Tagesordnung:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit
2. Wahl eines Tagungspräsidenten und eines Protokollführers
3. Rechenschaftsberichte
a) des Vorsitzenden
b) des Schatzmeisters
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung
6. Wahl des Vorstands
a) des Vorsitzenden
b) des stellvertretenden Vorsitzenden
c) des Schatzmeisters
d) der Beisitzer
7. Wahl der Kassenprüfer
8. Anträge
9. Verschiedenes
Beginn: 20.15 Uhr
Punkt 1 der Tagesordnung:
*Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit*
Der Vorsitzende, Heiko Harmsen (honky) begrüßt die Anwesenden, stellt
die ordnungsgemäße Ladung und die Beschlußfähigkeit zur
Mitgliederversammlung (zur Zeit 40 stimmberechtigte Mitglieder) fest.
Die Mitgliederversammlung beschließt, die Tagesordnung um den
Tagesordnungspunkt "Wahl der Kassenprüfer" zu ergänzen.
Punkt 2 der Tagesordnung:
*Wahl eines Tagungspräsidenten und eines Protokollführers*
Petra Tschanter (petra) wird vom Vorsitzenden gemäß § 11 Abs. 5 Satz 2
der Satzung zur Schriftführerin bestimmt.
Ehrhardt Petter (epetter) wird einstimmig zum Tagungspräsidenten
gewählt.
Punkt 3 der Tagesordnung:
*Rechenschaftsbericht*
*a) des Vorsitzenden*
Honky bittet Epetter, den Bericht zu erstatten. Dieser gibt folgenden
Bericht ab:
Der Umzug ins KITZ mit den damit einhergehenden Problemen sei erfolgt.
Der Raum im KITZ sei bezogen und bis auf einige Kleinigkeiten fertig
umgebaut. Noch zu realisieren seien der Einbau einer Spüle, der Einbau
von Jalousien sowie eine Kühlung im Kühlerraum.
Die mit dem Umzug einhergegangenen Probleme seinen bekannt; er nenne
sie stichprobenhaft: die Standleitung, ISDN.
Über das Thema "Gemeinnützigkeit" werde Klaus Stenner (stenner) im
Rahmen des Rechenschaftsberichts des Schatzmeisters berichten.
Über der erfolgten technischen Veränderungen werde Carsten Ehlers
(calle), der Leiter des TTT, berichten.
Einige kleinere Aktionen seien zusammen mit dem DRK durchgeführt
worden.
Neben den regelmäßig stattfindenden Schulungsveranstaltungen seien
folgende Seminare durchgeführt worden:
- Verschlüsselung im Internet
- Internet für Frauen
- Internetcafe im Rahmen der Existenzgründertage des KITZ
Außerdem habe die Zertifizierungsinstanz des IN-Kiel ihre Arbeit
aufgenommen.
Die Kontakte zum ON Lübeck seien vertieft worden.
Auf eine Frage von Dr. Hendrik Roepcke (panther) nach dem Mietvertrag
berichtet stenner, es handele sich um einen unbefristeten Mietvertrag
mit einer Staffelmiete (Erhöhung der Monatsmiete um 30 DM pro Jahr)
und der Option, nach 5 Jahren über die Miete neu zu verhandeln.
Calle gibt folgenden Bericht ab:
Der Umzug ins KITZ sei kostenintensiv gewesen. Deshalb seien in diesem
Jahr nur wenig Hardwareneuanschaffungen getätigt worden; es seien
ältere Sachen aufbereitet worden.
Der Backuprechner befinde sich im Einsatz.
Ted, der Data ersetzen solle, befinde sich im Probelauf.
In diesem Jahr habe die TopPoint viel mit e-mail-Mißbrauch zu schaffen
gehabt, sei auch massiv als Relay mißbraucht worden. Ein Spam-Filter
sei installiert worden.
Es habe kleinere Updates gegeben:
- INN sei auf die Version 1.5.1 upgedatet worden.
- Squid habe ein Update erhalten.
Eine Secure-Shell ist installiert worden.
Es existiert ein vernünftiges Network Time Protocol.
Die Schulungsrechner haben ein Update auf Windows 95 erhalten.
Die Cisco habe im Moment einen Hardwaredefekt. Anscheinend sei das
Netzteil defekt; ein neues Netzteil sei bestellt.
