie und Bösartigkeit Einzelner am Werk" sieht
(statt das Böse des gesellschaftlichen Systems als Ganzes ;-).
Da diese Kritik also nicht systemkritisch ist, kommt es sogar zu einem
"anti-liberalen Backlash bzw. Stillstand", hmmm.

So sieht also die Realität aus, die Du gefrühstückt hast. Bist Du
eigentlich Marxist oder Kommunist oder so?

Wie dem auch sei, als Sprachrohr von SELFHTML (bzw. als eines der
Rohre ;-) bist Du natürlich ein prima Beleg für die allgemeine und
hier diskutierte Linksausrichtung der IT-nahen Bloggerszene, nach dem
Betreiber des Schockwellenreiters schon die zweite smoking gun so zu
sagen.

Will sonst noch jemand darüber klagen, dass die o.g. Bloggerszene
(also bspw. CCC oder der BBA) in grossen Teilen bürgerliche-liberale
Positionen vertritt?

Connie Müller-Gödecke

unread,
Jul 31, 2007, 3:13:28 PM7/31/07
to webkom...@googlegroups.com
KL,

paß auf daß du nicht über Bord fällst wo alle hier so links stehen (was ja wohl ein Verbrechen ist)
kannst du nicht endlich mal Ruhe geben?

Das Forum hier heißt "Webkompetenz" und dein einziger sachlicher Eintrag in der letzten Zeit war ein Hinweis auf Google, ansonsten nur diese unendliche Wichserei

Ich abonniere jetzt diese Gruppe hier ab, ich hab die Nase voll,

Sorry Stefan, ich mach mich von Acker
 

Stefan Münz

unread,
Jul 31, 2007, 6:03:32 PM7/31/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo Connie,

auch wenn du das vermutlich nicht mehr liest: Ich kann dich schon
verstehen und bedauere es, dass du die Gruppe verlässt. Allerdings
muss man ehrlicherweise zugeben, dass diese Gruppe ohne King^Lully so
gut wie tot wäre, mit vielleicht einer Handvoll Postings im Monat.
Diskussionen entzünden sich nun mal an unterschiedlichen Sichtweisen
und Einstellungen. Und solange ich hier keine Volksverhetzungen lese,
kann ich mit ein paar Pauschalurteilen über IT-nahe Blogger, gegen die
man argumentieren kann, sehr gut leben.

Und dass Molily auf King^Lullys persönlicher Feindesliste ganz weit
oben steht, ist zwar in diesem Forum vielleicht noch nicht so bekannt,
dürfte aber zumindes allen, die aus der SELFHTML-Ecke kommen, bekannt
sein. Ich habe mich allerdings schon öfters gefragt, warum das
eigentlich so ist. Molily ist so wenig ein linker Freischärler, wie
King^Lully eine Nazisau ist. Kein Grund also für unversöhnliche
Feindbilder.

viele Grüße
Stefan Münz

King^Lully

unread,
Jul 31, 2007, 6:54:27 PM7/31/07
to Webkompetenz-Forum
> Und dass Molily auf King^Lullys persönlicher Feindesliste ganz weit
> oben steht, ist zwar in diesem Forum vielleicht noch nicht so bekannt,
> dürfte aber zumindes allen, die aus der SELFHTML-Ecke kommen, bekannt
> sein.

Nur mal eine Verständnisfrage, Stefan:
Molily spricht den diskutierten IT-nahen Bloggern das behauptete
Linkssein ab [1], da diese "nur" eine ""kritische"" (von Molily
tatsächlich in Anführungszeichen gesetzt!) Haltung [2] haben und einem
"sozialdemokratischen Impetus" folgen (Neid: "der kleine Mann soll
auch was vom Kuchen abbekommen."), wohinter aber "kein dezidiert
politisches Selbstverständnis steht".

Hat King^Lully das richtig verstanden?

Da täte mich eine von einer dritten Person vorgenommene Text-Exegese
interessieren, da mir der Inhalt schier unglaublich vorkommt.

