Das Institut fr Kardiovaskulre Physiologie und Pathophysiologie ist Teil des Biomedizinischen Centrums mit zustzlichen Laborflchen in unmittelbarer Nhe am Klinikum Grohadern. Unser Fokus ist auf das Herz-Kreislaufsystem und auf Entzndungsprozesse gerichtet. Fr mehr Informationen besuchen Sie bitte die Webpage des Instituts.
Willkommen bei den Segeberger Kliniken, Ihrem kompetenten Partner fr kardiologische Rehabilitation. Unser spezialisiertes Team aus erfahrenen Kardiologen, Therapeuten und Pflegekrften bietet Ihnen eine umfassende Betreuung und mageschneiderte Therapieprogramme, um Ihre Herzgesundheit zu frdern und Ihre Lebensqualitt zu verbessern.
Die akutstationre Behandlung des Herzinfarktes ist abgeschlossen und nun gleich wieder ins alte Leben zurckkehren? Das funktioniert nur selten. Nutzen Sie deshalb den Weg direkt in die Kardiologische Rehabilitation zur Anschlussheilbehandlung. Unsere kardiologische Rehabilitation ist direkt an das Herz- und Gefzentrum angeschloen. So erfolgt fr Sie eine nahtlose und effiziente Verlegung von der Akutbehandlung in die Anschlussheilbehandlung.
Oberstes Ziel ist es, die gewohnte Lebensqualitt wiederherzustellen oder sogar zu verbessern. Wir begleiten Sie professionell zurck in Ihr privates und berufliches Umfeld.
Sie fassen wieder Vertrauen zu sich und Ihrem Krper und lernen, sich richtig einzuschtzen. Gleichzeitig wird auch Ihre krperliche Belastbarkeit verbessert. Spezielle Kurse zu den Themen Ernhrung, gesund Abnehmen, Nikotin-Entwhnung und Entspannung helfen Ihnen, mit den Risikofaktoren der Herz- und Geferkrankungen richtig umzugehen.
Zustzlich bieten wir eine breite Palette an fachbergreifenden medizinischen Leistungen. In den Segeberger Kliniken steht den Rehabilitanden ein Konsiliar- und Liasondienst zur Verfgung, der nicht nur im Bereich der Kardiologie, sondern auch bei psychosomatischen, neurologischen, allgemeininternistischen, gastroenterologischen, chirurgischen, gynkologischen und urologischen Fragestellungen fachliche Untersttzung anbietet. Lesen Sie mehr zu unserem Fachabteilungskonzept.
In den Segeberger Klniken kann fr die Rehabilitanden ein Konsiliar- und Liasondienst nicht nur im Bereich der Kardiologie sondern auch bei psychosomatischen, neurologischen, allgemeininternistischen und gastroenterologischen sowie chirurgischen, gynkologischen und urologischen Fragestellungen fachliche Untersttzung angefordert werden.
Folgende Diagnostik zur Untersuchung der Krperstrukturen und Funktionen ist in der Kardio-Rehabilitation mglich:
Sie werden in freundlichen, hellen Zimmern untergebracht. Alle Zimmer sind gut ausgestattet und verfgen ber ein eigenes Dusch-Bad, TV, Telefon und WLAN. Alle Klinikbereiche sind rollstuhl- und behindertengerecht.
Sie erhalten whrend Ihres Aufenthalts eine reichhaltige Speisenauswahl im Sinne von Vollkost, leichter Kost, vegetarischen Gerichten und verordneten Diten. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Aufnahme unverzglich mit sofern Unvertrglichkeiten vorliegen.
Auch Patienten aus anderen Akutkliniken sind in unserer kardiologischen Rehabilitation herzlich willkommen. Kostentrger sind alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen, Renten- und Unfallversicherungstrger sowie Sozialmter. Die Zulassung zur Anschlussrehabilitation (AR/AHB) ist ebenfalls vorhanden.
Leistungsberechtigte haben nach dem Sozialgesetzbuch VI 15, 6a ein sogenanntes Wunsch- und Wahlrecht. Das heit, Sie haben das Recht, die Rehabilitationsklinik fr Ihre stationre oder ambulante Behandlung selbst auszusuchen bzw. dem Kostentrger vorzuschlagen. Nutzen Sie diese Mglichkeit!
Medizinische Grnde sollten bei der Wahl Ihrer Wunschklinik stets im Vordergrund stehen. Darber hinaus knnen Sie auch persnliche, familire Grnde, wie Standortnhe oder Aufnahme von Kindern als Begleitperson angeben.
Damit Sie Ihr Wunsch- und Wahlrecht ausben knnen, ist ergnzend zum Antrag auf Genehmigung einer Rehabilitationsmanahme (z.B. durch den Hausarzt) ein weiterer, seperater Antrag fr Ihre Wunschklinik zu stellen. Nutzen Sie hierzu gerne unsere Vorlage.
Die Segeberger Kliniken mit Sitz in Bad Segeberg sind heute das grte private Klinikunternehmen in Schleswig-Holstein. Im Akut- und Reha-bilitationsbereich bieten wir fr Patienten und Patientinnen ein medizinisch ganzheitliches Leistungsangebot: Allgemein Medizin, Gynkologie, Innere Medizin, Orthopdie und Unfallchirurgie, Kardiologie und Angiologie, Herz- und Gefchirurgie, Psychosomatische Medizin sowie Neurologie.
