2018 und 2020 schuf der Komponist Ralf Wengenmayr für den Soundtrack der Neuverfilmungen der Jim-Knopf-Filme zwei weitere Coverversion. Für den Film Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer interpretierte der Volksmusiker Andreas Gabalier das Lied neu. Für den Film Jim Knopf und die Wilde 13 interpretierten die Jungmusikerinnen Mimi & Josy eine Version mit eigenem Refrain unter dem Titel Einmal Reisen.
Auch auf dem Kinderliederalbum Giraffenaffen 5, welches 2016 erschienen ist, befindet sich eine Version von "Eine Insel mit zwei Bergen" von der Musikgruppe Tonbandgerät. Auch J.B.O nahm 2018 eine Hard-Rock-Version des Lummerlandlieds auf.
Sein ebenso simples wie eingängiges "Eine Insel mit zwei Bergen" wird hier zu einer Art "Türöffner" - insbesondere für die Zweifler, die schon immer der Ansicht waren, dass sich eine derartige Geschichte nicht verfilmen lasse. Regisseur Dennis Gansel und Mitproduzent Bully Herbig waren da anderer Meinung und überließen den Rest getrost ihrem musikalischen Mitstreiter Ralf Wengenmayr. Denn Wengenmayr gilt, nach Erfolgen wie "Der Schuh des Manitu", "Traumschiff Surprise" oder Kinderbuchverfilmungen wie "Wicki und die starken Männer", als verlässlicher Zeremonienmeister, wo es darum geht, "made in Germany" mit einem Hauch von Hollywood zu beflügeln.
Unser Husarenregiment erhielt auch in dieser Zeit die ersten Pferde; da es aber immer noch ein Jahr dauern durfte, ehe dasselbe marschfertig sein konnte, und bei der fortdauernden Vereinigung mit selbigem auch uns ein so langer Aufenthalt hier bevorstand, so richtete ich mich recht wohnlich ein, kaufte Bücher und Zeichenmaterialien, studirte Mathematik und neuere Sprachen, um meine Zeit nützlich und angenehm hinzubringen. Aber ich hatte mich getäuscht, denn am 8. August erschien plötzlich der Befehl, daß das Infanterieregiment sich zur sofortigen Einschiffung nach Lissabon bereit halten sollte. Eine allgemeine Freude hierüber verbreitete sich unter uns Allen, denn jener so sehnliche Wunsch, in ordentliche Tätigkeit uns wieder versetzt zu sehen, ging endlich, nach langem Hoffen, in Erfüllung. Die Nachricht von der Ankunft der Transportschiffe langte am 2. September an, und den 4. desselben Monats Nachts 12 Uhr brachen wir in zwei Kolonnen getheilt nach Cove Cork auf, welches wir um 11 Uhr morgens des folgenden Tages erreichten.
Die Böte warteten bereits auf uns; in einer halben Stunde war das Regiment auf vier Schiffen, Wolga, Francis and Eliza, Ellert und Voyager ziemlich bequem embarquirt. Wir hatten darauf gerechnet, die embarcation-allowances und einen zweimonatlichen Gehalt, wie es gebräuchlich ist, vor der Einschiffung zu empfangen, um von einem Theile dieser Summe einen Stock zum Einkaufe von Lebensmitteln zu bilden. Der Zahlmeister Frotté war deshalb kurz vor unserm Abmarsch aus Fermoy nach Cork zur Empfangnahme dieses Geldes gegangen, hatte aber, um solches zu erhalten, die dazu nöthigen Vorschritte zu tun versäumt. Mit einer wahren Sehnsucht harrten wir seiner, als das Regiment in Cove Cork angekommen war, er ließ indes sich aber nicht sehen und erst in dem Augenblick der Abfahrt kehrte er mit der tröstlichen Nachricht zurück, daß wir in Lissabon das Geld noch empfangen würden. Wir konnten daher nur einen äußerst dürftigen Stock anlegen.
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