[1] Und bürgerlich-liberale Positionen zu.
[2] Also keine fundierte systemkritische Haltung [i].
[i] "A la molily" bspw. ;-)

Stefan Münz

unread,
Aug 1, 2007, 3:10:46 AM8/1/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo King^Lully,

> Molily spricht den diskutierten IT-nahen Bloggern das behauptete
> Linkssein ab [1], da diese "nur" eine ""kritische"" (von Molily
> tatsächlich in Anführungszeichen gesetzt!) Haltung [2] haben und einem
> "sozialdemokratischen Impetus" folgen (Neid: "der kleine Mann soll
> auch was vom Kuchen abbekommen."), wohinter aber "kein dezidiert
> politisches Selbstverständnis steht".

Lassen wir einfach mal Schubladen wie "sozialdemokratisch" weg. Was
Molily denke ich ganz überzeugend ausgedrückt hat ist, dass viele IT-
Blogger letztlich überhaupt gar nicht politisch in dem Sinne sind,
dass sie glühende Anhänger irgendeiner Partei oder politischen
Richtung sind. Es sind vielmehr Leute, die ihren Ausschnitt der Welt
sehen, im wesentlichen eine Welt aus Bits und Bytes. Damit sind sie
eigentlich auch ganz zufrieden. Nun kommt es ab und zu vor, dass die
Politik sich in die Bits und Bytes einmischt. Beispiel:
Vorratsdatenspeicherung. Da entwickeln IT-ler dann schnell mal
mehrheitlich politisch relevante Ansichten ("was ist denn dieser
Schäuble nur für ein Schlimmer!"). Es bleibt jedoch bei solchen
vereinzelten Empörungen. Im nächsten Augenblick gehts schon wieder nur
noch um Markup, Klassenvererbung oder Systemkonfiguration.

Wenn es aber mal zu solchen vereinzelten politisch relevanten
Ansichten kommt, dann, so sieht es Molily, gehen diese in zwei
typische Richtungen: einmal Richtung grün und einmal Richtung liberal.
Wobei ich das so verstehe, dass Molily in "grünliberal" gar keinen
Widerspruch sieht. Empörung gegen staatliche Überwachungs- und
Kontrollansprüche und Eintreten für freies Verlinken, Kommunizieren
und freie Wahl bei allen Software-Mitteln. So in etwa vielleicht.

viele Grüße
Stefan Münz

molily

unread,
Aug 1, 2007, 6:26:21 AM8/1/07
to Webkompetenz-Forum
Ach Ludger,

auf die Tour landest du bei niemandem. Genau wegen dem Niveau machst
du dich überall unbeliebt.

Mathias

King^Lully

unread,
Aug 1, 2007, 10:33:28 AM8/1/07
to Webkompetenz-Forum
> Lassen wir einfach mal Schubladen wie "sozialdemokratisch" weg. Was
> Molily denke ich ganz überzeugend ausgedrückt hat ist, dass viele IT-
> Blogger letztlich überhaupt gar nicht politisch in dem Sinne sind,
> dass sie glühende Anhänger irgendeiner Partei oder politischen
> Richtung sind.

Ach, so war das gemeint?

> Es sind vielmehr Leute, die ihren Ausschnitt der Welt
> sehen, im wesentlichen eine Welt aus Bits und Bytes. Damit sind sie
> eigentlich auch ganz zufrieden. Nun kommt es ab und zu vor, dass die
> Politik sich in die Bits und Bytes einmischt. Beispiel:
> Vorratsdatenspeicherung. Da entwickeln IT-ler dann schnell mal
> mehrheitlich politisch relevante Ansichten ("was ist denn dieser
> Schäuble nur für ein Schlimmer!"). Es bleibt jedoch bei solchen
> vereinzelten Empörungen. Im nächsten Augenblick gehts schon wieder nur
> noch um Markup, Klassenvererbung oder Systemkonfiguration.

Och, es gibt da immer wieder diese Seitenhiebe gegen bürgerlich-
liberale Ansichten oder - Huch! - gegen konservative Ansichten. Nimm
bspw. den Heise-Verlag, der ja im deutschsprachigen Bereich
anscheinend ziemlich meinungsbildend ist, der hat klare
antiamerikanische und anti-israelische Tendenzen, bedient aus meiner
Sicht konsequent über Telepolis linke Abnehmer.

