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was Anfang April 2026 beschlossen wurde, ist seit dem 1. Juli 2026 traurige Wirklichkeit: Nach der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz gilt die offizielle Jagdzeit von Juli bis Oktober. Wir sehen mit dieser Entwicklung erhebliche Risiken für den Artenschutz verbunden. Durch die Bejagung von Wölfen soll die Weidetierhaltung sicherer werden. Doch so einfach ist die Konfliktlösung nicht. Viele Studien zeigen, dass das geplante Vorgehen sogar zu einer Zunahme von Nutztierrissen führen kann. Werden durch die Wolfsjagd Elterntiere oder wichtige Rudelmitglieder getötet, weichen die zurückgebliebenen Tiere auf einfachere Beute aus. Die Wölfe jagen dann keine Wildtiere mehr, sondern leicht zugängliche Nutztiere. Der wirksamste Schutz für Schafe, Ziegen und andere Weidetiere bleibt daher der Herdenschutz durch Elektrozäune, Herdenschutzhunde und eine professionelle Betreuung.
Der Wolf ist erst vor rund 25 Jahren nach Deutschland zurückgekehrt. Seine Bestände sind regional sehr unterschiedlich. Wenn 20 Prozent der erwachsenen Wölfe pro Jahr sterben, dann geraten Populationen in große Gefahr. Ein regionales Aussterben könnte die Folge sein. Damit würden die Naturschutzerfolge der letzten 20 Jahre zunichte gemacht.
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Herzliche Grüße Ihr WWF-Team
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Hitze, Waldbrände und schwere Unwetter
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Das letzte Wochenende hat in Deutschland gezeigt, was Wetterextreme in Zeiten der Klimakrise bedeuten: Temperatur-Rekorde, extreme Trockenheit, aufgeplatzte Autobahnen, stark belastete Notaufnahmen und Waldbrände.
Damit Sie und Ihre Kinder gut durch die nächste „Hitzewelle” kommen, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengetragen. Wussten Sie beispielsweise, dass viele Sonnencremes Octocrylen enthalten und dieses Korallen, Muscheln und andere Meeresbewohner schädigt? Die besten Alternativen sind Naturkosmetik oder Bademode mit UV-Schutz. Auch unsere aufgeheizten Weltmeere leiden unter Hitzewellen und können jede Hilfe gebrauchen.
Bei Ausflügen in die Natur besteht bei hohen Temperaturen und Trockenheit zudem ein stark erhöhtes Waldbrandrisiko. Denn der Klimawandel heizt Europa auf und Extremwetterlagen nehmen zu. Viele Regionen werden trockener. Achten Sie daher bitte darauf, Ihr Auto nicht auf trockenem Gras abzustellen, verzichten Sie auf Grillen und Lagerfeuer im Wald, rauchen Sie keine Zigaretten im Wald und versuchen Sie, Wasser zu sparen.
Lesen Sie auch die weiteren Tipps für heiße Sommertage.
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WWF Projekt schützt 144 Hektar Flussfläche
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Der Xe-Banghieng ist ein rund 370 Kilometer langer Fluss und einer der wichtigen Lebensadern von Laos. Er gehört zum artenreichen Unteren Mekong-Becken und beherbergt mehr als 220 Fischarten. Für die ländlichen Gemeinden ist der Fluss mehr als eine Wasserquelle. Er bietet ihnen Ernährungssicherheit. Doch seit Jahren sinken die Fischbestände. Zu den Hauptursachen zählen der Ausbau von Wasserkraftanlagen entlang des Mekong, die wichtige Fischwanderwege unterbrechen, sowie zunehmende Dürren und Überschwemmungen infolge der Klimakrise, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Fischerei beeinträchtigen.
In einem gemeinschaftlichen Projekt hat der WWF entlang des Xe-Banghieng insgesamt 16 neue Fish Conservation Zones (FCZ) eingerichtet und schützt damit 144 Hektar Flussfläche. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch nicht allein im Schutz der Flussabschnitte, sondern in der Verantwortung der Menschen vor Ort. Die Dorfbewohner:innen entwickeln gemeinsam Regeln, legen Sanktionen fest und entscheiden selbst über das Management der Schutzgebiete. Das Projekt stärkt dabei bewusst Frauen. Sie gehören zu denjenigen, die die Folgen des Klimawandels oft zuerst spüren. Das Projekt zeigt bereits Wirkung.
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Zeit für gute Entlastungsmaßnahmen
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Am 1. Juli 2026 endete der zweimonatige Tankrabatt, der rund 1,6 Milliarden Euro Steuergeld geschluckt hat. Er war eine sehr teure und zeitlich stark begrenzte Entlastung für Autofahrer:innen. Es ist gut, dass der Staat in Krisenzeiten Menschen unterstützt. Doch Maßnahmen wie der Tankrabatt kommen häufig Menschen mit hohem Einkommen stärker zugute und sie fördern weiterhin den Einsatz fossiler Energien.
