Fw: Lidl wirbt mit Tierwohl

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Aug 11, 2026, 8:14:07 AM (yesterday) Aug 11
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Gesendet: Dienstag, 11. August 2026 um 09:02
Von: "Lino von WePlanet" <he...@weplanet.org>
An: Birgitt <bda...@web.de>
Betreff: Lidl wirbt mit Tierwohl
Doch zum Ausstieg aus dieser grausamen Praxis fehlt bislang jedes Versprechen.
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An Lidl: Beenden Sie die grausame CO₂-Betäubung von Schweinen.

JETZT UNTERSCHREIBEN
 

Hallo Birgitt,

unsere Politiker*innen schweigen weiterhin zur grausamen CO₂-Betäubung von Schweinen – und nehmen damit das Leid von Millionen Tieren weiter in Kauf. [1]

Doch Lidl muss nicht darauf warten, dass die Politik handelt. Als eine der größten Supermarktketten Europas kann das Unternehmen den Wandel schon heute anstoßen. Dafür müssen jetzt genug Menschen ihre Stimme erheben.

Lidl betont selbst, entlang seiner gesamten Lieferkette hohe Tierwohlstandards einzuhalten. [2] Jetzt muss das Unternehmen seine enorme Marktmacht nutzen, um den Weg für eine tiergerechte Zukunft zu ebnen.

Fordern Sie Lidl auf, den Ausstieg aus der grausamen CO₂-Betäubung von Schweinen anzuführen.

JETZT UNTERSCHREIBEN

Nach EU-Recht müssen Tiere bei der Schlachtung bewusstlos sein und vor Schmerzen geschützt werden. [3] Doch diese Regel ignoriert das Leid, das Schweine während dieses Prozesses tatsächlich erleben: Atemnot, Panik und Todesangst.

Schätzungsweise 67 % aller Schweine in der EU werden mit hochkonzentriertem CO₂ betäubt – in Deutschland sind es sogar rund 80 %. [4, 5]

Und obwohl Lidl Tausende Filialen in Europa betreibt und in riesigem Umfang Schweinefleisch einkauft, hat das Unternehmen bislang keinen öffentlich bekannten konzernweiten Plan, die CO₂-Betäubung in seiner Lieferkette schrittweise zu beenden.

Die Europäische Kommission behauptet, tiergerechtere Alternativen stünden noch vor praktischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. [6] Doch ohne große Handelsunternehmen, die Nachfrage schaffen und ihren Lieferanten Sicherheit für Investitionen geben, werden diese Alternativen nie den Durchbruch schaffen.

Die Technologie zur Betäubung von Schweinen hat sich seit Jahrzehnten kaum verändert – obwohl wir längst wissen, wie viel Leid sie verursacht. [7] Lidl könnte das ändern: mit einem klaren europaweiten Ausstiegsplan, verbindlichen Vorgaben für seine Lieferanten und seiner Einkaufsmacht, um tiergerechtere Verfahren im großen Maßstab voranzubringen.

An Lidl: Beenden Sie die CO₂-Betäubung von Schweinen.

Wir fordern Lidl nicht auf, den Verkauf von Schweinefleisch einzustellen. Wir fordern das Unternehmen auf, zu einem tiergerechteren Ernährungssystem beizutragen – indem es Schweine in ihrer Lieferkette besser schützt und ihren Einfluss nutzt, um die gesamte Branche voranzubringen.

Unterschreiben Sie jetzt und fordern Sie Lidl auf, ein klares Datum für den Ausstieg aus der CO₂-Betäubung in seiner europäischen Schweinefleisch-Lieferkette festzulegen.

JETZT UNTERSCHREIBEN

Wenn Lidl handelt, könnte das weit über die eigene Lieferkette hinaus Wirkung entfalten. Das Unternehmen könnte Wettbewerbern, Schlachtbetrieben und der Politik zeigen, dass Europas Einzelhandel bereit ist, die CO₂-Betäubung von Schweinen hinter sich zu lassen.

Vielen Dank, dass Sie sich für ein tiergerechteres Ernährungssystem einsetzen.

Lino und das gesamte Team von WePlanet

 

P.S.: Die Europäische Kommission plant keinen Ausstieg aus der CO₂-Betäubung. Unsere Politiker*innen schweigen. Lidl kann zeigen, dass Supermärkte nicht auf neue Gesetze warten müssen – und es der gesamten Branche schwerer machen, eine der grausamsten Praktiken der Tierhaltung weiter zu verteidigen. Unterschreiben Sie jetzt die Petition.


 

Referenzen:

WePlanet legt großen Wert auf die transparente Quellenangabe. Am Ende jeder Kampagnen-E-Mail finden Sie Verweise auf unsere Referenzen und Quellen. So können Sie unsere Angaben anhand der Originalquellen überprüfen.

[1] “Todeskampf im Kohlendioxid – Schweine brutal mit CO₂ in „Tierwohl“-Schlachtbetrieb gequält”, ARIWA, 26. November 2025.

[2] "Tierwohl", Lidl International, Februar 2026.

[3] "Slaughter & Stunning", Europäische Kommission. Aufgerufen am 5. August 2026.

[4] “Fleischwirtschaft: Kritik an CO2-Betäubung in Schlachthöfen” , tagesschau.de, 10. März 2026.

[5] Bericht: “Beschreibung der derzeitigen Betäubungsverfahren für Schweine in hochleistungsfähigen Schlachthöfen”, [Englisch], PigStun, März 2024.

[6] "Tierschutz bei der Betäubung von Schweinen in Schlachthöfen", Parlamentarische Anfrage, Europäisches Parlament, 23. Juli 2025.

[7] "Opinion on the welfare impacts on pigs of high concentration CO2 gas stunning and of potential alternative stunning methods", Department for Environment, Food & Rural Affairs, GOV.UK, 16. Oktober 2025.

 

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