Aufgrund eines Diskussionsbeitrags von Wulf Lueder (wulfl) diskutiert
die Mitgliederversammlung kurz über neue Schulungsaktivitäten,
beispielsweise das erneute Angebot eines Unix-Grundkurs. Angeregt
wird, daß daran Interessierte Eigeninitiative entwickeln und sich an
der Organisation beteiligen. Nach Aussagen von stenner gibt es
genügend Referenten, die bereit sind, Kurse über dieses oder andere
Themen durchzuführen. Auch Räumlichkeiten dafür könnten beschafft
werden, z.B. in den Räumen der Volkshochschule oder im KITZ.
*Rechenschaftsbericht*
*b) des Schatzmeisters*
Stenner gibt folgenden Bericht über die finanzielle Entwicklung im
Jahr 1997 und die Planung für das Jahr 1998.
Kassenbericht 1997
Salden der Konten
Kategorie/Konto Kontensumme Kontobezeichnung
1 45.014,30 DM Vereinsbeiträge
4 -27.903,81 DM Telekom-Gebühren
5 -982,39 DM Verwaltung (Porto etc.)
6 -2.294,70 DM Hardware
7 -4.192,00 DM Beiträge an andere Vereine (IN etc.)
8 749,00 DM Spenden
10 -10.708,72 DM Miete / Strom / Gas
12 510,00 DM Seminargebühren
14 1.000,00 DM Sparbuch
Summe 1.191,68 DM
Monatliche Einnahmen
Monat Summe von Betrag
1996 12 4.754,00 DM
1997 1 5.236,30 DM
1997 2 2.955,50 DM
1997 3 8.087,50 DM
1997 4 4.383,00 DM
1997 5 2.647,00 DM
1997 6 3.711,50 DM
1997 7 3.823,00 DM
1997 8 4.605,00 DM
1997 9 3.496,50 DM
1997 10 2.797,00 DM
1997 11 3.341,50 DM
Summe 49.837,80 DM
O pro Monat 4.153,15 DM
Aktuelle Kontenstände (Stand 2.12.97)
GiroKonto 3.328,34 DM
Sparbuch I 821,08 DM
Sparbuch II 19.149,15 DM
Salden der Konten: 1.191,68 DM
Monatliche Einnahmen (Dez. 1996 bis Nov. 1997): 49.837,80 DM
Aktuelle Kontostände (Stand: 2.12.1997):
GiroKonto: 3.328,34 DM
Sparbuch I: 821,08 DM
Sparbuch II: 19.149,15 DM
Er kommt sodann auf das Thema "Anerkennung der Gemeinnützigkeit" zu
sprechen und macht dazu folgende Ausführungen:
Im April 1996 sei der Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit
gestellt worden. Im Mai 1997 habe das Finanzamt Kiel-Nord um eine
Aufstellung der gemeinnützigen Aktivitäten des Vereins gebeten. Diese
sei nach einiger Verzögerung im August 1997 abgegeben worden.
Im November 1997 habe ein Gespräch mit dem zuständigen Referatsleiter
Vereine und Körperschaftssteuer des Finanzamts Kiel-Nord über die
Gemeinnützigkeit von Internet-Vereinen stattgefunden.
Es gebe einen Erlaß der Oberfinanzdirektion Münster, der besage, daß
die sogenannten Internet-Vereine generell nicht steuerbegünstigt, also
auch nicht gemeinnützig seien. Wenn allerdings der überwiegende Teil
der Aktivitäten dieses Vereins ideellen Zwecken diene, könnte für
diesen Teil die Gemeinnützigkeit weiterhin bestehen. Gleichzeitig sei
aber das Zur-Verfügung-Stellen von Connectivity nicht gemeinnützig,
sondern werde als gewerbliche Tätigkeit angesehen, müsse demnach also
auch gewerblich berücksichtigt werden.
Auf eine Frage von wulfl antwortet stenner, von der Seite des
Finanzamts sei es kein Problem, Vereine anzuschließen. Nicht möglich
sei dies jedoch nach den Statuten des IN. Deshalb stünden Überlegungen
im Raum, von außen Connectivity anzukaufen, um auch hier ein Angebot
unterbreiten zu können.
Gegenwärtig betrügen die Außenstände - so berichtet stenner auf eine
Frage von Peter-Heinrich Karstens (peder) - zwischen 5.000 DM und
7.000 DM. Die diesjährige Mahnaktion werde in Kürze starten. Auf eine
Nachfrage von panther bezüglich der freeze-Aktion legt stenner dar,
sie habe insofern Erfolg gezeitigt, als sie zu einigen Nachzahlung und
zur Bereinigung des Mitgliederbestandes geführt habe. Im übrigen sei
für die Mahnaktion zwischenzeitlich ein jas installiert worden.
