Bassverstärker Download High Quality

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Tiziano Savard

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Jan 20, 2024, 5:35:19 PM1/20/24
to szenulphthalul

1) im Vormopf verst?rkt + trennt das AGW im Kofferraum die Signale. HK + normales System haben verschiedene AGW's. Weitere richtige Frequenzweichen sind wohl nicht vorhanden.
2) Alle HT'S werden gegen Focal TNK2 HT'S getauscht (auch in den T?ren--> bei HK kein Problem da diese fast 1:1 in die alten HT Befestigungen passen).
3) Es werden 7 Weichen mit Mundorf Komponenten verbaut, insgesamt 4 verschiedene Typen, da es 4 unterschiedliche Lautsprecherkonstellationen beim HK System gibt (Armaturenbrett, T?ren vorne, T?ren hinten + SUB). Diese sind auf den jeweiligen Einbauort angepasst.
4) Im Armaturenbrett ist ein HT + ein MT (tief drinnen) verbaut, hier muss auch eine Weiche + der Focal rein um die "B?hne" zu generieren.
5) Der HK SUB IN der Hutablage bleibt. Die beiden MT werden um zwei weitere HT'S jeweils mit Weiche in der SUB Einheit erg?nzt. Der Sub wird vom AGW abgekoppelt und ?ber einen ETON MA500 Mono Bassverst?rker separat angefahren. Der ETON kommt in die linke Seite vom Kofferraum zur Navieinheit.
Alles ist absolut unsichtbar + r?ckr?stbar verbaut. Bislang habe ich nur die Weichen + HT's in die T?ren gebracht, der Unterschied ist schon DEUTLICH festzustellen. Die Signale werden eindeutig sauber getrennt und in den von den LS ben?tigten Frequenzbereichen zur Verf?gung gestellt.
Bin auch mal gespannt, wie es klingt, wenn ALLE Komponenten verbaut sind.
Auch die Surroundsound Funktion bleibt erhalten, deswegen habe ich ja extra relativ lange ein Fahrzeug MIT HK7 - System gesucht.

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Der VEB Klingenthaler Harmonikawerke wurde 1949 gegründet und war der größte Produzent von PA-Verstärkern/-Boxen, Bass- sowie Gitarrencombos, Elektroorgeln, Akkordeons und Mundharmonikas in der Ex-DDR. Anfangs beschränkte sich die umfangreiche Produktion ausschließlich auf klassische Instrumente. In den 60er und 70er Jahren wurden mehrere Betriebe mit staatlicher Beteiligung, wie der VEB VERMONA, aber auch eigenständige Unternehmen wie die F.A.Böhm Electronic KG in die Klingenthaler Harmonikawerke eingegliedert.

Die Böhm KG produzierte bereits zuvor erfolgreich Röhren-Leistungsverstärker und passende Boxen wie den MV 3 oder die Böhm-Regent-Serie. Diese Serie wurde dann als VERMONA regent fortgeführt. Mit dem Wechsel zu VERMONA erfolgte auch die komplette Transistorisierung der Verstärker. Viele Schaltungen blieben bis Ende der 80er relativ unverändert, was dazu führte, dass die Verstärker gegenüber den RFT-HIFI-Geräten etwas veraltet wirken. Was sie wiederum auszeichnet, ist die sehr hohe Zuverlässigkeit, großzügige Bauteilbestückung und die meiner Meinung nach recht gelungene Optik. Die verbauten Lautsprecher - wie z.B. der L 3401 aus dem Fernmeldewerk Leipzig - und Endstufentransistoren - wie der TESLA KD606 - sorgen für ordentliche Leistungsreserven und machen das hohe Grundrauschen oder Einschaltknacken wieder etwas Wett. Ab Mitte der 80er wurden die PA-Verstärker und -Boxen als VEB Musikelektronik Klingenthal produziert und der VERMONA-Schriftzug durch ein ME-Logo oder die Typenbezeichnung VM ersetzt. Parallel gingen bereits frühzeitig sehr viele Geräte in den Export. In der Bundesrepublik, Großbritannien und anderen westeuropäischen Ländern trugen sie dann Markennamen wie Falcon, Matrix, Echolette, Hohner, Avora, Sound City, Kay Sound Fashion oder LondoneR, wobei man die DDR-Herkunft auf dem Typenschild oft trotzdem auswies. Eine sehr große Stückzahl an Geräten wurde offensichtlich auch in die Ex-UdSSR geliefert.

