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TIM LEBT!

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GHeinen

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Aug 19, 1998, 3:00:00 AM8/19/98
to
Tim ist ein ganz besonderer Mensch: Ihm fehlt etwas, was jeder von uns, ganz
selbstverständlich, jedes Jahr feiert: Tim hat keinen Geburtstag! Denn Tim ist
das "Oldenburger Baby". Ein kleiner Junge, der im Sommer 1997 seine eigene
Abtreibung überlebt hat.

Auf der Homepage www.Tim-lebt.de erfahren Sie mehr von Tim und mindestens 200
weiteren Kindern, die jedes Jahr abgetrieben werden, obwohl sie bereits
außerhalb des Mutterleibs lebensfähig waren. Und Sie erfahren mehr über die
Kampagne www.Tim-lebt.de, mit der wir die Abtreibung bis zur Geburt stoppen
wollen. Die Informationen und Fakten, die auf der Webseite bereitstehen, werden
Sie erschüttern. Zehntausende von Mitbürgern sind betroffen und entsetzt über
ein ungerechtes Gesetz, das die Tötung bereits überlebensfähiger Kinder zuläßt.

DIE FAKTEN:

Im Sommer 1997 überlebte ein kleiner Junge seine eigene Abtreibung. Die Eltern
hatten die Schwangerschaft in der 25. Woche abbrechen lassen, weil das Kind
einen genetischen Defekt hatte (Trisomie 21 / Down-Syndrom).

Nachdem der Junge lebend zur Welt gekommen war, wurde er (laut FOCUS) 10
Stunden lang unversorgt liegengelassen. Erst danach leiteten die Ärzte der
Städtischen Kliniken Oldenburg die medizinische Betreuung ein.

Im Januar 98 verklagten die Eltern des Kindes die Ärzte auf Schadensersatz für
sich und das Kind. Sie seien nicht über das "Risiko" aufgeklärt worden, das ihr
Sohn überleben könnte... .

Das "Oldenburger Baby" ist kein Einzelfall. Experten sprechen davon, daß bei
Abtreibungen nach der 20.Woche etwa jedes dritte Kind lebend zur Welt kommt. Um
dies zu verhindern, verlassen manche Ärzte die bisher übliche
Prostagladinmethode (eine künstlich eingeleitete Frühgeburt) und töten das Kind
noch im Mutterleib durch eine Kaliumchlorid-Injektions in Herz.

Innerhalb der Ärzteverbände wird seit 1997 gefordert, den § 218 wieder zu
verschärfen und die Abtreibung lebensfähiger Kinder zu verbieten. Tatsächlich
ist seit der letzten Novelierung des § 218 im Juni 1995 ein deutlicher Anstieg
sehr später Abtreibungen zu verzeichnen.

Von "lediglich" 26 Abtreibungen nach der 23. Woche p.c. (25.Woche nach der
letzten Regel) im Jahre 1994, stieg die Zahl auf 159 im Jahre 1996 und auf 190
Abtreibungen 1997. Zwei Jahre nach der letzten Neuregelung des
Abtreibungsstrafrechts hat sich die Zahl der sehr späten Abtreibungen
versiebenfacht ! Frank Montgomery, der Vorsitzende des Marburger Bundes spricht
sogar von 800 Kindern, die jedes Jahr nach der 20. Woche getötet werden.

Seit dem "Oldenburger Fall" wächst in Politik und Gesellschaft die Zustimmung
zu einem Verbot dieser sehr späten Abtreibungen. Seit Januar 98 wird das Thema
nicht nur in der Fachpresse ausführlich diskutiert, auch die Politik zeigt sich
durchaus Reformbereit:

Von der FDP hält z.B. Justizminister Edzard Schmidt-Jorzig eine Neuregelung für
möglich, die SPD signalisierte durch ihr Präsidiumsmitglied Wettig-Danielsmeier
Gesprächsbereitschaft, von CDU fordert der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe
eine Neufassung des § 218. Bündnis 90/ Die Grünen hat sich bisher nicht
geäußert.

Kampagne gegen Abtreibung bis zur Geburt

Durch Unterschriftenlisten, konzertierte Aktionen, Politikerbefragungen und
Aufklärung wollen wir für ein Verbot der Abtreibung überlebensfähiger Kinder
kämpfen.

Verbänden, Gruppen und Einzelpersonen die sich an dieser Kampagne beteidigen
wollen, bieten wir Informationen, Materialien und Referenten an.

Wir beliefern die Öffentlichkeit mit Informationen über die Haltung der
einzelnen Bundestags- kandidaten und prüfen anhand von "Voting-Records" ob die
Abgeordneten ihre Wahlaussagen auch in politisches Handeln umsetzen.

MEHR INFOS: http://www.tim-lebt.de/

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