Friedhelm Hosenfeld (friedel) schlägt vor, künftig dem
Rechenschaftsbericht die Zahlen aus dem Vorjahr beizufügen. Ferner
stellt er eine Nachfrage nach dem Sparbuch I. Stenner führt aus, daß
sich auf diesem Sparbuch die Pfänder für die ausgeteilten Schlüssel
befänden, außerdem zu bildende Rücklagen für Hardwareanschaffungen. Er
gehe davon aus, daß langfristig eine Rücklage von 5.000 DM sinnvoll
sei.
Punkt 4 der Tagesordnung:
*Bericht der Kassenprüfer*
Georg berichtet, Roland Kaltefleiter (roland) und er hätten die Kasse
sowie die Kontoauszüge stichprobenweise geprüft und für in Ordnung
befunden.
Roland berichtet auf eine Frage von panther, der Hardwarebestand sei
stichprobenweise geprüft worden; er decke sich mit dem, was sich im
TopPoint-Raum befinde. Die Inventurdatenbank (mit Stand August 1997)
umfasse etwa 200 Einzelpositionen. Er schlägt vor, die Datenbank zu
gegebener Zeit zu aktualisieren.
Punkt 5 der Tagesordnung:
*Entlastung*
Georg beantragt Entlastung des gesamten Vorstands.
*Beschluß:*
Der gesamte Vorstand wird entlastet.
Stimmenverhältnis: 39 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung
Punkt 6 der Tagesordnung:
*Wahl des Vorstandes*
*a) des Vorsitzenden*
*b) des stellvertretenden Vorsitzenden*
*c) des Schatzmeisters*
*d) der beiden Beisitzer*
Folgende Kandidaten stehen zur Wahl:
Zum 1. Vorsitzenden: Heiko Harmsen (honky)
Zum 2. Vorsitzenden: Ehrhardt Petter (epetter)
Zum Schatzmeister: Klaus Stenner (stenner)
Zu Beisitzern: Christian Beyerlein (mezzomix)
Carsten Ehlers (calle)
Rainer Zocholl (zoc)
Folgende Wahlergebnisse werden festgestellt:
Heiko Harmsen wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Wahlergebnis: 37 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen
Ehrhardt Petter wird zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Wahlergebnis: 36 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen
Klaus Stenner wird zum Schatzmeister gewählt.
Wahlergebnis: 37 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen
Roland beantragt geheime Abstimmung für die Wahl der Beisitzer. - Die
Mitgliederversammlung stimmt dem zu.
Folgende Personen werden zu Mitgliedern des Wahlausschusses berufen:
Rolf Elak (rem), Boris Erdmann (lorbas) und Kai Voigt (kai).
Auszählungsergebnis zur Wahl der beiden Beisitzer:
Carsten Ehlers: 32 Stimmen
Rainer Zocholl: 25 Stimmen
Christian Beyerlein: 14 Stimmen
Punkt 7 der Tagesordnung:
*Wahl der Kassenprüfer*
Folgende Personen werden zu Kassenprüfern vorgeschlagen:
Hans-Guenter Hofmann (hofmann)
Uwe Kastens (kiste)
*Beschluß:*
Hans-Guenter Hofmann und Uwe Kastens werden zu Kassenprüfern gewählt.
Wahlergebnis: 34 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme, 6 Enthaltungen
Panther erklärt sich bereit, hofmann über seine Wahl zum Kassenprüfer
in Kenntnis zu setzen.
Punkt 8 der Tagesordnung:
*Anträge*
Epetter legt dar, über Anträge zu Satzungsänderung könne nicht
beschlossen werden; erforderlich wären 54 anwesende Stimmberechtigte,
anwesend sind gegenwärtig allerdings nur 41. - Diskussionsbedarf über
Satzungsänderungsanträge besteht nicht.
*Entlastung von Julia Stransky*
Antrag von Carsten Ehlers
Antragstext: Ich beantrage die Entlastung von Julia Stransky für ihre
Arbeit als Beisitzerin des TopPoint Mailbox im Geschäftsjahr 1995.
Georg berichtet, Julia habe ihm eine e-mail gesandt, in der sie
mitgeteilt habe, es sei ihr egal, ob ihr Entlastung erteilt werde.
Weiter habe sie mitgeteilt, daß sie die Angelegenheit anders sehe als
die Mitgliederversammlung, die ihr die Entlastung versagt habe.
Außerdem hätten damals "persönliche Quereleien" eine Rolle gespielt.
Nach einer kurzen Darstellung der Vorgänge, die zur Nichtentlastung
von Julia Stansky als Beisitzerin geführt haben, faßt die
Mitgliederversammlung folgenden
*Beschluß:*
Julia Stansky wird entlastet.
