Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Amiga in London

1 view
Skip to first unread message

Michael Bettler

unread,
May 20, 1997, 3:00:00 AM5/20/97
to

User --> Ea...@nightbbs.insider.org (Ioannis Nikitopoulos) <--
schrieb in einer Zeit voller Verzweifelung die folgenden Zeilen in:
"Amiga in London".

>Die Zukunft beginnt London, 16. Mai 1997.

Beim letzen Mal war es eine gräuselige Zukunft. :(

>Auf der ersten Pressekonferenz seit der Übernahme von Amiga
>Technologies i.K. durch den amerikanischen Computer-Giganten
>Gateway 2000.........

Computer-Giganten, gröhhl......das ist die AMIGA Plus pur.

>Die beiden innovativsten Hardwareentwickler sind ohne Zweifel Phase 5
>und Micronik.

...und die Einzigen. :)

>Kommentar von Gerhard Bauer, Chefredakteur Amiga Plus:
>
>Endlich geht es wieder aufwärts mit dem Amiga!

Es ist noch nichts passiert, aber es geht aufwärst...........
Ich würde es eher so formulieren "Es gibt wieder einen Hoffnungschimmer,
vielleicht den letzen".

>Die Tage der Lethargie sind vorbei!

Die JAHRE, nicht Tage. :)

>Wenn man die Produkte beider Firmen mit einem gewöhnlichen Amiga 1200
>kombiniert, erhält man nicht nur den leistungsfähigsten Amiga überhaupt,
>sondern einen Computer, der locker mit den schnellsten Windows-PCs
>mithalten kann.

Einen Rechner auf die Beine zu stellen, der in der Geschwindigkeit mit dem
PC mithalten kann, oder ihn übertrumpft, sollte nicht das große Problem
sein. Das Problem wird der Preis und die Auswahl an jeder erdenklichen
Hard- und Software sein. Da sehe ich nicht, wie der AMIGA das machen soll,
denn selbst der ehemals große Konkurrent Apple liegt in den letzten
Atemzügen.

>Und dank des schlanken Betriebssystems...........

Die Umfang und die Möglichkeiten des AMIGA OS sind wirklich sehr
begrenzt.....

>.....und der tollen Software kann dann Ihr Amiga den PC locker übertrumpfen.

Von welcher "tollen" Software spricht der Mann ?

>Mehr können wir uns doch überhaupt nicht wünschen.

Mehr können sich die AMIGA Zeitschriften wirklich nicht wünschen, denn
jetzt können sie evtl. wieder monatlich erscheinen. :)

_______
(__ ___)___ ________ CoSysop der PLEASUREDOME
/ // __ // _ _ / __
/ // /_/ // // // / Z-Netz : TOM-...@PLEASURE.ohz.north.de __///
/_//_____//_//_//_/ Co-Koordinator des ASCII-NETZ und des TREKWORLD \XX/

Man muss im Leben viele Fehler machen, bis man einen einzigen
richtig beherrscht.


Andreas R. Kleinert

unread,
May 23, 1997, 3:00:00 AM5/23/97
to

TOM-...@PLEASURE.OHZ.NORTH.DE (Michael Bettler) wrote at 20.05.1997/09:27:29:

> >Auf der ersten Pressekonferenz seit der Übernahme von Amiga
> >Technologies i.K. durch den amerikanischen Computer-Giganten
> >Gateway 2000.........
> Computer-Giganten, gröhhl......das ist die AMIGA Plus pur.

Daran ist nichts falsch - es sei denn, Du willst Den Begriff
ausschließlich für IBM oder Intel reserviert wissen.

> >Die beiden innovativsten Hardwareentwickler sind ohne Zweifel Phase 5
> >und Micronik.
> ...und die Einzigen. :)

- VillageTronic
- Eagle
- QuikPak
- GVP-M
- Pios
- Silent Paw
- ...

> >Kommentar von Gerhard Bauer, Chefredakteur Amiga Plus:
> >Endlich geht es wieder aufwärts mit dem Amiga!
> Es ist noch nichts passiert, aber es geht aufwärst...........
> Ich würde es eher so formulieren "Es gibt wieder einen Hoffnungschimmer,
> vielleicht den letzen".

Allerdings auch der größte bisher - selbst ESCOM war eher ein "kleinerer"
Mitspieler im PC-Markt.

> Einen Rechner auf die Beine zu stellen, der in der Geschwindigkeit mit dem
> PC mithalten kann, oder ihn übertrumpft, sollte nicht das große Problem
> sein. Das Problem wird der Preis und die Auswahl an jeder erdenklichen
> Hard- und Software sein. Da sehe ich nicht, wie der AMIGA das machen soll,
> denn selbst der ehemals große Konkurrent Apple liegt in den letzten
> Atemzügen.

Die Probleme von Apple sind eher hausgemacht - das Problem ist allerdings
auch hier das Betriebssystem.

> >Und dank des schlanken Betriebssystems...........
> Die Umfang und die Möglichkeiten des AMIGA OS sind wirklich sehr
> begrenzt.....

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt - nur lassen sich solche Dinge wie
globaler Speicherschutz nicht nachträglich aufpfropfen, außerdem haben
die ursprünglichen Entwickler des AmigaOS anscheinend recht wenig
Interesse, ihr Know-How für eine PPC-Portierung zur Verfügung zu stellen
(vgl. auch Interview mit Randell Jesup in Amiga Online).

> >.....und der tollen Software kann dann Ihr Amiga den PC locker übertrumpfen.
> Von welcher "tollen" Software spricht der Mann ?

