Tarifverhandlungen 2014 Bund und Kommunen

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Jörg Resenhöft

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Jan 23, 2014, 7:56:14 AM1/23/14
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Sehr geehrte Mitstreiter,

ich habe im Oktober 2013 die ver.di Bezirksfachgruppe der Bundeswehr überzeugt, als eine Tarifforderung die Änderung oder Neuverhandlung des TV ATZ einzubringen.

Dieses wurde umfangreich begründet. Wozu auch Informationen aus der googlegroups verwendet wurden.

Nur durch das intensive Bemühen des Michael Rumpel (Vorsitzender der Bezirksfachgruppe der Bw Frankfurt / Oder und Mitglied der Bundesfachgruppe der Bw)

ist überhaupt eine Antwort erfolgt. Diese hat mich heute erreicht.

 

Kopie der Antwort

„Lieber Michael,

 

vielen Dank, auch dir alles Gute für das neue Jahr!

 

Wie bekannt, hat die bisherige Bundesregierung aus ideologischen Gründen (s."Rente ab 67") eine Fortführung der früheren Altersteilzeitregelungen abgelehnt. Dies hat sie in allen Bereichen konsequent umgesetzt:

- Die finanzielle Förderung der Altersteilzeitarbeit durch die Bundesagentur für Arbeit ist nicht verlängert worden.

- Als Verordnungsgeberin hat sie sich - vertreten durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales - geweigert, die Mindestnettobetragstabelle zum Altersteilzeitgesetz, auf die in § 5 Abs. 3 des Tarifvertrages zur Regelung der Altersteilzeitarbeit (TV ATZ) vom

05.05.1998 verwiesen wird, entsprechend den zwischenzeitlichen Steuererleichterungen für Arbeitnehmer/-innen im Bürgerentlastungsgesetz anzupassen.

- Auch aus fiskalischen Gründen hat sie sich als Tarifvertragspartei (vertreten durch das Bundesministerium des Innern) geweigert, eine andere - höhere - Berechnung des Mindestnettobetrages im TV ATZ zu vereinbaren.

Letzteres gilt auch für die Tarifgemeinschaft deutscher Länder und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände als den anderen auf Arbeitgeberseite am TV ATZ beteiligten Tarifvertragsparteien. Unsere entsprechenden Forderungen sind bereits 2010 von allen drei Tarifvertragsparteien auf Arbeitgeberseite zurückgewiesen worden.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Koalitionsvertrag keinerlei Aussagen zur Altersteilzeit enthält, sehen wir leider auch bei der neuen Zusammensetzung der Bundesregierung keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich die beschriebene Haltung ändert, und damit auch keine Möglichkeit, eine Änderung des Tarifvertrages zu erreichen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Onno Dannenberg

Bereichsleiter Tarifpolitik öffentlicher Dienst ver.di-Bundesverwaltung Ressort 12“

 

Nun wissen wir ver.di hat aufgegeben oder besser es seit 2009 nicht wirklich versucht eine Lösung des Problems zu erreichen.

Schon bei den letzten Tarifverhandlungen sollten die Gehaltsforderungen nicht durch das ATZ Mindestnettolohntabelle gestört werden.

 

Wie wir alle wissen wurde dann auf die Forderung des Arbeitgebers eingegangen und der Urlaub zum Nachteil der Beschäftigten angepasst.

2014 dürfte die Erhöhung der Arbeitszeit erfolgen.

 

Nun haben wir ja eine SPD Arbeitsministerin. Zuständig für die notwendige Verordnung „Anpassung Mindestnettolohntabelle“.

Nun gab es ja schon einen Brief an Herrn Wiesenhügel vor der Wahl von Dietrich Mey.

Sollten wir nicht auch  Frau Nahles bemühen?

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Resenhöft

 

 

 

 

 

Jürgen Steinfelder

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Jan 23, 2014, 9:06:45 AM1/23/14
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Vielen Dank für die Info, da waren die Kollegen nicht gerade *kreativ* mit ihrer Antwort (entpricht dem, was im September 2011 schon mal von verdi verteilt wurde), dafür hat die Beantwortung aber ziemlich lange gedauert (seit Oktober)....

