Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Hochbett im Plattenbau

332 views
Skip to first unread message

Adrian Knoth

unread,
Jul 17, 2007, 12:50:00 PM7/17/07
to
Hi!

Ich plane, in einem DDR-Plattenbau ein Hochbett zu errichten, frei nach
Garfield: "Eine Sache nicht zu können ist noch lange kein Grund, sie
nicht zu tun"

Das Bett wird mit 200x180cm größer als kommerziell verfügbare Hochbetten
(falls man das auch so groß kaufen kann, würde ich es lieber kaufen,
Tipps werden noch entgegen genommen ;), deshalb soll man es an der Wand
befestigen.

Wand. Das ist DDR-Plattenbau, die einzige mögliche Wand scheint mir
zudem recht dünn. Derzeit fehlt noch die genaue Angabe, aber ich tippe
auf 40mm Wandstärke (meß ich morgen aus), eventuell sinds auch nur 20.
Es handelt sich um die Wand zwischen Wohnzimmer und Bad.

Hat jemand sowas schonmal gemacht? Bohr ich 30mm tief und dübel oder
lieber gleich durch und ein Eisen dahinter?

Achja, ich muß auch die Bettpfosten ausklinken, um den Rahmen
einzulassen. Wie macht man das? Bandsäge? Stechbeitel? Gibt es
Baumärkte, die das anbieten? (vorzugsweise in Erfurt)

Und falls jemand ein Hochbett verkaufen möchte, wäre ich genauso
interessiert ;)

--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP/GPG: key via keyserver

Ausgerottet ist die Pest, das macht doch nichts, es gibt doch West.

Thomas Wedekind

unread,
Jul 17, 2007, 6:13:28 PM7/17/07
to
Adrian Knoth schrieb:

> Wand. Das ist DDR-Plattenbau, die einzige mögliche Wand scheint mir
> zudem recht dünn. Derzeit fehlt noch die genaue Angabe, aber ich tippe
> auf 40mm Wandstärke (meß ich morgen aus), eventuell sinds auch nur 20.
> Es handelt sich um die Wand zwischen Wohnzimmer und Bad.

Also, wenn du deinen Typ in dem umfangreichen Werk

http://www.iemb.de/veroeffentlichungen/schriftenreihen/leitfaden.htm

findest, sind zumindest Material und Wandstärke zerstörungsfrei zu
finden (falls das Bild nicht vom Server verschwunden ist, ein paar
Bilder fehlen).

> Hat jemand sowas schonmal gemacht? Bohr ich 30mm tief und dübel oder
> lieber gleich durch und ein Eisen dahinter?

Gute Frage, ich kann bei "20 mm" nicht mitreden, hier (Baujahr
1968) sind es eher 20 cm. Waschbecken im Bad ist trotz 70 mm
starker (Leichtbau-)Wand durchgebohrt und an der Rückseite (hinter
dem Herd in der Küche) verschraubt (haben Handwerker gemacht), da
könnte man wohl Quecksilber statt Wasser reinfüllen und es hält.
Bei der richtig schwer beladenen Regalwand im Wohnzimmer hab ich
mir einen abgebrochen, Dübel vielleicht 4 cm tief einzusetzen; das
ist wirklich harter Beton. Aber eben noch Ulbricht-Zeit.

--
Grüße, Thomas

Andreas Froede

unread,
Jul 18, 2007, 8:21:01 AM7/18/07
to
Adrian Knoth <a...@drcomp.erfurt.thur.de> wrote:
> Das Bett wird mit 200x180cm größer als kommerziell verfügbare Hochbetten
> (falls man das auch so groß kaufen kann, würde ich es lieber kaufen,
> Tipps werden noch entgegen genommen ;), deshalb soll man es an der Wand
> befestigen.

Warum willst Du an die Wand? Wir haben ca. 1.90x2.20 freistehend. Kein
Problem.
Ich dachte, mal bei IKEA ein Hochbett in ca 200x180cm gesehen zu haben.


> Wand. Das ist DDR-Plattenbau, die einzige mögliche Wand scheint mir
> zudem recht dünn. Derzeit fehlt noch die genaue Angabe, aber ich tippe
> auf 40mm Wandstärke (meß ich morgen aus), eventuell sinds auch nur 20.
> Es handelt sich um die Wand zwischen Wohnzimmer und Bad.

