Fw: Blutiger Sachsenforst - brutale Jagden im Hochwinter

2 views
Skip to first unread message

bda...@web.de

unread,
Feb 1, 2026, 6:13:47 AM (4 days ago) Feb 1
to bda...@web.de
 
Gesendet: Sonntag, 1. Februar 2026 um 07:05
Von: "Wildtierschutz Deutschland" <l...@wildtierschutz-deutschland.de>
Betreff: Blutiger Sachsenforst - brutale Jagden im Hochwinter
Wald vor Wild im Erzgebirge | Wahlkampfopfer Hornisgrinde-Wolf? Hartes Leben: Maulwurf im Winter.‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­‌   ­
Logo Wildtierschutz Deutschland
Produktion Drückjagdstände Sachsenforst

Guten Tag Frau Darau, 

auf unserem Titelbild sehen Sie hunderte von Drückjagdständen, die der Staatsbetrieb Sachsenforst für seine Drückjagden produziert. Zur jeder der unzähligen Drückjagden auf Hirsche und Rehe laden die Forstbezirksinhaber bis zu 160 Schützen mit Hunden und mit Treibern aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern ein. Die Menschen, auch die privaten Jäger in Marienthal, Annaberg im Erzgebirge und in den Gemeinden des Vogtlands äußern seit Jahren ihren Unmut darüber, dass es kaum noch Wildtiere in den Wäldern gebe und die Gesellschaftsjagden selbst im Januar bei hohem Schnee noch durchgeführt werden. Dann, wenn die Tiere eigentlich im Rahmen der Notzeit mit Heu zugefüttert werden sollten.

 

Seit einigen Jahren macht Wildtierschutz Deutschland darauf aufmerksam, dass sich die großen pflanzenfressenden Huftiere des Waldes ab der Wintersonnenwende (einige Tage vor Weihnachten) körperlich dem nahrungsarmen Winter angepasst haben: Pansen, Herz, Leber und Nieren sind deutlich verkleinert, die Körpertemperatur kann durch die geringere Durchblutung der Körperteile auf bis zu 15 Grad sinken, die Herzfrequenz fällt um bis zu 60 Prozent und damit auch die Stoffwechselrate. Die Verringerung der Körpertemperatur reduziert zugleich die Bewegungsfähigkeit der Gliedmaßen des Wildes.

 

In dieser Situation - Hirsche und Rehe können im Winter nicht in gewohnter Weise flüchten - großangelegte Drückjagden durchzuführen, ist weder weidgerecht noch tierschutzkonform. 

 

Bitte unterzeichnen Sie unsere Forderungen an den sächsischen Jagdminister Georg-Ludwig von Breitenbuch:

  • Verzicht auf Bewegungsjagden ab Weihnachten eines Jahres
  • Notzeiten bei starker Schneelage, verharschtem Schnee oder Frost in allen Regionen in Sachsen ausrufen

 

­

Kurz berichtet: Artenschutz in Baden-Württemberg. Dort soll erstmals seit der Wiederansiedlung der Wölfe in Deutschland ein Wolf erschossen werden. Die "Entnahme" des Hornisgrinde-Wolfs wird kontrovers diskutiert. Der im Nordschwarzwald bisher allein lebende Rüde habe wiederholt während der Paarungszeit im Winter die Fährte von Hunden aufgenommen. 

 

Zu dem Wolf mit der Kennung GW2672m wurden über 100 Sichtungen gemeldet, allerdings zeigte er nie aggressives Verhalten und verübte auch keine Risse an Weidetieren. Die 2024 angeordnete Vergrämung konnte nicht stattfinden, weil die vorausgehendende Besenderung nicht stattgefunden hatte. Der Wolf hatte sich zuvor aus einer Fußfalle befreien können und es als lernfähiges und vorsichtiges Tier vermieden, erneut in eine Fußfalle zu geraten. Wir fragen: Warum hat das Ministerium die Versuche eingestellt, den Wolf zu besendern und zu vergrämen? Wölfe sind eine geschützte Art und die drohende Überführung ins Jagdrecht wird noch zu vielen weiteren tragischen Fällen von Wolfsverfolgung führen.

 

Das Umweltministerium in Stuttgart hat ihn auf die Abschussliste gesetzt, weil er mehrfach dem Menschen zu nahe gekommen war. Offenbar wollten das Ministerium hier auf Nummer sichergehen: Denn kritische Vorfälle hatte es in vergangenen Jahren mit dem Hornisgrinde-Wolf nicht gegeben. Vermutungen gehen dahin, dass der Abschuss auch aus wahlkampftaktischen Gründen verfügt wurde. Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Die Genehmigung war bis zum 10. März befristet.

 

Die Klage der Naturschutzinitiative hat nun einen Hängebeschluss erwirkt. Der Hornisgrinde-Wolf darf zunächst bis zu einer Gerichtsentscheidung im Eilverfahren nicht getötet werden.

­
 Wildtiere schützen, Lebensräume erhalten, Jagd abschaffen
Jetzt spenden
Mit einer Dauerspende noch mehr erreichen:
Jetzt Förderer werden
­
Maulwurf im Winter

Der Maulwurf gehört zu den bekanntesten und zugleich missverstandenen Wildtieren unserer Kulturlandschaft. Kaum ein Tier ist so präsent und gleichzeitig so unsichtbar. Seine Erdhügel verraten ihn, doch selbst bekommt man ihn fast nie zu Gesicht. Besonders im Winter stellen sich viele Menschen die Frage, was eigentlich aus dem Maulwurf wird, wenn die Temperaturen sinken, der Boden gefriert und scheinbar kein Leben mehr an der Oberfläche stattfindet. Hier finden Sie Antworten dazu: Der Maulwurf im Winter - der heimliche Gärtner bleibt aktiv

 

­
­

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns weiterhin auf dem steinigen Weg für ein konfliktfreies Leben mit Wildtieren begleiten. Wir bleiben für Sie am Ball, informieren und setzen uns für die Abschaffung der Jagd und den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume ein.

In der kommenden Woche mit Neuigkeiten zu den Mehlschwalben

Ihr Lovis Kauertz & Team
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Bilder: Wildtierschutz Deutschland (oben), Maulwurf: Adobe, unten: privat  | Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen. Der gemeinnützige Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (Steuernummer 08/667/0522/6, Finanzamt Bingen-Alzey). Impressum | Datenschutz. Spenden und Mitgliedsbeiträge können steuerlich geltend gemacht werden. 

GLS Bank | IBAN DE61 4306 0967 6008 6395 00 | BIC: GENODEM1GLS 

Diese E-Mail wurde an bda...@web.de gesendet.

­
Reply all
Reply to author
Forward
0 new messages