Es gibt einige - die Frage, "in welcher Hinsicht übertrumpfen" wäre
berechtigter gewesen. Die Beschleunigung von Raytracern ist dank PPC
kein Problem...

> >Mehr können wir uns doch überhaupt nicht wünschen.
> Mehr können sich die AMIGA Zeitschriften wirklich nicht wünschen, denn
> jetzt können sie evtl. wieder monatlich erscheinen. :)

Bei aller berechtigten Kritik sollte man nicht vergessen, daß sich
das AMag und die anderen Zeitschriften vornehmlich an die Leute
wenden, die eben nicht in den Newsgroups präsent sind. Und auch nicht
unbedingt an die Profis unter diesen.

Bevor also hier jede positive Aussage seitens eines Amiga Magazines in
der Luft zerrissen wird, sollte man sich mal klar machen, daß mit
programmatischem Pessimismus keine Marktanteile zu halten sind (und
damit meine ich nicht die des Amiga Magazines :-/

--
Andreas_...@t-online.de | A...@amigaworld.com | Fido 2:2457/350.18
A...@superview.ftn.neckar-alb.de | A...@News.wwbnet.de | - *SuperView* -
PerSuaSiVe SoftWorX - http://home.t-online.de/home/Andreas_Kleinert/
Image Engineer Registration Site Europe --- *DTA* Representative

Greatest Win-Feature:
ALT-F4 works with any application...

-- MicroDot 1.15 beta 1 registered

Michael Bettler

unread,
May 24, 1997, 3:00:00 AM5/24/97
to

User --> A...@News.wwbnet.de (Andreas R. Kleinert) <--

schrieb in einer Zeit voller Verzweifelung die folgenden Zeilen in:
"Re^1:Amiga in London".

>> >Auf der ersten Pressekonferenz seit der Übernahme von Amiga
>> >Technologies i.K. durch den amerikanischen Computer-Giganten
>> >Gateway 2000.........
>> Computer-Giganten, gröhhl......das ist die AMIGA Plus pur.
>
> Daran ist nichts falsch - es sei denn, Du willst Den Begriff
> ausschließlich für IBM oder Intel reserviert wissen.

Computer-Gigant ist ein guter Werbespruch.
Passender wäre einer der größten PC-Distributoren.

Für mich liegen zwischen den beiden Ausdrücken Welten.

>> >Die beiden innovativsten Hardwareentwickler sind ohne Zweifel Phase 5
>> >und Micronik.
>> ...und die Einzigen. :)
>
> - VillageTronic

Stimmt, die haben vor Monaten ja nochmal eine total veraltete und überteuerte
Grafikkarte auf dem Markt gebracht.

> - Eagle

Was hat EAGLE revolutionäres zu bieten ?

> - QuikPak

Diese Firma muß erst nach meiner AMIGA Zeit wichtig geworden sein, ist also
wärend der sterbensphase des AMIGA aufgetaucht.
Was für Produkte machen die denn ?

> - GVP-M

Ich denke die sind jetzt doch endgültig pleite ?!

> - Pios

Was machen die denn für den AMIGA ?

> - Silent Paw

Wer ist denn das ?

>> >Kommentar von Gerhard Bauer, Chefredakteur Amiga Plus:
>> >Endlich geht es wieder aufwärts mit dem Amiga!
>> Es ist noch nichts passiert, aber es geht aufwärst...........
>> Ich würde es eher so formulieren "Es gibt wieder einen Hoffnungschimmer,
>> vielleicht den letzen".
>
> Allerdings auch der größte bisher - selbst ESCOM war eher ein "kleinerer"
> Mitspieler im PC-Markt.

Gut, dann ist das eben der größte der mikroskopisch kleinen
Hoffnungschimmer.....

>> Einen Rechner auf die Beine zu stellen, der in der Geschwindigkeit mit dem
>> PC mithalten kann, oder ihn übertrumpft, sollte nicht das große Problem
>> sein. Das Problem wird der Preis und die Auswahl an jeder erdenklichen
>> Hard- und Software sein. Da sehe ich nicht, wie der AMIGA das machen soll,
>> denn selbst der ehemals große Konkurrent Apple liegt in den letzten
>> Atemzügen.
>
> Die Probleme von Apple sind eher hausgemacht - das Problem ist allerdings
> auch hier das Betriebssystem.

Und der AMIGA hat natürlich keine Probleme mit dem Betriebsystem, außer das
es ein Witz ist, das AMIGA OS mit einen System 7.5.x oder Win95 zu
vergleichen.
Was bringt as AMIGA OS (dazu gehört ja auch die Workbench) denn von zu hause
mit ? - NICHTS.
Sämtliche Funktionen müssen durch externe Tools "erkauft" werden.
Das ist Benutzerunfreundlich hoch 10.

Außer dem preemptiven Multitasking, daß im Endeffekt keiner wirklich braucht,
hat das AMIGA OS nichts wichtiges zu bieten.
Ob es effizient ist oder nicht, spielt garkeine Rolle, denn das
interessiert den Anwender einen Dreck.

>> >Und dank des schlanken Betriebssystems...........
>> Die Umfang und die Möglichkeiten des AMIGA OS sind wirklich sehr
>> begrenzt.....
>
> Die Möglichkeiten sind unbegrenzt - nur lassen sich solche Dinge wie
> globaler Speicherschutz nicht nachträglich aufpfropfen, außerdem haben
> die ursprünglichen Entwickler des AmigaOS anscheinend recht wenig
> Interesse, ihr Know-How für eine PPC-Portierung zur Verfügung zu stellen
> (vgl. auch Interview mit Randell Jesup in Amiga Online).

