Ich ersticke in UCE / UBE (aka Spam).
Leider ist das offenbar der Preis dafuer, dass ich mich nach wie vor
aktiv schreibend an den Newsgroups des Usenet' beteilige.
Deshalb meine Fragen:
(1a) Ist es als Toppointbenutzer moeglich, seinen langjaehrigen
Benutzernamen (= Mailnamen) zu aendern, so dass der alte bisherige
Name schlicht nicht mehr existiert?
Technisch ist das klar, nur, macht Toppointens sowas auf Anfrage?
(1b) Ist es weiterhin moeglich, auch den Sitenamen zu aendern?
Wahrscheinlich ist das fast der wichtigere Punkt im
Anti-Spam-Terror-Kampf.
(2) Folgefrage dazu: wer weiss, wie ich Crosspoint (immer noch!)
einstellen muss, damit meine echt (neue) Mailadresse im Header
nicht mehr auftaucht, und zwar weder als Absender noch als
Reply-Adresse?
Ich will sehr wohl eine gueltige Absender- und ReplyTo-Adresse
eintragen, aber eben eine gefilterte: ich habe vor kurzem die
wunderbare Site http://www.spamgourmet.com/ entdeckt und gedenke
in der Oeffentlichkeit nur noch solche Adresse(n) anzugeben.
/CRI
--
Christoph Rimek, Frankfurt (Germany/Allemagne)
>Hallo
>Ich ersticke in UCE / UBE (aka Spam).
Du kannst Dich mit einer eMail an service oder mailfilter
in das globale Filter der toppoint eintragen lassen.
Dieses filtert (blockt) anhand diverser RBLs.
Du bekommst wöchentlich eine eMail mit einer
übersicht, was geblockt worden ist.
>Leider ist das offenbar der Preis dafuer, dass ich mich nach wie vor
>aktiv schreibend an den Newsgroups des Usenet' beteilige.
Ja.
Aber:
Als Besitzer eine Site bei toppoint kannst Du Dir jeden Monate einen
neuen Localpart geben und den alten nach x monaten einfach
für unglütig erklären.
Da es ca. 4 Wochen dauert bis der erste Spam kommt,
bleibt das ganze recht übersichtlich für Dich.
>Deshalb meine Fragen:
>(1a) Ist es als Toppointbenutzer moeglich, seinen langjaehrigen
> Benutzernamen (= Mailnamen) zu aendern, so dass der alte
>bisherige Name schlicht nicht mehr existiert?
Ja.
> Technisch ist das klar, nur, macht Toppointens sowas auf Anfrage?
Ja, natürlich.
(Es gab gaaanz früher (anno 1992?) mal ein Problem, weil
irgendwer die Finanzbuchhaltung auf basis der Online-accounts
gestaltet hatte. Kann man machen, ja, war dann aber doch nicht so
genial praktisch, wie es zunächst aussah.
Anyway:
heute bist Du nur noch ne Nummer ;-)
und der online name nur ein Feld dazu.
>(1b) Ist es weiterhin moeglich, auch den Sitenamen zu aendern?
Das ist sogut wie gar kein Problem.
Mail an service und deine Site software umstellen
sobald "die letzte mail" gekommen ist.
Evtl. mailingliste und newbestellungen korrigieren.
>Du kannst Dich mit einer eMail an service oder mailfilter
>in das globale Filter der toppoint eintragen lassen.
>Dieses filtert (blockt) anhand diverser RBLs.
>Du bekommst wöchentlich eine eMail mit einer
>übersicht, was geblockt worden ist. [...]
Eine -vielleicht blöde- Frage von mir dazu: Was wird da mit den
RBL verglichen, der Mailserver, der die Email Toppoint anbietet
oder alle, die im Header stehen?
Hintergrund der Frage ist, daß UCE hier bei mir eigentlich nur
weitergeleitet von Arcor und GMX hereinkommen.
--
"Ich schalt' mal Nazi-TV an."
Harald Schmidt über das ZDF, 13.11.02
Rainer Zocholl schreibt:
> Als Besitzer eine Site bei toppoint kannst Du Dir jeden Monate einen
> neuen Localpart geben und den alten nach x monaten einfach
> für unglütig erklären.
Der fade Beigeschmack dabei ist, daß die Mails trotzdem heruntergeladen
werden müssen, da sie ja erst durch den Site-Server zu Hause verworfen
werden. Oder sehe ich das falsch?
Gut, im Zeitalter von Flatrates ist das Problem sekundär.
Gruß
Stefan
--
Stefan Weimar
<joh...@warlock.toppoint.de>
>UseNet-Pos...@zocki.toppoint.de (Rainer Zocholl) schrieb:
>>Du kannst Dich mit einer eMail an service oder mailfilter
>>in das globale Filter der toppoint eintragen lassen.