Stimmenverhältnis: 28 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen, 9 Enthaltungen.
*Neuwahl des Domainvertreters*
Antrag von Carsten Ehlers
Antragstext: Ich beantrage die Neuwahl des Domainvertreters (DV) für
die IN-Domains TopPoint.DE und IN-Kiel.DE.
Roland informiert kurz darüber, daß es Aufgabe des Vorstands sei,
einen neuen Domainvertreter zu bestimmen.
Calle plädiert, den Vorstand aufzufordern, einen neuen Domainvertreter
zu bestimmen. Daraufhin zieht er seinen Antrag zurück.
*Übermäßige Inanspruchnahme der Dienste*
Antrag von Rainer Zocholl
Antragstext: Das Mitglied oder der User haben dafür zu sorgen, daß die
Einrichtungen der Toppoint oder des Netzes nicht durch übermäßige
Inanspruchnahme überlastet werden.
In der folgenden kurzen Diskussion wird die Auffassung der
überwiegenden Anzahl der Mitglieder deutlich, die mit dem Antrag
verfolgte Intention zu unterstützen. Diskutiert wird über mögliche
Umformulierungen des Antrags. Problematisiert werden in diesem
Zusammenhang insbesondere die Themen Belastungen durch bidirektionale
Verbindungen sowie Spam.
Panther stellt den *Antrag*, die Beschlußfassung über diesen Antrag zu
vertagen.
*Beschluß:*
Ablehnung
Stimmenverhältnis: 14 Ja-Stimmen, 14 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen
Rainer ändert seinen Antrag aufgrund der stattgefundenen Diskussion
wie folgt:
Der Vertrag wird um folgenden Zusatz ergänzt:
"Das Mitglied oder der User hat dafür zu sorgen, daß er die
Einrichtungen der Toppoint oder des Netzes nicht durch vorsätzlich
übermäßige Inanspruchnahme überlastet."
*Beschluß:*
Annahme des Antrags in der geänderten Fassung
Stimmenverhältnis: 27 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen
*Internet-Telefonie*
Antrag von Dr. Hendrik Roepke
Panther zieht seinen Antrag zurück.
*Klärung, was in der Toppoint an Kommerziellem erlaubt ist*
Antrag von Dr. Hendrik Roepke
Panther zieht seinen Antrag zurück.
*Beitragsordnung*
Vorschlag von Klaus Stenner
Stenner zieht seinen Vorschlag für eine Beitragsordnung zurück. Er
begründet dies damit, daß es sinnvoller sei, eine Beitragsordnung zu
erlassen, wenn die Entscheidung des Finanzamts über die
Gemeinnützigkeit vorliegt.
*Höhe der Mitgliedsbeiträge*
Antrag von Roland Kaltefleiter
Antragstext: Die Beiträge bleiben unverändert
*Beschluß:*
Annahme
Stimmenverhältnis: einstimmig
Punkt 9 der Tagesordnung:
*Verschiedenes*
Panther bittet um kurze Berichte des Jugendschutzbeauftragten und des
Datenschutzbeauftragten.
Ehrhardt berichtet, er übe die Funktion des Jugendschutzbeauftragten
wahr, und berichtet, daß nach seiner Auffassung für die Toppoint
gegenwärtig kein Handlungsbedarf bestehe.
Kai berichtet, es habe im Bereich des Datenschutzes keine Vorfälle
gegeben.
Stefan Mehne (stefan) möchte wissen, ob es beim IN Planungen für die
Verwendung der dort gebildeten Rücklagen gebe. - Kai legt dar, daß -
neben der Begleichung der rechtlichen Verpflichtungen - Pläne für die
Verwendung der Gelder gegenwärtig nicht bekannt seien.
Stefan fragt nach dem Stand hinsichtlich einer Anbindung der Toppoint
an das Internet über das KITZ. - Daraufhin berichten Stenner und
Dieter Fritzsche (dieter) über die mit den Vertretern des KITZ
stattgefundenen Gespräche. Stefan fordert den Vorstand auf, die
Vorgänge schriftlich zu dokumentieren und in Schriftverkehr mit der
Geschäftsführung des KITZ zu treten. - Der Vorstand erklärt, er werde
diesem Petitum Folge leisten.
Schluß: 22:55 Uhr
--
seit neuestem speichere ich alle wichtigen daten nach /dev/null.
auf der platte ist soviel platz, da brauche ich gar nicht mehr zu
komprimieren. roger schwentker in d.t.b.