Endlich mal jemand der mir zustimmt, und nicht unsinnigen Blödsinn
behauptet.

Das bedeutet aber nichts anderes, als daß das AMIGA OS für die Zukunft
nicht geeignet ist, und ich bezweifle ganz starkt, daß sich daran jemals
etwas ändern wird. Und wenn doch, dann nur durch "erkaufen" solcher
Probleme wie sie Win95 oder ein System 7.5.x hat.

Das auch so tolle BeOS (oder BeeOS ?) gibts bisher nicht und der Einzige
Interessent Apple hat sich mit NeXt zusammengeschlossen.
Aus der Traum von BeeOs..............

>> >.....und der tollen Software kann dann Ihr Amiga den PC locker übertrumpfen.
>> Von welcher "tollen" Software spricht der Mann ?
>
> Es gibt einige - die Frage, "in welcher Hinsicht übertrumpfen" wäre
> berechtigter gewesen. Die Beschleunigung von Raytracern ist dank PPC
> kein Problem...

Raytracing ist ein so kleiner Markt, daß dieser keine Rolle spielt, wenn es
um die Marktchance und Zukunft geht.
Damit lockt man keine Kunden hinterm Ofen vor.

>> >Mehr können wir uns doch überhaupt nicht wünschen.
>> Mehr können sich die AMIGA Zeitschriften wirklich nicht wünschen, denn
>> jetzt können sie evtl. wieder monatlich erscheinen. :)
>
> Bei aller berechtigten Kritik sollte man nicht vergessen, daß sich
> das AMag und die anderen Zeitschriften vornehmlich an die Leute
> wenden, die eben nicht in den Newsgroups präsent sind. Und auch nicht
> unbedingt an die Profis unter diesen.

Es scheint sowie nicht viele "Profis" (in jeder Hinsicht) zu geben, denn so
blauäugig wie in den AMIGA Newsgroups argumentiert und geträumt wird, kein
Niemand sein, der nur ein Quentchen Verstand hat.

Wenn jemand sagt, der AMIGA reicht mir, ich bleibe dabei, oder ich bleibe
dem AMIGA treu egal was kommt, dann kann ich das akzeptieren.
Es gibt aber ansonsten KEINE Argumente für den AMIGA, die einen stink
normalen Computeranwender von der Qualtiät des AMIGA überzeugen könnten.

Die Aussage, der PC ann alles besser, die ich selber schon ein paarmal
gebraucht habe, trifft zu 98% zu. Die restlichen 2% sind vernachlässigbar
und spezielle Einzelfälle.

> Bevor also hier jede positive Aussage seitens eines Amiga Magazines in
> der Luft zerrissen wird, sollte man sich mal klar machen, daß mit
> programmatischem Pessimismus keine Marktanteile zu halten sind (und
> damit meine ich nicht die des Amiga Magazines :-/

Das ist wohl war.

Aber jetzt mal eine "dumme" (?) Frage, welche Marktanteile ?

_______
(__ ___)___ ________ CoSysop der PLEASUREDOME
/ // __ // _ _ / __
/ // /_/ // // // / Z-Netz : TOM-...@PLEASURE.ohz.north.de __///
/_//_____//_//_//_/ Co-Koordinator des ASCII-NETZ und des TREKWORLD \XX/

MEMORY PARITY ERROR - USERBRAIN HALTED


Michael Bettler

unread,
May 25, 1997, 3:00:00 AM5/25/97
to

User --> W.P...@CLI.Dame.de (Wolfgang Paul) <--

schrieb in einer Zeit voller Verzweifelung die folgenden Zeilen in:
"Re^1:Amiga in London".

>> >Die beiden innovativsten Hardwareentwickler sind ohne Zweifel Phase 5


>> >und Micronik.
>
>> ...und die Einzigen. :)
>

>Was mit oder ohne Smiley einfach falsch ist.

OK, eine Diskussion sollte sachlich geführt werden und so gesehen ist die
Aussage von mir falsch.

Wie ich das gemeint habe, dürfte aber wohl klar sein, oder ?

>Wie Du wohl auch weißt ?!

Ich sehe aber auch das Problem, daß für den AMIGA keine "kleine" Hardware
mehr entwickelt wird, weil sich das auf grund der Kosten für das CE
Prüfzeichen nicht lohnt. Die AMIGA Hardware die noch entwickelt wird, liegt
zu 90% in Bereichen jenseits der 1000 DM Grenze.

Die Hardware die noch entwickelt wird, ist nur für die absoluten AMIGA
Freaks von Interesse, für den großen Rest (mind. 90% der Ex-AMIGA User)
bleibt nichts interessantes über.

_______
(__ ___)___ ________ CoSysop der PLEASUREDOME
/ // __ // _ _ / __
/ // /_/ // // // / Z-Netz : TOM-...@PLEASURE.ohz.north.de __///
/_//_____//_//_//_/ Co-Koordinator des ASCII-NETZ und des TREKWORLD \XX/

ZUCKER ist ein weißer Stoff, der dem Kaffee einen schlechten Geschmack
gibt, wenn man vergißt, ihn reinzutun.


Andreas R. Kleinert

unread,
May 27, 1997, 3:00:00 AM5/27/97
to

TOM-...@PLEASURE.OHZ.NORTH.DE (Michael Bettler) wrote at 24.05.1997/10:32:41:

[ Ein Teil Deiner Mail war mir persönlich zu subjektiv
- den Rest beantworte ich gerne ]

> > Daran ist nichts falsch - es sei denn, Du willst Den Begriff
> > ausschließlich für IBM oder Intel reserviert wissen.
> Computer-Gigant ist ein guter Werbespruch.
> Passender wäre einer der größten PC-Distributoren.