MfG
Jürgen Steinfelder

ME

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Jan 23, 2014, 1:49:58 PM1/23/14
to tv-...@googlegroups.com
Hallo ATZler,

es ist ein einziges trauriges Spiel dieser Politikerkaste. Sie stecken sich nur die Taschen voll und nach mir die Sintflut.

Auch die schwarze Madonna im MfA wird keine andere Einstellung haben. Es bleibt nur die Quittung auf den Wahlzetteln und zwar ganz gleich wie sie heißen.

Gruß

ME


Am Donnerstag, 23. Januar 2014 13:56:14 UTC+1 schrieb J�rg:

Dietrich Meys

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Jan 29, 2014, 11:48:20 AM1/29/14
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

einen Brief an die Bundesarbeitsministerin halte ich für wenig zielführend. Nach meiner Erfahrung landen derartige Brief beim Büroleiter von Frau Nahles, der gibt diese zur Beantwortung in den ministeriellen Geschäftgang und der Absender erhält eine „Nullachtfünfzehn“ Standartwort mit dem Hinweis auf die 1.000 Altfälle (Pressemitteilung vom 9. Dezember 2009) und den Verantwortungsbereich der Tarifvertragsparteien, wie sie schon eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen erhalten haben (s. meine Anhänge).

Man müsste einen Weg finden, das Problem Frau Nahles persönlich vortragen zu können. Hier würde sich m.E. der Weg über die von vielen Abgeordneten durchgeführte Bürgersprechstunde anbieten. Dafür wäre es erforderlich eine Kollegin oder einen Kollegen, ggf. auf der Gougle-Group TV-ATZ, zu finden, die/der im Wahlkreis (Wahlkreis 199 umfasst die Landkreise Ahrweiler und Mayen Koblenz) von Frau Nahles wohnt. So wäre eine persönliche Sensibilisierung der Arbeitsministerin möglich und sie könnte ggf. eine wohlwollende Prüfung veranlassen.

Vielleicht liest ja jemand meinen Vorschlag, der im Wahlkreis 199 wohnhaft ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dietrich Meys




Am Donnerstag, 23. Januar 2014 13:56:14 UTC+1 schrieb J�rg:
Schreiben 06.04.2010.pdf
Antwort 05.05.2010 -Seite 1-.pdf
Antwort 05.05.2010 -Seite 2-.pdf

J�rg

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Apr 10, 2014, 8:54:24 AM4/10/14
to tv-...@googlegroups.com
Sehr geehrte Mitstreiter,

ich habe am 25.3.2014 am Aktionstag für die Besoldungsrunde der Beamten in Berlin das Problem der Mindestnettolohntabelle
ausführlich bei Herrn Bsriske angesprochen.
Die Antwort war, er kennt das Problem nicht und muß es mitnehmen.


Nächsten Tag habe ich zur Erinnerung die folgende E-Mail  geschrieben:

Von: Jörg Resenhöft [mailto:joerg.re...@t-online.de]
Gesendet: Mittwoch, 26. März 2014 10:30
An: Bsirske, Frank
Cc:

Betreff: einer Frage am Aktionstag Besoldungsrunde Bund am 25.03.2014 in Berlin zu dem Dir unbekanntem Problem

 

Sehr geehrter Frank,

in der Hoffnung das Dich diese Information erreicht und  ver.di  wenigstens versucht für die Zukunft eine Neuerstellung der Mindestnettolohntabelle beim BMAS zu erreichen.  

Noch besser wäre natürlich eine Tarifvertragsänderung, wie sie die IG Metall Baden Württemberg erreicht hat.

Sonst bleibt vielen betroffenen ATZ-lern nur noch die Hoffnung auf das Bundesverfassungsgericht.

