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es könnte beginnede Ballenfäule sein.
Abhilfe mehrere Tage hintereinander mit Aliotic einsprühen.
Danach Klauenbehandlung.
Die beschriebene Symtome passen.
GrussHarro Kruse
Hof Neuhörn schrieb:
Hallo HER,
es könnte sich um einen akuten Mortellaroeinbruch handeln! Bitte achte einmal
auf starke entzündliche Veränderungen oberhalb des Zwischenklauenspaltes v.a. an
den Hinterfüssen.
Heinrich Vogt, TA in SH
Hat Aliotic eine Wartezeit? Wenn ja, wie lange?
MfG Jan
Harro Kruse schrieb:
> Hallo
>
> es könnte beginnede Ballenfäule sein.
> Abhilfe mehrere Tage hintereinander mit Aliotic einsprühen.
> Danach Klauenbehandlung.
> Die beschriebene Symtome passen.
>
> GrussHarro Kruse
>
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Ich hätte da mal eine Frage bezüglich der Gewinnung von Ballensilage. Es besteht
teilweise die Meinung, dass eingewickelte Ballen nach dem wickeln möglichst nicht mehr
bewegt werden sollen, da ansonsten die Gefahr besteht nochmal Luft im Ballen zu
bewegen.
Aus arbeitstechnischen Gründen würde ich teilweise lieber direkt nach der Presse auf
der Wiese wickeln (Wickelgerät mit Ladearm), Ballen liegen lassen und erst am Abend
oder am nächsten Tag bei freier Arbeits- und Maschinenkapazität die Ballen gewickelt
transportieren, also dem o.g. Grundsatz nicht folgen
Die Meinungen gehen hier teilweise weit auseinander.
Wer hat praktische Erfahrungen in dieser Thematik und kann darüber berichten?
In der Hoffnung auf interessante Antworten
Peter
Versuche es mit Excenell
2 Spritzen 24h abstand in Muskel einen Tag wartezeit auf Milch
Kostenpunkt 1Spritze 20DM
Optimal bei Ballenenzündungen und Panarizium
Gruß Barth,
mfg
Bjoern Wiese
prakt. Tierarzt Schleswig Holstein
MfG
aus dem gerade doch recht kühlen Emsland
Matthias
Peter Oberdellmann schrieb:
> Hallo Treffler!
>
> Ich hätte da mal eine Frage bezüglich der Gewinnung von Ballensilage. Es besteht
> teilweise die Meinung, dass eingewickelte Ballen nach dem wickeln möglichst nicht mehr
> bewegt werden sollen, da ansonsten die Gefahr besteht nochmal Luft im Ballen zu
> bewegen.
>
> Aus arbeitstechnischen Gründen würde ich teilweise lieber direkt nach der Presse auf
> der Wiese wickeln (Wickelgerät mit Ladearm), Ballen liegen lassen und erst am Abend
> oder am nächsten Tag bei freier Arbeits- und Maschinenkapazität die Ballen gewickelt
> transportieren, also dem o.g. Grundsatz nicht folgen
>
> Die Meinungen gehen hier teilweise weit auseinander.
>
> Wer hat praktische Erfahrungen in dieser Thematik und kann darüber berichten?
>
> In der Hoffnung auf interessante Antworten
>
> Peter
>
> _________________________________________________
Hallo Peter
Bei unserem Maschinenring wird es so gemacht: Gleich nach dem Pressen
fährt einer mit
der Wickelmaschine nach, wickelt die Ballen ein und setzt sie auf der
Wiese ab.
Normalerweise werden sie vom Lohnunternehmer am selben oder am nächsten
Tag auf-
geladen, zum Hof gefahren und dort gestapelt.
Bei Arbeitsspitzen ist es ihm jedoch lieber, wenn der Landwirt die
Ballenzange bei ihm
holt und die Ballen selbst heimfährt.
In Gegenden mit vielen Krähen ist es vorteilhaft die Ballen gleich
abzufahren, da die
Vögel gerne darauf landen und dann Löcher in die Folie machen.