Nichts dagegen einzuwenden.

> > - GVP-M
> Ich denke die sind jetzt doch endgültig pleite ?!

Nein - es handelt sich um eine neue Firma, deren Name
an das alte "GVP" angelehnt ist, und die deren
"intellectual properties" übernommen hat

> >> Einen Rechner auf die Beine zu stellen, der in der Geschwindigkeit mit dem
> >> PC mithalten kann, oder ihn übertrumpft, sollte nicht das große Problem
> >> sein. Das Problem wird der Preis und die Auswahl an jeder erdenklichen
> >> Hard- und Software sein. Da sehe ich nicht, wie der AMIGA das machen soll,
> >> denn selbst der ehemals große Konkurrent Apple liegt in den letzten
> >> Atemzügen.
> > Die Probleme von Apple sind eher hausgemacht - das Problem ist allerdings
> > auch hier das Betriebssystem.
> Und der AMIGA hat natürlich keine Probleme mit dem Betriebsystem, außer das

Davon ist keine Rede - den Vergleich mit Apple hast *Du* gebracht.

> es ein Witz ist, das AMIGA OS mit einen System 7.5.x oder Win95 zu
> vergleichen.

Den Bezug Apple <-> Amiga hast *Du* hergestellt.

> Was bringt as AMIGA OS (dazu gehört ja auch die Workbench) denn von zu hause
> mit ? - NICHTS.

ARexx, Datatypes, Pensharing, vernünftige Dateisysteme, Autoconfig (Plug and...),
vernünftige Shell, 32 Bit, echtes Multitasking, lineare Speicheradressierung,
kein 16 oder 64 MB-Limit, offenes Treibersystem mit HAL, Screenkonzept,
objektorientierte Ansätze im OS seit 1985 (vgl. c't), u.v.m.

> Sämtliche Funktionen müssen durch externe Tools "erkauft" werden.
> Das ist Benutzerunfreundlich hoch 10.

Win ohne Norton Commander/Utilities ist für Netzwerkverwalter ebenfalls
ein Unding.

> Außer dem preemptiven Multitasking, daß im Endeffekt keiner wirklich braucht,
> hat das AMIGA OS nichts wichtiges zu bieten.

s.o.

> Ob es effizient ist oder nicht, spielt garkeine Rolle, denn das
> interessiert den Anwender einen Dreck.

Dann schau Dir z.B. mal OS-9 an, oder beantworte mir die Frage, warum
beispielsweise PSX nicht unter Windows CE läuft, oder warum für Linux
gerade ein echtzeit-fähiger Kernel entwickelt wird, etc.

> >> >Und dank des schlanken Betriebssystems...........
> >> Die Umfang und die Möglichkeiten des AMIGA OS sind wirklich sehr
> >> begrenzt.....
> > Die Möglichkeiten sind unbegrenzt - nur lassen sich solche Dinge wie
> > globaler Speicherschutz nicht nachträglich aufpfropfen, außerdem haben
> > die ursprünglichen Entwickler des AmigaOS anscheinend recht wenig
> > Interesse, ihr Know-How für eine PPC-Portierung zur Verfügung zu stellen
> > (vgl. auch Interview mit Randell Jesup in Amiga Online).
> Endlich mal jemand der mir zustimmt, und nicht unsinnigen Blödsinn
> behauptet.

Danke - trotzdem solltest Du meine Aussage nochmal genauer lesen.

Lokaler Speicherschutz wäre sehr wohl möglich, außerdem bietet
der Sprung von 68k zu PPC hier noch weitere Möglichkeiten.
Desweiteren braucht's nicht unbedingt die ursprünglichen OS-Entwickler,
wie man am Beispiel von AROS sehr gut sehen kann.

> Das bedeutet aber nichts anderes, als daß das AMIGA OS für die Zukunft
> nicht geeignet ist, und ich bezweifle ganz starkt, daß sich daran jemals
> etwas ändern wird. Und wenn doch, dann nur durch "erkaufen" solcher
> Probleme wie sie Win95 oder ein System 7.5.x hat.

Oben meintest Du noch, man könne beides nicht vergleichen.

Hierzu:

Win95 setzt immer noch auf MS-DOS 7 auf, und die Speicherverwaltung von
MacOS ist noch immer eher statisch als dynamisch...

Fazit ? MS-D. steht immer noch zu sehr in der Tradition von CP/M,
und wird künftig zugunsten von WinNT-Teilen weichen müssen,
MacOS dagegen wird in irgendeiner "Box" für ein mac-angepaßtes
NextStep aufgehen. Wer es präziser wissen will, muß die Erscheinungs-
termine abwarten - klar ist jedoch schon jetzt, daß in der hierfür
veranschlagten Entwicklungszeit auch mit dem AmigaOS einige
evolutionäre Veränderungen vorgehen könnten.

> Das auch so tolle BeOS (oder BeeOS ?) gibts bisher nicht und der Einzige
> Interessent Apple hat sich mit NeXt zusammengeschlossen.
> Aus der Traum von BeeOs..............

Wie kommst Du darauf ?

> > Es gibt einige - die Frage, "in welcher Hinsicht übertrumpfen" wäre
> > berechtigter gewesen. Die Beschleunigung von Raytracern ist dank PPC
> > kein Problem...
> Raytracing ist ein so kleiner Markt, daß dieser keine Rolle spielt, wenn es
> um die Marktchance und Zukunft geht.
> Damit lockt man keine Kunden hinterm Ofen vor.

