Protokoll des dritten Gründungstreffens

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Hermann Steier

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Jun 8, 2012, 3:47:01 AM6/8/12
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Protokoll des 3. Schulgründungstreffens für die Waldorfschule Donaustadt

am 6.6.2012 im Ströck am Asperner Heldenplatz

 

Anwesend:

Hermann Steier, Verena Tannenberger, Jana Rheindtova, Manfred Pfeffer, Hannah Edelbauer

 

Themen:

 

Standortsuche –

Manfred Pfeffer erklärt sich bereit, die Schule in ihren Anfängen in seinem Haus zu beherbergen.

Es stehen der Schule also in Form einer kleinen Wohnung mit eigenem Eingang ein 18m2 großer Wohnraum und ein Nebenraum, der noch als Küche/... hergerichtet werden soll, zur Verfügung. Beide Räume werden von Manfred Peffer noch neu renoviert. Die Adresse ist Konstanziagasse 23, 1220 Wien! Der 1000m2 große Garten – er ist 600m vom Haus entfernt – kann nach Rücksprache mit Manfred Pfeffer für Schulzwecke genutzt werden. Hühner gibt es schon, auch ein Pferdestall ist beim Garten und an ein Gemüsebeet ... ist gedacht.

Zahlreiche Details müssen noch mit Manfred Pfeffer geklärt werden. Die Schulkinder dürfen sich nur im Erdgeschoß, wo der Schulraum ist, und im Hof aufhalten. Die Kinder der Familie Pfeffer werden im Gegenzug für Miete und Betriebskosten kein Schulgeld bezahlen. Der fünfjährige Sohn von Manfred Pfeffer soll eingeschult werden. Wenn sich herausstellt, dass dies zu früh ist, wird mit Jana Rheindtova eine Lösung gesucht, wie er als „Vorschulkind“ oder in häuslicher Kinderbetreuung mitlaufen kann.

 

Lehrersuche –

die Schule soll, nach einstimmiger Meinung der Runde, mit den Schulstufen 1-4 beginnen und im ersten Jahr, ab September 2012, können 10 Kinder unterrichtet werden.

Jana Rheindtova wird gebeten, die Stelle der Klassenlehrerin zu übernehmen und nimmt gerne an.

Sonst noch Konkretisiertes –

  • Die Lehrerinnen-Gehaltskosten (20 Stunden) werden ca. 2000 Euro monatlich betragen.
  • Das durchschnittliche Schulgeld pro Kind muss zumindest diese Kosten decken, also für zehn Kinder mindestens je 200 Euro sein. Weitere Kosten sollen über Feste, Flohmärkte und Spenden hereingebracht werden.
  • Die Klasse wird altersgemischt oder nur mit schulanfangenden Kindern geführt, je nach Anmeldungen.
  • Klassenzimmerausstattung muss noch beschafft werden, in Eigenarbeit oder von staatlichen Schulen geschenkt. Verena Tannenberg kann Kontakte herstellen.
  • Der Waldorfbund Österreich muss über die bevorstehende Schulgründung informiert werden.
  • Ein Schulverein als Träger der Schule wird im Sommer gegründet. Die Statuten müssen erarbeitet werden, können aber weitgehend von anderen Waldorfschulen übernommen werden.

Nichtkonkretisiertes –

  • Soll es einen Informationstag für interessierte Eltern geben? Vorgeschlagen wird der 29.6. von 12-16h, am Hof von Manfred Pfeffer. Wer hat da Zeit?
  • Die Schulkinder werden die vom Staat geforderten Jahresabschlussprüfungen in einer der wiener oder niederösterreichischen Waldorfschulen machen können, solange die Schule kein Öffentlichkeitsrecht hat. Nach den Erfahrungen von Jana Rheindtova in der Dreiklangschule ist das keine große Sache.

 

Zu erledigende Aufgaben bis Mitte Juni 2012

1) Hannah Edelbauer entwirft ein Info-Blatt und eine entsprechende „Postkarte“.

2) Informationsblätter in Kindergärten, Schulen und Biogeschäften in der Umgebung austeilen. Alle 5 Anwesenden werden an 3-4 Stellen Zetteln auflegen. Bei der Landwirtschaft von Manfred Pfeffer soll ein Plakat angebracht werden.

3) Infotag konkretisieren.

4) Hermann Steier aktualisiert die Adressliste und wird Ansprechpartner für interessierte Eltern.

5) Hermann Steier informiert den Waldorfverein Wien über das Schulprojekt.

6) Jana Rheindtova schreibt einen Artikel über die Schulgründung für den „Wegweiser Anthroposophie“.

7) Verena Tannenberger schaltet Inserate in geeigneten Zeitungen.

Nächstes Treffen:

am 27.6.2012 um 20Uhr bei Manfred Pfeffer in der Konstantiagasse 23.

 

 

 

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