| Betreff: | Re: AW: Istanbul |
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| Datum: | Sat, 7 Feb 2015 08:27:05 +0100 |
| Von: | Claudia Buthenhoff-Duffy <ceb...@t-online.de> |
Hallo in die Runde.
Mit Entsetzen habe ich das hier gelesen und fühle mich so ohnmächtig.Mich beschleicht das Gefühl, diese Anlage wurde mit EU-Mitteln bezahlt. Ich habe ein Papier gefunden, wo detailiert aufgelistet ist, was seit Jahren jährlich von der EU in die Türkei (Nicht-EU-Land!!!) gepumpt wird. Die Türkei wird regelrecht eingekauft. Jährlich 28 Milliarden Euro! Jährlich! Kann man da Niemanden direkt zur Verantwortung ziehen? Wir finanzieren solche Objekte ungewollt mit?Hier ist die PDF:Mit traurigen GrüßenHeike Schmidt
-----Original-Nachricht-----Betreff: Re: IstanbulDatum: Wed, 04 Feb 2015 09:17:45 +0100Von: Bilge Okay <bilg...@gmail.com>An: Robert Smith <robert...@fpcc.eu>
Dear Robert,To avoid any misundertanding I want to be more clear. It is true that the huge Kisirkaya prison camp the have built for dogs is way out of the city, difficult to reach- because even the roads to it are not stabilized- and that with IBB which can not even take care of 20 dogs properly this place will certainly turn into a death camp.The rumors about the new animal protection law amendement draft which has passed the parliamentary commission and waiting to be discussed in the parliament are not true. There is no article in it about collecting all dogs and putting them in prison camps. The law still says "neuter and return to its territory". Ahmet Senpolat from Haytap was closely in touch with the commission as they made the final changes and this is what he says. But this is Turkey and any change can be made in it the last moment. We should definately be cautious about this. In fact the rumors and protests against the collection of dogs to a prison camp is a good threat to the government for not making such a change at the last moment.The protest against the Kisirkaya death camp was called by many organisations, not only animal protection groups but also environmental protection organisations and others. It is a good sign that the public opposition against it is not limited to animal lovers only. The number of people who gathered there were about 300 or so but taking into consideration the fact that the place so difficult to reach we might consider the number not to be small.Kind regards,Bilge
2015-02-04 9:13 GMT+02:00 Robert Smith <robert...@fpcc.eu>:
Halllo Sonja,Wir glauben nicht, dass es ein Auschwitz wird, obwohl die Gefahr immer besteht, dass es eins in der Zukunft werden koennte.Die Anzahl streunende Hunde in Istanbul ist (dank Kastrationsprogramme) unter Kontrolle. Man sieht keine toten Hunde auf den Strassen mehr. Fast alle Buerger dulden Strassenhunde mit Ohrklipsen. Die Lage ist also nicht mit Rumaenien zu vergleichen. Bitte weitere Fragen an Bilge (auf englisch) richten.Siehe hier Unten:M.f.G. RobertFrom: Bilge Okay [mailto:bilg...@gmail.com]
Sent: 31 January 2015 17:20
To: Robert Smith
Subject: Re: FW: Protest for Sariyer-Kisirkaya animal shelter(TODAY AT 12.00)Dear Robert,There was a call for a big protest for the new huge IBB shelter built in Kisirkaya, out of the city near Black Sea. As I learned from Banu who attended the march, there was about 300 people there not as crowded as expected. The interesting and new thing was that the organisers or the people who called for the protest were environmental activists more than animal organisations which means that animal issues are taken seriously not only by animal lovers community but a wider range of civil society.The protest was for the plan to gather dogs in huge shelters out of the city combined with rumors that dogs would be killed there which is not true. They claimed that the new law is about killing which is not true. But still a protest agaist collection of dogs in shelters is good.Kİnd regards,BilgeOn Sat, Jan 31, 2015 at 12:16 PM, Robert Smith <robert...@fpcc.eu> wrote:Hi Bilge – what is this all about ?From: yurthan ertur [mailto:yur...@gmail.com]
Sent: 31 January 2015 08:43
To: ROBERT SMITH; ROBERT SMITH; Robert Smith
Subject: Protest for Sariyer-Kisirkaya animal shelter(TODAY AT 12.00)
From: Sonja Gollwitzer-Bauer [mailto:sog...@icloud.com]
Sent: 03 February 2015 16:39
To: Robert Smith; Richter Achim; Petra Zipp; Helga Körnig; Buthenhoff-Duffy Claudia; Ernst Dieter; Beate Beate; Goerens Karin; Sabine Spettel-Paust; Probst Probst; Claudiu Dumitriu; schmidt61; Gerlinde Wimmer; Eckhard Kretschmer; Kajander-Saarikoski Mirjami; claubib; Julie Marlene Simal; occupy for animals; fair...@mirak.de; Diekers Klaus
Cc: anu...@wolf.com.de; inka Eßer; Gaby Mularczyk
Subject: IstanbulHallo Robert,du bist doch auch in der Türkei ein bißchen tätig. Was sagst du hierzu?lgSonjaRenate Ernst hat Vera KaPunkts Beitrag geteilt.