Bildbearbeitung/Video/Raytracing ist derselbe Komplex - und seit
jeher das Standbein des Amiga im professionellen Bereich. Ohne
professionelle Anwenderschaft kein professioneller Rechner.

> Wenn jemand sagt, der AMIGA reicht mir, ich bleibe dabei, oder ich bleibe
> dem AMIGA treu egal was kommt, dann kann ich das akzeptieren.
> Es gibt aber ansonsten KEINE Argumente für den AMIGA, die einen stink
> normalen Computeranwender von der Qualtiät des AMIGA überzeugen könnten.

Laut GW2K ist (sinngemäß) das Besondere am Amiga dessen Usergemeinde
- daraus ergibt sich der direkte Schluß, daß der Wille zur Annahme von
Alternativen zur gegenwärtig dominierenden Wintel-Plattform zunächst
anscheinend erst einmal eine hierfür offene Zahl von Anwendern
voraussetzt. Laut dem CEO von GW2K finden die gängigen Betriebssysteme
derzeit eine viel zu große Aufmerksamkeit...

> Die Aussage, der PC ann alles besser, die ich selber schon ein paarmal
> gebraucht habe, trifft zu 98% zu. Die restlichen 2% sind vernachlässigbar
> und spezielle Einzelfälle.

" _Der_ PC kann alles besser" ist an sich schon eine verallgemeinerte
Aussage, auch wenn man nicht so spitzfindig ist, zu sagen, daß
auch der Amiga ein PC ist. Verallgemeinerte Aussagen sind allerdings
nie besonders nützlich - davon abgesehen kann eben auch "PC", "PC-OS"
und "PC-Software" für sehr unterschiedliche Hard- und Software stehen.

--
Andreas_...@t-online.de | A...@amigaworld.com | Fido 2:2457/350.18
A...@superview.ftn.neckar-alb.de | A...@News.wwbnet.de | - *SuperView* -
PerSuaSiVe SoftWorX - http://home.t-online.de/home/Andreas_Kleinert/
Image Engineer Registration Site Europe --- *DTA* Representative

"Dehydriertes Wasser läßt sich in seinen ursprünglichen Zustand versetzen,
indem man der pulvrigen Substanz Wasser hinzufügt."
[ Scheibenwelt von A-Z, über den "Dehydrierten Ozean" ]

Christian Berger

unread,
May 27, 1997, 3:00:00 AM5/27/97
to

Michael Bettler wrote in ascii-netz.rechner.amiga.a-allgemein about "Re:
Amiga in London":

> Außer dem preemptiven Multitasking, daß im Endeffekt keiner wirklich
> braucht,
> hat das AMIGA OS nichts wichtiges zu bieten.

Ich kann mir die Arbeit am Rechner ohne Multitasking gar nicht mehr
vorstellen. Wenn ich News lese, will ich nebenbei z. B. meine Movie Data Base
updaten...

> Ob es effizient ist oder nicht, spielt garkeine Rolle, denn das
> interessiert den Anwender einen Dreck.

Mich interessiert es schon, ob ich mehrere Arbeiten an meinem Rechner
gleichzeitig in moeglichst kurzer Zeit erledigen kann....

Fuer jemanden der multitasking nicht kennt oder jahrelang ohne sowas
gearbeitet hat mag es ja egal sein....

> Das auch so tolle BeOS (oder BeeOS ?) gibts bisher nicht und der Einzige
> Interessent Apple hat sich mit NeXt zusammengeschlossen.
> Aus der Traum von BeeOs..............

Mac-Clones werden mit BeOS angeboten und die Mac-Benutzer werden immer
hellhoeriger....irgendwie wollen die auch Multitasking....8-)

Bis ein neues Betriebssystem fuer den Mac kommt vergehen aber noch 1,5 Jahre.
Ob die Mac Anwender so lange warten wollen, wo es eine alternative gibt und
viele Mac Softwarehaeuser ihre Unterstuetzung fuer BeOS zugesichert haben?

--
Christian Berger
c...@worldpower.owl.de
May the 060 Power be with you! ;-)

"You don't have to travel around to be a voyager"
Mike Oldfield

Thomas Wegert

unread,
May 27, 1997, 3:00:00 AM5/27/97
to

TOM-...@PLEASURE.OHZ.NORTH.DE (Michael Bettler) schrieb am 24.05.1997 unter dem Betreff Re: Amiga in London:

> Und der AMIGA hat natürlich keine Probleme mit dem Betriebsystem, außer das
> es ein Witz ist, das AMIGA OS mit einen System 7.5.x oder Win95 zu
> vergleichen.
> Was bringt as AMIGA OS (dazu gehört ja auch die Workbench) denn von zu hause
> mit ? - NICHTS.
> Sämtliche Funktionen müssen durch externe Tools "erkauft" werden.
> Das ist Benutzerunfreundlich hoch 10.

Weil bei Windows alles inclusive ist, toll, du schreibst sicher deine
Briefe mit dem NotePad. Windows meint, alles mitzubringen, aber nicht
einer wird wohl mit Windows allein arbeiten. Immerhin bezeichnet sich die
Workbench auch als *Benutzeroberflaeche* und nicht als Programmpaket und es
lag einst jedem Rechner bei und musste nicht noch extra erkauft werden.

> Außer dem preemptiven Multitasking, daß im Endeffekt keiner wirklich braucht,
> hat das AMIGA OS nichts wichtiges zu bieten.

Der war echt gut ...

> Ob es effizient ist oder nicht, spielt garkeine Rolle, denn das
> interessiert den Anwender einen Dreck.

und der noch besser.