> Wenn es aber mal zu solchen vereinzelten politisch relevanten
> Ansichten kommt, dann, so sieht es Molily, gehen diese in zwei
> typische Richtungen: einmal Richtung grün und einmal Richtung liberal.
> Wobei ich das so verstehe, dass Molily in "grünliberal" gar keinen
> Widerspruch sieht. Empörung gegen staatliche Überwachungs- und
> Kontrollansprüche und Eintreten für freies Verlinken, Kommunizieren
> und freie Wahl bei allen Software-Mitteln. So in etwa vielleicht.

Das ist keine Text-Exegese, vielleicht äussert sich Molily ja mal zur
Sache und erläutert seinen Text. So können wir nur herumraten was
Molily gemeint hat. (Vielleicht kommt man hier auch mal wieder weg von
diesen peinlichen und sinnlosen Postings, die bestenfalls
Sozialverhalten transportieren und die ich eigentlich nur von einem
bestimmten Web-Biotop gewohnt bin.)

GenomInc

unread,
Aug 2, 2007, 11:36:24 AM8/2/07
to Webkompetenz-Forum
On 1 Aug., 00:03, Stefan Münz <stefan.mu...@googlemail.com> wrote:
> Hallo Connie,
>
> auch wenn du das vermutlich nicht mehr liest: Ich kann dich schon
> verstehen und bedauere es, dass du die Gruppe verlässt. Allerdings
> muss man ehrlicherweise zugeben, dass diese Gruppe ohne King^Lully so
> gut wie tot wäre, mit vielleicht einer Handvoll Postings im Monat.

Hi Stefan,
Ein Forum sollte aber für alle da sein die mit schreiben oder auch nur
lesen. ich kann Conny da durchaus verstehen den die selben gedanken
habe ich auch schon öfters gehabt, aber ich bin ja ein Dickkopf ;-).
Um deine These mal anderes anzugehen, angenommen king lully würde hier
nicht schreiben ich denke viele würden dann auch hier mehr posten,
allein weil sie nicht mehr damit rechnen müssten dumm von der seite
angemacht zu werden. Meiner meinung nach liegt es an King Lully das es
immer ruhiger hier wird.

mfg
Torsten

Stefan Münz

unread,
Aug 2, 2007, 2:20:21 PM8/2/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo GenomInc,

> Um deine These mal anderes anzugehen, angenommen king lully würde hier
> nicht schreiben ich denke viele würden dann auch hier mehr posten,
> allein weil sie nicht mehr damit rechnen müssten dumm von der seite
> angemacht zu werden. Meiner meinung nach liegt es an King Lully das es
> immer ruhiger hier wird.

Es steht nun mal jedem frei, auch viel zu posten. Dass sich andere
dadurch teilweise erdrückt fühlen und lieber gar nicht posten nach dem
Motto "gegen den komme ich ja doch nicht an", ist zwar
nachvollziehbar, aber leider nicht sehr klug. Also um den Spieß
umzudrehen: wenn andere mehr posten würden, wäre King^Lully nicht so
dominant.

King^Lully hatte mich vor einiger Zeit übrigens sogar mal per Mail
gefragt, ob es -sinngemäß - in Ordnung sei, dass er so viel poste,
denn er wolle das Forum schließlich nicht ersticken. Meine Meinung
dazu ist: wenn sonst keiner postet, dann tut es halt King^Lully.

Insgesamt sollten wir vielleicht alle hier versuchen, mal wieder etwas
von dieser ollen links-rechts-Diskussion und dem politischen
Schubladieren runterzukommen. Eigentlich soll das hier ja kein primär
politisches Forum sein, sondern eines über Fragen wie "wohin
entwickelt sich das Web?" und "wohin führen uns diese Entwicklungen?".
Dass dabei auch mal politische Themen anfallen, ist normal. Aber es
sollte nicht überhand nehmen.