Der Monoverstärker regent 1010 der 2. Serie (mit LED) wurde für den Export auch als AVORA R 1000 S vertrieben. AVORA war in den 1970er und 1980er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es unter dem Markennamen AVORA noch die VERMONA-Verstärker regent 1060, 2022, 30-B1, 50-B1, 30-G, 30-B, 50-G, 50-B, R 225, ME 10G und ME 30B.

Der Monoverstärker regent 620 verfügt über zwei Eingangskanäle und einen 7-stufigen Graphic-Equalizer. Die zwei parallelgeschalteten 60-VA-Mono-Ausgänge mit Klinkenbuchsen sind für 4- und 8Ω-Boxen ausgelegt.)

Der Mono-Mischverstärker regent 660 verfügt über sechs gleichwertige Eingänge mit unabhängiger dreistufiger Klangregelung plus gemeinsamen zweistufigen Summenregler, außerdem Eingänge mittels Klinken- und Diodenbuchse. Die zwei parallelgeschalteten 60VA-Mono-Ausgänge mit Klinkenbuchsen sind grundsätzlich für 4- und 8Ω-Boxen ausgelegt.

Derregent 2010 gehörte zu einer ganzenSerie von modular aufgebauten 200VA- und 300VA-Verstärkern, die sich eigentlichnur durch die Beschaltung und Ansteuerung der immer baugleichen 100VA-Verstärkermoduleunterscheiden. Das Gehäuse und der verbaute Netztransformator des regent 2010 kamen auch im regent 2011, 2020, 2021, 2022, 3010 und 3020 zumEinsatz. Der regent 2010 verfügt überzwei der typischen 100VA-Verstärkermoule mit Lautsprecherschutzschaltung und jezwei TESLA-Leistungstransistoren vom TypKD503. Diese Module (Leiterplatte LP5121) wurden in Brückenschaltung betrieben und stellen das am 0dB-Klinkeneingangeingespeiste 775mV-Mono-Signal mit insgesamt 200VA Sinusleistung für zwei 4Ω-Lautsprecheroder einen 8Ω-Lautsprecher bereit (Musikleistung: 300VA). Der Anschluss derLautsprecherboxen erfolgt ebenfalls über Klinkenbuchsen. Außer derLautstärkeregelung bestehen keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Als Anzeigenstehen zwei Betriebs-LEDs für die Verstärkermodule und eine 12-stufigeLED-Aussteuerungsanzeige zur Verfügung. Des Weiteren verfügt das Gerät übereinen Slave-Out-Ausgang zum Nachschalten eines weiteren Monoverstärkers. Wieschon bei der 6xx- und 10xx-Serie von VERMONA geben auch bei der 20xx-Seriedie ersten beiden Stellen der Typenbezeichnung die Gesamt-Musikleistung vor.

Der 200VA-Monoverstärker regent 2020 entspricht wohl weitestgehend dem zuvor beschriebenen regent 2010, verfügt aber zusätzlichüber eine Eingangspegel-, Höhen-, Mitten- sowie Tiefenregelung und einePräsenzschalter. Außerdem ist der 0dB-Klinkeneingang jetzt übersteuerungsfestausgeführt. Die aktivierte Präsenzfunktion bewirkt eine Anhebung der mittlerenTonfrequenzen (ca 1kHz), was für kurzzeitige Sprachansagen zwischen eher bass- undhöhenlastigen Musikwiedergaben sinnvoll ist.