Wann hoert man endlich auf, ein in die Jahre gekommenes Betriebssystem mit
dem Neuesten vergleichen zu wollen, nur weil einigen einer abgeht, das
grosse Softwarehaeuser nach Jahren des Abguckens endlich den Level kleiner
findiger Entwickler von vor 10 Jahren eingeholt haben und von Glueck reden
koennen, das diese nicht weitermachen konnten.

Weil die scheinbar billige Hardware ueber den Schmerz des staendigen
Reigens von Veralterung und Neuanschaffung hinweghilft, wo die "teuren"
Amigas wacker mitgehalten haben und mein 5 Jahre alter derzeitiger Rechner
immer noch nutzbar ist, waehrend der 386er inzwischen nicht mal mehr
verschenkt werden kann, ohne einen zu beleidigen.

Warum zollt man nicht einfach Respekt vor dem Greiss Amiga und laesst ihn
in Ruhe, vor allem, wenn man davon und dem Feeling damit nichts versteht.

> > ... nur lassen sich solche Dinge wie


> > globaler Speicherschutz nicht nachträglich aufpfropfen, außerdem haben

globaler Speicherschutz ist IMHO immer noch der schlampigen Programmierung
dienlich und foerdert diese, Exeption-Handling und einfache Gurupatches
wirken auch hier schon aehnlich, um Fehler aufzuspueren. In der fertigen
Anwendung haben die Fehler eigentlich nichts mehr verloren und sollten
auch streng vom Kunden geaechtet werden. (man denke nur, was man sich mit
Offi*e97 gefallen lassen muss, da ist Speicherschutz absolut wichtig, er
wird ja schon von dem Teil benoetigt, was ihn installiert ;)))

> > die ursprünglichen Entwickler des AmigaOS anscheinend recht wenig
> > Interesse, ihr Know-How für eine PPC-Portierung zur Verfügung zu stellen

Seit Commodores Verfall gibts doch keine organisierte Entwicklung mehr,
was will man erwarten ?

> Das bedeutet aber nichts anderes, als daß das AMIGA OS für die Zukunft
> nicht geeignet ist, und ich bezweifle ganz starkt, daß sich daran jemals
> etwas ändern wird. Und wenn doch, dann nur durch "erkaufen" solcher
> Probleme wie sie Win95 oder ein System 7.5.x hat.

Oder auch nicht, wenn man von einem Neuaufbau ausgeht, wie ich ihn von
Phase5 erwarte. Die Basis dafuer wurde aufgrund der offenen Strukturen ja
schon 1985 gelegt.

> > Es gibt einige - die Frage, "in welcher Hinsicht übertrumpfen" wäre
> > berechtigter gewesen. Die Beschleunigung von Raytracern ist dank PPC
> > kein Problem...
>
> Raytracing ist ein so kleiner Markt, daß dieser keine Rolle spielt, wenn es
> um die Marktchance und Zukunft geht.
> Damit lockt man keine Kunden hinterm Ofen vor.

Hier liegt der derzeit wohl groesste Hund begraben, auch mir fehlen massiv
Anwendungsprogramme aus allen Bereichen auf dem Amiga und doch stellt man
immer wieder fest, das man auch so fast alles bewaeltigt und sich fuer
jede *sinnvolle* Aufgabe eine Loesung anbietet. Wobei ich diese Programme
auch auf dem PC nicht haette, weil ich sie dort nicht bezahlen koennte.

> Es scheint sowie nicht viele "Profis" (in jeder Hinsicht) zu geben, denn so
> blauäugig wie in den AMIGA Newsgroups argumentiert und geträumt wird, kein
> Niemand sein, der nur ein Quentchen Verstand hat.

Ich verstehe das eher als Selbstmotivation oder einfach nur Gaudi, zu
sehen, wie sich PC-Juenger auf jedes Quetchen Positivdenken der Amiganer
stuerzen und es entkraeften wollen ohne den eigentlichen Sinn gesehen zu
haben.

> Es gibt aber ansonsten KEINE Argumente für den AMIGA, die einen stink
> normalen Computeranwender von der Qualtiät des AMIGA überzeugen könnten.

stinknormal = Spieletyp (braucht immer die teuerste Hardware
und wird versuchen, diese mit Pflicht bei
allen Anwendungen zu begruenden)

> Die Aussage, der PC ann alles besser, die ich selber schon ein paarmal
> gebraucht habe, trifft zu 98% zu. Die restlichen 2% sind vernachlässigbar
> und spezielle Einzelfälle.

falsch formuliert:
Der PC kann nicht nur alles besser, er stuerzt auch wesentlich besser ab,
bunter, lauter und tiefer - MMX eben.

------- Mfg, Thomas ---<we...@lava.east.de>-------

Michael Bettler

unread,
May 29, 1997, 3:00:00 AM5/29/97
to

User --> We...@lava.east.de (Thomas Wegert) <--

schrieb in einer Zeit voller Verzweifelung die folgenden Zeilen in:
"Re^1:Amiga in London".

>> Und der AMIGA hat natürlich keine Probleme mit dem Betriebsystem, außer das


>> es ein Witz ist, das AMIGA OS mit einen System 7.5.x oder Win95 zu
>> vergleichen.
>> Was bringt as AMIGA OS (dazu gehört ja auch die Workbench) denn von zu hause
>> mit ? - NICHTS.
>> Sämtliche Funktionen müssen durch externe Tools "erkauft" werden.
>> Das ist Benutzerunfreundlich hoch 10.
>
> Weil bei Windows alles inclusive ist, toll, du schreibst sicher deine
> Briefe mit dem NotePad.

Ist ja wieder wunderbar.
Da haste ja mal wieder was gefunden..........