Also jetzt bilden wir alle mal einen sozialpädagogisch wertvollen
Kreis. King^Lully sagt laut "ich werde nicht mehr so viel politisieren
und attackieren". Die anderen sagen "wir werden auch mehr posten und
trauen uns zu sagen oder zu fragen, was uns schon lange auf der Zunge
brennt". Dann verneigen wir uns noch alle gleichzeitig vor dem
lodernden Feuer in der Mitte und gehen geläutert unserer Wege ... ;)

viele Grüße
Stefan Münz

King^Lully

unread,
Aug 2, 2007, 3:05:43 PM8/2/07
to Webkompetenz-Forum
> Also jetzt bilden wir alle mal einen sozialpädagogisch wertvollen
> Kreis. King^Lully sagt laut "ich werde nicht mehr so viel politisieren
> und attackieren". Die anderen sagen "wir werden auch mehr posten und
> trauen uns zu sagen oder zu fragen, was uns schon lange auf der Zunge
> brennt". Dann verneigen wir uns noch alle gleichzeitig vor dem
> lodernden Feuer in der Mitte und gehen geläutert unserer Wege ... ;)

Das wäre für King^Lully OK.
:-)

BTW - die SW hier scheint einen (schrecklichen ;) Bug zu haben, ändert
man die E-Mailadresse, dann ist man auf einmal ein ganz neuer Nutzer.
Anders formuliert nimmt die SW wohl fälschlicherweise die E-
Mailadresse als Primärschlüssel, was natürlich in die Hose geht, wenn
diese geändert wird und bestehende daten nicht neu verzeigert werden,
LOL. King^Lully predigt schon seit Jahrzehnten Schlüssel
bedeutungsfrei zu halten.

molily

unread,
Aug 3, 2007, 2:59:40 PM8/3/07
to Webkompetenz-Forum
On 1 Aug., 16:33, King^Lully <lkeitlingh...@web.de> wrote:

> Molily spricht den diskutierten IT-nahen Bloggern das behauptete
> Linkssein ab

Ich habe auf Stefans Nachricht geantwortet, deine Behauptungen sind
mit egal.

> Das ist keine Text-Exegese, vielleicht äussert sich Molily ja mal zur
> Sache und erläutert seinen Text. So können wir nur herumraten was
> Molily gemeint hat.

Da musst du leider ohne mich weiterraten. Deine denunziatorische und
inquisitorische Herangehensweise, die sich nur darum dreht, irgendwem
nachzuweisen, dass er irgendetwas ist und damit in deinem Weltbild als
Feind verortet werden kann, interessiert mich nicht die Bohne.

Mathias

King^Lully

unread,
Aug 3, 2007, 5:42:16 PM8/3/07
to Webkompetenz-Forum
Ja, gut, danke für Deinen Beitrag.

Halten wir also fest, dass der beobachteten Linkslastigkeit vieler IT-
nahen Blogs keine feste politische Haltung zugrunde liegt bzw. - je
nach Sichtweise - dass diese in der angenommenen Form gar nicht
gegeben ist.
Kommt es zu pol. Aussagen auf diesen Blogs, die man als pol. links
wahrnehmen könnte, dann ist davon auszugehen, dass kein "dezidiertes
pol. Bewusstsein" vorliegt und die Stellungnahmen aus eher momentanen
Befindlichkeiten heraus erfolgt sind. Molily schrieb in diesem
Zusammenhang von "sozialdemokratischen Impeti" und dem Vorhaben "des
kleinen Mannes ein wenig auch was vom Kuchen abzubekommen". Man wird
es auch ein wenig anders umschreiben können, also bspw. so, dass die
linke pol. Meinung nicht klar entwickelt ist, aber die Richtung
scheint klar. Es ist ja auch manchmal wirklich etwas einfach
gestrickt, was man zur Politik auf IT-nahen Blogs zu lesen gibt.

WickiderWikinger

unread,
Aug 4, 2007, 6:13:29 AM8/4/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo,


ich bin ja eher ein ruhiger Mitleser hier und melde mich nur selten zu
Wort. Was mich allerdings immer wundert ist, und dies Phänomen trifft
man auch in anderen Foren an, daß sich hier einige über einen Beitrag
aufregen weil dieser für sie uninteressant ist und Ihn dennoch lesen
und darauf antworten.

Wenn mich etwas nicht interessiert, dann lese ich das kurz an und,
merke das es uninteressant ist und ignoriere dann den Rest.

Zu dem Thema der Linkslastigkeit in Blogs kann ich so nichts sagen, da
ich eigentlich nur diesen einen hier lese. Das Heise Forum allerdings
als linkslastik zu bezeichnen, halt ich für etwas übertrieben. Ich
denke, daß die "Löwen" halt am lautesten brüllen.