Wir finden, Entlastungen müssten anders aussehen! Sie sollten klimafreundliche Alternativen und Elektrifizierung stärken und durch die Besteuerung von Krisengewinnen sowie den Abbau klimaschädlicher Subventionen finanziert werden. Vor allem sollten sie diejenigen unterstützen, die die Hilfe wirklich benötigen. Erfahren Sie, welche Maßnahmen jetzt wirklich helfen können und was die eigentliche Lösung in der Energiepreiskrise sein sollte.
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Der Schwertwal und seine einzigartige Kommunikation
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Er ist der einzige natürliche Feind des Weißen Hais – der Orca oder auch großer Schwertwal genannt. Orcas sind die größte Delfinart und können bis zu sieben Meter lang werden. Die schwarzen Tiere mit dem weißen Bauch und den weißen Flecken über den Augen heben sich optisch stark von anderen Walarten ab. Auf unserem Motiv sehen Sie mehrere Orcas, denn die Tiere leben in Familiengruppen, die auch „Schule” oder „Pod” genannt werden. Angeführt wird so eine Gruppe, die aus bis zu 50 Tieren bestehen kann, von dem ältesten, weiblichen Wal.
Unser Motiv für den Monat Juli können Sie sich wie gewohnt als Bildschirmhintergrund für Ihr Smartphone, Ihren Laptop oder Ihren Computer herunterladen – auf Wunsch auch mit Kalenderansicht. Jede Gruppe kommuniziert auf ihre eigene Weise. Die Sprache der Schwertwale erfolgt über Pfeiftöne, Klicklaute oder Klatschgeräusche. Auch mit ihrem Blasrohr können die Orcas Töne erzeugen. Wale und Delfine orientieren sich fast ausschließlich über ihr Gehör. Doch Schiffsverkehr, Bohrungen und industrielle Nutzung erzeugen einen Lärmpegel in den Ozeanen, der sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder verdoppelt hat. Inmitten des Lärms der Menschen verlieren die Tiere buchstäblich ihre Stimme. Helfen Sie mit Ihrer Spende, die Stimmen des Meeres zu erhalten.
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Unser neues Projekt: LebensLänger
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Für die Herstellung verschiedenster Produkte verbrauchen wir Rohstoffe, Energie und Fläche. Doch was wäre, wenn die Produkte länger im Einsatz bleiben? Was, wenn sie einfach länger halten, repariert, geteilt, weitergegeben oder gebraucht gekauft werden? Richtig, dann müsste viel weniger Neues produziert werden. So ließen sich Klima und Ressourcen schützen – und ganz nebenbei auch Geld sparen.
Genau diese Idee verfolgen wir mit unserem Projekt Lebenslänger. Wir entwickeln und verbreiten gemeinsam mit unseren Partnern Lösungen, damit langlebige, reparierbare und wiederverwendbare Produkte leichter Teil des Alltags werden. Um unterschiedliche Perspektiven gezielt zusammenzubringen, arbeitet LebensLänger mit Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft sowie Vereinen und Initiativen zusammen. Erfahren Sie jetzt mehr zum Projekt.
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Jetzt WWF-Feriencamps entdecken
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Die WWF-Feriencamps bieten Kindern von sieben bis 13 Jahren spannende Erlebnisse in der Natur, viel Spaß und echtes Wissen rund um Umwelt und Artenschutz. Ob im Wald, am Wasser oder in den Bergen: Unsere engagierten und qualifizierten Betreuenden sorgen dafür, dass Kinder die Natur sicher entdecken und unvergessliche Ferientage erleben.
Wer für die Ferien noch eine verlässliche und sinnvolle Lösung sucht, findet dies in unseren Camps. Mit einem guten Betreuungsschlüssel, abwechslungsreichen Angeboten und liebevoll gestalteten Erlebnissen sind die Kinder bei uns gut aufgehoben. Schauen Sie doch mal vorbei und klicken Sie sich durch unsere Camp-Übersicht. Ob Kanu-Abenteuer und Biber-Safari, Piraten zwischen Robben und Tölpeln oder auf den Pfaden der wilden Waldtiere – hier ist für jeden Junior was dabei. Sichern Sie sich die letzten freien Plätze.
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Ihre Spende ermöglicht unsere weltweite Arbeit zum Schutz der Natur.
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Die Natur braucht verlässliche Hilfe. Unterstützen Sie uns dauerhaft.
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Vorstand: Selvi Naidu, Meike Rothschädl, Kathrin Samson, Heike Vesper Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 114236103
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WWF-Spendenkonto
Empfänger: WWF Deutschland IBAN: DE06 5502 0500 0222 2222 22 BIC: BFSWDE33MNZ SozialBank
Ihre Spende kann steuerlich geltend gemacht werden.
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