Was ist denn z.B. mit Möglichkeit jeglicher Netz- nzw. Internetanbindung, was
ist mit der Möglichkeit aus allen Programmen zu faxen usw.

Win95 kann das, und das wirklich kinderleicht.

Das der AMIGA das auch kann, bestreite ich garnicht aber ich brauche dafür
externe Tools und diese Tools sind nicht vollständig ins System integriert.
Bei der DOSe kann ich aus jeden Programm meine Internetverbindung aufbauen,
wenn es vorgesehen ist. Ich brauche dafür keine Programme starten, daß geht
automatisch. Ebenso ist es mit dem Faxen.

Ich denke die meisten haben noch garnicht kapiert, wie einfach so manche
Sachen funktionieren könnten.

> Windows meint, alles mitzubringen.....

Wer sagt denn, daß Windows "ALLES" mitbringt ?!

>...aber nicht einer wird wohl mit Windows allein arbeiten.

Hat Niemand behauptet.

> Immerhin bezeichnet sich die Workbench auch als *Benutzeroberflaeche* und

> nicht als Programmpaket........

Haarspalterei.
Nur weil sich die WB anders nennt, darf sie dann keine Funktionen bieten,
oder wie ?

>> Außer dem preemptiven Multitasking, daß im Endeffekt keiner wirklich braucht,
>> hat das AMIGA OS nichts wichtiges zu bieten.
>
>Der war echt gut ...

Das ist für mich Tatsache.
Ich habe 10 Jahre mit dem AMIGA gearbeitet und benutze ihn immernoch zum
Pointen und ich habe diese von AMIGA gewohnte Multitasking auf der DOSe
nicht 1 Sekunde vermißt.

Vielleicht bist Du ja in der Lage mir zu erklären, was der AMIGA durch das
preemptive Multitasking mehr kann als Win95 und wofür man das unbedingt
bracht ?

>> Ob es effizient ist oder nicht, spielt garkeine Rolle, denn das
>> interessiert den Anwender einen Dreck.
>
>und der noch besser.

Du gehst anscheinend auch mit geschlossenen Augen durchs Leben.

> Wann hoert man endlich auf, ein in die Jahre gekommenes Betriebssystem mit

> dem Neuesten vergleichen zu wollen.........

Du siehst da was falsch.
Beim AMIGA hat sich seit Jahren nichts getan, daher muß leider eine
veraltetet WB zum Vergleich mit anderen Betriebsystemen herhalten.

Außerdem ist es doch genau das, was den potentiellen Kunden interesiert,
oder meiste der sagt sich, naja, die WB ist ja schon über 10 Jahre alt, da
kann man nicht viel verlagen.........ich kaufe das System.

>.., nur weil einigen einer abgeht, das grosse Softwarehaeuser nach Jahren


>des Abguckens endlich den Level kleiner findiger Entwickler von vor 10 Jahren
>eingeholt haben und von Glueck reden koennen, das diese nicht weitermachen
>konnten.

Ohh, wie schön ist diese Traumwelt nur. :(

Tatsache ist, daß C= Pleite geganegn ist, und ESCOM auch.
Was gewesen wäre ist nicht von Interesse.

> Weil die scheinbar billige Hardware ueber den Schmerz des staendigen
> Reigens von Veralterung und Neuanschaffung hinweghilft, wo die "teuren"
> Amigas wacker mitgehalten haben und mein 5 Jahre alter derzeitiger Rechner
> immer noch nutzbar ist, waehrend der 386er inzwischen nicht mal mehr
> verschenkt werden kann, ohne einen zu beleidigen.

Pfarrer Thomas Wegert spricht..........

Man man man.....wenn es rechtzeitig einen neune AMIGA gegeben hätte, der
dann endlich mal wieder stand der Technik geworden wäre, hätte ich heute
wahrschlich diesen Rechner hier ebenfalls stehen.
Auf einen neuen Rechner warten wir schon 5 Jahre, wie lange soll man denn
noch warten ?

Das der PC eine geringe "Halbwertszeit" hat steht außer Frage, aber der PC
kann mir wenigstens etwas bieten, der AMIGA kann das seit Jahren nicht mehr.
Ich sehe nicht ein viel Geld, denn das braucht man bei den Hardwarepreisen,
in meinen AMIGA zu stecken, wo doch offensichtlich ist, daß es nie wieder
einen AMIGA nach altem Vorbild gegen wird.

Der AMIGA vollzieht gerade einen völligen Neuaufbau.

> Warum zollt man nicht einfach Respekt vor dem Greiss Amiga und laesst ihn
> in Ruhe, vor allem, wenn man davon und dem Feeling damit nichts versteht.

Darüber lache ich immer am meisten.
Ich habe seit 10 Jahren einen AMIGA und habe ihn noch.
Ich denke, ich weiß wovon ich rede.

Mir bietet der AMIGA nichts mehr, so wie den tausenden Leuten, die auch auf
den PC umgesteigen sind. Die werden nämlich immer großzügig übersehen, weil
doch in den Netzen eine Hand voll Leute den Rechner über alles lieben.

>> > ... nur lassen sich solche Dinge wie
>> > globaler Speicherschutz nicht nachträglich aufpfropfen, außerdem haben
>
> globaler Speicherschutz ist IMHO immer noch der schlampigen Programmierung

> dienlich und foerdert diese.........

Du weißt nicht wovon Du redest.

Linux z.B. ist nahe einen Betriebsystem dran, das nicht merh abstürzen
kann, was das bedeutet, ist dir anscheinend nicht kalr.

>.., Exeption-Handling und einfache Gurupatches wirken auch hier schon
>aehnlich, um Fehler aufzuspueren.

