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Liebe Birgitt,
wir haben in 27 Milchbetrieben und drei Tiermärkten in Indien recherchiert. Die dokumentierten Zustände sind grausam. Ausführliche Informationen und unser Video findest du hier.
Indien ist der weltweit größte Milchproduzent und Deutschland ist daran aktiv beteiligt: 2024 exportierte Deutschland Milchwirtschaftsmaschinen im Wert von 6,66 Millionen US-Dollar nach Indien. Damit war Indien der viertgrößte Absatzmarkt für deutsche Milchtechnik.
Was unsere Recherche aufgedeckt hat:
Tiere werden geschlagen. Kranke und verletzte Rinder werden nicht tierärztlich versorgt. Tiere stehen knöcheltief in Ausscheidungen. Den Mutterrindern werden Hormone injiziert, um die Milchproduktion zu erhöhen, was mit starken Schmerzen für die Tiere verbunden ist.
In jedem einzelnen Betrieb wurden die Kälber direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt – wie es auch in Deutschland üblich ist. Die Ermittler*innen haben miterlebt, wie die Tiere nacheinander rufen und die angebundenen Mütter sich unruhig und verzweifelt nach ihren Kälbern umschauen.
Und wir haben erneut eine ganz besonders grausame Praxis dokumentiert: Arbeiter*innen stopften die Körper toter Kälber mit Heu aus und stellten sie zu den Müttern. Damit versuchten sie, die Tiere zu täuschen, um die Milchproduktion der weiblichen Rinder weiter anzuregen.
Rinder produzieren – wie wir Menschen auch – nämlich nur Milch, wenn sie Kinder gebären. Damit die unnatürlich große Milchmenge durch die Überzüchtung nicht nachlässt, werden die Kühe immer wieder neu zwangsbefruchtet.
Das ist das System der Milchindustrie in Indien, Deutschland und auf der ganzen Welt. Hinter jedem Glas Milch, jedem Stück Käse und jedem Becher Joghurt steht ein Leben in Gefangenschaft, Trennung und Leid – unterstütze das nicht.
Auf Love Veg findest du wissenswerte Tipps, leckere Rezepte und ganze Kochbücher – komplett kostenfrei für dich. Erfahre beispielsweise, welche pflanzliche Milchalternative für was besonders geeignet ist, oder erlebe käsigen Geschmack mit unserem pflanzlichen Cheesebook.
Wusstest du, dass du alle unsere Petitionen auch gesammelt unterschreiben kannst – mit nur einem Klick? Jede Unterschrift zählt, um echte Veränderung für alle ausgebeuteten Tiere einzufordern.
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