Wenn Du es nur noch zusätzlich befestigen willst, sollte ein normaler
Dübel 6x8x40 reichen. Uups da bist Du ja schon durch. Kürz ihn auf 30.

Wenn Du es richtig befestigen willst (freischwebende Plattform),
solltest Du durchbohren und auf der Gegenseite eine ordentliche Platte
montieren (die aus dem Laptop ist etwas klein :) Bei 20mm Wand kannste
das aber vergessen.

> Achja, ich muß auch die Bettpfosten ausklinken, um den Rahmen
> einzulassen. Wie macht man das? Bandsäge? Stechbeitel?

Säge, Stemmeisen (Stechbeitel), Sandpapier.
(Übe das vorher an einem unwichtigen Holzstück)

> Gibt es Baumärkte, die das anbieten? (vorzugsweise in Erfurt)

Ich dachte gelsen zu haben, Du wolltest selber bauen...

Ach übriges: das Holz im Baumarkt ist *sehr* frisch. Erwarte eine
kräftige Änderung der Materialstärke im Verlauf des ersten und zweiten
Halbjahres. (Oder lager das Holz erstmal ein Jahr fachgerecht)

CIAO
andreas
--
... oben geht es um den Thron - unten geht es um Deinen Hintern ...
[Keimzeit]
Klettern in Thüringen: http://www.climb.spider-net.de
Kletterhalle in Jena: http://www.wand.spider-net.de

Nico Rogowski

unread,
Jul 19, 2007, 5:46:25 PM7/19/07
to
Adrian Knoth wrote:

> Wand. Das ist DDR-Plattenbau, die einzige mögliche Wand scheint mir
> zudem recht dünn. Derzeit fehlt noch die genaue Angabe, aber ich tippe
> auf 40mm Wandstärke (meß ich morgen aus), eventuell sinds auch nur 20.
> Es handelt sich um die Wand zwischen Wohnzimmer und Bad.

Wenn es sich bei dem Wohnungstyp um WBS70 handelt, ist man nach dem
Durchbohren der Wand zwischen Wohnzimmer und Bad mitnichten im Bad. Als
ich damals mein großes, selbst gebautes Bücherregal befestigt habe, war
ich auch plötzlich "durch". Ein sehr vorsichtiger Blick ins Bad ergab
keine Schäden. Liegt wohl daran, daß bei diesem Typ das Bad fertig
eingerichtet als Klotz eingesetzt wurde.

Abgesehen davon willst Du das Bett ja nicht nur an den Schrauben
aufhängen. Die "ruhende Last" verteilt sich auf die Beine und die
Schrauben in der Wand, die in diesem Lastfall auf Scherung beansprucht
werden. Bei 8er Schrauben reicht euer Körpergewicht für das Abscheren
nicht. Eher "fallen" die Schrauben aus dem Holz.

Auf Zug werden sie nur bezüglich "nicht ruhender Last" beansprucht.
Keine Ahnung, wie aktiv ihr da seid...

> Achja, ich muß auch die Bettpfosten ausklinken, um den Rahmen
> einzulassen. Wie macht man das? Bandsäge? Stechbeitel? Gibt es

Kommt drauf an[tm]. Das oben Genannte, Vorbohren und Stichsäge ergänzt
mit einer Feile - also da gibt es sicher viele Möglichkeiten. Eine
Bandsäge haben nur die wenigsten im Keller. Einfacher geht es, wenn es
ein L statt einem U werden darf.


Nico

Message has been deleted
Message has been deleted

Andreas Froede

unread,
Jul 20, 2007, 5:56:07 AM7/20/07
to
E. Braun <p2h5...@minet.uni-jena.de> wrote:


> http://cms.main-rheiner.de/sixcms/detail.php?template=dt_sonder_artikel&id=1179125&_domain=az&sb=on

Goil!

>> Die Kosten für die Erlaubnis betragen mindestens 50 Euro und
>> höchstens ein Sechshunderttausendstel der Kosten für das Bett.

also 50 EUR <= $KOSTEN <= 100/600000 EUR

0 new messages