Gruß

Viktor

King^Lully

unread,
Aug 4, 2007, 7:05:54 AM8/4/07
to Webkompetenz-Forum
> Das Heise Forum allerdings
> als linkslastik zu bezeichnen, halt ich für etwas übertrieben.

Das hat, so glaube ich, auch niemand. Gemeint waren die News:
http://www.heise.de/ und insbesondere
http://www.heise.de/tp/

Die dortige Themenauswahl und insbes. auch die Kommentierung ist m.E.
u.a. linkslastig, antiamerikanisch und antiisraelisch. Da das Heise-
Medium hier eigentlich weniger diskutiert wird und, wenn ich mich
recht erinnere, eher herangezogen worden ist die beobachtete
Linkslastigkeit vieler IT-nahen Blogs abzuleiten, soll an dieser
Stelle auf eine nähere Analyse verzichtet werden. (Jeder ist aber
eingeladen dieses Medium im Sinne seiner pol. Ausrichtung einzuordnen
und mit bspw. dem SPIEGEL, der SZ, der FR, der TAZ der Jungen Welt zu
vergleichen. Das bezieht sich gerade auf Heise/Telepolis.)

Kirsten Evers

unread,
Aug 4, 2007, 5:32:35 PM8/4/07
to Webkompetenz-Forum
Hallo Stefan,

> auch wenn du das vermutlich nicht mehr liest: Ich kann dich schon
> verstehen und bedauere es, dass du die Gruppe verlässt. Allerdings
> muss man ehrlicherweise zugeben, dass diese Gruppe ohne King^Lully so
> gut wie tot wäre, mit vielleicht einer Handvoll Postings im Monat.
> Diskussionen entzünden sich nun mal an unterschiedlichen Sichtweisen
> und Einstellungen. Und solange ich hier keine Volksverhetzungen lese,
> kann ich mit ein paar Pauschalurteilen über IT-nahe Blogger, gegen die
> man argumentieren kann, sehr gut leben.

mir ist Ludger sowas von egal und geht mir am A... vorbei. Ich lese
seine Postings nicht. Aber es wird für mich immer schwieriger und
mühsamer, Postings oder Themen zu finden, die mich noch interessieren
und mich animieren, mitzumachen. Ich habe ohnehin nicht allzuviel
Zeit, und ich gestehe ehrlich, wenn ich mich hier einlogge und sehe
drei neue Themen und 4 neue Antworten, alle von King Lully und dir,
melde ich mich einfach gelangweilt wieder ab. Das hat nichts mit
Feindbildern zu tun, sondern damit, wie ich persönlich mit diesem
Forum zurechtkomme. Insofern glaube ich nicht, dass das Forum ohne
Ludger tot wäre. Eher das Gegenteil. Lieber eine Handvoll Postings im
Monat, die für mich gehaltvoll sein können, als zwei Drittel Dialog
zwischen Betreiber und einem Poster, dessen Aussagen ich einfach nicht
nachvollziehen kann und die mich darum nicht die Bohne interessieren.

Viele Grüße,

Kirsten

WickiderWikinger

unread,
Aug 5, 2007, 10:48:31 AM8/5/07
to Webkompetenz-Forum
Hi KL,


> u.a. linkslastig, antiamerikanisch und antiisraelisch. Da das Heise-
> Medium hier eigentlich weniger diskutiert wird und, wenn ich mich

Also so ein Unsinn. Nur weil ein bestimmter Tatbestand kritisiert wird
ist das noch lange nicht links, antiamerikanisch oder antiisraelisch.
Vielleicht sollte man auch das Alter einiger Beitragsschreiber nicht
vergessen. Ich habe oft den Eindruck das die "übelsten" Schreiber
nicht zu den Erwachsenen gezählt werden können.

Weiter würde kein Mensch auf die Idee kommen, wenn ich schreiben
würde: "Die momentane Deutsche Politik ist scheiße", mich als
antideutsch zu bezeichnen.
Wenn ich aber schreiben würde: "die momentane amerikanische/
israelische Politik ist scheiße", dann wäre ich wohl in Deinen Augen
Anti.

So ein Quatsch.

Gruß

Viktor

Reply all
Reply to author
Forward
0 new messages