|
Hallo Marion,
Pferde sind sehr soziale Lebewesen, die tiefe Bindungen zueinander knüpfen, einander trösten wollen und gegenseitige Nähe suchen.
Das zeigen auch diese zwei weiblichen Tiere aus unserer Undercover-Recherche in einem italienischen Schlachthof. Heute möchte ich dir ihre Geschichte erzählen…

Das kleinere, junge Pferd weicht dem älteren nicht von der Seite. Sie sucht die Nähe zum großen Tier – auch als die beiden mit Stöcken geschlagen und den Gang entlang in Richtung der metallenen Betäubungsbox getrieben werden. Doch dort ist kein Platz für beide Pferde.
Das große ist bereits in der Box, während das kleinere Pferd dahinter weiterhin versucht, bei ihr zu bleiben. Sie drängt sich an ihre Artgenossin, doch dann lassen die Mitarbeitenden des Schlachtbetriebs das Metalltor von oben herab. Immer wieder prallt es auf den Körper und Hals des jungen Pferdes. Schließlich ist sie gezwungen, einen Schritt zurückzutreten, und die Pferde werden voneinander getrennt.
Dann ein lautes Geräusch: Der Körper des älteren Pferdes prallt nach dem Bolzenschuss dumpf auf den Boden auf und wird seitlich aus der Betäubungsbox gezogen. Das junge Tier hinter der Metalltür wiehert nervös.
Dann geht das Tor wieder auf: Ihre Artgenossin ist nicht mehr da.
Was das ängstliche junge Pferd bisher erlebt hat, sollte nicht das Schlimmste bleiben, was ihr in ihren letzten Lebensmomenten passiert. Denn jetzt wenden sich die Schlachthofmitarbeitenden ihr zu.
In der Betäubungsbox schlägt ein Arbeiter ihr mit einem Stock ins Gesicht, um sie zu zwingen, den Kopf zu heben. Dann wird das Bolzenschussgerät abgefeuert. Das kleine Pferd bricht zusammen, aber die Betäubung ist nicht ausreichend.
Sie ist noch bei Bewusstsein, die Augen weit aufgerissen. Nach einiger Zeit schießt ein Arbeiter ihr einen zweiten Bolzen in den Kopf.
Dann wird dem Pferd die Kehle aufgeschnitten. Doch ihr Brustkorb hebt und senkt sich noch immer im Rhythmus.
Sie atmet noch. Sie verblutet. Sie ist dabei noch bei Bewusstsein.
Welches Leid und welche Schmerzen dieses junge Pferd gespürt haben muss, kann ich mir nicht einmal vorstellen. Aber ihre extreme Angst ist in den Aufnahmen unserer Undercover-Ermittler*innen deutlich zu sehen.
Erst wird ihr der einzige noch verbliebene Halt, ihre vertraute Artgenossin, genommen. Dann ihr eigenes Leben – und das extrem qualvoll.
Das grausame Schicksal dieser beiden Pferde ist kein Einzelfall. Immer wieder decken wir bei unseren Undercover-Recherchen leidvolle Zustände und Geschehnisse wie diese auf.
Erfahre mehr auf unserer Kampagnenseite und unterschreibe unsere Petition für ein europaweites Verbot von Pferdeschlachtungen. Setze dich dafür ein, dass sich das Leid – wie von diesen beiden Pferden – nicht mehr wiederholt.
|
|
Dieses System der Ausbeutung und Gewalt muss endlich beendet werden – nicht nur für Pferde, sondern auch für alle anderen landwirtschaftlich genutzten Tiere. Denn auch Rinder, Hühner und Schweine sind sehr soziale und genauso empfindsame Lebewesen, die in der Tierindustrie leiden und sterben. Stelle dich mit einer pflanzlichen Ernährung dagegen. Gehe auf Love Veg und mache einen Unterschied für die Tiere. ❤️
|
Du erhältst diesen Newsletter, da du dich mit marion...@gmail.com angemeldet hast. Um diesen oder andere Newsletter von Animal Equality ab- oder anzumelden, klicke bitte hier.
Animal Equality Germany e.V.
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Telefon: (+49) - (0)30 233294580
Email: in...@animalequality.de
Animal Equality ist eine internationale Organisation, die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, die Grausamkeit gegenüber landwirtschaftlich genutzten Tieren zu beenden. Animal Equality Germany e.V. ist eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg, VR 39105 B.
Ohne das Vertrauen unserer Unterstützer*innen ist unsere Arbeit nicht möglich. Daher findest du auf unserer Website im Bereich „Transparenz“ alle Informationen darüber, wie wir deine Spende einsetzen.
Vorstand i. S. d. § 26 BGB (einzelvertretungsberechtigt): Javier Moreno.
Datenschutzhinweise
|