 Mit freundlichen Grüßen

Jörg Resenhöft


Antwort von seiner Büroleiterin:

Sehr geehrter Kollege Resenhöft,

vielen Dank für Deine Nachfrage. Frank Bsirske hat mich gebeten, Dir zu antworten, dass ver.di in dieser Sache schon alles versucht hat, um eine Änderung zu erreichen. Die Ausführungen von Onno Dannenberg (Ergänzung 10.4.von mir:siehe unten) trägt er mit. Es tut mir leid, dass ich Dir keine andere positivere Antwort senden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Ladwig

Büroleiterin

 

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Bundesverwaltung Ressort 1

Büro des Vorsitzenden

Paula-Thiede-Ufer 10

10179 Berlin

Ich erspare mir eine weitere Kommentierung

Mit freundlichen Grüßen

Jörg



Am Donnerstag, 23. Januar 2014 13:56:14 UTC+1 schrieb J�rg:

Dietrich Meys

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Apr 10, 2014, 11:58:05 AM4/10/14
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Sehr geehrte Mitstreiter !

Mir wurde bereits im November 2010 von Herrn Dannenberg mitgeteilt, dass die Bundesregierung aus ideologischen Gründer (Rente mit 67) eine Fortführung der ATZ ablehnt und sich daher weigert, die Mindestnettobetragstabelle vorzuschreiben.

Hinsichtlich meines Hinweises auf die Regelungen im Bereich der Metall- und Elektroindustrie, wurde auf die Nichtvergleichbarkeit mit dem öffentlichen Dienst hingewiesen (s. Anhang).

Ein von mir daraufhin verfasstes Schreiben an Herrn Bsriske, wurde mit den üblichen Floskeln beantwortet (s. Anhänge). Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass ver.di kein Interesse mehr daran hat, für die „Altersteilzeitler“ die Frage der Mindestnettobetragstabelle gegenüber dem BMAS oder bei Tarifverhandlungen auf die Tagesordnung zu setzen.

Es würde mich freuen, wenn ich vor meinem Renteneintritt noch vom Gegenteil überzeugt würde.

Mit freundlichen Grüßen

Dietrich Meys




Onno Dannenberg vom 21.11.2010.pdf
Brief 28.01.2010.pdf
Antwort Vorzimmen Bsriske v. 5.2.2010.pdf
ver.di vom 11.02.2010.pdf

Wolfgang Fischer

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Apr 10, 2014, 5:06:56 PM4/10/14
to tv-...@googlegroups.com
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

die aus seinem Büro übermittelte Antwort des Großverdieners Bsirske ist einfach nur peinlich. Die Argumentation des Otto Dannenberg scheint aus dem Kindergarten zu kommen. Sie lautet: "Wir aus der großen Gruppe haben die Erzieherinnen gefragt, ob wir die Zwangsmittagsschlafpause verkürzen dürfen. Die (bösen) Erzieherinnen aber haben abgelehnt, weil diese Pause bezahlte Freizeit ist." Heißt im Klartext: Hat die Gegenseite bei Tarifverhandlungen jemals einer Forderung der Gewerkschaften sofort und bedingungslos zugestimmt? Die Antwort lautet: NEIN. Wie wurden die Forderungen (abgeschwächt) durchgesetzt? Durch Kampfmaßnahmen, die den Arbeitgebern weh taten.
Demzufolge sagt Otto Dannenberg eigenlich: Mit Euch (alten Säcken) kann man nicht kämpfen, weil Ihr ja (mehrheitlich) in der Regel schon in der Freistellungsphase seid. Keine Lobby heißt kein neuer TV ATZ, den die verdi-Hauptleute lieber heute als morgen loswerden wollen. Die Tatsache, dass das Wort "Altersteilzeit" im Koalitionsvertrag nicht erscheint, sollte bei einer unterzeichnenden "Arbeiterpartei" SPD als Skandal wahrgenommen werden.

Deshalb sollte verhindert werden, dass der ebenfalls betagte F. Bsirske noch einmal als verdi-Chef bestätigt wird und ohne ihn sollte der gesamte Bundesvorstand dieser Gewerkschaft erneuert werden. Frau Kunkel-Weber sollte nach dem Skandal beim Wiener Opernball Ihre lukrative Nähe zum Verursacher Pfaffelhuber aufgeben und ihr Mandat im DUK-Beirat aufgeben.

Freundliche Grüße

Euer

Wolfgang Fischer




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