Codlea gibt es auch in Istanbul...war hier Rumänien Vorbild oder kommen sie von alleine auf so eine absolute Sche....?Bitte unterzeichnet die Petition und teilt...im Augenblick fällt mir auch nichts besseres ein...Vera KaPunkt hat 6 neue Fotos hinzugefügt.in İstanbul ist ein neues Tierheim errichtet worden und wird in Kürze in Betrieb genommen. Es ist ein Ausschwitz für 20.000 Hunde und es wird in dem grössten Massakker in der Geschichte İstanbuls enden.
Kisirkaya 5.jpgDie Hunde werden in 50cm2 Räumen ohne die Möglichkeit sich zu bewegen in ihrem Kot und Urin auf ihren Tod warten.
Alles besteht aus Beton und Stahl. Keine Heizung, keine Belüftung, kein Schutz vor Überschwemmungen, kein Schutz vor Kälte und Sturm, keine Schattenplaetze.
Das Todeslager ist 3 km von der geplanten 3. Bosporusbrücke entfernt, sehr weit ausserhalb von İstanbul und beinhaltet 2 Krematorien. İn İstanbul leben ca. 200. 000 Hunde, die nach und nach eingesammelt und dorthin abtransportiert werden. Sie werden ohne mit der Wimper zu zucken ca. 200.000 Hunde töten.
Es gibt keine befahrbare Strasse dorthin, kein Bus, kein Verkehrsmittel!
Wenn sie anfangen, die Hunde dorthin zu transportieren wird es zu spät sein, um einzugreifen. Wir werden nicht einmal die Schreie der Hunde hören, die in den Krematorien verbrannt werden. Wenn wir jetzt nicht etwas unternehmen, wird es zu spät sein.
Fotografieren ist verboten ! İch bin mir sicher, dass sie wenn überhaupt ehrenamtliche Helfer reinlassen, werden sie es bald verbieten, wie in vielen staedtischen Tierheimen. İn diesen werden nicht einmal 10 Hunde versorgt. Sie liegen in ihrem Kot und Urin und verenden an ihren Krankheiten und fressen sich gegenseitig vor Hunger auf (ich habe viele Bilder davon) Tierfreunden wird der Zutritt verweigert und sie können von aussen nur zuschauen wie die Hunde nur noch sich haben, aufeinander liegend leise auf den Tod warten.Da kann doch kein Mensch, der denken kann, daran glauben, dass 20.000 Hunde taeglich von der Stadt İstanbul durchgefüttert und versorgt werden. Vor allem an eine tieraerztliche Versorgung glaube ich niemals, das passiert mit ein paar wenigen Hunden kaum oder gar nicht.
Die Hundefaenger werden verletzte, angefahrene, kranke Hunde mit Schlingen einfangen und dorthin transportieren und in die kleinen Kerker stecken, wo sie verenden werden.
İm asiatischen Teil İstanbuls und in İzmir ist auch so eine Anlage geplant. Sie werden die Hunde ausrotten wie 1910 als sie 80.000 Hunde auf die İnsel Hayırsız Ada vor İstanbul verschifft haben. Man soll ihre Schreie in İstanbul gehört haben bis sie sich gegenseitig zerfleischt und aufgefressen haben.
Spaeter brannte İstanbul nieder und meine Mutter sagte mir als ich ein kleines Kind war, das waere der Fluch der Hunde gewesen.
İch war am Samstag 31.1. um 12 Uhr auf der grossangekündigten Demo vor dem Tierheim, das bald in Betrieb genommen wird. Es waren nicht wirklich viele offizielle Vereine anwesend, die hier akzeptiert sind und staatliche Unterstützung bekommen.
İch kann mir nicht vorstellen, dass irgendetwas diese Unmenschen davon abhalten wird, diese Grausamkeit in die Tat umzusetzen, denn sie haben nicht umsonst diese gigantische Anlage gebaut.
İch weiss nicht weiter, weiss nur dass wir uns jetzt an Strohhalme klammern. İm Anhang sind Fotos , die ich auf der Demo am Samstag selber gemacht habe und Bilder aus dem İnternet. Die Anlage ist in Wirklichkeit grösser als ich sie von den Bildern kannte. Friedliche Tierfreunde kamen zur Demo und man hatte Jandarmen mit Maschinengewehren hingestellt. Trotzdem haben ein paar Maenner todesmutig ein paar Meter des Zaunes niedergerissen und es wurde nicht eingegriffen.
Seit Jahren weine ich um die wunderbaren Hunde, die auf den Strassen leben und wünsche mir, dass sie ein Zuhause haetten. Jetzt flehe ich darum, dass sie ihr Leben auf den Strassen behalten können. Sie sind wenigstens frei ! Das ist ihr Leben. Sie haben ihre Freunde, auch mal ihre Freude, sie liegen in der Sonne, haben auch ihren Spass miteinander, suchen Futter, verstecken sich im Regen und bei Kaelte, aber auch die Not und das Leid, das sie auf den Strassen durchmachen, die Furcht und die Schmerzen, die Kaelte und der Hunger - das alles wird nichts gegen das sein, was ihnen bevorsteht.Hier eine Petition gegen die İnbetriebnahme des Todeslagers Kısırkaya/İstanbul
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