DerMonoverstärker regent 2021 entsprichtweitestgehend dem zuvor beschriebenen regent2011. Er ist mit zwei 100VA-Endstufenmodulen in Brückenschaltung bestücktund verfügt über zwei parallel geschaltete Klinken-Ausgangsbuchsen zumAnschluss einer 4Ω-Box oder von zwei 8Ω-Boxen, des Weiteren über eineKurzschlusssicherung und eine Erdschleifenbrumm-Unterdrückungsschaltung.Gegenüber dem regent 2011 stehtzusätzlich noch ein Eingangspegelregler (Gain) sowie eine Höhen-, Mitten- sowieTiefenregelung zur Verfügung und der 0dB-Klinkeneingang ist jetztübersteuerungsfest ausgeführt. Als Anzeigen besitzt der 475 x 180 x 320 mmgroße und 16 kg schwere Verstärker wieder zwei Betriebs-LEDs und eine12-stufige LED-Aussteuerungsanzeige.

Nachdem die 100VA-Endstufenmodule in denMonoverstärkern regent 2010, 2011, 2020 und 2021 zusammengeschaltetund im Stereoverstärker regent 2022 getrenntwurden, kamen sie beim regent 3010 getrennt,aber wieder im Monobetrieb zum Einsatz. Hierbei teilt ein Crossover dasEingangssignal bei einer Frequenz von 300Hz und führt den Tieftonbereich zu zweiModulen in Brückenschaltung und den Mitten- sowie Hochtonbereich zu einemdritten Modul. Durch diese Trennung und Erweiterung auf drei Verstärkereinheitenkönnen mit einer entsprechenden Tieftonbox bis zu 150VA erreicht werden (Impedanz:8Ω, Musikleistung: 300VA) und im Mittel/Hochton-Bereich die üblichen 100VA an4Ω (Musikleistung: 200VA). Neben einem gemeinsamen Lautstärkeregler besitzt dasGerät eine getrennte Bass- und Höhen/Mitten-Einstellung. Des Weiteren verfügtder regent 3010 über eine ebenfallsgetrennte Pegelanzeige für beide Frequenzbereiche. Ob der regent 3010 wirklich in Serie produziert wurde, ist mir nichtbekannt. Da aber bereits die gesamte regent-20xx-Serieeinen dritten Verstärker-Steckplatzt besitzt und der regent 3010 auch in den Serviceunterlagen immer erwähnt wird, wareine Serienproduktion zumindest geplant.

Im Juni 1987 wurden die Verstärker regent 2010, 2011 und 2022 optisch komplett überarbeitet und erhielten unter den Bezeichnungen regent 2012, 2013 und 2023 ein 19-Zoll-Einschubgehäuse mit Aluminiumfrontplatte, Haltewinkeln und Abdeckblech. Die Verstärker mit kunstlederbezogenem Holzgehäuse wurden aber vermutlich noch weiter produziert. Der regent 2012 entspricht hierbei dem Vorgänger regent 2010 mit zwei Verstärkermodulen LP 5121 und einer Ausgangsleistung von 200VA an 8Ω. Technisch fallen lediglich die beiden von außen zugänglichen Sicherungshalter an der Rückseite auf. In diesen befinden sich die beiden Hauptsicherungen für die Phase und den Nullleiter (beim regent 2010 nur eine Sicherung im Gehäuse).

Der Monoverstärker regent 2013 entspricht technisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen regent 2011 mit 200VA an 4Ω. Statt des kunstlederbezogenen Holzgehäuses kam auch hier ein 19-Zoll-Einschubgehäuse aus Stahlblech zum Einsatz.

Der SPA 240 S wurde als Nachfolger des SPA 240 produziert. Das Gerät besitzt zusätzlich für jeden Kanal eine Limit-, Active- und Indicator-LED, für beide Kanäle gemeinsam ein Mono- und Bridge-LED sowie eine dreistufige statt zweistufige Eingangskanal-Auswahl (Stereo/Mono/Brücke) mit LED-Kanalanzeige an der Rückseite. Die frontseitige Limit-LED signalisiert das Eingreifen des internen Begrenzers bei zu hohem Signalpegel. Die Active-LEDs an der Front und die Kanal-LEDs an der Rückseite zeigen den aktiven Kanal und Lautstärkeregler an (im Bridge- und Mono-Modus nur Kanal A). Die Indicator-LED leuchtet bei Anliegen eines Eingangssignals am jeweiligen Eingang auf. Die Beschaltung im an sich identischen Gehäuse unterscheidet sich dann aber doch recht deutlich vom SPA 240 und DDR-Bauteile dürften sich hier wohl auch kaum noch finden.

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