Als wenn es darum ginge...........

> In der fertigen Anwendung haben die Fehler eigentlich nichts mehr

> verloren........

Fehlerfreie Anwendungen gibt es nicht.

>...und sollten auch streng vom Kunden geaechtet werden.

Was hat das mit Speicherschutz zu tun ?

>..(man denke nur, was man sich mit Offi*e97 gefallen lassen muss, da ist


>Speicherschutz absolut wichtig, er wird ja schon von dem Teil benoetigt, was
>ihn installiert ;)))

Pagestream 3.x war natürlich viel besser..........

>> > die ursprünglichen Entwickler des AmigaOS anscheinend recht wenig
>> > Interesse, ihr Know-How für eine PPC-Portierung zur Verfügung zu stellen
>
> Seit Commodores Verfall gibts doch keine organisierte Entwicklung mehr,
> was will man erwarten ?

Nichts.
Und das überzeugt den potentillen Kunden natürlich vom AMIGA und dessen
gigantischen Möglichkeiten...........

>> Das bedeutet aber nichts anderes, als daß das AMIGA OS für die Zukunft
>> nicht geeignet ist, und ich bezweifle ganz starkt, daß sich daran jemals
>> etwas ändern wird. Und wenn doch, dann nur durch "erkaufen" solcher
>> Probleme wie sie Win95 oder ein System 7.5.x hat.
>
> Oder auch nicht, wenn man von einem Neuaufbau ausgeht, wie ich ihn von
> Phase5 erwarte. Die Basis dafuer wurde aufgrund der offenen Strukturen ja
> schon 1985 gelegt.

Die Strukturem des AMIGA sind garnicht so offen..........deshalb hat es
Jahre gedauert bis etwas Ähnliche RTG verwirklicht werden konnte.

Das AMIGA OS mußte erstmal gründlich ausgetricks werden.

>> Raytracing ist ein so kleiner Markt, daß dieser keine Rolle spielt, wenn es
>> um die Marktchance und Zukunft geht.
>> Damit lockt man keine Kunden hinterm Ofen vor.
>
> Hier liegt der derzeit wohl groesste Hund begraben, auch mir fehlen massiv
> Anwendungsprogramme aus allen Bereichen auf dem Amiga und doch stellt man
> immer wieder fest, das man auch so fast alles bewaeltigt und sich fuer
> jede *sinnvolle* Aufgabe eine Loesung anbietet. Wobei ich diese Programme
> auch auf dem PC nicht haette, weil ich sie dort nicht bezahlen koennte.

1. Die Programmpakete für den PC sind wesentlich leistungsfähiger und daher
auch teurer. Allerdings werden viele dieser Pakete beim PC-Kauf
inzwischen mitgeliefert bzw. gegen geringen Aufpreis angeboten.
Das sollt man nicht vergessen.

2. Der PC hat eine riesige Auswahl an sehr guten Shareware Programmen.
Das wird meist unterschätz, weil die meisten angebotenen Shareware CDs
ziemlich bescheiden sind.

Der PC steht in den "kleinen" Tools den AMIGA in nichts nach.

>> Es scheint sowie nicht viele "Profis" (in jeder Hinsicht) zu geben, denn so
>> blauäugig wie in den AMIGA Newsgroups argumentiert und geträumt wird, kein
>> Niemand sein, der nur ein Quentchen Verstand hat.
>
> Ich verstehe das eher als Selbstmotivation oder einfach nur Gaudi, zu
> sehen, wie sich PC-Juenger auf jedes Quetchen Positivdenken der Amiganer
> stuerzen und es entkraeften wollen ohne den eigentlichen Sinn gesehen zu
> haben.

s.o.

Ich war/bin Amiganer, kann diese AMIGA-Beweihräucherungsgequatsche bald nicht
mehr hören. Das geht nämlich an den Tatsachen total vorbei.

>> Es gibt aber ansonsten KEINE Argumente für den AMIGA, die einen stink
>> normalen Computeranwender von der Qualtiät des AMIGA überzeugen könnten.
>
> stinknormal = Spieletyp (braucht immer die teuerste Hardware
> und wird versuchen, diese mit Pflicht bei
> allen Anwendungen zu begruenden)

OK, mag sein, aber fest steht, diesen "stinknormalen" Anwender gibt es beim
AMIGA nicht mehr, weil er nichts mehr geboten bekommt.
Dieser "stinknormale" Anwender entscheidet was sich im Markt tut und dieser
"stinknormale" Anwender hat entschieden, daß der PC der Computer erster
Wahl geworden ist.
Und dieser "stinknormale" Anwender wird nie wieder zum AMIGA zurückkehren.

>> Die Aussage, der PC ann alles besser, die ich selber schon ein paarmal
>> gebraucht habe, trifft zu 98% zu. Die restlichen 2% sind vernachlässigbar
>> und spezielle Einzelfälle.
>
> falsch formuliert:
> Der PC kann nicht nur alles besser, er stuerzt auch wesentlich besser ab,
> bunter, lauter und tiefer - MMX eben.

Solange solche Sprüche helfen die Situation des AMIGA herunterzuspielen ist
die AMIGA-Welt noch in Ordnung..........

_______
(__ ___)___ ________ CoSysop der PLEASUREDOME
/ // __ // _ _ / __
/ // /_/ // // // / Z-Netz : TOM-...@PLEASURE.ohz.north.de __///
/_//_____//_//_//_/ Co-Koordinator des ASCII-NETZ und des TREKWORLD \XX/

Mit leeren Kopf nickt sichs leichter.


0 new messages