>>Dieses filtert (blockt) anhand diverser RBLs.
>>Du bekommst wöchentlich eine eMail mit einer
>>übersicht, was geblockt worden ist. [...]
>Eine -vielleicht blöde- Frage von mir dazu: Was wird da mit den
>RBL verglichen, der Mailserver, der die Email Toppoint anbietet
>oder alle, die im Header stehen?
Aus "policy Gründen" beschränkt sich der globale Filter
ausschliesslich auf den reinen SMTP-Dialog bis zum "data", derzeit.
In dem globalen Filter wird nur der einliefernde
host gegen die RBLs gecheckt.
Auch werden die Nameserver mancher "FROM" gecheckt.
Also ob eine Domain von einem Nameserver propagiert wird,
dessen IP-# in einem gewissen Netz liegt oder eine
gewisse Domain. War z.B. bei Spammern ala Cyberpromo sehr
effektiv, da dieser Domains zu tausende hatte und meist
keine offenen Relays missbrauchte. Heute sehr wirksam
bei China-Spam. Man kann die DNS auch gegen RBLs schecken,
ist aber eine rel. riskante Sache das gegen RBLs zu machen:
Z.B. zeus.dtag.de (o.ae.) steht (stand?) jahrelang in div. RBLs
und "letztlich" lösen sich viele Kunden-Domains (auch) zu diesem
Nameserver auf...
>Hintergrund der Frage ist, daß UCE hier bei mir eigentlich nur
>weitergeleitet von Arcor und GMX hereinkommen.
Auf dem Online account kannst Du mittels "procmail" und "rblcheck"
spaassign (was immer du willst) gerne mit Deinen eMails spielen
(und dann wieder weiterleiten, logo)
Es funktioniert sogar ganz gut.
Allerdings ist es z.B. sehr kontraproduktiv z.B.
auf dial-in im Pfad zu sperren. "Irgendwo" wird sehr wahrscheinlich
immer ein dial-in in der Liste erscheinen...wahrscheinlich
als erstes ;-)
Bei einer "globalen Filterung" erscheint das zu fehlerträchtig,
auch würde es eine Analyse der Daten nach dem "data" statement
erfordern, was wir eigentlich nicht wollen.
>Hallo,
>Rainer Zocholl schreibt:
>> Als Besitzer eine Site bei toppoint kannst Du Dir jeden Monate einen
>> neuen Localpart geben und den alten nach x monaten einfach
>> für unglütig erklären.
>Der fade Beigeschmack dabei ist, daß die Mails trotzdem
>heruntergeladen werden müssen, da sie ja erst durch den Site-Server zu
>Hause verworfen werden. Oder sehe ich das falsch?
Du kannst den "globalen userspezifischen Filter" für Dich
anpassen(lassen), weicher oder härter machen.
Also z.B. alle mails "usenet-01*"@deinesite von einer *.net *.com
sollen freundlich aber bestimmt mit einen
"550 addresse expired, use bla.at.blupp.top" und
von einer .de Addresse
"550 bitte die addresse bla.at.blupp.top verwenden" abgelehnt werden.
Da sich Spammer i.d.R. nicht für die Fehlercodes interssieren
ist das nur ein wenig lästig für den Absender.
(Aber deutlich besser als ein "/dev/null" oder "no mx found")
denn "eigentlich" wollen beide ja kommunizieren....
>Gut, im Zeitalter von Flatrates ist das Problem sekundär.
War noch nie ein Problem, da es ja "batched compressed uucp" gibt ;-)
Naja, trotzdem ist es besser den Müll auf dem Server zu blocken.
Ich habe bisher mit "usenet-egalwashiersteht-Datum-"
ganz gute Erfahungen gemacht.
Zum einen scheuen Spammer vor langen local parts zurück
(lange FQDNs scheinen auch zu helfen), zumindest scheinen
sie diese nicht auf den CDs kaufen zu können... (logo, es
passen ja sonst nur noch 12 Mio und nicht 60 Mio Adresen drauf.
zum anderen sind die Spammer i.d.R. so doof, alle Adresse
zu verwenden, so das man schon dieses als Filterkriterium nehmen
kann.
Auch hat ein CD-Anbiter sicherlich ein problem, seinen
Käufer das als "confirmed opt in" Material zu verkaufen,
wenn da überall "Usenet" steht.
Also entfernen die Deppen den String "Usenet-"... ;-)
Auch "basteln" die Deppen die "-"-Zeichen raus. Ey prima...;-)
dümmer geht's nimmer.