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Depression erhht wesentlich das Risiko der Entstehung einer Herzerkrankung. Nach einem kardiovaskulren Ereignis entwickeln PatientInnen hufig depressive Episoden. Der Konnex erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit dieser klinischen Konstellation.
Der Zusammenhang zwischen Depression und kardiovaskulrer Erkrankung ist eindeutig und hochrelevant (Rudisch et Nemeroff 2003, van der Kooy et al. 2007). Als Risikofaktor bertrifft eine depressive Episode klassische Stressoren wie Hypertonie, Nikotinabusus, Diabetes mellitus oder Hyperlipidmie (Rugulies 2002). Insbesondere nach Myokardinfarkt sind PatientInnen mit anschlieender depressiver Episode einem vielfachen Mortalittsrisiko ausgesetzt (Lett et al. 2004). Die tiopathogenetischen Mechanismen lassen sich im Wesentlichen in den folgenden Kategorien zusammenfassen: Strung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse), vegetative Dysregulation, Verminderung der Herzfrequenzvariabilitt, Alterationen der Thrombozytenaggregation, proimflammatorische Mechanismen bzw. Verhaltensnderung (Brotman et al. 2007). Neue neurobiologische Befunde zeigen zum Beispiel eine Korrelation zwischen Strungen der Emotionsregulation (Kuppelung der Aktivitt von Amygdala und anteriorem Zingulum) und der Intima-Dicke der Arteria carotis von Individuen (Gianaros et al. 2009). Ein wesentlicher Faktor drfte auch die Benachteiligung von PatientInnen mit psychischen Erkrankungen in der medizinischen Versorgung darstellen (Prince et al. 2007). Das klinische Management von PatientInnen im Spannungsfeld von affektiver und kardialer Erkrankung stellt eine klinische Herausforderung dar und bedarf einer spezifischen therapeutischen Strategie (Kapfhammer 2011). Diese erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachrzten/Fachrztinnen fr Innere Medizin und fr Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin.
Nachdem eine unbehandelte Depression das Risiko fr eine kardiovaskulre Erkrankung erhht bzw. deren Prognose verschlechtert, ist eine adquate therapeutische Strategie unumgnglich. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sind sicher in der Verordnung und senken die Mortalitt. Bei der Wahl des Psychopharmakons ist auf das Interaktionsprofil und die Komedikation zu achten. Ziel ist die Vollremission der Depression.
Bluthochdruck, medizinisch arterielle Hypertonie, ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, bei welcher der Druck in den arteriellen Gefen dauerhaft erhht ist. In Deutschland leiden ca. 30 Millionen Brger:innen an Bluthochdruck.
Die Wahrscheinlichkeit, an arterieller Hypertonie zu erkranken, steigt mit dem Alter: Bei ber 60-Jhrigen betrgt die Hufigkeit 60 Prozent. Neben dem Alter tragen auch Faktoren wie der Lebensstil (z.B. Bewegungsmangel oder kalorienhaltige, stark gesalzene Nahrung) und die Adipositas dazu bei, dass die Hufigkeit der arteriellen Hypertonie weiter zunimmt.
Hlt die Druckerhhung dauerhaft an, werden wichtige Organe wie Herz, Gehirn, Nieren und Augen geschdigt. Mgliche Folgen sind Schlaganfall, chronische Niereninsuffizienz, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Verschlechterung der Sehschrfe und Durchblutungsstrungen der Gliedmaen (periphere arterielle Verschlusskrankheit).
Um diese durch arterielle Hypertonie bedingten Endorganschden zu vermeiden, sollten Patient:innen die aktuell empfohlenenZielblutdruckwerte (Deutsche Gesellschaft fr Kardiologie, Deutsche Hochdruckliga, European Society of Cardiology) erreichen. Bisher gelingt das jedoch leider nur knapp der Hlfte der behandelten Patient:innen. Dabei ist Bluthochdruck einer der wichtigsten vernderbaren Risikofaktoren.
Der Blutdruck wird in einen optimalen, einen normalen und einen hochnormalen Blutdruck eingeteilt. Von arterieller Hypertonie spricht man, wenn der Blutdruck >/= 140 mmHg systolisch und/oder >/= 90 mmHg diastolisch betrgt. Im Vergleich dazu liegt der optimale Blutdruck bei Werten unter 120/80 mmHg.
Die erfahrenen Mediziner:innen am Hypertoniezentrum des DHZC sind nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft fr Hypertonie (DHL) ausgebildet und zertifiziert, um eine sekundre Hypertonie sicher zu diagnostizieren und umfassend zu behandeln.
Die meisten Patient:innen zeigen kaum eindeutige Hypertonie-Symptome, sodass der erhhte Blutdruck oft lange Zeit unbemerkt bleibt. Dabei ist eine frhzeitige Therapie sehr wichtig, um Folgeschden zu verhindern. Mgliche Anzeichen fr Bluthochdruck sollten immer ernstgenommen werden.
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