Auch sollte man die Ballen nicht lange liegen lassen, wenn die Silage zu
feucht gepresst
wurde, da sie dann etwas matschig werden und sich mit der Ballenzange
nicht mehr so
gut aufnehmen lassen.
Mit freundlichen Grüßen Rudi
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: owner-top-...@ms.tlk.com
[mailto:owner-top-...@ms.tlk.com]Im Auftrag von Vogt-schulze
Gesendet: Dienstag, 27. Juni 2000 07:27
An: top-Rin...@topagrar.com
Betreff: Re: RT: Klauenprobleme
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Hallo HER,
es könnte sich um einen akuten Mortellaroeinbruch handeln! Bitte achte
einmal
auf starke entzündliche Veränderungen oberhalb des Zwischenklauenspaltes
v.a. an
den Hinterfüssen.
Heinrich Vogt, TA in SH
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Hallo,
ich hatte sowas vor ca.2 Jahren und habe dadurch Kühe verloren,
bei mir war es eine Bakterieninfektion.
Mein Freund hat mir empfohlen gleich intramuskulär zu spritzen und zwar
verwendete und verwende ich bei akuten fällen Terramycin/la von Pfizer
3x 20 ml und hatte damit bei diesem Krankheitsbild guten Erfolg.
Das heißt erst Klauenstandkontrolle dann Spritzen.
Kühe die plötzlich starkes Schmerzempfinden zeigen laufen nach ca 3 Tg ganz
normal.
MfG
Daniel
www.hai-tier.de
Ich tippe in deinem Fall auch auf Mortellaro, es hilft Lincomycin. L. ist u. a.
in Albiotik Pulver enthalten. Wir lösen das Pulver in einer Gartenrückenspritze
auf und behandeln die Tiere im Melkstand, aber nach dem wir abgeschlossen haben,
denn die Kühe mögen die Behandlung nicht so gern, geht aber gut. Bei akuten
Entzündungen solltest du die Behandlung min. 3 Tage durchführen und dann im
2-wöchigen Abstand vorbeugend, immer die ganze Herde, denn Mortellaro ist
ansteckend. Die Lösung ist von hinten in den Klauenspalt und ein Stück darüber zu
sprühen.
Es entsteht keine Wartezeit, da du äußerlich behandelts.
Viel Erfolg, gibt mal Antwort ob du es probieren wirst oder was du sonst
unternimmst.
MFG Sabine
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MFG
Edi
Hof Neuhörn schrieb:
> Hallo, vielen Dank für die bisherigen E-mails
> Herr Vogt,
> Mortellaro ist bekannt und kann in den bekannten
> Erscheinungsformen ausgeschlossen werden. Die Klauen
> sehen wirklich gesund aus.
> Ballenfaule habe ich eben in der Literatur nachgelesen.
> Nach den Abbildungen meine ich auch dies ausschließen zu
> können
> Walter,
> ich habe zwei Tage ein Klauenbad mit Kupfervitriol gemacht,
> leider ohne Erfolg. Könntest du den "Igel" und seine Behand-
> lung noch etwas näher ausführen
> MfG HER
>
> ______________________________________________________________________________
hier hat jemand was durcheinandergebracht. "Igel" ist im Allgäu der
umgangssprachliche Ausdruck für Panaritium. Mortellaro ist natürlich eine andere
Klauenkrankheit und Weidetetanie hat mit alldem nichts zu tun.
Berthold
TA in Obb
Hallo Treffler,diese Mail stand im Juli im Treff.
Gruß
Thomas
Gruß
Thomas
Hallo, bin mir nicht sicher, aber wir hatten mal ähnliche Symptome. Geschwollenes Gelenk, das sich dann bis hin zur Fessel entzündet hat. Bei uns war es Panaritium. Habt ihr auf so etwas schon behandelt? Versucht auch mal mit viel Brandkalk die Plätze zu desinfizieren. Damit haben wir es größtenteils in den Griff bekommen. Bei manchen Kühen hat es mehrere Tage gedauert bis die Schwellung zurückging - trotz Antibiotika. Der Klauen selbst war jedesmal tadellos.GrußBrigitte
Viele Grüße, Thomas